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Vonn gewinnt Slalom von Garmisch-Partenkirchen

Maria Riesch hat beim Weltcupslalom der Damen in Garmisch-Partenkirchen ihren erhofften fünften Slalom-Erfolg in Serie verpasst. Die 24-Jährige musste sich nur der US Amerikanerin Lindsey Vonn geschlagen geben, die dadurch ihren Vorsprung im Gesamtweltcup auf Riesch auf 124 Punkte ausbaute. Die letzten vier Slalomrennen vor dem Heimspiel in Garmisch hatte Riesch allesamt gewonnen.
 
In einer Gesamtzeit von 1:47,17 Minuten lag Vonn 0,90 Sekunden vor Riesch. Dritte wurde Marusa Ferk aus Slowenien (1:48,33).
 
"Ein bisschen habe ich schon an den Gesamtweltcup gedacht. Ich habe trotzdem riskiert, aber nur zu 95 Prozent. Heute ist ein schöner Tag. Ich freue mich, dass ich mit Maria auf dem Podest stehe", sagte Vonn, die sich im Gesamtweltcup einen Ex-aequo-Sieg mit Riesch wünschen würde.
 
Riesch, die nach einem etwas verbremsten ersten Durchgang Sechste war, blieb zwar der erhoffte Heimsieg verwehrt, die Deutsche konnte sich dennoch freuen: "Hier aufs Podium zu fahren, damit ist ein Traum in Erfüllung gegangen." Riesch darf sich damit trösten, dass sie im Slalomweltcup gegenüber Vonn weiter klar, nämlich um 140 Punkte, vorne liegt.
 
Zweitbeste deutsche Fahrerin war Susanne Riesch, die als Siebte (+1,49 Sekunden) ihr bestes Saisonergebnis feierte. Auch Kathrin Hölzl zeigte einen starken zweiten Lauf, da sie im ersten Durchgang aber zu verhalten gefahren war, reichte es nur zu Platz elf (+1,79 Sekunden). Den vierten WM-Startplatz im Slalom hinter den Riesch-Schwestern und Hölzl dürfte sich Marianne Mair gesichert haben. Die 19-Jährige belegte Rang 16 (+2,16 Sekunden). Wenn sie nicht kurz vor dem Ziel den Stock verloren hätte, wäre sogar eine noch bessere Platzierung möglich gewesen. Nina Perner komplettierte als 23. (+2,92 Sekunden) das gute deutsche Abschneiden.
 
Die Österreicherinnen Kathrin Zettel und Michaela Kirchgasser sorgten nach dem ersten Durchgang zwar für eine rot-weiß-rote Doppel-Führung, im zweiten Lauf fielen aber beide ÖSV-Stars aus.
 
Beste Österreicherin wurde damit Alexandra Daum als 24., nur knapp dahinter findet sich Simone Streng als 26. wieder.
 
Zettel war trotz des Ausscheidens nicht am Boden zerstört: "Die ersten Tore waren gar nicht schlecht, dann hatte ich einen kleinen Schnitzer und wollte schließlich zu viel."
 
Die Niederösterreicherin bleibt guten Mutes für die nächsten Aufgaben. "Wie man so sagt: schlechte Generalprobe, gute WM." Zettels Enttäuschung hielt sich in Grenzen, "weil ich weiß, dass ich mit einem guten Lauf auch im Slalom dabei bin", so die 22-Jährige.
 
Auch Kirchgasser nahm das bittere Aus recht locker. "Zu lange ärgern bringt nichts, deswegen kommt der zweite Durchgang auch nicht zurück. Ich weiß, ich kann schnell Ski fahren", sagte die Salzburgerin.
 
Die Schweizerinnen enttäuschten dagegen bereits im ersten Lauf. Sandra Gini und Marianne Abderhalden schieden früh aus. Denise Feierabend (31.) und Rabea Grand (32.) fehlten 0,05 respektive 0,18 Sekunden zur Qualifikation für den zweiten Lauf. Ebenfalls nicht unter die ersten Dreissig fuhren Aline Bonjour, Aita Camastral und Jessica Puenchera. Den letzten «Nuller» musste das Schweizer Slalomteam letztmals vor über zwei Jahren hinnehmen.


