Maria Riesch hat im Weltcup ihren
vierten Slalom- Sieg in Folge gefeiert. Die 24 Jahre alte
Skirennfahrerin aus Partenkirchen gewann im slowenischen Maribor vor der
Österreicherin Kathrin Zettel sowie der Finnin Tanja Poutiainen.
Im Finale legte die Rennläuferin aus
Garmisch-Partenkirchen einen halben Sicherheitslauf hin, der aber immer
noch die dritte Laufzeit bedeutete: "Da habe ich nicht mehr alles
riskiert, weil ich so eine großen Vorsprung hatte", sagte die einstige
Speed-Spezialistin Riesch. "Es läuft einfach wie am Schnürchen, ich habe
einfach ein Mega-Selbstvertrauen im Moment. Ich fahre einfach drauf los,
das Schwung-Timing passt." Auch kleine Fehler bringen Riesch nicht aus
der Ruhe, so korrigierte sie im ersten Lauf eine Rückenlage, ohne Speed
zu verlieren.
Vier Slalom-Siege einer deutschen
Starterin nacheinander waren vor 35 Jahren in der Saison 1973/74 nur
Christa Zechmeister geglückt.
Mit dem vierten Saisonsieg baute
Riesch die Führung in der Disziplinwertung aus. Mit 500 Punkten hat sie
160 Zähler Vorsprung auf Lindsey Vonn aus den USA. Bei nur noch drei
ausstehenden Slaloms ist Riesch die kleine Kristallkugel für die beste
Torläuferin des Winters kaum mehr zu nehmen.
Auch in der Gesamtwertung vergrößerte
Riesch ihren Vorsprung. Sie hat 729 Punkte auf dem Konto, Tanja
Poutiainen (Finnland) auf Platz zwei 644. Dritte ist Vonn mit 616
Punkten.
Vonn und die Schwedin Anja Pärson
hatten am Sonntag zeitgleich den vierten Platz belegt, wobei sich Vonn
mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang noch von 18 auf vier
katapultierte.
Michaela Kirchgasser, die Zweite noch
verbliebene Toptechnikerin im ÖSV-Damenteam, brachte mit dem siebenten
Rang ihr bestes Saisonergebnis in dieser Disziplin ins Ziel. "Ich bin
froh, dass ich den ersten Lauf Mal runtergebracht und die guten
Trainingsleistungen umgesetzt habe. Es ist weit besser als zuletzt und
Top Ten, das passt", sagte die Salzburgerin.
Im Schatten von Maria Riesch holten
ihre Schwester Susanne als 12., Kathrin Hölzl als 18. und Fanny Chmelar
als 24. Punkte für den DSV. Monika Bergmann aus Lam schied im zweiten
Durchgang aus.
Maria Riesch
stellte auch in
Maribor, nach
dem 1. Durchgang
beim Slalom der
Damen ihre
derzeitige
Ausnahmestellung
unter Beweis.
Nach dem die
Partenkirchnerin
bereits die
letzen 3
Slalomrennen in
Folge gewonnen
hat, führt in
einer Zeit von
44,78 Sekunden
mit einem
Vorsprung von
1,29 Sekunden
vor der
Österreicherin
Kathrin Zettel
und der Finnin
Tanja Poutiainen
die einen
Rückstand von
1,30 Sekunden
aufweist.
Maria Riesch
könnte heute mit
ihrem 4. Sieg in
Folge auch einen
36 Jahre alten
Rekord
einstellen. In
der Saison
1973/74 gewann
für den DSV
Christa
Zechmeister vier
Rennen in Folge.
„Wahnsinn, es
läuft im Slalom
wie am
Schnürchen“,
sagte die 24-
jährige Maria
Riesch. „Ich
habe
Mega-Selbstvertrauen
im Moment. Ich
fahre einfach
drauf los, das
Schwung-Timing
passt. Ich werde
versuchen, im
zweiten
Durchgang die
richtige
Mischung aus
Sicherheit und
Attacke zu
finden.“
Auf einer
glatten und
eisigen Piste
die zum
angreifen
einlud, folgt
mit Anja Pärson
bereits 1,55
Sekunden hinter
der Führenden.
Besonders
erfreulich für
das ÖSV Team,
dass durch die
Verletzungen von
Marlies Schild
und Nicole Hosp
arg gebeutelt
wurde, ist der
4. Rang von
Michaela
Kirchgasser (+
1,38) zu
vermelden.
