Der Kombinationsweltmeister 2009 heißt
Aksel Lund Svindal! Er kann seinen Vorsprung aus der Abfahrt verteidigen
und siegt mit einer Gesamtzeit von genau 2 Minuten und 23 Sekunden.
Zweiter wird der Franzose Julien Lizeroux, der das kleine Skiwunder, das
wir im ersten Bericht angesprochen haben, schafft und von Platz 23 zur
Silbermedaille carvt. Sensationell die Bronzemedaille für Kroatien:
Natko Zrncic-Dim profitiert wie schon in Kitzbühel vom Favoritensterben
und wird Dritter.
Bitter ist Platz 4 für den
Hahnenkamm-Kombisieger Silvan Zurbriggen (SUI) – nur eine läppische
Hundertstelsekunde hinter Bronze!
Noch viel bitterer die Ausfälle für
die ganz großen Favoriten Bode Miller (USA) und Jean-Baptiste Grange (FRA).
Miller schien bis zu seinem Einfädler sicher unterwegs, doch im unteren
Teil dann überraschend das Aus. Anders bei Grange – er ging mit vollem
Risiko ans Werk und kam schon im oberen Teil öfters in Bedrängnis. Im
Mittelteil driftet er ein Tor sehr früh an und fädelt ebenfalls ein.
Danach reicht Svindal ein relativ sicherer Lauf, hatte er doch fast 3
Sekunden Vorsprung auf den bis dahin führenden Lizeroux.
Lizeroux findet sehr faire Worte für
den neuen Weltmeister „Svindal ist ein würdiger Weltmeister und ich bin
stolz, sein Vize-Weltmeister zu sein!“
Die Medaillen sind verteilt, die
weiteren Plätze „Nebensache“, trotzdem der Vollständigkeit halber und
aus Respekt vor der großen Leistung der Läufer die Top Ten:
5. Peter Fill (ITA +1,96), 6. ex aequo Thomas Mermillod Blondin (FRAU)
und Sandro Viletta (SUI +2,07), erst 8. der einzige (!) Österreicher im
Classement Romed Baumann (+2,21), 9. Kjetil Jansrud (NOR +2,30) und 10.
Alexandr Horoshilov (RUS +2,91).
Stimmen zum Rennen:
Aksel Svindal
Es ist gutes Timing - ich hab heute meinen besten Slalom der Saison
gezeigt. Als ich am Start war und Lizeroux immer noch vorne war, habe
ich gedacht: Ich muss richtig Gas geben, sonst habe ich keine Chance.
Ich habe heute gezeigt, dass ich in der Abfahrt sehr schnell bin. Ein
schönes Gold nach einer Abfahrt, wo ich sehr enttäuscht war. Ich wollte
nur zurückkommen und mitfahren - um Podestplätze im Weltcup.
Julien Lizeroux
Es war schon ein toller Moment, in Kitzbühel zu gewinnen. Aber hier ist
es noch mal schöner. Ich war nach der Abfahrt 3 Sekunden hinten und habe
dann gesagt: Du musst einfach 100 Prozent geben. Es war heute ein
wirklich schwieriger Slalom.
Natko Zrncic-Dim
Ich bin sehr zufrieden. Es ist der schönste Tag in meinem Leben. Ich
liebe Val d'Isere. Ich habe hier meine ersten Weltcup-Punkte geholt,
stand hier erstmals im Weltcup am Podest. Es ist der schönste Platz für
mich.
Für die Österreichischen Skiherren
setzt es ein weiteres Debakel. Raich scheidet schon im ersten Durchgang
aus, Hirscher – im Slalom bei der zweiten Zwischenzeit noch auf
Medaillenkurs – scheitert ebenso wie der junge Bernhard Graf. Baumann
schafft nur Rang 8. Raich ist aus Val D´Isere abgereist um daheim
abzuschalten und zu trainieren. Die rot-weiß-rote Skination hofft, dass
Benni Raich den Schalter umlegen kann und in alter Stärke zu den
Technikbewerben zurückkommt.
Abseits der Kämpfe um Medaillen und
Sekunden möchten wir dem Kombi-Weltmeister von 2007 die besten
Genesungswünsche nach Innsbruck schicken: Daniel Albrecht befindet sich
weiter auf dem Weg der Besserung. Zwar muss der Aufwachprozess wegen
Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge noch etwas hinausgezögert
werden, die Prognosen der Ärzte sind jedoch durchwegs positiv. Man hofft
auf völlige Genesung des sympathischen jungen Schweizers! Alles Gute!
