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Innerhofer gewinnt auf der Stelvio

Eine Überraschung, aber keineswegs ein Überraschungssieger: Der junge Südtiroler Christof Innerhofer ritzt gleich mit Startnummer 1 die Ideallinie auf den Eislaufplatz von Bormio und gewinnt mit einer Traumzeit von 2.03,55. „Ich hab im Zielhang 120 Prozent riskiert. Ich hab gewusst: Unten muss ich Sau haben, wenn ich ganz oben stehen will.“. Für Innerhofer geht hier in Bormio ein Traum in Erfüllung!

Hinter ihm hoch zufrieden die beiden Österreicher Klaus Kröll (+ 0,32) und Michael Walchhofer (+ 0,95). Kröll „Es ist ganz brutal - man ist völlig fertig. Man ist froh, wenn man im Ziel ist. Ich bin im Zielhang ein bisserl vorsichtig reingefahren, wollte mit einer guten Linie so viel Geschwindigkeit mitnehmen, wie möglich. Wenn man gewinnen will - und das wollte ich - muss man brutal runterstechen. Das habe ich nicht getan.“

Bode Miller war gestern anscheinend aus taktischen Gründen nicht zur Startnummernauslosung erschienen und muss deshalb heute mit Nummer 46 starten. Alles fragt sich vor seinem Start, ob dieser Poker aufgeht. Bei wesentlich besserem Licht, aber auch auf mehr Schlägen im oberen Bereich kämpft sich Miller herunter. Bis zum untersten Teil nimmt er Kurs auf Platz 2 – auf dem blanken Eis des Zielhanges verreißt es ihn dann aber doch einmal zuviel – „nur“ Platz 4, Rückstand 1,15 Sekunden.

Erstmals in dieser Saison ist Didier Cuche der bestplatzierte Schweizer einer Abfahrt. Platz 5 und 1,33 Sekunden Rückstand für das Kraftpaket. Teamkollege Daniel Albrecht wird 8. (+1,59) und der Youngstar im Schweizer Team, Carlo Janka, belegt Rang 10 (+1,65).

6. Eric Guay (CAN +1,38). Dahinter auf Platz 7 der Südtiroler, mit dem man heute eher auf Platz 1 gerechnet hätte: Werner Heel. Er fährt auf Innerhofer einen Rückstand von 1,46 Sekunden ein und kann seine Trainingsleistungen leider nicht mehr abrufen.

Mit Christoph Gruber als 9. bringen die Österreicher 3 Läufer in die Top Ten – danach muss man aber lange nach rot-weiß-rot in der Ergebnisliste suchen: 23. Romed Baumann und gar nur Platz 27 für Hermann Maier.

Wenig Punkte gibt es für Aksel Lund Svindal auf Platz 17 (+2,05). Er kann sich seinen Rückstand im Ziel zuerst nicht erklären. „Ich bin nicht schlechter gefahren als gestern“ meinte er vom Gefühl her und gestern hat er den Zielhang ideal erwischt.

Insofern wird sich Benjamin Raich zu seiner Entscheidung, Bormio auszulassen, beglückwünschen. Er trainiert daheim in Tirol. Die Bilder der eisigen und schlagigen Stelvio, die die Superstars des alpinen Abfahrtszirkus im unteren Bereich wie Anfänger aussehen ließ, wirkten wahrlich nicht einladend. Höchste Gefahr für die Läufer, aber leider nur bedingt „schön anzusehen“ für die Zuschauer.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger
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Skiweltcup-Forum


1. Christof Innerhofer ITA 2:03,55


2. Klaus Kröll AUT 2:03,87


3. Michael Walchhofer AUT 2:04,50


4. Bode Miller USA 2:04,70


5. Didier Cuche SUI 2:04,88


6. Erik Guay CAN 2:04,93


7. Werner Heel ITA 2:05,01


8. Daniel Albrecht SUI 2:05,14


9. Christoph Gruber AUT 2:05,18


10. Carlo Janka SUI 2:05,20


ENDSTAND zur Abfahrt der Herren in Bormio - bitte hier klicken

Miller in Bormio auf Startplatz 46 strafversetzt

Gesamt-Weltcupsieger Bode Miller hat sich wieder einmal einen disziplinären Ausrutscher geleistet. Der US-Amerikaner erschien am Samstagabend in Bormio nicht zur öffentlichen Auslosung der Startnummern für die Herren-Abfahrt und wurde deshalb gemäß Reglement in der Startliste zurückversetzt.

Miller wird die Abfahrt am Sonntag (11.45 Uhr, live in ORF1) nicht mit der zugelosten Nummer 15, sondern erst mit der Nummer 46 in Angriff nehmen.

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Übertragungszeiten:

LIVE: Sonntag, 28.12.2008 - 11.25 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Bormio (ITA)
4. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Sonntag, 28.12.2008 - 11.35 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Bormio (ITA)
4. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Sonntag, 28.12.2008 - 11.45 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Bormio (ITA)
4. Abfahrtslauf der Herren




Startliste zur Abfahrt der Herren in Bormio - bitte hier klicken

Das letzte Rennen - Abfahrt der Herren in Gröden
Michael Walchhofer siegt auf der Saslong in Gröden

Der Österreicher Michael Walchhofer gewann die Abfahrt von Gröden und lässt ganz Österreich aufatmen. Auf derselben Strecke gewann er letztes Jahr die Abfahrt und seit dem warteten die Österreicher ungeduldig auf einen Abfahrtssieg eines ÖSV-Läufers.

