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Matt gewinnt Nacht-Slalom in
Schladming

Der Österreicher Mario Matt krönte sich beim
Nacht-Slalom von Schladming zum König der Planai und feierte seinen
zweiten Triumph nach 2000 beim "Nightrace". Insgesamt war es der den
zehnte Weltcupsieg seiner Karriere, den neunten im Slalom und zweite der
Zweite oberste Stockerlplatz in diesem Winter. "Es ist so schön, wie
beim ersten Mal. Ich war schon in Kitzbühel super in Form - habe aber
dann Fehler gemacht. Ich habe gewusst: Wenn ich zwei Läufe wie im
Training runter bringen, dann fahr ich um den Sieg mit. Im 2. Lauf hab
ich oben ein bisserl verloren - aber unten dann super gezogen. Die
Stimmung hab ich mitbekommen - hab mich aber gut konzentrieren können."
Der Arlberger stoppte vor 50'000 Zuschauer den
französischen Seriensieger Jean-Baptiste Grange, der sich über Rang 2
freuen durfte und feierte den 700. Weltcup-Erfolg für Österreich. Der
Italiener Manfred Mölgg, de nach dem ersten Durchgang knapp vor Matt
geführt hatte, belegte Rang drei und konnte sich nicht so recht über den
Podestplatz freuen: "Sicher war im Ziel Enttäuschung da. Ich hab einen
großen Fehler gemacht. Es war wieder eine gute Kulisse da - schade um
den Sieg. Ich hab oben schon gehört, dass Mario vorne ist. Ich wollte
voll angreifen. Wenn ich keine Fehler mache, ist ganz vorne möglich." Im
Gegensatz zu Mölgg fuhr Matt jenen Ski ohne Loch in der Schaufel.
Felix Neureuther landete nach mehreren kleinen
Fahrfehlern im Finallauf, hinter dem US Amerikaner Ted Ligety auf dem
fünften Platz. "Ich bin hier in Schladming noch nie durchgekommen. Vor
so einer Kulisse wollte ich unbedingt ins Ziel", zeigte sich der
23-jährige Partenkirchener zufrieden. In den vergangenen drei Jahren war
Neureuther in Schladming stets im ersten Durchgang gescheitert.
Benjamin Raich, der in Schladming bereits viermal
gewonnen hatte, wurde als zweitbester Österreicher Achter und kann den
Vorsprung im Gesamtweltcup etwas auspassen. Hauptkonkurrent beim Kampf
um die große Kristallkugel, Bode Miller aus den USA schied bereits im 1.
Durchgang aus und liegt nun 61 Punkte zurück. Ein echter
"Befreiungsschlag" aus Raich-Sicht war dieser Slalom aber nicht.
Marc Berthod (11.) blieb es vorbehalten, die
Schweizer Ehre zu retten. Er hatte im 1. Lauf zwar schon 3,61 Sekunden
verloren, fuhr aber im 2. Lauf überragende Bestzeit und verbesserte sich
damit um 13. Ränge nahe an die Top Ten. Sein Teamkollege Marc Gini, der
nach dem 1. Durchgang zeitgleich mit Raich auf dem 5. Platz rangierte
fädelte im Finallauf, auf dem Weg zu einem Spitzenrang, ein und schied
aus.
Weiter geht es am Samstag mit der Abfahrt der
Herren im französischem Chamonix.

