Warum tut er sich das noch an? Das
haben sich und ihn viele gefragt. DESHALB! Sein Gefühl beim
Sommertraining in Übersee hat ihn also nicht getrogen. Dort hat er es
seinen Aussagen nach gespürt, das noch was geht. Und wie es geht! Maier
gewinnt den heutigen Super-G in Lake Louise in 1.29,84. Es ist bereits
sein fünfter Super-G-Sieg in Lake Louise!
Maier: „Es ist unvorstellbar für mich.
Es waren sicherlich keine guten Voraussetzungen. Aber ich bin in den
letzten tagen immer besser ins Fahren gekommen. Heute hat es einfach
gepasst. Ich habe einen guten Ski gehabt, das habe ich ausnützen können.
… Es ist einfach wunderschön. Da weiß man, warum man im Sommer über
trainiert!“
Mit Respektabstand von 0,59 Sekunden
reiht sich auf Platz 2 Lokalmatador John Kucera (CAN) ein.. Dritter der
Schweizer Didier Cuche mit 0,68 Rückstand. Cuche ist der einzige aus der
Gruppe der Top-Super-G-Läufer des Vorjahres, der sich im Spitzenfeld
platzieren kann.
Auf den Plätzen folgen die Abfahrer:
4. Michael Walchhofer (AUT +0,79), 5. ex aequo Marco Sullian (USA) und
Didier Defago (SUI +0,87). Auf Platz 7 der Kanadier Erik Guay (+0,99).
Er war der schnellste im letzten Abfahrtstraining und der Unterschied
zur Abfahrt war im heutigen Super-G nicht allzu groß. Viele Athleten
waren mit den Abfahrtsbrettern unterwegs.
Daniel Albrecht zeigt sich wieder als
zukünftiger Anwärter für den Gesamtweltcup. Er fährt mit Startnummer 30
auf Platz 8. Zu viele Fehler verhindern eine echte Sensation. Aber Form
und Können passen. Kann er noch Konstanz hinzufügen, werden sich Miller
und andere Große warm anziehen müssen, diesen Winter. Tobias
Grünenfelder legt eine sensationelle erste Laufhälfte hin, verpatzt die
zweite. Dennoch reicht es für Platz 10 und er rundet ein tolles
Mannschaftsergebnis für die Schweiz ab.
Auch Aksel Lund Svindal schafft wieder
den Sprung in die Top Ten. Er sammelt mit Platz 9 weiter konstant Punkte
und tastet sich wohl langsam wieder an seine Form vor seinen schweren
Unfall zurück. Nächste Woche in Beaver Creek gilt es wohl vor allem,
Vergangenheitsbewältigung zu machen … neben möglichst vielen
Weltcuppunkten.
Bode Miller scheidet aus, nachdem er
auf der schlagigen Piste einen Schi verliert. Sehenswert, wie er bei ca.
100 km/h einen Sturz akrobatisch verhindern kann! Noch nicht auf Touren
ist heuer Benjamin Raich. Ein Vierter Platz in Sölden, Ausfall an
aussichtsreicher Position in Levi, gestern nicht in den Punkterängen.
Heute derzeit auf Platz 21. Raich will heuer nicht mehr so viel in die
Speedrennen investieren, weil „je mehr ich getan habe, umso schlechter
ist es gelaufen“. Raich zum heutigen Rennen: „Ich hab schon den einen
oder anderen Fehler gemacht. Vor allem die Zielkurve habe ich verpatzt.
Da verliert man schon einiges. Oben habe ich aber eine gute Fahrt gehabt
- da wundert mich der Rückstand schon. Hermann ist schon im Sommer sehr
stark gefahren - es ist nicht so überraschend.“
Der DSV-Starter Peter Strodl liegt
derzeit auf Platz 26 (Rennen noch in Gang) und kann möglicherweise
wieder ein paar Weltcuppünktchen ergattern! Stefan Keppler startet mit
Startnummer 58. Drücken wir ihm die Daumen!
