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Neue Renntermine - Sonntag, 01. Februar 2009, 10:30 Uhr: Super G der Damen


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Vonn gewinnt Super G in Garmisch

Lindsey Vonn hat den wetterbedingt auf den Sonntag verschobenen Super-G gewonnen. Die US-Amerikanerin siegte in 01:22,16 Minuten vor den Schwedinnen Anja Pärson (01:22,55 Minuten) und Jessica Lindell-Vikarby (01:22,88 Minuten). Als beste Deutsche fuhr Maria Riesch auf den fünften Rang (01:22,96 Minuten).

Lindsey Vonn hat nach dem Slalom am Freitag auch den Super-G in Garmisch-Partenkirchen für sich entschieden. Mit der optimalen Ausbeute von 200 möglichen Weltcup-Punkten verschaffte sich die US-Amerikanerin einen komfortablen Vorsprung in der Weltcup-Gesamt-Wertung. Maria Riesch (SC Partenkirchen) erreichte mit Platz fünf ihr bestes Super-G-Ergebnis der Saison. Viktoria Rebensburg (SC Kreuth) wurde Zehnte, Gina Stechert (SC Oberstdorf) verpasste die Punkteränge um vier Hundertstel Sekunden.

Stimmen zum Super-G der Damen

Lindsey Vonn (01.)
"Meine Fahrt war super. Die Strecke ist sehr gut und ich bin natürlich sehr zufrieden. Ich bedanke mich bei den Zuschauern in Garmisch-Partenkirchen, die auch heute zum Rennen gekommen sind."

Maria Riesch (05.)
"Das waren heute nicht ganz 100 Prozent von mir, aber nach den letzten Leistungen in den vergangenen Super-G-Rennen fehlte mir auch die nötige Sicherheit. Aber das ist mit Abstand das beste Super-G-Resultat für mich in dieser Saison und damit bin ich recht zufrieden. Ich wollte hier in Garmisch-Partenkirchen gut fahren und mit einem Podium und dem fünften Platz heute habe ich mein Ziel erfüllt. Die WM kann kommen."

Fabienne Suter (06.)
"Die Strecke hat mir gut gefallen. Es herrschte leider etwas schlechte Sicht auf der ganzen Strecke, aber das gehört zu unserem Sport an manchen Tagen dazu. Ansonsten ist die Strecke sehr anspruchsvoll und schön."

Gina Stechert (31.)
"Mein Lauf war ganz in Ordnung - aber auch nicht überragend. Es geht noch deutlich besser. Ich bin einigermaßen zufrieden mit meiner Leistung. Nach meiner Krankheit in den letzten Tagen war es wichtig, dass ich vor der WM noch ein Rennen fahren konnte."


1. Lindsey Vonn USA 1:22,16


2. Anja Pärson SWE 1:22,55


3. Jessica Lindell-Vikarby SWE 1:22,88


4. Nadia Fanchini ITA 1:22,90


5. Maria Riesch GER 1:22,96


6. Fabienne Suter SUI 1:22,99


7. Elisabeth Görgl AUT 1:23,01


8. Fränzi Aufdenblatten SUI 1:23,18


9. Marie Marchand-Arvier FRA 1:23,28


10. Viktoria Rebensburg GER 1:23,36

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Übertragungszeiten:

LIVE: Sonntag, 01.02.2009 - 10.25 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Garmisch-Partenkirchen (Bayern)
4. Super-G der Damen

LIVE: Sonntag, 01.02.2009 - 10.25 Uhr - SF 2
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Startliste zum SUPER G der Damen in Garmisch - bitte hier klicken

Das letzte Rennen - SUPER G der Damen in St. Moritz
Lindell-Vikarby gewinnt Super G von Cortina

Überraschungspodest beim Super G der Damen in Cortina d’Ampezzo. Die knapp 25-jährige Schwedin Jessica Lindell-Vikarby feierte auf der «Pista Olympia delle Tofane» überlegen ihren ersten Weltcup-Sieg vor der 19-jährigen Österreicherin Anna Fenninger und der Schweizerin Andrea Dettling.

Die siegreiche Schwedin, deren bestes Resultat bisher ein dritter Platz im Super G in Lake Louise Anfang Dezember 2007 war, profitierte auch von zahlreichen Ausfällen: Anja Pärson, Maria Riesch und Emily Brydon schieden nach Stürzen aus.

Für die 19-jährigen Salzburgerin, Anna Fenninger feierte mit dem 2. Rang ihrerseits das beste Resultat im Weltcup. Zwischen Ihr und der Schwedin lagen am Ende 0,83 Sekunden. Auch für die Andrea Dettling die mit einem Rückstand von 87 Hundertstel Dritte wurde, war es der erste Stockerlplatz ihrer Karriere.

Mit Monika Dumermuth (4.), Nadja Kamer und Lara Gut (ex-aequo 6.) sowie Fränzi Aufdenblatten (10.) fuhren 5 Schweizerinnen in die Top 10. «Nur» zu Rang 15 reichte es Fabienne Suter.

