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John Kucera gewinnt Gold in der Königsdisziplin

John Kucera aus Kanada ist der neue Abfahrtsweltmeister. Nach der Silbermedaille seines Teamkollegen Jan Hudec bei der WM 2007 in Aare setzte der 24-jährige noch einen darauf und gewann als erster Kanadier WM-Gold.

Mit Startnummer 2 ging der Kanadier ins Rennen und konnte diese Chance auch perfekt nützen. Sein bestes Ergebnis in einer Abfahrt war bis jetzt ein 7. Rang in Lake Louise. „Es ist etwas total Unerwartetes, es gibt keinen besseren Platz für meinen ersten Abfahrts-Podestplatz.“ Das Warten im Ziel war für ihn ziemlich nervenaufreibend: „Ja, ich war sehr nervös. Als Michael Walchhofer zum zweiten Mal gefahren ist, das war wirklich sehr heftig für mich.“

Kuceras Siegerzeit von 2:07,01 war nicht zu brechen, aber es wurde recht knapp. Der Schweizer Super-G Weltmeister Didier Cuche kam bis auf 4 Hundertstel an den Abfahrtskönig heran. Er träumte natürlich von einem zweiten Weltmeistertitel, gab sich aber mit seiner Silbermedaille zufrieden und war froh, dass der Nebel erst nach ihm ein wenig in die Strecke gezogen war. „Ich bin überglücklich. Ich bin gefahren und habe Silber geholt und nicht Gold verloren, weil es war extrem schwierig. Ich habe es schon vor dem Super-G gewusst, dass es in der Abfahrt sehr schwierig sein wird.“
„Für mich ist Michi der Gewinner heute, der fährt zweimal da herunter, fährt unter die ersten zehn – für mich hat er eine Diamantmedaille gewonnen.“

Nur weitere 13 Hundertstel hinter Cuche fuhr der nächste Schweizer Carlo Janka zu Bronze. Er hat sich mit dieser Bronzemedaille selbst ein wenig überrascht. „Es ist schwierig alles zu verarbeiten. Erst der Unfall von Daniel Albrecht, jetzt hier eine Medaille... Es ist gerade ein wenig viel“, sagte der sonst so coole Obersaxer. Ein weiterer Schweizer Topanwärter auf eine Medaille Didier Defago stürzte und begrub seine Hoffnungen im Schnee der Face de Bellevard Strecke.

Marco Büchel (LIE + 0,52) erreichte den vierten Rang und war mit seiner Fahrt recht zufrieden, dass es nicht für das Siegerpodest reichte enttäuschte ihn natürlich schon ein wenig. „Auf der einen Seite ist es ein gutes Resultat, ich bin gut gefahren, im Ziel bin ich stolz auf mich, aber keine Medaille ist keine Medaille.“

Adrien Theaux (+0,94) erreichte bei seiner Heim-WM als bester Franzose den fünften Rang.

Die großen Geschlagenen sind vor allem die Österreicher und auch Aksel Lund Svindal.

Nicht nur das Wetter machte den Österreichern einen Strich durch die Rechnung. Günter Hujara, der FIS Verantwortliche gab vor Walchhofers Start wegen Nebels die Anweisung „Start Stopp“. Trotzdem ließen die Startrichter die letzte Medaillenhoffnung der Österreicher starten. Kaum im Ziel erfuhr Michael Walchhofer, dass er noch einmal starten darf, aber macht das bei dieser schwierigen Strecke überhaupt Sinn?

Der Salzburger Hotelier durfte selbst bestimmen ob und wann er noch mal an den Start geht. Er nützte die Chance, bereitete sich in Ruhe auf das zweite Rennen vor und erreichte mit seinem „Re Run“ den neunten Platz mit 1,43 Sekunden Rückstand. (Nach seinem ersten Rennen lag er nur auf Rang zwölf.)
„So Startszenen wie heute habe ich schon ein paar Mal erlebt. Start Stopp und dann wieder nicht und dann haben sie es verpasst u.s.w., da hat es schon öfter gegeben, aber dann noch mal fahren, dass ist mir noch nie passiert.“

Bei all der Aufregung ging die Platzierung des besten Österreichers Hermann Maier ein wenig unter. Mit Startnummer 1 hatte er noch strahlenden Sonnenschein und beste Bedingungen auf der ganzen Strecke, konnte diesen Vorteil aber nicht für eine Fahrt auf das Podest nützen und wurde sechster.
Christoph Gruber, der sich in der internen Qualifikation durchsetzte stürzte und Klaus Kröll wurde Zehnter.

Auch Aksel Lund Svindal (NOR +1,70), der zum großen Favoritenkreis zählte, musste sich der schwierigen Bellevarde Piste geschlagen geben und war wohl mit seinem 12. Rang nicht ganz zufrieden.