Auf den Plätzen
5 und 6 folgt
mit Anja Pärson
(+ 1,55) und
Maria
Pietilae-Holmner
(+ 1,59) ein
Schweden Paket
vor der besten
Südtirolerin
Nicole Gius
(+1,72).
Die starke
schwedische
Mannschaftsleistung
unterstreich der
8 Rang von Frida
Hansdotter
(+1,83) die sich
noch vor der
besten
Schweizerin
Sandra Gini (+
1,84) platzieren
konnte.
Angesteckt von
der brillanten
Form ihrer
Schwester, kommt
auch Susanne
Riesch immer
besser in Fahrt.
Nach dem 1.
Durchgang liegt
sie als
Zweitbeste DSV
Fahrerin auf dem
10. Platz.
Neben den beiden Riesch
Schwestern
erreichten auch
Monika Bergmann
(Lam) als 14.,
Fanny Chmelar
(Partenkirchen)
als 20. und
Kathrin Hölzl
(Bischofswiesen)
als 28 den
Finallauf. Nina
Perner, Anja
Blieninger,
Marianne Mair,
Christina Geiger
und Katharina
Dürr verpassten
den Sprung unter
die Top 30.
Das letzte
Rennen - Slalom Damen in Zagreb
Riesch gewinnt
Slalom von
Zagreb
Mit einer taktischen Meisterleistung
gewann Maria Riesch den Kampf auf dem Bärenberg von Zagreb gegen die
unglücklich agierende US Amerikanerin Lindesey Vonn und holt sich mit
dem dritten Slalom Sieg in Folge nach dem roten Trikot der
Slalomweltcupführenden auch das rote „Leiberl“ der
Gesamtweltcupführenden.
„Ich habe mich im zweiten Durchgang
nicht mehr wohl gefühlt, es war ein Kampf auf einer schwierigen Piste.
Es tut mir sehr leid für Lindsey. Ich hätte sie heute niemals
geschlagen, wenn sie nicht ausgefallen wäre“, sagte die 24-Jährige. Dank
Vonns Patzer hat Riesch als erste Deutsche seit Martina Ertl 1998 im
Riesenslalom wieder drei Rennen in Folge in einer Disziplin gewonnen.
110 Punkte Vorsprung auf Vonn in der Disziplinwertung sind der Lohn. Im
Gesamtweltcup liegt sie 73 Zähler vor Tanja Poutiainen (Finnland) und 77
vor ihrer auf Rang drei zurückgefallenen Freundin Lindsey.
„Dieser Vorsprung ist alles andere als
beruhigend. Es wird ein ganz harter Kampf zwischen Lindsey und mir bis
zum letzten Rennen“, sagte Riesch.
Highnoon am Bärenberg – Es ging um
viel – Maria Riesch wollte das Rote Trikot im Slalomweltcup verteidigen,
griff nach dem Roten Trikot der Gesamtweltcupführenden und nebenbei noch
nach 60.000 Euro Siegprämie.
Die nach dem 1.Lauf auf Rang 3
plazierte Veronika Zuzulova wurde ein Opfer der immer schwerer
befahrenen eisigen Piste. Nach einem Fahrfehler schied sie kopfüber aus.
Sarka Zahrobska, die als Vierte in den Finallauf ging, scheiterte
bereits an der vorgegebenen Bestzeit von Nicole Gius.
Als zweite nach dem 1. Durchgang ging
die 24-jährige aus Partenkirchen verhalten ins Rennen – verlor in den
Zwischenzeit immer mehr von ihrem Guthaben – rettet aber am Ende mit der
17. Zeit im 2. Lauf noch 44 Hundertstel Sekunden vor der Südtirolerin
Nicole Gius ins Ziel und mußte darauf warten was ihre Freundin Lindesey
Vonn in den Schnee von Sljeme zaubert.
Gleich beim Start unterlief der US
Amerikanerin ein Fehler. Die Lunte war gezündet und Vonn setzte – nichts
wissend von der taktischen Fahrt von Maria Riesch – alles auf eine
Karte. Doch diese Karte stach nicht. Ein „Einfädler“ und das
unvermeidliche Aus für Vonn.
Alles riskiert alles verloren. Keine
Siegprämie, kein rotes Trikot im Slalomweltcup und auch der Verlust der
Gesamtweltcupführung war das Ergebnis eines schwarzen Sonntags für
Lindesey Vonn.
