Vonn gewinnt
Abfahrt in Are
und sichert sich
Gesamtweltcup
Lindesey Vonn stellte bei der Abfahrt
der Damen, beim Weltcupfinale in Are ihre Ausnahmestellung in der Saison
2008/09 unter Beweis. Die US Amerikanerin gewann in einer Zeit von
1:42,49 vor ihrer Freundin Maria Riesch (+0,40) aus Garmisch
Partenkirchen und der österreichischen „Speed Queen“ Renate Götschl
(+1,26).
Neben dem Abfahrtsweltcup 2008/09
sicherte sich die Doppelweltmeisterin von Val d’Isere mit diesem Sieg
auch den Gewinn des Gesamtweltcup und verteidigte damit erfolgreich die
große Kristallkugel, die sie schon im Vorjahr gewonnen hatte. Insgesamt
war es ihr 12. Sieg in einer Weltcup-Abfahrt.
„Ich bin sehr froh über den
Gesamtweltcupsieg. Ich hatte gehofft, dass schon in Ofterschwang zu
schaffen. Leider bin ich da ausgeschieden. Jetzt habe ich das heute
geschafft. Morgen dann noch der Super G, dann kann ich richtig locker
werden.“
Die Doppel-Weltmeisterin geht am
Donnerstag im Super-G auf den nächsten Erfolg los: "Ich bin zuletzt
stark gefahren. Aber ich habe noch 15 Punkte Rückstand auf Fabienne
Suter und man wird sehen. Es wird sicher noch einmal spannend."
Auf dem 5. Rang plazierte sich, hinter
der Italienerin Nadia Fanchini (+1,71) und vor deren Teamkollegin
Daniela Merighetti (+1,81), mit Andrea Fischbacher die zweitbeste
Österreicherin im Feld.
Damit sicherte Fischbacher sich noch
den zweiten Platz im Abfahrtsweltcup hinter Vonn, da die vor ihr
platziert gewesene Schweizerin Dominique Gisin auf den Start
verzichtete.
"Platz zwei im Abfahrtsweltcup freut
mich sehr. Jetzt gilt es hart weiterzuarbeiten und in der nächsten
Saison ist vielleicht noch mehr möglich. Ich werde versuchen dort
anzuschließen, wo ich zuletzt aufgehört habe", war die Salzburgerin
zufrieden.
Lara Gut konnte sich als beste
Schweizerin über Platz 7 freuen. Direkt hinter der 17-jährigen folgte
mit Elisabeth Görgl die Dritte österreichische Fahrerin in den Top 10.
Das letzte
Rennen - Abfahrt der Damen in Bansko
Fischbacher
gewinnt 2.
Abfahrt von
Bansko
Die Salzburgerin Andrea Fischbacher
kann sich, nach ihrem 2. Platz beim gestrigen Rennen, in Bansko über den
ersten Abfahrtssieg ihrer Karriere freuen und sorgte damit für den
ersten ÖSV-Abfahrtserfolg seit 2007 in Lenzerheide. Die Österreicherin
gewann in einer Zeit von 1:45,81 vor der Slowenin Tina Maze und der
Vortagessiegerin Fabienne Sutter aus der Schweiz.
"Ich bin mit einem irrsinig guten
Gefühl am Start gestanden und habe versucht, einfach das umzusetzen, was
ich im Training gezeigt habe" erklärte Fischbacher im ORF-Interview.
"Einfach Gas geben und die Ski laufen
lassen, dann kann es sein, dass ich ganz vorne dabei bin. Und dass es
gelungen ist, das ist natürlich ein Traum. Man muss immer daran glauben,
dass man gewinnen kann und einfach warten, bis der Sieg kommt. Ich habe
gewusst, dass ich schnell sein kann und heute ist einfach alles
aufgegangen."
Auf dem 4. Rang folgte mit Lara Gut
die zweitbeste Schweizerin, gefolgt von der Italienerin Nadia Fanchini
und der Französin Marion Rolland.
Mit einer ansprechenden Leistung
plazierte sich die Österreicherin Elisabeth Görgl, vor der Deutschen
Maria Riesch auf dem 7. Rang.
Das starke Schweizer
Mannschaftsergebnis wurde mit dem 9 Platz von Dominique Gisin
abgerundet, die sich damit jedoch von der letzten Hoffnungen auf den
Gewinn des Abfahrtsweltcup verabschieden mußte.
Doppelweltmeisterin Lindsey Vonn
landete nur auf Rang zwölf, ihr schlechtestes Abfahrts-Ergebnis in
dieser Saison, dennoch sicherte sich die 24-Jährige bereits vor dem
letzten Rennen am 11. März in Aare erneut den Sieg in Abfahrtsweltcup.
Vonn hat zudem auch im Gesamt-Weltcup
weiter 336 Punkte Vorsprung auf die Deutsche Maria Riesch als erste
Verfolgerin.
Das das zweite Training für die
Damen-Abfahrt beim Weltcup-Finale in Are wurde abgesagt.
Dichter Nebel und Wind im oberen Teil
machten einen Trainingslauf unmöglich. Die Damen absolvierten am Montag
bereits einen Trainingslauf, damit ist vom Reglement her die Abfahrt am
Mittwoch gesichert. Das Fragezeichen ist das Wetter.