Unter den Top Ten befand sich auch noch der Italiener Werner Heel (+1,20) als siebter, dessen Teamkollegen Peter Fill und Christof Innerhofer mit den Rängen 11 und 14 eher enttäuschten.

Der Topläufer und Mitfavorit des amerikanischen Teams, Bode Miller, hatte zwar keinen groben Fehler auf der Strecke, verlor aber kontinuierlich Zeit und wurde so mit 1,38 Sekunden Rückstand nur Achter.

Rang 9, ging wie schon erwähnt an den österreichischen Doppelstarter Michael Walchhofer und der zehnte Platz an den Steirer Klaus Kröll (+1,6)

Der einzige Starter aus dem Team des DSV war Stephan Keppler, der mit 2,30 Sekunden Rückstand an die 15. Stelle fuhr.

Ausgeschieden sind – zum Glück alle unverletzt – u.a. Christoph Gruber (AUT), die Kanadier Jan Hudec, Manuel Osborne-Paradis, Erik Guay und Didier Defago,

Die erfreulichste Nachricht des heutigen Tages kommt von Daniel Albrecht aus Innsbruck . „Es ist so, dass sich der Patient weiterhin stabilisiert hat, das heißt, dass die Lungenentzündung nun deutlich zurückgegangen ist – auch die damit verbundenen Entzündungszeichen. Es ist so, dass wir jetzt dazu übergegangen sind den Patienten munter werden zu lassen.“

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler
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Walchhofers „Doppelabfahrts-Anstrengungen“ waren vergebens

Michael Walchhofer, der wie schon berichtet die WM-Abfahrt zweimal fuhr, weil er bei der Anweisung „Start Stopp“ trotzdem ins Rennen geschickt wurde, hätte sich diese Anstrengungen sparen können.
Wie soeben bekannt wurde zählte Walchhofers „Re Run“ nicht und er steht mit dem Ergebnis seiner ersten Abfahrt des heutigen Tages in der offiziellen Ergebnisliste - Rang zwölf.

Die Jury entschied, dass der Re-Run des Salzburgers nicht gerechtfertigt war.

Walchhofer wurde laut FIS aus dem Starthaus gelassen bevor das Rennen unterbrochen wurde.
Für den Österreicher macht es sicher keinen großen Unterschied, ob er bei der WM, wo nur die Medaillen zählen, am Ende Neunter oder Zwölfter ist. Diese scheinbar willkürliche Entscheidung der Jury wird aber vermutlich dennoch zu Diskussionen führen.

Neunter in der offiziellen Ergebnisliste ist daher Klaus Kröll (AUT), Zehnter Christof Innerhofer (ITA), Elfter Aksel Lund Svindal (NOR) und Zwölfter der Mann, der laut Didier Cuche heute die Diamantmedaille für seine beiden Fahrten verdient hätte und vor dessen Leistung sich einige Kollegen verbeugt haben – Michael Walchhofer.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler
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1. John Kucera CAN 2:07,01


2. Didier Cuche SUI 2:07,05


3. Carlo Janka SUI 2:07,18


4. Marco Büchel LIE 2:07,53


5. Adrien Theaux FRA 2:07,95


6. Hermann Maier AUT 2:08,19


7. Werner Heel ITA 2:08,21


8. Bode Miller USA 2:08,38


9. Klaus Kröll AUT 2:08,61


10. Christof Innerhofer ITA 2:08,62

Übertragungszeiten:

LIVE: Samstag, 07.02.2009 - 10.00 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 07.02.2009 - 10.00 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 07.02.2009 - 10.45 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 07.02.2009 - 10.50 Uhr - ARD
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 07.02.2009 - 13.55 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
2. Training zum Damen-Abfahrtslauf am Samstag

LIVE: Samstag, 07.02.2009 - 18.05 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Abfahrtslauf der Herren
Siegerehrung und Livestudio


Startliste zur WM Abfahrt der Herren in Val d'Isere - bitte hier klicken

Das letzte Rennen - Abfahrt der Herren in Kitzbühel
Didier Defago gewinnt Hahnenkamm Abfahrt von Kitzbühel

Der Sieger der Hahnenkamm Abfahrt von Kitzbühel heißt Didier Defago. Eine Woche nach seinem Triumph beim Klassiker in Wengen gewinnt der Schweizer vor 50.000 Zuschauer auf der berühmt berüchtigten Streif vor den beiden Österreichern Michael Walchhofer (+ 0,17 Sekunden) und dem Super G Sieger des Vortages Klaus Kröll (+ 0,29).

