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Vonn triumphiert bei der Kombination in Zauchensee

Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn siegt bei der Superkombination der Damen in Zauchensee nach Abfahrt und Slalom-Durchgang mit einem Vorsprung von 30 Hundertstel Sekunden vor der Österreicherin Kathrin Zettel und Anja Pärson (0,66) aus Schweden.

Für die 24-jährige Vonn war es der 16. Weltcup-Sieg, der dritte in der WM-Saison.

Die Überraschungs-Führende nach der Abfahrt Larisa Yurkiw (CAN) fiel im Slalom weit zurück und die Halbzeitführende Maria Riesch aus Deutschland fädelte ein und fiel aus.

"Ich bin extrem enttäuscht. Es war klar, dass irgendwann ein Ausscheider kommt, aber es ist schade, dass es gerade im Slalom passiert", sagte Riesch. Nach rund 20 Fahrsekunden war sie nach einem Fahrfehler eingefädelt: "Das kann immer mal passieren", wusste sie. Für ihren Fehler aber musste sie doppelt büßen: Den Titel als Weltcup-Siegerin in der Kombination muss sie nach dem zweiten von drei Wettbewerben vorzeitig abgeben; beste Chancen auf die kleine Kristallkugel hat nun Anja Pärson.

Mannschaftlich konnten die ÖSV-Damen überzeugen. Denn mit Kirchgasser, der nach der Abfahrt sechstplatzierten Görgl sowie der jungen Allrounderin Fenninger (die Salzburgerin stieß von Platz 19 nach vorne) platzierten sich gleich drei weitere Schützlinge von Damen-Coach Herbert Mandl auf den Plätzen vier, fünf und sechs.

Kirchgasser sorgte mit Slalom-Laufbestzeit für einen echten Lichtblick. "Dabei war ich oben gar nicht zufrieden, so schlecht dürfte es aber nicht gewesen sein", meinte Kirchgasser, die damit das WM-Ticket gelöst haben dürfte. "Ich habe gesehen, dass ich's doch noch kann", atmete die Filzmooserin auf.

Beste Schweizerin war Fabienne Suter als Elfte. Nur einen Rang dahinter klassierte sich Andrea Dettling. Die beiden Schweizerinnen büssten bereits über zweieinhalb Sekunden auf die Siegerin ein. Lara Gut hatte wegen Magenproblemen auf den Start verzichtet.

Im Gesamtweltcup behauptete Riesch trotz des Ausfalls die erste Position vor Vonn, Zettel ist nun Dritte.

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1. Lindsey Vonn USA 2:40,53


2. Kathrin Zettel AUT 2:40,83


3. Anja Pärson SWE 2:41,19


4. Michaela Kirchgasser AUT 2:41,83


5. Elisabeth Görgl AUT 2:41,86


6. Anna Fenninger AUT 2:42,00


7. Marie Marchand-Arvier FRA 2:42,40


8. Daniela Merighetti ITA 2:42,55


9. Emily Brydon CAN 2:42,90


10. Tina Maze SLO 2:43,14


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Startnummer 47 - Larisa Yurkiw fängt Anja Pärson ab

Update: Larisa Yurkiw hat mit Startnummer 47 das gesamte Zwischenklassement durcheinander gewirbelt. Die Kanadierin setzte sich völlig überraschen an die Spitze und verwies Anja Pärson auf den zweiten Rang.

Bei der Entscheidung um den Kombinationssieg wird Yurkiw aber keine Rolle spielen. An der Ausgangs-Position unseres Berichtes hat sich damit nichts grundlegendes geändert. Die Favoritinnen bleiben Pärson, Riesch und Vonn. In Lauerstellung die beiden Österreicherinnen Götschl und Zettel. 

Nach der Kombinationsabfahrt der Damen in Zauchensee, die erstmals vom Gipfel des Gamskogel gestartet wurde, haben sich die Favoritinnen durchgesetzt.

Es führt die Schwedin Anja Pärson in einer Zeit von 1:47,42 vor der Gesamtweltcupführenden Maria Riesch (+ 0,29) aus Deutschland und der US-Amerikanerin Lindesey Vonn (+ 0,30).

Trotz der Führung war Pärson mit ihrer Fahrt nicht zufrieden: „Die Tore im Mittelteil waren ganz eng, da war ich fast im Netz. Ich hab da fast eine Sekunde verloren - und das alles bei zwei Toren.“ Eine Sekunde die Ihr beim Kampf um den Kombinationssieg am heutigen Nachmittag fehlen könnte.

