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Lindsey Vonn gewinnt Gold im Super-G von Val d'Isere

Lindsey Vonn gewinnt zum Auftakt der 40. Alpinen Ski-WM die Goldmedaille im Super G. Die US-Amerikanerin verdrängt die lange Zeit Führende Marie Marchand-Arvier aus Frankreich um 0,34 Sek. auf den zweiten Platz. Tolle Dritte und damit Gewinnerin der Bronzemedaille wurde die Salzburgerin Andrea Fischbacher (+ 0,40).

Für Vonn ging mit dem ersten WM-Titel natürlich ein sehnlicher Wunsch in Erfüllung. "Das ist einfach super. Nach den vielen Ausfällen und aufgrund meiner hohen Nummer hatte ich aber nicht gedacht, dass ich das schaffe", meinte die Wahl-Tirolerin - in der Weltcup-Zeit wohnt sie in Kirchberg. Die 24-Jährige hatteie auch am Sonntag bei der Super-G-Generalprobe in Garmisch-Partenkirchen gewonnen, in Frankreich hat sie sich bei ihrer Fahrt an jener von Fenninger orientiert.

"Ich bin genau ihre Linie gefahren, weil ich wusste, dass das die richtige ist", berichtete die überlegene Leaderin im Gesamt-Weltcup. Die Bedingungen haben aber auch Vonn stark zugesetzt: "Es war extrem schlagig und wellig. Dazu war auch die Sicht sehr schlecht." 2007 bei der WM in Aare hatte sich Vonn noch mit zweimal Silber in Abfahrt und Super-G zufriedengeben müssen.

Pech hat Anna Fenninger, die bei ihrem WM-Debüt mit dem undankbaren vierten Platz vorlieb nehmen musste. "Ich habe meine Nummer 1 voll ausgenutzt und bin mit meiner Leistung voll zufrieden", so die 19-Jährige, die ihre Startnummer als große Ehre empfand. "Mit der Nummer 1 die WM zu eröffnen, davon träumt wohl jede Läuferin. Ich war schon sehr nervös." In der Nacht vor dem Rennen habe sie "ziemlich viel Blödsinn geträumt".

Wie die meisten Fahrerinnen berichtete auch Görgl ("Platz sechs zählt bei einer WM leider nichts") von einem "brutal schweren und riesentorlaufähnlichen" Kurs. "So etwas sind wir vorher noch nie gefahren", meinte die gebürtige Steirerin.

Für Götschl blieb auch in Val d'Isere der erhoffte Befreiungsschlag aus, die Steirerin schied nach wenigen Sekunden aus. "Ich bin zu direkt gewesen. Besichtigungsfehler war das aber keiner, so etwas ergibt sich einfach in der Rennsituation. Solche Sachen sollten nicht passieren, aber sie passieren eben." Für Götschl ist die WM aber natürlich noch nicht zu Ende. "Mir bleibt noch die Abfahrt."

Auch für Maria Riesch hat die WM nicht mit dem erhofften Erfolgserlebnis begonnen. Die Deutsche fuhr auf der anspruchsvollen Piste in Val d'Isère zu verhalten und landete auf dem achten Platz. «Es hätte vieles einfacher gemacht, wenn es heute mit einer Medaille geklappt hätte. Jetzt heißt es locker bleiben und nicht verunsichern lassen»

Erfreulich aus Sicht des DSV ist der 10. Platz von Viktoria Rebensburg zu vermelden. Rebensburg hatte unterwegs ein «scheiß Gefühl», durfte sie sich aber dann im Ziel freuen.
Gina Stechert schied ebenso wie Titelverteidigerin Anja Pärson aus Schweden aus.

Die Erwartungen in die Schweizer Fahrerinnen für das erste Rennen der Ski-WM im französischen Val d'Isère waren gross. Doch schon die beiden ersten Fahrerinnen Fränzi Aufdenblatten und Andrea Dettling scheiterten am Dienstag auf der anspruchsvollen Strecke des Super-G. Nach Torfehlern schieden sie aus.

Lara Gut, in die die grössten Hoffnungen gesetzt worden waren, schied nach einem „Einhänger“ fast aus, fing sich dann aber im unteren Teil der Fahrt und sicherte sich den siebten Platz. Fabienne Sutter schliesslich fiel nach mehreren Fehlern über zwei Sekunden zurück und landete auf dem elften Platz.

