LIVETICKER

LIVETICKER

www.Liveticker.tv     




ZUM LIVETICKER DER HERREN - BITTE HIER KLICKEN

Raich gewinnt Riesenslalom in Adelboden

Bei perfekten Bedingungen ließ sich der Österreicher Benjamin Raich seine Zwischenführung beim Riesentorlauf in Adelboden nicht mehr wegschnappen. Er gewann mit 2:24,95 und freute sich über seinen 33. Sieg und den 400. Sieg für den ÖSV. „Der Hang ist sehr schwierig, das war natürlich sehr gut für mich. Da runter ist immer was los und man muss immer ganz genau fahren und das schaff ich immer ganz gut. Wenn man als Letzter oben steht, den Nervenkitzel spürt, keine Leute mehr am Start sind, das ist schon ein besonderes Gefühl. Wenn man dann gewinnen will muss man angreifen und das ist mir relativ gut gelungen.“

Auf der für die Rennläufer schwierigsten Riesentorlaufstrecke der Saison, in Adelboden, konnte auch Massilmiliano Blardone seinen Podestplatz aus dem 1. Lauf verteidigen. Er verliert auf Raich 24 Hundertstel Sekunden und belegt Rang zwei.

Mit Superläufen im Finaldurchgang konnten sich der Norweger Kjetil Jansrud und der Schweizer Sandro Viletta verbessern. Jansrud (+0,72 Sek.) gelang der Sprung von Platz 14 aufs Siegertreppchen, er wurde Dritter. Viletta (+0,92 Sek.) fuhr mit Laufbestzeit im 2. Durchgang vom 25. auf den 4. Platz. Er überholte beim Heimrennen am Chuenisbärgli all seine ein wenig enttäuschenden und wohl auch enttäuschten Teamkollegen. Didier Cuche wurde 11., Carlo Janka fiel auf Rang 22 und Daniel Albrecht gar auf Rang 26 zurück.

Cyprien Richard (+1,10 Sek.) und Steve Missilier (+1,32 Sek.) aus Frankreich belegten die Ränge 5 und 7 nur getrennt durch den zweitbesten Schweizer, dem Vorjahressieger, Marc Berthod (+1,30 Sek.), der Rang 6 erreichte.

8. und somit zweitbester Italiener wurde Alexander Ploner (+1,39 Sek.). Ted Ligety verteidigte die Ehre der Amerikaner als 9. (+1,40 Sek.) nachdem Bode Miller bereits im 1. Lauf ausschied. Aksel Svindal (NOR) komplettiert die besten Zehn Läufer mit einem Rückstand von 1,42 Sekunden.

Benjamin Raich rettete wieder einmal die Ehre der Österreicher, denn Marcel Hirscher fiel vom 7. auf den 11. Platz zurück und der Tiroler Christoph Gruber konnte seinen 3. Rang aus dem ersten Lauf nicht bestätigen, fuhr etwas zu vorsichtig und beendete das Rennen als Dreizehnter.

Raich holte sich mit seinem heutigen Sieg die Führung im Gesamtweltcup vor Grange und Svindal und setzte sich auch in der Riesentorlauf Disziplinenwertung vor Ligety und Cuche an die Spitze.

Das war der letzte Weltcupriesentorlauf vor der WM in Val d´Isere. Nun müssen sich die Trainer der jeweiligen Mannschaften den Kopf zerbrechen wen sie für den WM-Riesentorlauf nominieren. Besonders schwierig wird dies wieder einmal für die Österreicher und die Schweizer, die sehr viele Topläufer dieser Disziplin in ihren Reihen haben.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler
Noch mehr Informationen finden Sie im
Skiweltcup-Forum


1. Benjamin Raich AUT 2:24,95


2. Massimiliano Blardone ITA 2:25,19


3. Kjetil Jansrud NOR 2:25,67


4. Sandro Viletta SUI 2:25,87


5. Cyprien Richard FRA 2:26,05


6. Marc Berthod SUI 2:26,25


7. Steve Missillier FRA 2:26,27


Endstand Riesenslalom der Herren in Adelboden - Hier klicken

Raich führt beim Riesenslalom von Adelboden

Mit einer Laufzeit von 1:12,33 bezwang Benjamin Raich den schwierigen Hang am Chuenisbärgli am schnellsten und führt nach dem 1. Durchgang beim Riesenslalom von Adelboden. Zum Großteil mit seiner Fahrt zufrieden zeigte sich der Österreicher im Ziel, nur im unteren Teil der Strecke hätte er noch mehr rausholen können. „Da ist so eine Steilstufe und da sieht man das nächste Tor nicht, da bin ich ein wenig zu weit nach rechts gefahren und hab da etwas an Linie verloren und deswegen auch Zeit verloren.“

Nur 2 Zehntel Sekunden hinter Raich liegt der Italiener Massimiliano Blardone an 2. Stelle. Er holte vor allem im unteren Teil etwas auf den führenden Österreicher auf.

