Der Franzose Julien Lizeroux, der nach
dem ersten Durchgang noch Vierter gewesen war feierte beim Slalom von
Kranjska Gora seinen zweiten Saisonsieg vor dem zur Halbzeitführenden
Italiener Giuliano Razzoli (+0,34) und dem Deutschen Felix Neureuther
(+0,56).
Julien Lizeroux schloß damit nahtlos
an seine Leistungen der letzten Wochen an: „Ich hab meinen ersten Sieg
in Kitzbühel gefeiert, dann noch die zwei Medaillen in Val d'Isere. Ich
war heute so relaxed, bin locker runter gefahren. Und war dann im Ziel
von meiner Zeit selbst überrascht.
Dank zweier fast fehlerfreier Läufe
konnte sich der Garmisch-Partenkirchner Felix Neureuther, nach Adelboden
über den zweiten Podestplatz in dieser Saison freuen.
Bitter verlief der Finallauf für das
starke ÖSV-Power-Team das den Sprung auf das Stockerl hauchdünn
verfehlte. Benjamin Raich wurde als Vierter bester Österreicher. Auf den
Podestplatz fehlen nur 4 Hundertstel Sekunden.
Der nach dem 1. Lauf auf Rang 2
plazierte Reinfried Herbst schied nach einem Einfädler aus. Auch Mario
Matt der sich im Finale vom 12 auf den 5 Rang verbesserte, fehlten am
Ende nur 6 Hundertstel Sekunden auf den Drittplazierten Neureuther.
Hinter Matt plazierten sich Slalomweltmeister Manfred Pranger auf dem
geteilten 6. Rang, gefolgt von Marcel Hirscher der Achter wurde und das
starke ÖSV Ergebnis abrundete.
Als bester Swiss-Ski-Fahrer klassierte
sich Marc Gini auf dem 15. Rang. Silvan Zurbriggen vermochte dank einer
Steigerung vom 28. Zwischenrang bei Wettkampf-Hälfte noch auf den 18.
Platz vorzustossen. Markus Vogel holte auf Position 25 zum zweiten Mal
in seiner Karriere Weltcup-Punkte.
Für die weiteren Deutschen lief es auf
der anspruchsvollen "Podkoren 3"-Piste nicht gut. Stefan Kogler vom
Schliersee schied aus, der Garmischer Fritz Dopfer verpasste mit 2,61
Sekunden Rückstand den Einzug in den zweiten Lauf genauso der
Oberstaufener Philipp Schmid (2,86 Sekunden zurück) bei seinem
Weltcup-Debüt.
Die Entscheidung im Kampf um die
Slalom-Kristallkugel wird in Are fallen. Der Vorsprung von Leader
Jean-Baptiste Grange, der in Kranjska Gora zurücksteigen musste und ans
Ende des Klassements zurückfiel, beträgt noch 49 Punkte auf Ivica
Kostelic. Eine kleine Chance hat auch noch Slalom-Asse Manfred Pranger,
ihm fehlen 92 Punkte auf Grange.
Kostelic, der sich im 2. Durchgang mit
Laufbestzeit von Rang 28 auf Platz 11 verbesserte, behält die Führung im
Gesamtweltcup, wenn er auch nur noch 2 Punkte vor Benjamin Raich liegt.
Die Favoriten auf die große Kristallkugel sind aber Aksel Lund Svindal
und Didier Cuche. Der Norweger hat 86 Punkte Rückstand auf Kostelic,
Cuche fehlen 110 Punkte. Aber jetzt kommen drei Speed-Rennen - wo
Svindal und Cuche zu den Sieg-Anwärtern zählen.
Weiter geht es nun in den Norden nach Kvitfjell, wo ab Freitag drei
Speed-Rennen auf dem Programm stehen.
Beim Hundertstel Slalomkrimi von
Kranjska Gora führt nach dem 1. Durchgang etwas überraschend der
Italiener Giuliano Razzoli in einer Zeit von 48,74 Sekunden
Razzoli der mit Startnummer 21 noch
ganz nach vorne fuhr, zeigt sich im Ziel sehr zufrieden: „Ich bin sehr
glücklich über diese Leistung, besser hätte es nicht laufen können.“
Ab Rang zwei wird es dann richtig eng.
