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RTL-Gold für die Schweiz durch Carlo Janka

Carlo Janka behält trotz eines Fehlers im oberen Teil die Nerven und ist auch im Finale des WM-Riesentorlaufes eine Klasse für sich: er krönt sich mit einer Zeit von 2:18,82 zum Weltmeister. „Im zweiten Lauf, wo ich den Fehler gemacht habe, ist es noch mal eng geworden. Ich hab dann gewusst, ich muss unten noch mal Gas geben. Ich wusste, wenn ich unten noch mal so fahre wie im ersten Durchgang, dann sollte es sich mit dem Polster ausgehen.“

Als Zweiter holt Benjamin Raich endlich, endlich die ersehnte Herrenmedaille für Österreich! Sein Rückstand mit 0,71 Sekunden. Es ist die insgesamt 11. Medaille für Benni Raich und er stellt damit den österreichischen Rekord von Skilegende Toni Sailer ein. „Es war schwierig. Ich hab alles riskiert, bin auf Sieg gefahren. Das ist sich weit nicht ausgegangen - ich muss froh sein, dass ich noch Silber gemacht habe. Es waren Schläge drinnen, da hat es mich schon verjagt. Aber auch der Carlo hat Fehler gemacht, er war heute wohl zu gut für mich. Natürlich hofft man im Ziel, dass man noch Gold holt.“

Ted Ligety hat wohl wirklich an Tina Maze gedacht und fuhr mit einem sensationellen Lauf auf der immer schwieriger werdenden Piste von Platz 9 noch zu Bronze. „Nach dem ersten Lauf war ich richtig sauer, ich war nicht zufrieden mit der Art, wie ich gefahren bin. Ich habe viel Risiko genommen und bin sehr glücklich, dass ich so viel Zeit gut machen konnte. Ich bin sehr glücklich!“

Haarscharf um 7 Hundertstel an den Medaillen vorbei schrammt Marcel Hirscher. Doch Hirscher und Raich werden die Diskussionen um die Krise des ÖSV erst einmal zum pausieren bringen. „Wenn zwei, drei Rennen einmal keiner am Podest steht, dann ist noch lange keine Krise da - aber bitte. Für mich ist die Silberne heute sehr schön.“ so Raich. Es ist außerdem die 250. Medaille bei Weltmeisterschaften für Österreich.

Enttäuscht auf Platz 5 ist Massimiliano Blardone, Rückstand 1,67. Er hätte sich vom zweiten Lauf mehr erwartet, denn es wären seine Bedingungen gewesen, außerdem hat sein Trainer den Lauf ausgeflaggt.

Auch für Didier Cuche reicht es heute nicht für Edelmetall. Zu viele kleine Fehler, zu unruhig sein Lauf. Am Schluss Rang 6 mit 1,69 Sekunden Rückstand

Jean Baptiste-Grange (FRA +1,75), Alexander Ploner (ITA +1,78), Aksel Svindal (NOR +1,79 und Mark Berthod (SUI +1,94) liegen knapp beisammen auf den Plätzen 7 bis 10.

Die Schweiz führt nun mit 2 Goldenen im Medaillenspiegel. Die positiven Nachrichten aus Innsbruck sind heute das Sahnehäubchen auf dem Schweizer Glückshaufen: Daniel Albrecht, der seit seinem schweren Sturz in Kitzbühel im Koma lag, ist wach. Er ist ansprechbar und reagiert auf einfache Befehle. Man ist zuversichtlich, dass er in wenigen Wochen aus neurologischer Sicht „gesund“ ist. Alles Gute wünschen wir der Schweizer Mannschaft – sowohl zum sportlichen Erfolg in Val d´Isere, als auch zum Kampf zurück von Daniel Albrecht!

