Der Österreich Benjamin Raich gewinnt
in Val d'Isere die Super-Kombination aus Super G und Slalom und feiert,
fünf Tage nach seinem Triumph im Riesenslalom von Beever Creek, im
WM-Ort von 2009 seinen zweiten Weltcup-Sieg in dieser Saison.
Benjamin Raich: „Der Lauf war
schwierig, es waren schon einige Spuren. Auch vom Schnee her war es
schwierig zum einstellen. Aber ich hab gekämpft und bin froh, dass ich
es so gut hingekriegt habe. Wenn man ein Rennen gewinnt, hat man
Selbstvertrauen - dann fährt es sich immer leichter.“
Der 30-jährige gewann mit einem
Vorsprung von 0,34 Sek. vor dem Franzosen Jean-Baptiste Grange. Mit dem
19jährigen Salzburger Marcel Hirscher (+0,69) steht ein weiterer
Österreicher auf dem Podest und machte den ÖSV-Erfolg damit komplett
Das Schweizer-Team konnte die gute
Ausgangslage nach dem Super-G nicht ganz ausnützen. Silvan Zurbriggen
wurde als Bester Fünfter. Gleich hinter Zurbriggen klassierte sich
überraschend Sandro Viletta und erzielte sein bestes Weltcup-Ergebnis.
Carlo Janka überzeugte mit Bestzeit im Super-G. Zwar fiel er im Slalom
wie erwartet zurück, holte mir Rang acht aber dennoch sein bestes
Resultat in einer Super-Kombination.
Schon nach dem Super-G mussten einige
Mitfavoriten die Segel streichen. Bode Miller und Aksel Svindal fielen
ebenso aus wie Didier Cuche. Der Slalom wurde Ivica Kostelic - der
Kroate war mit klarer bester Zwischenzeit unterwegs - und Ted Ligety zum
Verhängnis. Auch Daniel Albrecht und Marc Berthod brachten ihren Lauf
nicht ins Ziel.
Mit dem zweiten Sieg in Folge schiebt
sich Benni Raich im Gesamtweltcup auf Rang zwei. An der Spitze liegt
trotz seines heutigen Ausfalls Aksel Svindal.
Carlo Janka
führt nach SUPER
G in der Kombi
von Val d’Isere
Nebel im oberen Teil der WM-Piste
"Face Bellevarde" macht zunächst eine Durchführung des Super G unmöglich
und sorgte für eine einstündige Verschiebung. Das Warten zahlte sich aus
und Punkt 12 Uhr präsentierte sich die WM-Strecke von 2009 in einem
traumhaften Zustand.
Nach dem Super G liegt der Schweizer
Überraschungsmann Carlo Janka mit einem Vorsprung von 21 Hundertstel
Sekunden in Führung. Hinter dem auf Rang 2 folgenden John Kucera aus
Kanada reihten sich die Siegfavoriten für den abschließenden
Slalomdurchgang ein .
Mit dem Kroaten Ivica Kostelic (3.
Platz - +0,36), den zeitgleichen Benjamin Raich aus Österreich und dem
US Amerikaner Ted Ligety (beide 4 - + 0,41) und Daniel Albrecht ( 5. -
+0,47) aus der Schweiz liegen vier der Top-Favoriten nur durch 11
Hundertstel getrennt auf den Rängen zwei bis fünf. Dazu lauert mit dem
Franzosen Jean-Baptiste Grange (+1,23) ein gewohnt starker Slalomfahrer
auf Rang 8.
Chancen auf einen Spitzenplatz aus dem
ÖSV Team haben aber auch Romed Baumann (13.) und Marcel Hirscher (21.).
Das schwere Gelände am Face Bellevard
und die selektive Streckenführung forderten auch einige Opfer: Von den
Topfavoriten beendeten Svindal und Miller den Super G nicht, insgesamt
schied von den Top-3o-Läufern rund ein Drittel aus.
Wie schwierig der Super G sich heute
präsentierte sieht man auch bei der „Rennkritik“ von Benjamin Raich: „Es
war heute ganz schwer zum Einschätzen. Es ist steil, sehr eisig - man
hat ständig ein ganz schlechtes Gefühl. Ich war überrascht, dass ich nur
zwei Zehntel hinten war.“
Der entscheidende Slalom Durchgang
geht ab 15.45 Uhr in Szene. Bei uns können Sie wieder LIVE dabeisein.
Startzeiten für
Superkombi in
Val d'Isere
verschoben
Der
Wintereinbruch
mit heftigem
Schneefall in
den Alpen hat
die Veranstalter
der
Weltcup-Skirennen
der Herren am
Wochenende in
Val d'Isere zu
einer
Planänderung
bewogen.
