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Osborne Paradies gewinnt Abfahrt in Kvitfjell

Mit einer Überraschung endete die Freitagsabfahrt im finnischen Kvitfjell (Ersatzrennen für Garmisch Partenkirchen). Es gewann der 25-jährige Kanadier Manuel Osborne-Paradies in einer Zeit von 1:47,09 vor dem österreichischen Abfahrtsweltcupführenden Michael Walchhofer (+0,31) und dem Norweger Aksel Lund Svindal (+0,37).

Für Osborne-Paradis war es bei der nachgeholten Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen auf der Olympiastrecke von 1994 der erste Weltcupsieg seiner Karriere überhaupt. Sein bestes Ergebnis in diesem Winter war zuvor der dritte Platz bei der Abfahrt in Gröden.

"Ich wollte heuer unbedingt auf das Podest. Jetzt feiere ich hier mit der Familie von Aksel und noch ein paar Leuten aus der Region meinen ersten Sieg", sagte der 25-Jährige und schmunzelte. Gemeint hatte er die paar Dutzend Zuschauer, die sich eingefunden hatten, den nächsten Erfolg wünscht er sich dann aber schon in "Kitzbühel oder Wengen" vor größerer Kulisse.

Der Slowene Andrej Jerman verpaßte das Podest um 9 Hundertstel Sekunden und plazierte sich vor dem Kanadier Robbie Dixon auf Rang 4.

Als bester Italiener konnte sich Werner Hell über einen 6. Platz freuen. Sein Südtiroler Teamkollege Peter Fill mußte sich hinter Abfahrtsweltmeister John Kucera aus Kanada mit Rang 8 begnügen.

Bei diesiger Sicht und Nebel fanden sich viele Abfahrtsaße am Ende im geschlagenen Feld. Weder die Schweizer Didier Cuche und Didier Defago, sowohl auch der Österreicher Klaus Kröll schafften den Sprung in die Top 10.

Stephan Keppler (Ebingen) landete mit einem Rückstand von 2,10 Sekunden auf Platz 32 und konnte damit ebenso keine Weltcuppunkte sammeln wie Peter Strodl auf Rang 42.

Walchhofer hält im Kampf um die Abfahrtsweltcupkugel zwei Abfahrten vor dem Saisonende nun bei 390 Punkten, dahinter folgen Defago mit 313 und Kröll mit 295 Zählern. Bode Miller hatte auf ein Antreten verzichtet und nahm sich damit selbst aus dem Rennen um die kleine Kristallkugel.

Mit Platz 29 übernahm Benjamin Raich immerhin gleichauf mit Ivica Kostelic (beide halten bei 837 Punkten) die Führung im Gesamtweltcup. Mann des Tages im Kampf um die große Kugel war jedoch Aksel Lund Svindal: Der Norweger hat nach Platz drei in der Abfahrt von Kvitfjell nun nur noch 26 Punkte Rückstand auf das Führungsduo.

"Viele Punkte sind es nicht geworden, aber oft sind ein paar Punkte entscheidend", so Raich, der Cuche und Svindal genau im Auge behält. "Sie sind im Speed-Bereich normalerweise bei den Stärksten, und wir haben noch zwei Abfahrten und zwei Super-Gs."

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1. Manuel Osborne-Paradis CAN 1:47,09


2. Michael Walchhofer AUT 1:47,40


3. Aksel Lund Svindal NOR 1:47,46


4. Andrej Jerman SLO 1:47,57


5. Robbie Dixon CAN 1:47,60


6. Werner Heel ITA 1:47,70


7. John Kucera CAN 1:47,83


8. Peter Fill ITA 1:47,89


9. Adrien Theaux FRA 1:47,90


10. Erik Guay CAN 1:47,92


Startliste zur Abfahrt der Herren in Kvitfjell - bitte hier klicken

Übertragungszeiten:

LIVE: Freitag, 06.03.2009 − 11.00 Uhr − Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09
in Kvitfjell (NOR) / Ersatz für Garmisch−Partenkirchen
Nachgeholter 7. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Freitag, 06.03.2009 − 11.20 Uhr − ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09
in Kvitfjell (NOR) / Ersatz für Garmisch−Partenkirchen
Nachgeholter 7. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Freitag, 06.03.2009 − 11.25 Uhr − SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09
in Kvitfjell (NOR) / Ersatz für Garmisch−Partenkirchen
Nachgeholter 7. Abfahrtslauf der Herren


Startliste zur Abfahrt der Herren in Kvitfjell - bitte hier klicken

Das letzte Rennen - WM Abfahrt der Herren in Val d'Isere
John Kucera gewinnt Gold in der Königsdisziplin

John Kucera aus Kanada ist der neue Abfahrtsweltmeister. Nach der Silbermedaille seines Teamkollegen Jan Hudec bei der WM 2007 in Aare setzte der 24-jährige noch einen darauf und gewann als erster Kanadier WM-Gold.

Mit Startnummer 2 ging der Kanadier ins Rennen und konnte diese Chance auch perfekt nützen. Sein bestes Ergebnis in einer Abfahrt war bis jetzt ein 7. Rang in Lake Louise. „Es ist etwas total Unerwartetes, es gibt keinen besseren Platz für meinen ersten Abfahrts-Podestplatz.“ Das Warten im Ziel war für ihn ziemlich nervenaufreibend: „Ja, ich war sehr nervös. Als Michael Walchhofer zum zweiten Mal gefahren ist, das war wirklich sehr heftig für mich.“

Kuceras Siegerzeit von 2:07,01 war nicht zu brechen, aber es wurde recht knapp. Der Schweizer Super-G Weltmeister Didier Cuche kam bis auf 4 Hundertstel an den Abfahrtskönig heran. Er träumte natürlich von einem zweiten Weltmeistertitel, gab sich aber mit seiner Silbermedaille zufrieden und war froh, dass der Nebel erst nach ihm ein wenig in die Strecke gezogen war. „Ich bin überglücklich. Ich bin gefahren und habe Silber geholt und nicht Gold verloren, weil es war extrem schwierig. Ich habe es schon vor dem Super-G gewusst, dass es in der Abfahrt sehr schwierig sein wird.“
„Für mich ist Michi der Gewinner heute, der fährt zweimal da herunter, fährt unter die ersten zehn – für mich hat er eine Diamantmedaille gewonnen.“

Nur weitere 13 Hundertstel hinter Cuche fuhr der nächste Schweizer Carlo Janka zu Bronze. Er hat sich mit dieser Bronzemedaille selbst ein wenig überrascht. „Es ist schwierig alles zu verarbeiten. Erst der Unfall von Daniel Albrecht, jetzt hier eine Medaille... Es ist gerade ein wenig viel“, sagte der sonst so coole Obersaxer. Ein weiterer Schweizer Topanwärter auf eine Medaille Didier Defago stürzte und begrub seine Hoffnungen im Schnee der Face de Bellevard Strecke.

Marco Büchel (LIE + 0,52) erreichte den vierten Rang und war mit seiner Fahrt recht zufrieden, dass es nicht für das Siegerpodest reichte enttäuschte ihn natürlich schon ein wenig. „Auf der einen Seite ist es ein gutes Resultat, ich bin gut gefahren, im Ziel bin ich stolz auf mich, aber keine Medaille ist keine Medaille.“

Adrien Theaux (+0,94) erreichte bei seiner Heim-WM als bester Franzose den fünften Rang.

Die großen Geschlagenen sind vor allem die Österreicher und auch Aksel Lund Svindal.

Nicht nur das Wetter machte den Österreichern einen Strich durch die Rechnung. Günter Hujara, der FIS Verantwortliche gab vor Walchhofers Start wegen Nebels die Anweisung „Start Stopp“. Trotzdem ließen die Startrichter die letzte Medaillenhoffnung der Österreicher starten. Kaum im Ziel erfuhr Michael Walchhofer, dass er noch einmal starten darf, aber macht das bei dieser schwierigen Strecke überhaupt Sinn?

