Anja Pärson feierte in der
Super-Kombination in St. Moritz ihren ersten Saisonsieg, den 39.
Weltcup-Sieg ihrer Karriere. Die Schwedin gewann vor der Österreicherin
Nicole Hosp (+1,12 Sek.) und der Schweizerin Fabienne Suter (+1,60).
Erleichtert zeigte sich die Siegerin:
"Im Super-G habe ich den Grundstein gelegt, denn der Slalom war sehr
schwer. Aber ich habe versucht, Tempo zu machen und nicht zu viel auf
den Ski zu drücken. Ein bisschen war ich schon nervös, weil Riesch und
Vonn im Slalom stark sind und meine Startnummer nicht gut war. Am Ende
ist es aber gutgegangen", freute sich die 27-Jährige.
Die Deutsche Maria Riesch hatte um
0,10 Sekunden nur knapp den Sprung auf das Podest verpasst. Beim Sieg
der Schwedin arbeitete sich die Partenkirchenerin noch von Rang 26 nach
dem Super G auf den 4. Platz nach dem Slalom vor. Die Oberstdorferin
Gina Stechert war bereits im Super-G ausgeschieden.
Neben Fabienne Suter als Dritte sorgte
Lara Gut als Fünfte für ein hervorragendes Ergebnis aus Schweizer Sicht.
Gut vermochte sich im Slalom noch vom 8. auf den 5. Platz zu verbessern.
Mit Elisabeth Görgl (7.) und Anna
Fenninger (8.) schafften zwei weitere ÖSV-Damen in die Top-10 und
sorgten für ein starke österreichische Teamleistung. Weltcuppunkte
konnten sich auch Kathrin Zettel (12. Platz), Stefanie Köhle (14.),
Regina Mader (17.), Eva-Maria Brem (19.) und Margret Altacher (24.)
gutschreiben.
Pech hatte Andrea Fischbacher, sie
stürzte bei teilweise dichtem Schneefall im Super-G schwer und musste
zum Röntgen ins Krankenhaus gebracht werden. Dabei wurde eine
Schulterprellung festgestellt.
Die Gesamtweltcupführende Lindsey Vonn
schied im Slalom nach einem Torfehler aus, liegt aber in der
Weltcupgesamtwertung weiter vor der Finnin Tanja Poutiainen und der
Deutschen Maria Riesch. Mit 115 Punkten Rückstand kletterte Nicole Hosp
auf den vierten Rang.
Am Nachmittag gab die FIS bekannt das die Renntermine für das Wochenende
in St. Moritz getauscht wurden. Das ursprünglich für Samstag geplante
Abfahrtsrennen wurde aufgrund der besseren Wettervorhersage auf Sonntag
verschoben. Dafür findet der für Sonntag vorgesehene Super-G bereits am
Samstag statt.
Pärson führt bei
der
Superkombination
in St. Moritz
Nach dem Super G der 1.
Superkombination der Saison 2008/09 in St. Moritz führt die Schwedin
Anja Pärson in einer Zeit von 57,84 Sekunden, vor der Kanadierin Emily
Brydon (+0,12 Sek.) und der Slowenien Tina Maze (+0,30).
Die führende Schwedin geht somit auch
als klare Favoritin in den Slalom: "Der Schnee macht uns heute allen
Schwierigkeiten. Bei so einem kurzen Super-G müssen alle ein bisschen
mehr riskieren. Auch der Abstand der Tore war ziemlich kurz. Für mich
schaut es ganz gut aus. Wenn ich keine Fehler im Slalom mache, habe ich
vielleicht eine Chance auf den Sieg", so die 27-Jährige.
Außer Pärson, konnte keine der
Topfavoritinnen überzeugen. Die US Amerikanerin Lindsey Vonn verlor 1,05
Sek auf die Schwedin, Niki Hosp aus Österreich lag mit 1,23 Sek.
Rückstand auf Rang 17. Noch schlechter lief es für Maria Riesch, sie
verpatzte den Super G und verlor 1,67 Sek. und mußte sich mit Rang 26
begnügen.
Nicole Hosp rätselte unterdessen über
ihren Rückstand: "Körperlich geht es mir schon besser als in La Molina.