Mit Startnummer 18 ging der Salzburger ins Rennen und übernahm schon im oberen Gleitstück die Führung, die er bis ins Ziel nicht mehr abgab und mit einer Zeit von 1:50,56 abschwang.
„ Es hat vielleicht auch das Wetter heut mit mir mitgespielt, ich hoffe es bleibt auch so, dass die andern jetzt nicht die besseren Bedingungen haben“, kommentierte Walchhofer kurz nach seinem Lauf, und fügte nach dem Rennen überglücklich dazu, „Ich war wirklich extrem gespannt als ich über die Ziellinie gefahren bin, weil ich gewusst hab, dass der Lauf wieder perfekt gepasst hat. Wo werde ich jetzt wohl platziert sein? Und dann die halbe Sekunde vorn …“

Den 2. Platz erreichte der US-Amerikaner Bode Miller, der im oberen Streckenabschnitt kleine Schwierigkeiten hatte, aber dann auf Walchhofer aufholte. Mit einer ausgezeichneten Fahrt auf der Ciaslatwiese kam er bis auf 6 Hunderstel Sekunden bei den Zwischenzeiten an den Österreicher heran, lag dann aber schlussendlich 38 Hundertstel hinter dem Sieger. „Ja, ich bin gut gefahren, ich bin hart gefahren, hatte ein paar kleine Fehler an verschiedenen Stellen und du weißt, du musst hier an allen Stellen perfekt fahren auf diesem Berg.“

Manuel Osborne-Paradis aus Kanada schaffte als 3. den Sprung auf das Podest. Ihm fehlten 54 Hundertstel zum Sieg.

Auf Platz 4 bereits der zweitbeste Amerikaner Marco Sullivan mit 0,68 Sekunden Rückstand. Erik Fisher als 7. (+1,33 Sek.), Steven Nyman als 9. (+1,41 Sek.) und T.J. Lanning als 10. (+1,52 Sek.) vervollständigten das gute Mannschaftsergebnis der Amerikaner.

Erik Guay (CAN) war nach den beiden Trainingsbestzeiten einer der Favoriten auf der Saslong. Er reihte sich mit 76 Hundertstel Sekunden Rückstand auf dem 5. Platz ein.

Klaus Kröll lag als zweitbester Österreicher auf Rang 6 (+0,82 Sek.) und der beste Schweizer Ambrosi Hoffmann reihte sich mit 1,40 Sekunden Rückstand auf dem 8. Platz ein.

Wahrscheinlich durch ein wenig Pech mit dem Wind wurden einige Weltklasseläufer teilweise deutlich unter ihrem Wert geschlagen. Didier Cuche, der Abfahrtsweltcupsieger der letzten Saison erreichte Platz 11 (+1,67). Der Führende im Gesamtweltcup Aksel Lund Svindal (NOR) wurde 34., hatte 3,11 Sekunden Rückstand und bekam heute keinen Weltcuppunkt auf sein Konto gutgeschrieben. Marco Büchel aus Liechtenstein, der „Senior“ der Rennläufer, in Beaver Creek noch 2. hinter Svindal wurde gar nur 42. mit 3,83 Sekunden Rückstand.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler


1. Michael Walchhofer AUT 1:50,57


2. Bode Miller USA 1:50,95


3. Manuel Osborne-Paradis CAN 1:51,11


4. Marco Sullivan USA 1:51,25


5. Erik Guay CAN 1:51,33


6. Klaus Kröll AUT 1:51,39


7. Erik Fisher USA 1:51,90


8. Ambrosi Hoffmann SUI 1:51,97


9. Steven Nyman USA 1:51,98


10. T. J. Lanning USA 1:52,09

Walchofer Schnellster beim Abschlußtraining in Bormio

Der Gröden-Sieger Michael Walchhofer zauberte beim im Abschlußtraining in Bormio die schnellste Zeit in den Schnee. „Diese Bestzeit heute war sehr gut für das Selbstvertrauen", gab sich der Routinier am Samstag sehr zuversichtlich. "Die Angst habe ich besiegt, der Respekt ist noch immer da. Heute hatte ich den Vorteil, dass ich wusste, was mich erwartet", so der Salzburger, der 2006 in Bormio einen Doppelsieg gefeiert hatte und seit dem Gröden-Triumph das rote Trikot des Führenden im Abfahrtsweltcup trägt.

Walchhofer, der die Abfahrt im Grödnertal gewonnen hatte, war vier Hundertstel vor dem Südtiroler Super-G-Sieger von Gröden Werner Hell im Ziel. Heel war bereits beim Freitag-Training klar der Beste gewesen, wurde aber wegen eines Torfehlers disqualifiziert.

Im Gegensatz zum Freitag kamen diesmal bei strahlendem Sonnenschein auf einer etwas griffigeren, wenn auch unten noch immer sehr eisigen Piste alle Fahrer unversehrt ins Ziel.