1. Lindsey Vonn USA 1:47,17


2. Maria Riesch GER 1:48,07


3. Marusa Ferk SLO 1:48,33


4. Ana Jelusic CRO 1:48,36


5. Sarka Zahrobska CZE 1:48,38


6. Denise Karbon ITA 1:48,63


7. Susanne Riesch GER 1:48,66


8. Sandrine Aubert FRA 1:48,75


9. Tanja Poutiainen FIN 1:48,80


10. Nika Fleiss CRO 1:48,84

Zettel führt beim Slalom in Garmisch Partenkirchen

Nach dem 1.Durchgang beim Slalom der Damen in Garmisch Partenkirchen führt Kathrin Zettel aus Österreich vor ihrer Teamkollegin Michaela Kirchgasser (+0,67) und der im Gesamtweltcupführenden Lindsey Vonn (+0,75) aus den USA.
 
Zettel, der ein phantastischer Lauf gelang freute sich beim Interview: „Der Vorsprung hat mich schon überrascht. Ich hab eine gute Fahrt gehabt, bis auf ganz oben wo ich ein bisserl hinten gesessen bin. Es taugt mir hier, es ist ein schöner Hang.“
 
Maria Riesch (+ 1,31), die heute hoffte bei ihrem Heimrennen den fünften Sieg in Folge einfahren zu können, (+1,03) liegt hinter Ana Jelusic (1,01) aus Kroatien und der Tschechin Sarka Zahrobska  auf dem 6. Rang.
 
Mit diesem Rückstand scheint dieses Vorhaben nicht mehr realisierbar zu sein, was Maria Riesch jedoch sehr gefasst aufnahm: „Es war nicht ganz einfach zum einschätzen, der Lauf ist ein bisschen eigenartig gesetzt. Ich hab gesehen, die Nummer 1 hatte gleich Probleme gehabt. Da war es für mich schwierig zu attackieren. Man kann aber nicht jedes Rennen gewinnen.“
 
Die schwedische Mitfavoritin Anja Päerson fiel ebenso wie die Italienierin Nicole Gius nach einem Einfädler aus.
 
Nina Perner liegt als Zweitbeste des DSV-Teams auf Platz 16 gefolgt von ihrer Mannschaftskollegin Kathrin Hölzl auf Rang17. Marianne Mair konnte sich als 20., Fanny Chmelar als 29. und Susanne Riesch als 30. für den Finallauf qualifizieren.
 
Irene Curtoni ist als beste Italienerin 15. Die Ennerbergerin Manuela Mölgg liegt auf Rang zehn (+ 1,70), Denise Karbon auf Rang 28 ( +2,25), die Stilfserin Nicole Gius schied aus.
 
Aus Schweizer Sicht war auf der Piste Gudiberg kein Gaudi angesagt. Von den sechs gestarteten Swiss-Ski-Fahrerinnen schaffte es keine in den Finaldurchgang. Gleiches war letztmals vor über zwei Jahren im Slalom von Semmering (Ö) der Fall gewesen.

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Übertragungszeiten:

LIVE: Freitag, 30.01.2009 - 10.30 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Garmisch-Partenkirchen (Bayern)
7. Slalom der Damen: 1. Durchgang

LIVE: Freitag, 30.01.2009 - 10.30 Uhr - ARD

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7. Slalom der Damen: 1. Durchgang

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7. Slalom der Damen: 1. Durchgang

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7. Slalom der Damen: 2. Durchgang

LIVE: Freitag, 30.01.2009 - 13.45 Uhr - Eurosport

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7. Slalom der Damen: 2. Durchgang




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Das letzte Rennen - Slalom Damen in Maribor
Maria Riesch gewinnt auch Slalom von Maribor

Maria Riesch hat im Weltcup ihren vierten Slalom- Sieg in Folge gefeiert. Die 24 Jahre alte Skirennfahrerin aus Partenkirchen gewann im slowenischen Maribor vor der Österreicherin Kathrin Zettel sowie der Finnin Tanja Poutiainen.

Im Finale legte die Rennläuferin aus Garmisch-Partenkirchen einen halben Sicherheitslauf hin, der aber immer noch die dritte Laufzeit bedeutete: "Da habe ich nicht mehr alles riskiert, weil ich so eine großen Vorsprung hatte", sagte die einstige Speed-Spezialistin Riesch. "Es läuft einfach wie am Schnürchen, ich habe einfach ein Mega-Selbstvertrauen im Moment. Ich fahre einfach drauf los, das Schwung-Timing passt." Auch kleine Fehler bringen Riesch nicht aus der Ruhe, so korrigierte sie im ersten Lauf eine Rückenlage, ohne Speed zu verlieren.