Obwohl wir in diesem Rennen bislang
keinen schweren Sturz gesehen haben, wirft die Reaktion der Trainer und
Läufer auf die heutige Kurssetzung doch wieder die Frage nach der
Sicherheit auf: Muss man nach dem „Abfahrts-SuperG“ von Kvitfiell mit
den verheerenden Folgen wirklich weiterhin derart schnelle Kurse in
dieser Disziplin setzen? Auf Drängen von – überwiegend österreichischen
– Trainern bei der gestrigen Mannschaftsführersitzung wurde heute morgen
zwar noch umgesteckt und entschärft. Trotzdem sah man heute einen der
schnellsten Super-G´s, die es je gab.
Nachsatz Maier: „Wenn man das Rote
Trikot überstreift, dann ist es ein schönes Gefühl. Dann kann man wieder
ein bisserl träumen. Aber sonst ist es das wichtigste, dass man grade
gehen kann!“
Das letzte
Rennen - SUPER G Finale in Bormio
Reichelt gewinnt Super G in Bormio und
kleine Kristallkugel
Bode Miller gewinnt Gesamtweltcup
Was für ein Krimi auf der Stelvio in Bormio. In der
Hauptrolle der Österreicher Hannes Reichelt – In der Nebenrollen Didier
Cuche und Daniel Albrecht aus der Schweiz. Aber der Reihe nach.
Die Ausgangslage vor dem Rennen war klar: Cuche
hatte im Super-G-Weltcup 89 Punkte Vorsprung auf Christoph Gruber, gar
99 Punkte Vorsprung auf Hannes Reichelt. Der Schweizer musste lediglich
unter die Top 15 kommen, um sein erstes Super-G-Kristall abzuholen, da
beim Finale nur die Top 15 Weltcuppunkte bekommen.
Am Ende des „Showdown“ gewann der Österreicher
Hannes Reichelt mit einem Vorsprung von 1. Hundertstel Sekunde vor dem
Schweizer Didier Defago sein viertes Weltcup-Rennen und sicherte sich
die Super-G-Gesamtwertung mit 1. Punkt vor Didier Cuche. Der Schweizer
verpasste mit Nummer 21 gestartet den nötigen Punkterang um einen Platz.
Ausgerechnet Teamkollege Daniel Albrecht schob sich mit Nummer 26 noch
am Neuenburger vorbei und kippte ihn damit aus den Punkterängen.
Dabei hatten die Schweizer Trainer Albrecht vor
seinem Start noch einen "Bremsbefehl" mit ins Rennen gegeben: "Sie haben
mir gesagt, dass ich ein bisserl bremsen soll. Ich muss mich aber auf
mein Rennen konzentrieren, da brauch ich niemanden, der mir drei
Sekunden vor dem Start sagt, ich soll bremsen." Der Schweizer hatte nur
mäßig Mitleid mit seinem im letztem Moment entthronten Teamkollegen: "Es
ist schade für den Didier, aber er hat das Potential weiter vor zu
fahren."
Cuche nahm es danach aber fair und meinte nur: "So
ist eben der Sport", womit auch wieder einmal bewiesen wäre, dass der
Skisport kein Teamsport ist.
Reichelt war nach dem Rennen wie er selbst sagte
"sprachlos", obwohl das "bei mir selten vorkommt. Alle die danach noch
reingefahren sind, haben mir geholfen. Denen muss ich ein Bier zahlen."
Aber auch am Tag seines bis jetzt größten Triumphs im Skisport waren die
Gedanken von Reichelt, mit Tränen in den Augen. bei seinen Marken- und
Trainingskollegen Matthias Lanzinger: "Letzte Woche war nicht einfach
für uns. Das hat unsere Gruppe ziemlich mitgenommen. Es war auch ein
Geschenk an den 'Lanzi', auf jeden Fall wünsche ich ihm alles Gute. Ich
glaube, auf uns kann er immer zählen. Wir bleiben auch immer Freunde,
obwohl wir wahrscheinlich nicht mehr miteinander Ski fahren werden."