Die Schweizer Ambrosi Hoffmann und Didier Défago belegten die Plätze 3 und 6. «Der erste Trainingstag vor einer Abfahrt ist für mich jeweils besonders schwierig. Aber heute bin ich sehr zufrieden. Ich habe mich trotz der aussergewöhnlichen Verhältnisse sicher gefühlt», berichtete Hoffmann. Angetan von seiner Leistung war auch Défago. «Ich habe erneut bewiesen, dass ich mittlerweile auf allen Pisten schnell sein kann.».

Didier Cuche brach seine Fahrt nach etwa zwei Dritteln der Distanz ab. „Ich wollte Kraft sparen für den Sonntag, Ich fahre seit 1993 auf diesem Berg. Ich weiss, wie schwierig es ist. Ob der Poker aufgeht, wird aber erst das Rennen zeigen“, begründete der Schweizer das Abschwingen

Zweitbester Österreicher war als Siebenter wenig überraschend Klaus Kröll, der immer noch auf seinen ersten Weltcupsieg wartet. "Eine Abfahrt, die mir liegt. Hier gibt's nur Vollgas", gab sich der Steirer zuversichtlich. Hermann Maier als Achtzehnter war hingegen skeptisch. "Unten das Eis taugt mir, aber oben im griffigen Teil bekomme ich keine Zeit zusammen", meinte der 36-jährige Salzburger. Georg Streitberger aus Maishofen wurde 23.

Abschlußtraining für die Weltcup-Abfahrt der Männer vom Sonntag in Bormio: 1. Michael Walchhofer (AUT) 2:04,39. 2. Werner Heel (ITA) 0,04 zurück. 3. Ambrosi Hoffmann (SUI) 0,60. 4. Aksel Lund Svindal (NOR) 0,63. 5. Erik Guay (CAN) 0,82. 6. Didier Défago (SUI) 0,89. 7. Klaus Kröll (AUT) 1,01. 8. Manuel Osborne-Paradis (CAN) 1,19. 9. Peter Fill (ITA) 1,20. 10. Bode Miller (USA) 1,38.

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Innerhofer mit Bestzeit beim 1. Training in Bormio

Die Stelvio-Piste in Bormio präsentierte sich im ersten Training für die Abfahrt vom Sonntag in einem «ganz brutalen» Zustand. Der Südtiroler Christof Innerhofer fuhr in 2:05,68 Minuten die schnellste Zeit des Tages, gefolgt vom Norweger Aksel Lund Svindal (+0,33 Sekunden) und seinem eigenen Landsmann Peter Fill (+0,33).

Als bester Österreicher fuhr Klaus Kröll (+0,73) auf Platz 5, gefolgt vom Schnellsten Schweizer Didier Cuche (+0,99).

Auf der anspruchsvollen Stelvio machten eine oben sehr unruhige Piste und vor allem der wegen des vorangegangenen Regens völlig vereiste Zielhang sogar den Besten in der Szene Probleme.

"Ich wollte am Ende gar nicht mehr schnell fahren, sondern nur noch runter kommen", sagte Didier Cuche.

Noch deutlichere Worte als Cuche fanden die Österreicher Michael Walchhofer und Christoph Gruber. "Das ist Wahnsinn, zu viel für einen Familienvater", sagte Walchhofer, der Doppelsieger von 2006. "Es wäre eine Überlegung wert, die nächsten zwei Tage eine Auszeit zu nehmen." Für Gruber war die Aufgabe sogar "lebensgefährlich". Aksel Lund Svindal sprach vom Glück, dass mit der Kurssetzung das Tempo etwas gedrosselt worden sei. "Sonst wäre dies hier eine ganz gefährliche Angelegenheit", meinte der Norweger.

Das letzte Weltcup-Rennen des Jahres dürfte damit wie so oft zu einer Riesen-Herausforderung werden. Von den zahlreichen Stürzen und Disqualifikationen waren u. a. der Schweizer Ambrosi Hoffmann, die beiden US-Amerikaner Thomas Lanning und Steven Nyman sowie der Österreicher Hannes Reichelt betroffen. Der Salzburger griff sich danach auf das schon lädierte Knie, nach ersten Informationen blieb Reichelt sonst aber unversehrt.

Erstes Training für die Weltcup-Abfahrt der Männer vom Sonntag in Bormio: 1. Christof Innerhofer (ITA) 2:05,68. 2. Aksel Lund Svindal (NOR) 0,30 zurück. 3. Peter Fill (ITA) 0,33. 4. Erik Guay (CAN) 0,72. 5. Klaus Kröll (AUT) 0,73. 6. Didier Cuche (SUI) 0,99. 7. Andrej Jerman (SLO) 1,03. 8. Didier Défago (SUI) 1,10. 9. Michael Walchhofer (AUT) 1,27. 10. David Poisson (FRA) 1,57. 11. Hermann Maier (AUT) 1,79. Ferner: 13. Bode Miller (USA) 1,90.