Defago freute sich im ORF-Interview über den zweiten Erfolg hintereinander: "Ich habe eine gute Fahrt erwischt. Heute hat glaube ich jeder ein paar Fehler gemacht. Die Piste war in einem super Zustand, es schlägt vielleicht ein bisschen mehr als im Training. Aber es war einfach sensationell."

"Wie die ganze Woche abgelaufen ist, war etwas Besonderes. In Kitzbühel zu gewinnen war immer ein Traum. Jetzt habe ich zwei Klassiker Schlag auf Schlag gewonnen, das ist fast unglaublich. Ich habe so lange auf ein Podium in der Abfahrt gewartet, und jetzt bin ich zweimal ganz oben. Bis zur WM sind es aber noch zwei Wochen, ich muss einfach die Form behalten. Wir wissen, bei der WM ist dann alles möglich", so der Sieger.

Nicht viele Abfahrer haben in der Vergangenheit beide grossen Klassiker im selben Jahr gewonnen. Letztmals gelang dies dem Österreicher Stephan Eberharter 2002. Als bislang letzter Schweizer hatte Franz Heinzer 1992 dasselbe Kunststück fertiggebracht.

Der Zweitplazierte Michael Walchhofer konnte sich, nach einem Fehler im Zielhang, nicht so recht über seinen zweiten Rang freuen: "Wie im Ziel der Zweier aufgeleuchtet hat, war ich nicht so zufrieden. Andererseits muss man sagen, über den Hausberg hat mir vielleicht die letzte Konsequenz gefehlt. Da hätte ich den Ski noch ein bisschen mehr durchdrücken können."

Auch Walchhofers Teamkollege, der Vortagessieger im Super G, Klaus Kröll haderte mit einigen Streckenabschnitten: "Oben war ich nicht fehlerfrei, im Mittelteil ist es dann ganz gut gegangen, aber unten habe ich dann nicht ganz das nötige Risiko genommen. Meine Linie war da nicht ideal. Dennoch bin ich mit dem Kitzbühel-Wochenende voll zufrieden."

Vorjahressieger Didier Cuche (+ 0,50) aus der Schweiz teilte sich zeitgleich mit dem US Amerikaner Bode Miller (+ 0,50) den vierten Platz. Den beiden Topfavoriten fehlten 21 Hundertstel Sekunden für den Sprung auf das Siegespodest.

Als bester Südtiroler plazierte sich Christof Innerhofer (+ 0,52) als Sechster, vor dem Slowen Andrej Jerman (+ 0,72) und seinem Landsmann Stefan Thanei, der sich mit Startnummer 39 auf den 8. Platz vorschob.

Hinter dem Franzosen David Poisson mußte sich Hermann Maier mit dem 10. Rang begnügen: „Ich hätte heute dieses Finish vom letzten Jahr gebraucht, dann hätte es gepasst. Die Strecke ist perfekt, meine Fahrt war es aber nicht. Top Ten wäre schön, mehr ist heute für mich nicht drin.“

Einen kleinen Schatten auf ein perfekt insziniertes Hahnenkammrennen warf die Verletzung von T.J Lanning. Der US-Amerikaner zog sich bei einem Sturz nach erster Diagnose einen Riss des vorderen Kreuzbandes im Knie zu.

Bester der Kombi-Favoriten ist nach der Abfahrt der US Amerikaner Bode Miller. Er hat allerdings nur 62 Hundertstel Vorsprung auf Benjamin Raich für den Slalom. Der Schweizer Silvan Zurbriggen folgt mit knapp einer Sekunde Rückstand auf Miller.

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1. Didier Defago SUI 1:56,09


2. Michael Walchhofer AUT 1:56,26


3. Klaus Kröll AUT 1:56,38


4. Didier Cuche SUI 1:56,59


. Bode Miller USA 1:56,59


6. Christof Innerhofer ITA 1:56,61


7. Andrej Jerman SLO 1:56,81


8. Stefan Thanei ITA 1:56,85


9. David Poisson FRA 1:56,99


10. Hermann Maier AUT 1:57,12

 

Hermann Maier eröffnet WM-Abfahrt

Hermann Maier wird am Samstag die WM-Abfahrt in Val d'Isere eröffnen. Der Salzburger wird - so es das Wetter zulässt - um 11.00 Uhr (live in ORF1 und im Livestream) über die Face de Bellevarde gehen.

Das Rennen wird aber wohl sicher nicht vor Startnummer 22 entschieden sein, die der Schweizer Wengen- und Kitzbühel-Sieger Didier Defago trägt.

Christoph Gruber kommt mit Nummer fünf, Klaus Kröll mit 18 und Michael Walchhofer mit 21. Topfavorit und Super-G-Weltmeister Didier Cuche aus der Schweiz geht mit der 16 ins Rennen, US-Star Bode Miller mit 19 und der Norweger Aksel Lund Svindal mit 20.

