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Riesch gewinnt Nachtslalom am Semmering

Maria Riesch aus Garmisch Partenkirchen feiert am Zauberberg ihren zweiten Slalomsieg in Folge, den insgesamt achten Weltcupsieg in ihrer Karriere. Den zweiten Platz sicherte sich die Finnin Tanja Poutiaine vor der US Amerikanerin Lindsey Vonn.

Auf dem Weg zum Sieg kamen ihr während der Fahrt auch Zweifel: „Ich hab im mittleren Teil einen Fehler gehabt. Ich hab mir da gedacht: Jetzt muss ich unten voll attackieren. Viel denkt man während dem Fahren nicht. Aber wenn man so einen Fehler macht, dann denkt man schon, dass man jetzt vielleicht das Rennen vergeben hat. Aber oft sind genau solche Fehler der Grund, warum man dann noch mehr Gas gibt.“

Riesch übernahm damit auch die Führung im Disziplin-Weltcup. Im Gesamtklassement machte die 24-Jährige weiteren Boden auf die Führende Vonn gut und hat als neue Zweite mit 507 Punkten nur noch 23 Zähler Rückstand.

Riesch ist nach Vonn und Zettel die dritte Läuferin, die in den bisher zwölf Saisonrennen zwei Siege geschafft hat. In allen vier Saisonrennen, in denen Riesch bisher auf dem Podest war, stand auch ihre Freundin mit oben. "Wir teilen uns das eben schön auf", scherzte Riesch.

Riesenslalom Vortages Siegerin Kathrin Zettel, schrammte um 21 Hundertsel Sekunden knapp am Podest vorbei und mußte sich mit dem 4. Rang begnügen. Mit einem starken zweiten Lauf schob sich Niki Hosp noch auf den siebten Rang vor. Einzige weitere ÖSV-Läuferin, die sich für den zweiten Lauf qualifizierte, war Bernadette Schild. Die Schwester der verletzten Marlies Schild lieferte eine Talentprobe ab und landete auf dem 24. Rang.

Hinter der Tagessiegerin Maria Riesch holten auch Kathrin Hölzl (Bischofswiesen) als 15., Fanny Chmelar (Partenkirchen) als 17., Monika Bergmann (Lam) als 22. und Katharina Dürr (Germering) als 23. Weltcup-Punkte. „Das ist die Anzahl der Läufer im Finale, die wir uns erwarten“, sagte Wolfgang Maier, Alpin-Direktor des DSV.

Bei aller Freude gab es aber auch Tränen im Team des DSV. Vor allem die Schwester der Siegerin, Susanne Riesch war sehr enttäuscht: „Es ist einfach sehr ärgerlich. Im Training komme ich ins Ziel und im scheiß Rennen nicht. Das ist mir unerklärlich“. Außer der Partenkirchenerin verpassten Christina Geiger (Oberstdorf), Marianne Mair (Reichersbeuern), Anja Blieninger (Altenau) und Nina Perner (Karlsruhe) den zweiten Durchgang.

Gute Leistungen erbrachten auch die Schweizerinnen Sandra Gini und Aline Bonjour, die mit den Rängen 12 und 13 die Tickets für die WM im Val d'Isère lösten. Ihre Teamkolleginnen Denise Feierabend, Rabea Grand und Miriam Gmür konnten sich nicht für den 2. Lauf qualifizieren

Die Stimmung beim Skifest auf dem Semmering war auch am zweiten Tag mitreißend. Obwohl der Bewerb erst um 15.30 Uhr startete, kam die Großzahl der Besucher schon um die Mittagszeit auf den Semmering. 13.000 Skibegeisterte waren beim Slalom live dabei, sie harrten trotz eisiger Temperaturen, bei minus acht Grad, aus und feierten ein rot-weiß-rotes Weltcupfest, auch wenn nach ersten Zählungen der Rekord von 2006 nicht ganz erreicht wurde.