Ich bin noch nicht ganz fit, aber es geht schon besser. Meine Fahrt war
eigentlich ganz gut, deshalb weiß ich nicht, warum ich oben schon so
viel Zeitrückstand hatte. Dafür habe ich momentan keine Erklärung."
Die ÖSV-Damen präsentierten sich
trotzdem mannschaftlich stark, eine echte Siegesanwärterin
kristallisierte sich allerdings nicht heraus. Anna Fenninger geht als
Beste Österreicherin von Rang 6 in den abschließenden Slalom, gleich
dahinter folgt die Steirerin Elisabeth Görgl. Die Nachwuchsläuferinnen
Regina Mader und Stefanie Köhle plazierten sich auf den Rängen 14 und
16, Eva Maria Brehm beendete den Super G als 22.
Die Corviglia Piste zeigte sich auch
heute von ihrer unberechenbarer Seite. Schneetreiben und schlechte Sicht
verunsicherte die Fahrerinnen und sorgte nicht für faire Bedingungen,
vor allem weil es zum Ende des Rennens aufklarte.
Das letzte
Rennen - Kombination der Damen in Crans Montana
Pärson gewinnt Superkombination in
Crans Montana
Maria Riesch holt sich Disziplinen-Weltcupkugel
Die Schwedin Anja Pärson hat in Crans-Montana
erstmals eine Super-Kombination gewinnen können. Die Schwedin setzte
sich 0,20 vor der Deutschen Maria Riesch und 0,26 vor der
Gesamtweltcup-Führenden Lindsey Vonn (USA) durch.
Damit gehört Pärson nun zum kleinen Kreis der
Fahrerinnen, welche in allen fünf Disziplinen gewinnen konnten. Dies war
zuvor nur ihrer Landsfrau Pernilla Wiberg und der Kroatin Janica
Kostelic gelungen.
Durch den zweiten Platz hat sich Maria Riesch die
Disziplinen-Weltcupkugel für die Superkombination gesichert. Für den
Deutschen Skiverband war es der erste Weltcup-Pokal seit dem
Super-G-Sieg von Hilde Gerg vor sechs Jahren.
Beste Österreicherin war Elisabeth Görgl auf Platz
vier. Die Tirolerin Nicole Hosp kam über Platz acht nicht hinaus und ist
damit in der Weltcup-Gesamtwertung hinter Vonn und Riesch nur noch
Dritte.
Für den DSV gab es noch einen weiteren Grund zur
Freude. Die Oberstdorferin Gina Stechert, die nach der Abfahrt auf dem
fünften Rang lag, wurde am Ende Sechste in Crans Montana. Für die erst
20-Jährige ist es das beste Weltcupergebnis ihrer Karriere.
Beste Schweizer Rennläuferin war Rabea Grand auf
Platz 11. Mit Dominique Gisin, Marianne Abderhalden, Fränzi
Aufdenblatten und Jessica Pünchera konnten sich vier weitere
Swiss-Ski-Fahrerinnen in den Punkterängen klassieren.
Der Sieg am Freitag führt über Lindsey
Vonn, Maria Riesch und Anja Pärson. Von den Österreicherinnen hat Niki
Hosp die besten Chancen.
Die Gewinnerinnen der drei
Super-Kombinationen des vergangenen Winters sind auch jene
Rennläuferinnen, über die in der laufenden Weltcupsaison der Sieg in dem
aus Speed- und Technik-Disziplin zusammengesetzten Bewerb führen wird.
Für den Erfolg in St. Moritz am Freitag werden die US-Amerikanerin
Lindsey Vonn, die Deutsche Maria Riesch und die Schwedin Anja Pärson
hoch gehandelt. Die Österreicherinnen haben nur Außenseiterchancen, die
Tirolerin Nicole Hosp kämpfte zuletzt gegen eine Erkältung. Die
Super-Kombi wird in St. Moritz mit Super-G und Slalom ausgetragen
(10.45/13.45 Uhr/live ORF1).
