Didier Cuche ist Weltmeister im
Super-G. Der Schweizer bewältigte die schwierige Piste «Face de
Bellevard» in Val d'Isère am schnellsten und siegt vor dem Südtiroler
Peter Fill und dem Norweger Aksel Svindal. Damit feiert der 34-Jährige
seinen ersten WM-Titel überhaupt. Vor elf Jahren hatte er in Nagano
hinter Hermann Maier Olympia-Silber im Super-G geholt und bei der WM
2007 Riesentorlauf-Bronze in Aare gewonnen.
Im Ziel gestand der glückliche Sieger
Didier Cuche: «Es war ein Kampf von oben bis unten. Aber ich konnte mein
Rennen durchziehen. Es hat Spass gemacht!» Nebenbei machte Cuche seinem
Cheftrainer Martin Rufer ein grandioses Geburtstagsgeschenk: Martin
Rufener wurde am Mittwoch 50-jährig.
Peter Fill aus Italien fuhr mit der
Startnummer 26 auf den Silberplatz (0,99 Rückstand), Aksel Svindal aus
Norwegen holte mit gut einer Sekunde Rückstand Bronze. Der Südtiroler
Christof Innerhofer mußte sich mit Rang 4 zufrieden geben.
Peter Fill fuhr erstmals bei
Titelkämpfen auf das Podium, Akel Lund Svindal dagegen hat schon
Erfahrungen mit derartigen Siegerehrungen. Der Norweger, im Dezember
Gewinner des Super-G in Beaver Creek, durfte sich zum bereits vierten
Mal an einer WM Edelmetall umhängen lassen. In Are wurde er Weltmeister
in der Abfahrt und im Riesenslalom, 2005 in Bormio Zweiter in der
Kombination.
Mit Didier Defago der Achter wurde und
Carlo Janka, der bei seinem ersten WM Start als Neunter überzeugte,
klassierten sich zwei weitere Schweizer Rennläufer in den Top 10.
Ambrosi Hoffmann schied bereits im oberen Teil der Strecke aus.
Auf dem steilen, technisch
anspruchsvoll Kurvenkarusell der Face de Bellevarde blieb für Benjamin
Raich als besten ÖSV-Läufer der fünfte Platz. Bronze verpasste der
Tiroler jedoch lediglich um 13 Hundertstel.
Als zweitbester Österreicher fuhr
Klaus Kröll auf Rang zehn. Michael Walchhofer belegte den 13. Platz.
ÖSV-Superstar Hermann Maier landete als Achtzehnter außerhalb der Top 15
und war mit 2,89 Sekunden Rückstand auf Cuche der schlechteste
Österreicher.
Österreich muss damit weiter auf den
ersten Weltmeister in den Speed-Bewerben seit Walchhofer bei der
WM-Abfahrt 2003 in St. Moritz warten.
Stimmen zum Rennen:
Didier Cuche: „Es ist schon ein
Traum, ja. Ich weiss nicht, warum es heute besser lief als bisher in der
Saison. Ich hatte auch zuvor immer wieder etwas riskiert, aber es ist
nie aufgegangen. Ich hatte immer einen Bock oder einen Fehler. Heute
fühlte ich mich aber 100-prozentig wohl. Vor dem Start war ich sehr
nervös, aber während der Fahrt gefiel es mir sehr.“
Peter Fill: „Ich bin nach
meinem Lauf brutal glücklich. Ich habe auf einer tollen Piste alles
riskiert. Es tut mir Leid, dass ich meinen Zimmerkollegen Christof vom
Podium verdrängt habe. Ich habe geglaubt, dass er Zweiter ist und dass
wir beide eine Medaille haben. Erst auf der Anzeigentafel im Ziel habe
ich dann gesehen, dass Svindal hinter Cuche lag. Ich bin mir aber
sicher, dass Christof in der Abfahrt gut abscheiden wird“, so Fill, der
sich im Jahr 2002 bei der Junioren-Weltmeisterschaft Super G-Gold
holte.“
Das letzte
Rennen - SUPER G der Herren in Kitzbühel Klaus Kröll
gewinnt Super-G
in Kitz
Der Österreicher
Klaus Kröll hat
am Freitag
überraschend den
Super G in
Kitzbühel
gewonnen. Der
Steirer lies
sich nicht von
seiner schweren
Handverletzung
behindern und
siegte in
1:12,78 Minuten
vor dem Norweger
Aksel Lund
Svindal (+ 0,22)
und dem
Schweizer
Ambrosi Hoffmann
(+ 0,39).
"Ich kann es noch gar nicht glauben
und weiß nicht, was ich sagen woll. Ich war selbst überrascht, als im
Ziel der Einser aufgeleuchtet ist und konnte es nicht fassen. Ich bin
sehr gut gefahren und habe alles so erwischt, wie ich es mir vorgestellt
habe", meinte Kröll im ORF-Interview zu seinem Überraschungssieg.
"Die Hand hat mir in dieser Hinsicht
vielleicht sogar geholfen, weil ich keinen Druck hatte und keiner mit
mir gerechnet hat", meinte der Steirer zu seiner Handverletzung. "Ich
hätte nie gerechnet, hier zu gewinnen. Aber das ist mein
Lieblings-Super-G und ein Kitzbühel-Sieg ist gleichzustellen mit einem
WM-Titel", war Kröll nach seinem Premieren-Erfolg im 94. Weltcup-Rennen
überglücklich.
