Das Lauberhorn-Wochenende hätte für
die Schweiz kaum besser beginnen können. Nach der Enttäuschung von
Adelboden schlugen die Swiss Ski Asse beim Heimrennen in Wengen zurück.
Der 22-jährige Schweizer Carlo Janka
feierte am Freitag bei der Superkombination von Wengen seinen zweiten
Weltcupsieg vor dem Italiener Peter Fill und seinem Landsmann Silvan
Zurbriggen..
Carlo Janka zeigte sich von seinem
erneuten Erfolg überrascht: «Ich hätte nicht erwartet, dass es im Slalom
so gut geht», sagte Janka. Am Start sei er überhaupt nicht nervös
gewesen. «Ich hatte ja nichts zu verlieren», so der Shootingstar aus
Obersaxen gewohnt cool.
Nicht so gut lief es für Daniel
Albrecht der nach der Abfahrt in Führung lag und als Topfavorit in den
Slalomdurchgang startete. Der Schweizer Kombinations Weltmeister von
2007 mußte sich am Ende mit Rang 6 begnügen.
Weltcup-Punkte aus dem Schweizer Team
holten auch noch Didier Dèfago (12.), Sandro Viletta (17.) und bei
seinem Weltcup-Debut Patrick Küng (19) - also insgesamt nicht weniger
als sechs Swiss-Ski-Athleten.
Benjamin Raich, der die Abfahrt am
Samstag auslassen wird, beendete das Rennen als bester Österreicher auf
dem siebenten Rang (1,11 Sekunden Rückstand). Zweitbester ÖSV-Läufer
wurde Romed Baumann auf Rang 16.
Raich derzeit schärfster Konkurrent im
Kampf um die große Kristallkugel, der Franzose Jean-Baptiste Grange, war
ebenfalls ohne Siegchancen in den Slalom gegangen. Drei Sekunden
Rückstand waren selbst für den Slalom-Spezialisten zu viel, er wurde
Neunter.
Für Deutschland gingen Hannes Wagner,
der Deutsche Meister in der Super-Kombination, und Andreas Strodl an den
Start. Wagner war in der Abfahrt schnell unterwegs, verpasste nach einem
Fahrfehler jedoch ein Tor und schied aus. Strodl zeigte eine solide
Vorstellung in Abfahrt und Slalom und kam mit 3,17 Sekunden Rückstand
auf Janka ins Ziel. Für beide war es der erste Weltcup-Einsatz in dieser
Disziplin.
Mit der Superkombination der Herren
wurde am heutigen Freitag die 79. Auflage der Internationalen
Lauberhornrennen eingeläutet.
Zirka 45 Sekunden unterhalb des
Original Abfahrtsstart stürzten sich die Athleten mit
Höchstgeschwindigkeit Richtung Hundschopf in die Kombiabfahrt.
Als Schnellster meisterte etwas
überraschend der Schweizer Daniel Albrecht die Kombinationsabfahrt in
einer Zeit von 1:46,47 Minuten vor seinem Landsmann Carlo Janka (+ 0,68)
und dem Südtiroler Werner Hell (+ 1,16).
Mit dieser starken Abfahrtsleistung
geht Albrecht als Favorit in den Slalom am Nachmittag: „Meine Fahrt war
voll am Limit. Ich hab sicher eine gute Ausgangslage, einigen Vorsprung.
Der Slalomhang liegt mir auch besser als andere Hänge. Da ist sicher
einiges möglich.“
Favoriten wie der US Amerikaner Bode
Miller (6.Platz, +1,26), Benni Raich aus Österreich (17., +2,15) oder
der Norweger Aksel Lund Svindal (12., +1,72) haben auf die einheimischen
Fahrer Zeit eingebüsst. Diesem Trio ist im Slalom aber noch alles
zuzutrauen.
Speed-Spezialist Michael Walchhofer,
der den Slalom am Nachmittag auslassen wird fuhr als bester ÖSV-Starter
auf den siebenten Platz.
In der Kombi macht sich ein Blick auf
bereinigtes Ergebnis immer bezahlt. Aus den Top 10 nach der Abfahrt
werden Heel, Fill, Cuche, Walchhofer, Defago, Innerhofer und Jerman
keine Rolle im Kampf um die Spitzenplätze spielen. Albrecht, eventuell
Janka und Miller haben die beste Ausgangs-Position. Raich und Kostelic
sind aber voll dabei im Kampf ums Podest.