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger
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1. Carlo Janka SUI 2:18,82


2. Benjamin Raich AUT 2:19,53


3. Ted Ligety USA 2:19,81


4. Marcel Hirscher AUT 2:19,88


5. Massimiliano Blardone ITA 2:20,49


6. Didier Cuche SUI 2:20,51


7. Jean-Baptiste Grange FRA 2:20,57


8. Alexander Ploner ITA 2:20,60


9. Aksel Lund Svindal NOR 2:20,61


10. Marc Berthod SUI 2:20,76


Endstand WM Riesenslalom der Herren in Val d'Isere - Hier klicken

Janka im RTL auf Goldkurs

Er hat schon die WM-Generalprobe im Dezember gewonnen und er führt auch heute wieder: Carlo Janka aus der Schweiz. Das Wetter (endlich) herrlich, der Kurs vom eigenen Trainer gesteckt und bereits eine Medaille in der Tasche, man hatte das Gefühl Carlo Janka fährt wie auf Schienen über den schwierigen Kurs. „Schwierig zu sagen, ob er perfekt war. Er war sicherlich gut ohne Fehler. Ich bin zufrieden mit dem Lauf. Der Vorsprung ändert für mich nichts - ich werde so fahren, als ob ich eine Hundertstel Sekunde voran.“

Dabei hält er einen komfortablen Vorsprung von 0,48 Sekunden auf Benjamin Raich aus Österreich und 0,96 Sekunden vor dem Dritten Massimiliano Blardone aus Italien.

Erst danach werden die Abstände knapper: schon auf Platz 4 Didier Cuche, derzeit nur 17 Hundertstel hinter seiner dritten Medaille bei dieser WM. Die Schweizer blasen wieder zum Angriff!

Österreich hofft jedoch, diesmal dagegen halten zu können. Neben Routinier Raich gibt der junge Marcel Hirscher eine weitere Talentprobe ab. Mit Startnummer 21 schafft er noch Rang 5 – sein Rückstand auf Janka 1,15 Sekunden – Bronze ist aber nur 19 Hundertstel entfernt. „Ich hab mich sehr, sehr schlecht gefühlt - der Hang verlangt einem alles ab. Aber auch für den zweiten Durchgang gilt volles Risiko, sonst gewinnt man nichts. Ich glaube aber, auf diesem Hang fühlt sich keiner richtig wohl.“ so Hirscher. Auch noch in Hoffnungsdistanz ein weiterer Nachwuchsläufer des ÖSV – Philipp Schörghofer. Er rechtfertigt seine Aufstellung mit Rang 7 nach dem ersten Lauf (+1,59).

Auch Italien hat 2 Eisen im Kampf um die Medaillen im Feuer: neben Blardone darf auch Manfred Mölgg noch mit Edelmetall spekulieren. Er liegt mit 1,19 Rückstand auf Platz 6.

Jean-Baptiste Grange legt einen etwas zu braven Lauf in den Schnee, im unteren Teil noch einige Unsicherheiten, das reicht nur für den 8. Platz.

Ted Ligety startete mit Nummer 1 und staunte nicht schlecht, als die Startnummer 2 – Carlo Janka – ihm 1,71 Sekunden abnahm. Auf der Ergebnisliste findet er sich nun auf Platz 9 wieder und wenn wir an den Traumlauf der Slowenin Maze gestern denken, dann gibt er den Medaillentraum sicher noch nicht ganz auf. Das selbe gilt wohl für den RTL-Weltmeister von Aare Aksel Svindal. Derzeit liegt er nach einem fehlerhaften Lauf mit 2,21 Sek. Rückstand nur auf Platz 12. Sein Teamkollege Truls-Ove Karlsen hält derzeit Platz 10 (+1,95).

Auch der zweite Lauf wird schwierig. Der Schnee ist aggressiv, teils blankes Eis wechselt mit griffigen Stellen. Aber im Gegensatz zum Damenrennen scheinen heute die äußerlichen Bedingungen und speziell die Sicht für jeden gleich zu sein. Trotz der Teils großen Zeitabstände erwartet uns ein spannender zweiter Durchgang – ohne Risiko keine Medaillen!

