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Abfahrt der Damen in St. Moritz abgesagt

Die Weltcup-Abfahrt der Damen in St. Moritz ist wegen starken Windes am Sonntag zunächst verschoben und um 13.15 Uhr von der Jury endgültig abgesagt worden.

Übertragungszeiten:

LIVE: Sonntag, 21.12.2008 - 10.45 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in St. Moritz (SUI)
3. Abfahrtslauf der Damen

LIVE: Sonntag, 21.12.2008 - 10.45 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in St. Moritz (SUI)
3. Abfahrtslauf der Damen




Startliste zur Abfahrt der Damen in St. Moritz - bitte hier klicken

Das letzte Rennen - Abfahrt der Damen in Lake Louise
Vonn gewinnt 1. Abfahrt in Lake Louise

Bei leichtem Schneefall und starkem Wind auf der Strecke Olympic Downhill gewann Lindsey Vonn (USA) die erste Damen-Abfahrt des Winters in Lake Louise in 1:26.10 Minuten. Die Amerikanerin zeigte von oben bis unten eine beinahe perfekte Fahrt und distanzierte die zweitschnellste Elena Fanchini aus Italien um 0,61 Sekunden auf Rang zwei.

Siegerin Vonn verriet nach dem Rennen ihr Erfolgsrezept: "Es war sehr schwierig, das Wetter sehr schlecht, sehr windig. Daher dachte ich, ich muss tief in der Hocke fahren. Meine Fahrt war nicht perfekt, aber ich war immer auf Vollgas, habe die richtige Geschwindigkeit und schnelle Ski gehabt." Zu den schlechten Wetterbedingungen und dem starken Wind meinte Vonn: "Die FIS muss sagen, ob sie ein Rennen haben will oder nicht. Ich habe jedenfalls voll attackiert."

Für Vonn war es nach dem Sieg im Levi-Slalom bereits der zweite Saisonerfolg und der bereits fünfte in einer Lake-Louise-Abfahrt. In Summe war es für die Vizeweltmeisterin von Aare 2007 der 15. Weltcup-Triumph, der 11. in der Königsdisziplin

Die Partenkirchenerin Maria Riesch (+0,69) konnte sich mit dem 3. Platz bereits zum zweiten Mal in dieser Saison über den Sprung auf das Siegertreppchen freuen. Besonders erfreulich aus Sicht des DSV ist auch der 4. Rang von Gina Stechert zu vermelden, die sich damit über die beste Weltcupplazierung ihrer Karriere freuen durfte.

Die Österreicherinnen Maria Holaus und Andrea Fischbaer (beide + 0,93) belegten zeitgleich den fünten Rang. Anna Feninger (+1,12) wurde Achte. Renate Götschl (+1,30) mußte sich mit Rang zwölf zufrieden geben.

Vom Schweizer Frauen-Team machten sich nach den guten Trainingsleistungen einige Fahrerinnen Hoffnungen. Doch nur Dominique Gisin und Andrea Dettling vermochten als Zehnte und Elfte die Erwartungen zu erfüllen. Fränzi Aufdenblatten (20.), Monika Dummermuth (21.) und Fabienne Suter (23.) fuhren am unteren Limit ihrer Fähigkeiten.

Enttäuschend waren aber insbesondere die Leistungen von Nadia Styger (25.) und Martina Schild (35.). Auch Riesentalent Lara Gut (24.) konnte sich nicht in Szene setzen.

Eines ist sicher. Heute werden auf jeden Fall alle Rennläuferinnen die Linie der Dominatorin genau studieren, um daraus Lehren für die zweite Abfahrt in Alberta am (morgigen) Samstag zu ziehen.


1. Lindsey Vonn USA 1:26,10


2. Nadia Fanchini ITA 1:26,71


3. Maria Riesch GER 1:26,79


4. Gina Stechert GER 1:27,00


5. Maria Holaus AUT 1:27,03


. Andrea Fischbacher AUT 1:27,03


7. Emily Brydon CAN 1:27,10


8. Anna Fenninger AUT 1:27,22


9. Tina Maze SLO 1:27,23


10. Dominique Gisin SUI 1:27,36

Anja Pärson in der Favoritenrolle

Im vergangenen Februar hat die Slowenin Tina Maze die Weltcup-Abfahrt von St. Moritz in einer Wetterlotterie vor der Tirolerin Maria Holaus und der Schweizerin Lara Gut gewonnen.