Der Zweitplazierte Reinfried Herbst, der seinerseits 15 Hundertstel
Rückstand auf den Führenden hat , Benjamin Raich (+0,16), Julien
Lizeroux (+0,17) und Marcel Hirscher (+0,18) liegen nur durch 3
Hundertstel getrennt auf den Ränge 2 bis 5.
Reinfried Herbst sah sich nach dem 1.
Durchgang bestätigt: „Ich hab es schon heute Morgen gesagt, das wir ein
sehr enges Rennen. Der 1. Durchgang war ohne Schwierigkeiten gesetzt, da
wird von jedem attackiert und dann schiebt sich die Spitzengruppe
zusammen.“
Ein weiteres „Hundertstel Paket“ folgt
mit Andre Myhrer (6. - +0,52) aus Schweden, dem Deutschen Felix
Neureuther und Slalomweltmeister Manfred Pranger aus Österreich
(zeitgleich 7. - +0,53).
Der im Slalomweltcup Führende,
Jean-Baptiste Grange (+0,86) mußte sich nach dem 1. Lauf mit dem 10 Rang
begnügen. Gesamtweltcup Leader Ivica Kostelic (+ 1,68) geht gar nur als
24. in den Finallauf.
Die Schweizer zeigten in Slowenien
eine durchzogene Leistung. Silvan Zurbriggen bangte als 28. lange um die
Qualifikation für den zweiten Lauf. Ein wenig besser lief es für Marc
Gini (18. - 1,37) und Markus Vogel (21. - 1,54), die auch im
Finaldurchgang starten werden. Marc Berthod und Sandro Viletta schieden
aus.
Den 2. Durchgang setzt ÖSV-Trainer
Höflehner. Sicher kein Nachteil für das starke österreichische
Slalomteam.
Im Finale (Start 12.15 Uhr) können wir
uns auf spannende Läufe freuen. Die ersten fünf liegen nur durch 18
Hundertstel getrennt hauchdünn zusammen. Auch Myhrer, Pranger und
Neureuther mischen mit 5 Zehntel Rückstand noch voll mit. Bei einem
Fehler im 2. Durchgang geht es von einem Spitzenplatz aber auch schnell
nach hinten.
Im Slalom-Weltcup würde es beim
aktuellen Zwischenstand wieder richtig spannend. Reinfried Herbst würde
mit den 80 Punkten den Rückstand auf Grange (10.) bis auf 49 Punkte
reduzieren.
Im Gesamtweltcup würde nach dem
Ergebnis des 1. Laufes Benjamin Raich (3. – 60 Punkte) das Rote Trikot
von Ivica Kostelic übernehmen der zur Zeit nur auf Rang 24 liegt.
Das letzte
Rennen - WM Slalom der Herren in Val d'Isere
Manfred Pranger ist
Slalomweltmeister 2009
„Er ist einer der nettesten Menschen
überhaupt …“ sagen Serviceleute, Teamkollegen und sogar Konkurrenten wie
Felix Neureuther und heute ist dieser nette Mensch zum Weltmeister
geworden: Manfred Pranger behält die Nerven und fährt zur für Österreich
so wichtigen Goldmedaille.
Manfred Pranger: „Ich hab es mir schon
zwei Mal vorgesagt - es ist so unglaublich. Ich hab immer davon
geträumt. Hab mir immer gedacht: Wenn ich nur mal Weltmeister werden
könnte. Ich hab gesehen, dass die anderen vor mir rausgeflogen sind. Ich
hab mir gedacht: Hauptsache eine Medaille. Ich fahr nur ins Ziel, habe
nichts riskiert. Dass es noch gereicht hat, ist unglaublich.“ beschreibt
der neue Weltmeister seine Gefühle.
