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Michael Walchhofer siegt auf der Saslong in Gröden

Der Österreicher Michael Walchhofer gewann die Abfahrt von Gröden und lässt ganz Österreich aufatmen. Auf derselben Strecke gewann er letztes Jahr die Abfahrt und seit dem warteten die Österreicher ungeduldig auf einen Abfahrtssieg eines ÖSV-Läufers.

Mit Startnummer 18 ging der Salzburger ins Rennen und übernahm schon im oberen Gleitstück die Führung, die er bis ins Ziel nicht mehr abgab und mit einer Zeit von 1:50,56 abschwang.
„ Es hat vielleicht auch das Wetter heut mit mir mitgespielt, ich hoffe es bleibt auch so, dass die andern jetzt nicht die besseren Bedingungen haben“, kommentierte Walchhofer kurz nach seinem Lauf, und fügte nach dem Rennen überglücklich dazu, „Ich war wirklich extrem gespannt als ich über die Ziellinie gefahren bin, weil ich gewusst hab, dass der Lauf wieder perfekt gepasst hat. Wo werde ich jetzt wohl platziert sein? Und dann die halbe Sekunde vorn …“

Den 2. Platz erreichte der US-Amerikaner Bode Miller, der im oberen Streckenabschnitt kleine Schwierigkeiten hatte, aber dann auf Walchhofer aufholte. Mit einer ausgezeichneten Fahrt auf der Ciaslatwiese kam er bis auf 6 Hunderstel Sekunden bei den Zwischenzeiten an den Österreicher heran, lag dann aber schlussendlich 38 Hundertstel hinter dem Sieger. „Ja, ich bin gut gefahren, ich bin hart gefahren, hatte ein paar kleine Fehler an verschiedenen Stellen und du weißt, du musst hier an allen Stellen perfekt fahren auf diesem Berg.“

Manuel Osborne-Paradis aus Kanada schaffte als 3. den Sprung auf das Podest. Ihm fehlten 54 Hundertstel zum Sieg.

Auf Platz 4 bereits der zweitbeste Amerikaner Marco Sullivan mit 0,68 Sekunden Rückstand. Erik Fisher als 7. (+1,33 Sek.), Steven Nyman als 9. (+1,41 Sek.) und T.J. Lanning als 10. (+1,52 Sek.) vervollständigten das gute Mannschaftsergebnis der Amerikaner.

Erik Guay (CAN) war nach den beiden Trainingsbestzeiten einer der Favoriten auf der Saslong. Er reihte sich mit 76 Hundertstel Sekunden Rückstand auf dem 5. Platz ein.

Klaus Kröll lag als zweitbester Österreicher auf Rang 6 (+0,82 Sek.) und der beste Schweizer Ambrosi Hoffmann reihte sich mit 1,40 Sekunden Rückstand auf dem 8. Platz ein.

Wahrscheinlich durch ein wenig Pech mit dem Wind wurden einige Weltklasseläufer teilweise deutlich unter ihrem Wert geschlagen. Didier Cuche, der Abfahrtsweltcupsieger der letzten Saison erreichte Platz 11 (+1,67). Der Führende im Gesamtweltcup Aksel Lund Svindal (NOR) wurde 34., hatte 3,11 Sekunden Rückstand und bekam heute keinen Weltcuppunkt auf sein Konto gutgeschrieben. Marco Büchel aus Liechtenstein, der „Senior“ der Rennläufer, in Beaver Creek noch 2. hinter Svindal wurde gar nur 42. mit 3,83 Sekunden Rückstand.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler


1. Michael Walchhofer AUT 1:50,57


2. Bode Miller USA 1:50,95


3. Manuel Osborne-Paradis CAN 1:51,11


4. Marco Sullivan USA 1:51,25


5. Erik Guay CAN 1:51,33


6. Klaus Kröll AUT 1:51,39


7. Erik Fisher USA 1:51,90


8. Ambrosi Hoffmann SUI 1:51,97


9. Steven Nyman USA 1:51,98


10. T. J. Lanning USA 1:52,09


Endstand Abfahrt der Herren in Gröden bitte hier klicken

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Übertragungszeiten:

LIVE: Samstag, 20.12.2008 - 11.55 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Val Gardena / Gröden (ITA)
3. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 20.12.2008 - 12.00 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Val Gardena / Gröden (ITA)
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LIVE: Samstag, 20.12.2008 - 12.05 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Val Gardena / Gröden (ITA)
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LIVE: Samstag, 20.12.2008 - 12.25 Uhr - ZDF
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Val Gardena / Gröden (ITA)
3. Abfahrtslauf der Herren




Startliste zur Abfahrt der Herren in Gröden bitte hier klicken

Das letzte Rennen - Abfahrt der Herren in Lake Louise
Fill gewinnt verrückte Lake Louise Abfahrt!