Die Freundinnen Vonn (mit den Plätzen
1, 4 und 2) und Riesch (3, 6 und 1) zeigten bisher eine beeindruckende
Slalom-Performance, in der Disziplinwertung liegen sie damit an den
ersten beiden Positionen. Im bisher einzigen Super-G wurde die einstige
Speed-Spezialistin Vonn Neunte, Riesch kam nur auf Platz 24. Die
27-jährige Pärson, Gesamtweltcupsiegerin von 2004 und 2005, landete im
Lake-Louise-Super G an vierter Stelle und nähert sich auch im Slalom
wieder alter Stärke an (7, 13, 5). Im Gegensatz zu den beiden
Konkurrentinnen fehlt Pärson im WM-Winter noch ein Sieg, das letzte Mal
hat sie am 9. März in Crans Montana gewonnen, eine Super-Kombination
übrigens.
Österreich schickt ein großes Aufgebot
in die Super-Kombination, außer Hosp kommt aber wohl keine rot-weiß-rote
Läuferin für einen absoluten Spitzenplatz infrage. Die kränkelnde
Tirolerin hat im Slalom viel Selbstvertrauen, bleibt zu hoffen, dass die
Kraft auch für einen guten Super-G reicht, denn nach den Rennen in
Spanien am vergangenen Wochenende hat sie drei Tage pausiert und erst
Donnerstag wieder trainiert. Laut Auskunft von Roman Kneisl, der mit den
österreichischen Technikerinnen in Jerzens arbeitete, ist der Start von
Hosp am Freitag in St. Moritz fix. Auch Kathrin Zettel und Michaela
Kirchgasser haben sich im Pitztal auf die vorweihnachtlichen Rennen
vorbereitet.
Die im Vorfeld des Weltcup-Saison als
potenzielle Mitstreiterin um den Gesamtweltcup gehandelte Steirerin
Elisabeth Görgl peilt einen Top-Fünf-Platz an, das hat sie sich in
diesem Winter generell zum Ziel gesetzt. Am Montag absolvierte sie nach
eigenen Angaben ein gutes Super-G-Training, und auch im Slalom ist sie
zuversichtlich. Ich habe sehr wenig Slalom trainiert, darauf lag auch
nicht mein Schwerpunkt", merkte die 27-Jährige an. "Ich schaue von
Rennen zu Rennen und will das bringen, was ich von mir erwarte. Dass es
natürlich immer schön wäre, zu gewinnen oder unter die besten Drei oder
Fünf zu kommen, ist klar."
Damen-Training
wegen zu starken
Windes
abgebrochen
Heftiger Wind
hat das Weltcup-
Programm der
alpinen
Skirennläuferinnen
durcheinandergewirbelt.
Das zweite
Training für die
Weltcup-Abfahrt
der Damen in St.
Moritz ist am
Donnerstag nach
32 Läuferinnen
wegen zu starken
Windes
abgebrochen
worden.
In Führung lag
die Schweizerin
Dominique Gisin
vor der
Italienerin
Nadia Fanchini
(0,20 Sekunden
zurück) und der
Kanadierin Britt
Janyk (0,30).
Beste
Österreicherin
war Ingrid
Rumpfhuber als
Achte (0,63),
Renate Götschl
landete auf
Platz 15 (0,96).
Beste deutsche
Läuferin auf der
Corviglia-Strecke
war wie schon am
Tag zuvor Maria
Riesch aus
Partenkirchen,
die mit einem
Rückstand von
0,92 Sekunden
auf Gisin auf
den 14. Platz
fuhr. Gina
Stechert aus
Oberstdorf kam
2,35 Sekunden
später als die
Trainingsschnellste
ins Ziel und
wurde 30.
Das Training war
wegen der
schwierigen
Verhältnisse im
obersten Teil ab
dem
Super-G-Start in
Szene gegangen.
Am Freitag
(10.45 Uhr)
steht in St.
Moritz eine
Super-Kombination
mit Super-G und
Slalom auf dem
Programm, am
Samstag
(ebenfalls 10.45
Uhr) eine
Abfahrt und am
Sonntag (11.00
Uhr) der Super-G.
Die Französin
Marie
Marchand-Arvier
erzielte beim 1.
Abfahrtstraining
zur
Samstagsabfahrt
in St. Moritz,
bei schlechten
Sicht
Verhältnissen
auf der „Corviglia“
mit 1:45,64
Minuten die
schnellste Zeit
gefolgt von der
Italienerin
Nadia Fanchini
(1:45,89) und
Anja Pärson
(1:46,02) aus
Schweden.
Österreichs
Speedqueen
Renate Götschl
hatte dabei als
Vierte 0,62
Sekunden
Rückstand auf
die
Tageschnellste.
