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ÖSV-Doppelsieg für Pranger und Herbst in Wengen

Das ist Balsam auf die Seele der Schination Österreich: nach der gestrigen Abfahrtspleite schlagen heute die Slalomspezialisten voll zu. Manfred Pranger kann seine Führung aus dem ersten Lauf dieses Wochenende mit einer Zeit von 1.40,36 verteidigen und verweist Adelboden-Sieger Herbst auf Platz 2 (Rückstand 0,34). Für Pranger ist es der erste Sieg nach vier harten Jahren, in denen er verletzungsbedingt zurückgeworfen wurde. Erst vor einem Jahr hieß die Diagnose noch „Kreuzbandriss“. Pranger bekam damals eine SMS von Herbst mit dem Inhalt „es gibt Schlimmeres!“ – und wer sollte es besser wissen, als Reinfried Herbst, der selber bereits mehrere Knieoperationen hinter sich hatte? Nun sind beide wieder auf der Siegerstrasse angekommen. Bravo!

Auf Platz 3 verhindert Ivica Kostelic (CRO) den absoluten rot-weiß-roten Triumphzug. Er liegt nur 5 Hundertstel hinter Herbst. Auf Platz 4 der Jungspund Marcel Hirscher (AUT +0,48) und hinter ihm der nach wie vor Weltcupführende Benjamin Raich (AUT +0,93). Raich kann seine Führung sogar leicht ausbauen und führt nun mit 62 Punkten vor Grange und 92 vor Kostelic.  Beachtenswert allerdings, wie Kostelic angesichts seines Programms – er ist in Wengen alle Rennen gefahren – seine Slalomform halten kann! Und auch in den Speedbewerben macht er große Fortschritte.

Erst auf Platz 6 finden wir heute den Mann im roten Trikot – den Franzosen Jean-Baptiste (+ 1,02). Er kann die Führung im Slalomweltcup aber verteidigen.

Mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang rast der Schwede Mattias Hargin von Platz 25 auf Platz 6, nur 1 Hundertstel hinter Grange. Außer ihm ist nur noch Johan Brolenius auf Platz 16 aus dem schwedischen Team in der Wertung.

Auch der Kanadier Michael Janyk legt eine tolle Aufholjagd hin. Er startet als erster in den zeiten Durchgang und findet sich im Endclassement auf Platz 8. Nur einen Hauch von 2 Hundertstel dahinter Teamkollege Julien Cousineau. Cousineau war im ersten Durchgang mit der hohen Nummer 45 noch auf Platz 12 vorgefahren.

Nachdem Manfred Mölgg mit großen Fehlern im Endlauf auf Platz 21 abstürzt, bleibt es an Giorgio Rocca (+1,39) und Christian Deville (1,44), die Ehre des italienischen Slalomteams aufrecht zu halten. Sie belegen knapp hintereinander die Plätz 9 und 10

Die Schweizer werden es nach den vielen Triumphen dieses Wochenende verschmerzen, dass der einzige und beste Eidgenosse der Wertung, Marc Gini, nur auf Platz 15 landet. Gini hat aber im Hinblick auf die WM ein eindeutiges Lebenszeichen gegeben und scheint endlich mit dem neuen Material zurecht zu kommen

Leider keine Weltcuppunkte für Felix Neureuther. Er fährt zwar im zweiten Durchgang wesentlich besser als im ersten, scheidet aber leider nach einem Einfädler aus. Man muss riskieren, da kann das jederzeit passieren.

Stimmen zum Rennen:

Benni Raich: Meine Fahrt war nicht schlecht. Ich hab aber nicht ganz den Zug, wenn die Piste schlechter wird. Da hab ich nicht ganz den sauberen Schwung wie die anderen. Daran muss ich arbeiten. Der Lauf war schön, aber fahren muss ich selber.

Marcel Hirscher: Ich hab endlich wieder das geile Gefühl gehabt, das ich so lange vermisst habe - es hat von oben bis unten gepasst. Es war heute eine befreite Fahrt, von dem her bin ich sehr zufrieden.