Sie haben unseren Bericht schon gelesen? Vergessen Sie ihn! Hier folgt der neue:

Wie schon im Vorjahr sorgen die wechselnden Verhältnisse bei der Abfahrt von Lake Louise für ein kurioses Ergebnis. Sieger mit einer Zeit von 1:47,40 wird Peter Fill aus Südtirol/Italien. Peter Fill: „Ich glaub's noch nicht richtig, gratulieren darf man erst, wenn das Rennen komplett zu Ende ist. Aber es könnte der erste Weltcupsieg werden, das wäre perfekt. Natürlich hab ich heute auch Glück gehabt, aber das braucht man.“ Vorsichtiger Optimismus also beim Südtiroler – zu gut erinnert man sich noch an das Rennen im letzten Jahr, als Sonne die hinteren Nummern noch anheizte und das Feld auf den Kopf gestellt wurde. Und es sollte wieder so kommen:

Hatten wir im ersten Bericht noch den Schweden Hans Olsson als Sensationsmann angekündigt, so präsentieren wir Ihnen nun an dieser Stelle als Zweiten den Schweizer Carlo Janka! Er lässt mit Startnummer 65 die vermeintlichen Sieger erzittern und landet mit nur 8 Hundertstel Rückstand auf Platz 2.

Hans Olsson (+0,16) ist aber sicher auch mit seinem dritten Platz hoch zufrieden. „Ich bin wirklich stolz heute. Es ist das erste Mal, dass ein Schwede in einer Weltcup-Abfahrt am Podest steht. Ich bin wirklich stolz. Natürlich muss man manchmal ein bisschen Glück haben, aber so ist es in der Abfahrt!“

Leider dürfen die Österreicher nach dem Lauf von Janka nicht mehr auf ein tröstendes Stockerlplätzchen blicken. Georg Streitberger (+0,21) fällt als bester ÖSV-Läufer auf Platz 4 zurück. Mannschaftlich könnte man mit Klaus Kröll (+ 0,29) auf Platz 5 und Michael Walchhofer auf Platz 13 (+0,61) zwar zufrieden sein. Aber die verwöhnte Schination muss weiterhin auf den ersten Abfahrtssieg dieses Kalenderjahres warten. Zwar zeigt Michael Walchhofer eine beachtlich gute Fahrt für die Verhältnisse, die er mit seiner Nummer vorfindet – Platz 13 ist dennoch eine wenig zufriedenstellende Platzierung!

Platz 6 erfährt sich Christof Innerhofer (ITA) mit nur 3 Zehntel Rückstand auf Landsmann Fill. Südtirol in Feierstimmung!

Aksel Lund Svindal darf sich bei seinem Comeback in der Abfahrt über den beachtlichen 7. Rang (+0,39) freuen. Eine Ideale Spritze für das Selbstbewusstsein, bevor es nächste Woche zu seinem „Schicksalsberg“ nach Beaver Creek geht. Und wer weiß, vielleicht kann er morgen im Super-G noch eins drauf setzen.

Zweitbester Schweizer wird auf Platz 7 Didier Defago (0,43), während Mitfavorit Cuche bei ganz schlechten Bedingungen mit 1,66 Sekunden Rückstand ohne Weltcuppunkte ins Hotel gehen muss. Landsmann Daniel Albrecht zeigt mit einer beherzten und kompromisslosen Fahrt mit Startnummer 33, dass noch einiges möglich ist und rast auf Platz 11. Ob er mit Carlo Janka gefunkt hat im Ziel?

9. wird der beste Amerikaner. Nein, nicht Bode Miller – es ist ein gewisser T.J. Lanning (+ 0,55), der mit Startnummer 39 kurz nach Daniel Albrecht offensichtlich dessen Spur verfolgt.

Erik Guay (CAN +0,55) auf Platz 10 sind wir Ihnen noch schuldig, dann sind die Top Ten komplett.

