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Riesch gewinnt Slalom von Zagreb

Mit einer taktischen Meisterleistung gewann Maria Riesch den Kampf auf dem Bärenberg von Zagreb gegen die unglücklich agierende US Amerikanerin Lindesey Vonn und holt sich mit dem dritten Slalom Sieg in Folge nach dem roten Trikot der Slalomweltcupführenden auch das rote „Leiberl“ der Gesamtweltcupführenden.

„Ich habe mich im zweiten Durchgang nicht mehr wohl gefühlt, es war ein Kampf auf einer schwierigen Piste. Es tut mir sehr leid für Lindsey. Ich hätte sie heute niemals geschlagen, wenn sie nicht ausgefallen wäre“, sagte die 24-Jährige. Dank Vonns Patzer hat Riesch als erste Deutsche seit Martina Ertl 1998 im Riesenslalom wieder drei Rennen in Folge in einer Disziplin gewonnen. 110 Punkte Vorsprung auf Vonn in der Disziplinwertung sind der Lohn. Im Gesamtweltcup liegt sie 73 Zähler vor Tanja Poutiainen (Finnland) und 77 vor ihrer auf Rang drei zurückgefallenen Freundin Lindsey.

„Dieser Vorsprung ist alles andere als beruhigend. Es wird ein ganz harter Kampf zwischen Lindsey und mir bis zum letzten Rennen“, sagte Riesch.

Highnoon am Bärenberg – Es ging um viel – Maria Riesch wollte das Rote Trikot im Slalomweltcup verteidigen, griff nach dem Roten Trikot der Gesamtweltcupführenden und nebenbei noch nach 60.000 Euro Siegprämie.

Die nach dem 1.Lauf auf Rang 3 plazierte Veronika Zuzulova wurde ein Opfer der immer schwerer befahrenen eisigen Piste. Nach einem Fahrfehler schied sie kopfüber aus. Sarka Zahrobska, die als Vierte in den Finallauf ging, scheiterte bereits an der vorgegebenen Bestzeit von Nicole Gius.

Als zweite nach dem 1. Durchgang ging die 24-jährige aus Partenkirchen verhalten ins Rennen – verlor in den Zwischenzeit immer mehr von ihrem Guthaben – rettet aber am Ende mit der 17. Zeit im 2. Lauf noch 44 Hundertstel Sekunden vor der Südtirolerin Nicole Gius ins Ziel und mußte darauf warten was ihre Freundin Lindesey Vonn in den Schnee von Sljeme zaubert.

Gleich beim Start unterlief der US Amerikanerin ein Fehler. Die Lunte war gezündet und Vonn setzte – nichts wissend von der taktischen Fahrt von Maria Riesch – alles auf eine Karte. Doch diese Karte stach nicht. Ein „Einfädler“ und das unvermeidliche Aus für Vonn.

Alles riskiert alles verloren. Keine Siegprämie, kein rotes Trikot im Slalomweltcup und auch der Verlust der Gesamtweltcupführung war das Ergebnis eines schwarzen Sonntags für Lindesey Vonn.

Noch schwärzer war dieser Sonntag nur für das ÖSV Team. Nur Kathrin Zettel konnte die Ehre der Österreichischen Damen retten. Sie wurde am Ende hinter der Schwedin Anja Pärson Fünfte. "Die Fahrt im zweiten Durchgang war besser als die im ersten. Ich bin aber nicht zufrieden, teilweise bin ich nicht richtig ins Fahren gekommen und hab mir zu wenig zugetraut. Immerhin habe ich es in die Top Ten geschafft, das sind wertvolle Punkte, analysierte die 22-Jährige.

Michaela Kirchgasser, Simone Streng, Alexandra Daum, Anna Fenninger und Carmen Thalmann (alle 1. Durchgang) schieden allesamt aus. Katrin Triendl schaffte als 38. nicht die Qualifikation fürs Finale.

Viel schlimmer als das Ergebnis des ÖSV – Bernadette Schild schied als Zweitbeste ÖSV Fahrerin im zweiten Durchgang aus – war die vermutlich schwere Verletzung von Nicole Hosp die sie sich beim Einfahren zuzog. Eine genaue Diagnose liege zwar noch nicht vor, doch Cheftrainer Mandl befürchtete erhebliche Folgen: "Die großen Schmerzen deuten auf eine gröbere Verletzung hin."