Stimmen zum Rennen

Lindsey Vonn: "Es ist so super. Ich hätte nicht gedacht, das ich das schaffe, weil vor mir so viele ausgefallen sind. Und auch die Sicht war bei den hinteren Nummern nicht so gut. Ich habe die Fahrt von Anna Fenninger gesehen, und sie ist unten super gefahren. Da habe ich dieselbe Linie gewählt, und das hat sich als richtig herausgestellt. Die Ausfälle haben mich allerdings etwas nervös gemacht, weil es oben doch ziemlich schlagig war. Aber ich bin von etwas weiter hinten gekommen und konnte den Wellen größtenteils ausweichen."

Marie Marchand-Arvier: "Das ist ein großer Moment für mich. Ich habe richtig gezittert. Das war magisch - fantastisch, daheim Silber zu gewinnen. Das war möglicherweise das Rennen meines Lebens. Ich bin einfach überglücklich."

Andrea Fischbacher: "So richtig schnell habe ich mich eigentlich nicht gefühlt. Es ist ziemlich dahingegangen, also richtig wild. Oben ist ein langer, ziemlich unruhiger Schwung, in den ich etwas zu früh und mit zu wenig Richtung hineingegangen bin. Da hat es mich dann ein wenig hinausgedrückt und natürlich gebremst. Ganz realisiert habe ich das noch nicht, es ist einfach unbeschreiblich."

Noch mehr Informationen finden Sie im Skiweltcup-Forum


1. Lindsey Vonn USA 1:20,73


2. Marie Marchand-Arvier FRA 1:21,07


3. Andrea Fischbacher AUT 1:21,13


4. Anna Fenninger AUT 1:22,01


5. Tina Maze SLO 1:22,06


6. Elisabeth Görgl AUT 1:22,27


7. Lara Gut SUI 1:22,34


8. Maria Riesch GER 1:22,44


9. Nadia Fanchini ITA 1:22,75


10. Viktoria Rebensburg GER 1:22,80


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Übertragungszeiten:

LIVE: Dienstag, 03.02.2009 - 12.00 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Super-G der Damen

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Super-G der Damen

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Super-G der Damen

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Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Super-G der Damen
Siegerehrung und Livestudio



Startliste zum WM SUPER G der Damen in Val d'Isere - bitte hier klicken

Das letzte Rennen - SUPER G der Damen in Garmisch
Vonn gewinnt Super G in Garmisch

Lindsey Vonn hat den wetterbedingt auf den Sonntag verschobenen Super-G gewonnen. Die US-Amerikanerin siegte in 01:22,16 Minuten vor den Schwedinnen Anja Pärson (01:22,55 Minuten) und Jessica Lindell-Vikarby (01:22,88 Minuten). Als beste Deutsche fuhr Maria Riesch auf den fünften Rang (01:22,96 Minuten).

Lindsey Vonn hat nach dem Slalom am Freitag auch den Super-G in Garmisch-Partenkirchen für sich entschieden. Mit der optimalen Ausbeute von 200 möglichen Weltcup-Punkten verschaffte sich die US-Amerikanerin einen komfortablen Vorsprung in der Weltcup-Gesamt-Wertung. Maria Riesch (SC Partenkirchen) erreichte mit Platz fünf ihr bestes Super-G-Ergebnis der Saison. Viktoria Rebensburg (SC Kreuth) wurde Zehnte, Gina Stechert (SC Oberstdorf) verpasste die Punkteränge um vier Hundertstel Sekunden.

Stimmen zum Super-G der Damen

Lindsey Vonn (01.)
"Meine Fahrt war super. Die Strecke ist sehr gut und ich bin natürlich sehr zufrieden. Ich bedanke mich bei den Zuschauern in Garmisch-Partenkirchen, die auch heute zum Rennen gekommen sind."

Maria Riesch (05.)
"Das waren heute nicht ganz 100 Prozent von mir, aber nach den letzten Leistungen in den vergangenen Super-G-Rennen fehlte mir auch die nötige Sicherheit. Aber das ist mit Abstand das beste Super-G-Resultat für mich in dieser Saison und damit bin ich recht zufrieden. Ich wollte hier in Garmisch-Partenkirchen gut fahren und mit einem Podium und dem fünften Platz heute habe ich mein Ziel erfüllt. Die WM kann kommen."