Die Startzeit
der
Super-Kombination,
die nach der
Absage in Beaver
Creek vom
französischen
WM-Ort
übernommen
wurde, wurde am
Freitag von
10.00 auf 11.00
Uhr (Super-G)
verschoben, der
Slalom startet
statt um 14.00
Uhr nun um 15.45
Uhr. Das gab die
FIS am Mittwoch
bekannt.
LIVE: Freitag, 12.12.2008 - 10.40 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Val d'Isère (FRA) /
Ersatz für Beaver Creek, CO (USA)
1. Superkombination der Herren: Super-G
LIVE: Freitag, 12.12.2008 - 10.55 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Val d'Isère (FRA) /
Ersatz für Beaver Creek, CO (USA)
1. Superkombination der Herren: Super-G
LIVE: Freitag, 12.12.2008 - 11.00 Uhr - ARD
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Val d'Isère (FRA) /
Ersatz für Beaver Creek, CO (USA)
1. Superkombination der Herren: Super-G
LIVE: Freitag, 12.12.2008 - 15.25 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Val d'Isère (FRA) /
Ersatz für Beaver Creek, CO (USA)
1. Superkombination der Herren: Slalom
LIVE: Freitag, 12.12.2008 - 15.40 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Val d'Isère (FRA) /
Ersatz für Beaver Creek, CO (USA)
1. Superkombination der Herren: Slalom
LIVE: Freitag, 12.12.2008 - 15.45 Uhr - ARD
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Val d'Isère (FRA) /
Ersatz für Beaver Creek, CO (USA)
1. Superkombination der Herren: Slalom
LIVE: Freitag, 12.12.2008 - 15.45 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Val d'Isère (FRA) /
Ersatz für Beaver Creek, CO (USA)
1. Superkombination der Herren: Slalom
Das letzte
Rennen - SUPERKOMBINATION der Herren in Val d'Isere
6. Saisonsieg für Miller in der
Kombi in Val d´Isere
Fast exakt wie letzte Woche, nur mit noch
wesentlich mehr Vorsprung aus der Abfahrt gewinnt Bode Miller (USA) auch
heute die Superkombi in Val d´Isere mit einer Gesamtzeit von 2.18,45 „Es
war unheimlich langsam im Slalom. Es war schwierig, die Piste war zum
Teil hart, andererseits aber wieder sehr weich. Ich habe hier nicht
alles gegeben. Nach der Abfahrt habe ich mich schon sehr gut gefühlt.
Wenn ich voll attackiert hätte, wäre ich sicher ausgefallen. Für die
meisten zählt die Super-Kombi nicht so viel, aber die Bedeutung wächst!“
sagt Miller, der sich heute schon die kleine Kristallkugel in dieser
Disziplin sichert.
Überglücklich dahinter auf dem Podest die beiden
Kroaten Ivica Kostelic (+0,38 Sek), den man auf der Rechnung haben
musste und völlig überraschend sein junger Landsmann Natko Zrncik-Dim
„Ich weiß nicht, wie ich das gemacht habe – ich bin glücklich!“. Er
verhindert, dass es exakt das gleiche Podest gibt wie letzte Woche, denn
so kommt erst auf Platz vier Rainer Schönfelder (AUT +1,09 Sek). Auf
Platz 5 auch eine Überraschung, der Slowene Alex Gorza (+1,18 Sek), mit
nur 2 Zehntel am Podest vorbei!
Der ehemalige Superkombiseriensieger Benjamin Raich
muss sich mit Platz 6 (+1,29 Sek) zufrieden geben und zusehen, wie
Miller seinen Vorsprung im Gesamtweltcup weiter ausbaut. Solange Raich
so viel Zeit in der Abfahrt auf Miller verliert, kann dieser sich einen
„gemütlichen“ Slalom leisten. Stünde er mehr unter Druck, müsste er mehr
riskieren und das Resultat könnte – wie er selber sagt – eine Nullnummer
sein.
Knapp hinter Raich auf Platz 7 Daniel Albrecht
(+1,33 Sek) – ihm hätte man nach seinen Erfolgen in Übersee zugetraut,
auch im Gesamtweltcup mitzumischen, doch ohne die Topform eines Miller
oder der Beständigkeit eines Raich, ist dies ein beinah unmögliches
Unterfangen und beweist: zum Gesamtweltcupsieger werden wirklich nur die
Besten. 8. der junge Schweizer Carlo Janka (+1,36 Sek), 9. Julien
Lizeroux, nach dem Ausscheiden von Jean-Baptise Grange der beste
Franzose (+1,74 Sek).
