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Grange gewinnt Flutlichtslalom von Zagreb

Der Franzose Jean-Baptiste Grange gewann vor 20'000 Zuschauern den Slalom Krimi von Zagreb und verhinderte um 0,05 Sekunden den Heim-Triumph des Kroaten Ivica Kostelic.

Grange, der seinen sechsten Weltcupsieg feierte, übernahm damit auch die Führung in der Weltcup-Gesamtwertung vom ausgeschiedenen Norweger Aksel Lund Svindal. Der Franzose hatte schon den ersten Slalom der Saison in Levi für sich entschieden und war in Alta Badia hinter Kostelic Zweiter geworden.

"Ich bin sehr glücklich über den Sieg, denn ich mag dieses Rennen. Der Kurs war diesmal sehr schwer. Ich habe gehört das Kostelic vorne war. Das hat mich ein wenig nervös gemacht, denn es ist hier nicht leicht, sich zu konzentrieren. Die Stimmung ist schon einmalig, das bekommt man auch während der Fahrt mit", sagte Grange, der für seinen Erfolg 60.000 Euro kassierte.

Kostelic hatte schon im letzten Jahr im Heimrennen den zweiten Platz belegt, damals hinter Mario Matt. Die Überraschung des Rennen schuf der 24-jährige Italiener Giuliano Razzoli, der mit der Startnummer 43 den 3. Platz erkämpfte.

Bester Österreicher wurde Benjamin Raich, der sich mit Laufbestzeit in der Entscheidung noch vom 28. auf den sechsten Platz vorkämpfte. Der Tiroler hatte wie Reinfried Herbst Riesenpech, weil bei seiner Fahrt im ersten Lauf dichter Nebel geherrscht hatte. Vorjahressieger Mario Matt war zwar bester ÖSV-Läufer im von schlechter Sicht geprägten ersten Durchgang, fiel dann im Finale aber auf Platz 19 zurück.

Einen Platz hinter Raich auf Rang 7 landete Reinfried Herbst, der im ersten Durchgang ebenfalls durch die schlechte Sicht behindert war und nur den 25. Platz belegte. Patrick Bechter verbesserte sich im zweiten Lauf auf den 10. Rang.

Mit viel Selbstvertrauen, nach seinem Show Sieg von Moskau ging der Partenkirchener Felix Neureuther in den Flutlichtslalom von Zagreb: „Ich habe es leider nicht so umsetzen können und habe gestern noch müde Beine gehabt von dem Trip“, sagte der 24 -Jährige, der sich am Ende mit dem 19. Rang begnügen mußte. Der zweite deutsche Starter, Stefan Kogler aus Schliersee, war im ersten Durchgang ausgeschieden.

Kogler war bei seinem Aus in bester Gesellschaft, denn im ersten Durchgang verfehlten 31 der 75 Starter ein Tor oder stürzten.

Die Schweizer Alpinen enttäuschten: Keiner schaffte es in den Finaldurchgang.

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1
1. Jean-Baptiste Grange FRA 1:53,31


2. Ivica Kostelic CRO 1:53,36


3. Giuliano Razzoli ITA 1:53,66


4. Manfred Mölgg ITA 1:53,76


5. Johan Brolenius SWE 1:54,08


6. Benjamin Raich AUT 1:54,17


7. Reinfried Herbst AUT 1:54,22


. Lars Myhre NOR 1:54,22


9. Julien Lizeroux FRA 1:54,28


10. Michael Janyk CAN 1:54,52


. Patrick Bechter AUT 1:54,52


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Grange führt beim Nachtslalom in Zagreb

Im Nebel auf dem Bärenberg von Zagreb behielt Jean-Baptiste Grange als schnellster Rennläufer nach dem 1. Durchgang den besten Durchblick. Der Franzose führ nach dem 1. Durchgang in einer Zeit von 53,91 Sekunden vor dem Kroaten Ivica Kostelic (+0,27) und dem Italiener Patrick Thaler (+0,49).

Mario Matt liegt als bester Österreicher auf Rang sechs. Von seinen Teamkollegen hat es nur noch Manfred Pranger als Zehnter (+1,05 Sekunden) in die Top Ten geschafft. Die restlichen ÖSV Fahrer folgen mit Reinfried Herbst (+1,72), Patrick Bechter (+1,77) und Benjamin Raich (+1,90) auf den Plätzen 25, 26, 28. Marcel Hischer, Rainer Schönfelder und Wolfgang Hörl sind ausgefallen.