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BLICK ZURÜCK SAISON 2007/08:
Miller gewinnt Abfahrt in Bormio

Der US Amerikaner Bode Miller holte sich, so wie bei der WM 2005 den Sieg bei der Abfahrt von Bormio auf der berühmt berüchtigten Stelvio Piste. "Es war sehr schwer heute. Fitness war wichtig, damit man auch attackieren kann. In Bormio sind technisch starke Läufer bevorzugt, denn es ist hier sehr einfach, schwere Fehler zu machen. Jetzt hoffe ich, dass ich auch im Slalom wieder zu meiner Form finde", meinte Miller im ORF-Interview. In einer Zeit von 2.00,57 Minuten gewann Miller vor dem Niederösterreicher Andreas Buder (+0,45) und dem Kanadier Jan Hudec (+0,66). Knapp am Podest vorbei schrammte Didier Cuche. Der Schweizer fuhr zu verkampft und verpasste das Podest um 12 Hundertstel. Sein Teamkollege Didier Defago klassierte sich auf dem guten 6. Rang. Ambrosi Hoffmann hingegen musste mit Rang 22 einen Rückschlag einstecken. Aus Schweizersicht konnte man sich auch über Konrad Hari als 19. und Cornel Züger, der sich Platz 20 sicherte freuen. Eine Schrecksekunde erlebte Tobias Grünenfelder. Der Glarner stürzte kurz vor dem Ziel, zog sich aber keine gravierenden Verletzungen zu. Mit Klaus Kröll auf Platz 7 reihte sich ein weiterer ÖSV-Läufer unter den Top-10 ein. Hermann Maier wurde 13., Christoph Gruber fuhr auf Rang 17. Topfavorit Michael Walchhofer mußte sich nach einem schwerem Fehler mit Platz 19 begnügen. "Eigentlich habe ich mich selbst geschlagen. Mir hat es den Innenski verschlagen und dann bin ich gelegen. Nach meinem Fehler musste ich das Rennen eigentlich neu beginnen, dafür ist die Zeit eh sehr gut. Ich habe mich dann bis ins Ziel gekämpft, aber ich weiß, dass ich schnell bin", so der Salzburger. Stephan Keppler kam als bester Deutscher auf Rang 28 (+2,48 Sek.), Johannes Stehle wurde 38.

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1. Bode Miller USA 2:00,57


2. Andreas Buder AUT 2:01,02


3. Jan Hudec CAN 2:01,11


4. Didier Cuche SUI 2:01,23


5. Andrej Jerman SLO 2:01,28


6. Didier Defago SUI 2:01,42


7. Klaus Kröll AUT 2:01,47


8. Erik Guay CAN 2:01,59


9. Christof Innerhofer ITA 2:01,91


10. John Kucera CAN 2:01,92

BLICK ZURÜCK SAISON 2006/07 - Rennen 2:
Michael Walchhofer gewinnt auch 2 Abfahrt in Bormio

Michael Walchhofer feiert in Bormio auf der Piste Stelvio einen historischen Sieg. Wie am Vortag triumphierte der ÖSV-Star bei der Doppelabfahrt in Bormio und ist damit der erste Skifahrer überhaupt der 2 Doppel-Abfahrten (erstmals Garmisch 2005) gewinnen konnte. "Vorgestern, wenn man mich gefragt hätte, hätte ich gesagt: Ich wäre mit einem vierten Platz zufrieden. Und jetzt der Doppelsieg - unglaublich. Ich habe gefühlt, dass ich oben sehr schnell war. Ich war unten etwas müde, hab aber nicht mehr alles riskieren müssen. Ich habe am Start schon mit einem Stockerl spekuliert. Das Gefühl war ein anderes wie gestern - es war einfach mehr Selbstvertrauen da", freute sich der Salzburger im Zielraum. Mit einem Rückstand von 22 Hundertstel Sekunden fuhr der Südtiroler Peter Fill auf den 2. Rang. Den 3. Platz auf dem Stockerl sicherte sich, wie bei der gestrigen Abfahrt, der Österreich Mario Scheiber. Das restliche ÖSV-Team enttäuscht: Kröll und Grugger wurden zeitgleich 16., Strobl und Buder folgten auf Rang 18 und für Hermann Maier reichte es gar nur für Platz 28. Didier Cuche klassierte sich, hinter dem US Amerikaner Bode Miller, als bester Schweizer auf einem guten 5. Rang. Der Neuenburger vergab ein noch besseres Ergebnis erneut auf dem letzten Streckenabschnitt. Bruno Kernen (10.) und Ambrosi Hoffmann (14.) konnten sich ebenfalls in den Top 15 klassieren. Die DSV Läufer konnten nicht an das gute Ergebnis des gestrigen Tages anknüpfen: Der Ebinger Stephan Keppler könnte sich als 27. noch einige Weltcuppunkte gutschreiben, für Johannes Stehle aus Obermaiselstein reichte es nur für Platz 40. Im Abfahrts-Weltcup ist Michael Walchhofer auf der Jagd nach Didier Cuche. Mit seinem 2. Sieg innerhalb von 24 Stunden verringert Walchhofer seinen Rückstand auf 44 Punkte! Der Norweger Aksel Lund Svindal, heute auf Rang 6, geht als Führender im Gesamtweltcup ins neue Jahr. Er hat 39 Punkte Vorsprung auf den US Amerikaner Bode Miller. Bester Österreicher ist nun Michael Walchhofer - auf Rang fünf. Benjami Raich, der sich heute mit Rang 26 begnügen mußte, liegt als Neunter bereits 300 Punkte zurück !