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1. Maria Riesch GER 1:55,97


2. Tanja Poutiainen FIN 1:56,18


3. Lindsey Vonn USA 1:56,69


4. Kathrin Zettel AUT 1:56,90


5. Sarka Zahrobska CZE 1:57,04


6. Ana Jelusic CRO 1:57,55


7. Nicole Hosp AUT 1:58,16


8. Haily Duke USA 1:58,20


9. Veronika Zuzulova SVK 1:58,22


10. Maria Pietilä-Holmner SWE 1:58,62


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Maria Riesch führt beim Slalom am Semmering

Maria Riesch führt beim Fluchtlichtslalom auf dem Zauberberg am Semmering nach dem 1. Durchgang in einer Zeit von 56,68 Sekunden mit einem Vorsprung von 53 Hundertstel Sekunden vor der Finnin Tanja Poutiainen. Auf dem 3. Rang folgt der 1,61 m kleine Pistenfloh, Kathrin Zettel aus Göstling (Niederösterreich)

Die 24-Jährige Maria Riesch vom SC Partenkirchen fand sich am besten mit den engen Toren zurecht, die der finnische Trainer gesetzt hatte und zauberte einen Traumlauf auf den Zauberberg: „Es lauft schon ganz gut. Der Slalom ist extrem viel Kopfsache. Eine Frage des Selbstvertrauens und das habe ich seit dem Sieg in La Molina. Ich fahre ein bisschen längere Ski, weil ich sehr groß bin, und da hatte ich schon Respekt. Aber es ist trotzdem gut gelaufen. Das ist cool.“

Die in Massen angeströmten Fans aus Wien und Niederösterreich hoffen aber natürlich im Flutlichtspektakel auf einen erneuten Heimsieg. Alle Erwartungen im Finallauf liegen dabei auf Lokalmatadorin Kathrin Zettel die am Sonntag den Riesentorlauf gewonnen hat, mit der heutigen Leistung aber etwas haderte: „Ich bin mit meinem Lauf nicht zufrieden. Ich hab irrsinnig lange gebraucht, um den Rhythmus zu finden. Ich habe zwar unten wieder aufgeholt, aber es hätte besser gehen können. Am letzten Hang spürt man die Füße schon ganz schön, da muss man durchbeißen. Im Slalom bin ich bei weitem noch nicht so konstant wie im Riesentorlauf.“ Im 2. Durchgang will sie, vor den Augen ihres Freundes „Seppi“ noch einmal voll angreifen.

Slalom Weltmeisterin Sarka Zahrobska folgt mit einem Zeitrückstand von 86 Hundertstel Sekunden auf dem 4. Rang, gefolgt von der Slowakin Veronika Zuzulova (+0,91).

Bereits einen Zeitruckstand von 1,18 Sekunden weist die Sechsplazierte US Amerikanische Weltcupgesamtführende Lindsey Vonn auf. Mit einem guten 2. Lauf ist jedoch das Podest immer noch in Reichweite.

Die Österreicherin Nicole Hosp (+1,69) mußte sich nach dem 1. Durchgang auf Rang 9, hinter der Südtirolerin Nicole Gius ( 7.Platz - +1,29) und Nika Fleis (8. - +1,46) aus Kroatien einreihen.

Auch Bernadette Schild, deren Schwester Marlies Schild als Zuschauerin auf dem Zauberberg vor Ort war, qualifizierte sich als 26. für das Finale der der Besten 30.

Aus Sicht des DSV erreichten Kathrin Hölzl (+2,04) aus Bischofswiesen als Zwölfte, Monika Bergmann aus Lam als Neunzehnte, Fanny Chmelar (+3,16) aus Garmisch-Partenkirchen als 21. sowie Katharina Dürr (+3,91) aus Germering als Siebenundzwanzigste den Final-Durchgang.

Für die Schweizerinnen dürfte ein Spitzen-Ergebnis ausser Reichweite liegen. Sandra Gini verlor fast drei Sekunden, qualifizierte sich damit aber ebenso für den zweiten Durchgang wie ihre Teamkollegin Aline Bonjour. Rabea Grand schied aus. Denise Feierabend konnte sich nicht für den zweiten Lauf qualifizieren.

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Übertragungszeiten:

LIVE: Montag, 29.12.2008 - 15.00 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 am Semmering (AUT)
4. Slalom der Damen: 1. Durchgang

LIVE: Montag, 29.12.2008 - 15.25 Uhr - SF info
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 am Semmering (AUT)
4. Slalom der Damen: 1. Durchgang

LIVE: Montag, 29.12.2008 - 18.10 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 am Semmering (AUT)
4. Slalom der Damen: 2. Durchgang

LIVE: Montag, 29.12.2008 - 18.15 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 am Semmering (AUT)
4. Slalom der Damen: 2. Durchgang

LIVE: Montag, 29.12.2008 - 18.20 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 am Semmering (AUT)
4. Slalom der Damen: 2. Durchgang




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Das letzte Rennen - Slalom Damen in La Molina
Maria Riesch gewinnt Slalom von La Molina

Die Partenkirchenerin Maria Riesch feierte im spanischen La Molina beim Slalom der Damen ihren ersten Saisonsieg. Die Deutsche, die bis dato im Weltcup erst einen Slalom-Erfolg gefeiert hatte, gewinnt mit Laufbestzeiten im 1. & 2. Durchgang und einem Zeitvorsprung von 1,48 Sekunden vor der Weltcupgesamtführenden Lindsey Vonn aus der USA. Der 3. Platz geht an die Niederösterreicherin Kathrin Zettel.