Der Salzburger Hotelier durfte selbst bestimmen ob und wann er noch mal an den Start geht. Er nützte die Chance, bereitete sich in Ruhe auf das zweite Rennen vor und erreichte mit seinem „Re Run“ den neunten Platz mit 1,43 Sekunden Rückstand. (Nach seinem ersten Rennen lag er nur auf Rang zwölf.)
„So Startszenen wie heute habe ich schon ein paar Mal erlebt. Start Stopp und dann wieder nicht und dann haben sie es verpasst u.s.w., da hat es schon öfter gegeben, aber dann noch mal fahren, dass ist mir noch nie passiert.“

Bei all der Aufregung ging die Platzierung des besten Österreichers Hermann Maier ein wenig unter. Mit Startnummer 1 hatte er noch strahlenden Sonnenschein und beste Bedingungen auf der ganzen Strecke, konnte diesen Vorteil aber nicht für eine Fahrt auf das Podest nützen und wurde sechster.
Christoph Gruber, der sich in der internen Qualifikation durchsetzte stürzte und Klaus Kröll wurde Zehnter.

Auch Aksel Lund Svindal (NOR +1,70), der zum großen Favoritenkreis zählte, musste sich der schwierigen Bellevarde Piste geschlagen geben und war wohl mit seinem 12. Rang nicht ganz zufrieden.

Unter den Top Ten befand sich auch noch der Italiener Werner Heel (+1,20) als siebter, dessen Teamkollegen Peter Fill und Christof Innerhofer mit den Rängen 11 und 14 eher enttäuschten.

Der Topläufer und Mitfavorit des amerikanischen Teams, Bode Miller, hatte zwar keinen groben Fehler auf der Strecke, verlor aber kontinuierlich Zeit und wurde so mit 1,38 Sekunden Rückstand nur Achter.

Rang 9, ging wie schon erwähnt an den österreichischen Doppelstarter Michael Walchhofer und der zehnte Platz an den Steirer Klaus Kröll (+1,6)

Der einzige Starter aus dem Team des DSV war Stephan Keppler, der mit 2,30 Sekunden Rückstand an die 15. Stelle fuhr.

Ausgeschieden sind – zum Glück alle unverletzt – u.a. Christoph Gruber (AUT), die Kanadier Jan Hudec, Manuel Osborne-Paradis, Erik Guay und Didier Defago,

Die erfreulichste Nachricht des heutigen Tages kommt von Daniel Albrecht aus Innsbruck . „Es ist so, dass sich der Patient weiterhin stabilisiert hat, das heißt, dass die Lungenentzündung nun deutlich zurückgegangen ist – auch die damit verbundenen Entzündungszeichen. Es ist so, dass wir jetzt dazu übergegangen sind den Patienten munter werden zu lassen.“

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler
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Walchhofers „Doppelabfahrts-Anstrengungen“ waren vergebens

Michael Walchhofer, der wie schon berichtet die WM-Abfahrt zweimal fuhr, weil er bei der Anweisung „Start Stopp“ trotzdem ins Rennen geschickt wurde, hätte sich diese Anstrengungen sparen können.
Wie soeben bekannt wurde zählte Walchhofers „Re Run“ nicht und er steht mit dem Ergebnis seiner ersten Abfahrt des heutigen Tages in der offiziellen Ergebnisliste - Rang zwölf.

Die Jury entschied, dass der Re-Run des Salzburgers nicht gerechtfertigt war.

Walchhofer wurde laut FIS aus dem Starthaus gelassen bevor das Rennen unterbrochen wurde.
Für den Österreicher macht es sicher keinen großen Unterschied, ob er bei der WM, wo nur die Medaillen zählen, am Ende Neunter oder Zwölfter ist. Diese scheinbar willkürliche Entscheidung der Jury wird aber vermutlich dennoch zu Diskussionen führen.