Christoph Gruber aus dem österreichischen Lager kann mit 79 Hundertstel Sekunden Rückstand nach 3 Ausfällen im Riesentorlauf überraschend auf Platz 3 fahren. Gruber selbst von seiner Leistung überrascht freute sich: „Der Hang liegt mir, ich bin da die letzten Jahre eigentlich immer ganz gut gefahren, die Piste und die Stimmung sind super so richtig lässig zum Rennfahren.“

Auf Rang 4 liegt der Norweger Aksel Svindal, der jedoch schon mehr als 1 Sekunde Rückstand hat (+1,17).
5. ist der im Gesamtweltcup führende Jean-Baptiste Grange. Dem Franzose fehlen 1,32 Sekunden auf Benjamin Raich. Dahinter folgt Grange Teamkollege Cyprien Richard (+1,34 Sekunden) auf Rang 6.

Marcel Hirscher (AUT) erkämpfte sich auf der pickelharten Piste den 7. Platz (+1,37) noch vor den besten Schweizern Carlo Janka (+1,45 Sek.) und Marc Berthod (+1,46 Sek.). Die vielen Schweizer Zuschauer, die bereits zum 1. Lauf zum Chuenisbärgli gepilgert sind, waren wohl ein wenig enttäuscht. Trotz der Superstimmung, die sie ins Zielstadion gezaubert haben, konnten die Schweizer Rennläufer nicht überzeugen. Da nutzte scheinbar auch das Extratraining auf dem Rennhang, das Albrecht, Janka, Berthod, Cuche & Co um den Jahreswechsel absolvierten nicht viel.

Markus Larsson aus Schweden vervollständigt als 10. die Top Ten des 1. Laufes. Ihm fehlten 1,53 Sekunden auf den Führenden.

Der einzige Starter aus dem DSV-Kader Fritz Topfer konnte sich leider nicht für den 2. Lauf qualifizieren, er mußte sich nit Platz 39 begnügen.

Auf dem schwierigen Hang mit, vielen Übergängen gab es auch wieder einige Ausfälle. Dazu gehörten so bekannte Namen wie Bode Miller (USA), Hannes Reichelt (AUT), Romed Baumann (AUT), Manfred Mölgg (ITA), Werner Heel (ITA), Jean Philippe Roy (CAN) und Jimmy Cochran (USA).

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler
Noch mehr Informationen finden Sie im
Skiweltcup-Forum


Zwischenstand Riesenslalom der Herren in Adelboden - Hier klicken

Übertragungszeiten:

LIVE: Samstag, 10.01.2009 - 10.00 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Adelboden (SUI)
5. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Samstag, 10.01.2009 - 10.05 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Adelboden (SUI)
5. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Samstag, 10.01.2009 - 10.15 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Adelboden (SUI)
5. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Samstag, 10.01.2009 - 12.55 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Adelboden (SUI)
5. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Samstag, 10.01.2009 - 13.05 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Adelboden (SUI)
5. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Samstag, 10.01.2009 - 13.15 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Adelboden (SUI)
5. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang




Startliste Riesenslalom der Herren in Adelboden - Hier klicken

Das letzte Rennen - Riesenslalom der Herren in Alta Badia
Albrecht gewinnt Riesenslalom von Alta Badia

Der Schweizer Daniel Albrecht konnte, nach dem Auftakttriumph in Sölden, seinen zweiten Saison Sieg beim Riesenslalom Klassiker von Alta Badia auf der „Gran Riesa“ feiern. Mit einem Vorsprung von 12 Hundertstel Sekunden gewann er vor dem Kroaten Ivica Kostelic, der zuvor noch nie auf dem Riesenslalom-Podest stand und dem Österreicher Hannes Reichelt, der nach dem ersten Durchgang noch auf Platz 14 gelegen war.

"Im oberen Teil und im Steilhang bin ich sehr gut gefahren. Ich hatte ein gutes Gefühl, war gut auf Zug. Wir hatten ein gutes Training zuletzt in Österreich. Beim Slalom morgen möchte ich versuchen gut zu fahren. Ich hoffe, dass es nicht zu weich wird", freut sich Albrecht bereits auf den Slalom am Montag.