Eine erste Diagnose bei der Röntgenuntersuchung in Zagreb ergab, dass sich Hosp keinen Knochen im Bereich des schmerzenden linken Knies verletzt hat. Das bestätigte ÖSV-Arzt Franz Seibert. In einer ersten Befürchtung war von einem möglichen Bruch des Schienbeinkopfes die Rede gewesen.

Zur weiteren Abklärung (Band- oder Knorpelverletzung) wurde Hosp per Auto in die Tiroler Privatklinik Hochrum gebracht, die rund einstündige Untersuchung von den Ärzten Christian Fink und Christian Hoser soll am Abend stattfinden. In einer ersten Reaktion gegenüber dem ORF meinte die Tirolerin: "Das Knie tut weh, das erste Gefühl war nicht gut. Aber ich will trotzdem optimistisch bleiben und hoffe, dass es nicht so schlimm ist. Schauen wir einmal, was genau die MRI-Untersuchung bringt."

Als erfolgreichste Slalomteam des Tages konnten sich die Deutschen Damen feiern lassen: Rieschs jüngere Schwester Susanne war als Zehnte zweitbeste Deutsche. Es folgten Fanny Chmelar (Partenkirchen), Christina Geiger (Oberstdorf), Monika Bergmann (Lam), Kathrin Hölzl (Bischofswiesen), Nina Perner (Karlsruhe) und Marianne Maier (Reichersbeuern) auf den Plätzen 13, 15, 16, 18, 22 und 24. Katharina Dürr (Germering) hatte das Finale verpasst, Anja Blieninger (Altenau) war ausgeschieden. 

Die Schweizerin Sandra Gini erreichte als Achte das zweitbeste Weltcup-Resultat ihrer Karriere. Nur in Maribor vor einem Jahr, wo sie den 6. Platz belegt hatte, war sie besser klassiert. Der slowenische Skisport ist in sechs Tagen die nächste Station im Frauen-Weltcup. Gini rückt damit definitiv in die erste Gruppe vor. In Zagreb hatte sie nur dank den Verletzungen von Marlies Schild und Chiara Costazza so weit vorne starten können. Mit Aline Bonjour (12.) klassierte sich eine zweite Schweizerin im ersten Dutzend. Die Waadtländer lag nach dem ersten Lauf mit fast vier Sekunden Rückstand erst an 24. Stelle. Mit der drittbesten Laufzeit verbesserte sie sich um zwölf Ränge. Erstmals in diesem Winter klassierten sich in einem Slalom zwei Schweizerinnen unter den ersten zwölf.

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1. Maria Riesch GER 1:58,96


2. Nicole Gius ITA 1:59,40


3. Sarka Zahrobska CZE 1:59,59


4. Anja Pärson SWE 2:00,20


5. Kathrin Zettel AUT 2:00,23


6. Frida Hansdotter SWE 2:00,30


7. Tanja Poutiainen FIN 2:00,53


8. Sandra Gini SUI 2:00,79


9. Manuela Mölgg ITA 2:00,80


10. Susanne Riesch GER 2:01,05


Endstand zum Slalom der Damen in Zagreb bitte hier klicken

Lindesy Vonn führt beim Slalom in Zagreb

Der Zweikampf zwischen Lindsey Vonn aus den USA und der Deutschen Maria Riesch setzte sich nach dem 1. Slalomdurchgang auch auf dem Bärenberg von Zagreb fort.

Im Vorort der kroatischen Hauptstadt Sljeme führt beim erstem Weltcuprennen des neuen Jahres Lindesy Vonn nach dem 1. Durchgang mit einem Vorsprung von 0,43 Sekunden vor Maria Riesch vom SC Partenkirchen und der Slowakin Veronika Zuzulova die jedoch schon einen Zeitrückstand von 1,12 Sekunden aufweist.