Ivica Kostelic: Der zweite Lauf war für mich sehr gut gesetzt. Ich muss danke sagen an Herr Gstrein. Ich bin sehr zufrieden, dass ein Österreicher eine Neuheit gesetzt hat mit der letzten Vertikalen. Das war sehr interessant. Für Österreich ist das heute ein großer Erfolg, speziell nach der gestrigen Abfahrt.

Manfred Pranger: Es ist nach der langen Zeit umso schöner. Ich hab in den letzten Jahren so hart gekämpft, oft in die falsche Richtung. Im nachhinein muss ich sagen, der Kreuzbandriss war fast das Beste, was mir passieren konnte. Jetzt kann ich so gut umgehen mit dem Druck. In Adelboden hatte ich noch einen schweren Fehler vor dem Ziel, das kann passieren. Heute der Sieg - das ist super. Wengen ist ein Klassiker, ich wollte hier gewinnen.

Reinfried Herbst: Ausgemacht war das natürlich nicht. Ich bin aber echt glücklich über den zweiten Rang. Für den Manni freu ich mich riesig. Ich hab schon im ersten Durchgang gesagt: Jetzt steh ich solange auf der Führungsposition, bis der Manni kommt. Ich hab gewusst, dass er in Super-Form ist. Wir beide sind in Super-Form - das macht Lust auf mehr.

Das „Geheimtraining“ der ÖSV-Spezialisten vergangenen Mittwoch am Ganslern hat sich also ausgezahlt. Nicht zu vergessen auch der junge Wolfgang Hörl, der auf Platz 14 landet. Ohne seinen Patzer exakt an der flachsten Stelle des Laufes wäre es sicher noch weiter nach vorne gegangen. Und nun kommt der Weltcuptross nach Kitzbühel. Kitzbühel ist bereit, die Pisten perfekt, nur die Wetterprognose …. Aber hoffen wir, dass das Tief bis zu den Rennen vorüber ist!

Anhang zum Abfahrtsdebakel:

Was sagt ein Österreicher, wenn er von Schweizern gefragt wird, wie sich die Abfahrtsniederlage vom Samstag anfühlt? „Wie die Schweizer Niederlage von Adelboden letzte Woche …“

(so geschehen zwischen Reinfried Herbst und dem Schweizer Fernsehen – es lebe die schweiz-österreichische Freundschaft und der Vergleichskampf auf den Rennpisten)

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger
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1. Manfred Pranger AUT 1:40,36


2. Reinfried Herbst AUT 1:40,70


3. Ivica Kostelic CRO 1:40,75


4. Marcel Hirscher AUT 1:40,84


5. Benjamin Raich AUT 1:41,29


6. Jean-Baptiste Grange FRA 1:41,38


7. Mattias Hargin SWE 1:41,39


8. Michael Janyk CAN 1:41,69


9. Julien Cousineau CAN 1:41,71


10. Giorgio Rocca ITA 1:41,75


Endstand zum Slalom der Herren bitte hier klicken

Österreichische Dreifachführung beim Slalom in Wengen

Die Österreicher geben im ersten Durchgang in Wengen den Ton an: Manfred Pranger führt in 48,10 vor Reinfried Herbst (+0,34) und Benjamin Raich (+0,50). Mit Marcel Hirscher auf Platz 9 und Wolfgang Hörl auf Platz 13 (Startnummmer 46!) kann der ÖSV trotz des Ausfalls von Mario Matt zufrieden sein.

Manfred Pranger: "Ich bin sehr zufrieden. Ich hab einen guten Lauf gehabt."
Reinfried Herbst: "Mit meiner Fahrt war ich nicht einmal so zufrieden - und trotzdem bin ich voll dabei. Jetzt freu ich mich auf den 2. Durchgang."