Am Sonntag (11.00 Uhr, live in ORF1) ist die Schwedin Anja Pärson Favoritin. Die 27-Jährige hatte hier im Dezember 2007 in den Ersatzrennen für Val d'Isere das Speed-Double geschafft.

Die Schwedin bezeichnet St. Moritz als ihre "zweite Heimat", auf die Speed-Bewerbe im Dezember freut sie sich ohnehin jedes Jahr besonders. "Ja, mal sehen, ich hoffe auf ein gutes Wochenende hier", sagte die Läuferin aus Tärnaby, die als eine von vier Damen in allen fünf Alpin-Disziplinen gewonnen hat.

In den von Wind beeinträchtigten Abfahrtstrainings am Mittwoch und Donnerstag war sie auf die Ränge drei und zehn gekommen, allerdings war sie im zweiten verkürzten Zeitlauf auf der "Corviglia" wie viele Konkurrentinnen aufrecht durch Ziel gefahren, so auch die US-Amerikanerin Lindsey Vonn.

Renate Götschl führt das ÖSV-Abfahrtsaufgebot am Sonntag an, das von Elisabeth Görgl, Silvia Berger, Ingrid Rumpfhuber, Nicole Schmidhofer und Regina Mader komplettiert wird. Anna Fenninger hat nach einer Erkrankung die Super-Kombination am Freitag bestritten, muss wegen fehlendem Trainings aber die Abfahrt auslassen.

Maria Holaus, die sich am Mittwoch im Training nach der Landung nach einem Sprung einen Bluterguss im rechten Knie zugezogen hat, wird aber vermutlich an den Start gehen.

Fraglich ist das Antreten von Andrea Fischbacher, die am Freitag im Superkombi-Super-G schwer zu Sturz kam und mit ÖSV-Arzt Reinhard Mittermair zum Röntgen und Ultraschall der rechten Schulter fuhr, eine erste Diagnose ergab eine Prellung und damit einen glimpflichen Ausgang.

Die Salzburgerin hat ein zwiespältiges Verhältnis zur "Corviglia", am 16. Dezember 2007 hat sie nach Zwischenbestzeit bei einem Sturz im Super-G Nasenbluten sowie leichte Blessuren im Gesicht erlitten. In den Februar-Rennen versöhnte sie sich mit den Rängen acht (Super-G) und elf (Abfahrt) mit der Piste.

"Daran, dass man da mal gestürzt ist, darf man nicht denken. Zurückhaltung in einem Rennen macht keinen Sinn, sonst kann man den Startplatz gleich einer anderen überlassen", hatte Fischbacher am Mittwoch nach dem Training noch gesagt.

Götschl hat dreimal in St. Moritz gewonnen - 1999, 2000 und 2003 jeweils eine Abfahrt - und hat im Schweizer Nobelskiort zahlreiche weitere Podestplätze zu Buche stehen. Der letzte Sieg der Speed-Queen ist bereits ein Jahr und neun Monate her (14. März 2007, Abfahrt Lenzerheide), in der vergangenen Saison war sie bei sechs Podestplätzen ohne vollen Erfolg geblieben.

Die 33-Jährige hat nach dem Desaster in Lake Louise wieder ein besseres Gefühl und hofft, dass ihr die vorweihnachtlichen Rennen wieder Selbstvertrauen geben. "Natürlich habe ich meine Erwartungen für St. Moritz", meinte die Steirerin, ohne diese aber öffentlich näher zu definieren.


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Damen-Training wegen zu starken Windes abgebrochen

Heftiger Wind hat das Weltcup- Programm der alpinen Skirennläuferinnen durcheinandergewirbelt. Das zweite Training für die Weltcup-Abfahrt der Damen in St. Moritz ist am Donnerstag nach 32 Läuferinnen wegen zu starken Windes abgebrochen worden.