Damit haben die Schweizer drei der bisherigen vier Riesenslaloms in diesem Winter gewonnen; in Val d'Isère hatte überraschend Carlo Janka die Nase vorn gehabt.

Dem US Amerikaner Ted Ligety fehlten am Ende 8 Hundertstel Sekunden für den Sprung auf das Podest, er wurde mit einem Zeitrückstand von 0,45 Sekunden Vierter.

Auf der Gran Risa in Alta Badia, zusammen mit dem Kuonisbärgli in Adelboden die schwierigste Riesenslalom-Strecke im Weltcup, beendete Albrecht eine zehn Jahre dauernde Durststrecke; 1998 hatte Michael von Grünigen als bislang letzter Schweizer gewonnen.

Didier Cuche aus der Schweiz, der nach dem 1. Durchgang in Führung lag beendete den Finallauf als Fünfter. Der Neuenburger fuhr auf der ramponierten Piste zwar sicher, rutschte aber das eine oder andere mal von der Ideallinie weg und verlor schliesslich 0,49 Sekunden auf seinen Teamkollegen.

Didier Défago und Carlo Janka fuhren zwar als 14. und 15. erneut locker in die Punkte, dennoch hatte sich vor allem letzterer nach dem 6. Zwischenrang nach Lauf 1 mehr versprochen. Dasselbe gilt auch für Marc Berthod, der nach einem verbremsten zweiten Durchgang vom 9. auf den 22. Platz zurückfiel.

Benjamin Raich wurde als zweitbester ÖSV-Läufer 7., Marcel Hirscher fuhr auf Platz 12. Romed Baumann (19.) und Philipp Schörghofer (23.) komplettieren das rot-weiß-rote Ergebnis. Die österreichische Siegausbeute in Alta Badia bleibt damit weiterhin bescheiden, für den bis dato letzten Erfolg hat Christian Mayer am 21. Dezember 1997 gesorgt.

Raich, in Alta Badia bereits zweimal Zweiter, war diesmal mit den Leistungen in beiden Durchgängen nicht wirklich zufrieden. "Im ersten Durchgang habe ich es nicht geschafft, richtig ans Limit zu gehen. Im zweiten Lauf war die Piste dann natürlich schon schlechter, aber immer noch besser als meine Fahrt", erklärte der Pitztaler, zur Halbzeit Fünfter, selbstkritisch.

Im Gesamtweltcup führt weiter der Norweger Aksel Lund Svindal, der Achter wurde, mit 96 Punkten Vorsprung auf Cuche. Raich ist nur einen Zähler hinter dem Schweizer Dritter.

Bereits Morgen steht in Alta Badia der Ersatz Slalom für Val d’Isere auf dem Programm der Skiweltcup Herren.


1. Daniel Albrecht SUI 2:32,71


2. Ivica Kostelic CRO 2:32,83


3. Hannes Reichelt AUT 2:33,04


4. Ted Ligety USA 2:33,16


5. Didier Cuche SUI 2:33,20


6. Jean-Baptiste Grange FRA 2:33,23


7. Benjamin Raich AUT 2:33,28


8. Aksel Lund Svindal NOR 2:33,48


. Massimiliano Blardone ITA 2:33,48


10. Thomas Fanara FRA 2:33,68

Letzte WM-Quali-Chance für Ski-Herren

Bereits 34 Tage vor dem WM-Rennen geht am Samstag in Adelboden die Riesentorlauf-Generalprobe der Herren über die Bühne.

Für die ÖSV-Herren bietet sich also in der Schweiz die letzte Gelegenheit, sich auf Weltcup-Ebene für einen Start im WM-Showdown am 13. Februar zu empfehlen.

Aktuell dürften zwei der vier Startplätze bereits fix vergeben sein. Benjamin Raich ist aktuell der einzige Österreicher, der im Riesentorlauf-Weltcup vorne mitmischt, nach vier Saisonrennen belegt der Tiroler mit 186 Punkten hinter Daniel Albrecht (SUI/216 Punkte), Ted Ligety (USA/212) und Didier Cuche (SUI/210) Rang vier. Und Hannes Reichelt hat mit seinem dritten Platz in Alta Badia das Ticket für Frankreich so gut wie fix gelöst.