1. Mario Matt AUT 1:42,84

2. Jean-Baptiste Grange FRA 1:43,48

3. Manfred Mölgg ITA 1:43,49

4. Ted Ligety USA 1:43,54

5. Felix Neureuther GER 1:44,00

6. Julien Lizeroux FRA 1:44,15

7. Markus Larsson SWE 1:44,39

8. Benjamin Raich AUT 1:44,47

9. Ivica Kostelic CRO 1:44,57

10. Akira Sasaki JPN 1:44,60


Mölgg führt beim Nachtslalom in
Schladming

Der mit Startnummer 1 gestartete Manfred Mölgg aus
Italien nutze die Vorraussetzungen einer jungfräulichen Piste optimal
und führt auf der Planai beim Nachtslalom von Schladming. "Die Nummer
war schon gut, die Piste hat sicherlich ein bisschen nachgelassen. Ich
freu mich schon auf den 2. Lauf." Der Südtiroler liegt nach dem 1
Durchgang in einer Zeit von 50,21 Sekunden knapp vor dem Tiroler Mario
Matt (+0,08) in Führung der sich im ORF Interview sehr zufrieden zeigte.
"Ich habe eine perfekte Fahrt gehabt, habe es von Oben bis Unten super
erwischt. Natürlich war die Piste nicht mehr so gut, wie zu Beginn",
sagte Matt, der mit Nummer sechs ins Rennen gegangen war. Der
Kitzbühlsieger und Slalom Dominator Jean-Baptiste Grange (+0,66) aus
Frankreich und der Deutsche Felix Neureuther (+0,70) lauern auf den
Plätzen 3 und 4. Benjamin Raich verlor 0,93 Sekunden und plazierte sich
zeitgleich mit dem Schweizer Marc Gini an fünfter Stelle. Die Top 10
komplettierten der Franzose Julien Lizeroux (7.Platz - +0,99), Michael
Janyk (8. - +1,28) aus Kanada, der Kroate Ivica Kostelic (9. - +1,29)
und der Finne Kalle Palander (10. - + 1,30). Der Finaldurchgang wird um
20.45 Uhr gestartet. Hoffen wir das die Piste ein faires Rennen zuläßt.


Übertragungszeiten:
LIVE: Dienstag, 22.01.2008 - 17.10 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Schladming (AUT)
7. Slalom der Herren - 1. Durchgang
LIVE: Dienstag, 22.01.2008 - 17.55 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Schladming (AUT)
7. Slalom der Herren - 1. Durchgang
LIVE: Dienstag, 22.01.2008 - 20.15 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Schladming (AUT)
7. Slalom der Herren - 2. Durchgang
LIVE: Dienstag, 22.01.2008 - 20.35 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Schladming (AUT)
7. Slalom der Herren - 2. Durchgang





Das letzte
Rennen - Slalom der Herren in Kitzbühel
Grange
gewinnt Slalom in Kitzbühel

Der Sieg beim Kitzbüheler Slalom geht an den
Slalom-Dominator dieses Jahres, Jean-Baptiste Grange aus Frankreich.
Dahinter rangiert der Schwede Jens Byggmark, der im Vorjahr beide
Torläufe für sich entschieden hatte und mußte sich zum dritten Mal in
diesem Winter nach Bad Kleinkirchheim und Wengen mit Platz zwei
begnügen. Dritter und bester Österreicher wurde der Tiroler Mario Matt.
"Ich habe viel Selbstvertrauen und gebe in jedem Lauf das Maximum. Aber
unschlagbar bin ich sicher nicht", erklärte Grange, der sich damit so
wie sein Landsmann Jean-Pierre Vidal (Slalom-Sieger 2006) einen
Schriftzug auf einer Hahnenkamm-Gondel sicherte. Für Grange war es der
insgesamt vierte Weltcup-Saisonsieg, der dritte im Slalom. Er streicht
für den Sieg in Kitzbühel eine Prämie von 70'000 Euro ein.
Rainer Schönfelder und Benjamin Raich machen im
zweiten Lauf viele Platzierungen gut und schaffen als Fünfter
(Schönfelder) und Siebter (Raich) den Sprung in die ersten zehn. Völlig
unzufrieden war nach dem ersten Lauf auch Herbst gewesen (Zwischenrang
22). Der Salzburger griff daher im Finale auf andere Ski zurück, kam
damit deutlich besser zurecht, markierte sogar Laufbestzeit und wurde
noch 13. Der österreichische Weltcup-Debütant Wolfgang Hörl holte gleich
bei seinem ersten Antreten als 20. Punkte und konnte sich im zweiten
Durchgang über die zweitbeste Laufzeit hinter Reinfried Herbst freuen.
Felix Neureuther wurde Sechster, verpaßte jedoch
eine noch bessere Platzierung nach hervorragender Fahrt durch einen
schweren Patzer im zweiten Lauf. "Das Quäntchen Glück fehlt", sagte
Neureuther ein bisschen enttäuscht, "momentan mag es mich halt noch
nicht so, dass ich zwei gute Läufe runterbringe. Wenn man nach Kitz
kommt, dann will man mit dem Namen auf der Gondel heimfahren oder
zumindest aufs Stockerl", bekannte er nach dem Rennen.
Die Schweizer Slalomfahrer kamen mit dem „neuen
Kitzbühlslalom“ nicht zurecht. Marc Berthod, Marc Gini und Markus Vogel
waren auf der flachen und extrem weichen Piste bereits im ersten Lauf
ausgeschieden, Daniel Albrecht tat es seinen Teamkollegen im zweiten
gleich. Damit verblieb Viletta als einziger Schweizer in der Rangliste.
Drei Tage vor seinem 22. Geburtstag fuhr der Bündner damit zum dritten
Mal in dieser Saison in die Punkteränge.
Der US-Amerikaner Bode Miller, im Slalom 14.,
gewann die zum Weltcup zählende klassische Hahnenkamm-Kombination vor
dem Tiroler Benjamin Raich und übernahm damit wieder die Führung im
Gesamtweltcup die ihm Didier Cuche tags zuvor nach seinem Sieg in der
Abfahrt entrissen hatte. Dritte wurden ex aequo der Kärntner Rainer
Schönfelder und der Kroate Ivica Kostelic.
Bereits am Dienstag geht es mit einem weiteren
Slalom Klassiker weiter. In Schladming steht das „Night Race“ auf dem
Programm.