Natürlich war die Weltcupführende Vonn nach dem 1. Lauf sehr zufrieden: „Als ich gefahren bin, hab ich nicht gewusst, dass ich so schnell bin. Aber es war ein guter Lauf für mich, besser als zuletzt am Semmering.“

Von den extremen Zeitrückständen der Alpinski-Elite war Maria Riesch überrascht: „Ich hab mir nicht gedacht, dass es so schwierig ist. Die extremen Zeitrückstände verwundern mich ein bisserl. Ich weiß natürlich nicht, wie sich die Piste entwickelt - sie dürfte wohl nachlassen. Solche Rückstände habe ich noch nie erlebt.“

Sandra Gini geht als Siebtplazierte, mit einem Zeitrückstand von 2,52 Sekunden, als beste Schweizerin in den Finaldurchgang der heute Nachmittag um 12.30 Uhr gestartet wird. Auch Aline Bonjour schaffte als 24. den Sprung unter die Top 30.

Für den ÖSV war es ein ganz schwarzer Sonntag. Mitfavoritin Nicole Hosp verletzte sich bereits beim Einfahren schwer und mußte mit starke Knieschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Michaela Kirchgasser die mit 23 Jahren heute als die älteste Österreicherin ins Rennen ging schied nach einem Torfehler aus. Als beste Fahrerin aus dem Österreichischen Team plazierte sich Kathrin Zettel mit einem Zeitrückstand von 2,85 Sekunden auf dem 12. Rang. Außer Zettel konnte sich nur noch Bernadette Schild als 30. mit einem Zeitrückstand von 4,33 Sekunden für das Finale qualifizieren. Die übrigen Österreicherinnen schieden aus oder verpassten die Qualifikation für de Entscheidung.

Der DSV konnte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung aufwarten, wenn auch die Zeitabstände von Kathrin Hölzl (Platz 12 - + 3,07 Sekunden), Fanny Chmelar ( 13. + 3,20) und Christina Geiger (Platz 17 - + 3,28) die mit Startnummer 40 überraschte, sehr groß erscheinen. Auch Sussanne Riesch (20. - +3,34), Monika Bergmann (22. - + 3,58), Nina Perner (26. - + 4,05) und Marianne Mair (28. - + 4,20) qualifizierten sich für den Finallauf. Damit stellt der DSV mit 8 Rennläuferinnen die stärkste Nation im 2. Durchgang.

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Hosp beim Einfahren für Slalom schwer gestürzt

Nicole Hosp ist beim Einfahren vor dem heutigen Weltcup-Slalom in Zagreb schwer gestürzt. Die Tirolerin überschlug sich, verletzte sich dabei am linken Knie und kann daher nicht an den Start gehen.

Wie schwer die Verletzung ist, ist noch unklar. Für genauere Untersuchungen wurde Hosp in ein Zagreber Krankenhaus gebracht.

ÖSV-Chef Trainer Mandl: Niki hat sich leider beim Einfahren bei der 2. Fahrt überschlagen. Eigentlich mit wenig Tempo. Sie hat starke Knieschmerzen, sie ist am Weg ins Krankenhaus und wird untersucht.

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Übertragungszeiten:

LIVE: Sonntag, 04.01.2009 - 09.30 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Zagreb (CRO)
5. Slalom der Damen: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 04.01.2009 - 09.40 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Zagreb (CRO)
5. Slalom der Damen: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 04.01.2009 - 09.45 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Zagreb (CRO)
5. Slalom der Damen: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 04.01.2009 - 10.15 Uhr - ZDF
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Zagreb (CRO)
5. Slalom der Damen: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 04.01.2009 - 12.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Zagreb (CRO)
5. Slalom der Damen: 2. Durchgang

LIVE: Sonntag, 04.01.2009 - 12.15 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Zagreb (CRO)
5. Slalom der Damen: 2. Durchgang

LIVE: Sonntag, 04.01.2009 - 12.25 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Zagreb (CRO)
5. Slalom der Damen: 2. Durchgang




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Das letzte Rennen - Slalom Damen am Semmering
Riesch gewinnt Nachtslalom am Semmering

Maria Riesch aus Garmisch Partenkirchen feiert am Zauberberg ihren zweiten Slalomsieg in Folge, den insgesamt achten Weltcupsieg in ihrer Karriere. Den zweiten Platz sicherte sich die Finnin Tanja Poutiaine vor der US Amerikanerin Lindsey Vonn.