Mit Platz 10 sorgt Mario Scheiber (AUT +1,79 Sek)
für eine gutes Mannschaftsergebnis der Österreicher, wenngleich heuer
ein Sieg in einer Superkombi überraschenderweise noch fehlt.
Wie Miller schon sagt: die Bedeutung der
Super-Kombi wächst – vor allem für jene, die ein Auge auf den
Gesamtweltcup werfen. Man kann es sich sozusagen gar nicht mehr leisten,
die Superkombi auszulassen. Warum sonst tut sich ein Didier Cuche es an,
nach einer verpatzten Abfahrt jenseits der 20 noch die Slalomski
anzuschnallen? Er nimmt als 27. heute aber immerhin noch ein paar
Pünktchen mit und ich muss sagen, ich finde diesen Bewerb auch spannend
anzusehen – die, zugegebenermaßen wenigen, Siegesanwärter liefern sich
harte Kämpfe und durch die Abwesenheit vieler Spezialisten aus Abfahrt
und Slalom können sich etliche junge Gesichter profilieren und
gleichermaßen Punkte, wie Selbstvertrauen sammeln!
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
Noch mehr Informationen
finden Sie im
Skiweltcup-Forum
1. Bode Miller USA 2:18,45
2. Ivica Kostelic CRO 2:18,83
3. Natko Zrncic-Dim CRO 2:19,44
4. Rainer Schönfelder AUT 2:19,54
5. Ales Gorza SLO 2:19,63
6. Benjamin Raich AUT 2:19,74
7. Daniel Albrecht SUI 2:19,78
8. Carlo Janka SUI 2:19,81
9. Julien Lizeroux FRA 2:20,19
10. Mario Scheiber AUT 2:20,24
Training für Speed-Asse
Rainer Schönfelder gibt sein Weltcup-Comeback
52 Tage vor der Eröffnung der alpinen
Ski-WM 2009 in Val d'Isere startet am Freitag für die Herren die große
Generalprobe für die Titelkämpfe im französischen Nobelskiort.
Für Benjamin Raich und Co. stehen mit
der Super-Kombination (Ersatz für Beaver Creek), dem Riesentorlauf am
Samstag und dem Slalom am Sonntag drei Bewerbe auf dem Programm, die
Wettersituation im WM-Ort ist allerdings einmal mehr alles andere als
ideal.
Das Wetterpech von Val d'Isere zieht sich wie ein roter Faden durch die
Weltcup-Geschichte, auch durch die jüngere. Im Dezember 2007 mussten die
als WM-Generalprobe gedachten Damen-Rennen wegen Schneemangels
gestrichen werden, im Februar 2008 wurde die Abfahrtshauptprobe der
Herren Opfer von zu viel Neuschnee.
Auch jetzt fallen in Val d'Isere Schneemassen vom Himmel, die
Startzeiten für die Superkombi am Freitag wurden deshalb zunächst einmal
auf 11.00 Uhr für den Super-G und 15.45 Uhr (jeweils live in ORF1) für
den Slalom verschoben.
Falls gestartet wird, gibt Rainer Schönfelder sein Weltcup-Comeback. Der
Kärntner, der sich Ende Oktober in Sölden am Schienbein verletzt hatte,
will sich die Testgelegenheiten auf den WM-Strecken nicht entgehen
lassen. "Für mich beginnt die Saison jetzt neu", freute sich Schönfelder
- zuletzt Mitte November in Levi am Start - auf die Rückkehr.
"Er wird es probieren, diese Rennen sind natürlich punkto WM alles
andere als uninteressant. Wunderdinge darf man sich aber von ihm keine
erwarten", sagte ÖSV-Trainer Christian Höflehner.
Um sich die substanz- und nervenraubende Anreise nach Val d'Isere zu
erleichtern, reisten die ÖSV-Aktiven per Privatjet an. An Bord waren
auch die Speed-Asse Hermann Maier, Michael Walchhofer, Christoph Gruber
und Hannes Reichelt.
Sie alle wollen am Freitag nur in zweiter Linie Weltcup-Punkte, denn das
Testen des Super-G-WM-Kurses unter Rennbedingungen wiegt für sie
deutlich mehr.