Was ist mit Bode Miller – dem Dominator der ersten beiden Trainings?
Nein, er ist nicht ausgeschieden. Auch er hatte wie die restlichen Top-Läufer mit Wind und diffuser Sicht zu kämpfen und landet nur auf Platz 16. Sichtlich unzufrieden. Nur 3 Hundertstel hinter Miller ein überraschend zufriedener Hermann Maier. Wenn er so knapp hinter einem bislang dominierenden Bode Miller landet, zaubert das trotz schmerzenden Rückens ein Lächeln auf das Gesicht des Herminators – verständlich!
Großes Pech für Routinier Marco Büchel (LIE), der mit Startnummer 8 bereits eine Wolke erwischt, während vor und nach ihm die Sonne scheint. Er landet auf Platz 21.

Bestens nützen können die DSV-Läufer die besseren Sichtverhältnisse gegen Ende des Rennens: Startnummer 68, Peter Strodl (GER +1,03) auf Platz 22; Startnummer 67 Andreas Strodl (GER +1,45) auf Platz 26; Startnummer 62, Stephan Keppler auf Platz 27; Wann hatte das deutsche Team zuletzt 3 Läufer bei einer Abfahrt in den Weltcuppunkten? Gratulation an die junge Mannschaft!

Ein Rennen, bei dem ein paar Startnummern am Beginn, einige in der Mitte und einige am Ende des Feldes Big Points gemacht haben. Spannend, ja – und dennoch nicht ganz das, was sich der Schifan vor der Mattscheibe erwartet.

Wir dürfen gespannt sein auf den morgigen Super-G – die Favoriten brennen sicher auf Revanche!

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger
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1. Peter Fill ITA 1:47,40


2. Carlo Janka SUI 1:47,48


3. Hans Olsson SWE 1:47,56


4. Georg Streitberger AUT 1:47,61


5. Klaus Kröll AUT 1:47,69


6. Christof Innerhofer ITA 1:47,70


7. Aksel Lund Svindal NOR 1:47,79


8. Didier Defago SUI 1:47,83


9. T.J. Lanning USA 1:47,84


10. Erik Guay CAN 1:47,95

Guay auch beim Abschlußtraining in Gröden erneut Schnellster

Beim zweite und letzte Training für die Weltcup-Abfahrt auf der Saslong-Piste im Grödnertal meisterte erneut der Kanadier Erik Guay in 1:59,00 die Strecke als Schnellster. Am Ende des Tages lag der Kanadier diesmal 0,45 Sekunden vor Didier Cuche aus der Schweiz und 0,55 Sekunden vor Marco Sullivan aus den USA.

Die Saslong ist in diesem Jahr besonders schwer befahrbar. Die Piste sei «von oben bis unten eine einzige Schlüsselstelle», sagte Cuche, der im Vorjahr in Val Gardena den Super-G gewann und hinter Michael Walchhofer in der Abfahrt Zweiter wurde. «Vor allem die Kurve nach etwa 20 Sekunden Fahrzeit muss man optimal erwischen, sonst verliert man im flachen Teil bis zur Mauer enorm Zeit», so der Schweizer weiter.

Aus ÖSV-Sicht war neuerlich Vorjahressieger Michael Walchhofer als Vierter bester Athlet. "Ich hatte bei der Ausfahrt Ciaslat einen schweren Fehler, bin Richtung Sicherheitsnetz gesprungen und musste quer stellen", berichtete der Salzburger, der nun zumindest weiß, welche Linie am Samstag nicht zum Erfolg führen wird. "In dieser Form funktioniert es nicht, ich werde im Rennen eine vernünftigere Linie wählen, aber das sollte ich hinbringen", so Walchhofer, der sich in bestechender Form fühlt.

Hermann Maier, am Mittwoch Vierter, verlor am Donnerstag als Zehnter 1,70 Sekunden und war damit hinter Walchhofer und Klaus Kröll (Neunter) drittbester Österreicher.

Zweitbester Schweizer war Didier Defago auf Rang 7, einen Platz dahinter belegte Bode Miller mit fast eineinhalb Sekunden Rückstand auf die Bestzeit Rang 8.

Die deutschen Männer fuhren auch beim zweiten Abfahrtstraining im italienischen Val Gardena hinterher. Stephan Keppler aus Ebingen kam in 2:01,45 auf den 28. Rang, Hannes Wagner aus Hindelang belegte mit 3;62 Sekunden Rückstand auf den Trainingsbesten den 42. Rang. Andreas und Peter Strodl (beide Partenkirchen) wurden disqualifiziert.

Die Abfahrt steht am Samstag auf dem Programm, bereits am Freitag fahren die Männer im Super-G um Weltcuppunkte. In St. Moritz bestreiten die Damen am Freitag eine Super-Kombination mit Super-G und Slalom, am Sonntag folgt der Super-G.