Fabienne Suter (06.)
"Die Strecke hat mir gut gefallen. Es herrschte leider etwas schlechte Sicht auf der ganzen Strecke, aber das gehört zu unserem Sport an manchen Tagen dazu. Ansonsten ist die Strecke sehr anspruchsvoll und schön."

Gina Stechert (31.)
"Mein Lauf war ganz in Ordnung - aber auch nicht überragend. Es geht noch deutlich besser. Ich bin einigermaßen zufrieden mit meiner Leistung. Nach meiner Krankheit in den letzten Tagen war es wichtig, dass ich vor der WM noch ein Rennen fahren konnte."


1. Lindsey Vonn USA 1:22,16


2. Anja Pärson SWE 1:22,55


3. Jessica Lindell-Vikarby SWE 1:22,88


4. Nadia Fanchini ITA 1:22,90


5. Maria Riesch GER 1:22,96


6. Fabienne Suter SUI 1:22,99


7. Elisabeth Görgl AUT 1:23,01


8. Fränzi Aufdenblatten SUI 1:23,18


9. Marie Marchand-Arvier FRA 1:23,28


10. Viktoria Rebensburg GER 1:23,36

Damen-Super-G erstes WM-Rennen.

Einige Improvisationsbereitschaft ist den Skirennfahrerinnen abverlangt worden, die am Sonntag noch den Weltcup-Super-G in Garmisch bestritten und schon am Dienstag in Val d´Isère mit derselben Disziplin die WM eröffnen. «Wenn ich höre, wie alle von der langen Reise müde sind, ist mein Verzicht auf Garmisch sicher richtig gewesen», findet Lara Gut. Die Tessinerin traf als erste schon am Sonntag im WM-Ort ein. Als siebenjähriges Kind verbrachte sie einst Ferien in Val d´Isère. Seither war sie nie mehr da.

Auf der relativ kurzen „Solaise“-Piste werden die Damen um die ersten Medaillen fahren. Für die US-Amerikanerin Lindsey Vonn ist es wohl nicht von Nachteil, dass sie den letzten Weltcup-Super-G vor der WM gewonnen hat, der nur 50 Stunden zurück liegt.

Die große Unbekannte bei allen Rennen wird wohl die neue Strecke "Rhone Alpes" auf der Solaise sein. Wie auch die Herrenstrecke wurden sie von der Schweizer Skilegende Bernhard Russi entworfen, doch die Rennen standen hier bisher noch unter keinem guten Stern. Die WM-Generalprobe im Dezember 2007 fiel dem Schneemangel zum Opfer auch die testhalber hier geplant gewesenen französischen Meisterschaften mussten im April abgesagt werden. So hat keine Läuferin die WM-Strecke je in einem Rennen bewältigt – auch das ist eine WM-Premiere, wenngleich der etwas anderen Art.

"Das ist echt brutal, wann man da keine Sicht hat, pfeifen die Komantschen." so äußerte sich Maria Riesch nach der WM Hangbefahrung am Montag. "Ich bin dreimal gefahren und jedes Mal war die Sicht anders", hofft Riesch auf ein Rennen bei fairen Wetterverhältnissen. Auf ihre Chancen am Montag angesprochen konnte man schon ein gewisses Funkeln in den Augen der Gewinnerin der Super G Disziplinenkugel der letzen Saison sehen: „Mir hat im Super G zuletzt etwas die Sicherheit gefehlt, aber in Garmisch habe ich jetzt das Podest nur um acht Hundertstelsekunden verpasst. Ich gehöre sicher nicht zu den Favoriten, aber wenn ich einen Superlauf erwische, ist einiges möglich.“

In Garmisch schaffte es gerade eine Läuferin des ÖSV in die Top Ten, vom Stockerl war Elisabeth Görgl als Siebente aber platzierungsmäßig weit entfernt. Dennoch ist Görgl eine der Hoffnungsträgerinnen im WM-Rennen am Dienstag.