Aber nur knapp dahinter lauern die bisherigen Slalomdominatoren Jean-Baptiste Grange (FRA +0,56) und Ivica Kostelic (CRO 0,70). Beide, besonders Grange, noch mit absolut realistischen Chancen auf den Sieg.

Tendenz steigend heißt es für den Italiener und Slalomweltcupsieger der Vorjahres Manfred Mölgg. 8 Zehntel Rückstand bedeuten den aussichtsreichen 6. Rang zur Halbzeit.

Außerdem unter den Top Ten Julien Lizeroux (7., FRAU +0,88), Ted Ligety (8., USA +1,02), Marcel Hirscher (9., AUT +1,15) und Andre Myhrer (10. SWE, 1,30).

Bester Lokalmatador ist überraschend Marc Gini mit 1,36 Sekunden Rückstand auf Platz 11. Er hat in den letzten Tagen einen hochkarätig besetzten Europacupslalom in Oberjoch im Allgäu genutzt und sich dort mit Platz 2 nicht nur einen Trainingslauf, sondern auch eine Portion Sicherheit geholt. Den Europacupslalom hat übrigens ein gewisser Reinfried Herbst mit über 1,5 Sekunden Vorsprung gewonnen.

Obwohl er sehr gut in Form ist, läuft es für Felix Neureuther heute nicht nach Wunsch. In Oberjoch wurde er hinter Herbst und Gini immerhin Dritter. Heure immer etwas zu weit hinten, etwas später dran bei einigen Toren – nur Platz 17 vorerst. Es fehlt ihm nur 1 Sekunde auf Platz 5 und wenn dieser Felix Neureuther seine Bestleistung abrufen kann, ist das durchaus noch möglich! Leider ausgefallen Stefan Kogler.

Österreich freut sich auf den zweiten Durchgang, der auch noch von einem österreichischen Trainer gesetzt wird. Aber der Rest der Welt wird es dem rot-weiß-roten Team schwer machen, den Sieg nach Hause zu fahren. Und wie heißt es im Slalom und im Lotto – alles ist möglich!

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger
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Zwischenstand zum Slalom der Herren bitte hier klicken

Übertragungszeiten:

LIVE: Sonntag, 18.01.2009 - 09.35 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Wengen (SUI)
5. Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 18.01.2009 - 09.40 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Wengen (SUI)
5. Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 18.01.2009 - 09.45 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Wengen (SUI)
5. Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 18.01.2009 - 09.50 Uhr - ARD
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Wengen (SUI)
5. Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 18.01.2009 - 12.30 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Wengen (SUI)
5. Slalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Sonntag, 18.01.2009 - 12.55 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Wengen (SUI)
5. Slalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Sonntag, 18.01.2009 - 13.00 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Wengen (SUI)
5. Slalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Sonntag, 18.01.2009 - 13.08 Uhr - ARD
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Wengen (SUI)
5. Slalom der Herren: 2. Durchgang 




Startliste zum Slalom der Herren bitte hier klicken

Das letzte Rennen - Slalom der Herren in Adelboden
Reinfried Herbst gewinnt Slalom in Adelboden

Österreichs Skistars haben in Schweizer Adelboden auch am Sonntag dominiert und bescherten dem Schweizer Team ein Heimdebakel auf dem Chuenisbärgli.

Einen Tag nach dem Riesenslalom Sieg von Benjamin Raich sorgte Reinfried Herbst im Slalom dank toller Aufholjagd im zweiten Durchgang für den zweiten ÖSV-Erfolg an diesem Wochenende. Der 30-jährige Salzburger gewann vor seinem Teamkollegen Manfred Pranger, der nach dem ersten Lauf noch in Führung lag.

"Was gibt es Schöneres als hier in Adelboden vor dieser Kulisse zu gewinnen!" freute sich der 30-Jährige „Herbstl“ über seinen vierten Weltcup-Erfolg. Die Freude überwog auch bei Pranger, obwohl er den Sieg erst mit einem Fehler unmittelbar vor dem Ziel vergab.