Neunter in der offiziellen Ergebnisliste ist daher Klaus Kröll (AUT), Zehnter Christof Innerhofer (ITA), Elfter Aksel Lund Svindal (NOR) und Zwölfter der Mann, der laut Didier Cuche heute die Diamantmedaille für seine beiden Fahrten verdient hätte und vor dessen Leistung sich einige Kollegen verbeugt haben – Michael Walchhofer.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler
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1. John Kucera CAN 2:07,01


2. Didier Cuche SUI 2:07,05


3. Carlo Janka SUI 2:07,18


4. Marco Büchel LIE 2:07,53


5. Adrien Theaux FRA 2:07,95


6. Hermann Maier AUT 2:08,19


7. Werner Heel ITA 2:08,21


8. Bode Miller USA 2:08,38


9. Klaus Kröll AUT 2:08,61


10. Christof Innerhofer ITA 2:08,62

Cuche Schnellster beim Abfahrtstraining in Kvitfjell

Beim einzigen Training für die Abfahrten der Herren in Kvitfjell am Freitag (Ersatzrennen für Garmisch Partenkirchen) und am Samstag, untermauerte der Schweizer Didier Cuche in einer Bestzeit von 1:49,22 Minuten seine Favoritenstellung und seine Ansprüche beim Kampf um die große Weltcupkugel.

Hinter Cuche plazierte sich, mit einem Zeitrückstand von 11 Hundertstel Sekunden, der Norweger Aksel Lund Svindal der seinerseits ebenfalls noch auf den Gewinn des Gesamtweltcup spekuliert.

Hermann Maier (+0,57) fuhr als bester Österreicher, hinter Werner Hell (+0,53) aus Südtirol, zeitgleich mit Didier Defago aus der Schweiz auf den 4. Rang. Mit Klaus Kröll (+0,64), der als Siebenter die Ziellinie überquerte, landete ein weiterer ÖSV Fahrer in den Top 10. Michael Walchhofer, der Führende im Abfahrtsweltcup verlor nach einem schweren Fehler mehr als 6 Sekunden. Der Österreichische Gesamtweltcup-Anwärter Benjamin Raich (+3,47) mußte sich mit Rang 43 begnügen.

Nicht viel besser erging es dem Führenden im Gesamtweltcup, Ivica Kotstelic aus Kroatien der sich mit einem Zeitrückstand von 3,33 Sekunden unmittelbar vor Raich auf Platz 42 einreihte.

Der Deutsche Stephan Kepler (+2,34) beendete die Trainingsfahrt als 29, Peter Strodl der für den SC Partenkirchen an den Start ging (+3,02) wurde 38.

Die Skiweltcup Damen machen an diesem Wochenende Station in Ofterschwang im Allgäu. Hier steht am Freitag ein Riesenslalom und am Samstag ein Slalom auf dem Programm.

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Showdown um Weltcup-Gesamtsieg im Hohen Norden

Die Spannung im Kampf um die Große Kristallkugel ist weiter aufrecht, gut möglich, dass am Ende der Schweizer Didier Cuche ganz oben stehen wird, der als einziger der aktuellen Top-Fünf während des Saisonverlaufes nie von der Spitze lächelte.

Drei Abfahrten, zwei Super-G, ein Riesentorlauf und ein Slalom stehen noch auf dem Programm, aus dem aussichtreichen Quintett Ivica Kostelic (CRO/837 Punkte), Benjamin Raich (AUT/835), Jean-Baptiste Grange (FRA/777), Aksel Lund Svindal (NOR/751) und Didier Cuche (SUI/727) werden daher Cuche und Svindal die besten Chancen eingeräumt.

Doch der Pitztaler Raich will dagegenhalten und wird in Kvitfjell auch die Abfahrten bestreiten, im Super-G ist ihm ohnehin jederzeit ein Spitzenresultat zuzutrauen.
Der 31-Jährige nimmt nur zwei Punkte Rückstand und das gute Gefühl des vierten Platzes im Slalom in Kranjska Gora mit zum Showdown in den Hohen Norden, in den Abfahrten darf er auf Schützenhilfe seines Atomic-Markenkollegen Michael Walchhofer hoffen, der auf die Spezialwertung losgeht.