Aus dem
Skiweltcup
Infopoint
Austria: C.
Egger
Noch mehr Informationen
finden Sie im
Skiweltcup-Forum
1. Aksel Lund
Svindal NOR
2:23,00
2. Julien
Lizeroux FRA
2:23,90
3. Natko
Zrncic-Dim CRO
2:24,58
4. Silvan
Zurbriggen SUI
2:24,59
5. Peter Fill
ITA 2:24,96
6. Thomas
Mermillod
Blondin FRA
2:25,07
. Sandro Viletta
SUI 2:25,07
8. Romed Baumann
AUT 2:25,21
9. Kjetil
Jansrud NOR
2:25,30
10. Alexander
Horoschilow RUS
2:25,91
Svindal vor
Miller nach
Kombiabfahrt
Der starke Norwegische Allrounder
Aksel Lund Svindal führt zur Halbzeit in der WM-Super-Kombi. Er legt in
der Abfahrt mit 1.30,99 eine starke Zeit vor. Nur Bode Miller kann bis
auf 4 Hundertstel mithalten und ist derzeit Zweiter. Svindal hat zwar
schon oft auch seine Slalomstärke gezeigt, zuletzt ist jedoch Bode
Miller wieder mit guten Slalomzeiten ins Ziel gekommen – zb in Garmisch.
Miller ist, so er ins Ziel kommt, wohl stärker einzuschätzen.
Auf den Plätzen 3 und 4 mit
Respektabstand die Lokalmatadoren Adrien Theaux (+ 0,91) und
Jean-Baptiste Grange (+1,10). Während Theaux in den Medaillenrängen eine
echte Überraschung wäre, darf man Grange noch alles zutrauen. Der
Rückstand ist groß, doch wer wenn nicht der Slalomdominator Grange,
könnte das aufholen? Ob er vom Druck der Heim-WM beflügelt oder gehemmt
wird, werden wir im Slalom beobachten können.
Platz 5 belegt nach der Abfahrt der
Slowene Andrej Jermann, er wird um die Medaillen wohl nicht mitreden.
Der Kroate Natko Zrncic-Dim belegt derzeit Platz 6. Er war in Kitzbühel
in der Kombination überraschend Dritter und soll wohl auch heute für
Ivica Kostelic (wegen Rückenschmerzen nicht dabei) in die Presche
springen.
Den 7. Kjetil Jansrud (NOR, +1,71) und
den achtplatzierten Christoph Innerhofer (ITA +1,74) muss man für die
Medaillenentscheidung auch nicht unbedingt auf der Rechnung haben. Zu
gute Slalomläufer sind schon in der Abfahrt vor ihnen.
Die bislang enttäuschenden
Österreichischen Herren müssen auch heute schon den Ausfall ihrer großen
Medaillenhoffnung Benjamin Raich hinnehmen. Zwischen den Felsen ist er
zu direkt dran, bekommt dazu noch einen Schlag und aus der Traum vom
Edelmetall. „Ich habe mir schon einiges ausgerechnet, aber dafür muss
man halt ins Ziel kommen …“ so der enttäuschte Raich. Also ist
Österreich in die absolute Außenseiterrolle gerutscht. Die beste
Ausgangsposition hat derzeit Romed Baumann als neunter – sein Rückstand
1,75 Sekunden. Aber ganz realistisch gesehen, müsste er im Slalom
wesentlich mehr zeigen als zuletzt, um wirklich in die Medaillenränge zu
kommen. Mehr erwarten darf man sich vielleicht von Marcel Hirscher,
derzeit auf Platz 18 mit einem Rückstand von 2,43. Er kann sehr schnell
Slalom fahren, wenn er durchkommt. Allerdings auch bei einer tollen
Slalomleistung muss er auf Fehler der Topfavoriten Grange, Miller und
Svindal hoffen.