In Führung lag die Schweizerin Dominique Gisin vor der Italienerin Nadia Fanchini (0,20 Sekunden zurück) und der Kanadierin Britt Janyk (0,30). Beste Österreicherin war Ingrid Rumpfhuber als Achte (0,63), Renate Götschl landete auf Platz 15 (0,96).

Beste deutsche Läuferin auf der Corviglia-Strecke war wie schon am Tag zuvor Maria Riesch aus Partenkirchen, die mit einem Rückstand von 0,92 Sekunden auf Gisin auf den 14. Platz fuhr. Gina Stechert aus Oberstdorf kam 2,35 Sekunden später als die Trainingsschnellste ins Ziel und wurde 30.

Das Training war wegen der schwierigen Verhältnisse im obersten Teil ab dem Super-G-Start in Szene gegangen.

Am Freitag (10.45 Uhr) steht in St. Moritz eine Super-Kombination mit Super-G und Slalom auf dem Programm, am Samstag (ebenfalls 10.45 Uhr) eine Abfahrt und am Sonntag (11.00 Uhr) der Super-G.

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Marchand-Arvier im 1. Training Schnellste

Die Französin Marie Marchand-Arvier erzielte beim 1. Abfahrtstraining zur Samstagsabfahrt in St. Moritz, bei schlechten Sicht Verhältnissen auf der „Corviglia“ mit 1:45,64 Minuten die schnellste Zeit gefolgt von der Italienerin Nadia Fanchini (1:45,89) und Anja Pärson (1:46,02) aus Schweden.

Österreichs Speedqueen Renate Götschl hatte dabei als Vierte 0,62 Sekunden Rückstand auf die Tageschnellste. "Viel gesehen hat man nicht, und es sind im oberen Teil viele Bodenwellen drinnen. Für das war es aber eh ganz gut von mir", sagte Götschl.

Trotz Schwierigkeiten bei einem Sprung kam Maria Holaus mit 0,87 Sekunden Rückstand als zweitbeste Österreicherin ins Ziel und wurde Achte. "Da musst du mit viel Gefühl runterfahren, es sind viele kleine Bodenwellen drinnen, die du nicht siehst. Ich bin nicht zufrieden mit dem, was ich heute gefahren bin, von der Position her ist da für mich viel mehr drinnen", zeigte sich die Abfahrts-Zweite vom vergangenen Februar in St. Moritz selbstkritisch. "Die Sicht war ein Problem, aber meine Fahrt war in Ordnung, ich mag diesen Kurs", meinte auch Elisabeth Görgl (14./+1,18). Andrea Fischbacher hatte nicht viel anderes zu berichten (21./1,53 ): "Brutal langsam, Bodensicht gleich null."

Im ersten Training nicht am Start wegen einer Erkältung war Anna Fenninger. Nicole Hosp lässt die Abfahrt aus, sie bereitet sich mit u.a. den Technikerinnen Kathrin Zettel und Michaela Kirchgasser am Mittwoch und Donnerstag in Jerzens im Pitztal auf die Super-Kombination am Freitag im WM-Ort von 2003 vor. Hosp schlägt sich auch immer noch mit einer Verkühlung herum.

Mit Martina Schild (6.) und Andrea Dettling (7.) sind auch zwei Schweizerinnen in die Top 10 gefahren. "Die Strecke liegt mir", sagte Dettling, die am Samstag erst ihre zweite Weltcup-Abfahrt bestreiten wird. "Ich mag vor allem die technischen Passagen nach dem Flachstück", so die 21-jährige Schwyzerin, die die Strecke aus dem Europacup bereits gut kennt. Drittbeste Schweizerin war Nadia Styger auf Rang 15.

