Raich gewinnt
den Riesenslalom
von Are
Cuche sichert
sich
Riesenslalom
Weltcupkugel
Der Österreicher Benjamin Raich
gewinnt den Riesentorlauf in Are vor dem US Amerikaner Ted Ligety (+
0,13 Sec) und dem Schweizer Didier Cuche (+0,71 Sec).
Für Raich war es der 3.
Riesenslalomsieg in dieser Saison, trotzdem fehlten ihm am Ende 12
Punkte zum Gewinn der Disziplinenkugel. Mit seinem 3. Platz heute,
sicherte sich der Didier Cuche die kleine Kristallkugel für die
Riesenslalom-Spezialwertung.
Raich freute sich nach dem Rennen über
den Sieg, hätte aber auch gerne die RTL-Kugel eingepackt: „Es war extrem
schwierig. Spätestens ab dem Mittelteil hat man nichts mehr gesehen, da
hat sich der Schnee auf der Brille gelegt. Ich war ziemlich am Limit.
Natürlich tut es weh, dass sich der RTL-Weltcup nicht ausgegangen ist.
Ich hab drei Mal gewonnen und letztlich doch nicht die Kugel bekommen.“
Dagegen war die Freude über diese
kleine Kugel bei Didier Cuche riesengroß: „Man blickt immer mit
positiver Einstellung weiter, hofft, dass man einen Super-Lauf runter
bringt - auch mit nur einem Stock. Im zweiten Durchgang war die Sicht
extrem schlecht. Der Schneefall war so dicht, dass ich meine Brille
putzen musste - sonst hätte ich nichts mehr gesehen. Zum Glück haben wir
am Schluss alle die gleichen Verhältnisse gehabt.“
Der große Favorit auf den Gewinn des
Gesamtweltcups ist vor dem morgigen Spezialslalom der Pitztaler Benjamin
Raich. Der Tiroler hat nur noch zwei Punkte Rückstand auf Aksel Lund
Svindal, der von einer schweren Erkältung gehandicapt als 19. im
heutigen Riesenslalom ohne Weltcuppunkte blieb.
"Ich bin überrascht, dass es gestern
überhaupt so gut gegangen ist. Aber ich bin heute schlecht gefahren, ich
war immer zu spät dran. Ich habe eine Kurve fertig gemacht, da war die
nächste schon da. Ich habe nie den Rhythmus gefunden." Der Norweger
sieht nun Raich in der großen Favoritenrolle: "Ob ich jetzt den Slalom
fahre oder nicht, ist egal. Es hängt alles von Benni ab. Wenn er einen
Fehler macht, geht der Gesamtweltcup an mich, sonst gewinnt Benni. Und
dann hat er es auch verdient."
Trotzdem warnt Raich vor dem morgigen
Slalom der um 09.00 Uhr gestartet wird: "Ich habe noch eine Chance in
der Gesamtwertung und ich werde versuchen, sie zu nützen. Zwei Punkte
sind natürlich leicht drinnen, aber ich muss sie erst einmal machen. Das
ist ein großer Druck, aber ich hoffe, dass ich damit umgehen kann."
Ganz Österreich freut sich auf das
Slalom Hitchcock-Finale und wird dem immer freundlichen Tiroler morgen
früh die Daumen halten. Natürlich können Sie auch bei uns wieder live
dabeisein.
Aus dem
Skiweltcup
Infopoint
Austria: C.
Egger
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Benjamin Raich
muss heute mit
Startnummer 1
vorlegen und er
macht seine
Sache gut! Mit
Startnummer 1
fährt er eine
Zeit von 1.09,94
, an der seine
Rivalen im Kampf
um die Kugeln
und im Kampf um
den Tagessieg
scheitern. „Ich
habe einen guten
Lauf gemacht und
das ist das Um
und Auf. Ich
habe wirklich
gut besichtigt
und es war ein
schöner Lauf.“
Mit 0,71 Sekunden Rückstand liegt der
Amerikaner Ted Ligety auf Platz 2.
Viel Pech hatte Didier Cuche, der
schon am Start seinen Stock verlor. Umso höher ist seine Leistung
einzuschätzen. Er liegt trotz dieses Missgeschicks mit 0,86 Sekunden
Rückstand auf Rang 3. Momentan liegen Raich und Cuche also im Kampf um
die kleine Kugel fast gleichauf – Vorteil aber noch Cuche, da er vor
diesem Rennen noch 52 Punkte Vorsprung auf den Österreicher hatte. Und
Raich meint dazu „Da sieht man, wie gut der Cuche drauf ist und das wird
noch ein harter Fight im zweiten Durchgang!“
Der Führende im Gesamtweltcup, Aksel
Svindal, kam - noch immer gesundheitlich angeschlagen - nicht über Platz
13 hinaus.