Als letzte Abfahrt hat Raich jene in Kitzbühel bestritten und dort den sehr guten zwölften Platz belegt, bei der WM in Val d'Isere schied er in der Abfahrt der Super-Kombination aus.

Erstmals seit dem schrecklichen Unfall von Matthias Lanzinger macht der Weltcup wieder in Kvitfjell Station. Am letzten Montag vor einem Jahr war der Salzburger im Super-G bei einem Sturz so schwer verletzt worden, dass ihm der linke Unterschenkel amputiert werden mußte.

Lanzinger, der in diesem Winter als TV-Experte für den ORF im Weltcup unterwegs ist, reiste heute nach Norwegen. Der 28-Jährige hat im Jänner im Rahmen der Hahnenkammrennen auf der Streif erstmals wieder auf Skiern gestanden und dies mit den Worten "Das war der letzte Schritt zurück ins alte Leben" kommentiert.

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BLICK ZURÜCK Saison 2007/08 - 2.Rennen:
Miller gewinnt zweite Kvitfjell-Abfahrt!

Gestern noch vom Überraschungsmann Heel geschlagen, kontert Bode Miller heute mit einem Sensationslauf und gewinnt mit einer Zeit von 1:46,16. Nach einem kleinen Schnitzer im oberen Teil legt der Schweizger Didier Cuche (+0,40) im weiteren Lauf extrem zu und schafft es noch auf Platz 2 - so führt er im Abfahrtsweltcup noch um den Hauch von 5 Punkten vor Rivale Miller und es steht nur noch das Finale in Bormio aus. Der Sieger von gestern, Werner Heel (ITA 0,75) bestätigt seine Leistung und fährt auch heute wieder auf das Postest - Platz 3

Klaus Kröll zeigt zwar wie gestern eine solide Fahrt, mit einem Hundertstel Rückstand auf Heel schrammt er jedoch denkbar knapp am Podest vorbei. Platz 5 für den Kanadier Manuel Osborne (+0,81) vor dem nächsten Österreicher Michael Walchhofer (+0,98) auf Platz 6.

Peter Fill (ITA) und Erik Guay (CAN) teilen sich mit 1,12 Sekunden Rückstand den 7. Platz. Georg Streitberger (AUT +1,26) kann im oberen Teil noch mit Miller mithalten - nur 0,23 Rückstand - auf dem langen Weg ins Ziel summieren sich aber die Fehler und mit +1,26 Sekunden reiht er sich auf Platz 9 ein. Die Top Ten beschließt Didier Defago (SUI +1,39).

Kein Österreicher am Podest, drei in den Top Ten, Baumann und Gruber mit den Plätzen 12 und 13 noch einigermaßen gut dabei, Benjamin Raich nach Torfehler out - eine durchwachsene Bilanz für das rot-weiß-rote Team. Dabei wäre Raich heute mit Piste und Material (da dürfte man sich gestern gehörig vergriffen haben) besser zurecht gekommen: bei den Zwischenzeiten lag er von oben weg konstant etwa 3 Zehntel hinter Christoph Gruber, das hätte heute ein Platz unter den ersten 15 werden können ...

Fest steht: im Abfahrtsweltcup gibt es ein Herzschlagfinale zwischen Cuche und Miller. Im Gesamtweltcup scheint eine Vorentscheidung gefallen zu sein: Miller hat bereits über 200 Punkte Vorsprung auf Raich, der nur noch auf Platz 3 hinter Cuche rangiert. Im morgigen Super-G kann Raich zwar punkten, man kann aber davon ausgehen, dass er Platz 3 nicht abschütteln wird können. In Kranjska Gora nächste Woche könnte Raich die großen Punkte holen (im letzten Jahr Platz 1 und 2 in Riesentorlauf und Slalom), jedoch ist Miller momentan im Stande, in den Technikdisziplinen mehr zu punkten als Raich im Speedbereich und mit diesem satten Polster aus den Kvitfjell-Abfahrten ist der Amerikaner nicht zum letzten Risiko gezwungen. Spiel, Satz und Sieg sind noch nicht entschieden, der Vorteil liegt jedoch eindeutig bei Miller!