"Realistisch gesehen haben Raich und Reichelt sehr gute Karten", meinte ÖSV-Herrenchef Toni Giger, der dahinter ein heißes Rennen um die zwei weiteren Plätze sieht. Es gibt derzeit fünf realistische Kandidaten, nämlich die beiden Routiniers Christoph Gruber und Stephan Görgl sowie die drei Youngsters Romed Baumann, Philipp Schörghofer und Marcel Hirscher.

"Görgl und Gruber werden versuchen, in Adelboden voll anzubrennen. Hoffentlich werden sie ihre Visitenkarte abgeben. Aber auch für Schörghofer, Baumann und Hirscher lebt die Chance", so Giger über die Ausgangslage. Eine endgültige Entscheidung wird durch das Adelboden-Rennen aber sicher nicht fallen. Einerseits, weil wie immer vor Großereignissen die Formkurve unmittelbar vor dem Event eine entscheidende Rolle spielen wird, und andererseits, weil das Zeitfenster bis zum Riesentorlauf in Val d'Isere gewaltig groß ist.

Ginge man streng nach der Anzahl der Weltcup-Punkte, dann hätten derzeit Baumann (80 Punkte) und Philipp Schörghofer (72) die besten Karten. Doch Hirscher (63), Gruber (40) und Görgl (33) folgen dicht dahinter. Wäre Rainer Schönfelder, der am Donnerstag die Saison vorzeitig beendet hat, fit, wäre natürlich auch er ein heißer Kandidat.

Fix ausfallen für den Riesentorlauf am Samstag wird Mario Matt, das hat Giger Freitagnachmittag bekanntgegeben. Ob der Tiroler, der unter einem Infekt im Nasen-Nebenhöhlenbereich leidet, am Sonntag im Slalom startet, steht noch nicht fest. Hirscher (Darminfektion) wird hingegen so wie Reichelt (Infekt im Ohr und Sprunggelenksprobleme) bereits am Samstag an den Start gehen.

Für Hermann Maier war der Riesentorlauf in Adelboden kein Thema, nach überstandener Grippe bereitet sich der Salzburger auf den Abfahrts-Klassiker kommende Woche in Wengen vor. Maier, Michael Walchhofer und Co. fanden dabei auf der selektiven Zwölferpiste in Saalbach-Hinterglemm perfekte Bedingungen für die kommenden schwierigen Aufgaben vor.

Noch mehr Informationen finden Sie im Skiweltcup-Forum

Schönfelder beendet Saison: „Bis hier her und nicht weiter“

Die Serie der schlechten Nachrichten für das österreichische Ski-Alpin-Team geht weiter. Rainer Schönfelder (AUT) wird in diesem Winter keine Rennen mehr bestreiten. Der zweifache Olympia-Dritte 2006 hatte sich Ende Oktober in Sölden eine Verletzung des Nervengewebes im Unterschenkel zugezogen, die noch nicht ausgeheilt ist.

In Zagreb rutschte der Kärntner auf dem Innenski weg und schied aus. "Nach dem Rennen bin ich in der Früh aufgewacht, habe mich kaum rühren können und das war der Moment, wo klar war: Ich kann so nimmer weiter machen. Mein Körper sagt mir: Bis hier her und nicht weiter", erzählt er.

"Die Entscheidung ist mir schwer gefallen. Aber ich weiß, dass es die einzig richtige ist", meinte der Kärntner, der sich eine Auszeit vom Skisport "auf unbestimmte Dauer" nimmt. Bereits vor dem ersten Rennen war der Traum Richtung Gesamtweltcup für den Neo-Head-Piloten ausgeträumt. Beim Einfahren für den Saison-Auftakt-Riesentorlauf am 26. Oktober in Sölden zog sich der 31-Jährige eine Verletzung im rechten Unterschenkel zu. Schönfelder hofft, dass sich die Nervenstrukturen in seinem Bein so schnell wie möglich nachbilden. "Es gibt Einschätzungen von sechs Monaten bis zu einem Jahr. Ruhe unterstützt den Prozess sicher besser."