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Guay in Val Gardena im 1. Training voraus

Erik Guay aus Kanada fuhr beim ersten Training zur Weltcup Abfahrt in Gröden/Val Gardena die schnellste Zeit und distanzierte den Österreicher Michael Walhofer als Zweiten um 0,45 Sekunden. Hermann Maier als Vierter, Klaus Kröll als Siebenter und Georg Streitberger als Neunter aus dem ÖSV Team waren ebenfalls weit vorne zu finden.

Walchhofer, dem Zweiten des ersten Zeitlaufes, trauen alle Konkurrenten (vor allem Maier) zu, dass er das Warten auf den ersten österreichischen Abfahrtssieg im Kalenderjahr 2008 beendet, in dem er seinen Grödener Triumph vom 15. Dezember 2007 wiederholt. Auch der erste Sieg von Kröll, der trotz eines Patzers auf der vereisten Ciaslat-Wiese unter die Top 10 brauste, ist fällig.

"Wir blasen zum Angriff. Die Strecke ist recht lässig zu fahren, lediglich die Einfahrt zur Ciaslat-Wiese ist ein bisschen bockig. Das Rennen dürfte auch heuer wieder interessant werden", freute sich Walchhofer auf den ersten Europa-Abfahrtsklassiker des Winters.

Didier Cuche wurde als Achter (1,13 zurück) bester Schweizer, Ambrosi Hoffmann Zehnter. «Ich bin», so Cuche, «zu rund gefahren. Die Piste ist wegen des vielen Schnees einfacher als sonst. Sie hätte eine aggressivere Fahrweise vertragen.» Dagegen büsste Hoffmann, bei der Zwischenzeit Sechster, auf dem unteren Abschnitt noch sieben Zehntel ein. Insgesamt nehmen nur fünf Schweizer an der Abfahrt teil, so wenige wie seit Jahren nicht mehr. Daniel Albrecht, Marc Berthod und Carlo Janka verzichten alle auf einen Start in der Abfahrt und nehmen nur am Super-G vom Freitag teil.

1. Training zur Weltcup-Abfahrt in Val Gardena vom Samstag: 1. Erik Guay (CAN) 1:57,90. 2. Michael Walchhofer (AUT) 0,45 zurück. 3. Thomas Lanning (USA) 0,80. 4. Hermann Maier (AUT) 0,85. 5. Pierre-Emmanuel Dalcin (FRA) 0,87. 6. Bode Miller (USA) 0,91. 7. Klaus Kröll (AUT) 1,01. 8. Didier Cuche (SUI) 1,13. 9. Georg Streitberger (AUT) 1,15. 10. Ambrosi Hoffmann (SUI) 1,29.

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BLICK ZURÜCK SAISON 2007/08:
Walchofer gewinnt Abfahrt in Gröden

Michael Walchhofer hat am Samstag seine "Klassikersammlung" endlich vervollständigt. Nach Kitzbühel, Wengen, Garmisch, Val d'Isere und Bormio holte sich der Salzburger mit dem Erfolg in Gröden die letzte traditionelle Abfahrt, die ihm noch in seiner Siegesliste gefehlt hatte. Der Salzburger setzte sich 0,18 Sekunden vor dem Schweizer Didier Cuche und 0,56 vor dem US-Amerikaner Scott Macartney durch und feierte damit seinen zweiten Saisonsieg. "Das ist ein Hammer! Nach Beaver Creek hier gleich wieder zu gewinnen. Ich hab schon gemerkt, dass sich Druck aufbaut. Es gab viele Frage nach dem Sieg im letzten fehlenden Klassiker. Jetzt wo ich das geschafft hab, kann ich mich umso mehr freuen. Ich hab einen brutal schnellen Ski gehabt. Es ist so dahin gegangen - die Kurve der Ciaslat-Einfahrt hab ich bremsen müssen, sonst wäre sich das nicht mehr ausgegangen. Ich hab so fighten müssen, dass war wahrscheinlich das Geheimnis des Erfolges." Im Schatten von Cuche hat auch Ambrosi Hoffmann ein hervorragendes Ergebnis für die Schweizer eingefahren. Der Bündner klassierte sich auf dem fünften Rang und verpasste das Podest lediglich um 36 Hundertstel. Auf dieses Podest fuhr aus Kanada der sich mit Rang 4 begnügen mußte. Didier Défago, welcher mit Nummer 1 ins Rennen gestartet war, verpasste die Top 10 nur knapp und beendete das Rennen als Zwölfter. Als zweitbester Österreicher landete Klaus Kröll (+1,26) auf dem neunten Rang, unmittelbar vor Andreas Buder (+1,28). Christoph Gruber (+1,54) klassierte sich am 13. Platz, Hermann Maier riss 2,12 Sekunden Rückstand auf und wurde 20. Silvan Zurbriggen ist bei den «Kamelbuckeln» schwer gestürzt. Er geriet beim Sprung in Rücklage und verdrehte sich bei der Landung wohl das Knie. Er wurde mit dem Akja geborgen, über die Art der Verletzungen wurde noch nichts bekannt. Johannes Stehle sorgte aus Sicht des DSV für eine erfreuliche Überraschung und landete auf Rang 17. Den Grundstein legt er mit starker Zeit im Gleitstück oben. Durch die Ciaslat schlägt er sich gut - und reiht sich mit knapp 2 Sekunden Rückstand auf Rang 17 ein. In der Weltcup-Gesamtwertung übernahm Cuche die Führung von dem Österreicher Benjamin Raich.