Auf dem Weg zum Sieg kamen ihr während der Fahrt auch Zweifel: „Ich hab im mittleren Teil einen Fehler gehabt. Ich hab mir da gedacht: Jetzt muss ich unten voll attackieren. Viel denkt man während dem Fahren nicht. Aber wenn man so einen Fehler macht, dann denkt man schon, dass man jetzt vielleicht das Rennen vergeben hat. Aber oft sind genau solche Fehler der Grund, warum man dann noch mehr Gas gibt.“

Riesch übernahm damit auch die Führung im Disziplin-Weltcup. Im Gesamtklassement machte die 24-Jährige weiteren Boden auf die Führende Vonn gut und hat als neue Zweite mit 507 Punkten nur noch 23 Zähler Rückstand.

Riesch ist nach Vonn und Zettel die dritte Läuferin, die in den bisher zwölf Saisonrennen zwei Siege geschafft hat. In allen vier Saisonrennen, in denen Riesch bisher auf dem Podest war, stand auch ihre Freundin mit oben. "Wir teilen uns das eben schön auf", scherzte Riesch.

Riesenslalom Vortages Siegerin Kathrin Zettel, schrammte um 21 Hundertsel Sekunden knapp am Podest vorbei und mußte sich mit dem 4. Rang begnügen. Mit einem starken zweiten Lauf schob sich Niki Hosp noch auf den siebten Rang vor. Einzige weitere ÖSV-Läuferin, die sich für den zweiten Lauf qualifizierte, war Bernadette Schild. Die Schwester der verletzten Marlies Schild lieferte eine Talentprobe ab und landete auf dem 24. Rang.

Hinter der Tagessiegerin Maria Riesch holten auch Kathrin Hölzl (Bischofswiesen) als 15., Fanny Chmelar (Partenkirchen) als 17., Monika Bergmann (Lam) als 22. und Katharina Dürr (Germering) als 23. Weltcup-Punkte. „Das ist die Anzahl der Läufer im Finale, die wir uns erwarten“, sagte Wolfgang Maier, Alpin-Direktor des DSV.

Bei aller Freude gab es aber auch Tränen im Team des DSV. Vor allem die Schwester der Siegerin, Susanne Riesch war sehr enttäuscht: „Es ist einfach sehr ärgerlich. Im Training komme ich ins Ziel und im scheiß Rennen nicht. Das ist mir unerklärlich“. Außer der Partenkirchenerin verpassten Christina Geiger (Oberstdorf), Marianne Mair (Reichersbeuern), Anja Blieninger (Altenau) und Nina Perner (Karlsruhe) den zweiten Durchgang.

Gute Leistungen erbrachten auch die Schweizerinnen Sandra Gini und Aline Bonjour, die mit den Rängen 12 und 13 die Tickets für die WM im Val d'Isère lösten. Ihre Teamkolleginnen Denise Feierabend, Rabea Grand und Miriam Gmür konnten sich nicht für den 2. Lauf qualifizieren

Die Stimmung beim Skifest auf dem Semmering war auch am zweiten Tag mitreißend. Obwohl der Bewerb erst um 15.30 Uhr startete, kam die Großzahl der Besucher schon um die Mittagszeit auf den Semmering. 13.000 Skibegeisterte waren beim Slalom live dabei, sie harrten trotz eisiger Temperaturen, bei minus acht Grad, aus und feierten ein rot-weiß-rotes Weltcupfest, auch wenn nach ersten Zählungen der Rekord von 2006 nicht ganz erreicht wurde.

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1. Maria Riesch GER 1:55,97


2. Tanja Poutiainen FIN 1:56,18


3. Lindsey Vonn USA 1:56,69


4. Kathrin Zettel AUT 1:56,90


5. Sarka Zahrobska CZE 1:57,04


6. Ana Jelusic CRO 1:57,55


7. Nicole Hosp AUT 1:58,16


8. Haily Duke USA 1:58,20


9. Veronika Zuzulova SVK 1:58,22


10. Maria Pietilä-Holmner SWE 1:58,62

Zagreb-Sljeme - Riesch vor "Hattrick"

Geht die Slalom-Siegesserie von Maria Riesch weiter? In Zagreb (Sonntag ab 9:45h im Live-Ticker und -Timing) greift sie nach dem dritten Triumph in Folge und der Spitze im Gesamtweltup. Nachdem sie bisher in Kroatien nie ins Ziel kam, ist sie umso motivierter: "Dieses Mal will ich es besser machen."