Wie gut sie im Super-G fährt, werden wir erst am Dienstag wissen. Was Görgl sicher weiß, ist, worauf es am Dienstag ankommen wird. „Keiner kennt die Strecke, das macht es extrem spannend. Eine gute Selbsteinschätzung wird wichtig sein!“ An eine Überraschungssiegerin glaubt Görgl nicht. „Auf diesem Hang ist Gold kein Zufall! Nur wer einen perfekten Lauf hat, wird am Ende ganz oben stehen.“

Renate Götschl, vor zwei Jahren Bronzemedaillengewinnerin in Aare, zählt nach einer bisher schwachen Saison nicht gerade zu den Favoritinnen auf eine Medaille, Hoffnungen macht sich die Steirerin dennoch. " Es ist ein gutes Gefühl, einmal nicht die Gejagte zu sein, sondern einfach so in ein Rennen zu gehen. Du musst einen einzigen Lauf perfekt absolvieren, alles andere ist hier gleichgültig. Eine Medaille ist für jede das Ziel, die hier fährt. Es wären Firlefanzen, zu sagen, dass ich nur dabei sein will." Da käme für Götschl Gold gerade recht. Denn in einem Einzelbewerb war sie zuletzt vor zehn Jahren Weltmeisterin. Damals war sie aber als Favoritin nach Vail gekommen.

Das ÖSV-Quartett wird komplettiert durch Andra Fischbacher und Anna Fenninger, die ihr WM-Debüt feiern wird.

Der Favoritenkreis ist im Super G besonders groß. Lindsey Vonn hat mit ihrem Sieg in Garmisch wieder ihre Klasse unter Beweis gestellt, gefordert wird sie unter anderem von der Italienerin Nadia Fanchini, den Schweizerinnen Fabienne Suter und Lara Gut sowie der schwedischen Titelverteidigerin Anja Pärson und deren Landsfrau Jessica Lindell-Vikarby.

Ähnlich sieht auch Maria Riesch die Favoritenrolle verteilt: „Natürlich in erster Linie Lindsey Vonn. Anja Pärson ist auch gut drauf im Moment. Aber es sind viele da, die Medaillen gewinnen können und eine WM hat sowieso immer ihre eigenen Gesetze, da passieren oft unvorhergesehen Dinge und deswegen konzentriert man sich am besten nur auf sich selbst und schaut nicht so viel auf andere.»

Bei der WM 2007 im schwedischen Are hat sich Anja Pärson mit drei Mal Gold und ein Mal Bronze zur "Königin der Titelkämpfe" gemacht. Auch im Super-G lächelte die Schwedin damals vom obersten Podest. Wie keine andere versteht es die 27-Jährige, ihre Form bei Titelentscheidungen zum richtigen Zeitpunkt abzurufen und geht daher als Top-Favoritin in das Auftaktrennen 2009. "Alle konzentrieren sich auf Riesch und Vonn. Während die beiden noch Interviews und Autogramme geben müssen, kann ich mich besser vorbereiten", sieht sich die Schwedin selbst im Vorteil.

SKI WM 2007 in Are
Anja Pärson SUPER G Weltmeisterin 2007

Anja Pärson feierte beim WM Super-G-der Damen in Aare einen überragenden Heimsieg. Als Lokal-Matadorin verteidigte die Schwedin in 1:18,85 Min. ihren Titel von 2005 und holt sich zum 5. Mal eine WM-Goldmedaille.

Pärson hatte bei der schwedischen WM-Bewerbung von Aare tatkräftig mitgeholfen. Klar, dass die Goldene nun ganz besonders hell strahlt. "Das war viele Jahre ein Traum von mir, bei der Heim-WM Gold zu gewinnen", jubelte die nun fünffache Weltmeisterin, die im Sommer eine Knie-OP zurückgeworfen hatte.

"Ich habe mir aber nicht gedacht, dass ich es gleich im Super-G schaffe. Das ist unglaublich. Ich habe die ganze Saison gekämpft und viel getestet. Am Start hatte ich sie noch, aber mit dem dritten Schwung war die Balance schon da."

Silber hinter der Weltmeisterin ging, mit einem Rückstand von 0,32 Sekunden an US-Girl Lindsey Kildow. Die dreifache Saisonsiegerin und Top-Favoritin Renate Götschl aus Österreich rettet mit 0,53 Sek. Rückstand Bronze. "Ich wollte eine Medaille und die habe ich. Ich weiß, wie es ist, wenn man ohne wieder heimfährt. Das war ein schwieriges Rennen, der Schnee war aggressiver als ich gedacht habe, das hat mich ein bisserl überrascht. Ich bin ein paar Mal über die Linie rausgeschossen", so die Steirerin. Fehler hätten sich eingeschlichen, die man sich "bei der Bombenform der anderen nicht leisten" könne. "Aber wenn du gewinnen willst, musst du voll riskieren."