Durch die Verschiebung des
Herren-Abfahrts-Trainings auf Mittwoch (8:15 Uhr) tauschen Damen und
Herren die Startzeiten. Die Damen bestreiten ihre Abfahrt somit um 9:30
Uhr (statt wie geplant um 12:30 Uhr). Die Herren sind dann erst um 12:30
Uhr an der Reihe.
Fanchini
Schnellste beim
1. Training in
Are
Nadia Fanchini
fuhr beim ersten
Training der
Damen für die
Abfahrt beim
Weltcup-Finale
in Are (SWE) die
schnellste Zeit.
Die Italienerin
meisterte die
Strecke in
01:47,17 Minuten
und war damit
0,40 Sekunden
schneller als
die Schwedin
Anja Pärson, die
wegen eines
Sturzes von
Dominique Gisin
ihre Fahrt
abbrechen und
ein zweites Mal
starten musste.
Die
Österreicherin
Renate Götschl,
wurde mit 0,73
Sekunden
Rückstand Dritte
und erzielte,
auf der
Herrenstrecke
von Are, ihr
bestes
Trainingsergebnis
in diesem
Winter. Ihre
Teamkollegin
Elisabeth Görgl
landete auf
Platz fünf,
Andrea
Fischbacher auf
sieben.
Als beste
Schweizerin
klassierte sich
Andrea Dettling
im 6. Rang.
Insgesamt
qualifizierten
sich sieben
Schweizerinnen
für das
Finalrennen, für
das die 25
besten
Fahrerinnen pro
Disziplin plus
alle
400-Punkte-Fahrerinnen
zugelassen sind.
Sonst stellt
keine Nation
mehr als vier
Fahrerinnen.
Dominique Gisin
stürzte und
schlug sich
dabei die
Unterlippe auf,
ansonsten blieb
die
Engelbergerin
unverletzt.
Die
US-Amerikanerin
Lindsey Vonn,
die als
Gewinnerin der
kleinen
Kristallkugel
bereits
feststeht,
machte bei
schlechten
Sichtbedingungen
und Wind im
oberen Teil nach
eigenen Angaben
„nur eine
lockere Fahrt“,
mit 2,89
Sekunden
Rückstand war
sie 19. von 25
Teilnehmerinnen.
Nach der
Verletzung von
Gina Stechert
war Maria Riesch,
die einzige
deutsche
Starterin. Die
24-Jährige, die
mit geliehener
Ausrüstung von
Lindsey Vonn an
den Start ging,
kam auf den
zwölften Platz
und hatte 1,83
Sekunden
Rückstand auf
Fanchini.
Erst tief in der
Nacht war das
Gepäck der
Partenkirchenerin
in Skandinavien
angekommen, doch
bei weitem nicht
komplett. Helm,
Stöcke, Brille
und
Rückenprotektor
hatten es nicht
rechtzeitig in
den hohen Norden
geschafft. In
der Not half die
amerikanische
Doppel-Weltmeisterin,
mit dem meisten
aus, den
Rückenprotektor
bekam Riesch von
einer
Teamkollegin.
Die letzte
Abfahrt der
Damen wird
Mittwoch, den
11. März um
12.30 Uhr
gestartet. Zuvor
findet am 10.
März noch ein
Trainingslauf
statt.
1.
Abfahrtstraining
Frauen: 1. Nadia
Fanchini (ITA)
1:47,17. 2. Anja
Pärson (SWE)
0,40 zurück. 3.
Renate Götschl (AUT)
0,73. 4. Marie
Marchand-Arvier
(FRA) 0,75. 5.
Elisabeth Görgl
(AUT) 0,94. 6.
Andrea Dettling
(SUI) 0,96. 7.
Andrea
Fischbacher (AUT)
1,12. 8. Martina
Schild (SUI)
1,15. 9. Kelly
Vanderbeek (CAN)
1,46. 10. Marion
Rolland (FRA)
1,73.
SAISON 2006/07 -
WM Abfahrt der Damen in Are
Anja Pärson Abfahrtsweltmeisterin
2007
Anja Pärson hat bei den alpinen Ski-
Weltmeisterschaften in ihrem Heimatland Schweden nach dem Super-G und
der Super-Kombination auch die Abfahrt gewonnen. "Ich habe alles
riskiert und dabei auch Fehler gemacht. Aber meistens ist das ein
Zeichen dafür, dass man schnell ist", meinte die Weltmeisterin in einer
ersten Reaktion. Auf die Frage, ob sie schön müde sei, antwortete Pärson
nur: "Jetzt habe ich viel Kraft!" Damit hat Anja Pärson das Kunststück
vollbracht, in allen fünf Disziplinen mindestens einmal Weltmeisterin zu
werden. Und die traditionellen Lieblingsdisziplinen Pärson kommen erst
noch. Im Weltcup entschied sie bislang 18 Slaloms und elf Riesenslaloms
für sich. Zum Vergleich: In der Abfahrt triumphierte sie bislang erst
dreimal. Die 25-Jährige verwies am Sonntag Lindsey Kildow aus den USA
auf den zweiten Platz. Nicole Hosp bewahrte mit Bronze das ÖSV-Team vor
einem totalen Abfahrtsdebakel, nachdem die Herren zuvor eine schwere
Niederlage kassiert hatten. "Ich bin überglücklich und kann es gar nicht
richtig glauben. Am Ende dachte ich, dass es schon wieder nur Platz vier
wird", meinte die glückliche Tirolerin. Eine starke Teamleistung zeigten
die Schweizerinnen. Nadia Styger wurde Vierte, Dominique Gisin Fünfte.