Schlimmer ist es im zweiten Durchgang Benjamin Raich ergangen, der Tiroler rutschte von Platz zwei auf Rang 11 ab. Er blieb aber Führender im Gesamtweltcup. Den Sprung unter die besten Zehn schafften jedoch die ÖSV Fahrer Marcel Hirscher (6.) und Mario Matt (7.).

Den dritten Platz auf dem Podest sicherte sich Felix Neureuther aus Garmisch Partenkirchen. Mit diesem Erfolg hat Neureuther außerdem die WM-Norm erfüllt. Der 24-Jährige war der einzige deutsche Fahrer im zweiten Lauf. Stefan Kogler verpasste die Qualifikation für den zweiten Durchgang, Dominik Stehle und Fritz Dopfer schieden im 1. Lauf nach Fahrfehlern aus.

Das Schweizer Team mußte am Chuenisbärgli eine brutale Schlappe einstecken. Kein einziger der insgesamt sechs gestarteten Eidgenossen erreichte den zweiten Lauf beim Heimrennen im Berner Oberland. Das Unglück nahm mit Daniel Albrecht und seinem Ausfall nach guter Zwischenzeit seinen Lauf.

In erbarmungsloser Regelmässigkeit scheiterten auch Silvan Zurbriggen, Marc Berthod, Sandro Viletta und Mauro Caviezel auf dem anspruchsvollen Hang am Chuenisbärgli. Marc Gini erreichte als einziger Schweizer ohne grösseren Zwischenfall das Ziel - allerdings mit einer Zeit, die nur für den 31. Rang reichte. Die zweite Slalom-Entscheidung ohne Schweizer in Serie war Tatsache.

Mit Hans Imboden nahm dennoch ein Schweizer im finalen Durchgang teil und wurde schliesslich 27. Der Haken: Imboden fährt für Moldawien...

Auch am Sonntag pilgerten mit 15 000 Ski-Fans zahlreiche Personen nach Adelboden und sorgten bei prächtigem Wetter für eine ausgezeichnete und sportlich faire Stimmung. Vor allem die Ahtleten zeigten sich begeistert von der Ambiente und verteilten ein grosses Lob an die Zuschauer.

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1. Reinfried Herbst AUT 1:42,95


2. Manfred Pranger AUT 1:43,13


3. Felix Neureuther GER 1:43,27


4. Andre Myhrer SWE 1:43,29


5. Manfred Mölgg ITA 1:43,33


6. Marcel Hirscher AUT 1:43,51


7. Mario Matt AUT 1:43,58


. Mattias Hargin SWE 1:43,58


9. Jean-Baptiste Grange FRA 1:43,59


10. Giorgio Rocca ITA 1:43,62

Adelboden als Vorbild

Eine Woche nach dem Doppelsieg in Adelboden durch Reinfried Herbst und Manfred Pranger greifen die österreichischen Slalom-Asse am Sonntag (10.00 und 13.15 Uhr, live in ORF1) in Wengen nach dem nächsten Erfolg auf Schweizer Boden.

Vor allem Herbst befindet sich aktuell in ausgezeichneter Form, das sieht auch der dreifache Wengen-Slalomsieger Benjamin Raich so: "Der große Favorit heißt nicht Raich, sondern Herbst. Es ist allgemein bekannt, dass er extrem schnell fahren kann."

Herbst hat sein aktuelles Selbstvertrauen unter der Woche weiter aufpoliert, am Donnerstag konnte der 30-Jährige den hochkarätig besetzten Europacup-Slalom in Oberjoch in eindrucksvoller Manier für sich entscheiden.

"Das hat mir richtig getaugt, die Konkurrenten so in Schach zu halten", meinte Herbst, der unglaubliche 1,6 Sekunden Vorsprung auf den Zweiten, den Schweizer Marc Gini, herausfuhr. Der drittplatzierte Deutsche Felix Neureuther lag 1,88 Sekunden zurück, der Fünfte Mattias Hargin (SWE), in Adelboden Schnellster im zweiten Lauf, schon 3,53 Sekunden.