Ihre Teamkollegin Nicole Hosp musste sich um 6 Hundertstel geschlagen, ebenso wie die zeitgleiche Kanadierin Britt Janyk mit dem undankbaren 4. Platz begnügen. "Das zipft mich schon ziemlich an. Ich weiß nicht, warum ich das verdient habe", war die Riesenenttäuschung bei Hosp über Rang vier nicht zu überhören. Bei Olympia 2006 hatte es für die Tirolerin "Blech" im Riesenslalom gegeben, an vierten Plätzen im Weltcup hat sie bereits reichlich zu Hause.

Wenn es Gerechtigkeit gäbe, dann müsse sie sich bei ihr schon irgendwann einmal "gewaltig" einstellen. „Aber ich hoffte, dass das Glück irgendwann auf meiner Seite ist. Jetzt ist der Frust noch groß, aber am Abend sieht es schon wieder besser aus", war sie überzeugt.

Nadia Styger kam als beste Schweizerin, hinter Julia Mancuso aus den USA auf den siebten Rang. Die Top Ten komplettierten auf Rang 8 die Österreicherin Alexandra Meissnitzer gefolgt von der US Amerikanerin Libby Ludlow und der auf Rang 10 plazierten besten DSV Rennläuferin Maria Riesch.


1. Anja Pärson SWE 1:18,85


2. Lindsey C. Kildow USA 1:19,17


3. Renate Götschl AUT 1:19,38


4. Britt Janyk CAN 1:19,44


4. Nicole Hosp AUT 1:19,44


6. Julia Mancuso USA 1:19,63


7. Nadia Styger SUI 1:19,65

SKI WM 2005 in Bormio
Anja Pärson is SUPER G Weltmeisterin 2005 

Anja Pärson hat sich am Sonntag den Weltmeister-Titel im Super-G der Damen geholt. Die Schwedin hat sich mit dem ersten Sieg im Super-G ihr drittes WM-Gold gesichert. Bis zum zweiten Platz beim Super-G von Cortina Ende Januar war sie in dieser Disziplin nie über den 6. Rang hinausgekommen.

Die Silbermedaille geht an die Bruneckerin Lucia Recchia und lässt die Veranstalter und das italienische Heimpublikum jubeln. Reccia stand im ersten Frauenrennen an der Spitze einer überragenden italienischen Mannschaft, welche die Plätze zwei, vier und fünf belegte.

Bronze sicherte sich die junge US Amerikanerin Julia Mancuso. Für das ÖSV & DSV Team gab es eine handfeste Ohrfeige: Hatten sie in der Weltcup-Saison die Rennen dominiert, so klappte es ausgerechnet bei der WM überhaupt nicht.

Beste ÖSV Läuferin wurde die 19-jährige Debütantin Andrea Fischbacher auf Rang sieben, Silvia Berger belegte Platz elf. Titelverteidigerin Michaela Dorfmeister aus Österreich fuhr an einem Tor vorbei und schied ebenso wie Alexandra Meissnitzer aus.

Die Führenden im Super-G-Weltcup, Renate Götschl, verlor im oberen Streckenabschnitt einen Stock und fuhr nur als 22. ins Ziel. Götschl: "Ich kann leben damit. Ich hab's probiert, es ist halt nicht gegangen. Ohne Stecken kann man nichts gewinnen. Ich wollte ein gutes Rennen fahren. Aber wenn so was passiert. Das heute war wieder einmal so ein Rennen, wo die Favoriten gestorben sind. Das ist bei der WM schon oft passiert."

In einem Rennen, in dem alle Favoriten versagten, war die Lenggrieserin Hilde Gerg als 13. in 1:19,07 Minuten beste Deutsche. Martina Ertl (Lenggries) stürzte nach dem vierten Tor, blieb aber unverletzt. Petra Haltmayr (Rettenberg) kam in 1:20,17 nicht unter die ersten 20.

"Ich habe oben ein Riesenfehler gemacht. Da habe ich schon gedacht, soll ich abschwingen oder den Lauf noch als Abfahrtstraining mitnehmen", erklärte Hilde Gerg enttäuscht.