1. Jean-Baptiste Grange FRA 1:45,04

2. Jens Byggmark SWE 1:45,19

3. Mario Matt AUT 1:45,56

4. Julien Lizeroux FRA 1:45,71

5. Rainer Schönfelder AUT 1:45,98

6. Felix Neureuther GER 1:46,14

7. Benjamin Raich AUT 1:46,23

8. Ted Ligety USA 1:46,24

9. Ivica Kostelic CRO 1:46,33

10. Manfred Mölgg ITA 1:46,44

"Auf einer kleinen Wolke"

Jean-Baptiste Grange ist am Montag als neuer
Weltcup-Seriensieger von Kitzbühel nach Schladming gereist. Der Franzose
hat bereits vier Saisontriumphe gefeiert, führt im Slalomweltcup und hat
in den vergangenen zehn Tagen nicht weniger als 110.000 Euro Preisgeld
verdient. Der 23-Jährige ist vor dem Saisonhöhepunkt der Slalomläufer am
Dienstagabend in Schladming (18.00 und 20.45 Uhr, live in ORF1) zu Recht
zuversichtlich. "Ich fühle mich derzeit sehr gut und ich hoffe, dass
dieser Zustand noch lange anhält. Ich genieße meine aktuellen Erfolge
und schwebe auf einer kleinen Wolke. Aber ich muss jetzt einfach locker
bleiben, denn das Blatt kann sich sehr schnell wenden", sagte Grange.
Die Vorfreude auf das "Nightrace" ist bei dem Franzosen nicht zu
überhören: "Schladming ist ein sehr außergewöhnliches und emotionales
Rennen." Die Nervenstärke von Grange ist bereits jetzt beachtlich.
Dreimal war der Franzose zur Halbzeit eines Rennens Erster und ebenso
oft war er dann auch am Ende Sieger. "Ich mag diese Position, sie gibt
mir Selbstvertrauen. Wenn ich im ersten Durchgang nicht so gut
zurechtkomme, dann verunsichert mich das."

Die Konkurrenz zieht einerseits den Hut vor Grange,
will andererseits auch Revanche. "Grange ist super in Form. Und mit den
Siegen im Rücken ist es noch leichter für ihn. Aber wenn ich ohne Fehler
runterkomme, kann ich ihn ohne weiteres schlagen", ist sich der
Kitzbühel-Dritte Mario Matt sicher.

Bode Miller hingegen sieht sich trotz seiner
Steigerung im Slalom noch weit entfernt von Leistungen a la Grange. "Wie
er derzeit Slalom fährt, das habe ich schon seit Jahren nicht mehr
gesehen. Es schaut so aus, als hätte er einen zusätzlichen Gang zur
Verfügung. Diese Leute bewegen sich schon verdammt nah am Limit."