Bereinigtes Ergebnis: Daniel Albrecht
1:46,47 Min - Carlo Janka 0,68 Sek - Bode Miller 1,26 - Silvan
Zurbriggen 1,69 - Aksel Svindal 1,72 - Benjamin Raich 2,15 - Ivica
Kostelic 2,26 - Julien Lizeroux 2,28 - Romed Baumann 2,71 -
Jean-Baptiste Grange 3,05
Das letzte
Rennen - SUPERKOMBINATION der Herren in Val d'Isere Raich holt
Super-Kombi im
WM-Ort Val
d’Isere
Der Österreich Benjamin Raich gewinnt
in Val d'Isere die Super-Kombination aus Super G und Slalom und feiert,
fünf Tage nach seinem Triumph im Riesenslalom von Beever Creek, im
WM-Ort von 2009 seinen zweiten Weltcup-Sieg in dieser Saison.
Benjamin Raich: „Der Lauf war
schwierig, es waren schon einige Spuren. Auch vom Schnee her war es
schwierig zum einstellen. Aber ich hab gekämpft und bin froh, dass ich
es so gut hingekriegt habe. Wenn man ein Rennen gewinnt, hat man
Selbstvertrauen - dann fährt es sich immer leichter.“
Der 30-jährige gewann mit einem
Vorsprung von 0,34 Sek. vor dem Franzosen Jean-Baptiste Grange. Mit dem
19jährigen Salzburger Marcel Hirscher (+0,69) steht ein weiterer
Österreicher auf dem Podest und machte den ÖSV-Erfolg damit komplett
Das Schweizer-Team konnte die gute
Ausgangslage nach dem Super-G nicht ganz ausnützen. Silvan Zurbriggen
wurde als Bester Fünfter. Gleich hinter Zurbriggen klassierte sich
überraschend Sandro Viletta und erzielte sein bestes Weltcup-Ergebnis.
Carlo Janka überzeugte mit Bestzeit im Super-G. Zwar fiel er im Slalom
wie erwartet zurück, holte mir Rang acht aber dennoch sein bestes
Resultat in einer Super-Kombination.
Schon nach dem Super-G mussten einige
Mitfavoriten die Segel streichen. Bode Miller und Aksel Svindal fielen
ebenso aus wie Didier Cuche. Der Slalom wurde Ivica Kostelic - der
Kroate war mit klarer bester Zwischenzeit unterwegs - und Ted Ligety zum
Verhängnis. Auch Daniel Albrecht und Marc Berthod brachten ihren Lauf
nicht ins Ziel.
Mit dem zweiten Sieg in Folge schiebt
sich Benni Raich im Gesamtweltcup auf Rang zwei. An der Spitze liegt
trotz seines heutigen Ausfalls Aksel Svindal.
Startschuss in Wengen mit Kombi
Raich sieht Super-Kombi als Schlüssel zum Gesamt-Weltcup-Triumph -
Weltcup-Leader greift am Freitag nach sechstem Wengen-Erfolg
Wengen - Die 79. Lauberhorn-Rennen der
alpinen Ski-Herren in Wengen starten am Freitag mit der
Super-Kombination (10.30 Uhr Abfahrt, 13.30 Uhr Slalom). Benjamin Raich
geht als Leader in Gesamt- und Super-Kombi-Weltcup ins Rennen und kann
noch dazu auf eine eindrucksvolle Bilanz im Schweizer Traditions-Skiort
bauen. Der 30-Jährige hat bis dato auf dem Lauberhorn dreimal im Slalom
(1999, 2001, 2004) und zweimal in der Kombi (2005, 2006) triumphiert.
Fünf Siege in einem Weltcup-Ort hat
Raich bisher lediglich in Wengen zustande gebracht. Jeweils vier waren
es bis dato in Schladming und Kranjska Gora. Dem Auftaktrennen am
Freitag misst Raich nicht zuletzt deshalb besonders hohe Bedeutung zu.
"Die Super-Kombinationen stellen ganz klar einen der wichtigsten
Schlüssel im Kampf um den Gesamt-Weltcup dar", meinte der
Gesamt-Weltcup-Sieger 2006 und fügte hinzu: "In dieser Disziplin habe
ich in den vergangenen beiden Jahren zu viel Punkte liegen gelassen."
