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Die italienischen Schifans sind aus dem Häuschen
und der große Alberto Tomba ist einer der ersten Gratulanten bei Manfred
Mölgg, der mit dem heutigen sechsten Platz im letzten Rennen noch dem
Saisondominator Grange die kleine Kugel entreißt!
Dabei sah es bis wenige Tore vor dem Ziel sehr gut
aus für Grange – beste Zwischenzeit, sehr gut unterwegs und dann, wenige
Tore vor dem Ziel, die Kugel wahrscheinlich schon vor Augen, erwischt er
einen Schlag in der schon sehr ausgefahrenen Spur und aus der Traum.
Mölgg reichte somit ein Sicherheitslauf, um den Slalomweltcup für sich
zu entscheiden. Wir gratulieren dem sympathischen Südtiroler auf das
Herzlichste! „Ich habe gesehen, dass ich Sechster bin, Ich hab mich aber
nicht ausgekannt, hab nicht gewusst, wo der Franzose ist. Ich wollte
cool bleiben, habe versucht, meinen Lauf runterzubringen. Es ist sich
schön ausgegangen. Ich bin in Alta Badia noch mit 51 gestartet, bin so
zurückgekommen. Ich bin auch nach meiner Verletzung ruhig geblieben,
habe immer weiter gearbeitet …“ so Mölgg
Zurück zum Rennen:
Einen versöhnlichen Ausklang findet die doch durchwachsene Saison für
das erfolgsverwöhnte österreichische Team. Reinfried Herbst kann den
letzten Slalom von Bormio für sich entscheiden und gewinnt mit einer
Gesamtzeit von 1:51,31. „Unglaublich! Es war nicht einfach – besonders
bei der Hitze. Ich hab die Frühlingsgefühle noch nicht durchkommen
lassen. Ich bin in der Slalomwertung auch noch Dritter geworden. Ich
möchte mich bei allen Trainern bedanken. Die Kugel war auch mein Ziel.
Ich hab aber am Saisonanfang noch Probleme gehabt. Ich werde hart daran
arbeiten, dass ich die Kugel auch irgendwann schaffe. Es gibt aber einen
würdigen Sieger!“
Hinter ihm etwas überraschend auf Platz 2 der
Schweizer Daniel Albrecht (+0,32). Albrecht hatte schon zu Saisonstart
in Übersee hervorragende Leistungen gezeigt, dann einen kleinen
Formabfall und nun zeigt der Allrounder doch noch einmal auf. Mit mehr
Konstanz sicher ein zukunftiger Gesamtweltcupanwärter!
Und ein weiterer sensationeller dritter Platz für
den jungen Wilden aus Österreich: Juniorenweltmeister Hirscher besticht
nicht nur sensationeller Technik und Spritzigkeit – er zeigt nach so
kurzer Zeit bereits eine außergewöhnliche Konstanz. „Es ist
unbeschreiblich! Reinfried und ich haben gestern noch gescherzt: Fahren
wir alle zwei aufs Stockerl. Und es ist ech so aufgegangen. Ich hab ein
irrsinnig geiles Gefühl gehabt im zweiten Lauf. Ich hab alles relativ
leicht genommen, weil ich meine Ziele schon längst erreicht habe. Dass
es so ausgeht, ist traumhaft!“
4. wird der Slowene Mitja Dragsic (SLO +0,46), eine
Bestätigung seiner guten Slalomsaison.
Und schon auf Platz 5 finden wir Benjamin Raich, der mit seiner Fahrt im
großen und ganzen zufrieden ist, allerdings zugibt, dass ihm im unteren
Teil einfach langsam „der Saft ausgegangen“ ist – angesichts seines
Weltcupprogramms nicht weiter verwunderlich.
Auf Platz 6 ex aequo der Slalomweltcupsieger Mölgg
und der Franzose Julien Lizerouz, Rückstand +0,65 Sekunden. 8. Giorgio
Rocca (ITA +0,88) der sich immer beständiger wieder vorne im Spitzenfeld
platzieren kann und vielleicht Kraft und Energie aus seinen Vaterfreuden
schöpft, wie sein begeisterter Umgang mit seinem Söhnchen heuer schon
öfter gezeigt hat.
Ein weiterer Top Ten Platz für Bernard Vajdic (SLO
+1,37) als 9. und auch für Marc Berthod (SUI +1,45)
Leider vergibt Felix Neureuther bereits im obersten
Teil seine bisher wahrscheinlich größte Siegeschance, indem es ihn
förmlich aushebelt. Wir hoffen, dass der junge Garmischer in der
nächsten Saison wieder voll angreift, dann kann der oberste
Stockerlplatz nur noch eine Frage der Zeit sein!
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
Noch mehr Informationen
finden Sie im Skiweltcup-Forum