Vier Slalom-Siege einer deutschen Starterin nacheinander waren vor 35 Jahren in der Saison 1973/74 nur Christa Zechmeister geglückt.

Mit dem vierten Saisonsieg baute Riesch die Führung in der Disziplinwertung aus. Mit 500 Punkten hat sie 160 Zähler Vorsprung auf Lindsey Vonn aus den USA. Bei nur noch drei ausstehenden Slaloms ist Riesch die kleine Kristallkugel für die beste Torläuferin des Winters kaum mehr zu nehmen.

Auch in der Gesamtwertung vergrößerte Riesch ihren Vorsprung. Sie hat 729 Punkte auf dem Konto, Tanja Poutiainen (Finnland) auf Platz zwei 644. Dritte ist Vonn mit 616 Punkten.

Vonn und die Schwedin Anja Pärson hatten am Sonntag zeitgleich den vierten Platz belegt, wobei sich Vonn mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang noch von 18 auf vier katapultierte.

Michaela Kirchgasser, die Zweite noch verbliebene Toptechnikerin im ÖSV-Damenteam, brachte mit dem siebenten Rang ihr bestes Saisonergebnis in dieser Disziplin ins Ziel. "Ich bin froh, dass ich den ersten Lauf Mal runtergebracht und die guten Trainingsleistungen umgesetzt habe. Es ist weit besser als zuletzt und Top Ten, das passt", sagte die Salzburgerin.

Im Schatten von Maria Riesch holten ihre Schwester Susanne als 12., Kathrin Hölzl als 18. und Fanny Chmelar als 24. Punkte für den DSV. Monika Bergmann aus Lam schied im zweiten Durchgang aus.

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1. Maria Riesch GER 1:29,64


2. Kathrin Zettel AUT 1:30,79


3. Tanja Poutiainen FIN 1:31,41


4. Lindsey Vonn USA 1:31,68


. Anja Pärson SWE 1:31,68


6. Frida Hansdotter SWE 1:31,86


7. Michaela Kirchgasser AUT 1:31,90


8. Sandrine Aubert FRA 1:32,35


9. Maria Pietilä-Holmner SWE 1:32,39


10. Sandra Gini SUI 1:32,48

 Maria Riesch vor fünften Slalomsieg in Folge ?

Mit vier Slalom-Siegen in Folge stellte Maria Riesch in der laufenden Weltcup-Saison einen 35 Jahre alten deutschen Rekord ein. Zuletzt hatte Christa Zechmeister 1973/1974 vier Torläufe in Folge gewonnen.
 
Im Disziplinweltcup führt Maria Riesch die Slalomwertung bei nur noch drei ausstehenden Rennen deutlich an, und auch im Gesamtweltcup liegt sie trotz zuletzt schwächerer Ergebnisse noch immer chancenreich auf Rang Drei.
 
«Wahrscheinlich kennt mich jeder Torrichter. Das wird schon eine harte Nervenprobe. Ich will den Fans ein tolles Rennen zeigen, meinen fünften Slalom in dieser Saison gewinnen. »
 
Läuft am Freitag alles für Riesch könnte Sie schon am Freitag die kleine Kristallkugel fix in der Tasche haben.  Die 24-Jährige müsste den Slalom von Garmisch Partenkirchen gewinnen, die US-Amerikanerin Lindesey Vonn ausscheiden und die Finnin Tanja Poutiainen dürfte nicht auf das Podest fahren.
 
Beim Slalom in Garmisch-Partenkirchen wollen einige deutsche Damen noch auf den WM-Zug aufspringen. Maria Riesch, Susanne Riesch, Kathrin Hölzl, Viktoria Rebensburg und Gina Stechert sind bereits qualifiziert. Die Norm zur Hälfte erreicht haben die Slalom-Spezialfahrerinnen Monika Bergmann, Chrstina Geiger und Fanny Chmelar.

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ÖSV: Kampf um den letzten WM-Startplatz am Gudiberg

Für Österreichs junge Slalomgarde geht es am Freitag beim Weltcup-Slalom von Garmisch-Partenkirchen (10.45/13.45 Uhr, live in ORF1) um das möglicherweise letzte noch offene Ticket für die Weltmeisterschaften in Val d'Isere.
 
Sollte Nicole Hosp fit werden, ist sie Fixstarterin in dieser Disziplin. Falls es sich für die Tirolerin nicht ausgeht, wird wahrscheinlich eine aus dem Trio Bernadette Schild, Carmen Thalmann und Alexandra Daum WM-Erfahrung sammeln dürfen. Kathrin Zettel, Michaela Kirchgasser und Anna Fenninger haben ihren Startplatz bereits gebucht.
 