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Das Selbstvertrauen des Siegers
"Wir haben noch was gutzumachen."

Mit dem Super-G-Sieg in Kitzbühel scheint Klaus Kröll der Knopf aufgegangen zu sein. Den ersten vollen Erfolg eingefahren, strebt der Steirer nun nach höchsten Ehren. Schon in Val d'Isere könnte sein Traum beim WM-Debüt in der Abfahrt am Samstag (11.00 Uhr, live in ORF1) Wirklichkeit und Kröll zum Weltmeister werden.

Im Interview mit ORF.at erläutert der 28-Jährige seine Chancen, seine Gegner, die Erkenntnisse aus dem WM-Super-G, was sich seit Kitzbühel für ihn verändert hat und warum Skirennen nicht nur auf der Piste, sondern im Kopf entschieden werden.

ORF.at: Die Abfahrt ist nach der Nullnummer im Super-G ihre zweite Chance, was ist für Sie drin?

Kröll: Sehr viel, weil die Abfahrt in dieser Saison an sich meine beste Disziplin war, abgesehen vom Super-G in Kitzbühel. Von daher erwarte ich mich einiges, obwohl die Strecke mit den bisherigen Saisonabfahrten kaum zu vergleichen ist. Aber wir haben noch was gutzumachen.

ORF.at: Warum hat es am Mittwoch nicht geklappt?

Kröll: Das habe ich nicht großartig analysiert. Meine Fahrt war ganz gut, nur habe ich bei einigen Passagen zuviel Tempo rausgenommen und zuwenig riskiert, nicht die direkte Linie genommen, weil ich nach der Besichtigung dachte, es würde zu schwer werden, was nicht der Fall war.

ORF.at: Welche Erkenntnisse nehmen Sie in die Abfahrt mit?

Kröll: Dass ich eine reelle Medaillenchance hatte, vom Podium nicht weit weg war. Selbst in der Enttäuschung nach dem Super-G habe ich sofort das Positive gesucht und gefunden: Das war die Abstimmung, das Gefühl am Berg selber, das richtig gut war. Das versuche ich am Samstag umzusetzen.

ORF.at: Hans Pum sprach von einer zu braven Fahrt...

Kröll: Auf gewissen Abschnitten ganz bestimmt. Im Mittelteil dagegen bin ich sehr gut und starke Teilzeiten gefahren, in der folgenden, entscheidenden Passage nahm ich leider zuviel Tempo raus, agierte zu vorsichtig. Das sollte gerade in einem WM-Super-G nicht passieren. Aber wie gesagt, ich hätte es mir schwieriger vorgestellt.

ORF.at: Wer wird in der Abfahrt um Gold kämpfen?

Kröll: Ähnlich wie im Super-G. Cuche ist nach seinem Titel sicher wieder dick da, obwohl er in den Abfahrten dieser Saison noch wenig Glück hatte. Im gleichen Atemzug müssen auch Defago und Walchhofer erwähnt werden, beide waren im Training sehr schnell.

ORF.at: Auch Defago favorisiert Walchhofer...

Kröll: Michi ist natürlich ganz stark, war schon während der gesamten Saison ein heißer Anwärter und brandgefährlich auf den Sieg. Von daher schätze auch ich ihn innerhalb unserer Mannschaft als den mit Abstand chancenreichsten Fahrer ein.

ORF.at: Wie definieren Sie Ihre Rolle?

Kröll: Mich zähle ich ebenfalls zum Favoritenkreis, wenn auch nur zum erweiterten. Ich fühle mich super und weiß ganz genau, dass ich, falls ich einen starken Lauf runterbringe, das Rennen auch gewinnen und Weltmeister werden kann.

ORF.at: Demnach haben Sie Gold im Visier?

Kröll: Zumindest eine Medaille. Für Gold müssen an diesem Tag alle Faktoren passen, auch das Glück. Was selten der Fall ist. Deshalb ist ein Weltmeistertitel im vorhinein auch schwer zu prognostizieren. Wenn alles aufgeht, dann ist alles möglich. Auch für mich.

ORF.at: Mit dem Schwung von Kitzbühel könnte es funktionieren?

Kröll: So ist es. Aber weder Berge noch Erfolge können miteinander verglichen werden. Am Samstag ist ein neues Rennen, eine neue Chance. Meine Form stimmt, das Material passt, wenn ich jetzt auch noch die schwierigen Passagen richtig erwische...

ORF.at: Was hat sich seit dem Streif-Sieg für Sie verändert?

Kröll: Das Medienecho ist größer geworden, ansonsten blieb alles gleich. Ich bin weder ein anderer Mensch, noch fahre ich anders Ski. Kitz war allerdings ein Riesenerfolg für mich und eine super Bestätigung, denn ich wusste schon immer, dass mir nicht viel fehlt, dass ich auch gewinnen kann. Diese Bestätigung war das Positivste daran.