"Ich habe dadurch noch mehr Motivation und Selbstvertrauen gesammelt", freute sich Herbst vor dem Wengen-Rennen, vor dem er noch am Samstag in Adelboden trainierte und danach nach Wengen reiste.

Raich hatte im Anschluss an die Superkombi am Freitag (Platz sieben) entschieden, die Spezialabfahrt am Samstag auszulassen.

"Ich bin zwar noch nicht müde, aber das kann dann sehr schnell gehen", so Raich, der sich voll auf Sonntag und die weiteren Aufgaben in den kommenden Wochen (u. a. Kitzbühel, Schladming, WM) konzentrieren und Substanz sparen wollte.

Große Erleichterung verspürt derzeit Pranger, für den Rang zwei vergangenen Sonntag in Adelboden der erste Podestplatz seit seinem Schladming-Sieg am 25. Jänner 2005 war.

"Ich bin entspannt und konzentriere mich voll aufs Skifahren", berichtete der Tiroler, der gerade rechtzeitig zum Slalommonat Jänner zurück in die Erfolgsspur gefunden hat.

Die größten Gegner der Österreicher-Armada mit Herbst, Pranger, Raich, Marcel Hirscher und Mario Matt sind u. a. Vorjahressieger und Slalomweltcup-Leader Jean-Baptiste Grange (FRA), Ivica Kostelic (CRO), Manfred Mölgg (ITA) und Neureuther.

Ein möglicherweise sehr wertvolles Sondertraining haben einige ÖSV-Slalompiloten am Mittwoch auf dem Ganslernhang in Kitzbühel absolviert. Mit dabei waren neben Herbst und Pranger auch Hirscher, Wolfgang Hörl und Andreas Omminger.

"Der Ganslernhang ist in fantastischer Verfassung", freute sich Pranger bereits auf sein Tiroler Heimrennen, das 2009 wieder auf der Originalroute über den Ganslernhang führen wird. "Dieses Training war sicher ein Vorteil für uns", meinte Herbst.   

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BLICK ZURÜCK SAISON 2007/08
Grange gewinn Slalom in Wengen

Nach der gestrigen Superkombi gewinnt der Franzose Jean-Baptiste Grange auch den heutigen Spezialslalom in Wengen in einer Zeit von 1.34,81 Minuten und einem satten Vorsprung von 0,80 Sek. auf Jens Byggmark (SWE). Grange: „Ich war schon nervöser als gestern. Vor allem im zweiten Lauf musste ich alles geben. Die Sicht war nicht sehr gut – die Piste war hart aber in Ordnung“. Einen sensationellen Sprung von Platz 17 auf das Podest schafft der Amerikaner Ted Ligety – sein Rückstand auf Platz 2 nur 9 Hundertstel. Auf Rang 4 mit Andre Myhrer ein weiterer Schwede (+1,39 Sek) vor Bode Miller, der mit Platz 5 das beste Slalomresultat seit langem erreicht. Auch Julien Lizeroux (FRA +1,45) gelingt mit Platz 6 im Endresultat und Platz 14 nach der ersten Durchgang ein großer Sprung nach vorne. Erst auf Platz 7 der beste Schweizer Daniel Albrecht (+1,67). 8. Giorgio Rocca (ITA +1,74) und gar erst auf Platz 9 der beste ÖSV-Läufer Reinfried Herbst (+1,80 Sek). Er hält nach den Ausfällen von Matt und Raich die Ehre der Österreicher am heutigen Tag noch einigermaßen aufrecht. Ivica Kostelic komplettiert mit einem Rückstand von 1,87 Sek. die Top Ten. Nach den schweizerisch-österreichischen Machtkämpfen der letzten Rennen, gab es heute mit 2 Franzosen, 2 Schweden und 2 Amerikanern gleich sechs lachende Dritte aus 3 Nationen an der Spitze. Aber eines steht fest: die Österreicher brennen vor ihren Heimrennen in den nächsten 10 Tagen auf Revanche, die Schweizer werden weiterhin versuchen, ihnen die Siege streitig zu machen und neben den heutigen Siegern werden sicher auch die Italiener wieder ein Wörtchen mitreden wollen. Davor gibt es aber morgen noch die Abfahrt in Wengen – so der Wettergott ein einsehen hat.