Als beste Schweizerin klassierte sich Nadia Styger auf dem ansprechenden 8. Platz. Bei einem groben Fehler im Startabschnitt hatte die Schweizerin bereits alle Chancen vergeben. "Schade", meinte Styger, "dieser Fehler war einer zuviel. Ich wollte es gut machen, stand aber zu wenig konsequent auf dem Ski. " Sylviane Berthod und Fränzi Aufdenblatten belegten die Ränge 16 und 18.

Die Top 10 Rennläuferinnen beim WM-SUPER G der Damen in Santa Catarina: 1. Anja Pärson (SWE) 1:17,64. 2. Lucia Recchia (ITA) 0,45 zurück. 3. Julia Mancuso (USA) 0,76. 4. Nadia Fanchini (ITA) 0,79. 5. Isolde Kostner (ITA) 0,90. 6. Tina Maze (SLO) 1,03. 7. Andrea Fischbacher (AUT) 1,09. 8. Nadia Styger (SUI) 1,15. 9. Lindsey Kildow (USA) 1,18. 10. Kirsten Clark (USA) 1,30.

SUPER G Weltmeisterin Anja Pärson:

"Am Start war ich so nervös. Ich habe alles gegeben und wirklich alles riskiert. Dieses Jahr habe ich so hart gekämpft und viel trainiert, das hat sich bezahlt gemacht. Alle haben attackiert, der Steilhang (wo Dorfmeister und Meissnitzer ausgeschieden sind, Anm.) war schwer, die Linkskurve kommt so schnell, ich habe dort auch Probleme gehabt. Das ich jetzt wirklich Weltmeisterin bin, ist unglaublich! Damit habe ich nicht gerechnet. Vor dem Rennen habe ich maximal mit einem dritten Platz spekuliert."

Silbermedaillen Gewinnerin Lucia Recchia

"Ein Traum ist in Erfüllung gegangen. Trotz der vielen Verletzungen und gerade hier in meinem Heimatland. Ich bin überglücklich !

Bronzemedaillen Gewinnerin Julia Mancuso:

"Ich freue mich riesig, bin aber auch total überrascht. Das Rennen war für mich nicht anders als im Weltcup, nur beim Warten im Ziel war ich dann viel aufgeregter als sonst. Es war ein sehr schneller Kurs, den wohl einige unterschätzt haben und deshalb haben sie im oberen Teil die Linie verpasst."


4. Nadia Fanchini

5. Isolde Kostner

6. Tina Maze

7. Andrea Fischbacher

8. Nadia Styger

9. Lindsey Kildow

Der Blick zurück - DIE WELTMEISTERSCHAFT 2003
DER SUPER G in ST.MORITZ

Dorfmeister SUPER G Weltmeisterin

Die SUPER G Weltmeisterin 2003 kommt aus Österreich und heißt Michaela Dorfmeister. Die Silbermedaille sicherte sich Kirsten Clark vor ihrer Teamkollegin Jonna Mendes die sich über die Bronzemedaille freuen darf.

Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Genevieve Simard (CAN), Alexandra Meissnitzer (AUT), Melanie Turgeon (CAN), Corinne Rey Bellet (SUI), Renate Götschl (AUT), Carolina Ruiz Castillo (ESP) und Brigitte Obermoser (AUT).

Für die Läuferinnen des DSV war der Start in die SKI WM 2003 alles andere als erfolgreich. Martina Ertl belegte als beste deutsche Läuferin Platz 11, Medaillenfavoritin Hilde Gerg musste sich mit Rang 20 begnügen und Regina Häusl fand sich auf einen enttäuschenden 28. Platz wieder.

Unser Geheimtipp Maria Riesch schied nach einem Fahrfehler bereits nach 20 Sekunden aus. Nicht nur Hilde Gerg haderte nach dem Rennen mit dem Glück, dem Wind und dem Schlechterwerden der Piste.

Auch andere Medaillenhoffnungen zerplatzten im Wind von St. Moritz: Carole Montillet (FRA - 14.), Isolde Kostner (ITA - 18.), Janica Kostelic (CRO - 19.) und Karen Putzer (ITA -25.)