Schnellste der deutschen Damen war Maria Riesch. Die Partenkirchenerin kam mit 1:46,77 Minuten zeitgleich mit Kelly Vanderbeek aus Kanada auf den zehnten Rang. Gina Stechert ließ es am ersten Trainingstag ruhiger angehen - Platz 29 in 1:47,85 Minuten. Viktoria Rebensburg wurde 56. und Nicole Schmid, die am Wochenende ihr Weltcup-Debüt in St. Moritz gibt, 58. Susanne Riesch, die nur in der Kombination am Freitag starten wird, wurde 67. in 1:52,58 Minuten.

"Die Sicht war schlecht, es war auch Schnee drinnen und sehr langsam", meinte die im Gesamtweltcup führende US-Amerikanerin Lindsey Vonn, die es nach teilweise aufrechter Fahrt auf die zwölftschnellste Zeit brachte (+1,16) .

Erstes Training zur Weltcup-Abfahrt der Frauen vom Samstag: 1. Marie Marchand-Arvier (FRA) 1:45,64. 2. Nadia Fanchini (ITA) 0,25 zurück. 3. Anja Pärson (SWE) 0,38. 4. Renate Götschl (AUT) 0,62. 5. Carolina Ruiz Castillo (SPA) 0,67. 6. Martina Schild (SUI) 0,73. 7. Andrea Dettling (SUI) 0,84. 8. Maria Holaus (AUT) 0,87. 9. Emily Brydon (CAN) 1,09. 10. Maria Riesch (GER) und Kelly Vanderbeek (CAN), je 1,13.

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BLICK ZURÜCK SAISON 2007/08:
Pärson gewinnt Abfahrt in St. Moritz

Die Schwedin Anja Pärson gewinnt die Abfahrt der Damen im schweizerischen St. Moritz in einer Zeit von 1:39,32 und sicherte sich ihren ersten Weltcupsieg in dieser Saison. Für Pärson war es der 36. Weltcup-Sieg, der vierte bei einer Abfahrt. Auf dem zweiten Rang folgte die US Amerikanerin Lindsey Vonn (+0,08) und der Deutschen Maria Riesch(+0,33) die damit das beste deutsche Resultat in dieser Disziplin erreichte, seit sie am 1. Dezember 2006 im kanadischen Lake Louise gewonnen hatte. Die Österreicherinnen verpassten den Sprung auf das Stockerl, als beste ÖSV-Läuferin kam Renate Götschl (+0,38) auf Platz vier. Die Österreicherinnen Maria Holaus (+1,65) und Elisabeth Görgl (+1,74) belegten die Plätze 13 und 14. Nicole Hosp wurde 18., die fehlerhafte Marlies Schild verlor 3,89 Sekunden und reihte sich nur auf Rang 42 ein. Die Hoffnungen auf ein weiteres Schweizer Highlight, die nach den Bestzeiten von Nadia Styger und Fränzi Aufdenblatten in den beiden Trainings aufgekommen waren, erfüllten sich nicht ganz. Fränzi Aufdenblatten verpasste ihren dritten Podestplatz im Weltcup um gut drei Zehntel und wurde Fünfte. Martina Schild mußte sich, nach dem sie als Startnummer 1 bis zur Startnummer 16 in Führung lag, mit einem 7. Rang begnügen. Nadia Styger beendete das Heimrennen als Neunte.