"Nach dem zweiten Saisonsieg im Slalom von Semmering freue ich mich natürlich auf Zagreb. Ich bin gut in Form und möchte wieder um einen Podestplatz kämpfen. Die Piste liegt mir eigentlich ganz gut, auch wenn ich dort bis dato keine guten Erfahrungen gesammelt habe", erklärte Riesch.

Bundestrainer Matthias Berthold legt Wert darauf, dass er neben seiner Vorzeigeathletin noch einige Eisen mehr im Feuer hat: "Neben dem zweiten Saisonsieg von Maria Riesch haben wir zuletzt auch eine gute Mannschaftsleistung geboten. Wir wollen diese Entwicklung in Zagreb fortführen", kündigte er an und nominierte neben Maria Riesch deren Schwester Susanne, Monika Bergmann, Anja Blieninger, Fanny Chmelar, Katharina Dürr, Christina Geiger, Kathrin Hölzl, Marianne Mair und Nina Perner.

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BLICK ZURÜCK SAISON 2006/07:
Poutiainen gewinnt Nachtslalom von Zagreb

Über 10"000 Zuschauer, unter ihnen der einstige Superstar Janica Kostelic, erlebten am Bärenberg von Zagreb ein Slalomspektakel bei dem am Ende die Finnin Tanja Poutiainen die Skispitzen vorne hatte: "Ich war nach dem ersten Lauf nicht sicher, ob es für den Sieg reichen wird. Im zweiten Lauf habe ich alles riskiert. Der erste Sieg hier in Zagreb war etwas spezielles. Aber auf diesen Sieg habe ich so lange gewartet - über drei Jahre." Die Finnin verwies Marlies Schild und Veronika Zuzulova auf die Ehrenränge und kassierte einen Scheck in Höhe von 60 000 Euro.

Den zweiten Rang und damit wieder das rote Trikot der Slalom Weltcup Führenden sicherte sich die Vorjahressiegerin Marlies Schild, die nach dem 1. Durchgang noch in Führung lag. Schild hat nun im Kampf um die Disziplinen-Kugel 75 Punkte Vorsprung auf ihre Teamkollegin Nicol Hosp die im zweiten Durchgang ausschied und heute ohne Punkte blieb. Neue Dritte ist nun Tanja Poutiainen, 88 Punkte hinter Schild zurück.

Für Nicole Hosp war es am Ende ein rabenschwarzer Tag. Zur Halbzeit noch auf Rang zwei liegend schied sie nach einem Torfehler aus und konnte auch im Gesamtweltcup keinen Boden gutmachen. "Sicherlich bin ich enttäuscht, aber im Slalom ist ein Ausscheiden schnell möglich", meinte Hosp. Ihre größte Konkurrentin, die Weltcup-Zweite Lindsey Vonn aus den USA war in Zagreb nicht am Start. Die US-Amerikanerin bereit sich in ihrem Heimatland bereits auf die Überseerennen in Vancouver vor. Vonn war heute, obwohl nicht am Start, die große Gewinnerin, da auch die Deutsche Maria Riesch im Finaldurchgang ausschied.

Knapp das Podest verpasste die Österreicherin Kathrin Zettel, die mit 0,21 Rückstand auf Zuzulova Vierte wurde. "Ich bin mit meinem zweiten Lauf nicht ganz zufrieden, weil ich im Flachen zu viele Fehler hatte. Aber ich bin nicht unzufrieden, weil die Form ansteigt", sagte Zettel. Ihre Teamkollegin Elisabeth Görgl wurde 17.

Aus Schweizersicht überraschte bei ihrem Weltcup-Debut die 19-jährige Denise Feierabend mit einer kecken und unbeschwerten Fahrweise. Der formidable 18. Rang darf als grosser Erfolg gewertet werden. Aber auch die andere Schweizerin mit Jahrgang 1989, Célina Hangl, wusste mit dem 14. Platz zu gefallen. Beste Eidgenossin war Sandra Gini. Sie verlor auf Siegerin Poutiainen 2.68 Sekunden, was Rang elf bedeutete.