Wer könnte sonst noch aus dem
Hinterhalt überraschen? Kitzbühelsieger Silvan Zurbriggen (SUI) liegt
mit 1,95 Rückstand auf Platz 12. Dem Amerikaner Ted Ligety bieten sich
ähnliche Voraussetzungen wie dem Österreicher Hirscher. Er liegt 2,35
Sekunden zurück auf Platz 17. Eine Sonderleistung im Slalom und einige
Patzer der Favoriten und es könnte noch einiges möglich sein. Außerdem
sollten Ligety oder Hirscher von der besseren Piste profitieren. Ebenso
der Franzose Julien Lizeroux, der auf Platz 23 liegt. Wenn er mit seinem
Rückstand von 2,93 noch auf´s Podium fährt, wäre das aber schon ein
kleines Skiwunder …
Das letzte
Rennen - SUPERKOMBINATION der Herren in Val d'Isere
Janka gewinnt Kombination am Lauberhorn
Das Lauberhorn-Wochenende hätte für
die Schweiz kaum besser beginnen können. Nach der Enttäuschung von
Adelboden schlugen die Swiss Ski Asse beim Heimrennen in Wengen zurück.
Der 22-jährige Schweizer Carlo Janka
feierte am Freitag bei der Superkombination von Wengen seinen zweiten
Weltcupsieg vor dem Italiener Peter Fill und seinem Landsmann Silvan
Zurbriggen..
Carlo Janka zeigte sich von seinem
erneuten Erfolg überrascht: «Ich hätte nicht erwartet, dass es im Slalom
so gut geht», sagte Janka. Am Start sei er überhaupt nicht nervös
gewesen. «Ich hatte ja nichts zu verlieren», so der Shootingstar aus
Obersaxen gewohnt cool.
Nicht so gut lief es für Daniel
Albrecht der nach der Abfahrt in Führung lag und als Topfavorit in den
Slalomdurchgang startete. Der Schweizer Kombinations Weltmeister von
2007 mußte sich am Ende mit Rang 6 begnügen.
Weltcup-Punkte aus dem Schweizer Team
holten auch noch Didier Dèfago (12.), Sandro Viletta (17.) und bei
seinem Weltcup-Debut Patrick Küng (19) - also insgesamt nicht weniger
als sechs Swiss-Ski-Athleten.
Benjamin Raich, der die Abfahrt am
Samstag auslassen wird, beendete das Rennen als bester Österreicher auf
dem siebenten Rang (1,11 Sekunden Rückstand). Zweitbester ÖSV-Läufer
wurde Romed Baumann auf Rang 16.
Raich derzeit schärfster Konkurrent im
Kampf um die große Kristallkugel, der Franzose Jean-Baptiste Grange, war
ebenfalls ohne Siegchancen in den Slalom gegangen. Drei Sekunden
Rückstand waren selbst für den Slalom-Spezialisten zu viel, er wurde
Neunter.
Für Deutschland gingen Hannes Wagner,
der Deutsche Meister in der Super-Kombination, und Andreas Strodl an den
Start. Wagner war in der Abfahrt schnell unterwegs, verpasste nach einem
Fahrfehler jedoch ein Tor und schied aus. Strodl zeigte eine solide
Vorstellung in Abfahrt und Slalom und kam mit 3,17 Sekunden Rückstand
auf Janka ins Ziel. Für beide war es der erste Weltcup-Einsatz in dieser
Disziplin.
WM TEST - SUPERKOMBINATION der Herren in Val d'Isere Raich holt
Super-Kombi im
WM-Ort Val
d’Isere
Der Österreich Benjamin Raich gewinnt
in Val d'Isere die Super-Kombination aus Super G und Slalom und feiert,
fünf Tage nach seinem Triumph im Riesenslalom von Beever Creek, im
WM-Ort von 2009 seinen zweiten Weltcup-Sieg in dieser Saison.
Benjamin Raich: „Der Lauf war
schwierig, es waren schon einige Spuren. Auch vom Schnee her war es
schwierig zum einstellen. Aber ich hab gekämpft und bin froh, dass ich
es so gut hingekriegt habe. Wenn man ein Rennen gewinnt, hat man
Selbstvertrauen - dann fährt es sich immer leichter.“
Der 30-jährige gewann mit einem
Vorsprung von 0,34 Sek. vor dem Franzosen Jean-Baptiste Grange. Mit dem
19jährigen Salzburger Marcel Hirscher (+0,69) steht ein weiterer
Österreicher auf dem Podest und machte den ÖSV-Erfolg damit komplett
Das Schweizer-Team konnte die gute
Ausgangslage nach dem Super-G nicht ganz ausnützen. Silvan Zurbriggen
wurde als Bester Fünfter. Gleich hinter Zurbriggen klassierte sich
überraschend Sandro Viletta und erzielte sein bestes Weltcup-Ergebnis.