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1. Anja Pärson SWE 1:39,32


2. Lindsey Vonn USA 1:39,40


3. Maria Riesch GER 1:39,65


4. Renate Götschl AUT 1:39,70


5. Fränzi Aufdenblatten SUI 1:39,99


6. Ingrid Jacquemod FRA 1:40,38


7. Martina Schild SUI 1:40,58


8. Britt Janyk CAN 1:40,62


9. Nadia Styger SUI 1:40,66


10. Julia Mancuso USA 1:40,74

Blick zurück: Saison 2005/06
Dorfmeister gewinnt auch Abfahrt in St. Moritz

Michaela Dorfmeister macht das Doubele in St. Moritz perfekt. Nach dem Erfolg im Super G am Freitag, holte sie die Niederösterreicherin auch den Abfahrtsieg am Samstag. "Ich genieße im Moment alles. Alles geht von allein, so leicht. Dazu kommt noch eine grenzenlose Sicherheit, das ganze Paket stimmt", betonte die 32-jährige nach dem insgesamt 24. Weltcup-Sieg ihrer Karriere, dem siebenten in der Abfahrt, den sie mit einer perfekten Fahrt im unteren Teil sicherstellte. In der Abfahrt war es der erste Saisonerfolg für das erfolgsgewohnte Austria-Team. Dorfmeister gewann in 1:43,76 Minuten mit sieben Hundertstel Vorsprung auf ihre Teamkollegin Renate Götschl. Mit Platz zwei in der Königsdisziplin ist nun wohl endgültig der Knoten bei der „Speed Queen“ geplatzt. "Ich kann das gar nicht fassen. Ich bin überglücklich und total zufrieden, dass ich es geschafft habe, aus diesem Loch herauszukommen. Jetzt brauche ich nicht mehr grübeln, überlegen oder an der Abstimmung feilen", lautete der erleichterte Kommentar der 30-Jährigen. Die dreifache Olympiasiegerin Janica Kostelic (1:43,95) fuhr auf Platz drei. Die Salzburgerin Alexandra Meissnitzer landete als Vierte (+0,25) ebenfalls im Spitzenfeld, mit der Tirolerin Nicole Hosp als Neunter - in ihrer ersten Spezial-Abfahrt im Weltcup! - kam noch eine vierte ÖSV-Dame in die Top Ten. Da mit Fortlauf des Rennens die Bedingungen besser wurden, kamen zahlreiche Fahrerinnen aus dem hinteren Teil des Feldes zu Weltcup-Punkten. In Abwesenheit von Leaderin Sylviane Berthod klassierten sich sechs Schweizerinnen in den Top 12. Mit hohen Nummern fuhren die Schweizerinnen gleich serienweise ins erste Dutzend. Am besten tat dies die Bernerin Martina Schild, die mit Nummer 45 auf den 5. Platz kam und damit die direkte Olympia-Qualifikation ebenso erfüllte wie Monika Dumermuth, die mit Nummer 39 Sechste wurde. Martina Schild büsste lediglich 35 Hundertstel auf die Siegerin ein, zu einem Podestplatz fehlten gar nur 16 Hundertstel. Beste Deutsche war Martina Ertl-Renz auf Rang 21 in 1:45,94 Minuten. Petra Haltmayr wurde enttäuschend nur 24. Die Top 10 Fahrerinnen bei der Abfahrt der Damen in St Moritz: 1. Michaela Dorfmeister (AUT) 1:43,76. 2. Renate Götschl (AUT) 0,07 zurück. 3. Janica Kostelic (CRO) 0,19. 4. Alexandra Meissnitzer (AUT) 0,25. 5. Martina Schild (SUI) 0,35. 6. Monika Dumermuth (SUI) 0,42. 7. Anja Pärson (SWE) 0,45. 8. Wendy Siorpaes (ITA) 0,55. 9. Nicole Hosp (AUT) 0,57. 10. Carmen Casanova (SUI) 0,86.


Götschl, Dorfmeister und Kostelic - das Siegespodest bei der Abfahrt


Michaela Dorfmeister - Die schnellste Frau von St. Moritz


Renate Götschl - Platz 2 und nächste Woche geht's ins geliebte Cortina 


Janica Kostelic - Wichtige Punkte im Kampf um den Gesamt Weltcup


Alexandra Meissnitzer - wieder einmal fehlten nur ein paar Hundertstel

Blick zurück: SAISON 2003/04
ABFAHRT DER DAMEN IN ST. MORITZ

Götschl gewinnt Abfahrt der Damen in St. Moritz
Hilde Gerg und Maria Riesch auf dem "Stockerl"