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1. Michael Walchhofer AUT 1:56,70


2. Didier Cuche SUI 1:56,88


3. Scott Macartney USA 1:57,26


4. Erik Guay CAN 1:57,54


5. Ambrosi Hoffmann SUI 1:57,62


6. Manuel Osborne-Paradis CAN 1:57,67


7. Andrej Jerman SLO 1:57,83


8. Bode Miller USA 1:57,85


9. Klaus Kröll AUT 1:57,96


10. Andreas Buder AUT 1:57,98

BLICK ZURÜCK SAISON 2006/07:
Steven Nyman gewinnt Gröden-Abfahrt

Der US Amerikaner Steven Nyman sorgte beim Abfahrtsklassiger in Gröden für die große Überraschung und feierte seinen ersten Weltcupsieg. "Es ist großartig! Das schönste, was man sich unter dem Weihnachts-Baum erwarten kann. Ich wusste nach meiner Fahrt, es war ein guter Lauf." Nyman gewann in einer Zeit von 1:56,52 die Abfahrt auf der Saslong mit einem hauchdünnen Vorsprung von 2 Hundertstel Sekunden vor dem Schweizer Didier Cuche. Ex-Olympiasieger Fritz Strobl schaffte als Dritter den ersten Abfahrts-Podest-Platz für die Österreicher in dieser Saison (+0,43 Sek.), jedoch geht die Serie ohne ÖSV-Sieg weiter. Während die österreichischen Ski- Damen die Konkurrenz in diesem Winter nach Belieben dominieren blieben die Herren in Gröden zum neunten Mal nacheinander ohne Sieg. Hermann Maier als Achter und Andreas Buder auf Rang 9 fuhren ebenfalls in die Top-10. Im Schweizer Team wechselten Licht und Schatten. Neben dem Zweitplazierten Cuche überzeugten heute auch Silvan Zurbriggen der mit einer hohen Nummer auf Rang 18 vorfuhr. Bruno Kernen wurde Elfter, Didier Défago stürzte und Tobias Grünenfelder schied aus. Die deutschen Rennläufer konnten sich nicht in den Weltcuppunkten plazieren. Johannes Stehle und Stephan Keppler mußten sich mit den Rängen 35 und 36 begnügen. Bester Südtiroler wurde Kurt Sulzenbacher auf Rang 12. Peter Fill erreichte den 15. Platz.