Aus dem Austria Skiweltcup Infopoint: Claudia Egger
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1. Jean-Baptiste Grange FRA 1:34,81


2. Jens Byggmark SWE 1:35,61


3. Ted Ligety USA 1:35,70


4. Andre Myhrer SWE 1:36,20


5. Bode Miller USA 1:36,25


6. Julien Lizeroux FRA 1:36,26


7. Daniel Albrecht SUI 1:36,48


8. Girogio Rocca ITA 1:36,55


9. Reinfried Herbst AUT 1:36,61


10. Ivica Kostelic CRO 1:36,68

Blick Zurück - Saison 2005/06:
Verhext - Rocca gewinnt auch Wengen-Slalom

Giorgio Rocca bleibt der Slalom-Dominator in diesem Jahr, wenn auch glücklich. "Ich habe das noch nicht richtig realisiert. Ich stehe im Moment sehr sicher am Ski, bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich hatte natürlich auch Glück, denn Benjamin hat eingefädelt. Ich habe jetzt schon fünf Slaloms gewonnen, ich kann also in Kitzbühel und Schladming locker fahren.", sagte der Italiener nach dem Rennen. Jetzt jagt der 30-Jährige den Startrekord seines Landsmannes Alberto Tomba, der 1994/95 die ersten sieben Saisonslaloms für sich entschieden hatte. Rocca holte in Wengen im 5. Saisonrennen seinen 5. Sieg, profitiert heute aber vom Ausfall von Benni Raich. Der Pitztaler lag nach dem 1. Durchgang in Führung, fädelte aber im Finaldurchgang bereits beim 3. Tor ein und brachte zum vierten Mal eine Halbzeitführung nicht ins Ziel. Trotz seines Ausfalls zeigte sich Benjamin Raich nicht verunsichert: "Natürlich schaut es blöd aus, wenn man beim dritten Tor und nicht erst beim 30. einfädelt, aber so etwas kann einfach immer passieren. Ich habe auf diesem Hang auch schon große Erfolge gefeiert. Ich habe einfach Gas gegeben, leider hat es nicht geklappt.“ Im Gesamtweltcup bleibt Raich weiter 106 Punkte vor dem Salzburger Michael Walchhofer in Front. Platz 2 in Wengen geht an Kalle Palander (FIN/+ 0,20) vor dem überraschend starken DSV Fahrer Aois Vogl aus Lohberg, der damit den ersten alpinen Podestplatz für den Deutschen Skiverband im Olympia-Winter erreicht. Der Vorjahressieger sicherte sich damit auch das Ticket für die Olympischen Spiele in Turin. Felix Neureuther dagegen verpasste denkbar knapp den 2. Lauf und hat damit weiterhin nur eine halbe Qualifikation für Olympia in der Tasche. Bester Österreicher wurde Reinfried Herbst auf Rang 6, Daniel Albrecht als bester Schweizer wurde 13. Die Top 10 Rennläufer beim Weltcupslalom in Wengen: 1. Giorgio Rocca (ITA) 1:42,28. 2. Kalle Palander (FIN) 0,20 zurück. 3. Alois Vogl (GER) 0,51. 4. Kentaro Minagawa (JAP) 0,62. 5. Ted Ligety (USA) 0,65. 6. Reinfried Herbst (AUT) 0,93. 7. Andre Myhrer (SWE) 1,29. 8. Bode Miller (USA) 1,39. 9. Jean-Pierre Vidal (FRA) 2,00. 10. Aksel Lund Svindal (NOR) 2,05.