ORF.at: Die innere Blockade wurde erfolgreich gelöst...

Kröll: Das hoffe ich. Die mentale Seite ist enorm wichtig. Gerade der Kampf um den Sieg entscheidet sich meistens im Kopf - skifahrerisch hätten es ja die meisten drauf. Der Sieg in Kitz könnte wie bei Defago in Wengen auch bei mir diese Sperre gelöst haben. Es fährt sich leichter (lacht). Deshalb werde ich auch bei der WM um Platz eins mitfahren.


Das Gespräch führte Michael Fruhmann, ORF.at aus Val d'Isere 


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Cuche Schnellster im zweiten Training

Super-G-Weltmeister Didier Cuche hat auch im zweiten Training zur Abfahrt vom Samstag bewiesen, dass ihm die Strecke liegt. Der Schweizer stellte die Tagesbestzeit auf, 11 Hundetstel Sekunden vor Super-G-Bronzegewinner Aksel Lund Svindal aus Norwegen und dem US Amerikaner Bode Miller der einen Zeitrückstand von 32 Hundertstel Sekunden aufwies.

Auf den weiteren Plätzen klassierten sich der Österreicher Michael Walchhofer (4.), vor dem Lichtensteiner Marco Büchel (5.) und dem Schweizer Didier Défago (6.) der die letzten beiden Klassikerabfahrten in Wengen und Kitzbühel gewann.

Défago verlor auf Cuche 0,89 Sekunden. Mit Carlo Janka zeigte ein weiterer Schweizer, dass mit ihm am Samstag durchaus zu rechnen ist. Der Bündner verlor als Elfter 1,39 Sekunden.

Als zweitbester Österreicher plazierte sich Hermann Maier auf dem 14. Rang, der Trainingsschnellste von Gestern Christop Gruber mußte sich mit Rang 22 begnügen gefolgt von seinem Teamkollegen Klaus Kröll der sich auf Platz 23 einreihte.

Damit bilden Michael Walchhofer, Hermann Maier, Klaus Kröll und Christoph Gruber Österreichs Team für die WM-Abfahrt am Samstag (11.00 Uhr, live in ORF1) in Val d'Isere.

Diese Aufstellung gab ÖSV-Alpinchef Hans Pum im Rahmen des zweiten und letzten Abfahrtstrainings der Herren am Freitag bekannt: "Ich fühle mich in der Lage, die Abfahrt zu bestreiten", sagte Maier nach dem Abschlusstraining. Hinter dem Start des 36-jährigen Salzburgers war wegen einer Verkühlung ein Fragezeichen gestanden.

Das zweite Training fand, wegen des schlechterem Wetter und der beeinträchtigten Sicht vom Start der Super-Kombination aus statt. Auch auf die Kritik am Zielsprung hatte die FIS reagiert. Der Zielsprung wurde abgeflacht, so dass die Sprünge der Abfahrer weniger weit ausfielen.

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Gruber mit Trainingsbestzeit in Val D´Isere

Christoph Gruber drängt sich mit seiner heutigen Trainingsbestzeit von 2.10,82 für das Österreichische Abfahrtsteam am Samstag auf.

Doch was ist diese Bestzeit wert? Was kann man überhaupt aus den heutigen Trainingszeiten schließen? Gezielt eingebaute Gegenschwünge, ja sogar Schneepflug bekam der Zuschauer geboten. Bevor das Training los ging, wurde noch ein Novum eingebaut: vor dem Zielsprung wurde ein rotes „Richtungstor“ aufgestellt, das die Läufer darauf hinweisen sollte, abzubremsen vor dem Sprung. Diese Maßnahme war die Reaktion auf einige Schwierigkeiten, die Vorläufer und Kamerafahrer wie Hans Knauß und Bruno Kernen bei ihren Läufen hatten.

Dann konnte das Training starten. Eine Aussage von Marco Büchel gab in etwa das wieder, was man auch bei allen Läufern beobachten konnte „Es war ein Kampf von oben bis unten.“. Die schlechte Sicht, die eisige Piste und die Länge der Strecke haben den Läufern alles abverlangt. Neben hervorragender Technik und Material wird auch die Kondition eine Rolle spielen. Ein Überraschungssieger in der WM-Abfahrt wäre eine echte Überraschung!

Das heutige Trainingsergebnis ist zwar aus österreichischer Sicht höchst erfreulich, allerdings nur bedingt aussagekräftig. Christoph Gruber gab selber zu, bereits einigermaßen auf Zug gefahren zu sein, schließlich kämpft er noch für einen Startplatz für die Abfahrt. Auch der Zweitplatzierte Michael Walchhofer wollte nach seinen eigenen Angaben bereits „ein bissl probieren war geht“.