Beide verloren rund fünf Zehntel auf die Zweite und die Dritte. «Es ist
hart, bei einer WM Vierte zu werden», bilanzierte Styger. «Aber wenn der
Rückstand so gross ist, trauert man immerhin nicht den Hundertsteln
nach.» Pärsons Teamkollegin Niki Bent konnte sich neben der
3.Goldmedaille für das schwedische Team über einen starken 6. Platz
freuen. Grosse Geschlagene des Tages war Österreichs „Speed Queen“
Renate Götschl (Ö), die sich mit Rang 7 begnügen mußte und dem
entsprechend enttäuscht war: "Ich habe einige Fehler gemacht, war
unsicher und habe eine wichtige Kurve total verhaut", war die
Mitfavoritin niedergeschlagen. Beste Deutsche war auch heute wieder
Maria Riesch, die den neunten Rang erreicht - Petra Haltmayr landet
abgeschlagen auf dem 28. Platz, Gina Stechert die das Rennen eröffnete
schied nach einem Torfehler aus.
1. Anja Pärson SWE 1:26,89
2. Lindsey C. Kildow USA 1:27,29
3. Nicole Hosp AUT 1:27,37
4. Nadia Styger SUI 1:27,82
5. Dominique Gisin SUI 1:27,88
6. Nike Bent SWE 1:27,93
7. Renate Götschl AUT 1:27,94
SAISON
2005/06 - Saisonfinale in Are - WM Gerneralprobe
Anja Pärson gewinnt Abfahrtsfinale in
Aare
Die Slalom-Olympiasiegerin Anja Pärson hat beim
Weltcup-Finale der alpinen Skirennläufer im schwedischen Aare die Abfahrt
gewonnen. Die Schwedin lag in 1:24,60 Minuten vor der Amerikanerin Lindsey
Kildow und Elisabeth Görgl aus Österreich und feierte ihren 34.
Weltcup-Erfolg (den dritten in der Abfahrt). Pärson verkürzte damit den
Rückstand im Gesamtweltcup auf die pausierende Kroatin Janica Kostelic auf
154 Punkte. Nach Siegen hat Anja Pärson ihre Gegenspielerin aus Kroatien
vorerst wieder übertrumpft. Die Schwedin errang ihren bereits achten
Saisonsieg, derweil Kostelic bei sieben Erfolgen steht. Morgen im Super-G
treffen die beiden Konkurrentinnen im direkten Duell aufeinander. Ein
heißer Showdown der beiden Alpin-Schwergewichte ist damit garantiert! Nur
zwei der sechs gestarteten Schweizerinnen konnten sich Weltcuppunkte
sichern. Die Walliserin Fränzi Aufdenblatten zeigte als Sechste eine gute
Leistung. Das Podest verfehlte sie nur um 28 Hundertstel. Damit verpasste
sie aber auch die 400 Punkte, die es ihr erlaubt hätten, in Are den
Super-G und den Riesenslalom zu bestreiten. Mit ihrer Abfahrts-Leistung
durfte sie aber dennoch zufrieden sein. Neben ihr errang vom Schweizer
Team nurmehr Nadia Styger als 10. Weltcuppunkte, die es beim Finale nur
für die ersten 15 gibt. Die Olympia-Zweite Martina Schild wurde 17., und
auch Sylviane Berthod (21.), Catherine Borgi (25.) und
Junioren-Weltmeisterin Marianne Abderhalden (27.) blieben ohne Zähler. Die
einzige DSV Starterin Petra Haltmayr landete auf Platz 16. Als Gewinnerin
des Abfahrts-Weltcups stand bereits die Österreicherin Michaela
Dorfmeister fest, die in ihrer 115. und letzten Abfahrt den 7. Rang
belegte und sich mit der kleinen Kristall-Kugel von der Downhill-Bühne
verabschiedete. Die Top 10 Rennläuferinnen beim Abfahrts Weltcupfinale
2006 in Are: 1. Anja Pärson (SWE) 1:24,60. 2. Lindsey Kildow (USA) 0,30
zurück. 3. Elisabeth Görgl (AUT) 0,36. 4. Nicole Hosp (AUT) 0,38. 5. Nadia
Fanchini (ITA) 0,53. 6. Fränzi Aufdenblatten (SUI) 0,64. 7. Michaela
Dorfmeister (AUT) 0,74. 8. Lucia Recchia (ITA) 0,77. 9. Elena Fanchini (ITA)
0,80. 10. Nike Bent (SWE) und Nadia Styger (SUI) 0,84.