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Matt gewinnt Slalom in Zagreb

Weltmeister Marion Matt gewinnt den
ersten Slalom der Herren auf dem Bärenberg in Zagreb.
Der Tiroler verteidigte seine Halbzeit-Führung und lag am
Ende mit 33 Hundertstel Sekunden vor Lokalmatador Ivica Kostelic.
Reinfried Herbst (+0,40) komplettiert als Dritter das tolle ÖSV-Ergebnis.
Der Sieger von Garmisch hatte nach dem ersten Durchgang noch auf Rang 6
gelegen.
Für Matt war es nach Adelboden und Schladming
bereits der 3. Saisonsieg: "Ich war eigentlich brutal ruhig. Während der
Fahrt hab ich mich noch gefragt, ob ich schnell bin. Im Ziel war ich
dann überglücklich. Ich hab gewusst, dass ich locker bleiben und einen
guten Lauf hinlegen muss. Das ist mir Gott sei Dank gut gelungen",
analysierte Matt. Kostelic war indes über seinen zweiten Rang ebenfalls
sehr froh und feierte ihn wie einen Sieg. "Ich hätte ohne dieses
Publikum nie so gut fahren können. Ich war voll motiviert und es musste
einfach passen. Ganz Kroatien hat heute auf mich geschaut und ich bin
sehr froh, dass ich den Podestplatz geschafft habe. Alles, was jetzt
noch kommt, ist ein Bonus", sagte Kostelic.
Ausser Berthod, der als Dritter nach dem ersten
Lauf lediglich neun Hundertstel Sekunden hinter Matt lag, im Finallauf
jedoch durch einen Schnitzer im Zielhang einen Podestplatz verspielte
und Sechster wurde, konnten die weiteren Schweizer nicht überzeugen.
Sandro Viletta fuhr immerhin erneut in die Punkte und erreichte Rang 24.
Marc Gini fiel vom 17. auf den 25. Rang zurück, Daniel Albrecht blieb
27.
Felix Neureuther aus Partenkirchen kämpfte sich als
14. des ersten Laufs noch bis auf Rang neun vor. Für den 23-Jährigen war
es die fünfte Top-10-Platzierung des Winters.
Im Gesamtweltcup behauptete Bode Miller, der sich
nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren konnte, vor dem
Österreicher Benjamin Raich, der nach einem schweren Fehler im
Schlussabschnitt nur 26. (4,78) wurde, seine Führung.
Slalom-Weltcup-Leader Jean-Baptiste Grange (465)
aus Frankreich schied im zweiten Durchgang aus. Matt (405) machte 100
Punkte und damit den Slalom-Weltcup wieder spannend. Er hat nun nur noch
57 Punkte Rückstand vor den letzten beiden Slaloms.
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1. Mario Matt AUT 1:51,36