Für den Kitz-Zweiten Jens Byggmark ist Grange "ein
toller Skifahrer, es ist hart, ihn zu schlagen". Byggmark weiß, wie es
ist, wenn man auf der Erfolgswelle schwimmt. Vor genau einem Jahr hatte
er innerhalb von 24 Stunden beide Kitz-Slaloms gewonnen und dafür
134.000 Euro kassiert. Warum Youngsters wie Grange (23) und Byggmark
(22) die Slalomwelt aufmischen, ist für den frechen und gut gelaunten
Blondschopf schnell erklärt: "Weil wir extrem fahren. Und weil wir
jünger und fitter als die anderen sind."


Blick Zurück - Saison 2006/07
Raich gewinnt Planai-Nachtslalom

Benjamin Raich hievt sich mit seinem 26.
Weltcupsieg und dem vierten Erfolg beim Nachtslalom in Schladming vor
50.000 begeisterten Zuschauern in die WM-Favoritenrolle. Der Pitztaler,
im Gesamtweltcup nun auf Platz zwei, setzt sich auf der Planai vor dem
erneut starken Schweden Jens Byggmark (0,38) durch, der am Wochenende
beide Slaloms in Kitzbühel gewonnen hatte. "Es war extrem schwierig,
aber ich bin gut ans Limit herangekommen. Und die Stimmung war einmal
mehr sensationell. Da geht alles noch ein bisschen leichter",
analysierte Raich, der zuvor bereits 1999, 2001 und 2004 in Schladming
triumphiert hatte. Der nach dem ersten Lauf führende Österreicher Mario
Matt wurde Dritter und zeigte sich mit seinem „Stockerlplatz“ zufrieden:
„Ich habe alles versucht, habe mich aber sehr schwer getan. Jetzt war
ich fünf Mal in Folge auf dem Stockerl, was will man mehr", freute sich
der Ex-Weltmeister aus Flirsch. Manfred Pranger komplettierte den
ÖSV-Erfolg mit Rang neun, Reinfried Herbst überrascht im dritten Rennen
nach seinem Comeback mit dem tollen 11. Platz. Der Olympiazweite Herbst
hat damit so gut wie fix das fünfte ÖSV-Ticket für den WM-Slalom am 17.
Februar gelöst. Zu einem beachtlichen Erfolg kam Marc Berthod. Der
Schweizer steigerte sich im 2. Lauf und verbesserte sich von Rang 7 auf
den 4. Platz. Neben Berthod gelangte nur noch Daniel Albrecht als 19.
ins Ziel. Alle anderen Schweizer schieden aus. Auch die deutschen
Slalomläufer Alois Vogl (Zwiesel), Felix Neureuther (Partenkirchen) und
Stefan Kogler (Schliersee) verabschiedeten sich nach zum Teil schweren
Patzern bereits nach dem ersten Lauf. "Ich hatte bis jetzt eine so gute
Saison. Ausgerechnet hier und beim letzten Rennen vor der WM muss mir so
etwas passieren", ärgerte sich Neureuther im Zielraum. Der Norweger
Aksel Lund Svindal verteidigte als 13. seine Gesamt-Weltcup-Führung.