1. Steven Nyman USA 1:56,52


2. Didier Cuche SUI 1:56,54


3. Fritz Strobl AUT 1:56,95


4. Marco Sullivan USA 1:56,96


5. Manuel Osborne-Paradis CAN 1:56,98


6. Aksel Lund Svindal NOR 1:57,04


7. Marco Büchel LIE 1:57,07

Blick zurück: Saison 2005/06:
Marco Büchel Überraschungssieger in Gröden

Alle Jahre wieder. Letztes Jahr schaffte der Deutsche Max Rauffer die Sensation, in diesem Jahr übernahm Marco Büchel die Rolle des Überraschungssiegers in Gröden/Val Gardena. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 2 Hundertstel Sekunden gewann der 34jährige Büchel vor dem Österreicher Michael Walchhofer und dem Kanadier Erik Guay (Rückstand 0,20 Sek.). Mit einem starken 4. Rang auf der Saslong verfehlte Kristian Ghedina bei seinem (letzten) Heimrennen einen 5. Erfolg (nach 1996, 1998, 1999 und 2001). Auf den Rängen 5 bis 10 folgten der Österreicher Fritz Strobl (5. Platz – 0,47 Sek), der Norweger Kjetil Andre Aamodt (6. – 0,59), der Franzose Antoine Deneriaz (7. – 0,62), der US Amerikaner Bode Miller (8. – 0,74), der Schweizer Didier Defago (9. - 0,86) und der Österreicher Norbert Holzknecht (10. – 0,89). Ein überglücklicher Marco Büchel lies im Ziel seinen Gefühlen freien Lauf: „Wenn ich ganz ehrlich bin: Als ich im Zelt Zeit hatte musste ich weinen. 34 Jahre und dann passiert mir so etwas noch. Wie es möglich war? Keine Ahnung. Gestern hat mein Markenkollege gewonnen. Ich hab mir gedacht: Ich muss mehr riskieren. Mit dem Sieg hab ich nicht spekuliert. Aber als die Leute gejubelt haben, habe ich mir gedacht: So schlecht kann es nicht sein. Die Freude in Liechtenstein ist sicherlich riesengroß. Ich hoffe auch, dass die Schweizer diesen Sieg als ihren nehmen. Ich bin in diesem Team voll integriert.“ Alles andere als zufrieden äußerte sich der auf Rang 14 platzierte Hermann Maier: „Für den Rückstand fällt mir im Moment keine Erklärung ein. Ich hab unten, vor allem über die Ciaslat eine sehr gute Fahrt gehabt. Es ist sicher kein Zufall, dass Head wieder voran ist. Wir haben schon gutes Material, sind aber nicht mehr so dominant. Wir haben aber eh so viele Chefs in der Firma, die sollen ein bisserl nachdenken. Denen fällt dann sicher etwas ein.“ Nach Strobl, Rahlves und Grugger gab es mit Büchel heute den vierten Saisonsieger in der Abfahrt. Der Liechtensteiner ist überhaupt der zehnte unterschiedliche Saisonsieger. Nur Walchhofer und Rocca konnten zwei Rennen für sich entscheiden.

Der Blick zurück - Saison 2004/05
Sensation: Max Rauffer gewinnt Abfahrt von Gröden

Mit einer Überraschung hat am Samstag die Herren-Abfahrt von Gröden geendet. Der Deutsche Max Rauffer feierte auf der Saslong seinen ersten Weltcup-Sieg vor dem Schweizer Tobias Grünenfelder und dem Österreicher Johann Grugger. Der Abfahrtsspezialist vom SC Leitzachtal der in den vergangenen Wintern immer wieder Verletzungspech zu beklagen hatte, stand zuvor erst einmal, am 4. März 2000 in Kvitfjell (NOR) auf dem Podest, und war insgesamt nur fünfmal unter den ersten zehn klassiert. "Mir ist ein sehr guter Lauf gelungen. Ich habe ein solch gutes Gefühl schon lange nicht mehr gehabt. Ich hab versucht mich auf meine Fahrt zu konzentrieren und mich nicht durch den Wind beeinflussen zulassen. Ich kann es selbst noch kaum realisieren. Da könnte schon eine Party anstehen ", sagte Rauffer, der für den ersten deutschen Weltcup-Sieg bei den Männern seit zwölf Jahren sorgte. Letztmals hatte für Deutschland Markus Wasmeier im Januar 1992 die Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Auch der Schweizer Jürg Grünenfelder nützte die Gunst der Stunde und belegte fünf Hundertstel hinter Rauffer den zweiten Rang. "Für diesen Moment habe ich die letzten Jahre hart gearbeitet. Ich freue mich ganz einfach. Ich weiss nicht, was ich sagen soll", sagte ein überwältigter Grünenfelder, der die letzten Jahre oft mit Verletzungen zu kämpfen hatte. "Ich bin mehr als zufrieden. Doch es ist klar, dass nicht alle die gleichen Wind-Verhältnisse hatten", erkannte auch der Olympia-Vierte von Nagano an. Gestern im Super G feierte das ÖSV-Team einen Dreifachsieg, heute, in diesem verrückten Rennen durch Johann Grugger immerhin einen Podestplatz. "Für mich war es ein Ziel unter die 15 zu fahren. Ich hab über den Berg schon solche Probleme gehabt. heute bin ich überglücklich." Fritz Strobl wurde Vierter, Norbert Holzknecht Achter. Für die Favoriten Walchhofer und Maier endet das Rennen enttäuschend: Walchhofer wurde 20., Maier ging als 37. sogar völlig leer aus! Hermann Maier nach dem Rennen: "Ich glaub, die Flaggen haben wahnsinnig gewachelt. Dann hat's mir noch die Skispitzen aufgehoben, da hab ich gewusst: Es ist Gegenwind. Man möchte dann noch mehr machen, das ist dann das Resultat davon. Ich hab auch einmal Rückenwind gehabt, das ist fatal ausgegangen in Nagano. Ich hoff, dass es die Deutschen jetzt richtig nützen können und einen Boom entfachen." Auch Hotelbesitzer Michael Walchhofer, der als 20. immerhin Punkte machte, konnte dem Überraschungssieg Positives abgewinnen: "Ich bin ja im Tourismus, da ist es super, wenn ein Deutscher gewinnt." Enttäuschend schnitt der bisherige Saisondominator Bode Miller ab: Dem amerikanischen Sieger der Abfahrten in Lake Louise und Beaver Creek (USA) reichte es nur zum 14. Platz. "Es war hart, ich hatte eine gute Fahrt und probierte alles. Doch ich hatte wenig Chancen mit diesem heftigen Wind", meinte der Führende im Gesamt-Weltcup. Die Top 10 Fahrer in Gröden: 1. Max Rauffer (GER) 1:50,59. 2. Jürg Grünenfelder (SUI) 0,05 zurück. 3. Johann Grugger (AUT) 0,13. 4. Fritz Strobl (AUT) 0,44. 5. Kjetil Andre Aamodt (AUT) 0,67. 6. Patrik Järbyn (SWE) 0,71. 7. Bryon Friedman (USA) 0,81. 8. Norbert Holzknecht (AUT) 0,99. 9. Antoine Dénériaz (FRA) 1,00. 10. Kurt Sulzenbacher (ITA) 1,11.