"Das Ganze ist für mich diesmal nur Training", sagte Maier, der auch in
Val d'Isere schon viele Erfolge (drei Weltcup-Siege) gefeiert hat. Der
Flachauer zählt ja für sich selbst vier Erfolge in Val d'Isere, denn er
inkludiert auch den Riesentorlauf im Dezember 1997, bei dem er als
Sieger disqualifiziert wurde, weil er die Ski vor der Roten Linie
abgeschnallt hatte.
Kurssetzer des Super-G im Rahmen der Superkombi wird mit Andreas Evers
ein ÖSV-Trainer sein. Es wird dies das erste Super-G-Rennen auf der
extrem wetteranfälligen "Face de Bellevarde" seit den Olympischen
Winterspielen 1992 sein. Vor 16 Jahren war auf dieser Piste der
Österreicher Patrick Ortlieb zu olympischem Abfahrtsgold gefahren.
FIS-Herren-Renndirektor Günter Hujara hob die Bedeutung des
bevorstehenden Wochenendes hervor. "Wir haben einen optimalen Test der
WM-Infrastruktur. Zudem werden Super-G und Slalom auf den
Original-WM-Kursen stattfinden", so der Deutsche, der in den nach hinten
verlegten Startzeiten der Superkombi auch einen Vorteil sieht: "Dadurch
können wir auch das Flutlicht einem WM-Test unterziehen."
BLICK
ZURÜCK SAISON 2007/08:
6. Saisonsieg für Miller in der
Kombi in Val d´Isere
Fast exakt wie letzte Woche, nur mit noch
wesentlich mehr Vorsprung aus der Abfahrt gewinnt Bode Miller (USA) auch
heute die Superkombi in Val d´Isere mit einer Gesamtzeit von 2.18,45 „Es
war unheimlich langsam im Slalom. Es war schwierig, die Piste war zum
Teil hart, andererseits aber wieder sehr weich. Ich habe hier nicht
alles gegeben. Nach der Abfahrt habe ich mich schon sehr gut gefühlt.
Wenn ich voll attackiert hätte, wäre ich sicher ausgefallen. Für die
meisten zählt die Super-Kombi nicht so viel, aber die Bedeutung wächst!“
sagt Miller, der sich heute schon die kleine Kristallkugel in dieser
Disziplin sichert.
Überglücklich dahinter auf dem Podest die beiden
Kroaten Ivica Kostelic (+0,38 Sek), den man auf der Rechnung haben
musste und völlig überraschend sein junger Landsmann Natko Zrncik-Dim
„Ich weiß nicht, wie ich das gemacht habe – ich bin glücklich!“. Er
verhindert, dass es exakt das gleiche Podest gibt wie letzte Woche, denn
so kommt erst auf Platz vier Rainer Schönfelder (AUT +1,09 Sek). Auf
Platz 5 auch eine Überraschung, der Slowene Alex Gorza (+1,18 Sek), mit
nur 2 Zehntel am Podest vorbei!
Der ehemalige Superkombiseriensieger Benjamin Raich
muss sich mit Platz 6 (+1,29 Sek) zufrieden geben und zusehen, wie
Miller seinen Vorsprung im Gesamtweltcup weiter ausbaut. Solange Raich
so viel Zeit in der Abfahrt auf Miller verliert, kann dieser sich einen
„gemütlichen“ Slalom leisten. Stünde er mehr unter Druck, müsste er mehr
riskieren und das Resultat könnte – wie er selber sagt – eine Nullnummer
sein.
Knapp hinter Raich auf Platz 7 Daniel Albrecht
(+1,33 Sek) – ihm hätte man nach seinen Erfolgen in Übersee zugetraut,
auch im Gesamtweltcup mitzumischen, doch ohne die Topform eines Miller
oder der Beständigkeit eines Raich, ist dies ein beinah unmögliches
Unterfangen und beweist: zum Gesamtweltcupsieger werden wirklich nur die
Besten. 8. der junge Schweizer Carlo Janka (+1,36 Sek), 9. Julien
Lizeroux, nach dem Ausscheiden von Jean-Baptise Grange der beste
Franzose (+1,74 Sek).
Mit Platz 10 sorgt Mario Scheiber (AUT +1,79 Sek)
für eine gutes Mannschaftsergebnis der Österreicher, wenngleich heuer
ein Sieg in einer Superkombi überraschenderweise noch fehlt.