Noch schwärzer war dieser Sonntag nur
für das ÖSV Team. Nur Kathrin Zettel konnte die Ehre der
Österreichischen Damen retten. Sie wurde am Ende hinter der Schwedin
Anja Pärson Fünfte. "Die Fahrt im zweiten Durchgang war besser als die
im ersten. Ich bin aber nicht zufrieden, teilweise bin ich nicht richtig
ins Fahren gekommen und hab mir zu wenig zugetraut. Immerhin habe ich es
in die Top Ten geschafft, das sind wertvolle Punkte, analysierte die
22-Jährige.
Michaela Kirchgasser, Simone Streng,
Alexandra Daum, Anna Fenninger und Carmen Thalmann (alle 1. Durchgang)
schieden allesamt aus. Katrin Triendl schaffte als 38. nicht die
Qualifikation fürs Finale.
Viel schlimmer als das Ergebnis des
ÖSV – Bernadette Schild schied als Zweitbeste ÖSV Fahrerin im zweiten
Durchgang aus – war die vermutlich schwere Verletzung von Nicole Hosp
die sie sich beim Einfahren zuzog. Eine genaue Diagnose liege zwar noch
nicht vor, doch Cheftrainer Mandl befürchtete erhebliche Folgen: "Die
großen Schmerzen deuten auf eine gröbere Verletzung hin."
Eine erste Diagnose bei der
Röntgenuntersuchung in Zagreb ergab, dass sich Hosp keinen Knochen im
Bereich des schmerzenden linken Knies verletzt hat. Das bestätigte
ÖSV-Arzt Franz Seibert. In einer ersten Befürchtung war von einem
möglichen Bruch des Schienbeinkopfes die Rede gewesen.
Zur weiteren Abklärung (Band- oder
Knorpelverletzung) wurde Hosp per Auto in die Tiroler Privatklinik
Hochrum gebracht, die rund einstündige Untersuchung von den Ärzten
Christian Fink und Christian Hoser soll am Abend stattfinden. In einer
ersten Reaktion gegenüber dem ORF meinte die Tirolerin: "Das Knie tut
weh, das erste Gefühl war nicht gut. Aber ich will trotzdem optimistisch
bleiben und hoffe, dass es nicht so schlimm ist. Schauen wir einmal, was
genau die MRI-Untersuchung bringt."
Als erfolgreichste Slalomteam des
Tages konnten sich die Deutschen Damen feiern lassen: Rieschs jüngere
Schwester Susanne war als Zehnte zweitbeste Deutsche. Es folgten Fanny
Chmelar (Partenkirchen), Christina Geiger (Oberstdorf), Monika Bergmann
(Lam), Kathrin Hölzl (Bischofswiesen), Nina Perner (Karlsruhe) und
Marianne Maier (Reichersbeuern) auf den Plätzen 13, 15, 16, 18, 22 und
24. Katharina Dürr (Germering) hatte das Finale verpasst, Anja
Blieninger (Altenau) war ausgeschieden.
Die Schweizerin Sandra Gini erreichte
als Achte das zweitbeste Weltcup-Resultat ihrer Karriere. Nur in Maribor
vor einem Jahr, wo sie den 6. Platz belegt hatte, war sie besser
klassiert. Der slowenische Skisport ist in sechs Tagen die nächste
Station im Frauen-Weltcup. Gini rückt damit definitiv in die erste
Gruppe vor. In Zagreb hatte sie nur dank den Verletzungen von Marlies
Schild und Chiara Costazza so weit vorne starten können. Mit Aline
Bonjour (12.) klassierte sich eine zweite Schweizerin im ersten Dutzend.
Die Waadtländer lag nach dem ersten Lauf mit fast vier Sekunden
Rückstand erst an 24. Stelle. Mit der drittbesten Laufzeit verbesserte
sie sich um zwölf Ränge. Erstmals in diesem Winter klassierten sich in
einem Slalom zwei Schweizerinnen unter den ersten zwölf.
Schreitet die Genesung von Kathrin
Zettel weiterhin so gut voran, dann ist ihr auch am Sonntag im
Weltcup-Slalom von Maribor (9.15 und 12.15 Uhr, live in ORF1) ein gutes
Resultat zuzutrauen.