Völlig aus der Puste - aber überglücklich - resümierte die 24-Jährige ihr perfektes Rennen: "Nach dem 1. Lauf wollte ich die ganze Energie in den 2. Durchgang stecken. Gott sei dank ist mir das auch gelungen."

Die sympathische Garmisch-Partenkirchnerin konnte sich einen kleinen Seitenhieb in Richtung der Zweitplatzierten nicht verkneifen: "Der Vorsprung macht mich richtig stolz. Schade nur, dass es für die 1,48 Sekunden nicht noch ein paar zusätzliche Weltcup-Punkte gibt", so Riesch mit einem Augenzwinkern in Richtung Vonn.

In der Gesamtwertung verbesserte sich Riesch auf den dritten Platz, Vonn liegt 110 Punkte vor ihr in Führung. Fast fünf Jahre nach ihrem ersten Slalom-Erfolg (in Levi) durfte sie ihren zweiten Sieg in dieser Disziplin feiern. Insgesamt triumphierte sie zum siebenten Mal im Weltcup.

Neben Riesch schafften es nur noch zwei weitere der insgesamt zehn deutschen Läuferinnen in die Punkteränge. Monika Bergmann aus Lam fiel allerdings im Finale noch vom sechsten auf den 19. Platz zurück, Fanny Chmelar (Partenkirchen) kam auf Rang 22. Marianne Mair (Reichersbeuern), Nina Perner (Karlsruhe) und Katharina Dürr (Germering) hatten auf den Plätzen 32, 39 und 40 den zweiten Durchgang verpasst. Carolin Fernsebner (Ramsau), Anja Blieninger (Altenau), Susanne Riesch (Partenkirchen) und Kathrin Hölzl (Bischofswiesen) schieden im ersten Lauf aus.

Die Österreicherin Nicole Hosp machte im zweiten Durchgang einen großen Sprung nach vorne und belegte als zweitbeste Österreicherin Rang neun. Michaela Kirchgasser mußte sich nach Platz 7 im 1. Lauf am Ende mit Rang 14 begnügen, Anna Fenninger klassierte sich auf Platz 20.

Die beste Schweizerin aus dem ersten Lauf, Aline Bonjour als 13, fiel aus. Dass es für die Schweiz trotzdem nicht zu einem "Nuller" kam, ist Sandra Gini zu verdanken. Die Bündnerin wurde 23.

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1. Maria Riesch GER 1:52,98


2. Lindsey Vonn USA 1:54,46


3. Kathrin Zettel AUT 1:55,34


4. Sarka Zahrobska CZE 1:55,53


5. Anja Pärson SWE 1:55,64


6. Tanja Poutiainen FIN 1:55,67


7. Sandrine Aubert FRA 1:55,75


8. Nicole Gius ITA 1:55,91


9. Nicole Hosp AUT 1:56,20


10. Nina Löseth NOR 1:56,31

Folgt das ÖSV Double auf dem Zauberberg ?

Für Österreichs Damen kommt das Heim-Double gerade recht, hat es doch in den bisher elf Rennen der Saison 2008/2009 gerade zwei Siege jeweils durch Kathrin Zettel gegeben - im Auftakt-Riesentorlauf in Sölden und beim Riesenslalom am Sonntag, eben auf dem Zauberberg von Semmering.

Vor allem der Nachtslalom könnte trotz des Fehlens von Marlies Schild wieder zum "Schladming des Damen-Weltcups" werden. Bei der letzten Auflage 2006 kamen alleine zu diesem Österreich-Rennen 15.000 Fans.

"Der Erfolgsdruck ist bei Heimrennen ungleich größer als in der Fremde. Jeder Zuschauer fährt mit der Gewissheit hin - eine Österreicherin steht auf dem obersten Podest. Am liebsten wäre den Schlachtenbummlern, wir würden gleich das gesamt Stockerl in Beschlag nehmen", weiß ÖSV-Damenchef Herbert Mandl.