Aus Sicht des DSV gab es Licht und Schatten. Maria Riesch schied nach einem „Einfädler“ im Finaldurchgang aus und Monika Bergmann, die nach dem ersten Lauf noch Sechste gewesen war, fand im zweiten Durchgang nicht zu ihrer Leistungsstärke und wurde mit 2,27 Sekunden Rückstand Zehnte. Fanny Chmelar zeigte hingegen einen starken Lauf und ging zwischenzeitlich sogar in Führung. Sie landete nach einem minimalen Fehler im Zielhang am Ende auf dem 13. Platz (+3,36 Sekunden). Susanne Riesch dürfte als 16. (+3,64 Sekunden) ebenfalls mit ihrem Abschneiden zufrieden sein. Auch Carolin Fernsebner sammelte als 23. (+5,73) Weltcup-Punkte.

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1. Tanja Poutiainen FIN 1:52,83


2. Marlies Schild AUT 1:53,35


3. Veronika Zuzulova SVK 1:53,51


4. Kathrin Zettel AUT 1:53,72


5. Nina Löseth NOR 1:54,17


6. Sarka Zahrobska CZE 1:54,40


7. Manuela Mölgg ITA 1:54,43


8. Maria Pietilä-Holmner SWE 1:54,71


9. Therese Borssen SWE 1:54,74


10. Monika Bergmann GER 1:55,10

BLICK ZURÜCK SAISON 2006/07:
Marlies Schild feiert Slalomsieg in Zagreb

Marlies Schild bleibt die "Snow Queen" auf dem Bärenberg von Zagreb! Die Salzburgerin gewann wie im Vorjahr den Nachtslalom in Zagreb und feierte den 4. Sieg in diesem Jahr in dieser Disziplin. Im Finaldurchgang verteidigte sie ihren Vorsprung trotz Patzer im oberen Streckenabschnitt und einem mehr als unsportlichen Pfeifkonzert der 25.000 kroatischen Zuschauer souverän. Standesgemäß konnte sich Schild als „Schneekönigin“ über Krone und Mantel sowie 60.000 Euro Preisgeld, das höchste im Frauen-Weltcup, freuen. Die zweitplatzierte kroatische Lokalmatadorin Ana Jelusic hatte bereits 1,66 Sekunden Rückstand. Den 3. Rang sicherte sich die Tschechin Sarka Zahrobska (+1,85). Die Schwedin Anja Pärson, die sich nach dem ersten Lauf auf Platz zwei plazierte, schied nach guten Zwischenzeiten kurz vor dem Ziel aus. Die Italienerin Chiara Costazza bestätigte derweil mit Rang 4, nach dem sie bereits Fünfte am Zauberberg in Semmering war, ihren Aufwärtstrend und verwies US Girl Resi Stiegler, die als Vierte ins Finale ging, auf Rang 5. Das ÖSV Team, hinter Marlies Schild konnte heute nicht an die bisherigen Saisonleistungen anknüpfen. Nicole Hosp und Kathrin Zettel landeten auf den Rängen 11 und 12, Michaela Kirchgasser scheiterte bereits im 1. Durchgang. Monika Bergmann-Schmuderer qualifizierte sich als beste Deutsche auf Rang 7. Kathrin Hölzl verbesserte sich von Platz 30 nach dem 1. Lauf auf Platz 15, Fanny Chmelar wurde 25. Pech hatte die Schweizerin Aita Camistral. Die Engadinerin qualifizierte sich mit ihrer persönlichen Bestleistung und dem 22. Platz für den zweiten Lauf, fädelte dort aber kurz vor dem Ziel ein. Rabea Grand wurde 36. und verpasste das Finale um rund eine halbe Sekunde. Im Slalom-Weltcup ist Marlies Schild, die bereits 203 Punkte Vorsprung auf ihre Teamkollegin Kathrin Zettel hat, die kleine Slalom-Weltcupkugel kaum mehr zu nehmen. Auch im Gesamtweltcup baute Schild ihren Vorsprung auf nun 133 Punkte auf Nicole Hosp aus. Kathrin Zettel ist Dritte vor der besten Nicht-Österreicherin Lindsey Kildow die einen Rückstand von 249 Punkten auf die Führende aufweist.