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Übertragungszeiten:

LIVE: Freitag, 13.02.2009 - 09.15 Uhr - ORF 1
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Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

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Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

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Riesenslalom der Herren
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Das letzte Rennen - Riesenslalom der Herren in Adelboden
Raich gewinnt Riesenslalom in Adelboden

Bei perfekten Bedingungen ließ sich der Österreicher Benjamin Raich seine Zwischenführung beim Riesentorlauf in Adelboden nicht mehr wegschnappen. Er gewann mit 2:24,95 und freute sich über seinen 33. Sieg und den 400. Sieg für den ÖSV. „Der Hang ist sehr schwierig, das war natürlich sehr gut für mich. Da runter ist immer was los und man muss immer ganz genau fahren und das schaff ich immer ganz gut. Wenn man als Letzter oben steht, den Nervenkitzel spürt, keine Leute mehr am Start sind, das ist schon ein besonderes Gefühl. Wenn man dann gewinnen will muss man angreifen und das ist mir relativ gut gelungen.“

Auf der für die Rennläufer schwierigsten Riesentorlaufstrecke der Saison, in Adelboden, konnte auch Massilmiliano Blardone seinen Podestplatz aus dem 1. Lauf verteidigen. Er verliert auf Raich 24 Hundertstel Sekunden und belegt Rang zwei.

Mit Superläufen im Finaldurchgang konnten sich der Norweger Kjetil Jansrud und der Schweizer Sandro Viletta verbessern. Jansrud (+0,72 Sek.) gelang der Sprung von Platz 14 aufs Siegertreppchen, er wurde Dritter. Viletta (+0,92 Sek.) fuhr mit Laufbestzeit im 2. Durchgang vom 25. auf den 4. Platz. Er überholte beim Heimrennen am Chuenisbärgli all seine ein wenig enttäuschenden und wohl auch enttäuschten Teamkollegen. Didier Cuche wurde 11., Carlo Janka fiel auf Rang 22 und Daniel Albrecht gar auf Rang 26 zurück.

Cyprien Richard (+1,10 Sek.) und Steve Missilier (+1,32 Sek.) aus Frankreich belegten die Ränge 5 und 7 nur getrennt durch den zweitbesten Schweizer, dem Vorjahressieger, Marc Berthod (+1,30 Sek.), der Rang 6 erreichte.

8. und somit zweitbester Italiener wurde Alexander Ploner (+1,39 Sek.). Ted Ligety verteidigte die Ehre der Amerikaner als 9. (+1,40 Sek.) nachdem Bode Miller bereits im 1. Lauf ausschied. Aksel Svindal (NOR) komplettiert die besten Zehn Läufer mit einem Rückstand von 1,42 Sekunden.

Benjamin Raich rettete wieder einmal die Ehre der Österreicher, denn Marcel Hirscher fiel vom 7. auf den 11. Platz zurück und der Tiroler Christoph Gruber konnte seinen 3. Rang aus dem ersten Lauf nicht bestätigen, fuhr etwas zu vorsichtig und beendete das Rennen als Dreizehnter.

Raich holte sich mit seinem heutigen Sieg die Führung im Gesamtweltcup vor Grange und Svindal und setzte sich auch in der Riesentorlauf Disziplinenwertung vor Ligety und Cuche an die Spitze.

Das war der letzte Weltcupriesentorlauf vor der WM in Val d´Isere. Nun müssen sich die Trainer der jeweiligen Mannschaften den Kopf zerbrechen wen sie für den WM-Riesentorlauf nominieren. Besonders schwierig wird dies wieder einmal für die Österreicher und die Schweizer, die sehr viele Topläufer dieser Disziplin in ihren Reihen haben.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler
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1. Benjamin Raich AUT 2:24,95


2. Massimiliano Blardone ITA 2:25,19


3. Kjetil Jansrud NOR 2:25,67


4. Sandro Viletta SUI 2:25,87


5. Cyprien Richard FRA 2:26,05


6. Marc Berthod SUI 2:26,25


7. Steve Missillier FRA 2:26,27

Raich kehrte mit neuem Elan zurück

Tiroler nach Kurztrip in die Heimat im Riesentorlauf wieder große Hoffnung auf Österreichs erste Herren-Medaille.

Schön langsam wird es eng für die österreichischen Ski-Herren. Nach dem schlechtesten WM-Start der Nachkriegsgeschichte bietet sich für das ÖSV-Team am Freitag (10.00 und 13.30 Uhr/live ORF1) in Val d'Isere die vierte und vorletzte Chance auf eine Medaille. Die Hoffnungen ruhen einmal mehr auf Benjamin Raich, dem aktuellen Leader im Riesentorlauf-Weltcup und potenziellen Retter der ÖSV-Herren-Ehre.