Auch Marlies Schild - zuletzt schon beim Herrenrennen in Alta Badia vor Ort - wird den Semmering-Rennen einen Besuch abstatten. Aber nicht, weil "zufällig" der Titel des gleichnamigen Weltcupbildes von Maler Christian Ludwig Attersee "Slalomkönigin" lautet. Die verletzte Salzburgerin hat vielmehr Sponsor-Termine und kann im Flutlicht-Slalom u.a. ihrer jüngeren Schwester Bernadette (18) die Daumen drücken.

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BLICK ZURÜCK SAISON 2006/07:
Borssen gewinnt Nachtslalom am Semmering

Marlies Schild hat erstmals in dieser Saison einen Slalom nicht gewonnen. Die Österreicherin vergab beim Nacht-Slalom auf dem Zauberg vor 15.000 Zuschauer in Semmering den schon sicheren geglaubten Sieg. Mit 82 Hundertsteln Vorsprung auf Borssen hatte Marlies Schild vor dem euphorischen Heimpublikum den zweiten Lauf in Angriff nehmen können. Bei der Zwischenzeit lag sie dann 1,39 Sekunden voraus, doch wenige Tore vor dem Ziel folgte der schwere Fehler, der ihren vierten Slalomsieg in Serie verhinderte und sie auf den 3 Rang zurückfallen lies. Die Schwedin Therese Borssen kam so zu ihrem ersten Weltcupsieg. "Unglaublich! Ich war überzeugt, Zweite zu sein. Denn Marlies war einfach zu gut", gestand die Schwedin, die im Zielraum zunächst ihr Glück gar nicht fassen konnte. "Ich bin total happy. Wie man gesehen hat kann beim Slalom so viel passieren. Besonders gefreut habe ich mich das Anja (Pärson) mich gleich angerufen hat und mir zum Sieg gratulierte." Die Gewinnerin des gestrigen Riesenslalom, Kathrin Zettel schrammte nur knapp am totalen Triumph am Semmering vorbei und klassierte sich mit einem Rückstand von 25 Hundertstel Sekunden auf dem zweiten Platz. So wurde die Lokalmatadorin die Preisgeld-Königin von Semmering 2006. 35.850 Euro Brutto kassierte die Niederösterreicherin, die nur so strahlte. "Mit diesen zwei Tagen bin ich überglücklich. Eine Wahnsinns-Stimmung, danke an die Fans und meine Serviceleute." Die junge Kathrin Triendl holt als 20. ihre ersten Weltcup-Punkte. Auch wenn der perfekte Schlusspunkt aus ÖSV-Sicht am Semmering damit ausblieb und die österreichischen Damen erstmals in dieser Saison in einem technischen Bewerb geschlagen wurden, schlossen sie das Jahr gebührend ab. Acht Siege in 13 Rennen und 21 Podestplätze sind eine gewaltige Saisonbilanz. Fanny Chmelar aus Deutschland belegte als beste DSV-Läuferin Rang 18. Monika Bergmann-Schmuderer fiel von Platz 18 im ersten Lauf auf den 24. Platz zurück. Annemarie Gerg, Susanne und Maria Riesch schieden im zweiten Durchgang aus. Schweizerinnen erreichten keine den zweiten Lauf. Trösten durfte sich Marlies Schild damit, dass sie im Gesamt-Weltcup wieder die Führung übernommen hat. 57 Punkte liegt sie nun vor Zettel und Nicole Hosp, die bereits im ersten Lauf ausgeschieden war. Weiter geht es für die Damen am Donnerstag, den 4. Januar, mit dem Slalom in Zagreb.