Felix Neureuther (+1,68) aus Deutschland mußte sich nach dem 1. Lauf mit Rang 24 begnügen. Stefan Kogler aus Schliersee, der in Levi und Alta Badia mit starken Leistungen aufwartete, schied leider aus.

Die Schweizer Fahrer zeigten eine unbefriedigende Leistung. Weder Marc Gini noch Silvan Zurbriggen konnten sich in den Top 30 klassieren, Daniel Albrecht und Marc Berthod schieden aus. Damit findet der 2. Durchgang, der um 18.30 Uhr gestartet wird, ohne schweizerische Beteiligung statt.

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Übertragungszeiten:

LIVE: Dienstag, 06.01.2009 - 14.50 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Zagreb (CRO)
3. Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Dienstag, 06.01.2009 - 15.10 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Zagreb (CRO)
3. Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Dienstag, 06.01.2009 - 15.15 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Zagreb (CRO)
3. Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Dienstag, 06.01.2009 - 18.25 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Zagreb (CRO)
3. Slalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Dienstag, 06.01.2009 - 18.25 Uhr - SF 2
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3. Slalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Dienstag, 06.01.2009 - 18.30 Uhr - ARD
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3. Slalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Dienstag, 06.01.2009 - 18.30 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Zagreb (CRO)
3. Slalom der Herren: 2. Durchgang




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Das letzte Rennen - Slalom der Herren Alta Badia
Kostelic gewinnt Slalom in Alta Badia

Ivica Kostelic gewann am Montag den von Val d Isere nach Alta Badia im Hochabteital verlegten Weltcup-Slalom auf der „Gran Risa“. Der Kroate knüpfte damit an seine Leistung vom Vortag an, als er erstmals in seiner Karriere auf ein Riesenslalom-Podest fuhr.

Kostelic, der schon nach dem 1. Durchgang in Führung lag, setzte sich mit 1:39,83 Minuten vor dem Franzosen Jean-Baptiste Grange (+0,20) und dem Pitztaler Benjamin Raich (+0,80) durch und feierte seinen neunten Weltcupsieg.

Allerdings lag sein letzter Erfolg im Slalomweltcup lange zurück, zuletzt hatte Kostelic am 15. Dezember 2003 ebenfalls in Italien gesiegt, nämlich in Madonna. "Das Gefühl, im Slalom wieder ganz oben zu stehen, ist sehr schön, darauf musste ich lange warten. Mein Ziel ist nicht die WM oder der Weltcup, sondern immer das nächste Rennen", meinte der Slalom-Weltcupsieger von 2001/02 erleichtert.

Das große Ziel von Kostelic im Weltcup ist es, Podestplätze in allen fünf Disziplinen zu erobern. Dazu fehlen ihm allerdings noch die Speed-Disziplinen Abfahrt und Super G, in denen er allerdings das Training stark forciert hat. "Ich habe immer zu Routiniers wie Mader, Kjus oder Aamodt aufgesehen, solche Allrounder sind für mich die wahren Skifahrer", so der 29-jährige.

Der erst 19 Jahre alte Salzburger Marcel Hirscher zeigt mit Platz sieben (+1,66) erneut sein großes Talent. Drittbester Österreicher war Patrick Bechter auf Rang 16.

Drei weitere ÖSV-Asse hatten dem aggressiven Schnee hingegen bereits im ersten Durchgang Tribut zollen müssen: Reinfried Herbst, Manfred Pranger ("Mir hat es den Ski gefressen, ich hatte keine Chance mehr") und Mario Matt waren bereits nach wenigen Toren ausgeschieden.

Enttäuschend verlief das Rennen aus Schweizer Sicht. Silvan Zurbriggen fiel nach Platz acht im ersten Lauf im zweiten Durchgang aus. Marc Berthod passierte dasselbe Missgeschick bereits im ersten Lauf. Bester Swiss-Ski-Fahrer war damit Marc Gini auf Rang 19. Daniel Albrecht und Sandro Viletta fuhren auf die Plätze 20 und 26.