Im Gesamtweltcup steht Bode Miller nach Rang zwölf
als Sieger fest, da sein einziger verbliebener Konkurrent Cuche auf den
Start in Riesentorlauf und Slalom verzichtet. Zwei Rennen vor Saisonende
hat der US-Amerikaner 191 Punkte Vorsprung auf Cuche, Raich ist als
Dritter mit 236 Zählern Rückstand bereits chancenlos.
Erster Super G der Saison und ein
Österreicher startet als Titelverteidiger: Hannes Reichelt ist heuer der
große Gejagte.
Mit gerade einmal einem Punkt
Vorsprung auf den Schweizer Didier Cuche sicherte sich der Salzburger
Hannes Reichelt in der Saison 2007/08 im allerletzten Rennen den Sieg im
Super-G-Weltcup. Der einzige Triumph in einer Disziplinenwertung für die
ÖSV-Herren im letzten Winter. Heute startet für den 28-Jährigen die
Mission „Titelverteidigung“.
Dazu setzt der Radstädter auf neues
Material. Im Sommer wechselte Reichelt – bislang Sieger von drei
Weltcup-Super-Gs – von Fischer zu Salomon. Und fühlte sich auf seinen
neuen Latten von Beginn an pudelwohl. Der Beweis dafür: In den
teaminternen Vergleichen war Reichelt stets ganz vorne mit von der
Partie.
Auch bei der Vorbereitung in Sun Peaks
bewies der Neo-Salomon-Pilot, dass er bereits in Topform ist. Er liebt
die Beschaffenheit des nordamerikanischen Schnees. Drei seiner insgesamt
vier Weltcupsiege holte er in Übersee. In Lake Louise konnte Reichelt
aber noch keine großen Erfolge feiern. Ein achter Super-G-Platz im
November 2005 ist für ihn bis heute sein bestes Ergebnis in den
kanadischen Rocky Mountains.
Wer außer seinen ÖSV-Teamkollegen kann
Reichelt heute den Sieg streitig machen? Neben Didier Cuche (SUI), Bode
Miller (USA) und Aksel Lund Svindal (NOR) werden dies vor allem die
jungen kanadischen Lokalmatadore sein. Bereits 2006 überraschte John
Kucera mit seinem sensationellen Sieg.
BLICK
ZURÜCK SAISON 2007/08:
Svindal gewinnt Super-G von Lake
Louise
Svindal vor Raich und Cuche – die besten 3 im
Gesamtweltcup der letzten Saison teilen sich heute das Podium in Lake
Louise. Der große Norweger gewinnt mit 0,44 Sekunden Vorsprung auf den
überraschend starken Österreicher Benjamin Raich und 0,60 Sekunden auf
den Schweizer Didier Cuche. Doch die ersten Drei müssen lange zittern:
mit Startnummer 30 schiebt sich noch völlig unerwartet der Slowene
Andrej Jerman (SLO, +0,64 Sek) auf Platz 4 – in den oberen Teilzeiten
lag er sogar noch vor Svindal und am Ende fehlen nur 4 Hundertstel aufs
Stockerl! Auf Platz 5 finden wir den Vorjahressieger Erik Guay (CAN,
+0,66 Sek.), Platz 6 Ambrosi Hoffmann (SUI, +0,71 Sek.) und dahinter
wieder 2 der starken kanadischen Mannschaft: 7. John Kucera (CAN, +0,77
Sek.) und 8. Jan Hudec (CAN, +0,85 Sek.), dem sein gestriger Sieg auch
für das heutige Rennen enormen Auftrieb gegeben hat. Platz 9 für Didier
Defago (SUI, +0,97 Sek.) und erst auf Platz 10 der zweitbeste
Österreicher Christoph Gruber (+1,00 Sek.). Der Kampf Svindal gegen
Raich scheint sich fortzusetzen, auch wenn beide den Gedanken an den
Gesamtweltcup noch weit von sich schieben. Darauf angesprochen, wie
wichtig es ihm ist, viele Punkte für den Gesamtweltcup mitzunehmen,
meint Svindal trocken: „Es ist immer besser viele Punkte zu machen, als
wenige. Aber das Gefühl zu Siegen ist noch besser als 100 Punkte auf dem
Konto …“ . Benni Raich ist mit seiner Frühform zufrieden, wenngleich er
an seiner Fahrt besonders nach dem Zielsprung noch Fehler fand „ich bin
dort etwas zu hart drauf gestiegen und das Timing hat nicht gepasst. Mir