Der Vizeweltmeister ist ein Franzose
und versetzt das Publikum in Begeisterungsstürme: Julien Lizeroux
zaubert als vierter des ersten Durchganges einen Traumlauf in die
ruppige Piste und zieht damit vielleicht seinen Mitkonkurrenten die
Nerven: er schwingt im Ziel mit über einer Sekunde Vorsprung ab und
gleich nach ihm fallen Topfavorit Grange und der Überraschungszweite
Johan Brolenius aus. Nur Pranger kann Lizeroux noch 31 Hundertstel
abnehmen
Julien Lizeroux: „Es war am Start
verrückt. Du siehst die ganzen Leute, die für dich schreien. Ich war im
Ziel über eine Sekunde vorne. Manfred war heute aber noch stärker als
ich - er hat es sich verdient, er hatte so ein schweres Jahr. Ich mag
diesen Sport, ich mag diese Anspannung. Ich hab meines Bestes gegeben“
Der glückliche Bronzemedaillengewinner
heißt somit überraschend Michael Janyk aus Kanada. „Es war nur eine
Frage der Zeit, dass wir eine Medaille haben. Wir haben ein starkes
Team. Nach dem Gold von Johnny haben wir gewusst, wir können es
schaffen. Kanada ist ein kleines Land, was das Ski fahren betrifft. Aber
wir haben gewusst, hier können wir etwas erreichen.“
Zufrieden mit Blech, sportlich höchst
fair und sehr sympathisch auf Platz 4 Felix Neureuther. Er zeigt endlich
wieder einmal sein großes Talent und fährt sich mit einem „lockeren
Lauf“ von Platz 14 noch fast in die Medaillenränge. Es fehlen nur 19
Hundertstel auf Bronze. Dennoch sagt Neureuther „Ich hätte mir heute
keine Medaille verdient. Aber ich habe im zweiten Lauf gesehen, dass ich
um den Sieg mitfahren könnte. Ich freu mich total mit den
Medaillengewinnern. Der Manni, das ist einer der Nettesten überhaupt,
auch wenn er am Start so seine Mätzchen macht …“. Und „die“ WM für Felix
kommt erst: in zwei Jahren seine Heimspiele in Garmisch-Partenkirchen!
Auf den weiteren Plätzen, mit über 2
Sekunden Rückstand aber ohne Medaillenchancen:
5. Mattias Hargin (SWE), 6. Steve Missillier (FRA), 7. Patrick Thaler (ITA),
8. Krystof Kryzl (SLO), 9. Urs Imboden (MOL), 10. Jimmy Cochran (USA)
Aus dem
Skiweltcup
Infopoint
Austria: C.
Egger
Noch mehr Informationen
finden Sie im
Skiweltcup-Forum
1. Manfred
Pranger AUT
1:44,17
2. Julien
Lizeroux FRA
1:44,48
3. Michael Janyk
CAN 1:45,70
4. Felix
Neureuther GER
1:45,89
5. Mattias
Hargin SWE
1:46,23
6. Steve
Missillier FRA
1:46,46
7. Patrick
Thaler ITA
1:46,54
8. Krystof Kryzl
POL 1:46,57
9. Urs Imboden
MDA 1:46,72
10. Jimmy
Cochran USA
1:46,83
Vorentscheidung im Slalomweltcup ?
Der Franzose Jean-Baptiste Grange
könnte beim vorletzten Saison-Slalom in Kranjska Gora bereits für ein
Vorentscheidung beim Kampf um die kleine Kristallkugel sorgen.
Hinter dem Franzosen folgt mit einem
Rückstand von 71 Punkten der kroatische Gesamtweltcupführende Ivica
Kostlic in Lauerstellung. Grange größter Konkurrent beim Kampf um die
Disziplinenkugel dürfte jedoch der Salzburger Reinfried Herbst sein. Ihn
trennen zwar noch 103 Punkte, jedoch kann er vielleicht auf die
Nervenschwäche von Grange hoffen. Hinter Herbst lauert zudem noch
Weltmeister Manfred Pranger auf seine Chance. Natürlich hat Grange aber
auch die Möglichkeit, die Früchte dieser Saison einzufahren. Mit einem
weiteren Sieg wäre ihm die Slalomkugel wohl nicht mehr zunehmen.