1. Benjamin Raich AUT 1:42,55

2. Jens Byggmark SWE 1:42,93

3. Mario Matt AUT 1:43,15

4. Marc Berthod SUI 1:44,48

5. Giorgio Rocca ITA 1:44,52

6. Manfred Mölgg ITA 1:44,58

7. Andre Myhrer SWE 1:44,60
BLICK
ZURÜCK SAISON 2005/06
Palander feierte 1. Saisonsieg bei
der Slalomparty in Schladming

Der Finne Kalle Palander ließ sich den Sieg im
Nachtslalom nicht mehr nehmen. Palander, der schon zur Pause führte,
sicherte sich mit zweitbester Zeit im 2. Lauf und einer Gesamtzeit von
1:42,34 den Sieg vor rund 50 000 begeisterten Skifans. „Ungalublich! Es
ist so lange her seit meinem letzten Sieg. Ich kann mich nicht erinnern,
wann ich mich so gut gefühlt habe nach einem Sieg. Es ist nicht so leicht,
die anderen zu schlagen. Es waren kleine Dinge, die immer gefehlt haben.
Und jetzt ist der Sieg wieder da!“ 2. wurde Akira Sasaki (+0,79), einer
der wieder erstarkten Japaner, die jedoch weiterhin auf den ersten
japanischen Slalomweltcupsieg warten müssen. Der 2. Lauf war wesentlich
schneller, direkter gesteckt und das lag auch Benjamin Raich (+0,81), der
doch wieder bester Österreicher wurde und sich mit Laufbestzeit im 2. Lauf
vom 10. auf den 3. Platz katapultierte. „Der erste Lauf war natürlich
nicht gut. Im zweiten Lauf habe ich mich gut überwinden können, habe aber
unten etwas Glück gehabt. Aber es war ein schönes Rennen. Wenn man das vom
ersten weg denkt, dann hätte es sicher noch besser ausgeschaut. Aber es
passt schon. Ich schau nicht viel auf den Gesamtweltcup. Ich tu Rennen
fahren und am Ende dann zusammen zählen.“ Hinter Benjamin Raich, der mit
seinem 3. Platz die Führung im Gesamtweltcup weiter ausbaute, reihte sich
der Schwede Andre Myhrer (+1,05) auf dem 4. Platz ein. Stephane Tissot (FRA
+1,41) erreichte heute mit dem 5. Platz wieder ein Spitzenergebnis. 6.
wurde der zweite Japaner Kentaro Minagawa (+1,47). Bester Italiener wurde
nach dem Ausfall von Giorgio Rocca Patrick Thaler (ITA +1,50), der mit
viertbester Laufzeit auf sich aufmerksam machte und Platz 7 erreichte.
Martin Hansson (SWE +1,88), der schon im Herbst gute Ergebnisse erzielte,
kam drei Wochen nach seiner Blinddarmoperation auf Rang 8. Manfred Pranger
(AUT +2,06), der Sieger des Schladminger Nightraces 2005 freute sich, dass
er mit zwei Sicherheitsläufen Platz 9 einfahren konnte. Die Topten
vervollständigte Hannes Paul Schmid (ITA +2,12). Girogio Rocca (ITA)
hatte, wie schon erwähnt, auch diesmal in Schladming kein Glück, er
fädelte knapp vor dem Ziel ein und schied aus. Bernard Vajdic (SLO) konnte
das Rennen ebenfalls nicht beenden. Die nächsten Weltcuprennen der Herren
finden kommendes Wochenende in Garmisch Partenkirchen statt.
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M.
Riedler
Der
Blick zurück - Saison 2004/05
Pranger gewinnt
Nachtslalom