Im Gegensatz dazu sprachen die meisten anderen Athleten von einem „Abtasten“ der Strecke. Es hat auch bei dem oben erwähnten Richtungstor jeder unterschiedlich an Tempo herausgenommen. Klaus Kröll und Didier Cuche sprachen von einer „konservativen“ Trainingsfahrt. Weit entfernt vom Limit hat man sich die Strecke quasi nur genauer angeschaut. Cuche meinte, es würde auf alle Fälle schwierig werden am Samstag. Auf seine Super-G-Goldmedaille angesprochen sagte er aber mit einem unübersehbaren Funkeln in den Augen „im unteren Teil ist es schon sehr Super-G ähnlich ….“

Das Favoritenfeld ist groß wie selten zuvor. Cuche, ein Toptechniker, der bereits Gold in der Tasche hat ist sicher ein heißer Anwärter. Teamkollege Defago ist ebenfalls in Top Form. Die junge Garde aus Südtirol dürstet nach großen Erfolgen – motiviert von den gestrigen Leistungen. Besonders Innerhofer will nicht mehr auf dem Platz neben dem Podest stehen – schon lieber ganz oben auf selbigen. Aksel Lund Svindal kann seine Technik hier voll ausspielen. Ein Bode Miller kann, so er sich selber nicht ins Out stellt, jederzeit Gold gewinnen. Und nicht zuletzt haben auch die Österreicher mit Klaus Kröll ein heißes Eisen am Start.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger
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BLICK ZURÜCK WM 2007:
Aksel Lund Svindal ist Abfahrtsweltmeister 2007

Aksel Lund Svindal ist der „König der Abfahrer 2007“ und läßt ganz Norwegen erstmals in der WM-Geschichte über eine Goldmedaille in der WM-Herren Abfahrt jubeln.

"Ich war vielleicht nicht einer der Top-Favoriten. Aber ich bin gut gefahren - und hatte auch ein bisschen Glück. Ein guter Tag für Aksel und für Norwegen. Ich wollte hier schon unbedingt eine Medaille, weil so viele Freunde und die Familie da sind. Es ist einfach ein schönes Gefühl."

Ging Svindal noch als einer der Favoriten ins Rennen sind auf den weiteren Medaillenplätze zwei Sensationen zu vermelden. Silber ging mit einem Rückstand von 0,72 Sekunden an den Kanadier Jan Hudec, Bronze sicherte sich der schwedische Lokalmatador Patrick Järbyn (+0,97).

"Ich habe vor elf Jahren meine erste Medaille gemacht - es ist wie damals schwer zu fassen. Bronze in der Abfahrt. Ich bin so unglaublich glücklich. Ich muss mich auch bei meinem Servicemann bedanken. Ich hatte vielleicht vier, fünf Mal in meinem Leben solche Ski wie heute, die sind unglaublich gut gegangen."

Der undankbare 4. Platz ging mit einem Rückstand von 2 Hundertstel Sekunden auf den Podestplatz, an den Kanadier Erik Guay (+0,99) vor den beiden Schweizern Ambrosi Hoffmann (+1,00) und Didier Cuche (+1,01) dem wieder einmal 4 Hundertstel Sekunden für eine Medaillenrang fehlten.

Topfavorit und Titelverteidiger Bode Miller (1,21) mußte sich mit dem 7 Rang begnügen. Neben dem geschlagenen Miller war das ÖSV Abfahrtsteam der große Verlierer des „Super Abfahrts Sunday“. Als bester Österreich belegt bei der Königsdisziplin Mario Scheiber den 8. Platz. Hermann Maier kommt über Rang 13 nicht hinaus. Michael Walchhofer wird 15., Fritz Strobl gar nur 21.

So ein schlechte Ergebnisse in der Herren-Abfahrten gab es erst zwei Mal - 1987 und 1993. Auch da war der beste Österreicher auf Rang acht zu finden. E

benso enttäuschten die Fahrer des DSV. Keppler stürzte nach einem durchwachsenen Lauf im Zielhang und sein Teamkollege Johannes Stehle konnte sich mit einem Rückstand von 2,81 Sekunden nur auf dem 27. Rang plazieren.


1. Aksel Lund Svindal NOR 1:44,68


2. Jan Hudec CAN 1:45,40


3. Patrik Järbyn SWE 1:45,65


4. Erik Guay CAN 1:45,67


5. Ambrosi Hoffmann SUI 1:45,68


6. Didier Cuche SUI 1:45,69


7. Bode Miller USA 1:45,95

BLICK ZURÜCK: ABFAHRT WM 2005
 

ABFAHRTSWELTMEISTER 2005 IST BODE MILLER!
Die Amerikaner entscheiden das Rennen des Jahres für sich!