ist schon vorgekommen, dass ich langsamer werde …“ und exakt dort hat er
auch in etwa eine halbe Sekunde verloren – jene halbe Sekunde, die ihm
heute auf Svindal fehlte. Erfreulich aus österreichischer Sicht, das
frühe und gelungene Comeback von Stephan Görgl, der nach einer sauberen
Fahrt und 1,08 Sekunden Rückstand den 12. Platz belegt. Etwas
enttäuschend die Markenkollegen von Didier Cuche und langjährige
Spitzenplatzgaranten von Lake Louise: Der Liechtensteiner Marco Büchel
scheidet bereits im oberen Teil aus und Bode Miller belegt mit 1,71
Sekunden Rückstand nur den 25. Platz. Für Hermann Maier wird es erneut
Platz 16, allerdings dürfte ihm dieser Rang heute nicht so zufriedene
Kommentare entlocken wie gestern. Die gute Piste und die in etwa gleich
bleibenden Bedingungen hätten sicher mehr zugelassen. Der deutsche
Stefan Keppler – ebenfalls Markenkollege von Cuche, Miller, Maier und
Büchel – belegt nach einigen Patzern im Steilhang den 18. Platz mit 1,52
Sekunden Rückstand.
Aus dem Skiweltcup
Infopoint Austria: C. Egger
1. Aksel Lund Svindal NOR 1:29,19
2. Benjamin Raich AUT 1:29,63
3. Didier Cuche SUI 1:29,79
4. Andrej Jerman SLO 1:29,83
5. Erik Guay CAN 1:29,85
6. Ambrosi Hoffmann SUI 1:29,90
7. John Kucera CAN 1:29,96
8. Jan Hudec CAN 1:30,04
9. Didier Defago SUI 1:30,16
10. Christoph Gruber AUT 1:30,19
BLICK
ZURÜCK SAISON 2006/07: Kucera gewinnt ersten Super G der
Saison 2006/07
Die Kanadische Kältekammer (- 25°) von Lake Louise
war auch am Sonntagabend beim Super G der Herren für eine Überraschung
gut. Mit Startnummer 1 ins Rennen gegangen siegte der Kanadier John
Kucera mit einer Laufzeit von 1:29.70 Minuten vor dem Österreicher Mario
Scheiber (Rückstand +0,06 Sekunden) und dem Schweden Patrick Järbyn
(+0,28). Das bestes Super-G-Ergebnis vor dem heutigen Rennen war für den
22jährigen Kanadier ein 25. Platz in Kitzbühel 2006. Kein Wunder das
Kucera überglücklich im Ziel strahlte: "Es ist unglaublich. Ich bin so
glücklich. Vielen Dank an meine Trainer und allen Service-Leuten. Gerade
das Heimrennen zu gewinnen, ist etwas ganz besonders." Es war übrigens
erst der zweite Heimsieg für die "Crazy Canucks" nach dem
Abfahrtstriumph von Rob Boyd in Whistler Mountain im Jahre 1989. Mister
Super G, Hermann Maier aus Österreich schrammt als Vierter knapp am
Podest vorbei, gefolgt vom Franzosen Antoine Deneriaz und Erik Guay aus
Kanada. Erfreulich aus Sicht der Schweizer Mannschaft war das
Abschneiden von Didier Defago, Bruno Kernen und Didier Cuche welche die
Plätze 7 bis 9 belegten. Für dem Gesamtweltcupsieger Benjamin Raich aus
Österreich reichte es beim ersten Super G der neuen Saison „nur“ für
Rang 10. Auf Grund der extrem tiefen Temperaturen - bis zu minus 27 Grad
Celsius - hatten die Teams sogar diskutiert, ob man den Super-G
überhaupt austragen sollte. Lake Louise knabberte aber nicht nur am
Kälterekord sonder sorgte auch am Sonntag für eine neue
„Oldie-Bestleistung“. Der Drittplazierte Schwede Patrick Järbyn ist
jetzt der älteste Fahrer, der jemals in einem Weltcuprennen aufs Podest
gelangte, und das nur einen Tag nachdem sich Marco Büchel (35) zum
ältesten Sieger in der Skiweltcupgeschichte gemacht hatte. Järbyn
verbesserte die bisherige Rekordmarke seines Landsmannes Fredrik Nyberg,
der kurz vor der Saison einen Kreuzbandriss erlitten hatte. Es soll sich
nach unseren Informationen jedoch nur um ein Gerücht handeln, das im
nächsten Jahr auch Franz Klammer, Toni Sailer und Christian Neureuther
in Lake Louis wieder an den Start gehen wollen.