Der
Blick zurück - Saison 2007/08
Mölgg siegt in Kranjska Gora
Endlich – es ist vollbracht: Manfred Mölgg fährt
beim heutigen Slalom in Kranjska Gora seinen ersten, längst überfälligen
Sieg in einer Zeit von 1:42,29 ein. „Wunderbar. Gestern Zweiter, heute
Erster! Ich habe mir vorgenommen, im zweiten Lauf voll anzugreifen, ich
wollte unbedingt diesen Sieg …“ – und das hat man Mölggs Fahrweise
wahrlich angesehen! Auf Rang 2 Ivica Kostelic, der zwar im zweiten
Durchgang noch zulegen kann, Mölgg bleibt aber unerreichbar für ihn.
Rückstand +0,41. Auf dem sensationellen 3 Platz landet der frisch
gebackene Junioren-Weltmeister aus Österreich, Marcel Hirscher. Nachdem
er im ersten Lauf mit einer gewaltigen Leistung und Startnummer 31 noch
auf Platz 7 gefahren ist, kann er seine Form auch im zweiten Durchgang
bestätigen und bleibt nur 8 Hundertstel hinter Kostelic. „Ich habe mir
für heute vorgenommen: hopp oder dropp. Heute ist es zum ersten Mal
richtig aufgegangen – unglaublich!“ Mit Verlaub, der junge Herr erinnert
mich an einen gewissen Raich, der auch schon im zarten Alter von 19
Jahren in seiner ersten Saison auf dem Weltcuppodest landen konnte.
Solche Kaliber gibt es nicht allzu oft.
Jean-Baptiste Grange (FRA) verpasst zwar heute das
Stockerl, mit 0,55 Sekunden Rückstand und Platz 4 darf er aber das rote
Trikot behalten und als Führender zum Finale anreisen. Reinfried Herbst
(AUT +0,64) kann seinen zweiten Platz nicht halten und rutscht nach ein
paar kleinen Fehlern auf Platz 5 zurück.
6. wird Felix Neureuther (GER +0,86) – wie schon in
der gesamten Saison ist er ein verlässlicher Platzfahrer und es scheint
nur noch eine Frage der Zeit, wann er mal vom obersten Treppchen lacht.
Auf Platz 7 der Sieger von gestern, Ted Ligety. Er greift im zweiten
Durchgang wesentlich mehr an als im ersten und kann dementsprechend
einige Plätze gut machen. 8. und zweitbesten Italiener wird Cristian
Deville (+1,27), vor Julien Lizeroux (FRA +1,38) und seinem Landsmann
Giorgio Rocca, der noch den Sprung in die Top Ten schafft.
Der Kampf um die kleine Kugel wird in Bormio
spannend: Grange und Mölgg liegen nur wenige Punkte auseinander. Und
rein rechnerisch haben auch noch einige andere Chancen – zb Ivica
Kostelic. Nach den vielen Tiefschlägen, die der ÖSV heuer schon
hinnehmen musste, scheint es so, als ob nun neben dem Gesamtweltcup auch
die Disziplinenwertung außer Reichweite wäre, nachdem Matt heute mit
Platz 12 viel Boden verloren hat. Aber Wertungen und Punkte scheinen
seit dem letzten Wochenende ohnehin einen anderen Stellenwert bekommen
zu haben.
Wir gratulieren dem verdienten Sieger und freuen
uns auf ein spannendes Finale in Bormio!
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
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Skiweltcup-Forum
1. Manfred Mölgg ITA 1:42,29
2. Ivica Kostelic CRO 1:42,70
3. Marcel Hirscher AUT 1:42,78
4. Jean-Baptiste Grange FRA 1:42,84
5. Reinfried Herbst AUT 1:42,93
6. Felix Neureuther GER 1:43,15
7. Ted Ligety USA 1:43,52
8. Cristian Deville ITA 1:43,56
9. Julien Lizeroux FRA 1:43,67
10. Giorgio Rocca ITA 1:43,87
Der
Blick zurück - Saison 2006/07
Matt gewinnt Slalom in Kranjska
Gora
Der Österreicher Mario Matt hat auch den
Weltcup-Slalom im slowenischen Kranjska Gora gewonnen. Nach seinem Sieg
bei der WM und vergangene Woche in Garmisch-Partenkirchen fuhr der
27-Jährige in 1:40,64 Minuten zu seinem dritten Weltcup-Erfolg in diesem
Winter und übernahm die Führung im Slalom-Weltcup. „Der Slalomweltcup
ist jetzt natürlich mein großes Ziel, da bin ich ja auch auf einem ganz
guten Weg." Sein Landsmann Benjamin Raich übernahm mit Rang zwei
(1:41,25) die Führung im Gesamtweltcup, da der Norweger Aksel Lund
Svindal schon im ersten Lauf ausgeschieden war. "Im Gesamtweltcup fange
ich erst gar nicht zu rechnen an. Ich werde aber alle Bewerbe bis zum
Saisonende fahren, denn ich will auch zeigen, was ich mir in den
Speed-Bewerben heuer vorgenommen habe", meinte der neue Weltcup-Leader.