2. Ivica Kostelic CRO 1:51,69

3. Reinfried Herbst AUT 1:51,76

4. Giorgio Rocca ITA 1:52,08

5. Mitja Dragsic SLO 1:52,21

6. Marc Berthod SUI 1:52,24

7. Akira Sasaki JPN 1:52,27

8. Julien Lizeroux FRA 1:52,35

9. Felix Neureuther GER 1:52,39

10. Johan Brolenius SWE 1:52,44


Matt führt nach dem 1.Durchgang
beim Slalom in Zagreb

Nach dem 1. Durchgang beim Slalomweltcup der Herren
auf dem „Bärenberg“ in Zagreb führt der Österreicher Mario Matt in einer
Zeit von 55,28 Sekunden mit einem hauchdünnen Vorsprung von 3
Hundertstel Sekunden vor dem kroatischen Lokalmatador Ivica Kostelic und
9 Hundertstel vor dem Schweizer Marc Berthod der mit Startnummer 21 von
der immer besser werdenden Sicht (weniger Schatten – mehr Sonne)
profitieren konnte.
Mario Matt zeigte sich im ORF Interview sehr
zufrieden: "Ich habe oben eine sehr gute Fahrt gehabt. Unten war
vielleicht ein bisserl mehr drinnen - aber ich bin zufrieden. Es ist ein
schöner Hang, super zum Angreifen." Auf den zweiten Durchgang und die
Superstimmung freut sich vor allem auch Ivica Kostelic: "Es war ein
besonderes Gefühl. Ich bin so oft hier gefahren im Training. Jetzt war
es ein Weltcup-Rennen - es war ganz anders. Ich hatte keinen großen
Druck, war nicht nervös. Ich habe mein Ziel für diese Saison - 400
Punkte - erreicht. Alles was jetzt noch kommt, ist Zugabe. Ich muss
100-prozentig fahren - vielleicht ist das Podium möglich. Es wird aber
noch ein Super spannendes Rennen!"
Überraschend stark präsentiere sich auch der
Viertplazierte Giorgo Rocca (+0,17) aus Italien der sich wieder in der
Weltspitze etablieren möchte sowie der auf Rang 5 folgende Japaner Akira
Sasaki (+0,38).
Als Sechster und noch mit allen Möglichkeiten für
den Finaldurchgang beendete der Sieger des Slaloms von
Garmisch-Partenkirchen, Reinfried Herbst aus Österreich den 1. Lauf.
"Ich hab oben die Stecken zwischen die Füß gekriegt - ich weiß, wo die
Zeit liegt. Ich bin trotzdem ein sehr gutes Rennen gefahren. Die Bombe
ist mir nicht ausgekommen, aber ich hab noch alle Chancen."
Die Top 10 komplettieren der Schwede Mattias Hargin
(7. Platz - +0,43), gefolgt von Jimmy Cochran (8. - +0,51) aus den USA,
dem Italiener Cristian Deville (9. - +0,58) und Naoki Yuasa (zeitgleich
9. - +0,58)
Der Österreicher Benjamin Raich (13. - +0,83),
Felix Neureuther (14. - +0,85) aus Deutschland und der Franzose
Jean-Bapiste Grange (19. - +0,94) konnten sich nicht unter den besten 10
plazieren, liegen aber alle noch mit einem Rückstand unter einer Sekunde
in Schlagdistanz zu den vorderen Plätzen.
Ohne Weltcuppunkte bleiben der Schwede Jens
Byggmark der nach einem Fahrfehler ausschied und Bode Miller der die
Qualifikation für den Finallauf nicht schaffte.
Aktueller Stand nach 45 Rennläufer

Übertragungszeiten:
LIVE: Sonntag, 17.02.2008 - 09.50 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Zagreb (CRO)
9. Slalom der Herren: 1. Durchgang
LIVE: Sonntag, 17.02.2008 - 10.10 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Zagreb (CRO)
9. Slalom der Herren: 1. Durchgang
LIVE: Sonntag, 17.02.2008 - 10.15 Uhr -
Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Zagreb (CRO)
9. Slalom der Herren: 1. Durchgang
LIVE: Sonntag, 17.02.2008 - 13.00 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Zagreb (CRO)
9. Slalom der Herren: 2. Durchgang
LIVE: Sonntag, 17.02.2008 - 13.10 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Zagreb (CRO)
9. Slalom der Herren: 2. Durchgang
LIVE: Sonntag, 17.02.2008 - 13.15 Uhr -
Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Zagreb (CRO)
9. Slalom der Herren: 2. Durchgang




Das letzte
Rennen - Slalom der Herren in Garmisch-Partenkirchen
Herbst gewinnt Slalom in Garmisch
Partenkirchen