1. Therese Borssen SWE 1:55,15


2. Kathrin Zettel AUT 1:55,40


3. Marlies Schild AUT 1:55,57


4. Ana Jelusic CRO 1:55,98


5. Chiara Costazza ITA 1:56,73


6. Maria Pietilä-Holmner SWE 1:57,31


7. Veronika Zuzulova SVK 1:57,61


9. Nina Löseth lies mit 4 Schnellster Zeit im Finale aufhorchen

BLICK ZURÜCK - SAISOM 2004/05
Marlies Schild gewinnt auch Slalom am Semmering

Die Österreicherin Marlies Schild ist die neue Königin des Zauberberg. Sie gewinnt mit zwei Mal Laufbestzeit den Slalom in Semmering und feierte ihren 3. Weltcupsieg. "Natürlich hat mir der Sieg im Riesentorlauf Aufschwung gegeben. Ich habe aber trotzdem versucht, alles was war zu vergessen und mich auf den Slalom zu konzentrieren. Ich kann es nicht glauben. Diese Rennen hier, dieses fantastische Publikum. Es war ein richtiger Spaß, hier runter zu fahren", sagte die Saalfeldenerin, nachdem sie den Rest der Slalomwelt in Grund und Boden gefahren hatte und neun Jahre nach Elfi Eder für den zweiten Slalom-Erfolg einer Österreicherin auf dem Semmering gesorgt hatte. Mit mehr als einer Sekunde Vorsprung verwies sie die Kroatin Janica Kostelic und die Finnin Tanja Poutiainen auf die Plätze. Hatte es am Vortag im Riesentorlauf auch einen großen Mannschaftserfolg für die ÖSV-Mädchen gegeben, blieb im Slalom hinter Schild ein größeres Loch, obwohl sich sieben der neun Mädchen für das Finale qualifiziert hatten. Michaela Kirchgasser gab letztlich als zweitbeste ÖSV-Läuferin auf Rang 14. aber eine weitere Talentprobe ab. Monika Bergmann-Schmuderer aus Deutschland hat einen Podestplatz knapp verpasst. Die 26-Jährige fuhr auf den vierten Rang. "Das war schon besser als zuletzt", meinte die 24-Jährige und lächelte zufrieden: "Ich wusste ja, dass ich es nicht verlernt habe. Heute habe ich endlich die Trainingsleistungen umgesetzt." Martina Ertl auf Rang sieben, Maria Riesch als 19. und Annemarie Gerg (24.) rundete das starke Ergebnis der DSV-Mädels ab. Mit Sonja Nef (13.) und Marlies Oester (26.) fuhren auch zwei Schweizerinnen in die Weltcup-Punkte. Nef zeigte dabei im zweiten Lauf ansteigende Tendenz, die Appenzellerin verbesserte sich mit einer starken Fahrt noch um neun Ränge. Mit ihrem dritten Rang baute die Finnin Tanja Poutiainen ihre Spitzenposition im Gesamt-Weltcup aus. Vor dem Jahreswechsel führt die dreifache Saisonsiegerin mit 626 Punkten überlegen vor der Schwedin Anja Pärson (537), die sich in Semmering mit Platz fünf begnügen musste. Auf Rang drei folgt Janica Kostelic (523), Hilde Gerg (Lenggries/335) belegt als beste Deutsche Rang sechs. Der Weltcup vor den Toren Wiens war wieder einmal ein Skifest in rot-weiß-rot. Zwei ÖSV-Siege, eine unter schwierigsten Voraussetzungen bestpräparierte Piste und eine Rekordkulisse von knapp über 24.000 Zuschauer - besser geht es fast nicht mehr. Die Top 10 Fahrerinnen beim Slalom in Semmering: 1. Marlies Schild (AUT) 1:35,49. 2. Janica Kostelic (CRO) 1,04 zurück. 3. Tanja Poutiainen (FIN) 1,40. 4. Monika Bergmann (GER) 2,40. 5. Anja Pärson (SWE) und Sarah Schleper (USA) 2,70. 7. Martina Ertl (GER) 3,64. 8. Resi Stiegler (USA) 3,66. 9. Sarka Zahrobska (CZE) 3,72. 10. Veronika Zuzulova (SVK) 3,84.


1. Marlies Schild

2. Janica Kostelic

3. Tanja Poutiainen

4. Monika Bergmann

5. Anja Pärson

5. Sarah Schleper

7. Martina Ertl

8. Resi Stiegler

Der Blick zurück - Saison 2002/03
Janica Kostelic gewinnt auch Slalom auf dem Semmering !

Die kroatische Skikönigin triumphierte auch auf dem Zauberberg vor den Toren Wiens. Janica Kostelic ist zur Zeit eine Klasse für sich. Trotz eines Fehlers im Finaldurchgang gewann die Kroatin, mit zweimaliger Laufbestzeit klar und unangefochten zum zweitenmal den Slalom auf dem Semmering. Ebenfalls den Sprung auf das "Stöckerl" schafften Christel Pascal (FRA) als Zweite und Nicole Gius (ITA) als Drittplatzierte. Auf den Rängen 4 bis 6 folgten Laure Pequegnot (FRA), Sarah Schleper (USA) und Marlies Schild (AUT). Auf einer Woge des Erfolges schwimmt derzeit Annemarie Gerg die als Siebtplazierte beste Deutsche Rennläuferin war. Schade für den DSV dass das heißeste Eisen im Final-Feuer, Martina Ertl, kurz vor der Zwischenzeit einfädelte und ausschied. Monika Bergmann konnte sich im Finaldurchgang von Platz 18 auf Rang 11 verbessern.

 

 

 

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