Dritter wurde der Italiener Manfred Moelgg (1:41,80). Den ÖSV-Erfolg
komplettiert Manfred Pranger mit Rang fünf, Reinfried Herbst mußte sich
mit dem 12 Platz bescheiden. Bester Schweizer wurde Marc Berthod als 7,
sein Teamkollege Marc Gini zeigte einmal mehr eine starke Leistung im
zweiten Durchgang, als er sich von Platz 26 noch auf den 9. Rang
verbesserte. Es ist dies sein bestes Ergebnis seiner Karriere im
Weltcup. Der Deutsche Felix Neureuther kugelte sich bei einem Sturz im
ersten Durchgang die linke Schulter aus. Alois Vogl verpasste als 33.
des ersten Laufs das Finale.
Der
Blick zurück - Saison 2005/06
Hattrick für Slalomkönig Rocca
Giorgio Rocca (ITA) krönt sich in Kranjska Gora
endgültig zum Slalomkönig dieser Saison und gewinnt zum dritten Mal in
Folge! Angesichts Rocca´s vorgelegter Zeit von 1.35,98 muss der
Halbzeitführende Raich alles riskieren und fädelt nach hervorragender
Zwischenzeit ein. Der Halbzeitzweite Pallander „verschläft“ den zweiten
Lauf und rutscht auf Platz 5 zurück. Auch Mario Matt (AUT) und Ivica
Kostelic (CRO) bringen ihre hervorragenden Positionen nach dem ersten Lauf
nicht ins Ziel und scheiden aus. Und so sehen die Top Ten von Kranjska
Gora wie folgt aus: 1. Giorgio Rocca (ITA 1.35,98), 2. Thomas Grandi (CAN
+0,64), 3. Ted Ligety (USA +0,67), 4. Rainer Schönfelder (AUT +1,08), 5.
Kalle Palander (FIN +1,21), 6. nach toller Aufholjagd Johann Brolenius
(SWE +1,56), 7. mit hoher Startnummer 50, Naoki Yuasa (JPN +1,61), 8.
Manfred Pranger (AUT +1,63), 9. ex aequo Martin Hansson (SWE ) und
Jean-Pierre Vidal (FRA) beide 1,66 Sekunden zurück. Nach unserem
Zwischenbericht vom ersten Durchgang schaffen es noch unerwartet viele
Läufer mit hohen Nummern unter die ersten 30 – das hat zur Folge, dass
Alois Vogl im zweiten Durchgang leider nicht mehr am Start ist und Felix
Neureuther auf den 22. Platz zurückfällt. Im zweiten Lauf kann er sich
noch auf Platz 20 verbessern – eine Leistung, die umso höher einzuschätzen
ist, da der DSV-Läufer die rechte Hand im Gips trägt und nicht einmal den
Schistock halten kann – bravo!
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria:
C. Egger
Giorgio Rocca gewinnt Slalom in
Kranjska Gora
Dritter Slalom, dritter Sieg für Rocca. Als einziger
Athlet kann der Italiener einen dritten Saisonsieg feiern. Insgesamt ist
es sein neunter Weltcupsieg. Die logische Folge: Klare Führung im
Slalom-Weltcup. Mit Rocca stehen Tom Grandi und Ted Ligety am Podest. Für
den US-Boy der zweite Podestplatz nach Beaver Creek. Bester Österreicher
wird Rainer Schönfelder. Als Vierter verpasst er das Podest um vier
Zehntel. Da wäre Raich sicher oben gestanden. Aber Hättiwari zählt auch im
Skiweltcup nichts. Ein Nuller steht zu Buche. Zweitbester Österreicher
wird Manfred Pranger auf Rang acht. Svindal geht als Führender im
Gesamtweltcup in die Weihnachts-Pause. Raich lässt die große Chance auf
eine klare Führung im Gesamtweltcup aus.