Freudentränen

Siegesfahrt

Silber: Kirsten Clark (USA)

Bronze: Jonna Mendes (USA)

Platz 4: Genevieve Simard (CAN)

Platz 8: Renate Götschl (AUT)

Platz 11: Martina Ertl

Platz 20: Hilde Gerg

Michaela Dorfmeister (AUT): „Ich kann es noch überhaupt nicht fassen. Dass die WM so beginnt, ist ein Traum. Ich weiss nicht was ich sagen soll. Auf dem aggressiven Schnee habe auch ich Fehler gemacht. Jetzt kann ich befreit zur Abfahrt antreten, wo ich einen Titel zu verteidigen habe.“

Kirsten Clark (USA):
„Dieser zweite Platz bedeutet mir viel. Ich bin aus dem Häuschen. Ich wusste, dass ich in diesem Jahr stark bin. Ich hatte hohe Erwartungen und wurde von meinen Coaches gut unterstützt.“

Jonna Mendes (USA): "Das ist unglaublich. Ich bin erstaunt, denn schliesslich war ich im Super-G noch nie so weit vorne. Nur in Cortina kam ich als Achte in die Nähe der Besten.“

Der Blick zurück - DIE WELTMEISTERSCHAFT 2001
DER SUPER G in ST.ANTON


Im Gedenken an Regine Cavagnoud !

Neun der zehn Weltmeister der SKI WM 2001 in St. Anton, starteten in St. Moritz den Versuch ihren WM-Titel zu verteidigen. Die traurige Ausnahme macht Regine Cavagnoud, Titelträgerin im SUPER G, die am 31. Oktober 2001 an den folgen eines Trainingsunfalls verstarb.

Alle Informationen zur Skiweltmeisterschaft 2001: www.SkiWM2001.de
 

Regine Cavagnoud Super G Weltmeisterin
Hilde Gerg holt Bronze für Deutschland
 

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Die erste Weltmeisterin bei der SKI WM 2001 in St. Anton
heißt Regine Cavagnoud. Sie fuhr mit einem Vorsprung von
5 Hundertstel Sekunden vor der Italienerin Isolde Kostner
ins Ziel. Für die größte Überraschung sorgte die Lenggrieserin
Hilde Gerg. Mit einem Rückstand von nur 8 Hundertstel
Sekunden kam sie als Dritte in Ziel und holte Bronze.

Regine Cavagnoud: Ich hatte sehr viele Verletzungen, musste immer wieder von neuem anfangen, immer neuen Mut aufbringen und fühle mich jetzt für all die Plage entschädigt. Der Kurs war sehr direkt und nicht zu selektiv, man musste weich fahren können, im Waldstück ist mir eine sehr enge Linie gelungen. Jedenfalls war der Stress im Ziel grösser als beim Warten am Start. Dreimal war ich schon in St. Anton, ein vierter Platz war dabei die beste Platzierung. Das Vertrauen brachte ich aus Cortina mit – die Piste dort war ähnlich und ich hatte gewonnen. Ich war nicht auf den Weltmeistertitel fixiert und daher frei im Kopf. Den Sieg widme ich meinen Freunden und allen , die immer um mich sind!

Isolde Kostner: Ich bin einfach nur glücklich. Es macht mir nichts aus, dass ich nur um fünf Hundertstel den Weltmeistertitel verfehlt habe. Schliesslich bin ich auch nur drei Hundertstel vor Hilde Gerg. Ich bin sehr glücklich .Es war mein bester Super-G in dieser Saison – schliesslich war ich noch nie auf dem Stockerl. Irgendwo werde ich schon die fünf Hundertstel verloren haben – aber die muss ich auf der Videoaufzeichnung suchen. Mein Trainer Valerio Ghirardi hat den Kurs gesetzt und das ist mir entgegengekommen. Die Krise im italienischen Verband hat uns zurückgeworfen . Ich musste mir Trainingskurse selbst bezahlen. Aber mit den Neuwahlen scheint alles besser zu werden. In den letzten Rennen habe ich vielleicht etwas zuwenig attackiert.

Hilde Gerg: Es ist ein Glücksgefühl nach einer so schweren Verletzung zurückzukommen. Ich habe ein Jahr um dieses Comeback gekämpft. Im Rennen, auf Schnee habe ich keine Schmerzen. Schliesslich habe ich noch einen Nagel vom Knie bis in den Knöchel im Bein. Der dritte Platz bedeutet mir soviel wie der Olympiasieg vor drei Jahren. Es ist besonders schön , in Österreich Erfolg zu haben. Nirgendwo anders herrscht eine solche Begeisterung.

 

 

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