Carlo Janka überzeugte mit Bestzeit im Super-G. Zwar fiel er im Slalom
wie erwartet zurück, holte mir Rang acht aber dennoch sein bestes
Resultat in einer Super-Kombination.
Schon nach dem Super-G mussten einige
Mitfavoriten die Segel streichen. Bode Miller und Aksel Svindal fielen
ebenso aus wie Didier Cuche. Der Slalom wurde Ivica Kostelic - der
Kroate war mit klarer bester Zwischenzeit unterwegs - und Ted Ligety zum
Verhängnis. Auch Daniel Albrecht und Marc Berthod brachten ihren Lauf
nicht ins Ziel.
Mit dem zweiten Sieg in Folge schiebt
sich Benni Raich im Gesamtweltcup auf Rang zwei. An der Spitze liegt
trotz seines heutigen Ausfalls Aksel Svindal.
Keine Überraschung im ÖSV-Team für
Herren-Superkombi
Österreich wird wie erwartet mit dem
Quartett Benjamin Raich, Romed Baumann, Marcel Hirscher und Bernhard
Graf in die WM-Superkombi von Val d'Isere gehen. Der Bewerb ist für
Montag geplant (10.00 Uhr Abfahrt, 17.00 Uhr Slalom).
Die Medaillenhoffnungen der
Österreicher ruhen auf Raich, für Hirscher und Graf bedeutet die
Superkombi jeweils den ersten WM-Einsatz ihrer Karriere.
SKI WM 2007:
Daniel Albrecht
Kombinationsweltmeister 2007
Die Außenseiter stehlen den Favoriten bei den alpinen
Ski-Weltmeisterschaften weiter die Schau und lieferten die zweite
Sensation im zweiten Herrenrennen von Aare: Daniel Albrecht gewann
WM-Gold in der erstmals ausgetragenen Super-Kombi.
Der Schweizer blieb
hauchdünne 8 Hundertstel Sekunden vor Titelverteidiger Benjamin Raich,
der sich mit Bestzeit im Slalom von Rang 14 nach der Abfahrt noch auf
Platz 2 nach vorne schob und die dritte ÖSV-Medaille einfuhr. Der
Österreicher hatte vor zwei Jahren noch im alten Format mit zwei
Slalom-Läufen triumphiert.
„Ich bin noch ein bisschen ungläubig“, sagte
der ehemalige Junioren-Weltmeister Albrecht, der im Weltcup noch nie
einen Podestplatz erreicht hatte. Sein Landsmann Marc Berthod wurde 0,24
Sekunden zurück Dritter und bescherte der Schweiz bereits die dritte
Medaille im dritten WM-Wettbewerb - vor zwei Jahren waren die
„Eidgenossen“ bei den Titelkämpfen leer ausgegangen.
„Daniel wollte mich
unbedingt schlagen, er hat es geschafft. Wir werden noch ein bisschen
feiern“, kündigte Berthod an. Die hervorragende Schweizer Bilanz rundete
Didier Défago auf Rang 4 und Silvan Zurbriggen als Achter ab.
Der nach
der Abfahrt führende Bode Miller (USA) fiel im Slalom auf Platz sechs
zurück und verließ ohne Interviews die Strecke. „Ich hatte kein Gefühl
und konnte mich nicht motivieren“, ließ der wieder einmal enttäuschende
US-Skistar über seinen Pressesprecher ausrichten.
Auch der
Kombiabfahrts-Zweite Sinvdal verpasste als Fünfter die Medaillenränge.
Der Österreicher Romed Baumann wurde Siebenter (+0,99 Sek.), Mario Matt
landete mit zweitbester Laufzeit noch auf Rang 11.