Davon profitieren könnte neben Maria Riesch auch Lindesy Vonn die nach dem Hot Air Sprung beinahe zu Sturz gekommen wäre: „Mein Schienbein tut nach dieser Einlage ein bisschen weh - aber ich glaube es passt. Beim Sprung hat die Position nicht gepasst, das war sehr gefährlich, ich darf das nicht mehr machen. Im unteren Teil bin ich sehr gut gefahren und hab da Vollgas gegeben. Ich hoffe, dass ich heute gewinnen kann. Aber Maria ist sehr gut im Slalom. Und Anja ist zuletzt in St. Moritz sehr gut gefahren. Das wird sicher spannend.“

Als beste Österreicherin platzierte sich Elisabeth Görgl (+0,61) auf dem 5. Rang.  Aber auch ihre Teamkollegin Kathrin Zettel kann als Achte mit einem Rückstand von 93 Hundertstel Sekunden durchaus noch mit dem Podest spekulieren.

Hinter Zettel auf dem 9. Platz klassierte sich mit Fabienne Sutter (+ 1,05) die schnellste Schweizerin. Der sicher sehr spannende Finaldurchgang in Zauchensee-Altenmarkt geht um 14.00 Uhr in Szene.

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Übertragungszeiten:

LIVE: Samstag, 17.01.2009 - 10.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Altenmarkt-Zauchensee (AUT)
2. Super-Kombination der Damen: Abfahrtslauf

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2. Super-Kombination der Damen: Abfahrtslauf

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2. Super-Kombination der Damen: Slalom




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Das letzte Rennen - Kombination der Damen in St. Moritz
Pärson gewinnt Superkombination von St. Moritz

Anja Pärson feierte in der Super-Kombination in St. Moritz ihren ersten Saisonsieg, den 39. Weltcup-Sieg ihrer Karriere. Die Schwedin gewann vor der Österreicherin Nicole Hosp (+1,12 Sek.) und der Schweizerin Fabienne Suter (+1,60).

Erleichtert zeigte sich die Siegerin: "Im Super-G habe ich den Grundstein gelegt, denn der Slalom war sehr schwer. Aber ich habe versucht, Tempo zu machen und nicht zu viel auf den Ski zu drücken. Ein bisschen war ich schon nervös, weil Riesch und Vonn im Slalom stark sind und meine Startnummer nicht gut war. Am Ende ist es aber gutgegangen", freute sich die 27-Jährige.

Die Deutsche Maria Riesch hatte um 0,10 Sekunden nur knapp den Sprung auf das Podest verpasst. Beim Sieg der Schwedin arbeitete sich die Partenkirchenerin noch von Rang 26 nach dem Super G auf den 4. Platz nach dem Slalom vor. Die Oberstdorferin Gina Stechert war bereits im Super-G ausgeschieden.

Neben Fabienne Suter als Dritte sorgte Lara Gut als Fünfte für ein hervorragendes Ergebnis aus Schweizer Sicht. Gut vermochte sich im Slalom noch vom 8. auf den 5. Platz zu verbessern.

Mit Elisabeth Görgl (7.) und Anna Fenninger (8.) schafften zwei weitere ÖSV-Damen in die Top-10 und sorgten für ein starke österreichische Teamleistung. Weltcuppunkte konnten sich auch Kathrin Zettel (12. Platz), Stefanie Köhle (14.), Regina Mader (17.), Eva-Maria Brem (19.) und Margret Altacher (24.) gutschreiben.

Pech hatte Andrea Fischbacher, sie stürzte bei teilweise dichtem Schneefall im Super-G schwer und musste zum Röntgen ins Krankenhaus gebracht werden. Dabei wurde eine Schulterprellung festgestellt.

Die Gesamtweltcupführende Lindsey Vonn schied im Slalom nach einem Torfehler aus, liegt aber in der Weltcupgesamtwertung weiter vor der Finnin Tanja Poutiainen und der Deutschen Maria Riesch. Mit 115 Punkten Rückstand kletterte Nicole Hosp auf den vierten Rang.

Am Nachmittag gab die FIS bekannt das die Renntermine für das Wochenende in St. Moritz getauscht wurden. Das ursprünglich für Samstag geplante Abfahrtsrennen wurde aufgrund der besseren Wettervorhersage auf Sonntag verschoben. Dafür findet der für Sonntag vorgesehene Super-G bereits am Samstag statt.


1. Anja Pärson SWE 1:41,87


2. Nicole Hosp AUT 1:42,99


3. Fabienne Suter SUI 1:43,47


4. Maria Riesch GER 1:43,57


5. Lara Gut SUI 1:43,67


6. Sarka Zahrobska CZE 1:43,80


7. Elisabeth Görgl AUT 1:43,84


8. Anna Fenninger AUT 1:43,87


9. Emily Brydon CAN 1:43,89


10. Daniela Merighetti ITA 1:43,94

Abschlusstraining am Freitag bei perfekten Bedingungen!