"Viel gesehen
hat man nicht,
und es sind im
oberen Teil
viele
Bodenwellen
drinnen. Für das
war es aber eh
ganz gut von
mir", sagte
Götschl.
Trotz
Schwierigkeiten
bei einem Sprung
kam Maria Holaus
mit 0,87
Sekunden
Rückstand als
zweitbeste
Österreicherin
ins Ziel und
wurde Achte. "Da
musst du mit
viel Gefühl
runterfahren, es
sind viele
kleine
Bodenwellen
drinnen, die du
nicht siehst.
Ich bin nicht
zufrieden mit
dem, was ich
heute gefahren
bin, von der
Position her ist
da für mich viel
mehr drinnen",
zeigte sich die
Abfahrts-Zweite
vom vergangenen
Februar in St.
Moritz
selbstkritisch.
"Die Sicht war
ein Problem,
aber meine Fahrt
war in Ordnung,
ich mag diesen
Kurs", meinte
auch Elisabeth
Görgl
(14./+1,18).
Andrea
Fischbacher
hatte nicht viel
anderes zu
berichten
(21./1,53 ):
"Brutal langsam,
Bodensicht
gleich null."
Im ersten
Training nicht
am Start wegen
einer Erkältung
war Anna
Fenninger.
Nicole Hosp
lässt die
Abfahrt aus, sie
bereitet sich
mit u.a. den
Technikerinnen
Kathrin Zettel
und Michaela
Kirchgasser am
Mittwoch und
Donnerstag in
Jerzens im
Pitztal auf die
Super-Kombination
am Freitag im
WM-Ort von 2003
vor. Hosp
schlägt sich
auch immer noch
mit einer
Verkühlung
herum.
Mit Martina
Schild (6.) und
Andrea Dettling
(7.) sind auch
zwei
Schweizerinnen
in die Top 10
gefahren. "Die
Strecke liegt
mir", sagte
Dettling, die am
Samstag erst
ihre zweite
Weltcup-Abfahrt
bestreiten wird.
"Ich mag vor
allem die
technischen
Passagen nach
dem Flachstück",
so die
21-jährige
Schwyzerin, die
die Strecke aus
dem Europacup
bereits gut
kennt.
Drittbeste
Schweizerin war
Nadia Styger auf
Rang 15.
Schnellste der
deutschen Damen
war Maria Riesch.
Die
Partenkirchenerin
kam mit 1:46,77
Minuten
zeitgleich mit
Kelly Vanderbeek
aus Kanada auf
den zehnten
Rang. Gina
Stechert ließ es
am ersten
Trainingstag
ruhiger angehen
- Platz 29 in
1:47,85 Minuten.
Viktoria
Rebensburg wurde
56. und Nicole
Schmid, die am
Wochenende ihr
Weltcup-Debüt in
St. Moritz gibt,
58. Susanne
Riesch, die nur
in der
Kombination am
Freitag starten
wird, wurde 67.
in 1:52,58
Minuten.
"Die Sicht war
schlecht, es war
auch Schnee
drinnen und sehr
langsam", meinte
die im
Gesamtweltcup
führende
US-Amerikanerin
Lindsey Vonn,
die es nach
teilweise
aufrechter Fahrt
auf die
zwölftschnellste
Zeit brachte
(+1,16) .
Erstes Training
zur
Weltcup-Abfahrt
der Frauen vom
Samstag: 1.
Marie
Marchand-Arvier
(FRA) 1:45,64.
2. Nadia
Fanchini (ITA)
0,25 zurück. 3.
Anja Pärson
(SWE) 0,38. 4.
Renate Götschl (AUT)
0,62. 5.
Carolina Ruiz
Castillo (SPA)
0,67. 6. Martina
Schild (SUI)
0,73. 7. Andrea
Dettling (SUI)
0,84. 8. Maria
Holaus (AUT)
0,87. 9. Emily
Brydon (CAN)
1,09. 10. Maria
Riesch (GER) und
Kelly Vanderbeek
(CAN), je 1,13.
BLICK
ZURÜCK SAISON 2005/06:
Kombination der Damen in St. Moritz
Kostelic gewinnt Super Kombi in St.