Als bester Deutscher lag Stefan Kogler auf Rang 18. Felix Neureuther erreichte dagegen erneut nicht den zweiten Lauf. Dominik Stehle (Obermaiselstein/39.) und Fritz Dopfer (Garmisch/45.) hatten das Finale der besten 30 Läufer verpasst.

Grange wahrte seine Führung in der Disziplinwertung. Raich schob sich mit seinem dritten Platz im Gesamtweltcup an die zweite Stelle und liegt nur noch 37 Punkte hinter dem führenden Norweger Aksel Lund Svindal, der sich nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert hatte.

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1. Ivica Kostelic CRO 1:39,83


2. Jean-Baptiste Grange FRA 1:40,03


3. Benjamin Raich AUT 1:40,63


4. Giorgio Rocca ITA 1:41,26


5. Manfred Mölgg ITA 1:41,41


6. Patrick Thaler ITA 1:41,48


7. Marcel Hirscher AUT 1:41,49


8. Markus Larsson SWE 1:41,53


. Mattias Hargin SWE 1:41,53


10. Jens Byggmark SWE 1:41,64

Matt will "SnowQueen" werden

Zagreb - Dass er sich bei einem Sieg am Dienstag "SnowQueen" nennen darf, führt darauf zurück, dass die Weltcupveranstalter in Zagreb 2005 mit Damen-Rennen starteten und die Herren erst 2008 ins Programm aufgenommen wurden, das Event aber seinen Namen behielt. Mario Matt wundert sich ein bisschen und schmunzelt, aber mit der WM-Krone wartet im Februar der ohnehin höchste Titel in diesem Winter, und bei 60.000 Euro Siegprämie in Zagreb soll man nicht zimperlich sein. Hier wie dort ist Matt Titelverteidiger, nicht weniger als sechs Slaloms stehen bis zu den Welttitelkämpfen in Val d'Isere noch auf dem Programm.

Im Jänner des Vorjahres gewann Matt in Adelboden und Schladming, in Kitzbühel wurde der Flirscher Dritter, das Zagreb-Rennen fand erst Mitte Februar statt. "Früher einmal habe ich auch zu Saisonbeginn Rennen gewonnen, aber es ist jetzt nun mal so, dass es im Jänner erst richtig los geht und da die meisten Slaloms sind", sagte der 29-Jährige. Die Regelmäßigkeit von Rennen sei wichtig, wenn man sich in guter Form befinde. "Damit man dann auch mal in einen Rhythmus reinkommt." Davon kann in diesem Winter noch nicht gesprochen werden, denn nach dem Auftakt in Levi gab es wegen der Absage des Bewerbs in Val d'Isere den bisher zweiten Slalom erst in Alta Badia vor Weihnachten.

In Levi kam Matt hinter dem Franzosen Jean-Baptiste Grange und dem US-Amerikaner Bode Miller auf den dritten Rang, in Alta Badia siegte der Kroate Ivica Kostelic vor Grange und dem Pitztaler Benjamin Raich. Raich schied in Levi aus, Matt in Alta Badia. Damit sind die Favoriten für das Nachtevent auf dem Bärenberg (15.15 Uhr/18.30 Uhr) bereits genannt. Matt braucht die Konkurrenz nicht zu scheuen, nach seinen Angaben fehlt ihm nichts auf die Form der Vorsaison. "Ich bin jetzt im Training immer sehr schnell gewesen. Man hat noch nicht viel gesehen, weil erst zwei Rennen waren. Ich hoffe, dass ich die Leistungen gleich bringen kann wie letztes Jahr im Jänner. Die WM habe ich auch noch nicht im Kopf, es sind jetzt so viele tolle Rennen und darauf konzentriere ich mich."

Bei der Hangbesichtigung am Montag fanden Matt und seine Kollegen eine eisige, aber griffige Piste vor, also gute Bedingungen. "Es ist ein lässiger Hang, da ist alles drinnen, ein Flachstück, ein kurzer Steilhang", beschrieb Matt. Es ist der Hausberg von Kostelic, der im Vorjahr hinter Matt und vor dem Salzburger Reinfried Herbst auf dem dritten Platz gelandet war. "Man kann nicht sagen, dass Kostelic der ist, den es hier zu schlagen gilt. Es sind einige in sehr guter Form, lassen wir uns überraschen. Es ist sein Hang, auf dem er immer trainiert hat, aber das sagt auch nicht alles", meinte Matt. Und über Grange sagte er: "Wenn ich meine Leistung bringe, brauche ich mich nicht verstecken. Auch letztes Jahr war ich einige Male schneller als er. Ich glaube nicht, dass ich mir da Kopfzerbrechen machen muss."