Ein amerikanischer Doppelsieg durch Bode Miller und Daron Rahlves entscheidet die Weltmeisterschaftsabfahrt in Bormio 2005.

Bode Miller krönt sich zum Doppelweltmeister. Der 27-jährige coole Amerikaner holt sich nach dem Weltmeistertitel im SuperG nun auch den Titel in der Abfahrt. An seiner Bestzeit 1:56,22, die er bereits mit Startnummer 3 aufstellte, bissen sich sprichwörtlich alle die Zähne aus.

"Das ist eine ganz große Sache, denn die Abfahrt ist der wichtigste Bewerb. Um hier zu gewinnen, muss alles passen. Die Nummer war ganz wichtig. Die Sicht ist zwar mit einer niedrigen Nummer nicht so gut, aber dafür sind da die Schneeverhältnisse besser. Mit meiner Fahrt war ich nicht vollkommen zufrieden. Teilweise habe ich eine gute Linie gefunden. Aber ich hatte zeitweise nicht wirklich das perfekte Gefühl für die Balance, vor allem beim San-Pietro-Sprung und im untersten Teil hatte ich so meine Probleme."

Mit 0,44 Sekunden Rückstand landete sein Landsmann Daron Rahlves (Startnummer 21) auf Platz zwei. "Diese Medaille bedeutet mir viel, denn eine WM ist immer eine große Herausforderung. Es war hart, doch ich war körperlich und mental topfit. Ich bin meine Linie gefahren und habe gefightet vom Anfang bis zum Ende. Unten bin ich so gut gefahren wie nie zuvor."

Die Bronzemedaille geht trotz Beschädigung der Kante seines rechten Ski´s durch einen Stein an den österreichischen Titelverteidiger Michael Walchhofer (+0,87), der mit Startnummer 27 ins Rennen ging. "Ich muss sagen, für mich ist es ein Wahnsinn. Oben in der Traverse hab ich kurz Zeit gehabt zum Denken. Ich hab mir gedacht: Das gibt's doch nicht, der Ski ist nicht mehr zu dafahren. Ich hab keinen Linksschwung mehr erfahren. Und dann geht sich noch Platz drei aus. Es war eine sensationelle Leistung. Ich hab oben beim Super G-Start einen Stein erwischt, der hat sich fast über den ganzen rechten Ski gezogen."

Walchhofer rettete mit seinem 3. Platz gerade noch die Ehre der Österreicher, wobei man sich natürlich fragen muss, ob nicht die Teamführung der Österreicher durch ihren Aufstellungs- und Qualifikationspoker ihre eigene Mannschaft mental geschwächt hat.

Der von der ÖSV-Spitze bevorzugte Hermann Maier, der obwohl er sich beim gestrigen Trainingssturz eine Rissquetschwunde zuzog (die genäht werden musste), unbedingt starten wollte erreichte nur den 17. Platz. Werner Franz, der noch gestern im Training alles geben musste, um überhaupt in die Abfahrtsaufstellung zu kommen, wurde gar nur 28. (+2,74). Kein Wunder meinen da viele, Franz spürte die vielen rennmäßigen Trainingsläufe und ihm fehlte die Substanz.

Ziemlich unglücklich landete der Kärntner Fritz Strobl auf dem undankbaren 4. Platz (+0,95). Der zweifache Saisonsweltcupsieger Johann Grugger erreichte mit einer recht unsicheren Fahrt Rang 9.

Auf den Plätzen 5 bis 9 sind: 5. Bruno Kernen (SUI +1,03), 6. Didier Defago (SUI +1,15), 7. Aksel Lund Svindal (NOR +1,16), 8. Ambrosi hoffmann (SUI +1,18), 9. David Poisson (FRA +1,30) ex aequo mit Johann Grugger (AUT +1,30). Aus dem DSV waren Florian Eckert (+1,43) und Max Rauffer (+1,77) am Start, die mit den Plätzen 12 und 17 nicht ganz die erhoffte Überraschung brachten.

Wir gratulieren den Medaillengewinnern, die heute Abend bei der Siegerehrung die Medaillen und Trophäen überreicht bekommen. Auch die Siegerehrung der Kombinationen werden heute Abend durchgeführt.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M.Riedler

Miller rast zu Abfahrts-Gold

Bode Miller hat als erster Amerikaner die Goldmedaille in der Abfahrt bei alpinen Ski-Weltmeisterschaften gewonnen. Eine Woche nach seinem Sieg im Super-G setzte er sich im italienischen Bormio in 1:56,22 Minuten vor seinem Landsmann Daron Rahlves (1:56,66) durch. Dritter wurde Titelverteidiger Michael Walchhofer (1:57,70) aus Österreich. Strobl bleibt Blech, Grugger schummelt sich in die Top Ten, Maier und Franz agieren debakulös und werden von Nobodies gebügelt ! Florian Eckert (Lenggries) wurde in 1:57,65 Minuten Zwölfter. Max Rauffer (Leitzachtal/1:57,99) kam auf Platz 18.

