Das Abfahrts-Debakel vom Vortag hat
den ÖSV-Damen in Cortina d'Ampezzo offenbar die beste Motivation
gegeben. Im Riesentorlauf am Sonntag schlugen die Österreicherinnen mit
einem Dreifachsieg beeindruckend zurück: Kathrin Zettel setzte sich
dabei vor ihren Teamkolleginnen Michaela Kirchgasser und Elisabeth Görgl
durch.
Kathrin Zettel distanzierte die Zweite
Michaela Kirchgasser um 1,39 Sekunden, derweil die nach dem ersten Lauf
führende Elisabeth Görgl kurz vor Schluss einen kapitalen Fehler beging
und fast zu Sturz kam, aber dennoch noch Dritte wurde. Kathrin Zettel
erreichte nach den „Heimerfolgen“ in Sölden und am Semmering ihren
dritten Saisonsieg und den insgesamt fünften Erfolg im Skizirkus.
Zettel übernahm damit nicht nur wieder
die Führung im RTL-Weltcup, sondern machte sich mit Saisonsieg Nummer
drei endgültig zur WM-Favoritin. "Das rote Trikot will ich mir nicht
mehr so schnell entreißen lassen. Die Favoritenrolle ändert nichts",
blieb die Niederösterreicherin cool.
Auch Michi Kirchgasser konnte sich
wieder einmal von Herzen freuen: "Ich habe mitten in der Saison einen
Neustart durchgeführt und mit Mentaltraining begonnen. Jetzt fahre ich
wieder schön Ski und es läuft bei mir immer besser. Ich hoffe, dass ich
bei der WM mein bestes Rennen zeigen kann", gab sich die Salzburgerin
endlich wieder zuversichtlich.
Es war der 48. Dreifachsieg für die
ÖSV-Damen, der erste seit dem Levi-Slalom im November 2006 und der erste
im Riesentorlauf seit Semmering 2006, wo Zettel vor Nicole Hosp und
Marlies Schild gewonnen hatte.
Beste Nicht-Österreicherin am Sonntag
war auf Rang vier die Slowenin Tina Maze.
Aus Sicht des DSV konnte man sich über
Viktoria Rebensburg freuen, die als 7. ihr bestes Weltcupergebnis
ablieferte und endgültig das WM-Ticket für Val d’Isere löste. Maria
Riesch dagegen schied zum dritten Mal in der Saison bei einem Rennen aus
und verlor in der Gesamtweltcupwertung weiter an Boden auf die
US-Amerikanerin Lindsey Vonn, die auf den zehnten Platz fuhr (+2,89
Sekunden).
Es war nicht ganz so schlimm wie in
Zauchensee. Aber ein Aus ist immer bitter. Das war einfach ärgerlich",
so die 24-Jährige Riesch. Auch Kathrin Hölzl aus Bischofswiesen hatte
Pech: Sie war im Finaldurchgang sehr schnell unterweg, verpasste eine
Topplatzierung aber durch einen großen Fehler kurz vor dem Zieleinlauf,
sie landete am Ende auf dem 28. Rang. Barbara Wirth und Fanny Chmelar
hatten wie Riesch die Qualifikation für den zweiten Durchgang verpasst.
Bestklassierte Schweizerin war Andrea
Dettling als 22. und schaffte mit diesem Ergebnis ihr bestes
Riesenslalom-Ergebnis überhaupt. Auch Fabienne Suter hätte ihre
Bestleistung im Riesenslalom, den 20. Rang, beinahe verbessert, doch
kurz vor dem Ziel des zweiten Laufs unterlief ihr ein Fehler, der sie
auf den 29. Platz zurückfallen liess.
Pech hatte die 17-jährige Tessinerin
Lara Gut, die sich in den bisherigen fünf Riesenslaloms viermal in den
ersten sechs klassiert hatte. Sie verpasste im ersten Lauf schon vor der
ersten Zwischenzeit ein Tor und schied aus.
Am Montag um 10.00 Uhr werden die
Rennen in Cortina d'Ampezzo mit einem Super-G beendet.
Elisabeth Görgl führt beim
Riesenslalom in Cortina
Beim Riesenslalom der Damen auf der
"Olympia delle Tofane" in Cortina d’Ampezzo haben die Österreichischen
Damen nach der Blamage vom Samstag zurück geschlagen.
ÖSV Teamchef Herbert Mandl konnte sich
nach dem 1. Duchtgang über eine österreichische Dreifachführung freuen.