Am Samstag bemerkte die
Niederösterreicherin im zweiten Durchgang des Riesentorlaufs (Gesamtelfte)
bereits eine deutliche Besserung gegenüber dem ersten. "Hundertprozentig
fit bin ich noch nicht wieder, aber es passt schon. So gut, wie ich mich
zwischen den beiden Durchgängen erholt habe - das stimmt mich
zuversichtlich für den Slalom", sagte Zettel.
Österreich schickt ein mit acht Läuferinnen zahlenmäßig großes Team ins
Rennen, allerdings auch ein sehr junges.
Es ist der vorletzte Slalom vor der Weltmeisterschaft in Val d'Isere,
und mit einer guten Leistung können sich Bernadette Schild und Co. bei
Damen-Cheftrainer Herbert Mandl für höhere Aufgaben empfehlen.
Bisher scheinen nur Zettel und
Michaela Kirchgasser ein Slalomticket für die Ttitelkämpfe zu haben.
Sollte Nicole Hosp nach ihren vor einer Woche erlittenen
Knieverletzungen rechtzeitig fit werden, wäre sie natürlich die Dritte
im WM-Bunde - womit aber immer noch ein Platz zu haben ist.
Wie der Riesentorlauf ist auch der Slalom in Maribor sehr lang. "Und
anspruchsvoll", wie Zettel weiß. Deshalb stand für die geschwächte
Athletin am Samstagnachmittag "Ausruhen" auf dem Programm. Und Essen.
"Ich habe mittlerweile wieder Appetit, aber alles kann ich noch nicht
anschauen."
Dienstagabend hatten die Magenschmerzen bei der zweifachen
Saisonsiegerin im Riesentorlauf begonnen, es fühle sich an wie ein
Magen-Darm-Virus. Allerdings plagten Zettel nicht die typischen Symptome
(Durchfall, Erbrechen), sondern Appetitlosigkeit und ein Schwächegefühl.
Zettel war in dieser Saison im Slalom bereits Dritte, Vierte und zweimal
Fünfte, daran kam mit Ausnahme von Hosp bei weitem keine ÖSV-Dame heran.
Kirchgasser klassierte sich erst einmal unter den Top Ten (Zehnte in
Aspen) und fiel zuletzt zweimal aus. "Wie so oft bin ich im Training
jetzt wirklich gut gefahren. Ich möchte es mal ins Ziel runterbringen,
dann sollte es passen. Es klingt blöd, es ist immer das Gleiche, aber es
ist leider so", sagte Kirchgasser, die weiß, dass nach den Ausfällen der
Toptechnikerinnen Marlies Schild und Hosp auch der Druck auf sie
gewachsen ist.
"Jetzt wird vermehrt auch auf meine Platzierungen geschaut, weil ich
jetzt die Zweite oder Dritte im Team bin. Ich hoffe, dass ich es jetzt
bald mal runterbringe, damit wir die zwei ein bisserl kompensieren
können. Aber das ist brutal schwer. Marlies und Niki haben in den
letzten Jahren ihre fixen Platzierungen gehabt, und das merkt man dann
halt jetzt."
Ihre fixe Platzierung hat auch die Deutsche Maria Riesch - und zwar Rang
eins im Slalom. Nach drei Siegen in Serie (La Molina, Semmering, Zagreb)
ist die Führende in Gesamt- und Disziplinweltcup die Favoritin für den
Bewerb in Maribor.
"Es ist klar, dass so eine Serie einmal reißt, aber es muss ja nicht in
Maribor sein. Mein Ziel ist das Podium. So ein eisiger Untergrund, das
taugt mir." Auf dem glatten und langen Kurs in Zagreb hatte Riesch
bewiesen, dass ihr diese Verhältnisse liegen.
ÖSV-Damen-Team für den Slalom am Sonntag Kathrin Zettel, Michaela
Kirchgasser, Elisabeth Görgl, Karin Hackl, Katrin Triendl, Anna
Fenninger, Bernadette Schild, Carmen Thalmann
BLICK
ZURÜCK SAISON 2006/07:
Hosp gewinnt
Riesenslalom in Maribor
Nicole Hosp gewann den
Slalom im slowenischen Maribor und feierte
ihren 11. Weltcup-Sieg. "Ich habe mir
gedacht, es wird sicher sehr schwierig, aber
ich muss trotzdem probieren, voll zu
attackieren, und es ist mir super gelungen",
freute sich Hosp über den Sieg. Die
Tirolerin legte den Grundstein im 1.