Aus dem Austria Skiweltcup Infopoint: Claudia Egger
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Bode Miller
1. Bode Miller USA 1:46,16


2. Didier Cuche SUI 1:46,56


3. Werner Heel ITA 1:46,91


4. Klaus Kröll AUT 1:46,92


5. Manuel Osborne-Paradis CAN 1:46,97


6. Michael Walchhofer AUT 1:47,14


7. Erik Guay CAN 1:47,28


. Peter Fill ITA 1:47,28


9. Georg Streitberger AUT 1:47,42


10. Didier Defago SUI 1:47,55

BLICK ZURÜCK Saison 2007/08 - 1.Rennen:
Heel siegt vor Miller in Kvitfjell!

Riesenüberraschung bei der 1. Abfahrt in Kvitfjell (Ersatzrennen von Val D´Isere). Mit Startnummer 26 zauberte der Südtiroler Werner Heel eine Traumfahrt auf die Piste "Olympiabakken" und verwies mit einer Zeit von 1:45,73 den US Amerikaner Bode Miller (+ 0,10) auf Rang 2. Der 3. Platz auf dem Podium ging an den Österreicher Klaus Kröll (+0,22).

Der im Abfahrtsweltcup Führende Schweizer Didier Cuche (+0,69) mußte sich hinter dem Kanadier Manuel Osborne Paradies (+0,20) und Marco Büchel (+0,64) aus Liechtenstein mit dem 6. Rang begnügen. Vielleicht hat ihm die im Training beim letzten Sprung erlittene Knieverletzung doch mehr Probleme bereitet, als er zugeben wollte.

Auf Platz 7 mit Christoph Innerhofer (+0,81) ein weiterer junger Italiener - überhaupt die Italiener "das Aufsteigerteam" der Saison könnte man sagen, wenn man die Leistungen von Damen und Herren in Technik und Speedbewerben anschaut!

Ambrosi Hoffman (SUI +0,86) landet vor dem Kanadier John Kucera (9. +0,90) auf Platz 8. Zum hervorragenden Platz 10 reicht es noch für den mit Nummer 1 gestarteten Franzosen David Poisson (+0,93).

Mit dem zweitbesten Österreicher Michael Walchhofer auf Platz 11 kann der ÖSV mit der heutigen Abfahrt nicht wirklich zufrieden sein - darüber täuscht auch der überraschende Podestplatz von Klaus Kröll nicht hinweg. Christoph Gruber scheidet mit toller Zwischenbestzeit im unteren Teil bei einem Sprung aus, bleibt aber zum Glück unverletzt.

Benni Raich schafft es nach einer total verpatzten Fahrt nicht einmal in die Punkteränge. Ob schon eine Vorentscheidung im Gesamtweltcup gefallen ist, ist schwer zu sagen. Miller liegt nach dem heutigen Rennen 125 Punkte voran und wenn er auch morgen und übermorgen "Big Points" einfährt und Raich keine gravierende Leistungssteigerung vorweisen kann, wird es schwer für den Tiroler. Und Didier Cuche hat nur noch 15 Punkte Rückstand auf Raich ....

Aus dem Austria Skiweltcup Infopoint: Claudia Egger
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Werner Heel
1. Werner Heel ITA 1:45,73