Als Schnellste setzte sich Elisabeth Görgl in Bestzeit von 1:19,09 an
die Spitze des Klassement, gefolgt von der zweifachen Saisonsiegerin
Kathrin Zettel (+ 0,38) und Michaela Kirchgasser (+ 1,09).
Das Feld der Verfolger der ÖSV Damen
führt die Viertplazierte Schwedin Anja Paerson an, die durch eine
Verletzung gehandicapt ins Rennen ging. Gleich dahinter die
Gesamtweltcupführende Lindsey Vonn (+ 1,46) die in dieser Saison im
Riesenslalom nur in Aspen als Vierte den Sprung in die Top 5 schaffte.
Ihre größte Konkurrentin im Kampf um
den Gesamtweltcup, Maria Riesch aus Garmisch Partenkirchen schied aus
und bleibt heute ohne Punkte. Das gleiche Schicksal ereilte auch das
Skiwunderkind aus der Schweiz, Lara Gut, die bereits im oberen
Streckenabschnitt an einem Tor vorbeifuhr.
Die Riesenslalomweltcupsiegerin des
Vorjahres, Denis Karbon (+ 1,48) aus Italien, mußte sich bei ihrem
Heimrennen zunächst mit Rang 6 begnügen.
Hinter der Schwedin Pietilae-Hollmner
(7.Platz - + 1,57) plazierte sich die Siegerin des letzten
Riesentorlaufs von Maribor, Tina Maze aus der Slowakei.
Auch Manuela Mölgg die in diesem Jahr
bereits zweimal als Zweite auf dem Podest stand konnte ihren Heimvorteil
als Neunte nicht befriedigend nutzen.
Kathrin Hölzl die beim letzten
Riesenslalom in Maribor als Dritte erstmals in dieser Saison auf das
Podest fuhr, eröffnete das Rennen in Cortina und geht als Zehnte mit
einem Zeitrückstand von 1,95 Sekunden in den Finallauf.
Gleich hinter der Deutschen folgt auf
Rang 11 mit Tanja Poutiainen (+ 2,05) die Führende im Riesenslalom
Weltcup.
Skiwunderkind Lara Gut schied nach
einen Fahrfehler in oberen Teil der Strecke aus. Als Beste Schweizerin
plazierte sich Fabienne Sutter auf dem 12. Rang.
Das letzte
Rennen - Riesenslalom der Damen in Maribor Maze gewinnt
Riesenslalom in
Maribor
Lokalmatadorin Tina Maze gewinnt mit
einem Traumlauf im zweiten Durchgang den Riesenslalom von Maribor. Die
Slowenin feierte damit ihren ersten Sieg seit Oktober 2005. Zweite wurde
mit 0,39 Sekunden Rückstand die Italienerien Denise Karbon vor der
Deutschen Kathrin Hölzl (+0,92).
«Ich habe lange gewartet auf mein
zweites Podium und bin super glücklich, dass die Zeit, in der es nicht
so gut gelaufen ist, vorbei ist», sagte Hölzl, die den Schwung in die
letzten Vorbereitungswochen auf die am 2. Februar beginnende Alpin-WM
mitnehmen möchte.
«Das wurde einfach mal Zeit. Das war
heute eine gute Leistung, aber es ist auch das, was ihrem
Leistungsniveau entspricht», sagte Alpin-Direktor Wolfgang Maier. «Heute
hat sie eine ordentliche sportliche Leistung gebracht und gezeigt, dass
sie die Vorschusslorbeeren auch zurückgeben kann.»
Disziplinen-Leaderin Tanja Poutiainen
kam trotz einer schweren Magen-Darm-Grippe auf den vierten Rang und
verteidigte damit ihre Führung im Disziplinen Weltcup.
Maria Riesch aus Partenkirchen belegte
den zwölften Platz und bleibt im Gesamtweltcup vorn. Sie führt mit 629
Punkten vor Tanja Poutiainen (584 Zähler).
Auch Riesch freute sich mit Kathrin
Hölzl, dagegen haderte sie mit der eigenen Vorstellung. «Ich weiß auch
nicht, was im ersten Durchgang los war. Ich war noch nicht richtig
aufgewacht und hätte mehr attackieren können», sagte die 24-Jährige. Im
zweiten Durchgang fuhr sie die sechstschnellste Zeit und vom 18. auf den
12. Platz vor. «Alles in allem war der zweite Durchgang schon okay.
Insgesamt habe ich mir ein bisschen mehr wartet für das Rennen hier.
Aber ein bisschen ist es auch und besser als gar nichts.»