Noch mehr Informationen finden Sie im Skiweltcup-Forum

 

BLICK ZURÜCK SAISON 2007/08:
Marc Berthod triumphiert in Adelboden

Vor 23 000 begeisterten Zuschauern feierten Marc Berthod und Daniel Albrecht im Weltcup-Riesenslalom von Adelboden einen Schweizer Doppelerfolg. Albrecht als Zweiter verlor 56 Hundertstel auf den entfesselten Marc Berthod, der damit seinen zweiten Weltcupsieg errang, wieder in Adelboden. Im Vorjahr hatte der 24-Jährige gleichenorts im Slalom gewonnen. "Ich fahr hier immer stark, auch im Training. Das ich das so umsetzen kann, freut mich umso mehr. Wir waren zwei Tage zum Training hier, konnten das gut nutzen. ich weiß, dieser Hang liegt mir. Das gibt mir positive Energie, viel Selbstvertrauen", freute sich der Sieger im Ziel. Die österreichischen Fahnen hielten überraschend Hannes Reichelt und Christoph Gruber hoch, die in der Entscheidung viele Plätze gutmachen konnten. Platz drei ging überraschend an Reichelt, der nach dem ersten Durchgang Zehnter gewesen war. Noch größer fiel die Steigerung bei Gruber aus, er verbesserte sich von Platz 13 auf Rang vier. Benjamin Raich, der auf den dritten Sieg in Adelboden gehofft hatte, musste sich mit Rang sieben zufriedengeben. Der Halbzeitführende Stephan Görgl fiel nach einer völlig verpatzten Fahrt auf den 19. Platz zurück. Ähnlich erging es den beiden Schweizer Routiniers. Cuche, der vor sechs Jahren in Adelbdoden seinen einzigen Riesenslalom-Sieg erobert hatte, fiel im zweiten Durchgang vom 2. auf den 12. Platz zurück, und Didier Défago, Sechster nach dem ersten Lauf, wurde letztlich Dreizehnter. Mit seinem zweiten Platz beim heutigen Riesenslalom übernahm Daniel Albrecht auch die Führung in der Disziplinen-Wertung. Den bisher letzten Schweizer Doppelerfolg gab es 1999, als Michael von Grünigen vor Steve Locher den Riesenslalom von Sierra Nevada für sich entschied. Die Spezialisten im Riesentorlauf müssen jetzt eine siebenwöchige Rennpause überbrücken bevor sie wieder am 24.02. in Whistler Mountain an den Start gehen können.

Noch mehr Informationen finden Sie im Skiweltcup-Forum


1. Marc Berthod SUI 2:27,56


2. Daniel Albrecht SUI 2:28,12


3. Hannes Reichelt AUT 2:28,14


4. Christoph Gruber AUT 2:28,25


5. Manfred Mölgg ITA 2:28,26


6. Kalle Palander FIN 2:28,36


7. Benjamin Raich AUT 2:28,59


8. Rainer Schönfelder AUT 2:28,64


9. Jean-Philippe Roy CAN 2:28,81


10. Joel Chenal FRA 2:28,85

BLICK ZURÜCK: SAISON 2006/07
Raich gewinnt Riesenslalom in Adelboden

Benni Raich ist beim Klassiker im Berner Oberland so wie im Vorjahr wieder nicht zu schlagen und wiederholt seinen Erfolg am Kuonisbergli. Der Tiroler gewann so wie 2006 den klassischen Riesenslalom von Adelboden und feiert seinen 2. Saisonsieg, den 25. insgesamt. Damit gibt es im vierten Riesenslalom in dieser Saison, den vierten Sieger. Nach Blardone, Palander und Svindal feiert Raich nun seinen ersten Saisonsieg im Riesenslalom. Dass Benjamin Raich so kurz nach dem Jahreswechsel den Tritt wieder findet, überrascht nicht, zumal der erste Monat des Jahres seit jeher seine bevorzugte Phase im Winter war; 14 seiner nunmehr 25 Weltcup-Siege errang der Freund von Marlies Schild im Januar. Der Olympiasieger hielt mit einer Zeit von 2:25,29 Min. den Italiener Massimo Blardone auf Distanz (+0,85 Sek.). Rang drei ging an Aksel Lund Svindal (+1,00). Die Plätze vier und fünf für den Finnen Kalle Palander und den Franzosen Joel Chenal sorgten dafür, dass in den Top-5 fünf verschiedene Nationen vertreten waren. Manuel Mölgg aus Italien erreichte den sechsten Rang. Der Beste Schweizer Didier Cuche fiel im zweiten Lauf noch um zwei Positionen auf Platz 7 zurück, lieferte nach dem 4. Rang in Beaver Creek aber wiederum Zeugnis davon ab, dass er auch im Riesenslalom den Anschluss an die Besten endgültig wieder geschafft hat. Didier Défago machte im Finale vier Ränge gut und setzte als Neunter nach den Positionen 5, 3 und 9 seine Serie an einstelligen Platzierungen fort. Ebenfalls zum viertenmal Weltcup-Punkte in dieser Saison gabs für Daniel Albrecht (16.). Der Österreicher Hannes Reichelt kann sich im ÖSV Lager als 13. Hoffnungen auf das Ticket für die WM 2007 in Are machen. Hermann Maier hat dieses Ticket als Titelverteidiger bereits sicher fiel aber im zweiten Lauf von Rang 8 auf Platz 15 zurück. Wirklich aufgedrängt hat sich außer Raich, der sein Ticket aber ohnehin schon in der Tasche hatte, keiner. Neben Titelverteidiger, Raich und Rainer Schönfelder haben wohl Reichelt und Gruber die besten Karten auf einen WM-Einsatz. Der Klassiker in Adelboden war nicht nur aus sportlicher Sicht ein echtes Saisonhighlight. Mehr als 20.000 Zuschauer stürmten das "Chuenisbärgli" im Berner Oberland, bei strahlendem Sonnenschein wurde ein echtes Ski-Fest gefeiert. Die Stimmung war prächtig, obwohl die Schweizer vergeblich gegen die Fortsetzung ihrer sieglosen Serie kämpften. Im Gesamtweltcup rückte Raich auf Rang fünf vor, der Tiroler weist nun 261 Punkte Rückstand auf Svindal auf. "Abgerechnet wird am Schluss", meinte der amtierende Gewinner der "Großen Kugel", der auch am Sonntag im Slalom einer der heißesten Topfavoriten ist.