Mit der letzten Läuferin MARKOVA Dana wurde das Training am Freitag erfolgreich beendet.
Perfekte Wetter- und Sichtverhältnisse garantierten einen reibungslosen Trainingsablauf!

Österreicherinnen melden sich stark zu Wort:

Anja Paerson: „In Zauchensee hatte ich bisher nie gute Ergebnisse, aber ich versuche mit dem Berg Frieden zu schließen und mich zurück zu kämpfen. Ich freue mich auf morgen.“

Andrea Fischbacher: „Bin ganz zufrieden mit meiner Fahrt, allerdings gibt es in einzelnen Passagen noch Kleinigkeiten zu verbessern. Beim Hot Air ist es wichtig, nicht zu weit runterzuspringen um keine Zeit zu verlieren. Grundsätzlich ist die Strecke schneller als gestern und wird vermutlich morgen noch schneller sein. Mein Ziel und meine Erwartung für morgen: Vollgas zu geben und so gut zu fahren wie ich kann, dann werden wir es sehen.“

Elisabeth Görgl: „Zauchensee ist im Vergleich zu anderen Weltcuporten eine der schnellsten Strecken, technisch anspruchsvoll, herausfordernde Kurven, schöne Sprünge. Versuche morgen eine gute Abfahrt und einen lockeren Slalom zu fahren. Ich will in beiden Rennen einfach meine beste Leistung zeigen. Es werden bestimmt spannende und interessante Bewerbe.“

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BLICK ZURÜCK SAISON 2006/07:
Kombination der Damen in Zauchensee
Mancuso gewinnt Superkombi in Zauchensee

Die US-Girls feierten in der Super-Kombination in Zauchensee einen Doppelsieg! Julia Mancuso gewann den Bewerb vor ihrer Landsfrau Lindsey Kildow. Schon nach der Abfahrt lagen die beiden Amerikanerinnen in Führung. Julia Mancuso hatte in der Kombi auf der Reiteralm noch Platz 16 belegt, doch in Altenmarkt/Zauchensee gelang ihr eine besonders gute Abfahrt. 88 Hundertstel nahm sie hier der zweitplatzierten Kildow ab, und von dieser Reserve rettete sie im Slalom sechs Hundertstel ins Ziel. Marlies Schild durfte sich als Dritte über einen Podestplatz freuen. Die Slalom-Dominatorin verbesserte sich trotz eines schweren Fehlers noch von Platz elf auf drei. Damit verdrängte sie Resi Stiegler auf den 4. Rang und verhinderte damit einen 3fach Sieg der US-Girls. "Ich bin sehr zufrieden, ich habe eine gute Leistung geboten. Das ist mehr, als ich mir erwartet habe. Der Fehler im Slalom war Semmering-verdächtig", meinte Schild, die die erste, aus Super-G und Slalom bestehende Super-Kombination in diesem Winter auf der Reiteralm vor drei Landsfrauen gewonnen hatte. Mit einer starken Slalomleistung plazierte sich die Tschechin Sarka Zahrobska auf dem 5. Platz. Nicole Hosp als Sechste und Michaela Kirchgasser als Siebente rundeten das gute ÖSV-Ergebnis ab. Elisabeth Görgl wurde Elfte. Die nach der Abfahrt viertplatzierte Schwedin Anja Pärson schied im Slalom aus. Die Schweizerinnen, die in der bisher einzigen Kombination des Winters auf der Reiteralm nur gerade Jessica Pünchera als 28. in die Punkteränge gebracht hatten, waren diesmal immerhin zu viert unter den ersten 30 vertreten. Ein Spitzenergebnis resultierte indes nicht. Catherine Borghi war als 21. die Beste ihres Teams. Dahinter folgten Dominique Gisin (22.), Rabea Grand (24.) und Tamara Wolf (26.).  Die Partenkirchenerin Maria Riesch schied nach Platz 32 in der Abfahrt beim Kombinationsslalom aus. Eine weitere Talentprobe gab die erst 17-jährige Liechtensteinerin Tina Weirather ab, die Tochter der einstigen Ski- Cracks Harti Weirather und Hanni Wenzel. Unter den Augen ihres Vaters fuhr die Junioren-Weltmeisterin im Riesenslalom auf Platz 8 zu ihrem bis anhin besten Weltcup-Ergebnis. Sie scheint von Rennen zu Rennen stärker zu werden.


1. Julia Mancuso USA 2:09,16


2. Lindsey C. Kildow USA 2:09,22


3. Marlies Schild AUT 2:09,99


4. Resi Stiegler USA 2:10,19


5. Sarka Zahrobska CZE 2:10,50


6. Nicole Hosp AUT 2:10,52


7. Michaela Kirchgasser AUT 2:10,76

 

 

 

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