Giorgio Rocca: 3. Weltcupslalom der Saison - 3. Sieg
Thomas Grandi: Riesenfreude im Zielraum von Kranjska Gora
Ted Ligety: Überraschung - Der US Amerikaner auf Rang 3
Benjamin Raich: Bitter - Auf dem Weg zum Sieg ausgeschieden
Der
Blick zurück - Saison 2004/05 Rocca gewinnt Slalom von
Kranjska Gora
Der
Italiener Giorgo Rocca siegt im Slalom von Kranjska Gora mit 1.34,95
Sekunden und kann den Schweden Andre Myhrer (+ 0,21 Sek) und den
Österreicher Benjamin Raich (+ 0,25 Sek.) auf die Plätze verweisen.
Raich, der sich mit seinem 3. Platz die kleine Slalom Weltcupkugel sichern
konnte, macht damit 60 Punkte auf Gesamt-Weltcupleader Bode Miller
gut, für den es wie gestern eine Nullnummer nach erneutem Ausfall gibt.
Der Amerikaner ist nun 6 Rennen vor Saisonende nur noch 31 Punkte vor
Raich. Dennoch dürften die Trümpfe nach wie vor in Miller´s Händen
oder viel mehr auf seinen Atomic-Latten liegen, da noch 4 Speed- und nur 2
Technikbewerbe ausständig sind. Das sieht auch Raich so:
"Die nächsten vier Rennen sind Speed-Rennen, wo der Bode stärker
ist. Aber ich werde alles versuchen und ihn vielleicht das eine oder
andere Mal schlagen." Aber wer hätte angesichts der Dominanz von
Bode Miller zu Saisonbeginn erwartet, dass es kurz vor dem Finale noch so
knapp werden könnte? Eine sensationelle Aufholjagd gelingt dem
Slalomvizeweltmeister Rainer Schönfelder (AUT + 0,76 Sek.). Nach dem
ersten Durchgang mit schwerem Fehler nur enttäuschender 19., schiebt er
sich noch auf den 4. Platz vor. Hinter ihm Fünfter wird der Schwede
Markus Larsson (+ 0,80 Sek.) vor dem jungen Kanadier Michael Janyk (+ 0,88
Sek.) - ein weiteres Talent im aufstrebenden Kanadischen Team! 7. wird der
Japaner Kentaro Minagawa (+ 0,93 Sek.), dahinter die beiden Italiener
Patrick Thaler (8. + 0,95 Sek) und Manfred Mölgg (9. + 1,07 Sek.). Ted
Ligety (USA +1,11 Sek.) kann die Startnummer 1 im zweiten Durchgang
perfekt nützen und kämpft sich noch vom dreißigsten auf den 10. Platz
vor.
Aus dem Skiweltcup
Infopoint Austria: C. Egger
Der
Blick
zurück - Saison 2003/04
Slalom der Herren in Kranjska Gora
Norwegischer
Slalom-Doppelsieg in Kranjska Gora
Karlsen siegt vor Stiansen !
1. Truls Ove Karlsen (NOR)
2. Tom Stiansen (NOR)
Spannend verlief das
Finale des Slaloms im slowenischen Kranjska Gora unter dem Motto
"Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt" ...
Alle rechneten mit einem österreichischen Sieger nach der
Halbzeitführung dreier Österreicher, aber der Norweger Truls Ove Karlsen
machte den Österreichern einen Strich durch die Rechnung und gewann sein
erstes Weltcuprennen! Er siegte mit 1:42,72 vor seinem Landsmann Tom
Stiansen (+0,08) und dem Österreicher Mario Matt (+0,27).