Für Cheftrainer Hugues Ansermoz zeichnet sich ein Selektions-Problem der angenehmen Art ab. Nur vier Schweizerinnen dürfen an der WM antreten, und sieben haben nun im Super-G Ränge in den ersten ersten 10 aufzuweisen.

Außer der jungen Anna Fenniger hatten die ÖSV-Damen nicht viel Grund zur Freude: Nur Andrea Fischbacher landete als Neute noch unter den besten Zehn, Kathrin Zettel belegte Platz elf, Elisabeth Görgl wurde Dreizehnte. Renate Götschl setzte ihre in dieser Saison durchwachsenen Leistungen im Super G (zuvor 33. in Lake Louise und 9. in St. Moritz) fort und wurde enttäuschende Neunzehnte.

Die im Gesamtweltcup-Führende Lindsey Vonn konnte im Ziel gar nicht glauben, dass sie auf der Strecke fast eine ganze Sekunde auf die Schwedin verloren hatte. Am Ende reichte es für den 8. Rang mit dem sie sogar die Führung im Gesamtweltcup weiter ausbaute.

Nach der relativ schwachen Vorstellung von Vonn bot sich für Maria Riesch auf der Piste Tofana die Möglichkeit aufzuholen. 2008 konnte Riesch das Montagsrennen gewinnen, doch dieses Mal wollte sie zuviel und schied an der gleichen Stelle wie Paerson nach einem Sturz aus. Das gleiche Schicksal ereilte auch die Kanadierin Emily Brydon.

Auch die zweite DSV-Starterin blieb ohne Punkte. Viktoria Rebensburg machte schon nach dem Start die ersten Fehler und verpasste mit über drei Sekunden Rückstand einen Platz unter den Besten 30.

Noch mehr Informationen finden Sie im Skiweltcup-Forum

1.
1. Jessica Lindell-Vikarby SWE 1:25,13


2. Anna Fenninger AUT 1:25,94


3. Andrea Dettling SUI 1:26,00


4. Monika Dumermuth SUI 1:26,05


5. Nadia Fanchini ITA 1:26,07


6. Nadja Kamer SUI 1:26,08


. Lara Gut SUI 1:26,08


8. Lindsey Vonn USA 1:26,12


9. Andrea Fischbacher AUT 1:26,18


10. Fränzi Aufdenblatten SUI 1:26,21

 

Generalprobe knapp vor dem Ernstfall

Die letzte Chance. Die Damen bestreiten am Samstag in Garmisch-Partenkrichen die WM-Generalprobe im Super-G (13.00 Uhr, live in ORF1).

Geht es in Deutschland noch um Preisgeld und Weltcup-Punkte, so fahren die Damen nur drei Tage später in Val d'Isere schon um Medaillen.

Österreichs WM-Team in dieser Disziplin ist noch nicht fixiert, Andrea Fischbacher (einmal Zweite, einmal Neunte) und Anna Fenninger (zuletzt Zweite) gelten als Fixstarterinnen, für die restlichen zwei Tickets kommen jedoch drei Damen infrage.

Elisabeth Görgl hat gute Karten, sie liegt im Super-G-Ranking (zwei 13. Plätze) vor Renate Götschl und Kathrin Zettel.

Mitentscheidend für die WM-Aufstellung wird aber auch die aktuelle Form sein. Und möglicherweise auch der Bonus, den Götschl genießt, auch wenn sie in diesem Winter neben einem 9. Platz nur einen 19. und 33. zu Buche stehen hat. Damen-Cheftrainer Herbert Mandl will jedenfalls den Super-G in Garmisch abwarten, um sein WM-Quartett für das WM-Auftaktrennen in Frankreich festzulegen.

Götschl ist nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Maria Holaus die letzte echte verbliebene Speed-Dame im ÖSV-Team, vor zwei Jahren in Aare hatte sie im Super-G Bronze geholt.

Derzeit läuft es aber überhaupt nicht, auch in dem von ihr so geliebten Cortina gelang die Fahrt aus der Krise nicht.

Während sich Götschl (testete Material) und Görgl auf dem Innsbrucker Patscherkofel auf das letzte Rennen vor der WM vorbereiteten, trainierte Zettel in den vergangenen Tagen für den Slalom am Freitag auf dem Gudiberg, schnelle Umstellung auf die längeren Latten ist daher gefragt.

Eine Favoritin auf den Super-G-Sieg auf der Kandahar in Garmisch gibt es nicht, die Saisonsiegerinnen heißen Nadia Fanchini (ITA), Lara Gut (SUI) und Jessica Lindell-Vikarby (SWE), der ÖSV hat mit zwei zweiten Plätzen durch Fischbacher und Fenninger angeschrieben.

ÖSV-Damen-Team für Super-G in Garmisch: Kathrin Zettel, Renate Götschl, Elisabeth Görgl, Silvia Berger, Andrea Fischbacher, Nicole Schmidhofer, Regina Mader, Anna Fenninger, Stefanie Köhle, Margret Altacher  

 

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