1. Reinfried Herbst AUT 1:51,31

2. Daniel Albrecht SUI 1:51,63

3. Marcel Hirscher AUT 1:51,65

4. Mitja Dragsic SLO 1:51,77

5. Benjamin Raich AUT 1:51,81

6. Manfred Mölgg ITA 1:51,96

. Julien Lizeroux FRA 1:51,96

8. Giorgio Rocca ITA 1:52,19

9. Bernard Vajdic SLO 1:52,68

10. Marc Berthod SUI 1:52,76

Südtiroler Mölgg führt beim Slalom
in Bormio

Nach einem Startnummernrennen schaut es – auf den
ersten Blick - beim letzten Saisonslalom in Bormio aus: die Startnummer
1 Manfred Mölgg (ITA) führt mit einer Zeit von 53,50 vor der Nummer 2
Felix Neureuther (GER +0,09) und der Nummer 3 Reinfried Herbst (AUT
+0,39). Dabei sah der Lauf von Mölgg alles andere als fehlerfrei aus –
aber wie er gleich im Ziel sagte „ich habe meine Leistung gebracht, die
anderen müssen erst herunterkommen“. Und genau damit, mit dem
Durchkommen, hatten in dem vom österreichischen Trainer Höflehner
eigentlich schön gesetzten Kurs, viele ihre Probleme. Allen voran der
mit Startnummer 4 gestartete Mario Matt (AUT), der angesichts seiner
Minichance auf den Slalomweltcup volles Risiko nahm, bis kurz vor dem
Ziel top unterwegs war, in einer Haarnadel aber zu direkt, Schi hat
„gebissen“ und aus der Kristalltraum.
Nicht so für den Mann im roten Trikot –
Jean-Baptiste Grange (FRA +0,41) – der sich ein heißes Kugelmatch mit
dem führenden Mölgg liefern wird. Die beiden trennen nur 21 Punkte,
momentan Vorteil Mölgg.
Nach den Ausfällen von Matt und Schönfelder dürfen
sich die Österreicher mit der Traumleistung des frischgebackenen
Doppeljuniorenweltmeisters Marcel Hirscher trösten – er rast mit einem
wilden Ritt und Nummer 22 noch auf Platz 5 vor – Rückstand nur 0,53
Sekunden! Und widerlegt so die Theorie des Startnummernrennens …
Marc Berthod (SUI +0,81) macht es ihm mit
Startnummer 23 gleich nach und fährt auf Platz 6. Dahinter die Abstände
knapp: Platz 7 Julien Lizeroux (+0,84), 8. Ivica Kostelic (CRO +0,88),
9. Bernard Vajdic (SLO +0,92) und 10. der Schweizer „Volksverräter“ des
SuperG Daniel Albrecht (+0,93).
Benjamin Raich, leider aus der ersten Startgruppe
herausgefallen ist mit Platz 11 genau 1 Sekunde zurück und möchte sicher
mit einem Sprung nach vorne noch einen für ihn versöhnlichen
Saisonabschluss in seiner ehemaligen Paradedisziplin schaffen! Nach den
vielen Ausfällen und dem extrem kleinen Starterfeld im zweiten Durchgang
(nur 18 platzierte Läufer) dürfte er auch noch eine etwas bessere Piste
vorfinden als die Topleute.
Auch heute erwartet uns wieder ein packendes Finale
und wieder wird bis zum letzten Hundertstel um die kleine Kristallkugel
gekämpft!
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
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finden Sie im Skiweltcup-Forum