1. Michael Walchhofer AUT 1:51,82


2. Peter Fill ITA 1:52,04


3. Mario Scheiber AUT 1:52,09


4. Bode Miller USA 1:52,21


5. Didier Cuche SUI 1:52,32


6. Aksel Lund Svindal NOR 1:52,36


7. Marco Büchel LIE 1:52,43

BLICK ZURÜCK SAISON 2006/07 - 1. Rennen im Bormio
Walchhofer gewinnt 1.Abfahrt in Bormio

Der Österreicher Michael Walchhofer gewann die erste von zwei Abfahrten im italienischen Bormio und beendete damit die 13 Rennen lange sieglose Serie der Österreichischen Abfahrer. Als letzter der Top-Fahrer gestartet, entriss der Olympia-Zweite dem führenden Schweizer Didier Cuche noch um eine Hundertstelsekunde den Sieg auf der eisigen Piste Stelvio. Für die ÖSV-Herren ist es der zweite Erfolg in dieser Saison und für Walchhofer der 10. Weltcupsieg in seiner Karriere. „Es wir nicht nur mir ein Riesen-Stein vom Herzen gefallen sein - auch der ganzen Crew. Diese Hundertstel ist ganz wichtig. Ich habe eigentlich nicht geglaubt, dass es zum Sieg reicht, denn oben ist mir zwei Mal der Ski weggegangen. Deshalb hatte ich nicht so ein gutes Gefühl", erklärte Walchhofer. Während die Österreicher feierten, konnte Cuche nur noch fassungslos den Kopf schütteln über sein Pech: In Gröden wurde er um zwei Hunderstel vom Amerikaner Steve Nyman geschlagen, jetzt um eine Hundertstel von Walchhofer. "Diese blöde Hundertstel", fluchte er, gab aber auch zu: "Ich habe unten zwei Fehler gemacht. Ich hoffe, dass mir am Freitag die Revanche gelingt." Für ein kleine Überraschung auf dem 3. „Stockerlplatzt“ sorgte der Österreicher Mario Scheiber. Die Leistung von Scheiber war umso bemerkenswerter, als der 23-Jährige erst zum zweiten Mal ein Rennen auf der berüchtigten Stelvio bestritt. Große Freude herrschte im ÖSV Lager den man konnte sich neben den beiden Podestplätzen auch über die guten Plazierungen von Andreas Buder (7.) und Fritz Strobl (9.) in den Top Ten freuen, auch wenn Hermann Maier im geschlagenen Feld landete. Noch schlechter erging es Hans Grugger, der sich im Vorjahr bei einem fürchterlichen Sturz im WM-Ort 2005 eine Hüftluxation zugezogen hatte: Die Stelvio warf den Salzburger erneut ab, diesmal blieb er aber wenigstens unverletzt. "Es ist alles okay. Ich bin g'sund herunten, das ist das Wichtigste. Es läuft halt im Moment net", meinte der 25-Jährige, der sich in prominenter Gesellschaft befand, denn auch Weltmeister Bode Miller aus den USA schied aus. Für die größte Überraschung des Tages sorgte der Slowene Andre Jerman der als Vierter nur knapp am Podest vorbei schrammte. Gute Leistungen zeigten im Schweizer Lager auch Bruno Kernen und Ambrosi Hoffmann mit den Rängen 8 und 12. Durchaus respektabel schlugen sich auf die beiden deutschen Starter. Während Johannes Stehle aus Obermaiselstein auf Rang 27 (2,00 Sekunden zurück) die ersten vier Weltcup-Punkte seiner Karriere holte, erreichte Stephan Keppler Rang 24 (1,65 zurück). Der Ebinger sagte danach: "Ich habe zwei Fehler gemacht, sonst wäre ich unter den ersten 15 gelandet". Bei der zweiten Abfahrt in Bormio am Donnerstag "mach' ich die aber nicht mehr", beteuerte er.