Durchgang und siegte vor Veronika Zuzulova
aus Tschechien (+ 0,46 Sekunden). Rang drei
ging an Marlies Schild (+ 0,51 sec), die im
zweiten Lauf drei Plätze gut macht. Als
drittbeste Österreicherin landete Michaela
Kirchgasser aur Rang zehn. Zu Punkten kamen
auch noch Kathrin Triendl (20.) und
Vortagessiegerin Elisabeth Görgl (23.). Die
Schweizerin Sandra Gini realisierte mit dem
6. Rang ihre beste Weltcup-Klassierung.
Ginis bislang beste Klassierung datiert vom
25. Februar 2007, als sie in der Sierra
Nevada auf den 10. Platz fuhr. Ihre
Teamkollegin Aita Camastral verpasste die
Top Ten um eine winzige Hundertstelsekunde
und egalisierte mit dem 11. Rang aber
ebenfalls ihre beste Weltcup-Klassierung
(25.11.07 in Panorama). Weltcup-Punkte
ergatterte sich zudem Aline Bonjour auf Rang
19. Mit einer starken Mannschaftsleistung
wartete wieder das DSV Team auf. Mit Rang
sieben festigte die beste deutsche
Rennläuferin, Maria Riesch, ihren 2. Platz
im Gesamtweltcup. Kathrin Hölzl wurde
Zwölfte einen Platz vor Susanne Riesch.
Ebenfalls Weltcup-Punkte sammelten Nina
Perner auf Rang 18, Fanny Chmelar als 21.
und Carolin Fernsebner (26).
BLICK
ZURÜCK SAISON 2005/06: Marlies Schild gewinnt Slalom in
Maribor
Auch Rückenprobleme können Marlies Schild derzeit
nicht stoppen. Sie feiert nach Lienz und Zagreb ihren dritten Sieg in
Folge und bleibt das Maß der Slalom-Dinge. Für Schild war es der siebente
Weltcup-Sieg ihrer Karriere, der sechste im Slalom. Stark auch wieder
Janica Kostelic, die zum vierten Mal in dieser Saison im Slalom am Podest
steht und mit Laufbestzeit im 2. Durchgang vom 8. auf den 2. Platz vor
fährt.. Therese Borssen machte das Siegerbild komplett. Auch die weiteren
ÖSV-Damen lieferten ein anständiges Ergebnis ab. Niki Hosp belegte den 5.
Rang. Michi Kirchgasser wurde 10. und Elisabeth Görgl 15. Pech für Kathrin
Zettel, die nach Bestzeit im 1. Durchgang im Finallauf nach einem
Torfehler ausfiel. Die Bilanz beim DSV Team mit Sonne und Schatten. Anja
Blieninger aus Altenau hat sich mit dem zweiten zwölften Platz in dieser
Saison das Olympia-Ticket gesichert. Beste deutsche Skirennfahrerin war
Martina Ertl-Renz aus Lenggries als Sechste. Monika Bergmann-Schmuderer (Lam)
kam auf einen enttäuschenden 17. Rang. Die Lenggrieserin Annemarie Gerg,
nach dem ersten Durchgang noch Dritte, schied aus. Nur negative
Schlagzeilen gab es für das Swiss-Team. Sonja Nefs Auftritt war ein sehr
kurzer. Sie fädelte im ersten Lauf bereits im zweiten Tor ein und vergab
derart eine weitere Möglichkeit, sich für einen Olympia-Start ins Gespräch
zu bringen. Ebenfalls nicht ins Ziel kam Rabea Grand, die zuletzt mit zwei
4. Plätzen in den Europacup-Slaloms in Lenzerheide überzeugt hatte. Die
Waadtländerin Aline Bonjour, eine Fahrerin aus dem C-Kader, kam bei ihrer
Weltcup-Premiere drei Tage nach ihrem 21. Geburtstag mit über fünfeinhalb
Sekunden Rückstand nicht über den 63. Rang hinaus. Im Gesamtweltcup baut
Kostelic ihre Führung aus. Im Slalom-Weltcup gibt es nun zwei Führende.
Marlies Schild schließt mit dem dritten Sieg in Folge zu Janica Kostelic
auf. Die Top 10 Fahrerinnen beim Slalom von Maribor: 1. Marlies Schild (AUT)
1:48,34. 2. Janica Kostelic (CRO) 0,57 zurück. 3. Therese Borssen (SWE)
0,69. 4. Kristina Koznick (USA) 1,18. 5. Nicole Hosp (AUT) 1,32. 6.