Wie Miller schon sagt: die Bedeutung der
Super-Kombi wächst – vor allem für jene, die ein Auge auf den
Gesamtweltcup werfen. Man kann es sich sozusagen gar nicht mehr leisten,
die Superkombi auszulassen. Warum sonst tut sich ein Didier Cuche es an,
nach einer verpatzten Abfahrt jenseits der 20 noch die Slalomski
anzuschnallen? Er nimmt als 27. heute aber immerhin noch ein paar
Pünktchen mit und ich muss sagen, ich finde diesen Bewerb auch spannend
anzusehen – die, zugegebenermaßen wenigen, Siegesanwärter liefern sich
harte Kämpfe und durch die Abwesenheit vieler Spezialisten aus Abfahrt
und Slalom können sich etliche junge Gesichter profilieren und
gleichermaßen Punkte, wie Selbstvertrauen sammeln!
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
Noch mehr Informationen
finden Sie im
Skiweltcup-Forum
1. Bode Miller USA 2:18,45
2. Ivica Kostelic CRO 2:18,83
3. Natko Zrncic-Dim CRO 2:19,44
4. Rainer Schönfelder AUT 2:19,54
5. Ales Gorza SLO 2:19,63
6. Benjamin Raich AUT 2:19,74
7. Daniel Albrecht SUI 2:19,78
8. Carlo Janka SUI 2:19,81
9. Julien Lizeroux FRA 2:20,19
10. Mario Scheiber AUT 2:20,24
BLICK
ZURÜCK SAISON 2005/067: Defago disqualifiziert -
Walchhofer nun Sieger der Super-Kombination
Der Schweizer Didier Defago wurde nach seinem Sieg in
der Super-Kombination in Val d'Isere nachträglich disqualifiziert. Der
neue Sieger heißt somit Michael Walchhofer. Paukenschlag nach der
Super-Kombi in Val/Isere! Sieger Didier Defago wurde nach dem Rennen
disqualifiziert, da die Bindungsplatte zu hoch war. Die maximal erlaubte
Höhe liegt bei 55 Millimeter, der Wert des Schweizers lag zwischen 0,4 und
0,2 mm darüber. Eine Disqualifikation gab's schon einmal in Val d'Isere -
1997 verlor Maier einen Sieg im Riesenslalom weil er den Ski zu früh
abgeschnallt hat. Diesmal profitiert der ÖSV. Defago war nach der Bekanntgabe sehr enttäuscht. Damit
feiern die Österreicher am "Grünen Tisch" einen Doppelsieg. Michael
Walchhofer gewinnt den Bewerb vor Rainer Schönfelder. Bode Miller (USA)
rutscht als Dritter auf das Podest.
Defago gewinnt Super-Kombination
Ein Weltcupsieg für die Schweiz ist das Ergebnis der
Superkombination von Val d`Isere. Didier Defago siegt mit einer Gesamtzeit
von 2:42,96. "Ich habs gefühlsmäßig vor allem im Mittelteil super gehabt.
Es war nicht einfach - nach der Abfahrt war ich sehr zufrieden. Ich hab
mir gedacht, ein Platz unter den ersten sechs wäre super." Als 4. nach der
Abfahrt, kann der Schweizer mit einer guten Leistung im Slalom endlich
wieder einen Sieg für die Herren ins Land der leidgeprüften Skination
Schweiz holen. Der Rest des Treppchens gehört den Österreichern. 2. wird
der Sieger der gestrigen Abfahrt Michael Walchhofer (+0,19), der nach der
Abfahrt noch auf Rang 5 lag. Auf den 3. Platz kann sich Rainer Schönfelder
mit Slalombestzeit (52,30) vorschieben (gesamt +0,36), der nach der
Abfahrt gar nur Platz 22 belegte. Platz 4 bis 6 belegen schließlich die
Superkombinations Topfavoriten. Bode Miller (USA +0,60) als 4., Kjetil
Andre Aamodt (NOR +0,67) als 5. und Benjamin Raich (AUT +0,80) als 6., die
alle drei mit größeren oder kleineren Fehlern im Slalom eine Podestplatz
vergeben. 7. wird Silvan Zurbriggen (SUI +0,81), 8. Aksel Lund Svindal
(NOR +0,91), 9. Peter Fill (ITA 1,46) und 10 Ivica Kostelic (CRO +1,64).
Der DSV-Läufer Johannes Stehle beendet das Rennen auf Platz 36 (+9,64),
Stephan Keppler scheidet im Slalom aus. Auch die heutige Superkombination
hat wieder gezeigt, dass ein Sieg in der Superkombination nur über den
Slalom führt. Im Gegensatz zur klassischen Kombination mit zwei
Slalomläufen sind die Chancen für die Abfahrer jedoch deutlich gestiegen.
Weiter geht es schon morgen Abend mit einem Nachtslalom im italienischen
Madonna di Campiglio.