2. Bode Miller USA 1:45,83


3. Klaus Kröll AUT 1:45,95


4. Manuel Osborne-Paradis CAN 1:46,03


5. Marco Büchel LIE 1:46,47


6. Didier Cuche SUI 1:46,52


7. Christof Innerhofer ITA 1:46,54


8. Ambrosi Hoffmann SUI 1:46,59


9. John Kucera CAN 1:46,63

BLICK ZURÜCK SAISON 2006/07
Cuche gewinnt Abfahrt in Kvitfjell

Der Schweizer Skirennfahrer Didier Cuche hat die Weltcup-Abfahrt im norwegischen Kvitfjell gewonnen und sich damit auch die Disziplinenwertung gesichert. «Es war höchste Zeit, dass wir die Abfahrtskugel wieder einmal holten», freute sich Trainer Franz Heinzer und beglückwünschte seinen Nachfolger. Heinzer hatte diese Trophäe als letzter Schweizer Abfahrer vor 14 Jahren erobert. 2003 gewann Mike von Grünigen im Riesenslalom die letzte Disziplinenwertung für Swiss-Ski. Nun entführt Cuche die insgesamt 27. kleine Männer-Kugel in die Schweiz. Cuche wahrte auch seine mini Chance auf den Gesamtweltcup: Leader Benni Raich (AUT) und Verfolger Aksel Lund Svindal (NOR) büssten als 21. respektive 11. in der Abfahrt Terrain gegenüber dem auf Rang 3 liegenden Schweizer ein. Zur Situation im Gesamtweltcup sagte Raich: "Der Vorsprung von über 100 Punkten ist zufrieden stellend. Aufpassen muss man ein bisschen auf Cuche", warnte er. Von dem kam gleich die Kampfansage. "Benni ist in den technischen Disziplinen so stark, es wird schwer, ihn zu kriegen. Aber wer weiß? Ich gebe bis zum letzten Rennen nicht auf." In einem wegen Nebels zunächst verschobenem und dann über anderthalb Stunden unterbrochenem Rennen sorgte Cuche für den erster Schweizer Abfahrtssieg seit drei Jahren. Mit einem Rückstand von 0,06 Sekunden fuhr der Kanadier Erik Guay auf Platz zwei vor dem Liechtensteiner Marco Büchel. Walchhofer verhinderte als Vierter und bester Österreicher ein ÖSV-Debakel in einem allerdings etwas fragwürdigen Rennen. "Angesichts der Verhältnisse muss ich zufrieden sein, erstmals waren hohe Nummern ein Vorteil. Von den Schmerzen her war es okay, besser als in den vergangenen Tagen", sagte Walchhofer. Fritz Strobl wurde 13., der Ablauf des Renntages war auch nicht nach seinem Geschmack: "Man hätte mit dem Start länger zuwarten sollen, so war das für die ersten Nummern nicht fair", sagte er. Viele Rennläufer hatten am frühen Nachmittag nicht mehr mit einer Abfahrt gerechnet. Die weiteren Österreicher landeten im geschlagenen Feld, Georg Streitberger wurde 17., Raich und Christoph Gruber ex aequo 21., Hans Grugger 27., Mario Scheiber 28. und Hermann Maier 30., was einen mickrigen Weltcup-Punkt bedeutete.