1. Michael Walchhofer AUT 1:51,90


2. Didier Cuche SUI 1:51,91


3. Mario Scheiber AUT 1:52,04


4. Andrej Jerman SLO 1:52,33


5. Patrick Staudacher ITA 1:52,39


6. Marco Büchel LIE 1:52,56


7. Andreas Buder AUT 1:52,75

BLICK ZURÜCK SAISON 2005/06
Daron Rahlves gewinnt Abfahrt in Bormio

Wie schon bei der WM hat auch heute ein Amerikaner die Nase vorn: Daron Rahlves gewinnt mit einer Zeit von 1.57,68 Sekunden „... ich liebe diesen Hügel – den Speed, das Gelände ....“ Rahlves scheint die Stelvio so sehr zu lieben, dass er sogar Weihnachten zu ihren Füßen in seinem Wohnmobil verbracht hat. Zweiter wird der Österreicher Fritz Strobl (+0,32). Doch heute steht nicht das Ländermatch Österreich-Amerika im Vordergrund. Leider ist das Rennen geprägt von schweren Stürzen und langen Unterbrechungen. Nach einem schlimmen Sturz eines Vorläufer beginnt das Rennen schon um eine halbe Stunde später. Der drittplatzierte Tobias Grünenfelder stürzt nach dem Zielsprung, „fällt“ ins Ziel und wird kurioserweise noch Dritter – ein schwacher Trost, da er anschließend humpelnd das Zielstadion mit Verdacht auf Kreuzbandriss Richtung Spital verläßt. Michael Walchhofer (AUT, +0,36), vor dem Rennen als Favorit gehandelt, schwingt als Vierter ab. Auf Platz 5 der Sieger von Gröden – Marco Büchel (LIE +0,51). 6. Kristian Ghedina (ITA +0,57), 7. Pierre-Emmanual Dalcin (FRA +0,66), 8. Didier Defago (SUI +0,67), 9. Bode Miller (USA +0,90) - bei den oberen Zwischenzeiten noch in der Zeit von Strobl, unten dürften seine Kraftreserven jedoch zu Ende gewesen sein. Die Top Ten vervollständigt Klaus Kröll (AUT) mit 0,95 Sekunden Rückstand. Bormio – wieder einmal ein Rennen der knappen Abstände, aber auch der schweren Stürze. Neben Grünenfelder „erwischt“ es auch die große österreichische Olympiahoffnung Hans Grugger. Nach einem Verschneider im Gleitstück wird Grugger mit Verdacht auf Oberschenkelbruch mit dem Hubschrauber abtransportiert. Wir gratulieren dem verdienten Sieger Rahlves und dem Zweiten Strobl und wir drücken Grünenfelder und Grugger alle Daumen und Zehen, dass sie vielleicht doch die Olympiasaison noch fortsetzen können!

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger

Grugger erleidet Hüftluxation

Hans Grugger erlitt bei seinem schweren Sturz bei der Weltcup-Abfahrt in Bormio eine Hüftluxation (rechts). Unter Vollnarkose wurde die Hüfte eingerichtet. ÖSV-Teamarzt Sepp Schneider stellte außerdem eine kleine Schnittwunde an der Oberlippe fest. Die erste Diagnose, Oberschenkelbruch, bestätigte sich zum Glück nicht. Am Donnerstag oder Freitag wird der Salzburger mit dem Hubschrauber von Italien nach Salzburg verlegt, wo im UKH Schwarzach eine Computertomographie durchgeführt wird. Erst danach werde man laut Schneider über den tatsächlichen Verletzungsstatus Bescheid wissen und sagen können, ob die Olympischen Spiele in Turin noch ein Thema sind oder nicht.


Daron Rahlves auf der Stelvio in einer Zeit von 1:57,68 zum Sieg


Fritz Strobl (3) lag lange in Führung - bis Rahlves kam (30)


Tobias Grünenfelder im Sturzflug auf Rang 3


Schock: Johann Grugger stürzte schwer auf der Stelvio


Der Blick zurück - Saison 2004/05 - DAS WM RENNEN
ABFAHRTSWELTMEISTER 2005 IST BODE MILLER!
Die Amerikaner entscheiden das Rennen des Jahres für sich!

Ein amerikanischer Doppelsieg durch Bode Miller und Daron Rahlves entscheidet die Weltmeisterschaftsabfahrt in Bormio 2005. Bode Miller krönt sich zum Doppelweltmeister. Der 27-jährige coole Amerikaner holt sich nach dem Weltmeistertitel im SuperG nun auch den Titel in der Abfahrt. An seiner Bestzeit 1:56,22, die er bereits mit Startnummer 3 aufstellte, bissen sich sprichwörtlich alle die Zähne aus. "Das ist eine ganz große Sache, denn die Abfahrt ist der wichtigste Bewerb. Um hier zu gewinnen, muss alles passen. Die Nummer war ganz wichtig. Die Sicht ist zwar mit einer niedrigen Nummer nicht so gut, aber dafür sind da die Schneeverhältnisse besser.Mit meiner Fahrt war ich nicht vollkommen zufrieden. Teilweise habe ich eine gute Linie gefunden. Aber ich hatte zeitweise nicht wirklich das perfekte Gefühl für die Balance, vor allem beim San-Pietro-Sprung und im untersten Teil hatte ich so meine Probleme." Mit 0,44 Sekunden Rückstand landete sein Landsmann Daron Rahlves (Startnummer 21) auf Platz zwei. "Diese Medaille bedeutet mir viel, denn eine WM ist immer eine große Herausforderung. Es war hart, doch ich war körperlich und mental topfit. Ich bin meine Linie gefahren und habe gefightet vom Anfang bis zum Ende. Unten bin ich so gut gefahren wie nie zuvor." Die Bronzemedaille geht trotz Beschädigung der Kante seines rechten Ski´s durch einen Stein an den österreichischen Titelverteidiger Michael Walchhofer (+0,87), der mit Startnummer 27 ins Rennen ging. "Ich muss sagen, für mich ist es ein Wahnsinn. Oben in der Traverse hab ich kurz Zeit gehabt zum Denken. Ich hab mir gedacht: Das gibt's doch nicht, der Ski ist nicht mehr zu dafahren. Ich hab keinen Linksschwung mehr erfahren. Und dann geht sich noch Platz drei aus. Es war eine sensationelle Leistung. Ich hab oben beim Super G-Start einen Stein erwischt, der hat sich fast über den ganzen rechten Ski gezogen." Walchhofer rettete mit seinem 3. Platz gerade noch die Ehre der Österreicher, wobei man sich natürlich fragen muss, ob nicht die Teamführung der Österreicher durch ihren Aufstellungs- und Qualifikationspoker ihre eigene Mannschaft mental geschwächt hat. Der von der ÖSV-Spitze bevorzugte Hermann Maier, der obwohl er sich beim gestrigen Trainingssturz eine Rissquetschwunde zuzog (die genäht werden musste), unbedingt starten wollte erreichte nur den 17. Platz. Werner Franz, der noch gestern im Training alles geben musste, um überhaupt in die Abfahrtsaufstellung zu kommen, wurde gar nur 28. (+2,74). Kein Wunder meinen da viele, Franz spürte die vielen rennmäßigen Trainingsläufe und ihm fehlte die Substanz. Ziemlich unglücklich landete der Kärntner Fritz Strobl auf dem undankbaren 4. Platz (+0,95). Der zweifache Saisonsweltcupsieger Johann Grugger erreichte mit einer recht unsicheren Fahrt Rang 9. Auf den Plätzen 5 bis 9 sind: 5. Bruno Kernen (SUI +1,03), 6. Didier Defago (SUI +1,15), 7. Aksel Lund Svindal (NOR +1,16), 8. Ambrosi hoffmann (SUI +1,18), 9. David Poisson (FRA +1,30) ex aequo mit Johann Grugger (AUT +1,30). Aus dem DSV waren Florian Eckert (+1,43) und Max Rauffer (+1,77) am Start, die mit den Plätzen 12 und 17 nicht ganz die erhoffte Überraschung brachten. Wir gratulieren den Medaillengewinnern, die heute Abend bei der Siegerehrung die Medaillen und Trophäen überreicht bekommen. Auch die Siegerehrung der Kombinationen werden heute Abend durchgeführt.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M.Riedler