Im vergangenen Winter hatte der
Pitztaler in dieser Disziplin in fünf Bewerben gleich 227 Zähler auf
Gesamt-Weltcup-Sieger Bode Miller (USA) eingebüßt, eine Saison davor war
Raich in der Super-Kombi-Wertung nach vier Rennen 66 Punkte hinter
Gesamt-Champion Aksel Lund Svindal (NOR) gelegen. In Wengen will Raich
die Basis zum Erfolg in der Abfahrt legen. "Ohne eine gute Abfahrt hast
du keine Chance."
Ob Raich in Wengen auch die
Spezial-Abfahrt am Samstag bestreitet, entscheidet er erst im Anschluss
an die Kombi. "Man muss schauen, ob es Sinn macht. In Anbetracht des
dichten Programms muss ich mir das gut überlegen." Nach Wengen steht ja
schon die Kitzbühel-Woche ins Haus. "Und Kitzbühel ist für jeden
Österreicher etwas Besonderes, und für uns Tiroler natürlich noch mehr."
Bezüglich WM in Val d'Isere muss sich
Raich für seine Haus- und Hofdisziplinen Slalom, Riesentorlauf und
Super-Kombi keinerlei Gedanken machen. Im Super G, wo bis zur WM nur
noch das Rennen in Kitzbühel auf dem Programm steht, sieht die Sache ein
wenig anders aus. "Ich würde sehr gerne starten, dieser Super G liegt
mir gut", meinte Raich, der dies bei der WM-Generalprobe Mitte Dezember
unter Beweis gestellt hatte.
Damals wurde im Rahmen der Super-Kombi
in Val d'Isere nämlich ein Super G ausgetragen und Raich belegte dabei
Rang vier. Auch bei Großereignissen hat der ÖSV-Star bereits seine
Stärken im Super G aufblitzen lassen, vor allem bei der WM 2005 in
Bormio, wo er zum Auftakt der Raich-Festspiele Bronze erobert hatte.
Öffentliche Forderungen bezüglich
eines Startplatzes würde Raich jedoch trotz seiner Ausnahmeleistungen in
den vergangenen Jahren niemals stellen. Da hält es Raich wie ansonsten
eher die Fußballer: "Für die Aufstellung sind die Trainer
verantwortlich, die kriegen dafür ja ihr Geld." Wenn es in dieser
Hinsicht etwas zu besprechen gibt, dann tut dies Raich ausschließlich
teamintern. "So etwas würde ich nie über die Presse tun. Wenn es etwas
gibt, dann gehe ich zu den Trainern und diskutiere mit ihnen darüber."
BLICK
ZURÜCK SAISON 2007/08:
Grange gewinnt Superkombination in
Wengen
Zum Auftakt der Rennen auf dem Lauberhorn hat sich
am Freitag der Franzose Jean-Baptiste Grange Platz eins vor dem
Schweizer Daniel Albrecht und dem US Amerikaner Bode Miller gesichert.
Mit diesem Sieg sorgte Grange für den 100. Weltcupsieg für Frankreichs
Herren und ist damit erst der vierte Läufer in dieser Saison, der mehr
als ein Rennen gewann. Nach Svindal, Walchhofer und Albrecht konnte sich
nun auch Grange über seinen 2. Saisonsieg freuen: "Ich bin eine sehr
gute Abfahrt gefahren. Ich hatte eine gute Piste um einen guten Slalom
zu fahren. Nach der Abfahrt habe ich schon mit einem Podestplatz
spekuliert. Ich fahre schon seit drei Jahren gut Slalom - jetzt bin ich
auch im Kopf bereit, Top-Leistungen zu bringen.“ In dieser Form zählt
der Franzose beim morgigen Spezialslalom zu den Topfavoriten. Der Zweite
Daniel Albrecht verpasste den Sieg nur um sechs Hundertstelsekunden.
Dennoch über wog die Freude über die „Stockerlplazierung“: "Ich bin sehr
zufrieden. Die Abfahrt ist mir sehr gut gelungen. Überraschenderweise
geht immer der Kombi-Slalom besser als der Spezial-Slalom. Woran das
liegt - keine Ahnung. Der Gedanken an den Gesamtweltcup ist sicher da.