Zettel ist mit der Konstanz von fünf Top-Fünf-Plätzen im Weltcup wohl die einzige Medaillenchance in dieser Disziplin für Österreich, Kirchgasser hat mit einem siebenten Platz zuletzt in Maribor aufsteigenden Tendenz bewiesen.
 
Fenninger hat als bestes Weltcup-Ergebnis in diesem Winter nur einen 20. Platz eingefahren, jedoch am Mittwoch den Europacup-Slalom in Götschen-Bischofswiesen (Deutschland) gewonnen. "Damit ist Anna zu 99 Prozent fix im WM-Slalom mit dabei", sagte deshalb Techniktrainer Roman Kneisl, der mit seinen Schützlingen am Donnerstag vor der Anreise nach Garmisch in Hinterreit trainierte.
 
Was das Trio Schild/Thalmann/Daum betrifft, will man von ÖSV-Seite abwarten, was in Garmisch passiert. "Wir werden sehen, welche sich empfiehlt", sagte Kneisl.
 
Beim Europacup in Götschen hatte Daum den siebenten Platz belegt, die jüngere Schild-Schwester war 24. geworden, Thalmann hatte sich nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert.
 
 
Klar ist, dass der ÖSV eine der jungen Slalomläuferinnen für die WM nominieren wird, da sich der mögliche Start von Hosp erst sehr kurzfristig und damit nach Nennfrist entscheiden wird.
 
 
Kleines Team mit vielen Einsätzen
Mit Ausnahme jener jungen Slalomläuferinnen haben alle Österreicherinnen, die zur WM mitgenommen werden, Medaillenchancen. "Wie es aussieht, werden wir nur mit sieben zur WM fahren, dafür haben aber einige sehr viele Einsätze", sagte Kneisl, der von einer insgesamt "brutal jungen" Mannschaft sprach, der man auch Zeit geben muss.
 
"Michaela Dorfmeister ist auch erst mit 30 Jahren Olympiasiegerin geworden." Tatsächlich war die Niederösterreicherin sogar 32. Die achte Österreicherin bei der WM wäre Hosp, die als Riesentorlauf-Titelverteidigerin einen fixen Startplatz hat und nicht ins Kontingent fällt.
 
Vier Disziplinen in Val d'Isere werden Fenninger (nur Riesentorlauf nicht) und Elisabeth Görgl (nur Slalom nicht) bestreiten, Zettel kommt auf zumindest drei Einsätze (Riesentorlauf, Slalom, Kombination), ist aber auch für den Super-G ein Thema, Michaela Kirchgasser und Andrea Fischbacher schnallen für drei Bewerbe die Skier an.
 
Bleibt noch Renate Götschl, die für die Abfahrt, aber noch nicht für den Super-G fix ist, jedoch am Samstag auf der Kandahar in der WM-Stadt von 2011 noch aus der Krise fahren kann.
 
Der Gudiberg in Garmisch ist für die ÖSV-Damen größtenteils Neuland, "es ist aber nichts dabei, was wir nicht trainiert haben", sagte Kneisl.
 
Der bisher letzte Damen-Slalom in der Olympiastadt von 1936 fand am 18. Februar 2001 statt, es siegte die Kroatin Janica Kostelic, Karin Köllerer wurde Dritte, Sabine Egger Vierte. Von den noch aktiven ÖSV-Damen waren nur Götschl (21.) und Hosp (nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert) am Start.
 
Favoritin am Freitag ist die Deutsche Maria Riesch, die zuletzt vier Slaloms en suite gewonnen hat, doch musste die Lokalmatadorin in den vergangenen fünf Rennen auch drei Ausfälle hinnehmen, zuletzt im Super-G von Cortina.
 
ÖSV-Damen-Team für Garmisch: Kathrin Zettel, Anna Fenninger, Michaela Kirchgasser, Simone Streng, Bernadette Schild, Alexandra Daum, Carmen Thalmann, Karin Hackl

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Der bisher letzte Damen-Slalom in der Olympiastadt von 1936 fand am 18. Februar 2001 statt, es siegte die Kroatin Janica Kostelic, Karin Köllerer wurde Dritte, Sabine Egger Vierte. Von den noch aktiven ÖSV-Damen waren nur Götschl (21.) und Hosp (nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert) am Start.

 

 

 

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