Übertragungszeiten:
LIVE: Samstag, 15.03.2008 - 08.45 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup-Finale 2007/08 in Bormio (ITA)
11. und letzter Slalom der Herren: 1. Durchgang
LIVE: Samstag, 15.03.2008 - 08.55 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup-Finale 2007/08 in Bormio (ITA)
11. und letzter Slalom der Herren: 1. Durchgang
LIVE: Samstag, 15.03.2008 - 09.00 Uhr -
Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup-Finale 2007/08 in Bormio (ITA)
11. und letzter Slalom der Herren: 1. Durchgang
LIVE: Samstag, 15.03.2008 - 11.20 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup-Finale 2007/08 in Bormio (ITA)
11. und letzter Slalom der Herren: 2. Durchgang
LIVE: Samstag, 15.03.2008 - 11.25 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup-Finale 2007/08 in Bormio (ITA)
11. und letzter Slalom der Herren: 2. Durchgang




Das letzte
Rennen - Slalom der Herren in Kranjska Gora
Mölgg siegt in Kranjska Gora

Endlich – es ist vollbracht: Manfred Mölgg fährt
beim heutigen Slalom in Kranjska Gora seinen ersten, längst überfälligen
Sieg in einer Zeit von 1:42,29 ein. „Wunderbar. Gestern Zweiter, heute
Erster! Ich habe mir vorgenommen, im zweiten Lauf voll anzugreifen, ich
wollte unbedingt diesen Sieg …“ – und das hat man Mölggs Fahrweise
wahrlich angesehen! Auf Rang 2 Ivica Kostelic, der zwar im zweiten
Durchgang noch zulegen kann, Mölgg bleibt aber unerreichbar für ihn.
Rückstand +0,41. Auf dem sensationellen 3 Platz landet der frisch
gebackene Junioren-Weltmeister aus Österreich, Marcel Hirscher. Nachdem
er im ersten Lauf mit einer gewaltigen Leistung und Startnummer 31 noch
auf Platz 7 gefahren ist, kann er seine Form auch im zweiten Durchgang
bestätigen und bleibt nur 8 Hundertstel hinter Kostelic. „Ich habe mir
für heute vorgenommen: hopp oder dropp. Heute ist es zum ersten Mal
richtig aufgegangen – unglaublich!“ Mit Verlaub, der junge Herr erinnert
mich an einen gewissen Raich, der auch schon im zarten Alter von 19
Jahren in seiner ersten Saison auf dem Weltcuppodest landen konnte.
Solche Kaliber gibt es nicht allzu oft.
Jean-Baptiste Grange (FRA) verpasst zwar heute das
Stockerl, mit 0,55 Sekunden Rückstand und Platz 4 darf er aber das rote
Trikot behalten und als Führender zum Finale anreisen. Reinfried Herbst
(AUT +0,64) kann seinen zweiten Platz nicht halten und rutscht nach ein
paar kleinen Fehlern auf Platz 5 zurück.
6. wird Felix Neureuther (GER +0,86) – wie schon in
der gesamten Saison ist er ein verlässlicher Platzfahrer und es scheint
nur noch eine Frage der Zeit, wann er mal vom obersten Treppchen lacht.
Auf Platz 7 der Sieger von gestern, Ted Ligety. Er greift im zweiten
Durchgang wesentlich mehr an als im ersten und kann dementsprechend
einige Plätze gut machen. 8. und zweitbesten Italiener wird Cristian
Deville (+1,27), vor Julien Lizeroux (FRA +1,38) und seinem Landsmann
Giorgio Rocca, der noch den Sprung in die Top Ten schafft.
Der Kampf um die kleine Kugel wird in Bormio
spannend: Grange und Mölgg liegen nur wenige Punkte auseinander. Und
rein rechnerisch haben auch noch einige andere Chancen – zb Ivica
Kostelic. Nach den vielen Tiefschlägen, die der ÖSV heuer schon
hinnehmen musste, scheint es so, als ob nun neben dem Gesamtweltcup auch
die Disziplinenwertung außer Reichweite wäre, nachdem Matt heute mit
Platz 12 viel Boden verloren hat. Aber Wertungen und Punkte scheinen
seit dem letzten Wochenende ohnehin einen anderen Stellenwert bekommen
zu haben.
Wir gratulieren dem verdienten Sieger und freuen
uns auf ein spannendes Finale in Bormio!
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
Noch mehr Informationen
finden Sie im Skiweltcup-Forum