Ich möchte einfach dem Benni das ganze nicht so einfach machen." Eben
dieser Benjamin Raich war wieder einmal bester ÖSV-Läufer und verpaßte
das Podest nur um hauchdünne 4 Hundertstel Sekunden. Mit seiner Leistung
war er dennoch nicht vollends zufrieden. "Es war heute sicher mehr drin
- sowohl in der Abfahrt, als auch im Slalom. Aber ich bin im Ziel - das
ist heute nicht allen gelungen. Im Slalom war ich ein bisserl langsam in
den Beinen - der Lauf war auch unrhythmisch gesetzt, das hab ich nicht
richtig hinbekommen. Aber es sind auch wieder einige Punkte." Bitterer
endete das Rennen für den Kärntner Rainer Schönfelder, in der Abfahrt
starker Siebenter, schied er im zweiten Lauf aus. "Die Enttäuschung ist
schon sehr groß. Ich bin eine Super-Abfahrt gefahren - die bringt mir
nichts. Mit einem Durchschnittslauf hätte ich meinen Vorsprung
normalerweise runterbringen müssen. Ich hab mich im Steilhang kurz nach
hinten gelehnt - das geht auf diesem Hang halt nicht." Vorjahressieger
Mario Matt (+1,01) aus Tirol verbesserte sich nach dem Slalomdurchgang
noch vom 30. auf den achten Endrang. Jahrelang war die Super-Kombi die
Spielwiese der ÖSV-Asse - vor allem von Benni Raich. In dieser Saison
ist sie eher das Sorgenkind. Zweite Kombi - zum zweiten Mal kein
Österreicher am Podest. Erstmals gibt's in Wengen keinen
österreichischen Super-Kombi-Sieger.
BLICK
ZURÜCK SAISON 2006/07: Matt gewinnt Superkombination in
Wengen
Der Österreicher Mario Matt nutzte bei der
Superkombination der Herren in Wengen die Gunst der Stunde und sichert
sich nach Platz 34 in der Abfahrt den 6. Weltcupsieg. Der 27-jährige
Tiroler eröffnete den Slalom vom bereinigt Rang 30 nach der Abfahrt. Die
nachfolgenden Läufer konnten bei immer schlechter werdenden Bedingungen
Matt nicht mehr gefährden. "Ich bin auch in der vergangenen Saison schon
einige Male gut unterwegs gewesen. Aber heute war das Glück wieder auf
meiner Seite", strahlte der Flirscher nach seinem ersten Weltcupsieg in
der Kombi. "An die Top Fünf habe ich eventuell geglaubt, an den Sieg
aber sicher nicht", meinte er. Matt war im zweiten Lauf ganze 1,08
Sekunden schneller als der nächste Läufer, Ivica Kostelic (CRO) der
Vierter wurde. Der Topfavorit nach der Kombiabfahrt, Bode Miller, hatte
zwar 2.37 Sekunden Vorsprung auf Matt, schied aber wieder einmal nach
einem „Einfädler“ im Slalom aus. Während die Pistenarbeiter immer wieder
mit Schaufeln und Hacken versuchen mussten, die Strecke halbwegs zu
retten, hatten auch die Schweizer Fans reichlich Grund zum Jubeln. Im
Finaldurchgang brillierten Marc Berthod der sich Rang zwei sicherte und
der Drittplazierte Silvan Zurbriggen. Daniel Albrecht mit seinem fünften
und Didier Défago mit seinem siebten Platz rundeten das hervorragende
Schweizer Ergebnis ab: Vier Swiss-Ski-Fahrer in den ersten Sieben.
Benjamin Raich der Sieger der letzten beiden Superkombis in Wengen wurde
Sechster, der norwegische Gesamtweltcup-Leader Aksel Lund Svindal Achter
und der Tiroler Romed Baumann, der am Sonntag seinen 21. Geburtstag
feierte, Neunter. Der nach der Abfahrt Führende Peter Fill aus Italien
fiel auf Rang 21 zurück. Der Österreicher Michael Walchhofer ging 24
Stunden nach seinem schweren Sturz in der Abfahrt an den Kombi-Start.