Für Österreichs Damen brachte das
Rennen nach einem verpatzten ersten Durchgang ein schwaches Ergebnis.
Kathrin Zettel wurde als beste Österreicherin Elfte. "Ich glaube, ich
habe das Maximum herausgeholt", sagte Zettel. "Ein paar Zehntel waren
zwar sicher noch drinnen, bei meinem Gesundheitszustand muss ich aber
zufrieden sein." Erstmals seit Dezember 2007 stand damit keine
Österreicherin auf dem Riesentorlauf-Podest.
Punkte holten aus dem ÖSV-Team nur
noch Michaela Kirchgasser als 18. sowie Andrea Fischbacher mit Rang 23.
Vorjahressiegerin Elisabeth Görgl blieb ohne Weltcup-Punkte, nach Rang
19 im ersten Lauf hatte sie durch einen Fehler im zweiten Durchgang fast
50 Sekunden Rückstand.
Für das Schweizer Ausrufezeichen
sorgte wie so oft das Jungtalent Lara Gut. Die Tessinerin schaffte es
zum vierten Mal in dieser Saison in die Weltspitze. Nach dem ersten Lauf
lag die Frohnatur auf dem neunten Zwsischenrang, im zweiten Durchgang
steigerte sie sich aber wie bei ihrem sensationellen Podestrennen in
Semmering und stiess noch auf den sechsten Schlussrang vor.
Pech beklagte dagegen Fränzi
Aufdenblatten, die nach im ersten Lauf völlig überraschend mit
Startnummer 43 auf den siebten Rang lag. Die Walliserin rutschte aber im
Finaldurchgang früh auf dem Innenski aus und schied aus. Aline Bonjour
fuhr mit Rückenproblemen auf den 25. Rang.
Hinter der zweitplazierten Denis
Karbon kamen drei weitere Südtirolerinnen unter die Top 13: Manuela
Mölgg aus St. Vigil wurde mit einem Rückstand von 1,22 Sekunden Fünfte,
Karen Putzer (Welschnofen) klassierte sich auf Rang neun (+1,89) und
Nicole Gius (Stilfs) wurde 13. (+2,36). Mit Camilla Alfieri (16.) und
Irene Cartoni (22.) holten zwei weitere “Azzurre” Weltcuppunkte beim
prestigeträchtigen Riesentorlauf im slowenischen Wintersportort.
Österreichs Ski-Damen haben am Sonntag
(ab 9.15 Uhr, live in ORF1) im Riesentorlauf in Cortina d'Ampezzo die
Chance, ihr schlechtestes Abfahrtsergebnis im neuen Weltcup-Jahrtausend
vergessen zu machen.
Allerdings könnte die Mission
Rehabilitierung auch nach hinten losgehen, gab es doch zuletzt in
Maribor in dieser Disziplin ebenfalls keinen Top-Ten-Platz für den ÖSV.
In Slowenien, wo Lokalmatadorin Tina Maze am 10. Jänner einen umjubelten
Heimsieg gefeiert hatte, war Kathrin Zettel nach den Verletzungen von
Nicole Hosp und Marlies Schild als Elfte beste Österreicherin im stark
ersatzgeschwächten rot-weiß-roten Team gewesen.
Allerdings war die Niederösterreicherin damals durch ein Magenleiden
gehandicapt. Daneben schafften nur noch Michaela Kirchgasser (18.),
Andrea Fischbacher (23.) und Elisabeth Görgl (28., aber wegen zu großen
Rückstands ohne Weltcup-Punkte) den Sprung unter die Top 30.
Zettel ist auch in Cortina die größte ÖSV-Hoffnung im Riesentorlauf. Die
22-Jährige hat ihre Probleme mit dem Vitaminhaushalt, die für ihre
Magenprobleme verantwortlich waren, mittlerweile in den Griff bekommen
und reiste damit am Samstag voll fit in die Dolomiten, wo sie auch den
Super-G am Montag bestreiten wird.
Zettel liegt in der Riesentorlauf-Wertung nach fünf Rennen 59 Punkte
hinter der Finnin Tanja Poutiainen auf Rang zwei.
Das ÖSV-Team für den RTL in Cortina: Kathrin Zettel, Michaela
Kirchgasser, Elisabeth Görgl, Eva-Maria Brem, Andrea Fischbacher, Anna
Fenninger, Stefanie Köhle und Karin Hackl.