BLICK ZURÜCK: ABFAHRT WM 2003

Walchhofer Abfahrtsweltmeister 2003 !

Der Abfahrtsweltmeister 2003 heißt Michael Walchhofer und kommt aus Österreich. Silber gewinnt der Norweger Kjetil Andre Aamodt und die Bronzemedaille geht an Bruno Kernen aus der Schweiz. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Didier Cuche (SUI), Stephan Eberharter (AUT), Erik Guay (CAN), Ambrosi Hoffmann (SUI), Antoine Deneriaz (FRA), Hermann Maier (AUT) und Fritz Strobl (AUT) Walchhofer:

"Es war wirklich eine gute Fahrt. Viele haben nicht mit mir gerechnet. Die Trainer haben aber an mich geglaubt. Das Material hat heute auch gepasst. Im Mittelteil bin ich dann weit hineingesprungen, da hab ich mir gedacht: Ich bin wahrscheinlich schnell. Und so war's dann auch. Wie ich dann über den Zielsprung drüber bin, hab ich mir gedacht: Es war eine gute Fahrt - vielleicht bin ich auf dem Weg zum WM-Titel. Und so war's dann. Der Rummel um Maier und Eberharter war sicher ein Vorteil für mich."

Bruno Kernen: "Es ist die erste Medaille für die Schweiz, dass ist natürlich großartig. Walchhofer ist ein würdiger Weltmeister, und auch Aamodt steht verdient am Stockerl. Ich bin aber sehr zufrieden mit meiner Bronzenen. Im unteren Teil hatte ich keine optimale Fahrt - da wusste ich: Wenn einer oben schnell unterwegs ist, wackelt meine Zeit".


Silber: Kjetil Andre Aamodt 

Bronze: Bruno Kernen

Platz 4: Didier Cuche

Platz 5: Stephan Eberharter

BLICK ZURÜCK: ABFAHRT WM 2001

Hannes Trinkl ist ABFAHRTSWELTMEISTER 2001
Flori Eckert mit Traumlauf auf Platz 3

Der "Herminator" Hermann Maier mußte sich beim Abfahrtslauf der Herren seinem Landsmann Hannes Trinkel geschlagen geben. Für die größte Überraschung sorgte Geburtstagskind Florian Eckert. Mit einem Wahnsinnsritt über die WM-Strecke " Karl Schranz" lag er bis kurz vor dem Ziel (Einkehrschwung ) noch in Führung. Seine überragende Leistung wurde mit der Bronzemedaille belohnt. Bemerkenswert auch die Leistung von Max Raufer der sich am Ende der Konkurrenz auf dem 10. Rang plazieren konnte. Die deutschen Alpin Rennläufer/innen meldeten sich in St. Anton wieder zurück in der Weltspitze. Nach Martina Ertl (Gold in der Kombination), Hilde Gerg (Bronze im SUPER G) fuhr das DSV Team mit dem dritten Platz von Florian Eckert bereits die dritte WM-Medaille ein. Wer hätte dies den deutschen Athleten noch vor 4 Wochen zugetraut ?

07.02.2001

WAHNSINN FLORIAN ECKERT AUF RANG 3
Max Raufer auf Platz 10
Hermann Maier verliert WM-Titel
Hans Trinkl ABFAHRTS WELTMEISTER 2001 !
Östereichischer Doppelerfolg !

Hannes Trinkl:
Es ist unbeschreiblich. Am Start war ich sehr nervös. Gott sei dank ist es sich ausgegangen. Ich hatte oben einen Fehler, und habe gewusst, jetzt muss ich kämpfen. Ich habe nicht mehr damit gerechnet, gewinnen zu können. Die Kurven und Übergänge liegen mir. Mein Servicemann hat ein Goldhändchen. Er hat mit Abstand den schnellsten Ski gefunden.

Hermann Maier: Gott sei Dank, jetzt habe ich alle Farben. Ich bin ein wenig enttäuscht, ich hatte keine gute Fahrt. Ich habe das Rennen oben verloren, da ich mich zu viel an den Funksprüchen orientiert habe. Es zählt natürlich nur Gold, es ist sich leider nicht ausgegangen. Ich freue mich sehr für Hannes, er hat eine gute Saison.

Florian Eckert: Die Österreicher müssen gewinnen, ich musste mir nichts beweisen und konnte locker fahren.

 

 

 

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