"Das war vor allem für meinen Kopf extrem wichtig", meinte der
Salzburger, der 15. wurde, aber den Kampf gegen sich selbst gewonnen
hat. Sein Teamkollege Rainer Schönfelder kam nicht über Platz 17 hinaus.
"Mir geht es körperlich mäßig, Dementsprechend war auch meine Leistung.
Ich brauche jetzt Ruhe", so der Kärntner, der zuletzt zwei schwere
Trainingsstürze hinnehmen musste. Die deutschen Starter Johannes Stehle
(Obermaiselstein) landete mit einem Rückstand von 4,40 Sekunden auf Rang
32. und Stephan Keppler (Ebingen) verzichtete als 51. nach der Abfahrt
auf einen Slalom-Start.
1. Mario Matt AUT 2:27,87
2. Marc Berthod SUI 2:28,25
3. Silvan Zurbriggen SUI 2:28,28
4. Ivica Kostelic CRO 2:28,48
5. Daniel Albrecht SUI 2:28,71
6. Benjamin Raich AUT 2:28,72
7. Didier Defago SUI 2:28,88
BLICK ZURÜCK
SAISON 2005/06
Superbenni gewinnt zum zweiten Mal
die Superkombi in Wengen
Wie schon im letzten Jahr gewinnt der Tiroler
Benjamin Raich die Superkombination in Wengen mit einer Gesamtzeit von
2.38,46. Hinter ihm der beste Kombinierer der letzten 10 Jahre: Kjetil
Andre Aamodt (NOR +0,19). Auf Platz 3 völlig überraschend der Italiener
Peter Fill – er zaubert einen tollen Slalom hin und hält den Rückstand mit
+0,32 sehr gering. Es wüde uns nicht verwundern, wenn er demnächst im
italienischen Slalomteam zu finden ist. Den undankbaren vierten Platz
belegt Michael Walchhofer (AUT +0,36), für den mit besserer Slalomleistung
sicher mehr drin gewesen wäre. Dahinter auf Platz 5 Didier Defago (SUI
+1,32), der sich bei der letzten Superkombi bereits als Sieger sonnte,
bevor er wegen einer zu hohen Bindungsplatte disqualifiziert wurde. 6.
Kjetil Jansrud (NOR +1,44). 7. Lasse Kjus (NOR +1,53), 8. Pierrick
Bourgeat (FRA +1,76), 9. Aksel Lund Svindal (NOR +1,88), 10. Lars Myhre
(NOR +2,28). Wieder Pech für den reuigen Bode Miller: nach toller
Abfahrtsleistung und unterwegs zum Sieg fädelt er 7 Tore vor dem Ziel ein
und „verschenkt so wichtige Punkte im Gesamtweltcup. Dort führt Raich
jetzt mit knapp 200 Punkten Vorsprung auf Teamkollege Walchhofer und die
Amerikaner Miller und Rahlves. Aber genau diese können schon bei der
morgigen Abfahrt wertvolle Punkte aufholen ... Diese Superkombi hat
gezeigt, dass es bei Olympia doch etliche Medaillenanwärter gibt – nicht
zuletzt unter der Kombinierernation Norwegen mit 5 (!) Fahrern in den Top
Ten heute!
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria:
C. Egger
Raich gewinnt Kombination in Wengen
Benjamin Raich gewinnt die „Wengen Kombination 2006“
mit einem Vorsprung von 19/100 Sekunden, vor dem überraschend starken
Norweger Kjetil Andre Aamodt und dem dem Italiener Peter Fill (0,32).
Platz vier geht an Michael Walchhofer! Der Sieger von Val d Isere verpasst
ganz knapp das Stockerl. Pech für Bode Miller. Im Ziel lag er über eine
Sekunde vor Raich - doch der US-Boy hatte im unteren Abschnitt eingefädelt
und wird nicht in die Wertung genommen. Ein schwerer Rückschlag für ihn im
Kampf um den Gesamt-Weltcup!
Benni Raich: Topfavorit für die Olympiakombination 2006
Aamodt: Bei Olympia wird man wieder mit ihm rechnen müssen
Die Überraschung auf dem "Stockerl": 3.Platz - Peter Fill
Walchi: Nach dem Kombi Sieg in Val d'Isere "nur" Rang 4
Torfehler und Sieg verschenkt - ein enttäuschter Bode Miller