1. Manfred Mölgg ITA 1:42,29

2. Ivica Kostelic CRO 1:42,70

3. Marcel Hirscher AUT 1:42,78

4. Jean-Baptiste Grange FRA 1:42,84

5. Reinfried Herbst AUT 1:42,93

6. Felix Neureuther GER 1:43,15

7. Ted Ligety USA 1:43,52

8. Cristian Deville ITA 1:43,56

9. Julien Lizeroux FRA 1:43,67

10. Giorgio Rocca ITA 1:43,87

Matt nur mehr mit Minichance

Mario Matt hat vor dem letzten Slalom der Saison 85
Punkte Rückstand auf Leader Grange. Aufgegeben wird trotzdem nicht.
85 Punkte Rückstand auf Jean-Baptiste Grange - auch
wenn die Chance nur mehr minimal ist, gerade im Slalom kann viel
passieren. Matt sollte zudem der Triumph von Hannes Reichelt im Super G
Motivation genug sein, es seinem Teamkollegen gleich zu tun.
Allerdings: Matt hat nicht nur Grange als Gegner,
sondern den zuletzt auch bärenstarken Italiener Manfred Mölgg, der nur
21 Punkte Rückstand auf Grange aufweist. Für den regierenden
Slalom-Weltmeister ist damit klar: Er MUSS das Rennen gewinnen und
zugleich auf Ausfälle seiner Konkurrenten hoffen.
Benni Raich hat hingegen keine Chance mehr, in den
Kampf um Slalom-Kristall einzugreifen. Der Tiroler hat keine Chance
mehr, seinen Disziplinen-Triumph aus dem letzten Jahr zu wiederholen und
wird zum ersten Mal seit der Saison 2003/04 überhaupt ohne Kristallkugel
in die Sommerpause gehen. Für den Pitztaler geht es aber im Weltcup noch
um den zweiten Platz hinter Sieger Bode Miller. Derzeit hat Raich 10
Punkte Rückstand auf Didier Cuche - der Schweizer wird im Slalom jedoch
nicht mehr antreten. 
BENNI RAICH ist der
Skikönig von Bormio!
4. Medaille im 4. Rennen und die in GOLD!