Der Österreicher Reinfried Herbst gewann überlegen
den Slalom der Herren auf dem Gudiberg von Garmisch-Partenkirchen in
überlegener Manier. Mit zweimal Laufbestzeit holte sich „Herbstl“ nach
seinem Erfolg in Shigakogen im März 2006 seinen 2. Weltcupsieg. Am
nächsten kam dem Österreicher noch der Südtiroler Manfred Möllg (65
Hundertstel Rückstand), Dritter wurde der Kroate Ivica Kostelic der
immer besser in Form kommt.
"Es ist heute genau das passiert, was ich mir am
Anfang der Saison vorgenommen habe: das zeigen, was ich kann. Das Gefühl
ist einfach geil. Es sind viele Emotionen dabei, denn ich habe nach
meiner Verletzung nie aufgegeben. Der Sieg war mein riesengroßes Ziel",
jubelte Herbst, der im Sommer 2006 bei einem Benefiz-Fußballspiel einen
Kreuzbandriss erlitten hatte. "Ich war vor dem zweiten Lauf ein bisschen
nervös, aber genau im richtigen Maß. Der Hang und die Kurssetzung sind
mir gelegen, da konnte ich meine Stärken ausspielen. Heute werde ich mit
meinen Fanclub noch ins Hofbräuhaus nach München fahren", sagte der
29-Jährige in Feierstimmung.
Für die restlichen ÖSV-Läufer verlief das Rennen
indes nicht nach Wunsch. Einzig Benjamin Raich kam noch in die Nähe der
Top Ten. Raich, der sich im ersten Lauf nach einem Fehler im oberen Teil
mit Rang 16 begnügen musste, konnte damit nur einige Punkte auf
Weltcup-Leader Miller gutmachen und liegt nun 98 Zähler hinter dem
US-Amerikaner. "Der Hang ist schwierig. Oben habe ich sehr schwere
Fehler eingebaut, vielleicht habe ich auch zu viel riskiert. Ich bin
nicht ganz stabil in meiner Fahrt. Im unteren Teil habe ich aufgeholt,
das ist das Positive, was ich von heute mitnehmen kann", so Raich.
Auch für die bisherigen Saisondominatoren im Slalom
lief es mit Ausnahme von Mölgg nicht nach Wunsch, Slalomweltcup-Leader
Jean-Baptiste Grange (FRA) wurde 25., Mario Matt schied so wie Bode
Miller im ersten Lauf aus.
Das Swiss-Team erlitt eine herbe Blamage. Kein
einziger Schweizer konnte Weltcup-Punkte gewinnen. Marc Gini, der
einzige Swiss-Ski-Athlet im zweiten Lauf, schied bereits beim ersten Tor
aus. Ähnliches wie Gini passierte Marc Berthod im ersten Lauf, als er
nach zwei Toren einfädelte. Er schied ebenso aus wie Sandro Viletta und
Markus Vogel. Mit den ebenfalls ausgeschiedenen Mario Matt und Bode
Miller fanden sie sich in prominenter Gesellschaft wieder. Daniel
Albrecht zeigte eine verkorkste Fahrt, verlor fast drei Sekunden und
qualifizierte sich nicht für das Finale.
Felix Neureuther fiel bei seinem Heimrennen vom
vierten auf den 17. Platz zurück und war nach dem Rennen sehr
enttäuscht. Sein Teamkollege Christian Wanninger erreichte zwar den
Finaldurchgang viel aber nach einem Torfehler weit zurück und wegen
Zeitüberschreitung aus der Weltcuppunktewertung.
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1. Reinfried Herbst AUT 1:42,00