Nach seinem bitteren Ausfall in der Super-Kombination ist Raich am Montag kurzerhand aus Val d'Isere abgereist, um sich am Dienstag und Mittwoch mit Trainingseinheiten in Österreich (Jerzens) fürs WM-Finale in Schwung zu bringen. "Es hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Wir haben auf steilen und eisigen Verhältnissen trainiert, die denen in Val d'Isere sehr ähnlich sein sollten", meinte der Tiroler nach seiner Rückkehr am späten Mittwochabend.

Raich hatte bei seinem Solo-Training seine engsten Ski-Vertrauten um sich, nämlich seinen Bruder Florian und Florian Patsch. Dafür gesorgt, dass die Trainingspiste im Pitztal vom Neuschnee befreit wird, haben vor allem zahlreiche Schüler der Benni-Raich-Rennschule. Raichs Rückreise zur WM war dann verhältnismäßig unkompliziert, denn der ÖSV-Star düste per Privatjet nach Chambery, von wo aus die Autofahrt hinauf nach Val d'Isere nicht einmal mehr zwei Stunden dauert.

Raich hat beim Training punkto Material einiges probiert und seiner Ansicht nach das richtige Gefühl für das Rennen auf der Bellevarde-Piste gefunden. Die verpassten Medaillenchancen im Super-G (Fünfter) und in der Super-Kombi hat der 30-Jährige abgehakt. "Das ist schon lange verdaut. Die Chancen waren groß, aber ich habe ja noch zwei weitere", weiß Raich, der im Riesentorlauf und Slalom nach seiner 13. bzw. vielleicht sogar 14. Medaille bei einem Großereignis greift.

Die Diskussionen, dass aufgrund der Medaillenflaute noch mehr Last als sonst auf seinen Schultern ruhen würde, prallen bei Raich wie gewohnt ab. "Ich lasse mich nach wie vor nicht zum Retter der Nation abstempeln. Wenn ich das an mich ranlassen würde, wäre das ein unnötiger riesiger Druck. Ich lasse mir von Medien, Kollegen und Fans keinen Druck auferlegen. Wenn, dann mache ich mir selbst einen Druck, den kann ich dann auch kontrollieren."

Raich würde sich selbst als "Mitfavorit" im Medaillenrennen sehen, die größten Favoriten sind für ihn aber Carlo Janka, Didier Cuche, Aksel Lund Svindal, Manfred Mölgg und Massimiliano Blardone. Im Vergleich zum Slalom sieht Raich für ihn persönlich größere Medaillenchancen im Riesentorlauf, aber auch zum WM-Abschluss am Sonntag rechnet er sich einiges aus. Nicht zuletzt, weil Atomic extra für die WM einen neuen Slalom-Ski produzieren ließ. 

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Kein WM-Start von Gesamtweltcup-Leader Kostelic

Die WM in Val d'Isere wird ohne einen Rennstart von Gesamtweltcup-Leader Ivica Kostelic zu Ende gehen. Der mit Rückenproblemen kämpfende Kroate muss laut Angaben des kroatischen Verbandes auch die beiden ausstehenden WM-Bewerbe Riesentorlauf (Freitag) und Slalom (Sonntag) auslassen.

Der 29-jährige Slalomweltmeister von 2003 hatte eigentlich Starts in sämtlichen fünf WM-Bewerben geplant gehabt, doch ausgerechnet im letzten Rennen vor den Titelkämpfen (Slalom in Garmisch-Partenkirchen) waren die Rückenschmerzen akut geworden.

Kostelic will sich voll auf den Gesamtweltcup konzentrieren und in Sestriere, der ersten Weltcup-Station nach der WM, ins Renngeschehen zurückkehren.

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BLICK ZURÜCK WM 2007:
Aksel Lund Svindal Riesenslalom Weltmeister 2007

Abfahrts-Weltmeister Aksel Lund Svindal hat sich im schwedischen Are auch den Titel im Riesenslalom erkämpft. Svindal tritt damit das norwegische Erbe von Lasse Kjus an, der 1999 letztmals den Titel für Norwegen ergattern konnte.

Der „Allrounder“ holte sich am Mittwoch bei den alpinen Weltmeisterschaften sein zweites Gold in 2:19,64 Minuten vor dem Schweizer Daniel Albrecht, der 0,48 Sekunden Rückstand hatte. Albrechts Landsmann Didier Cuche (0,92 Sekunden zurück) gewann Bronze und damit seine erste WM-Medaille überhaupt und sorgen für die Medaillen 4 und 5 für das Schweizer Team bei der SKI WM in Are!