Martina Ertl (GER) 1,75. 7. Laure Péquegnot (FRA) 1,87. 8. Maria
Pietilä-Holmner (SWE) 2,18. 9. Lindsey Kildow (USA) 2,42. 10. Michaela
Kirchgasser (AUT) 2,45.
Marlies Schild - Binnen 11 Tage der dritte Sieg in Folge
Janica Kostelic im Finaldurchgang vom 8. auf den 2. Platz
Sie kommt immer besser in Form - Schweden Power Therese Borssen
Martina Ertl-Renz: Alter schützt nicht vor guter Leistung - Platz 6
Anne(Pech)marie Gerg: Platz 3 nach dem 1. Lauf - dann Abflug
BLICK ZURÜCK SAISON 2004/05 Pärson
gewinnt Slalom von Maribor
Anja Pärson hat am
Sonntag den Damen-Slalom von Maribor gewonnen. Die Schwedin erzielte am
Sonntag Bestzeit vor der Kroatin Janica Kostelic und der Finnin Tanja
Poutiainen. Die 24-Jährige Finnin hat sich damit vorzeitig den Sieg im
Slalom-Gesamtweltcup gesichert. Sie ist die erste Finnin, die sich im
Alpin-Bereich über eine Kristallkugel freuen darf. Bei den Männern hatte
dies vor zwei Jahren Kalle Palander ebenfalls im Slalom geschafft. Noch
mehr als der 7 Sieg in den letzten 8 Maribor Rennen dürfte Anja Pärson
aber freuen, dass sie mit ihrem insgesamt 24. Weltcup-Sieg in der
"ewigen Rangliste" zu ihrem Idol und ihrer Landsfrau Pernilla
Wiberg aufgeschlossen hat. Anja Pärson steht nun auch auf einer Stufe mit
Marie-Theres Nadig und Lise-Marie Morerod. Beste Österreicherin wurde
überraschend die 18-jährige Kathrin Zettel, die mit Platz sechs ihr
bisher bestes Weltcup-Ergebnis erreichte. Marlies Schild belegte Platz
sieben. Weitere ÖSV-Läuferinnen: 12. Egger, 21. Sponring, 26. Truppe.
Einen Tag nach ihrem Absturz auf den 23. Rang im Riesenslalom zeigte sich
die Schweizerin Sonja Nef im Slalom wieder von ihrer besseren Seite. Auch
wenn sie im zweiten Durchgang noch drei Positionen einbüsste, realisierte
sie mit Rang 10 ihr zweitbestes Slalom-Ergebnis in diesem Winter. Monika
Bergmann-Schmuderer wurde mit dem 15. Platz beste Deutsche. Eine schwache
Leistung boten auch die Südtiroler Damen. Manuela Mölgg war mit Rang 25
die Beste. Poutiainen baut die Gesamtweltcup-Führung aus. Anja Pärson
und Janica Kostelic ziehen im Gesamtweltcup an der Steirerin Renate
Götschl vorbei und liegt als Vierte 98 Punkte zurück. Die Top 10
Rennläuferinnen beim Slalom in Maribor: 1. Anja Pärson (SWE) 1:32,38. 2.
Janica Kostelic (CRO) 0,28 zurück. 3. Tanja Poutiainen (FIN) 0,35. 4.
Sarah Schleper (USA) 0,75. 5. Kristina Koznick (USA) 0,77. 6. Kathrin
Zettel (AUT) 1,26. 7. Marlies Schild (AUT) 1,30. 8. Sarka Zahrobska (SLV)
1,36. 9. Laure Péquegnot (FRA) 1,37. 10. Sonja Nef (SUI) 1,50.
1. Anja Pärson
2.
Janica Kostelic
3. Tanja Poutiainen
4.
Sarah Schleper
5. Kristina Koznick
6. Kathrin
Zettel
7. Marlies Schild
8. Sarka Zahrobska
BLICK
ZURÜCK: SAISON 2003/04
Paerson feiert
Slalomsieg in Maribor -
Schwedin feiert ihren sechsten Sieg in Serie - in ihrem
"Wohnzimmer"
Platz 1: Anja Paerson
Platz 2: Marlies Schild
Die Schwedin Anja
Paerson lud die SkiWeltcup Damen in ihr Wohnzimmer ein und feierte den 18.
Weltcup-Sieg ihrer Karriere und den sechsten Triumph in Folge in Maribor.