1. Marlies Schild AUT 1:59,40


2. Ana Jelusic CRO 2:01,06


3. Sarka Zahrobska CZE 2:01,25


4. Chiara Costazza ITA 2:01,42


5. Resi Stiegler USA 2:01,50


6. Tanja Poutiainen FIN 2:01,71


7. Monika Bergmann-Schmuderer GER 2:01,75

BLICK ZURÜCK - SAISOM 2005/06
Schild führt österreichischen Doppelsieg an

Die erste Skiweltcup Siegerin im Olympiajahr 2006 heißt Marlies Schild aus Österreich. Sie bewältigte den „Hausberg Sljeme“ der kroatischen Hauptstadt Zagreb, vor 25.000 begeisterten Zuschauer in einer Bestzeit von 1:53.63 Minuten und konnte sich über eine Siegprämie von 60.000 Euro freuen. Die Salzburgerin markierte wie schon zuletzt in Osttirol Laufbestzeit in beiden Durchgängen. Es war der sechste Weltcup-Sieg für Schild, der fünfte im Slalom. Aber auch ihre Mannschaftskollegin Kathrin Zettel, die sich auf Rang 2 platzierte, erhielt einen Scheck in Höhe von 30.000 Euro und der Drittplazierten Lokalmatadorin Janica Kostelic, die den 2. Lauf durch ein Missgeschick kurz nach dem Start nur mit einem Stock und ohne Handschuh beenden musste, wurden immerhin noch 15.000 Euro auf ihrem Konto gutgeschrieben. Damit verhinderte die Kroatin, die ihre Führung im Gesamtweltcup ausbaute, einen Dreifacherfolg der Österreicherinnen, denn die Halbzeitdritte Nicole Hosp aus Tirol landete in der Endwertung auf Platz vier. Annemarie Gerg fuhr als beste Deutsche in 1:57,34 Minuten auf Rang elf. Anja Blieninger (1:57,60) schaffte als 14. ihr bestes Weltcup-Resultat und die halbe Olympia-Norm. Martina Ertl-Renz (1:57,88) kam auf Rang 19. Sonja Nef, die in den Rennen kurz vor dem Jahreswechsel in Lienz wegen einer Grippe nicht startete, war mit Rang 21 einmal mehr weit von der für eine Teilnahme geforderten Olympiavorgabe entfernt und das auf dem Hang, auf dem sie vor einem Jahr noch Fünfte geworden war. Will die einstige Riesenslalom-Weltmeisterin zum Karriere-Abschluss in Italien dabei sein, muss sie im Januar entweder einmal unter den ersten sieben oder zweimal in den Top Ten klassiert sein. Am Samstag geht es bei den Damen aber schon wieder weiter. Dann steht der Riesenslalom von Marburg auf dem Programm! Die Top 10 Rennläuferinnen beim Slalom von Zagreb: 1. Marlies Schild (AUT) 1:53,63. 2. Kathrin Zettel (AUT) 0,44 zurück. 3. Janica Kostelic (CRO) 1,45. 4. Nicole Hosp (AUT) 1,62. 5. Anja Pärson (SWE) 1,64. 6. Tanja Poutiainen (FIN) 1,84. 7. Kristina Koznick (USA) 2,06. 8. Sarka Zahrobska (CZ) 3,35. 9. Therese Borssen (SWE) 3,54. 10. Resi Stiegler (USA) 3,61.