In einem überaus
spannenden Finale siegt der neue "Bormiokönig" Benjamin Raich
aus Österreich. Sensationell die Leistungen des 26-jährigen Pitztalers
bei dieser 38. alpinen Skiweltmeisterschaft!
Aber der Reihe nach ....
Die 5 besten Läufer des 1. Laufes stehen noch oben ...
Rainer Schönfelder (AUT) legt mit der zweitbesten Zeit des zweiten Laufes
eine sehr gute Gesamtzeit (1:41,58) vor. Es folgt Bode Miller (USA),
Doppelweltmeister dieser WM (SuperG und Abfahrt), der im zweiten Lauf
aggressiver unterwegs ist, aber er scheitert. Der Amerikaner stürzt nach
toller Zwischenzeit. Nun liegt es an dem Lokalmatador Giorgio Rocca (ITA)
den Österreichern den Sieg noch wegzuschnappen. Er verliert aber auf den
Österreicher Schönfelder und liegt als er ins Ziel kommt auf Platz 2 mit
1:42,08. Nun ist sicher, dass Österreich die Goldmedaille holt ... aber
wer? ... Manfred Pranger, der Sieger der letzten beiden Weltcupslaloms
fährt gut, fädelt aber ein und scheidet aus. Nur noch einer am Start.
Der Führende nach dem ersten Lauf, Benjamin Raich, fährt auch einen
tollen, sicheren zweiten Lauf, schlägt seinen Teamkollegen Schönfelder
um 0,24 Sekunden und ist wie Bode Miller Doppelweltmeister.
Benjamin Raich ist im Ziel überwältigt. "Wahnsinn, ich kann's gar
nicht glauben, mir fehlen die Worte! Ich bin überglücklich"
Benjamin Raich holt damit in allen Disziplinen in denen er startete eine
Medaille. 2 mal GOLD (Kombination, Slalom), 1 mal SILBER (Riesentorlauf)
und 1 mal BRONZE (SuperG).
Rainer Schönfelder, der stark erkältet ins Rennen ging freute sich sehr
über die Silbermedaille. "Ich hab spekuliert, dass es dann Silber
geworden ist, taugt mir unheimlich. Ich bin er einzige Medaillengewinner
bei den Herren, der nicht mit Atomic fährt." (Schönfelder fährt
Ski der Firma Fischer.)
Giorgio Rocca lobte die Form von Benjamin Raich und gab sich mit seiner
zweiten Bronzemedaille bei dieser WM zufrieden. "Ich bin im zweiten
Durchgang ein bisschen langsam gefahren, aber es ist die zweite Medaille
bei dieser WM und ich bin zufrieden."
Die ersten 10 und ihre Zeiten im Überblick:
1. Benjamin Raich AUT 1:41,34
2. Rainer Schönfelder AUT +0,24
3. Giorgio Rocca ITA +0,74
4. Markus Larsson SWE +1,14
5. Andre Myhrer SWE +1,38
6. Thomas Grandi CAN +1,42
7. Silvan Zurbriggen SUI +1,47
8. Mitja Dragsic SLO +1,90
9. Patrick Biggs CAN +2,04
10. Stephane Tissot FRA +2,13
Felix Neureuther (GER +4,08) erreichte trotz eines sehr schweren Fehlers
(kam praktisch zum Stillstand) Platz 19. Der zweite DSV-Läufer Andreas
Ertl verzichtete nach dem enttäuschenden 36. Rang im 1. Lauf auf den
Start im Finale. Alois Vogel, der aussichtsreichste DSV-Kandidat konnte
wegen einer schweren Augenentzündung leider erst gar nicht an den Start
gehen, da sein Sehvermögen mit nur 10% zu gering war.
Der heutige Slalom war die letzte Einzelentscheidung dieser doch leicht
chaotischen, zuschauerarmen Weltmeisterschaft. Morgen steht noch eine
Premiere in Form eines Teambewerbes an. Krönt sich Benni Raich mit Hilfe
seiner Mannschaft auch noch zum SkiKAISER dieser Weltmeisterschaft in
Bormio mit einer 5. Medaille?
Aus dem Skiweltcup
Infopoint Austria: M. Riedler
Österr(a)eich
jubelt: Raich gewinnt Slalom Weltmeistertitel
Der neue
Ski-Weltmeister im Slalom heißt Benjamin Raich. Der Österreicher siegte
am Samstag bei der Ski-WM in Bormio überlegen vor seinem Landsmann Rainer
Schönfelder und dem Italiener Giorgio Rocca.
Der
Blick zurück - Saison 2002/03
Ivica Kostelic gewinnt
Slalom in Bormio !
Die Slalomwettbewerbe
der Saison 2002/03 bleiben fest in Kroatischer Hand. Ivica Kostelic
sicherte sich, unter den Augen seiner Schwester Janica Kostelic, den
Slalomsieg von Bormio ( Ersatz für Chamonix) vor dem US Amerikaner Bode
Miller ( jetzt wieder Gesamtweltcup Führender) und dem Norweger
Hans-Peter Buraas. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten Manfred Pranger
(AUT), Kalle Pallander (FIN), Benjamin Raich (AUT), Rainer Schönfelder
(AUT), Mitja Dragsic (SLO), Tom Stiansen (NOR) und Kjetil Andre Aamodt
(NOR). Markus Eberle der einzige Starter des DSV im Finale, zeigte sich
wenig zufrieden, da es wieder einmal "nur" für Platz 16
reichte. Trotzdem sollte man dem Kleinwalsertaler Respekt für seine
Leistung zollen, ging er doch mit Startnummer 29 ins Rennen.

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