1. John Kucera CAN 1:29,70
2. Mario Scheiber AUT 1:29,76
3. Patrik Järbyn SWE 1:29,98
4. Hermann Maier AUT 1:30,16
5. Antoine Deneriaz FRA 1:30,47
6. Erik Guay CAN 1:30,51
7. Didier Defago SUI 1:30,52
Der
Blick zurück - Saison 2005/06 Premieren-Sieg für Norweger Svindal
Der Norweger Aksel Lund Svindal gewinnt vor dem
Österreicher Benny Raich und dem US Amerikaner Daron Rahlves den ersten
Super G der Olympiasaison 2005/06. Als Bester Schweizer Rennfahrer folgt
auf Rang 4 der Schweizer Ambrosi Hoffmann vor dem Norweger Kjetil Andre
Aamodt und dem Lichtensteiner Marco Büchel. Der Sieger der gestrigen
Abfahrt, Fritz Strobl folgt auf Platz 7 vor seinem österreichischen
Landsmann Hannes Reichelt. Der Schwede Patrick Järbyn als Neunter und
Michael Walchhofter komplettieren die Top 10 des Super G von Lake Louise.
Platz 2: Benjamin Raich
Platz 3: Daron Rahlves
Platz 4: Ambrosi Hoffmann
Platz 5: Kjetil Andre Aamodt
Der
Blick zurück - Saison 2004/05
Bode Miller gewinnt auch
Super G in Lake Louise
Platz 1: Bode Miller
Platz 2: Hermann Maier
Bode Miller schaffte in Lake Louise den
"Hattrick". Nach dem Riesenslalom von Sölden und der Abfahrt
von Vortag gewann er in einem Giganten-Duell mit Hermann Maier auch den
Super-G am Sonntag in Lake Louise. Hinter dem neuen Seriensieger landeten
mit Weltcup-Titelverteidiger Hermann Maier (+0,14 Sek.),
Abfahrts-Weltmeister Michael Walchhofer (+0,55) und Johann Grugger (+0,66)
drei Österreicher auf den Plätzen zwei bis vier.