1. Benjamin Raich AUT 2:25,29


2. Massimiliano Blardone ITA 2:26,14


3. Aksel Lund Svindal NOR 2:26,29


4. Kalle Palander FIN 2:26,45


5. Joel Chenal FRA 2:26,51


6. Manfred Mölgg ITA 2:26,81


7. Didier Cuche SUI 2:26,88

BLICK ZURÜCK SAISON 2005/06
Der Sieger am Kuonisbergli heißt Benjamin Raich

Eine sensationelle Fahrt brachte dem 27-jährigen Österreicher Benjamin Raich den Sieg im ersten Herrenrennen dieses Kalenderjahres. Obwohl der Pitztaler knapp vor der Einfahrt zum letzten Steilhang einen „Steher“ hatte, siegte er mit 2:23,25. „Ich habe nur gewusst: Ich muss weiterkämpfen. Es ist Gott sei Dank danach steil, da nimmt man wieder Schwung auf. Ich habe heute wirklich zwei gute Läufe gehabt. Der Fehler war natürlich ein bisserl blöd, aber sonst waren es gute Läufe. In Adelboden habe ich hier bisher nur einen dritten Platz gehabt. Das ist einfach der schwerste Hang und den wollte ich einmal gewinnen.“ Frederik Nyberg (SWE +0,49) gab im letzten Riesentorlauf vor den olympischen Spielen ein kräftiges Lebenszeichen von sich und klettert als 2. auf das Podest. Eng wurde es auf dem Stockerl für Kalle Palander (FIN +1,22) und Stephan Görgl (AUT), die ex aequo den 3. Platz belegten. Die Überraschung des Tages war der junge Franzose Thomas Fanara (+ 1,43), der auch im zweiten Lauf sein Können bestätigte und sich noch von Rang 7 auf Rang 5 verbesserte. Hinter ihm dann als 6. Thomas Grandi (CAN +1,57), 7. Hermann Maier (AUT +1,81) und ex aequo 8. Joel Chenal (FRA +1,95), die österreichische Überraschung Patrick Bechter und Davide Simoncelli (ITA). Unter die besten 15 fuhren noch: 11. Massimiliano Blardone (ITA +1,97), 12. Manfred Mölgg (ITA +2,26), 13.Ted Ligety (USA +2,27), 14. Bode Miller (USA +2,39) und 15. ex aequo Mario Matt (AUT +2,45), Marco Büchel (LIE) und Erik Schlopy (USA). Im geschlagenen Feld fanden sich außer den Amerikanern auch die Schweizer, die mit Didier Cuche und Marc Berthod nicht über den 21. Rang hinauskamen. Der einzige deutsche im Starterfeld war Andreas Ertl. Er musste sich mit dem ersten Lauf begnügen, denn er qualifizierte sich als 42. nicht fürs Finale der besten 30. Im 2. Lauf gab es weniger Ausfälle (im 1. waren es 25!). Auch heuer konnte der Amerikaner Daron Rahlves den steilen Zielhang nicht bezwingen und stürzte. Zum Glück überstand er diesen Sturz aber unverletzt. Auch Hannes Reichelt (AUT) und Marc Gini (SUI) konnten das Rennen nicht beenden. Mit dem heutigen Sieg übernimmt Benjamin Raich sowohl die Führung im Riesentorlaufweltcup (286 Punkte) vor Massimiliano Blardone (ITA 264 Punkte) und Frederik Nyberg (SWE 224 Punkte) als auch im Gesamtweltcup (546 Punkte) vor Bode Miller und Daron Rahlves (USA mit je 489 Punkten). Morgen (Sonntag) fahren die Herren in Adelboden einen Slalom.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler

Benjamin Reich gewinnt am Kuonisbärgli

In Adelboden, am berühmt berüchtigten Kuonisbärgli vor 20.500 Zuschauern gewinnt der Österreicher Benjamin Raich den letzten Vorolympischen Riesenslalom der Herren in einer Zeit von 2:23.25 Minuten vor dem Schweden Frederik Nyberg (+0,49 Sek.) und den beiden zeitgleichen Dritten Kalle Palander aus Finnland sowie dem Österreicher Stephan Görgl (+1,22). Ein ausführlicher Bericht folgt im Laufe des Tages


Die strahlenden Sieger des Riesenslalom 2006 in Adelboden


Benjamin Raich: Ein Klasse für sich am Kuonisbärgli


Je älter umso besser: Frederik Nyberg überrascht mit Rang 2


Auf dem geteilten 3.Platz: Stephan Görgl und Kalle Palander


Mit Startnummer 48 auf Rang 5: Der Franzose Thomas Fanara


Daron Rahlves scheiterte wieder am steilen Zielhang

Der Blick zurück - Saison 2004/05
Blardone gewinnt Riesenslalom am Kuonisbergli

Im bisher spektakulärsten Skirennen dieses Winters, vor der Rekordkulisse von 17 500 Zuschauer am Kuonisbergli, bot Bode Miller die beste Show, aber der Italiener Massimiliano Blardone war beim wohl schwersten Riesenslalom schneller. Der 25-Jährige holte sich in Adelboden (Schweiz) in 2:19,84 Minuten am Dienstag seinen ersten Weltcupsieg. "Je schwerer, desto besser für mich. Es ist als ob ich Flügel hätte, ein Traum wurde wahr." Zweiter wurde der US Amerikaner Bode Miller (2:20,02) vor dem Finnen Kalle Palander (2:20,23). Der nach dem 1. Lauf führende Schweizer Didier Defago schied ebenso aus wie Daron Rahlves (USA), der sich im Zielhang überschlug. Der Dritte nach dem ersten Lauf kam bei diesem fürchterlich aussehnenden Sturz, bei dem es ihn mit voller Wucht überschlug, aber mit dem Schrecken, blauen Flecken und Kopfschmerzen davon. Im ersten Durchgang hatte es dort schon Schifferer wild "zerrissen". Bester ÖSV-Läufer wurde Benjamin Raich als Vierter. Christoph Gruber verbesserte sich dank Laufbestzeit von Platz 21 auf acht, Hermann Maier kam über Rang 18 nicht hinaus. Der Herminator sieht der WM aber zuversichtlich entgegen: "Es ist nicht gut gelaufen, es war ein sehr gerader Riesentorlauf, fast keine Kurve, zu viel hin und her gefahren. Normal müsste man da schon schneller sein. Ich sehe das sehr locker und entspannt. Ich weiß, der erste Sieg kommt, es ist nur eine Frage der Zeit. Die Abstimmung habe ich gefunden, aber jetzt kam zuletzt halt Pech dazu." Für die Sensation des Tages aus Schweizersicht sorgte jedoch der junge Bündner Marc Berthod mit Platz 7. Der 21-Jährige aus dem B-Kader war im ersten Lauf mit der Startnummer 58 auf den 15. Platz vorgestürmt und steigerte sich im Finale noch um acht Positionen. Bruno Kernen wurde Zehnter, bestätigte damit erneut den Aufwärtstrend in seiner dritten Disziplin und realisierte sein mit Abstand bestes Ergebnis in einem Weltcup-Riesenslalom. Sein bisheriges Bestresultat hatte der Berner Oberländer vor neun Jahren mit Rang 17 ebenfalls in Adelboden geschafft. Der Deutsche Andreas Ertl verpasste erneut den 2. Lauf und damit die Qualifikation zur WM in Bormio (ab 29. Januar). Die Top 10 Rennläufer beim Riesenslalom in Adelboden: 1. Massimiliano Blardone (ITA) 2:19,84. 2. Bode Miller (USA) 0,18 zurück. 3. Kalle Palander (FIN) 0,39. 4. Benjamin Raich (AUT) 0,70. 5. Lasse Kjus (NOR) 0,82. 6. Frederik Nyberg (SWE) 0,88. 7. Marc Berthod (SUI) 1,14. 8. Christoph Gruber (AUT) 1,19. 9. Ales Gorza (SLO) 1,42. 10. Joel Chenal (FRA) und Bruno Kernen (SUI) 1,49.