Der weitere Stand des ersten
RTL-Durchganges in Are:
4. Massimiliano Blardone (ITA +0,86); 5. Carlo Janka (SUI, +1,18), 6.
Marcel Hirscher (AUT, + 1,23), 7. Thomas Fanara (FRA, + 1,27), 8.
Jean-Baptiste Grange (FRA + 1,32), 9. Philipp Schörghofer (AUT +1,48),
10. Romed Baumann (AUT +1,64)
Aus dem
Skiweltcup
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Austria: C.
Egger
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Das letzte
Rennen - Riesenslalom der Herren in Kranjska Gora
Ligety gewinnt Riesenslalom von
Kranjska Gora
Nur ein Amerikaner befand sich auf der
Ergebnisliste des Riesentorlaufes von Kranjska Gora, aber der stand ganz
oben auf der Liste und auf dem Siegertreppchen. Ted Ligety gewann, wie
im Vorjahr, den Riesentorlauf und holte damit den ersten Sieg für die
amerikanischen Herren in dieser Saison.
“Es passt hier einfach zu meinem Stil.
Es ist ein toller Berg und es macht mir Spaß. Wenn mein Trainer den Lauf
setzt, ist dies natürlich gut für mich. Viele Kurse waren in dieser
Saison sehr schnell gesetzt, ich mag es mehr, wenn es dreht.“
2:19,92 war die Siegerzeit des
US-Boys, der den Schweizer Halbzeitführenden Didier Cuche noch um 19
Hundertstel abfing. Cuche übernahm damit die Führung im
Riesentorlaufweltcup vor Benjamin Raich (AUT) und dem heutigen Sieger
Ted Ligety.
Den dritten Platz sicherte sich
Massimiliano Blardone aus Italien. Sein Rückstand auf den Sieger betrug
34 Hundertstel.
Auf Platz vier reihte sich der beste
Österreicher ein. Romed Baumann (+0,63), Sieger der Superkombi in
Sestriere letztes Wochenende, wo er im Riesentorlauf ebenfalls den
vierten Rang belegte, zeigte sich sehr zufrieden.
„Es war nach dem ersten Durchgang extrem knapp, ich war auf dem 7.
Platz, hatte aber auf den 30. nur knapp eine Sekunde Vorsprung gehabt
deswegen hab ich gewusst, dass ich voll attackieren muss. Das ist mir
aufgegangen. Ich bin noch Vierter geworden und bin damit überglücklich.“
Der Franzose Steve Missilier belegte
Rang 5 (+0,74), nur sieben Hundertstel dahinter reihte sich Aksel Lund
Svindal (NOR +0,81) mit einem sehr guten zweiten Lauf auf dem 6. Rang
ein, gefolgt von Philipp Schörghofer (AUT 1,02), der sich den siebten
Platz mit dem Kanadier Jean-Philippe Roy teilte.
Mit Bestzeit im zweiten Lauf konnte
sich der Schweizer Marc Berthod vom 28. auf den 9. Rang verbessern.
Auf dem zehnten Platz landeten ex aequo Thomas Fanara (FRA) und Carlo
Janka (SUI) Sie hatten 1,09 Sekunden Rückstand auf den Sieger.
Etwas enttäuscht war man im
österreichischen Lager vom Abschneiden Benjamin Raichs. Er fiel vom
vierten auf den fünfzehnten Platz zurück. Es wurde also nichts mit dem
Geschenk, das er sich zum heutigen Geburtstag selbst machen wollte und
seine Aussichten im Gesamtweltcup wurden dadurch auch nicht besser,
hoffte er doch gerade in Kranjska Gora viele Punkte einzusacken.
„Ich hab im 2. Lauf oben große
Probleme gehabt in den Rhythmus zufinden. Im Mittelteil war es gar nicht
so schlecht. Ich hab heute auf die ganze Strecke gesehen nicht das
richtige Timing gefunden.“
Im Gesamtweltcup führt weiterhin
Kostelic (CRO 813 Pkt) vor Raich (AUT 785 Pkt), Grange (FRA 775 Pkt),
Svinda (NOR 751 Pkt) und Cuche (SUI 727 Pkt).
Morgen folgt in Kranjska Gora noch ein
Slalom.
Aus dem
Skiweltcup
Infopoint
Austria: M.
Riedler
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1. Ted Ligety USA 2:19,92
2. Didier Cuche SUI 2:20,11
3. Massimiliano Blardone ITA 2:20,26
4. Romed Baumann AUT 2:20,55
5. Steve Missillier FRA 2:20,66
6. Aksel Lund Svindal NOR 2:20,73
7. Philipp Schörghofer AUT 2:20,94
. Jean-Philippe Roy CAN 2:20,94
9. Marc Berthod SUI 2:20,95
10. Thomas Fanara FRA 2:21,01
. Carlo Janka SUI 2:21,01
Der Tag der
Entscheidung ?