Miller rast zu Abfahrts-Gold

Bode Miller hat als erster Amerikaner die Goldmedaille in der Abfahrt bei alpinen Ski-Weltmeisterschaften gewonnen. Eine Woche nach seinem Sieg im Super-G setzte er sich im italienischen Bormio in 1:56,22 Minuten vor seinem Landsmann Daron Rahlves (1:56,66) durch. Dritter wurde Titelverteidiger Michael Walchhofer (1:57,70) aus Österreich. Strobl bleibt Blech, Grugger schummelt sich in die Top Ten, Maier und Franz agieren debakulös und werden von Nobodies gebügelt ! Florian Eckert (Lenggries) wurde in 1:57,65 Minuten Zwölfter. Max Rauffer (Leitzachtal/1:57,99) kam auf Platz 18.

Der Blick zurück - Saison 2004/05
Grugger feiert bei der WM-Generalprobe in Bormio seinen 1. Weltcupsieg

Der Österreicher Johann Grugger gewinnt mit 1:55,77 die Abfahrt auf der abgeänderten Stelvio, wo Anfang des nächsten Jahres die Weltmeisterschaftsabfahrt stattfinden wird. Der Gasteiner Grugger führt einen Vierfachtriumph der Österreicher an. "Ich bin überglücklich. Ich hab sicher kein Pech gehabt mit dem Wind. Ob das für die WM reicht? das entscheiden die Trainer." 2. wird der Zauchenseer Michael Walchhofer (AUT +0,24). "Ein Super Rennen. Ich hab auch ein bisserl Glück gehabt mit dem Wind und werd auch einen Teil meines Preisgeldes an die Opfer der Flut-Katastrophe spenden." Der 3.Platz geht an den Kärtner Fritz Strobl (AUT +0,66) und an 4. Stelle fährt sich der Steirer Klaus Kröll (AUT +0,70). Ein zufriedener ÖSV-Alpinchef Hans Pum freute sich über die Leistung seiner Athleten: "Bormio ist eine extrem schwierige Abfahrt. Man muss vor allen, die da runterfahren, den Hut ziehen. Es hat unten natürlich gewindet - wir haben da auch das nötige Glück gehabt. Hans Grugger ist schon im Vorjahr gut gefahren - seit Gröden ist er wieder da, wo er schon war." Den 5. Platz, und damit den Titel "Bester Nicht-Österreicher", erreicht überraschend der Slalomspezialist Silvan Zurbriggen (SUI +1,13) der plötzlich zum heißen Thema für das Schweizer Abfahrts-WM-Team wird. Auf den Plätzen 6 bis 10 reihten sich als 6. Daron Rahlves (USA +1,18), 7. Didier Cuche (SUI +1,28), 8. Bruno Kernen (SUI +1,37), 9.Christoph Gruber (AUT +1,39) und 10. Werner Franz (AUT +1:57,32) ein. Einige der Läufer beklagten die unterschiedlichen Windverhältnisse auf der Strecke. Der böige Wind war auch der Grund warum die Streckenführung noch kurz vor dem Rennen bei der Anfahrt auf den St. Peter-Sprung geändert wurde, damit die Läufer nicht zu weit springen. Wegen Schneemangels war der Start weiter nach unten verlegt worden und das Ziel wurde wegen der neuen Tribüne für die Weltmeisterschaft etwas weiter hinaufverlegt. Der Führende im Gesamtweltcup, der Amerikaner Bode Miller fuhr mit einem Rückstand von +1,85 auf den 14. Platz. 15. wir der DSV-Läufer Max Rauffer +1,92 Sekunden hinter dem Sieger. Einen neuen Rekord stellte der Italiener Kristian Ghedina auf. Er bestritt heute seine 151 Weltcupabfahrt und überholte damit den bis heute Führenden Österreicher Peter Wirnsberger.