1. Daniel Albrecht SUI 2:28,99
2. Benjamin Raich AUT 2:29,07
3. Marc Berthod SUI 2:29,23
4. Didier Defago SUI 2:29,50
5. Aksel Lund Svindal NOR 2:29,59
6. Bode Miller USA 2:29,97
7. Romed Baumann AUT 2:29,98
BLICK ZURÜCK
WM 2005
Raich gewinnt Gold in
der Kombination
Der 26-jährige
Pitztaler Benjamin Raich beweist Nervenstärke und holt sich mit 3:19,10
verdient die Goldmedaille. 14 Jahre nach seinem Tiroler Landsmann Stephan
Eberharter ist er Weltmeister in der Kombination.
Im Ziel strahlte der frischgebackene Weltmeister mit den
Flutlichtscheinwerfern um die Wette, die Goldmedaille erhält er erst am
Samstag Abend. "Super! Es war ein Riesenziel von mir und beweist, dass wir gut gearbeitet haben! Ich habe jetzt schon sehr lange darauf-
hingearbeitet, das ist mittlerweile schon meine 4. WM und ich war
eigentlich immer sehr gut drauf, hab immer die Chance gehabt und jetzt hab
ich's endlich geschafft!"
Wie immer bei Weltmeisterschaften hat auch
diesmal Norwegen wieder eine Medaille geholt. Diesmal ist es Aksel Lund
Svindal, der 0,91 Sekunden hinter dem Tiroler die Silbermedaille erreicht.
Bronze geht an den Italiener Giorgio Rocca (+0,98).
Auch der 2. Lauf war
geprägt von Windböen. Man hatte fast den Eindruck, dass er einige
Läufer den Berg fast wieder hinaufgeschoben hätte. Auf den Plätzen 4
bis 10, die ja bei Weltmeisterschaften keine Bedeutung haben befinden
sich: 4. Michael Walchhofer (AUT +1,45), 5. Silvan Zurbriggen (SUI +1,88),
Lasse Kjus (NOR +2,24), 7. Daniel Albrecht (SUI +2,27), 8. Pierrick
Bourgeat (FRA +2,43), 9. John Kucera (CAN +3,63) und 10. Francois Bourque
(CAN +3,80).
Auch der Medaillensammler Kjetil - Andre Aamodt (NOR) machte es noch sehr
spannend und hätte beinahe seine 13. WM-Medaille erreicht, aber leider
machte er einen Torfehler und wurde disqualifiziert.
Im 2. Slalomdurchgang schieden Kjetil-Andre Aaamodt (NOR), Peter Fill (ITA),
Andrej Sporn (SLO), Ales Gorza (SLO), Hubertus von Hohenlohe (MEX) aus.
DSV-Läufer war in dieser Disziplin leider keiner am Start.
Mit Benni Raich hat einer der Favoriten gewonnen nachdem sein schärfster
Rivale Bode Miller (USA) bereits in der Kombinationsabfahrt einen Ski
verlor und nach langer, perfekter Einskitechnik dann doch ausschied. Im
Ziel sagte der Amerikaner vor dem zweiten Slalomlauf, dass er sehr
enttäuscht sei und versuche diese Enttäuschung bis Samstag zur
Spezialabfahrt loszuwerden.
Morgen geht es mit der Kombination der Damen weiter. Die Herren haben noch
ein Abfahrtstraining bei dem es leider für die Österreicher Christoph
Gruber und Werner Franz auch noch um die Qualifikation geht.
Aus dem Skiweltcup
Infopoint: M. Riedler
BLICK ZURÜCK
WM 2003
Bode Miller
Kombinations-Weltmeister 2003 !
Kombinations-Weltmeister 2003
BODE MILLER
Der US-Amerikaner
Bode Miller sicherte sich den Weltmeistertitel in der Kombination
vor den Norwegern Lasse Kjus (Rückstand 7/100) und Kjetil Andre
Aamodt (Rückstand 13/100). Pechvögel des Tages waren der
Österreicher Benjamin Raich, der schon nach einigen Toren im
entscheidenden Slalomdurchgang seine Medaillenträume, nach einem
Torfehler begraben musste und der Franzose Pierrick Bourgeat der die
Bronzemedaille um 5/100 Sekunden verfehlte. Auf den Rängen 5 bis 10
folgten: Silvan Zurbriggen (SUI), M. Larsson (SWE), Didier Defago
(SUI), Giorgio Rocca (ITA), G. Llorach (FRA) und Rainer Schönfelder
(AUT).