Neben der Chance
auf die große
Kugel lebt für
Raich auch jene
auf die kleine
im
Riesentorlauf.
Erst in Kranjska
Gora musste der
zweifache
Saisonsieger in
dieser Disziplin
die Führung an
Cuche abgeben.
Der Schweizer
führt mit 414
Zählern vor
Raich (362) und
Ted Ligety
(USA/341).
BLICK
ZURÜCK WM
2007 Aksel
Lund Svindal Riesenslalom Weltmeister 2007
Abfahrts-Weltmeister Aksel Lund
Svindal hat sich im schwedischen Are auch den Titel im Riesenslalom
erkämpft. Svindal tritt damit das norwegische Erbe von Lasse Kjus an,
der 1999 letztmals den Titel für Norwegen ergattern konnte. Der
„Allrounder“ holte sich am Mittwoch bei den alpinen Weltmeisterschaften
sein zweites Gold in 2:19,64 Minuten vor dem Schweizer Daniel Albrecht,
der 0,48 Sekunden Rückstand hatte. Albrechts Landsmann Didier Cuche
(0,92 Sekunden zurück) gewann Bronze und damit seine erste WM-Medaille
überhaupt und sorgen für die Medaillen 4 und 5 für das Schweizer Team
bei der SKI WM in Are! Nach Cuche’s Pech im Super-G und in der Abfahrt,
als er die Podestplätze nur um wenige Hundertstel verpasst hatte, war
dem Schweizer nun endlich das Glück hold. Weniger gut lief es für Marc
Berthod (3. nach 1. Lauf) und Didier Défago (8.), die ihre gute
Ausgangslage nicht zu nutzen vermochten und zurückfielen. Nur um 7
Hundertstel Sekunden schrammte der US-Amerikaner Ted Ligety an Bronze
vorbei, während sich der beste Azzurro, Alberto Schieppati, auf Rang
fünf einreihte, dem in der Endabrechnung 16 Hundertstel auf Bronze
fehlten. Für den ÖSV gab es eine historische Schlappe zu verarbeiten.
Hermann Maier belegte als bester Österreicher Rang 21, Rainer
Schönfelder fuhr auf Platz 25. Benjamin Raich, Hannes Reichelt und
Christoph Gruber waren bereits in Lauf eins ausgeschieden. Das war das
schlechteste ÖSV Abschneiden in einem WM-Rennen, in dem Österreicher ins
Ziel gekommen sind.
1. Aksel Lund Svindal NOR 2:19,64
2. Daniel Albrecht SUI 2:20,12
3. Didier Cuche SUI 2:20,56
4. Ted Ligety USA 2:20,63
5. Alberto Schieppati ITA 2:20,72
6. Truls Ove Karlsen NOR 2:21,00
7. Kalle Palander FIN 2:21,09
. Jean-Philippe Roy CAN 2:21,09
BLICK
ZURÜCK SAISON 2005/06 - RIESENSLALOM SAISONFINALE IN ARE
Raich gewinn Riesenslalom von Are und
holt sich die Riesenslalom Weltcupkugel
Doppel-Olympiasieger Benjamin Raich hat den Sack
zugemacht. Der Doppel-Olympiasieger hat nach dem Gesamtweltcup auch die
Riesenslalom-Wertung gewonnen. "Ich hab noch einmal alles gegeben", freute
sich Raich nach dem Erfolg. "Ich wollte einfach alles aus mit
herausholen." Der 28 Jahre alte Österreicher holte sich die kleine
Kristallkugel mit seinem Sieg im letzten Riesenslalom der Saison in Are
mit 481 Punkten vor Massimiliano Blardone (442). Der Italiener hatte nach
dem ersten Durchgang noch vor Raich in Führung gelegen, musste sich aber
letztlich in 2:23,44 Minuten mit fast einer Sekunde Rückstand auf Raich
(2:22,50) geschlagen geben. Auf Rang drei folgte der Schweden Fredrik
Nyberg (1,02). Hannes Reichelt belegte als zweitbester Österreicher Platz
fünf. Raich feierte damit seinen bereits siebenten Erfolg in diesem
Winter, den dritten im Riesenslalom nach Kranjska Gora und Adelboden.
Insgesamt war es der 23. Weltcup-Triumph des grossen Dominators dieser
Saison. Die Top 10 Rennläufer des Riesenslalom Weltcupfinale in Aare: 1.
Benjamin Raich (AUT) 2:22,50. 2. Massimiliano Blardone (ITA) 0,94 zurück.
3. Fredrik Nyberg (SWE) 1,02. 4. François Bourque (CAN) 1,29. 5. Hannes
Reichelt (AUT) 1,62. 6. Daron Rahlves (USA) 1,75. 7. Ted Ligety (USA)
2,18. 8. Thomas Fanara (FRA) und Peter Fill (ITA) 2,37. 10. Alberto
Schieppati (ITA) 2,47.