Matt und Herbst, der nach zwei Saisonausfällen im Weltcup dringend ein Resultat benötigt, haben als einzige Österreicher den Moskau-Sotschi-Trip mitgemacht, eine Entscheidung, die Matt nicht bereute: "Es war eine tolle Veranstaltung in Moskau mit vielen Zuschauer. Die Leute sind total skifanatisch. Ich glaube, dass es Zukunft hätte, dass man solche Rennen auch in anderen Großstädten veranstaltet." Von Sotschi hat er allerdings nicht viel gesehen. Wie weit die Russen mit den Olympia-Vorbereitungen- und Bauten sind, kann er deshalb nicht sagen: "Man hat nichts gesehen, weil es so stark geschneit hat", erklärte der zweifache Slalom-Weltmeister.

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BLICK ZURÜCK SAISON 2007/08
Matt gewinnt Slalom in Zagreb

Weltmeister Marion Matt gewinnt den ersten Slalom der Herren auf dem Bärenberg in Zagreb. Der Tiroler verteidigte seine Halbzeit-Führung und lag am Ende mit 33 Hundertstel Sekunden vor Lokalmatador Ivica Kostelic. Reinfried Herbst (+0,40) komplettiert als Dritter das tolle ÖSV-Ergebnis. Der Sieger von Garmisch hatte nach dem ersten Durchgang noch auf Rang 6 gelegen.

Für Matt war es nach Adelboden und Schladming bereits der 3. Saisonsieg: "Ich war eigentlich brutal ruhig. Während der Fahrt hab ich mich noch gefragt, ob ich schnell bin. Im Ziel war ich dann überglücklich. Ich hab gewusst, dass ich locker bleiben und einen guten Lauf hinlegen muss. Das ist mir Gott sei Dank gut gelungen", analysierte Matt. Kostelic war indes über seinen zweiten Rang ebenfalls sehr froh und feierte ihn wie einen Sieg. "Ich hätte ohne dieses Publikum nie so gut fahren können. Ich war voll motiviert und es musste einfach passen. Ganz Kroatien hat heute auf mich geschaut und ich bin sehr froh, dass ich den Podestplatz geschafft habe. Alles, was jetzt noch kommt, ist ein Bonus", sagte Kostelic.

Ausser Berthod, der als Dritter nach dem ersten Lauf lediglich neun Hundertstel Sekunden hinter Matt lag, im Finallauf jedoch durch einen Schnitzer im Zielhang einen Podestplatz verspielte und Sechster wurde, konnten die weiteren Schweizer nicht überzeugen. Sandro Viletta fuhr immerhin erneut in die Punkte und erreichte Rang 24. Marc Gini fiel vom 17. auf den 25. Rang zurück, Daniel Albrecht blieb 27.

Felix Neureuther aus Partenkirchen kämpfte sich als 14. des ersten Laufs noch bis auf Rang neun vor. Für den 23-Jährigen war es die fünfte Top-10-Platzierung des Winters.

Im Gesamtweltcup behauptete Bode Miller, der sich nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren konnte, vor dem Österreicher Benjamin Raich, der nach einem schweren Fehler im Schlussabschnitt nur 26. (4,78) wurde, seine Führung.

Slalom-Weltcup-Leader Jean-Baptiste Grange (465) aus Frankreich schied im zweiten Durchgang aus. Matt (405) machte 100 Punkte und damit den Slalom-Weltcup wieder spannend. Er hat nun nur noch 57 Punkte Rückstand vor den letzten beiden Slaloms.

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1. Mario Matt AUT 1:51,36


2. Ivica Kostelic CRO 1:51,69


3. Reinfried Herbst AUT 1:51,76


4. Giorgio Rocca ITA 1:52,08


5. Mitja Dragsic SLO 1:52,21


6. Marc Berthod SUI 1:52,24


7. Akira Sasaki JPN 1:52,27


8. Julien Lizeroux FRA 1:52,35


9. Felix Neureuther GER 1:52,39


10. Johan Brolenius SWE 1:52,44

 

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