1. Johann Grugger

2. Michael Walchhofer

3. Fritz Strobl

4. Klaus Kröll 

5. Silvan Zurbriggen

6. Daron Rahlves

7. Didier Cuche

8. Bruno Kernen

Der Blick zurück - Saison 2003/04

Herren-Abfahrt in Bormio endgültig abgesagt  

Die vom Sonntag auf den heutigen Montag verschobene Herren-Abfahrt in Bormio wurde heute morgen wegen heftiger Schneefälle endgültig abgesagt. Wann und wo das Rennen eventuell nachgetragen wird, steht noch nicht fest. Ein möglicher Ersatzort wäre Chamonix, wo am 10. und 11. Januar eine Abfahrt und ein Slalom sowie eine Kombination auf dem Programm stehen.

Der Blick zurück - Saison 2002/03
ABFAHRT - BORMIO RENNEN 1

Rahlves gewinnt Abfahrt in Bormio

Der US Amerikaner Daron Rahlves gewann überraschend, im italienischen Bormio seine erste Weltcupabfahrt. Auf den Plätzen 2 bis 4 folgten die Österreicher Fritz Strobl ( Rückstand 0,18 Sek.), Hannes Trinkl (0,24 Sek.) und Peter Rzehak (0,43 Sek.). Die weiteren Platzierungen in den Top 10: Bode Miller (USA), Franco Cavegn (SUI), Josef Strobl (AUT), Klaus Kröll (AUT), Michael Walchhofer (AUT) und Andreas Schifferer (AUT). Damit konnten sich sieben Österreicher unter den besten 10 platzieren, jedoch war diese die erste Niederlage seit 1997 auf der Österreicher-Piste für die ÖSV-Abfahrer. Erwähnenswert auch das Comeback von Stephan Eberharter, der nach einige Probleme kurz vor dem Ziel ausschied. Besonders erfreulich, aus Sicht des DSV das Abschneiden von Max Rauffer, der sich immer mehr an die Weltspitze herantastet und mit Platz 18 wiederum Weltcuppunkte einfahren konnte. Stefan Stankalla kam im unteren Steckenabschnitt von der Line ab und schied aus.

Der Blick zurück - Saison 2002/03
ABFAHRT - BORMIO RENNEN 2
Stephan Eberharter gewinnt Abfahrtslauf in Bormio !

Stephan Eberharter ist wieder zurück. Mit einem überragendem Rennen gewann er mit einem Vorsprung von 0,48 Sekunden, vor seinem Landsmann Michael Walchhofer und dem US Amerikaner Daron Rahlves ( 0,77 Sekunden) den Abfahrtslauf am "Österreicher Berg" in Bormio. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten Klaus Kröll (AUT), Didier Cuche (SUI), Ambrosi Hoffmann (SUI), Bruno Kernen (SUI), Bode Miller (USA), Peter Rzehak (AUT) und Hannes Trinkl (AUT). Der einzige gemeldete Läufer des DSV, Max Rauffer musste wegen einer fiebrigen Erkältung seinen Start absagen. 

Der Blick zurück - Saison 2001/02
Bormio, 29.12.2001
Österreichs Abfahrer "unschlagbar"
Fritz Strobl gewinnt Samstags Abfahrt in Bormio

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Fritz Strobl

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Platz 1 am Samstag

Österreichs Abfahrer scheinen zur Zeit einfach unschlagbar. Platz 1 bis 4 geht an das ÖSV Team. Sieger der "österreichischen Meisterschaften" wurde dabei Fritz Strobl. Auf den Rängen zwei bis vier folgen: 2. Josef Strobl (Rückstand 19 Hundertstel Sekunden) - 3. Stephan Eberharter (69 Hundertstel Sek.) und 4. Klaus Kröll (74 Hundertstel Sek.). Erster nicht Österreicher ist auf Platz 5 Franco Cavegn aus der Schweiz vor seinem Landsmann Bruno Kernen. Einen weiteren Rückschlag musste Max Rauffer hinnehmen. Er kam mit einem Zeitrückstand von 3,33 Sekunden in Ziel und musste sich mit Rang 34 begnügen. Nicht wesentlich besser schnitt Stefan Stankalla ab. Sein Zeitrückstand 2,87 Sekunden und Platz 28.

Bormio, 28.12.2001
Österreicher dominieren Abfahrt
Christian Greber gewinnt in Bormio

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Christian Greber

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Sieger in Bormio

Österreichische Abfahrer triumphieren in Bormio. Platz 1 bis 3 fest in österreichischer Hand. Nach einer beherzten Fahrt gewinnt Christian Gerber vor seinen Landsmännern Fritz Strobl ( Rückstand 46 Hundertstel Sekunden) und Stephan Eberharter ( 68 Hundertstel Sekunden ).
Auf Rang 4 folgt der Schweizer Franco Cavegn vor Kristian Ghedina (ITA) und Daron Rahlves (USA). Enttäuschend die Leistungen von Max Rauffer und Stefan Stankalla. Rauffer, der zweitschnellste beim gestrigen Training kam mit einem Zeitrückstand von 2,82 Sekunden, als 33. ins Ziel . Stefan Stankalla wurde mit einem Zeitrückstand von 3,21 Sekunden 35. .

 

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