1. Didier Cuche SUI 1:28,51


2. Erik Guay CAN 1:28,57


3. Marco Büchel LIE 1:28,80


4. Michael Walchhofer AUT 1:28,84


5. Peter Fill ITA 1:28,94


7. Bruno Kernen SUI 1:29,25
. Didier Defago SUI 1:29,25

BLICK ZURÜCK - Saison 2004/05
Hermann Maier führt ÖSV-Doppelsieg in Kvitfjell an

Hermann Maier hat die Weltcup-Abfahrt im norwegischen Kvitfjell gewonnen. Der Österreicher kam beim 49. Weltcupsieg seiner Karriere mit 0,13 Sekunden Vorsprung vor seinem Landsmann Mario Schreiber (1:46,23) ins Ziel. Rang drei belegte Ambrosi Hoffmann aus der Schweiz (1:46,41). Doppel-Weltmeister Bode Miller wurde in 1:46,75 Minuten Vierter. Für Maier war es bereits der vierte Weltcup-Sieg in Kvitfjell nach Super-G 1999 und 2001 sowie Abfahrt 2001. Beim "Grossen Weltcup" um den Gesamtsieg baute Miller seinen Vorsprung auf Benjamin Raich (12.) von 29 auf 57 Punkte aus - spannend bleibts weiterhin. Theoretisch besitzt auch Hermann Maier, der seinen 49. Weltcupsieg feierte, noch eine minimale Siegeschance. Für Maier ist dieser Triumph ohnehin ein Jubiläum: Er feiert seinen 50. Weltcupsieg, weil er den Sieg von Val d'Isère 1997 mitrechnet. Jener war ihm aberkannt worden, weil er vor der "Roten Linie" seine Ski ausgezogen hatte. Pechvogel des Tages war der Österreicher Michael Walchhofer, er stürzte und konnte sich so nicht vorzeitig die kleine Kristallkugel für den Sieg in der Disziplinwertung sichern . Mit drei Klassierungen unter den ersten zehn boten die Schweizer die beste Mannschaftsleistung des Winters, trotz eines Sturzes des Trainingsbesten Bruno Kernen der zum Glück unverletzt blieb. Florian Eckert wurde als bester Deutscher 30. Kvitjfell bleibt auch nach dieser Abfahrt fest in rotweißroter Hand. 16mal wurden auf dieser Strecke bisher Abfahrten durchgeführt, acht davon von rotweißroten Läufern gewonnen. Die Erfolgs-Quote des ÖSV in dieser Saison ist eindrucksvoll! Maiers Sieg in der Kvitfjell-Abfahrt ist der 16. ÖSV-Saisonsieg im 31. Rennen! Mehr als die Hälfte der Rennen hat also ein rot-weiß-roter Athlet errungen! Am Sonntag steht noch ein Super G in Kvitjfell auf dem Programm. Danach gibt es nur noch das Weltcup-Finale in Lenzerheide.


1. Hermann Maier

2. Mario Scheiber

3. Ambrosi Hoffmann

4. Bode Miller

5. Daron Rahlves

6. Marco Büchel

BLICK ZURÜCK - Saison 2003/04
Eberharter rast zum Sieg in Kvitfjell ...

.. und schiebt dabei gleich die kleine Kugel für den Abfahrtsweltcup ein.
Stephan Eberharter konnte seinen Spaß am Schifahren und seine guten Leistungen der letzten Tage in Norwegen perfekt umsetzen und siegt mit hauchdünnem Vorsprung von 4 Hundertstel Sekunden auf seinen Zimmerkollegen Fritz Strobl. Auf Platz 3 folgt der Vorjahressieger aus Frankreich - Antoine Deneriaz (+0,36). Eberharter sichert sich mit seinem heutigen Sieg nicht nur den Abfahrtsweltcup, sondern scheint auch um die große Kugel noch mitreden zu wollen. Weltcupgesamtführender ist nach der Abfahrt in Kvitfjell Hermann Maier mit 1.105 Punkten, der heute nicht über Platz 9 hinauskam. Bode Miller (heute enttäuschender 26.) folgt auf Platz 2 mit 1.089 Punkten, dritter nun bereits Stephan Eberharter mit 1.061 Punkten und vierter Benjamin Raich (heute recht guter 17.) mit 1.013 Punkten. Die Spannung ist nun, zu Saisonende, kaum zu überbieten und egal wie der morgige Super-G ausgeht: die Entscheidung um den Gesamtweltcup wird definitiv erst beim Finale in Sestriere fallen!

Ergebnis im Überblick - ein buntgemischtes Nationenbild:
1. Stephan Eberharter (AUT) 1.43,41
2. Fritz Strobl (AUT) 1.43,45
3. Antoine Deneriaz (FRA) 1.43,77
4. Daron Rahlves (USA) 1.43,86
5. Hans Knauß (AUT) 1.43,89
6. Bjarne Solbakken (NOR) 1.44,11
7. Ambrosi Hoffmann (SUI) 1.44,14
8. Didier Cuche (SUI) 1.44,15
9. Hermann Maier (AUT) 1.44,27
10. Alessandro Fattori (ITA) 1.44,30

Aus dem Skiweltcup Austria Infopoint: M.Riedler


1. Stephan Eberharter (AUT)

2. Fritz Strobl (AUT)

3. Antoine Deneriaz (FRA)

4. Daron Rahlves (USA)

5. Hans Knauß (AUT)

6. Bjarne Solbakken (NOR)

7. Ambrosi Hoffmann (SUI)

8. Didier Cuche (SUI)

 

 

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