Nach Cuche’s Pech im Super-G und in der Abfahrt, als er die Podestplätze nur um wenige Hundertstel verpasst hatte, war dem Schweizer nun endlich das Glück hold. Weniger gut lief es für Marc Berthod (3. nach 1. Lauf) und Didier Défago (8.), die ihre gute Ausgangslage nicht zu nutzen vermochten und zurückfielen.

Nur um 7 Hundertstel Sekunden schrammte der US-Amerikaner Ted Ligety an Bronze vorbei, während sich der beste Azzurro, Alberto Schieppati, auf Rang fünf einreihte, dem in der Endabrechnung 16 Hundertstel auf Bronze fehlten.

Für den ÖSV gab es eine historische Schlappe zu verarbeiten. Hermann Maier belegte als bester Österreicher Rang 21, Rainer Schönfelder fuhr auf Platz 25. Benjamin Raich, Hannes Reichelt und Christoph Gruber waren bereits in Lauf eins ausgeschieden. Das war das schlechteste ÖSV Abschneiden in einem WM-Rennen, in dem Österreicher ins Ziel gekommen sind.


1. Aksel Lund Svindal NOR 2:19,64


2. Daniel Albrecht SUI 2:20,12


3. Didier Cuche SUI 2:20,56


4. Ted Ligety USA 2:20,63


5. Alberto Schieppati ITA 2:20,72


6. Truls Ove Karlsen NOR 2:21,00


7. Kalle Palander FIN 2:21,09
. Jean-Philippe Roy CAN 2:21,09

BLICK ZURÜCK WM 2005 in Bormio

Doch wieder Maier!

Die österreichische Schiwelt ist wieder in Ordnung: Doppelsieg im WM-Riesentorlauf durch Hermann Maier und Benjamin Raich. Erst auf Platz 3 der nach dem ersten Durchgang überlegen führende Amerikaner Daron Rahlves!

"Dieser Weltmeistertitel ist mir noch abgegangen und der ist sicher am meisten wert … da steckt harte Arbeit dahinter …" das waren die ersten Worte des "auferstandenen" Herminators. Einer der wenigen Augenblicke, an dem man dem Hartgesottenen die Rührung im Ziel wirklich ansah. Hoch zufrieden aber auch Benjamin Raich mit seiner Silbermedaille. Am Morgen noch sehr verunsichert, ob seine Kräfte angesichts seiner Verkühlung für so einen langen Lauf überhaupt reichen und nach dem großen Fehler im ersten Lauf setzte der Tiroler alles auf eine Karte und startete im zweiten Durchgang von Beginn an voll durch und am Ende fehlten eigentlich "nur" 0,25 Sekunden auf Gold. "Pretty Cool" findet es auch Daron Rahlves, dass er nach seinem Horrorsturz in Adelboden ausgerechnet bei der WM zum ersten Mal im Riesentorlauf auf´s Stockerl gefahren ist und ist stolz darauf, sich das Podium mit den größten Namen im Schisport zu teilen. Eine äußerst faire Reaktion für jemanden, der Gold zum greifen nah war!

Die Top Ten im Überblick:
1. Hermann Maier (AUT 2.50,41), 2. Benjamin Raich (AUT +0,25), 3. Daron Rahlves (USA +0,68), 4. Kalle Palander (FIN +1,04), 5. Thomas Grandi (CAN +1,41), 6. Aksel Lund Svindal (NOR 1,58), 7. Dane Spencer (USA +1,62), 8. Rainer Schönfelder (AUT 2,06), 9. Fredrik Nyberg (SWE 2,49), 10. Bruno Kernen (SUI +2,59).

Obwohl die ersten Zehn eine recht bunte Nationenmischung ergeben, fehlen uns dort doch ein paar ganz große Schiländer: die Italiener, die nach dem Rückfall des Lokalmatador Blardone sicher schwer enttäuscht sind und nach einem deutschen Läufer wird man die Ergebnislisten leider erfolglos absuchen, da die gestarteten Felix Neureuther und Andreas Ertl leider bereits im ersten Durchgang ausgeschieden ist.