BLICK
ZURÜCK SAISON 2005/06: Putzer gewinnt Riesenslalom in
Cortina d’Ampezzo
Die 28-jährige Italienerin Karen Putzer konnte
durch zwei herausragende Läufe den Riesenslalom in Cortina d’Ampezzo für
sich entscheiden. Sie verwies die Amerikanerin Julia Mancuso (+0,41),
die zum 5.Mal in Folge auf das Podest fuhr, und die ihre Teamkollegin
Denis Karbon (+0,68) aus Kastelrutherin auf die Plätze zwei und drei.
Putzer meldet sich mit ihrem achten Weltcup-Sieg rechtzeitig zur
Weltmeisterschaft im schwedischen Aare in der Weltspitze zurück. Nicole
Gius als Neunte und Manuela Mölgg, die Platz zehn erreichte, runden das
hervorragende Ergebnis der Südtiroler Läuferinnen ab. Für Österreichs
Ski-Damen endete das Cortina Wochenende mit einer unerwarteten
Niederlage. Nach drei Riesenslalom-Siegen in dieser Saison reicht es
diesmal nur zu Rang 11 durch Elisabeth Görgl. Nicole Hosp schied ebenso
wie Michaela Kirchgasser bei schlechter Sicht im ersten Lauf aus.
Marlies Schild war nach verpatztem 1. Lauf (Rang 26) im Finale stark
unterwegs, verfuhr sich aber im unteren Teil und schied aus. Auch die
Schweizerinnen enttäuschten schwer. Die beiden vermeintlichen
Teamleaderinnen Nadia Styger und Fränzi Aufdenblatten schieden aus und
die Läuferinnen mit den hinteren Startnummern konnten nicht von den im
ersten Lauf immer besser werdenden Verhältnissen profitieren. Die
deutsche Kathrin Hölzl hat trotz schlechtester Sichtbedingungen einen
hervorragenden achten Platz erreicht und gilt als heißeste deutsche
Medaillenanwärterin für die WM in Are. Nach dem ersten Durchgang war sie
noch auf Rang elf gewesen, doch im zweiten Lauf verbesserte sie sich um
drei Plätze und lag letztendlich knapp drei Sekunden hinter der
Siegerin. Die Schwedin Anja Pärson reist nach ihrem Ausfall im ersten
Durchgang des Riesentorlaufs aus Italien ab und wird auf die kommenden
Bewerbe in San Sicario verzichten. Die 25-Jährige sieht in den
Speed-Disziplinen keine großen Chancen aufs Siegerpodest. Daher wird
sich Pärson in Aare schon einmal auf die Heim-WM Anfang Februar
vorbereiten und vermehrt Slalom trainieren.
1. Karen Putzer - 2:46.93
2. Julia Mancuso - +0.41
3. Denise Karbon - +0.68
4. Genevieve Simard - +1.20
5. Tanja Poutiainen - +1.37
6. Anna Ottosson - +1.49
7. Tina Maze - +1.93
BLICK ZURÜCK SAISON 2004/05
Hosp holt sich Sieg im Riesenslalom
in Cortina
Die Österreicherin Nicole Hosp gewinnt den
Riesenslalom der Damen in Cortina d’Ampezzo vor der Kanadierin Genevieve
Simard und ihrer Teamkollegin Elisabeth Görgl. Hosp, die nach dem 1.
Durchgang noch auf Rang lag, holte somit den ersten Riesentorlauf Sieg für
Österreich in dieser Saison und kehrte damit nach mehr als zwei Jahren
Pause wieder auf das Siegerpodest zurück.: "Ich hab in letzter Zeit schon
sehr gut trainiert. Ich hab mich im RTL schon sehr gut gefühlt. Gerade im
Hinblick auf Olympia ist mir ein Riesen-Stein vom Herzen gefallen, ich bin
überglücklich, es hat mir die Tränen rausgedrückt. Vor Olympia ist das
natürlich super. Die schnellen Disziplinen in den letzten Wochen haben mir
sehr gut getan". Fischbacher und Kirchgasser komplettieren den ÖSV-Erfolg
mit den Rängen neun bzw. zehn. Die zur Halbzeit Führende Spanierin M.J.