Truls Ove Karlsen, nach dem ersten Durchgang an der 5. Stelle legte einen
tollen Lauf auf die Piste und verdrängte Tom Stiansen, der nach dem
ersten Durchgang auf Platz 12 lag, auf den zweiten Platz. Kalle Palander
(FIN+0,63) kann nicht mithalten und wird mit einem "Sicherheitsllauf"
schlussendlich 6. ex aequo mit dem Drago Grubelnik (SLO). Danach kamen die
drei Österreicher, die zur Halbzeit führten. Rainer Schönfelder erging
es nicht viel besser als seinem Slalomweltcupkonkurrenten Palander, er
erreichte Platz 5 und behielt damit auch die Führung in der
Disziplinenwertung. Mario Matt setzte sich auf Platz 3, den er auch
behielt, weil der Halbzeitführende Manfred Pranger seinen Lauf nach einem
"Einfädler" nicht beenden konnte.
1. Truls Ove Karlsen NOR 1:42,72
2. Tom Stiansen NOR +0,08
3. Mario Matt AUT +0,27
4. Akira Sasaki JPN +0,32
5. Rainer Schönfelder AUT +0,57
6. Drago Grubelnik SLO +0,63
6. Kalle Palander FIN +0,63
8. Alois Vogl GER +0,64
9.Giorgio Rocca ITA +0,66
10. Jure Kosir SLO +0,67
Ausgeschieden im zweiten Lauf: Felix Neureuther (GER), Kurt Engl (AUT),
Benjamin Raich (AUT), Manfred Pranger (AUT)
Im Gesamtweltcup hat
sich nichts verändert, da Bode Miller (1084 Punkte) das Finale nicht
erreichte und Benjamin Raich (999 Punkte) im zweiten Durchgang ausschied.
Somit waren auch Hermann Maier und Stephan Eberharter heimliche Gewinner
bei diesem Slalom und könnten am kommenden Wochenende in Kvitfjell den
Gesamtweltcup noch spannender machen.
Aus dem Skiweltcup
Austria Infopoint: M.Riedler
3. Mario Matt (AUT)
4. Akira Sasaki (JPN)
5. Rainer Schönfelder (AUT)
6. Drago Grubelnik (SLO)
6. Kalle Palander (FIN)
8. Alois Vogl (GER)
9.Giorgio Rocca (ITA)
10. Jure Kosir (SLO)
BLICK
ZURÜCK SAISON 2002/03 Ivica Kostelic
gewinnt Slalom in Kranjska Gora
Premiere im Skiweltcup !
! Erstmals feierte ein Geschwisterpaar an einem Tag gemeinsam je einen
Weltcupsieg. Ivica Kostelic sichert sich im slowenischen Kranjska Gora vor
dem Österreicher Rainer Schönfelder und dem Franzosen Jean-Pierre Vidal
seinen 4 Slalom Weltcupsieg. Auf den Ränge 4 bis 10 folgten: Kalle
Pallander (FIN), Manfred Pranger (AUT), Benjamin Raich (AUT), Giancarlo
Bergamelli (ITA), Hans-Petter Buraas (NOR), Thomas Grandi (CAN) und
Michael Walchhofer (AUT). Der einzige DSV Starter Markus Eberle musste
sich nach einem verhaltenen Finallauf mit Platz 22 zufrieden geben.
BLICK
ZURÜCK SAISON 2001/02 Kranjska
Gora, 22.12.2001
Matt bringt Vorsprung nicht ins Ziel
Vidal Überraschungssieger in Kranjska Gora
Jean-Pierre
Vidal
Sieg in Kranjska
Gora
Jean-Pierre Vidal aus
Frankreich konnte mit einem fehlerfreien zweiten Lauf, den nach dem ersten
Durchgang klar in Führung liegenden Österreicher Mario Matt, noch vom
Thron stoßen. Trotz eines Vorsprung von 55 Hunderstel Sekunden reichte es
für Matt nur zu Platz 2.
Der Kroate Ivica Kostelic, Shooting Star der Saison 2001/02, sicherte sich
den 3 Rang und stellte ein weiteres Mal seine absolute Weltklasse unter
Beweis. Markus Eberle und Alois Vogl konnten sich nicht für das Finale
qualifizieren.