1.Platz: Max Rauffer

2.Platz: Jürg Grünenfelder

3. Platz: Johann Grugger

4. Platz: Fritz Strobl

5. Platz: Kjetil Andre Aamodt

6. Platz: Patrik Järbyn (SWE)

Der Blick zurück - Saison 2003/04
Antoine Deneriaz siegt auf der Saslong!

Der Franzose Antoine Deneriaz 1:52,99 siegte heute bei der schwierigen Abfahrt in Gröden mit +0,89 Vorsprung auf den Österreicher Michael Walchhofer +0,89 und Hans Knauß +0,92 ebenfalls Österreich. Lange sah es nach einem Mehrfachsieg der Österreicher aus. Erst Antoine Deneriaz mit Startnummer 30 konnte die österreichische Spitzengruppe verdrängen. Hermann Maier (AUT), der auf einen Sieg in Gröden nach wie vor wartet, erreichte Platz 5 mit 1,19 Sekunden Rückstand auf Deneriaz und nur 0,07 Sekunden Vorsprung auf den sechstplatzierten Stephan Eberharter (AUT). Schreckliche Bilder lieferte das Fernsehen am Anfang der Übertragung. Ein junger Vorläufer kam im Ziel schwer zu Sturz und musste lange im Zielraum verarztet werden. Der junge Rennläufer erlitt aber nach letzten Informationen "nur" eine Gehirnerschütterung. Peter Fill musste auf der Strecke mit Startnummer 1 abgewunken werden und durfte noch einmal starten. Auch er kam aber nach einem Sprung zu Sturz und konnte das Rennen nicht beenden. Ausgeschieden sind auch: Daniel Züger (SUI), Aksel Lund Svindak (NOR) und Max Rauffer (GER). Der deutsche Florian Eckert hatte beim bei seinem Comeback nach seiner schweren Knieverletzung 4,89 Sekunden Rückstand auf den Sieger Deneriaz.