Giorgio Rocca: 5. Saisonrennen - 5. Saisonsieg - 500 Weltcupunkte


Kalle Palander: Bestens gerüstet für Kitzbühel und Schladming


Alois Vogel: In Wengen immer für das "Stockerl" gut


Benjamin Raich: Er kann es nicht fassen - Raus nach 3 Toren


Showmen Schönfelder: Ungewollte Einlage auf dem Slalomhang

Der Blick zurück - Saison 2004/05
Alois Vogl ist der Sensationssieger des Slaloms von Wengen

Der Deutsche Alois Vogel gewinnt mit einer Zeit von 1:35,38 den Slalom von Wengen. Das Finale des 2. Laufes verlief jedoch sehr turbulent und entschied sich erst einige Minuten nach dem Rennen. Giorgio Rocca (7. nach dem ersten Lauf) setzte sich mit 1:35,23 auf den ersten Platz. Danach kamen Ivica Kostelic (CRO 1:35,59), Giancarlo Bergramelli (ITA 1:36,16) und Alois Vogl (GER 1:35,38), die Roccas Bestzeit nicht erreichten. Da kamen bei Zeitlupenwiederholungen schon die ersten Vermutungen auf, dass Rocca wegen eines "Einfädlers" disqualifiziert werden könnte. Oben standen noch die drei Besten nach dem 1. Lauf. Kalle Palander (FIN) lag bei der Zwischenzeit weit vor Rocca, stürzte aber nachdem er sich eine Stange unglücklich auf den Ski schlug. Benjamin Raich (AUT) hatte einige schwere Fehler in seinem 2. Lauf und fiel vorerst auf den 4. Platz zurück. Thomas Grandi (CAN) konnte seine Halbzeitführung nicht verteidigen, er hatte einen schweren Fehler beim Übergang in den Steilhang und konnte erst weiterfahren nachdem er einige Meter zurückgestiegen war. Gleich nach dem Rennen wurde Rocca dann tatsächlich disqualifiziert und so stand Alois Vogl als erster DSV-Slalomsieger seit 15 Jahren fest. "Ich bin total sprachlos eigentlich. Ich habe das am Anfang nicht gleich mitgekriegt, dass Rocca eingefädelt hat, aber ich habe es im ersten Moment nicht so richtig geglaubt, weil er selber hast auch gesagt, dass er sich nicht sicher ist. Nach einer kurzen Verzögerung war es dann fix und es war sehr überwältigend für mich." Die Zeiten bzw. Rückstände der besten 10 Läufer:
1. Alois Vogl GER 1:35,38
2. Ivica Kostelic CRO +0,21
3. Benjamin Raich AUT +0,46
4. Manfred Pranger AUT +0,60
5. Markus Larsson SWE + 0,71
6. Giancarlo Bergamelli ITA +0,78
7. Kurt Engl AUT +0,92
8. Silvan Zurbriggen SUI +0,93
9. Akira Sasaki JPN +1,06
10. Patrick Biggs CAN +1,12
Benjamin Raich konnte die 60 Punkte, die Bode Miller (USA) ihm gestern bei der Abfahrt im Kampf um den Gesamtweltcup abnahm heute wieder zurückholen, da Bode Miller wie auch Kalle Palander (FIN), Kentaro Minergava (JPN) und Mitja Dragsic ausschied. Am kommenden Wochenende stehen die legendären Rennen von Kitzbühel an. Freitag der SuperG, Samstag die Abfahrt auf der Streif, Sonntag der Slalom am Ganslernhang, der auch die Entscheidung in der Kombination bringt. Hoffentlich spielt auch im schönen Tirol das Wetter mit und wir erleben spannende Entscheidungen!