Rienda Contreras schied nach einem Torfehler aus. Renate Götschl, die
Abfahrtssiegerin von Samstag, war wie Zettel bereits im ersten Durchgang
ausgeschieden. Die Steirerin zog sich bei ihrem spektakulären Abflug
Prellungen am ganzen Körper zu. "Bis auf den Oberkörper tut mir alles weh,
auch das Knie schmerzt ein bisschen, aber das ist nicht tragisch. Ich habe
jetzt zwei Tage Pause, dann wird es schon wieder", meinte Götschl. Die
Schweizerinnen Nadia Styger und Fränzi Aufdenblatten schlugen sich
achtbar, schafften in ihrer dritten Disziplin immerhin
Saisonbestleistungen mit den Plätzen 14 bzw. 24 und holten zum zweiten Mal
in diesem Winter Weltcup-Punkte im Riesenslalom. Die Deutsche Martina
Ertl-Renz fährt weiter hinterher und platzierte sich mit einem Rückstand
von 2,31 Sekunden nur auf dem 16. Platz. "Das bereitet einem schon einige
schlaflose Stunden. Es funktioniert einfach nicht, da muss ich Geduld
haben", sagte Ertl-Renz, die gerade in ihrer Spezialdisziplin auf ein
besseres Abschneiden hoffte. Noch schlechter machte es Annemarie Gerg: Sie
schied im ersten Lauf aus. Anja Blieninger sammelte als 23. ebenso
Weltcup-Punkte wie Kathrin Hölzl als 25. Die Top 10 Fahrerinnen beim
Riesenslalom der Damen in Cortina d’Ampezzo: 1. Nicole Hosp (AUT) 2:33,51.
2. Geneviève Simard (CAN) 0,31 zurück. 3. Elisabeth Görgl (AUT) 0,57. 4.
Allison Forsyth (CAN) 0,60. 5. Julia Mancuso (USA) 0,87. 6. Anja Pärson
(SWE) 1,02. 7. Janica Kostelic (CRO) 1,20. 8. Andrea Fischbacher (AUT)
1,72. 9. Michaela Kirchgasser (AUT) 1,90. 10. Denise Karbon (ITA) 1,92.
BLICK ZURÜCK: SAISON 2002/03
Paerson gewinnt
Riesenslalom in Cortina d'Ampezzo
Die Schwedin Anja
Paerson gewann am Sonntag überlegen, mit einem Vorsprung von 1,1 Sekunden
den Riesenslalom der Damen in Cortina d'Ampezzo. Janica Kostelic hatte es
im zweiten Lauf noch einmal spannend gemacht. Mit Laufbestzeit im
2.Durchgang katapultierte sich die Kroatin von Platz 14 auf Rang 2. Den
dritten Platz auf dem "Stockerl" sicherte sich die "Lokalmadatorin"
Karen Putzer aus Italien. Auf den Rängen 4 bis 6 folgten, Denise Karbon (ITA),
Michaela Dorfmeister (AUT) und Stina Hofgard Nilsen (NOR). Als beste
deutsche Rennläuferin konnte sich Martina Ertl, erstmals unter den
"Ersten 10" im Riesenslalom, auf dem 7. Rang behaupten. Die
weiteren Plätze unter den Top 10: Allison Forsyth (CAN - 8), Maria Rienda
Contreras (SPA - 9) und Caroline Lalive (USA -10).
Die weiteren DSV Läuferinnen: Annemarie Gerg (33.), Steffi Stemmer (50.),
Maria Riesch (ausgeschieden) und Petra Haltmayr (ausgeschieden) konnten
sich nicht für den Finallauf qualifizieren.
Platz 1: Anja Paerson
Platz 2: Janica Kostelic
Platz 3: Karen Putzer
ausgeschieden: Sonja
Nef
BLICK ZURÜCK: SAISON 2001/02
Cortina
d'Ampezzo, 27.01.2002
Norwegischer
Doppelerfolg beim Riesenslalom
Nielsen gewinnt in Cortina d' Ampezzo
Flemmen (NOR) - Nilsen (NOR) - Putzer
(I)
Norwegischer Doppelerfolg beim
Riesenslalom am Sonntag in Cortina d'Ampezzo. Stina Hofgard Nilsen sicherte sich mit einem
Vorsprung von 60 Hundertstel Sekunden, vor ihrer Landsfrau Andrine Flemmen, ihren ersten
Riesenslalom Sieg der Saison 2001/02. Der dritte Platz ging, zur Freude des italienischen
Publikums an Karen Putzer (I). Auf den Plätzen 4 bis 6 folgen: Michaela Dorfmeister
(AUT), Alexandra Meissnitzer (AUT) und Birgit Heeb-Batliner. Petra Haltmayr konnte mit
Platz 24 und Hilde Gerg mit Rang 25 wichtige Weltcuppunkte einfahren. Maria Riesch,
Annemarie Gerg und Monika Bergmann konnten sich leider nicht für das Finale
qualifizieren.