2. Manfred Mölgg ITA 1:42,65

3. Ivica Kostelic CRO 1:43,18

4. Cristian Deville ITA 1:43,29

5. Julien Lizeroux FRA 1:43,30

6. Mitja Dragsic SLO 1:43,36

7. Ted Ligety USA 1:43,40

8. Johan Brolenius SWE 1:43,94

9. Mitja Valencic SLO 1:44,29

Mit Selbstvertrauen nach Zagreb

Mit dem Triumph im Weltcup-Slalom von
Garmisch-Partenkirchen, dem ersten Platz bei den österreichischen
Polizeimeisterschaften sowie den Erfolgen in den beiden top besetzten
Europacup-Torläufen von Kranjska Gora hat Reinfried Herbst innerhalb von
sieben Tagen vier Siege gefeiert. Voll Selbstvertrauen reiste der
29-Jährige deshalb nach Zagreb, wo die Herren am Sonntag erstmals auf
dem Sljeme ein Weltcup-Slalom ausgetragen wird.
Im Interview mit der APA sprach der Salzburger über seine aktuelle
Siegesserie, das Rennen in Zagreb und seine Ziele in der kommenden
Saison, in der er auch Riesentorlauf fahren will.
Frage: Sie haben lange warten müssen, aber nun fahren Sie wieder auf der
Siegerstraße. Was sind die Gründe dafür?
Reinfried Herbst: Es hat einfach nicht alles zusammengepasst vorher. Mal
bin ich einen Blödsinn gefahren, mal hat das Material nicht ganz
gestimmt, dann gab es so ein Rennen wie Schladming, wo ich nichts für
den Ausfall konnte.
Ungeduld ist eigentlich eine Schwäche von mir, aber beim Skifahren habe
ich sie, das ist mir zugutegekommen. Ich habe jetzt einfach noch mehr
getan. Es ist auch für mich ein bisschen überraschend, dass es jetzt so
schnell gegangen ist, aber ich bin überglücklich.
Frage: Mit Ausnahme von Ivica Kostelic, der auf dem Sljeme aufgewachsen
ist, ist der Hang in Zagreb für die Herren Neuland. Wie bereitet man
sich auf so ein Rennen vor, was wissen Sie darüber?
Herbst: Meine Vorbereitung war interessant und mit Stress verbunden,
weil ich Europacup-Rennen gefahren bin. Aber ich wollte mir eine Basis
schaffen für das nächste Jahr. Ich will so viele Punkte, dass ich in
allen Disziplinen im Europacup mit Startnummer 16 fahren kann. Dann kann
ich auch die Super-Kombination in Betracht ziehen, und, wenn es mit dem
Knie passt, auch den Riesentorlauf, da war ich ja schon einmal ganz gut.
Über den Hang in Zagreb habe ich mit Ivica geredet, er ist eher flach,
aber immer schön abwärts und schnell. Es wird wieder ein ganz anderes
Rennen, Garmisch war steil mit engem Torabstand, hier wird es eher
weiter gesteckt sein. Das Selbstvertrauen kann helfen.
Frage: Das Gros der Skiweltcup-Fahrer ist Allrounder, sie verkörpern als
Slalom-Spezialist die Minderheit. Was sind die Vor- und was die
Nachteile?
Herbst: Man kann sich sicher besser vorbereiten auf die einzelnen
Rennen, das ist richtig. Aber wenn du im Sommer hart arbeitest und dann
im Winter nichts geht und du ein paarmal ausfällst, dann stehst du blöd
da, wenn du nur eine Disziplin hast. Auch noch was anderes zu fahren
macht deshalb Sinn. Am Saisonanfang sind die anderen schon in einem
Rennrhythmus drinnen, da geht es bei mir erst mit dem ersten Slalom los.
Und wir haben öfter auch Pausen von zwei, drei Wochen, das ist schon
heftig. Deshalb fahre ich auch Europacup-Rennen.
Frage: Also wollen Sie im nächsten Jahr auch Riesentorläufe im Weltcup
bestreiten?
Herbst: Ich werde es versuchen, wenn es das Knie zulässt. Im Moment
passt es damit. Ich weiß, dass ich im Riesentorlauf schnell sein kann,
es wäre schon heuer das Ziel gewesen. Ich mache ja hin und wieder
Riesentorlauftraining, immer Slalom ist manchmal auch fad.
Frage: Die kleine Kristallkugel, WM-Gold - sind Sie in der nächsten
Saison bereit dafür?
Herbst: Auf alle Fälle ist das drinnen. Und es ist natürlich das große
Ziel. Ich habe gezeigt, wie schnell ich zurückgekommen bin (nach dem
Kreuzbandriss, Anm.). Bei der WM in Aare wäre eine Medaille zum Greifen
gewesen, dann bin ich vier Tore vor dem Ziel ausgeschieden. Das Ziel
muss die Kugel sein, auf sportlicher Ebene ist sie über eine WM-Medaille
zu stellen, ist sie das Größere, weil es um die Leistung über eine ganze
Saison geht. Aber natürlich klingt Weltmeister gut.
Frage: Im Kampf um die Slalom-Kugel ist noch vieles offen. Wer hat Ihrer
Meinung nach die besten Chancen?
Herbst: Ich weiß nicht einmal, wie es steht. Es bringt nix, sich damit
zu beschäftigen. Der Grange ist natürlich extrem heiß, auch wenn es in
den letzten zwei Rennen nicht so gelaufen ist. Aber es sind noch drei
Slaloms und ich glaube, dass Zagreb, weil es so speziell ist, das
Ergebnis etwas durcheinanderwirbeln wird. Weiter Torabstand und schnell
- da sind die Jungen gefährlich, die sind mit solche Strecken
aufgewachsen.