Dazu noch Benjamin Raich als Sechster, Mario Scheiber als Siebter und Hans
Knauß als Achter in den Top Ten. Der Schweizer Didier Défago wurde 9.,
Ambrosi Hoffmann 11. und Jürg Grünenfelder (Startnummer 55!) 17. Für
eine große Überraschung sorgten auch die deutschen Rennläufer Florian
Ecker der sich mit Startnummer 60 noch auf den 10. Platz vorschob und
Andreas Ertl welcher mit Startnummer 66 auf Rang 27 fuhr. Mit dem dritten
Sieg im dritten Rennen baute Miller seine Führung in der Gesamtwertung
weiter aus. Drei Siege eines Athleten in den ersten drei Rennen hatte es
bisher in der Weltcup-Geschichte der Herren noch nie gegeben. Im Weltcup
stand er im Super G zuvor noch nie auf dem Podest! Damit ist er einer der
ganz wenigen Rennläufer, die in allen Disziplinen gewonnen haben! Miller
schaffte dieses Kunststück nach dem Schweizer Pirmin Zurbriggen (1985),
dem für Luxemburg startenden Vorarlberger Marc Girardelli (1989), dem
Tiroler Günther Mader (1996) sowie dem Norweger Kjetil-Andre Aamodt
(2000) Weltcup-Siege in allen fünf Disziplinen zufeiern. "Es ist
fantastisch, zu dieser elitären Gruppe zu gehören. Die letzten Tage
waren wirklich unglaublich", so der überglückliche Gewinner. Nach
Riesenvorsprüngen im Riesentorlauf in Sölden (1,17) und in der
Lake-Louise-Abfahrt (0,97) war Hermann Maier diesmal auf Tuchfühlung mit
Miller. Maier zum Rennen: "Ich bekomm noch nicht die Kraft auf die
Skier. Es geht mir auch noch ein Sieg ab. Mit einem Erfolg fährt es sich
leichter. Für die Schuhe hab ich noch nicht die optimale Abstimmung
gefunden. Aber es ist schon knapp. Wir müssen da jetzt einfach anziehen.
Es ist gut, wenn wir einmal aufgeweckt werden."
Platz 3: Michael Walchhofer
Platz 4: Johann Grugger
Platz 5: Daron Rahlves
Platz 6: Benjamin Raich
Der
Blick zurück - Saison 2003/04
Hermann
Maier gewinnt Super G von Lake Louis
4-fach Triumph für Österreich !
Platz 1: Hermann Maier
Platz 2: Michael Walchhofer
Hermann Maier ist
endgültig zurück auf der Bühne des Skiweltcup-Zirkus. Im
kanadischen Lake Louis feierte der Salzburger seinen 43. Sieg
insgesamt und den zweiten Erfolg nach seinem schweren Motorradunfall
im Sommer 2001. Hinter Maier folgten seine Landsmänner
Michael Walchhofer (AUT), Stephan Eberharter (AUT) und Benjamin
Raich (AUT). Auf den Rängen 5 bis 10 platzierten sich Lasse Kjus
(NOR - 5.), Erik Guay (CAN - 6.), Bjarne Solbakken (NOR - 7) Patrik
Järbyn (SWE - 8), Marco Büchel (LIE - 9), Aksel Lund Svindal (NOR
- 10) und der zeitgleiche Daron Rahlves (USA - 10). Als bester
Schweizer landete Paul Accola auf dem 16. Platz. Die DSV Fahrer
Stefan Stankalla (35.). Max Rauffer (49.) und Peter Strodl blieben
ohne Weltcuppunkte.
Platz 3: Stephan
Eberharter
Platz 4: Benjamin
Raich
Der
Blick zurück - Saison 2002/03
Eberharter auch beim
Super G in Lake Louise unschlagbar !
Stephan Eberharter ist
zurzeit einfach unschlagbar. Auch beim 1. Super G Wettbewerb der Saison in
Lake Louis (Kanada) lies sich der Österreicher den Sieg nicht nehmen. Mit
einem Vorsprung von 18 Hundertstel Sekunden vor seinem Landsmann Josef
Strobl und dem Schweizer Didier Cuche ( 37 Hundertstel Sekunden ) sicherte
sich "der Steff" bereits seinen dritten Weltcuperfolg in dieser
Saison. Auf den Rängen 4 bis 8 folgten Kjetil-Andre Aamodt (NOR), Andreas
Schifferer (AUT), Marco Büchel (LIE), Bode Miller (USA) und Franco Cavegn
(SUI). Auch bei diesem Rennen konnten die deutschen Rennläufer keine
Weltcuppunkte einfahren. Max Rauffer musste sich mit Rang 35, Stefan
Stankalla mit Rang 37 und Peter Strodl mit Rang 41 begnügen.