Der
Österreicher Manfred Pranger hat vor 45 000 begeisterten Zuschauern den
Weltcup-Nachtslalom im österreichischen Schladming vor seinem Landsmann
Benjamin Raich gewonnen. Der Tiroler ist der Mann der Stunde. Er gewinnt
nach Kitzbühel auch den zweiten Klassiker in Österreicher. Und das an
seinem 27. Geburtstag! Bei der Slalom-Show auf der Planai überzeugt das
ÖSV-Team mit drei unter den Top 4. Knapp hinter Pranger steht Raich
neuerlich am Podest - und darf sich als "heimlicher" Sieger
fühlen. Im Schatten der Österreicher ist ein Fahrer aus Schweden der
Sensationsmann. Myhrer verbessert sich mit Laufbestzeit von Rang 22 auf
Rang 3 und kann sich über die beste Platzierung in seiner Karriere
freuen! Rainer Schönfelder belegte hinter dem Schweden wie schon in
Kitzbühel Rang vier. Ein Erlebnis der besonderen Art hatte der Kärntner
schon beim Einfahren wo er von drei nackten Fans begrüßt wurde.
"Leider männlich. Sie haben vor mir die Hosen runter gelassen, und
ein vierter hat uns dann fotografiert. So was ist mir noch nie
passiert." Hatte er also vor Rennbeginn mehr gesehen, als er wollte,
fehlte dem Kontaktlinsenträger dann der Durchblick. "Es ist dunkler
als sonst, das Licht ist nicht so gut. Bei der Zwischenzeit war ich noch
dabei. Wenn man mich um drei in der Nacht aufweckt und sagt, ich soll
nochmal fahren, würde ich besser fahren. Ich kann mich an keinen
Trainingslauf erinnern, an dem ich zwanzig Tore so schlecht gefahren
bin." Der Führende Giorgio Rocca (ITA) musste seine Siegeshoffnungen
nach einem schweren Fehler im zweiten Lauf aufgeben, fiel weit zurück und
belegte nur Rang 21. Silvan Zurbriggen war wieder einmal der einzige
Schweizer im zweiten Lauf und musste sich am Ende mit Rang 20 zufrieden
geben. Die Ausrede, nicht fit ins Rennen gegangen zu sein, wollte
Zurbriggen nicht gelten lassen. "Den Rücken habe ich beim Fahren
sicher gespürt. Aber im ersten Lauf bin ich auch schlecht gefahren",
sagte der Walliser. Die weiteren Starter der Schweizer, Daniel Albrecht,
der bei der Zwischenzeit nur eine halbe Sekunde hinter der Bestzeit Roccas
zurücklag, schied wie Michael Weyermann und Marc Gini aus. Auch die DSV
Rennläufer Alois Vogl (Zwiesel), Felix Neureuther (Partenkirchen) und
Stefan Kogler (Schliersee) schieden bereits im ersten Lauf aus. Im
Gesamtweltcup sorgt Benni Raich für Spannung! Der Pitztaler macht als
Zweiter heute 80 Punkte - und rückt Miller, der zwischenzeitlich schon
mit über 400 Punkten geführt hat, auf 95 Punkte nahe! Spannung nach der
WM ist also garantiert! Der Ski-Zirkus übersiedelt nun nach Bormio, wo ab
Samstag die WM auf dem Programm steht. Los geht es am Samstag um 11:45 Uhr
mit dem Super G der Herren. Die Top 10 Rennläufer beim Nachtslalom von
Schladming: 1. Manfred Pranger (AUT) 1:47,13. 2. Benjamin Raich (AUT) 0,04
zurück. 3. Andre Myhrer (SWE) 0,24. 4. Rainer Schönfelder (AUT) 0,31. 5.
Jean-Pierre Vidal (FRA) 0,44. 6. Johan Brolenius (SWE) 0,51. 7. Manfred
Mölgg (ITA) 0,66. 8. Thomas Grandi (CAN) 0,68. 9. Michael Janyk (CAN)
0,70. 10. Kilian Albrecht (AUT) 1,02.