Vor den letzten Bewerben ist die Goldbilanz zwischen Amerika und Österreich also wieder ausgeglichen und Benjamin Raich ist bisher der einzige Läufer, der in allen Bewerben, in denen er an den Start ging, eine Medaille mitnehmen konnte. Er strahlt bereits in Gold, Silber und Bronze und ist somit nach wie vor einer der härtesten Konkurrenten für das "Wahnsinnsgenie" Bode Miller.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger

Herminator holt sich den WM-Titel

Hermann Maier ist Riesenslalom-Weltmeister. Der 32-jährige Österreicher gewann bei den alpinen Titelkämpfen im italienischen Bormio in 2:50,41 Minuten vor seinem Landsmann Benjamin Raich (2:50,66). Bronze ging an Daron Rahlves (USA/2:51,09). Felix Neureuther und Andreas Ertl waren ausgeschieden.

BLICK ZURÜCK WM 2003 in St. Moritz

Miller Riesenslalom Weltmeister 2003 !


Riesenslalom Weltmeister 2003

Bode Miller (USA)

Der US-Amerikaner ist Riesenslalom Weltmeister 2003 und holt damit, nach der Kombinations-Weltmeisterschaft seine zweite Goldmedaille in St. Moritz. Mit nur 3 Hundertstel Sekunden Abstand sicherte sich Hans Knauß aus Österreich die Silbermedaille vor einem weiteren US-Amerikaner, Erik Schlopy, der Bronze gewann. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Ales Gorza (SLO), Aksel Lund Svindal (NOR), Kalle Palander (FIN), Michael von Grünigen (SUI), Benjamin Raich (AUT), Alberto Schieppati (ITA) und Joel Chenal (FRA).


Silber: Hans Knauß (AUT)

Bronze: Erik Schlopy (USA)

Platz 4: Ales Gorza (SLO)

nur 7.: Michael von Grüningen

BLICK ZURÜCK WM 2003 in St. Anton


Von Grüningen Riesenslalom Weltmeister 2001
GOLD für Michael von Grüningen !!!

Die Rechnung des 31-jährigen Schweizer ist aufgegangen! Er hat seine Goldmedaille geholt und den Östereichern ihre Grenzen gezeigt! Mit seinen engen Kurven und dem phänomenalen Zeitgewinn in der 2. Hälfte der Strecke gewann er mit einem Vorsprung von 38 Hundertstel. Zweiter wurde der Norweger Kietil-Andre Aamodt und dritter der Franzose Frederic Covili. Für Hermann Maier gabs nicht die ersehnte Goldmedaille, sondern nur einen undankbaren 4. Platz.
Florian Eckert ist im zweiten Durchgang ausgeschieden.

Doris.Brey@SkiAlpinWeltcup.de
Für TV-SPORT aus St. Anton

Michael von Grünigen: Es war ein Vorteil, dass ich nur Riesenslalom und Slalom trainiert habe. Ich hatte eine gute Vorbereitung. Ich hatte heute ein gutes Gefühl. Ich habe auch kleine Fehler gemacht, auf dieser Piste macht jeder Fehler. Vor allem im zweiten Durchgang ist es besser gelaufen. Siegen ist immer schön.

Kjetil Andre Aamodt: Ich bin mit der Silbermedaille überglücklich. Die Piste war sehr weich, mein Lauf war nicht optimal. Es ist mein bestes Saisonergebnis im Riesentorlauf. Ich bin sehr zufrieden. Es war schwierig zu attackieren, ich wusste nicht ob ich direkt fahren kann. Silber ist wie ein Sieg für mich. Ich habe sehr viel Glück gehabt bei dieser Weltmeisterschaft.

Frederic Covili: Ich bin ebenso glücklich wie überrascht. Es ist ein herrliches Gefühl unter den ersten drei zu sein. Ich war in der Jugend-Weltmeisterschaft schon sehr erfolgreich, aber der Übergang zum Weltcup ist mir nicht richtig gelungen. Seit Val dIsere spüre ich, dass es wieder aufwärts geht. Ich möchte auf ein Ziel hinarbeiten, das lautet: eine gute Weltcupsaison zu machen. Ich glaube nicht, dass die Körpergrösse entscheidend ist.

 

 

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