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler


1. Alois Vogl

2. Ivica Kostelic 

3. Benjamin Raich

4. Manfred Pranger

5. Markus Larsson


6. Giancarlo Bergamelli

7. Kurt Engl

8. Silvan Zurbriggen

Der Blick zurück - Saison 2003/04 - Slalom in Wengen
Sieg für Bejamin Raich beim einzigen Rennen in Wengen

Der Österreicher Benjamin Raich verteidigte seine Halbzeitführung erfolgreich und gewinnt den Slalom von Wengen. Auf Platz 2 landet Rainer Schönfelder, ebenfalls Österreich mit +0,47 sec Rückstand auf seinen Teamkollegen. Ivica Kostelic (CRO +1,04) verbesserte sich mit seinem 2. Lauf vom 8. auf den 3. Platz. Platz 4 belegt Heinz Schilchegger (AUT +1,07). Thomas Grandi (+1,11) verbesserte sich im 2. lauf von Rang 26 auf den 5. Rang. Die Plätze 6 bis 10 belegten Mario Matt (Aut +1,15), Mitja Dragsic (SLO 1,21), Edoardo Zardini (ITA +1,58), Silvan Zurbriggen (SUI +1,82) und Julien Cosineau (CAN +1,84). Aus dem DSV-Kontingent konnte sich nur Felix Neureuther für den 2. Lauf qualifizieren und belegte Im Endergebnis Rang 18. (+2,31). Benjamin Raich übernahm mit seinem Sieg auch die Führung im Gesamtweltcup vor Lasse Kjus (NOR). Alle Skifans erwarten nun mit Spannung das Highlight des Winters, die Rennen von Kitzbühl, und hoffen auf mehr Wetterglück für diese Rennen, damit auch die Abfahrer wieder die Möglichkeit haben ihr Können zu beweisen.

Aus dem Skiweltcup Austria Infopoint: M. Riedler

SAISON 2002/03 - Rennen
Rocca gewinnt Slalom der Herren in Wengen !

Der Italiener Giorgio Rocca gewann, mit einem hauchdünnen Vorsprung von 4 Hunderstel Sekunden, den traditionellen Lauberhorn Slalom in Wengen. Für die größte Überraschung sorgt jedoch der 21-jährige Japaner Sasaki Akira. Mit Startnummer 65 ins Rennen gegangen, qualifizierte er sich als Siebter für den Finaldurchgang und sorgte hier, mit der besten Laufzeit, für die größte Sensation im Slalom Weltcup - PLATZ 2 - und verwies den Führenden in der Slalomwertung Ivica Kostelic auf den 3. Rang. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Kalle Pallander (FIN), Hans-Petter Buraas (NOR), Jean-Pierre Vidal (FRA), Kjetil Andre Aamodt (NOR), Manfred Pranger (AUT), Erik Schlopy (USA) und Julien Cousineau (CAN). Alois Vogel musste sich, nach Platz 18 im 1. Lauf, am Ende mit dem 20. Rang zufrieden geben. Markus Eberle war bereits nach dem 1. Durchgang ausgeschieden.

SAISON 2001/02 - Rennen
Wengen, 13.01.2002
Hauchdünner Sieg für Kostelic
Alois Vogl ausgeschieden

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Mitha Kunc (2.) und Ivica Kostelic (1.)

1. Hundertstel Sekunde reichte Ivica Kostelic (CRO) zum Sieg beim Slalom in Wengen. Der um eine Hunderstel Sekunde geschlagene Mitja Kunc aus Slowenien freute sich aber trotzdem über seinen herausragenden zweiten Platz. Auf Rang 3 folgt die Überraschung des Tages: Edoardo Zardini aus Italien. Mit Startnummer 63 ins Rennen gestartet verbesserte er sich im zweiten Durchgang sogar auf Platz 3 ! Pech für Alois Vogl der, nach einem starken 1. Lauf und Platz 10, einfädelte und ausschied.

329.jpg (5159 Byte)
eingefädelt und ausgeschieden
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Alois Vogl

 

 

 

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