Nach Lienz - auch ein Sieg in Zagreb - Marlies Schild in Siegeslaune


Kathrin Zettel - 44/100 Sekunden fehlten zum ersten Weltcupsieg


Kostelic rast beiM Slalom in Zagreb mit einem Stock auf Rang 3


Therese Borssen: Vom 29. Platz auf Rang 9 vorgefahren - Respekt

BLICK ZURÜCK SAISON 2004/05
Poutiainen gewinnt Slalom in Zagreb

Tanja Poutiainen hat das erste alpine Weltcup-Rennen vor über 20 000 Fans in Zagreb gewonnen. Die 24-Jährige Finnin setzte sich im Nacht-Slalom in 1:50,71 Minuten durch und konnte ihren vierten Saisonsieg feiern. Auf Platz zwei kam die Amerikanerin Kristina Koznick in 1:50,78 Minuten vor Marlies Schild (1:51,19) aus Österreich die auch auf dem "Bärenberg" ihre Podestserie fortsetzen konnte: "Ich freu mich schon über den dritten Platz. Oben der Fehler hat nicht sein müssen, unten dann noch ein Fehler. Aber ich freu mich auch über Platz drei. Nach dem Fehler hab ich mir gedacht: Ich muss alles riskieren, damit noch was geht." Niki Hosp tastete sich als Vierte wieder an die Weltspitze heran und sorgte für ein auf den ersten Blick erfreuliches ÖSV Ergebnis. Hosp: "Ich war schon sehr froh, dass der Einser im zweiten Lauf wieder einmal aufgeleuchtet ist. Ich hab im Training schon gewusst, dass ich schnell sein kann. Und heute hab ich mir wieder die Sicherheit geholt." Dahinter dann ein ÖSV Loch - nur noch Sabine Egger kommt in die Wertung. Die Nachwuchs-Hoffnungen Zettel (1. Lauf) und Kirchgasser (2. Lauf) scheiden aus. Noch schlechter schneidet das DSV Team ab. Martina Ertl aus Lenggries kam als einzige deutsche Starterin ins Ziel und wurde in 1:52,61 Minuten 13. Monika Bergmann-Schmuderer und Annemarie Gerg schieden aus. Mit dem 5. Platz schaffte die Schweizerin Sonja Nef ihr mit Abstand bestes Slalom-Ergebnis im laufenden Winter und damit auch in ihrer zweiten Disziplin wieder den Anschluss an die Weltspitze. Marlies Oester lieferte als 19. zwar ebenfalls ihr bestes Saisonergebnis im Slalom ab. Für die Berner Oberländerin wird dies aber nur ein schwacher Trost sein, zumal sie nach dem ersten Lauf Platz 12 belegt und sich so die Basis für ein Top-Ergebnis gelegt hatte. Für Janica Kostelic dauerte der Auftritt vor heimischem Publikum nur wenige Sekunden. Die dreifache Olympiasiegerin fädelte zur Enttäuschung des überwiegend einheimischen Publikums im ersten Lauf schon im obersten Streckenteil ein. "Schade! Dieser Sieg wäre das größte Erlebnis für mich gewesen", war die Kroatin danach bitter enttäuscht. Nicht viel weiter kam Anja Pärson. Die Schwedin rutschte weg, stieg zwar noch zurück, doch für die Qualifikation für den zweiten Durchgang war der Rückstand verständlicherweise zu gross. Poutiainen konnte mit ihren vierten Saisonsieg die Führung im Gesamtweltcup vor Renate Götschl (8 Punkte Rückstand) übernehmen und baute ihre Führung im Slalom-Weltcup weiter aus. Die Damen übersiedeln nun nach Marburg, wo am Wochenende die letzten Bewerbe vor der WM auf dem Programm stehen. Am Samstag geht es im Riesenslalom zur Sache und am Sonntag wird wieder um Slalom Weltcuppunkte gekämpft. Die Top 10 beim Nachtslalom in Zagreb: 1. Tanja Poutiainen (FIN) 1:50,71. 2. Kristina Koznick (USA) 0,07 zurück. 3. Marlies Schild (AUT) 0,48. 4. Nicole Hosp (AUT) 0,92. 5. Sonja Nef (SUI) 1,03. 6. Sarah Schleper (USA) 1,04. 7. Therese Borssen (SWE) 1,29. 8. Nika Fleiss (CRO) 1,31. 9. Ana Jelusic (CRO) 1,34. 10. Resi Stiegler (USA) 1,41.


1. Tanja Poutiainen

2. Kristina Koznick

3. Marlies Schild 

4. Nicole Hosp

5. Sonja Nef

6. Sarah Schleper
 
7. Therese Borssen

8. Nika Fleiss 

 

 

 

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