1. Manfred Pranger |

2. Benjamin Raich |

3. Andre Myhrer |

4. Rainer Schönfelder |

5. Jean-Pierre Vidal |

6. Johan Brolenius |

7. Manfred Mölgg |

8. Thomas Grandi |
Der
Blick zurück - Saison 2003/04
Raich krönt das
Schifest in Schladming
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Schination was wünscht
du mehr? Der Österreicher Benjamin Raich katapultiert sich im zweiten
Durchgang des Slaloms von Schladming von Platz 3 auf das Siegerpodest.
Hinter ihm der junge Italiener Manfred Mölgg (0,57) auf Platz 2 und der
Kitzbühelsieger Kalle Palander (FIN + 0,58) auf Platz 3. Großes Pech
für die Führenden nach dem ersten Durchgang: Bode Miller (USA) schien
mit seinem Vorsprung von knapp 1 Sekunde bereits als Sieger festzustehen.
Doch wegen eines schlimmen Sturzes des vor ihm gestarteten Kroaten Ivica
Kostelic mußte das Rennen für ca. 15 Minuten unterbrochen werden -
leider wird erneut eine Knie- und eine Schulterverletzung befürchtet und
es scheint, als sei für Kostelic die Saison vorbei. Nach der langen
Wartezeit hatte Miller einige kleine Probleme im zweiten Lauf - er gab
sich im Ziel jedoch sportlich fair und meinte, seine Fahrt von Platz 1 auf
Platz 4 (+0,70) hätte nichts mit der Warterei zu tun und die vor ihm
Platzierten seien einfach besser gewesen. Dahinter auf den weiteren
Rängen: 5. Rainer Schönfelder (AUT +0,75), hervorragend 17 auf 6 Alois
Vogl (GER +0,85), 7. Manfred Pranger (AUT +0,96), 8. Giancarlo Bergamelli
(ITA +0,98), 9. Tom Rothrock (USA +1,44), 10. Johan Brolenius (SWE +1,54).
Pech hatte leider der junge Felix Neureuther - er verpatzte den zweiten
Durchgang völlig und fiel auf Platz 23 zurück. Der heutige Sieger
Benjamin Raich übernimmt somit sowohl die Führung in der
Weltcupgesamtwertung, als auch im Slalomweltcup!
Aus dem Austria
Infopoint: C. Egger
SAISON
2002/03 - Rennen
Palander gewinnt
Nachtslalom in Schladming !
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Der Sieger des
Schladminger "Night Race" heißt Kalle Palander. Nach seinem
Sieg am Kitzbüheler Ganslernhang sicherte sich der Finne binnen 3 Tage
seinen 2. Weltcupsieg in seiner Laufbahn. Mit einem Vorsprung von 1,31
Sekunden führte er die Siegerliste unangefochten vor Benjamin Raich aus
Österreich und dem Norweger Hans Petter Buraas an. Von den ersten Sechs
des ersten Durchganges fielen vier aus: Rainer Schönfelder (2.), Giorgio
Rocca (3.), Jean-Pierre Vidal (5.) und Bode Miller (6.). Auf den Rängen 4
bis 10 folgten: Ivica Kostelic (CRO), Manfred Pranger (AUT), Martin
Marinac (AUT), Giancarlo Bergamelli (ITA), Akira Sasaki (JPN), Johan
Brolenius (SWE) und Drago Grubelnik (SLO). Die Österreicher Mario Matt
und Heinz Schilchegger (AUT) sowie der US Amerikaner und
Gesamtweltcupzweite Bode Miller schieden im Finaldurchgang aus. Die grössten
Sprünge nach vorn machten Ivica Kostelic vom 10. auf den 4. Platz und
Martin Marinac vom 27. auf den 6. Platz. Von den Läufern des DSV konnte
sich niemand für den 2. Durchgang qualifizieren.
SAISON
2001/02 - Rennen
Schladming, 22.01.2002
Bode Miller gewinnt Slalom in Schladming
Markus Eberle auf Rang 17.
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Bode Miller -
Die Nummer 1
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Vidal (2.) -
Kostelic (3.)
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Der US Amerikaner
Bode Miller gewinnt den Nachslalom in Schladming. Den zweiten Rang könnte
sich der Franzose Jean-Pierre Vidal sichern. Platz 3 geht an Ivica
Kostelic aus Kroatien. Auf den Rängen 4 bis 6 folgen Rainer Schönfelder
(AUT), Mitja Kunc (SLO) und Drago Grubelnik (SLO). Markus Eberle, einziger
DSV Rennläufer im Finale, musste sich mit Rang 17 zufrieden geben.
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Ein Erlebnis für sich:
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Der Nachtslalom von Schladming
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SAISON
2000/01 - Rennen
23.01.2001
Benjamin Reich triumphiert auf der Planai
Benjamin
Reich ist der große Favorit auf den Slalom WM Titel
der Herren in St. Anton. Auch in Schladming war der Österreicher
der große Triumphator des Abends und baute seinen Vorsprung
im Slalom Weltcup weiter aus. Auf Rang zwei folgt der Norweger
Buraas mit einem Rückstand von 59 Hundertstel Sekunden. Er hatte
wie bereits in Kitzbühel den ersten Durchgang verschlafen und zeigt
erst im zweiten Lauf was in ihm steckt. Rang 3 belegt der Slowene
Mitja Kunc mit einem Rückstand von 87 Hundertstel Sekunden.
Markus Eberl plazierte sich auf Rang 17.Platz.

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