Aus dem Skiweltcup Austria Infopoint: M. Riedler

Deneriaz gewinnt Abfahrt auf der Saslong


Platz 1: Antoine Deneriaz

Platz 2: Michael Walchhofer

Der Franzose Antonie Deneriaz triumphierte wie schon im letzten Jahr auf der Saslong. Mit einem eindrucksvollen Vorsprung von 89 Hunderstel Sekunden vor Michale Walchhofer sicherte er sich den Sieg in Gröden/Val Gardena. Hinter dem Salzburger folgten mit Hans Knauß +0,92; Fritz Strobl +1,08; Hermann Maier +1,19; Stephan Eberharter +1,26 und Klaus Kröll gleich weitere 6 Österreicher. Ein tolles Mannschaftsergebnis für das ÖSV Team. Die Saslong präsentierte sich heute als besonders schwer bezwingbar. Begonnen hatte das Rennen mit einem Schock - dem Sturz eines Voräufers. Aus dem Krankenhaus kam dann aber zum Glück Entwarnung - "nur" eine Gehirnerschütterung ! Bruno Kernen wurde als 12. bester Schweizer. Enttäuschend einmal mehr das Abschneiden der DSV Läufer: Rauffer stürzte, Stankalla wurde Drittletzter (51. Platz - Rückstand 4,58 Sekunden) und Florian Eckert musste sich bei seinem Comeback erst langsam herantasten (53. und letzter Platz - Rückstand 4,89 Sekunden)

Aus dem Skiweltcup Austria Infopoint: Monika Riedler


Platz 3: Hans Knauß

Platz 4: Fritz Strobl

Platz 5: Hermann Maier

Platz 6: Stephan Eberharter

Platz 7: Daron Rahlves

Platz 7: Klaus Kröll

Der Blick zurück - Saison 2002/03
Franzose Deneriaz gewinnt überraschend Abfahrt in Gröden !

Der Überraschungssieger der Weltcupabfahrt auf der Saslong in Gröden heißt Antoine Deneriaz aus Frankreich. Damit durchbrach der Franzose die große Siegesserie der ÖSV Fahrer welche die letzten 12 Weltcupabfahrten gewannen. Auf den Rängen 2 bis 6 folgten ausschließlich Fahrer der Skiweltmacht Österreich: Michael Walchhofer (2. - AUT) Josef Strobl (3. - AUT), Fritz Strobl (4. - AUT), Werner Franz (5. -AUT) und Hannes Trinkl (6. - AUT). Auf Rang 7 platzierte sich der Franzose Nicolas Burtin vor zwei weitern ÖSV Fahrern auf den Rängen 8 und 9 Klaus Kröll (AUT) sowie Andreas Buder (AUT). Als bester Schweizer kam Franco Cavegn auf Platz 10 ins Ziel. Die Rennläufer aus dem DSV Lager konnten nicht an die hervorragenden Leistungen des Trainings anknüpfen. Max Rauffer konnte mit Platz 25 wenigstens noch Weltcuppunkte einfahren. Für Stefan Stankalla reichte es nur zu einem mehr als enttäuschenden 56. Platz - bei 59. Startern.


Platz 25 in Gröden und

Weltcuppunkte für Max Rauffer

WALCHHOFER

DENERIAZ

STROBL

Der Blick zurück - Saison 2001/02
Val Gardena, 14.12.2001

Kristian Ghedina siegt in Gröden
Durchwachsenes Comeback von Max Raufer

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Kristian Ghedina

Kristian Ghedina war der schnellste Rennläufer auf der Saslong. Der Italiener gewann mit einem Vorsprung von 16 Hunderstel Sekunden vor dem überraschend starken Norweger Lasse Kjus. Kurt Sulzenbacher unterstrich mit Rang 3 seine derzeitige Topform. Die Österreicher Stephan Eberharter und Peter Rzehak müssten sich mit den Plätzen 4 und 5 begnügen. Max Raufer kam bei seinem Comeback mit einem Rückstand von 3,83 Sekunden ins Ziel. Nicht wesentlich besser das Ergebnis von Stefan Stankalla, der mit einem Rückstand von 3,59 Sekunden sein Rennen beendete.

Val Gardena, 15.12.2001

Österreichischer Doppelsieg
Eberharter triumphiert bei 2. Saslong Abfahrt

136.jpg (8059 Byte)
Stephan Eberharter

Der Traum von Kristian Ghedina seinen fünften Sieg auf der Saslong einzufahren erfüllte sich nicht. Stephan Eberharter zeigte bei der zweiten Abfahrt in Gröden eine Topleistung. Mit einem Vorsprung von 22 Hundertstel Sekunden sicherte er sich, vor seinem Teamkollegen Michael Walchhofer, den Sieg. Auf Rang drei platzierte sich der Norweger Kjetil-Andre Aamodt. Für Kristian Ghedina blieb nur der undankbare vierte Platz. Max Raufer konnte mit Platz 30 seinen 1. Weltcuppunkt der Saison einfahren. Stefan Stankalla musste sich mit Rang 40 begnügen.

 

 

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