Moritz
Die Kroatin Janica Kostelic hat beim alpinen
Ski-Weltcup in St. Moritz die Super-Kombination gewonnen. Die dreimalige
Olympiasiegerin setzte sich in dem Wettbewerb aus verkürzter Abfahrt und
Slalom in 2:15,74 Minuten vor Anja Pärson durch und hatte im Ziel einen
Vorsprung von 0,45 Sekunden. Die Schwedin zeigte im oberen Teil der
Strecke eine starke Fahrt aber beim Übergang ins Flache unterlief ihr ein
Fehler der viel Zeit kostete. Auf dem 3. Rang platzierte sich, trotz einer
schwächeren Abfahrtsleistung, etwas überraschend die US Amerikanerin
Lindsey C. Kildow. Damit hat Kostelic im Gesamtweltcup wieder mehr als 200
Punkte Vorsprung auf die erste Verfolgerin Michaela Dorfmeister. Für
Österreichs Damen gab es zum Abschluss des St. Moritz-Wochenendes keinen
Podestplatz. Auf den Rängen vier, fünf und sechs reihen sich Nicole Hosp,
Marlies Schild und Kathrin Zettel ein. Die Schweizerinnen kämpften
glücklos. Nadia Styger schied nach guter Zwischenzeit ebenso aus wie
Fränzi Aufdenblatten, die hart an einer Stange anschlug. Beste Schweizerin
war letztlich die 23-jährige Bündnerin Jessica Pünchera, die in der
Abfahrt mit Nummer 48 auf den 22. Platz gekommen war und sich danach auf
den 15. Schlussrang verbesserte. Pünchera holte sich so ihre ersten
Weltcuppunkte überhaupt. Als beste Deutsche kam die Lenggrieserin Martina
Ertl-Renz auf den zwölften Platz.
Janica Kostelic - 25. Weltcup-Sieg und Führung im Gesamtwertung ausgebaut
Anja Pärson - noch immer fehlt ein Kombisieg in ihrer Biographie
Lindsey C. Kildow - nach schlechter Abfahrt mit gutem Slalom auf Platz 3
Für Niki Hosp ging mit Platz vier "ein traumhaftes Wochenende zu Ende".
Marlies Schild kommt auch in den Speed Disziplinen immer besser zurecht
SKIWM2003 -
KOMBIWM DER DAMEN
Janica Kostelic
Kombinations-Weltmeisterin 2003 !
Kombinations-Weltmeisterin 2003
Janica Kostelic
Die Kroatin Janica
Kostelic sichert sich in einem spannenden Finale ihren ersten
WM-Titel - und holt damit die erste WM-Medaille für ihr Land.
Nicole Hosp aus Österreich musste sich nur um sechs Hundertstel
Sekunden geschlagen geben, könnte sich jedoch über die
Silbermedaille freuen. Bronze geht an die Schweizerin Marlies Öster
die Marlies Schild aus Österreich auf den undankbaren 4. Platz
verwies. Die Damen des DSV blieben auch bei der Kombination ohne
Medaille und mussten sich mit den Rängen 5 - Maria Riesch und 6 -
Martina Ertl begnügen.
Stimmen der
Siegerinnen !
Janica Kostelic
(CRO): „Der zweite Lauf war ein harter Kampf. Es ist eine grosse
Genugtuung, diese Medaille zu gewinnen. Jetzt kann niemand mehr
sagen, diese fehle mir noch. Mein Knie schmerzt extrem, obwohl es
eine kleine Verletzung ist. Ich versuche, einfach nicht mehr daran
zu denken. Ich glaube nicht, dass ich so ein weiteres Rennen
gewinnen kann.“
Nicole Hosp (AUT):
“Ich bin sprachlos, finde keine Worte für diese Gefühle. Es ist
ein Lebenstraum in Erfüllung gegangen. Ich hatte noch keine Zeit
darüber nachzudenken. Ich war relativ ruhig vor dem letzten Lauf.
Grundsätzlich war es ein super Lauf.“
Marlies Öster
(SUI): "Es ist genial, genau das, was ich mir immer erhofft
hatte. Endlich habe ich das Glück auf meiner Seite. Als ich als
Erste ins Ziel kam, wusste ich: das ist es. Ich wusste, dass es
reichen kann, wenn ich in beiden Disziplinen gut fahre. Das ist ein
Entgeld für diese Saison.“