Paerson markierte auch im zweiten Durchgang Laufbestzeit und setzte sich
mit dem Respekt-Abstand von 1,24 Sekunden vor der Salzburgerin Marlies
Schild und weiteren elf Hundertstel vor Nicole Hosp durch. Ihren Vorsprung
im Gesamtweltcup auf die Österreicherin Renate Götschl baute sie mit dem
Marburg-Double auf 105 Punkte aus. Die weiteren Platzierungen in den Top
10: Monika Bergmann-Schmuderer (GER - 1:39,62 - 4.), Tanja Poutiainen (FIN
- 1:39,64 - 5.), Sabine Egger (AUT - 1:39,69 - 6.), Anna Ottosson (SWE -
1:40,22 - 7.), Laure Pequegnot (FRA - 1:40,26 - 7.) Therese Borssen (SWE -
1:40,51 - 9.), Marlies Öster (SUI - 1:40,65 - 10.). Martin Ertl schied im
zweiten Durchgang nach einem Torfehler aus.
Platz 3: Nicole Hosp
Platz 4: Bergmann-Schmuderer
Platz 5: Tanja Poutiainen
Platz 6: Sabine Egger
Platz 7: Anna Ottosson
Platz 8: Laure Pequegnot
Platz 9: Therese Borssen
Platz 10: Marlies Öster
BLICK
ZURÜCK: SAISON 2002/03
Paerson gewinnt auch
Slalom in Maribor
Anja Paerson holt sich
das Double im slowenischen Maribor. Nach ihrem gestrigen Sieg im
Riesenslalom gewann die Schwedin heute auch den Slalom der Damen vor der
Kroatin Janica Kostelic und der Österreicherin Nicole Hosp. Aber auch
für Janica Kostelic gab es einen Grund zum feiern, denn Sie sicherte sich
bereits heute die kleine Kristallkugel für den Slalom Weltcup der Saison
2002/03. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Marlies Schild (AUT), Laure
Pequegnot (FRA), Christel Pascal (FRA), Kristina Koznick (USA), Tanja
Poutiainen (FIN), Corina Grünenfelder (SUI) und Trine Bakke-Rognmo (NOR).
Als Beste deutsche konnte sich Maria Riesch mit der drittbesten Laufzeit
im Finaldurchgang von Rang 30 auf Platz 17 vorschieben. Pech für Martina
Ertl die nach einem schweren Fehler kurz vor dem Ziel von Platz 12 auf den
21. Rang zurückfiel. Auch im zweiten Durchgang konnte Monika Bergmann
nicht überzeugen. Mit der 20. Laufzeit musste sich die größte deutsche
Slalomhoffnung mit Platz 22 begnügen.
J. Kostelic
A. Paerson
N. Hosp
BLICK
ZURÜCK: SAISON 2001/02 Maribor,
06.01.2002
Anja
Pärson wieder absolute Spitze
Monika Bergmann auf Platz 6
Anja Pärson: 4 Slalom Siege in Folge
Anja Pärson aus Schweden gewinnt
ihren 4 Slalom der Saison 2001/02 in Folge. Mit einem überragenden zweiten Lauf verwies
Sie die nach dem 1. Durchgang in Führung liegende Laure Pequegnot aus Frankreich auf
Platz 2. Rang 3 ging an die Schweizerin Sonja Nef vor Christel Pascal-Saioni (FRA) und
Sarah Schleper aus den USA. Beste deutsche Läuferin war wieder einmal Monika Bergmann auf
Platz 6. Martina Ertl konnte sich im 2. Durchgang von Platz 27 auf Rang 16 verbessern.
Maribor,
05.01.2002
Anja
Pärson gewinnt Slalom von Maribor
Martina Ertl und Maria Riesch ausgeschieden
Weltklasse: Anja Pärson
Anja Pärson ist zur Zeit im Slalom
der Damen einfach unschlagbar. Mit einem Vorsprung von 1,19 Sekunden vor der US
Amerikanerin Kristina Koznick gewinnt die Schwedin den Samstag Slalom von Maribor. Auf dem
dritten Platz folgt die Französin Laure Pequegnot vor Tanja Poutiainen (FIN) und Marlis
Öster aus der Schweiz. Pech für die deutschen Rennläuferinnen. Martina Ertl und Maria
Riesch sind nach einem starken 1. Durchgang im Finallauf ausgeschieden. Monika Bergmann
konnte sich von Platz 29 nach dem 1. Lauf auf Rang 15 verbessern.