1. Massimiliano Blardone

2. Bode Miller

3. Kalle Palander

4. Benjamin Raich

5. Lasse Kjus

6. Frederik Nyberg

7. Marc Berthod

8. Christoph Gruber

Der Blick zurück - Saison 2003/04 
Palander verteidigt Halbzeitführung bei Regenschlacht am Kuonisbergli

Der Finne Kalle Palander verteidigte seine Halbzeitführung in Adelboden unter sehr schwierigen Bedingungen im zweiten Durchgang und erreichte das Ziel mit einer Gesamtzeit von 2:32,15. Massimiliano Blardone (ITA +0,74) klassierte sich auf Platz 2. Christoph Gruber (AUT +1.12), Experte für ex aequo Plätze, belegte gemeinsam mit seinem Teamkollegen Heinz Schilchegger den dritten Platz auf dem Stockerl. Unter die besten 10 fuhren weiters: Joel Chenal (FRA +1,21), Sami Uotila (FIN +1,30), Truls Ove Karlsen (NOR +1,33), Hermann Maier (AUT +1,55), Manfred Mölgg (ITA +1,84) und Rainer Schönfelder (AUT +2,01). Regen und Schnee machten die Piste sehr weich und es entstanden viele Schläge, die eine fehlerfreie Fahrt nahezu unmöglich machten. Dies war sicher auch ein Grund für die prominenten Ausfälle von Hans Knauß (AUT), Bode Miller (USA), Frederik Nyberg (SWE), Marco Büchel (LIE), Alberto Schiepatti (ITA) und Stephan Görgl (AUT) Hermann Maier (AUT 954 Punkte) verteidigte mit seinem 8. Platz die Führung im Gesamtweltcup vor Benjamin Raich (AUT 925 Punkte) und Stephan Eberharter (AUT 882 Punkte). Bode Miller (USA 772 Punkte) und Kalle Palander (FIN 724 Punkte) sind die ersten nichtösterreichischen Verfolger auf der Jagd nach der großen Kristallkugel.

Aus dem Skiweltcup Austria Infopoint: Monika Riedler

Der Blick zurück - Saison 2002/03
Knauß gewinnt Riesenslalom in Adelboden

Der neue König des Kuonisbergli in Adelboden heißt Hans Knauß und kommt aus Österreich. Die weiteren Plätze auf dem Stockerl sicherten sich mit Rang 2 Michael von Grünigen aus der Schweiz und als Dritter der Norweger Kjetil Andre Aamodt. Die Führenden nach dem 1. Durchgang, Didier Cuche (SUI) und Benjamin Raich (AUT) sind ebenso wie Stephan Eberharter im Finallauf ausgeschieden. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Heinz Schilchegger (AUT), Frederic Covili (FRA), Truls Ove Karlsen (NOR), Christoph Gruber (AUT), Massimiliano Blardone (ITA), Andreas Schifferer (AUT) und Thomas Grandi (CAN). Andreas Ertl fuhr, mit dem 13. Platz auf dem Kuonisbergli, auch in diesem Jahr (Vorjahr 11.) ein hervorragendes Ergebnis für den DSV ein.

BLICK ZURÜCK SAISON 2001/02
Adelboden, 05.01.2002
Chuche gewinnt am Kuonisbergli
von Grüningen im 2. Durchgang nicht am Start

262.jpg (14026 Byte)
Cuche (1.) - Covili (2.) - Nyberg (3.)

Der Schweizer Didier Cuche gewinnt souverän den Riesenslalom von Adelboden. Nach einem überragenden ersten und starken 2. Lauf gewinnt Cuche mit einem Vorsprung von 1,15 Sekunden vor dem im Riesenslalom Weltcup Führenden Frederic Covili (FRA) und dem Schweden Fredrik Nyberg aus Schweden. Andreas Ertl schied bereits im 1.Durchgang aus.

 

www.Liveticker.tv     

Sedo - Domains kaufen und verkaufen das Projekt skiweltcup.info steht zum Verkauf Besucherstatistiken von skiweltcup.info etracker® Web-Controlling statt Logfile-Analyse