Platz 1: Renate Götschl

Platz 2: Hilde Gerg

Österreichs "Speed-Queen aus der Steiermark" Renate Götschl gewinnt die Weltcupabfahrt der Damen in St. Moritz. Auf Rang 2 folgt mit einem Rückstand von 17 Hundertstel Sekunden Hilde Gerg vor ihrer Teamkollegin und Überraschungsdritten Maria Riesch. Die 20-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen hat am Ende einen Rückstand von nur 19 Hunderstel Sekunden auf die Siegerin. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Nadia Styger (SUI - +0.22 - Platz 4), Jonna Mendes (USA - +0.46 - 5.), Martina Schild (SUI - +0.60 - 6.), Carole Montillet (FRA - +0.65 - 7.), Michaela Dorfmeister (AUT +0.71 - 8.), Sylviane Berthod (SUI - +0.79 - 9.) und Tanja Schneider (AUT - +0.82 - 10.). Nach einem Sturz der Österreicherin Christine Sponring musste das Rennen für ca. 20 Minuten unterbrochen werden. Die jungen 20 jährigen Tirolerin erlitt eine Schulterverletzung und musst mit dem Akja zu Tal gebracht werden. Ein Fehler kurz vor dem Ziel verdarb ein fast traumhaftes Abfahrtsdebüt der Schwedin Anja Pärson. In der Zwischenzeit noch in Führung fuhr die Weltcupführende durch (!) ein Tor durch und musste wegen Torfehler disqualifiziert werden. Ein Podest-Platz wäre ihr wohl sicher gewesen.


Platz 3: Maria Riesch

Platz 4: Nadia Styger

Platz 5: Jonna Mendes

Platz 6: Martina Schild

Platz 7: Carole Montillet

Platz 8: Michaela Dorfmeister

Platz 9: Sylviane Berthod

ausgeschieden: Anja Paerson

Blick zurück: SKI WM 2003
ABFAHRT DER DAMEN IN ST. MORITZ

Turgeon Abfahrtsweltmeisterin 2003 !

Melanie Turgeon aus Kanada ist die neue Abfahrts-Weltmeisterin 2003. Silber geht an Corinne Rey Bellet aus der Schweiz und Alexandra Meissnitzer aus Österreich die zeitgleich das Rennen beendeten. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Brigitte Obermoser (AUT), Renate Götschl (AUT), Jonna Mendes (USA), Carole Montillet (FRA), Christine Sponring (AUT), Isolde Kostner (ITA) undeMonika Dumermuth (SUI). Titelverteidigerin  Michaela Dorfmeister musste sich mit Rang 12 begnügen. Die Läuferinnen des DSV enttäuschten auch bei der zweiten Speeddisziplin und konnten sich nicht unter den TOP 10 qualifizieren. Beste deutsche Läuferin Hilde Gerg auf Rang 14, gefolgt von Regina Häusl (16.), Maria Riesch (17.) und Isabelle Huber (25.).

Stimmen der Siegerinnen !

Melanie Turgeon (CAN): „Ich habe gesehen, dass die WM-Medaillen hier grösser sind als bei den Junioren. Da hab ich gedacht: So eine Medaille will ich auch. Ich war früher ein paar Mal nahe dran, gewann aber nie Edelmetall. Ich habe einige Fehler gemacht. Unser Team motiviert mich, der Zusammenhalt ist gut.“
Alexandra Meissnitzer (AUT): "Ich bin glücklich über diese Silbermedaille. Ich habe jetzt Medaillenluft geschnuppert und will im Riesenslalom noch einmal voll attackieren.“
Corinne Rey-Bellet (SUI): „Nach den nicht optimalen Trainings diese Woche ist die Erleichterung umso grösser. Ich bin happy, eine WM-Medaille vor eigenem Publikum gewonnen zu haben. Hatte Mühe damit, dass ich so hart kritisiert wurde. Heute hab ich gemerkt, dass das Publikum hinter mir stand. Ich war sehr erleichtert, als die 1 aufleuchtete. Meine Linie war nicht immer optimal, vor allem im steilen. Mir war klar, dass ich einfach angreifen musste. Am Start war ich nervös – das braucht es. Ich konnte ohne Knieschmerzen einfahren und spürte auch im Rennen nichts.“


Abfahrtsweltmeisterin 2003

Melanie Turgeon

Silber: Corinne Rey Bellet

Silber: Alexandra Meissnitzer

Platz 4: Brigitte Obermoser

Platz 5: Renate Götschl

 

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