Neuland für die Herren im
Weltcup-Zirkus:
Zagreb erstmals Schauplatz eines Rennens
Minimalchance für Raich auf Führung im Weltcup
Lokalmatador Ivica Kostelic mit großem Heimvorteil

Der Sljeme in Zagreb ist ein neuer Schauplatz im
Weltcup-Zirkus der Herren, damit der Slalom am Sonntag (10.15/13.15 Uhr)
kein Blindflug wird, müssen Benjamin Raich und Co. bei der Besichtigung
vor dem ersten Durchgang genau aufpassen. Denn Hangbefahrung war
generell keine geplant worden, und so reisten die Nationalteams
teilweise erst einen Tag vor dem Rennen an. Entscheidung im
Disziplinen-Weltcup kann noch keine fallen.
Raich und Mario Matt haben noch in Hinterreith für
das lukrative Rennen trainiert, bei dem 165.000 Euro Preisgeld
ausgeschüttet werden, der Sieger erhält 60.000 Euro.
Herbst mit Europacup-Vorbereitung

Ein anderes Vorbereitungsprogramm hatte
Garmisch-Sieger Reinfried Herbst gewählt, der Salzburger bestritt diese
Woche die beiden Europacup-Slaloms in Kranjska Gora und gewann. Dort
waren u.a. auch die US-Amerikaner Ted Ligety und Bode Miller sowie der
junge Österreicher Marcel Hirscher am Start, der mit einem vierten Platz
einen starken Eindruck hinterließ.
Benjamin Raich kann sich in Zagreb die Führung im
Gesamtweltcup nur zurückholen, wenn er gewinnt und Miller nicht mehr als
einen Punkt macht, denn derzeit hat der Pitztaler 98 Punkte Rückstand
auf den US-Amerikaner. Und an Saisonsiegen ist Miller dem Österreicher
weit voraus, steht es doch 5:1.
Kostelic mit Heimvorteil

Einen vollen Erfolg braucht Raich auch, wenn er
sich im Slalom-Weltcup im Rennen um die kleine Kristallkugel halten
will, die er im Vorjahr gewonnen hat. Voran liegt der Franzose
Jean-Baptiste Grange mit 462 Punkten, es folgen Manfred Mölgg (ITA/371),
Raich (308), Matt (305), Felix Neureuther (GER/298) und Julien Lizeroux
(FRA/288).
Lokalmatador Ivica Kostelic, der auf dem Sljeme von
Kindheit an trainiert hat, zählt ob seiner Erfahrungswerte zu den großen
Favoriten. "Es gibt nur ein kurzes, steiles Stück am Anfang, der Rest
ist flach bis mittelsteil. Es ist normalerweise ein schneller und langer
Kurs, der dich körperlich fordert", erzählte der Kroate, der in Garmisch
Dritter wurde. Und der Salzburger Herbst meinte: "Ich hoffe, dass es ein
faires Rennen wird und dass es ausgeht wie jenes in Garmisch."

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