Kröll, der mit Startnummer 26 ins
Rennen ging, feierte damit ausgerechnet auf der Streif seinen ersten
Sieg im alpinen Ski-Weltcup und verhinderte ein österreichisches
Debakel, vor allem wenn man bedenkt das Hermann Maier, der zum Erstenmal
in seiner Karriere das Podest bei einem Super G in Kitzbühl verpaßte,
sich als zweitbester ÖSV Fahrer auf Rang 12 plazierte.
Michael Walchhofer wurde 15., Georg
Streitberger reihte sich auf dem 17. Platz ein. Benjamin Raich schied
nach toller Zwischenzeit kurz nach der Hausbergkante aus, Teamkollege
Hannes Reichelt brach seinen Lauf wegen einem stechenden Schmerz im
Sprunggelenk ab.
Vorjahressieger und Sympathieträger
Marco Büchel aus Lichtenstein mußte sich mit dem 10. Rang
zufriedengeben. Bode Miller, der ebenso wie Raich seine Problem an der
Hausbergkante hatte, landete am Ende auf Rang 21.
Aus Schweizersicht konnte man sich
neben dem Podestplatz von Ambrosi Hoffmann über eine geschlossene
Mannschaftsleistung freuen. Mit Didier Cuche (4.) und Didier Défago (6.)
platzierten sich 3 Rennläufer in den Top 10. Silvanz Zurbriggen fuhr auf
einen starken 12. Platz, Tobias Grünenfelder klassierte sich als 17.
Carlo Janka, der gut unterwegs war, schied aus.
Freude und Zufriedenheit auch im Lager
der Südtiroler. Der Kastelruther Peter Fill kam auf den fünften Platz (+
0,55 Sekunden), Christof Innerhofer aus Gais fuhr auf Platz sieben (+
0,58), Werner Heel aus Walten im Passeiertel wurde Achter (+ 0,61), der
Pflerscher Patrick Staudacher Zwölfter (+ 0,79).
Andreas Strodl fuhr als bester
Deutscher auf Platz 25 (+1,20 Sekunden), feierte sein bestes
Saisonergebnis und sammelte erstmals in dieser Saison Weltcup-Punkte -
eine beachtliche Leistung, da er mit der Startnummer 57 von 60 Fahrern
in das Rennen gegangen war. Sein Bruder Peter Strodl belegte den 33.
Platz, Andreas Keppler schied aus.
Österreichs Ski-WM-Team wird am
Mittwoch im Super-G, dem ersten Herren-Bewerb in Val d'Isere, durch das
Quartett Hermann Maier, Klaus Kröll, Michael Walchhofer und Benjamin
Raich vertreten sein. Das hat der ÖSV am Montagabend bekanntgegeben.
Maier nahm an der offiziellen
Teampräsentation trotz einer Verkühlung teil. Nachdem Maier vor drei
Wochen das WM-Training in Hinterglemm wegen Schmerzen im Rücken- und
Bandscheibenbereich abgebrochen hatte, musste er unmittelbar vor der
Abreise nach Val d’Isère wieder passen. Maier hatte aus Garmisch neben
einer Trainingsbestzeit auch eine Verkühlung mitgebracht. «Es hilft
nichts. Ich muss eine Auszeit nehmen, das in den Griff kriegen und
schauen, dass ich ordentlich Luft kriege. Die Seehöhe macht es zudem
nicht leichter», klagte der 36-Jährige nach der Ankunft im 1850 Meter
hoch gelegenen französischen WM-Ort.
«Ich werde ganz sicher alles
probieren, dass es funktioniert.» Wegen der strengen Anti-Doping-
Bestimmungen kann Maier der Erkältung aber kaum mit starken Medikamenten
zu Leibe rücken. «Das ist sehr schwer zu behandeln», klagte Maier.
Experten und Konkurrenten haben den
Routinier auch fast exakt ein Jahrzehnt nach seinem ersten WM-Erfolg (2.
Februar 1999) wieder auf dem Zettel. «Der Super-G wird seine Disziplin,
obwohl ich ihn nicht als Topfavorit sehe, sondern als
Medaillenanwärter», sagte Olympiasieger Markus Wasmeier.
Das einzige kleine Fragezeichen war
hinter der Nominierung Raichs gestanden, die weiteren Kandidaten auf den
vierten und letzten Startplatz waren Georg Streitberger, Christoph
Gruber, Hannes Reichelt (Sprunggelenksverletzung) und Stephan Görgl
(nicht im 25-köpfigen WM-Aufgebot).
Für Raich spricht vor allem der zu
erwartende technisch sehr anspruchsvolle und Riesentorlauf-ähnliche Kurs
in Val d'Isere. Dass er mit diesem sehr gut zurechtkommt, hatte Raich im
Dezember bei der WM-Generalprobe bewiesen, als er im Super-G der
Super-Kombination Rang vier belegte.
Der Tiroler hat bisher bei
Großereignissen nicht weniger als fünf Goldene, vier Silberne und drei
Bronzene gewonnen. "Die WM hat begonnen, und darauf habe ich mich schon
sehr, sehr lange gefreut. Ich freue mich darauf, wieder diesen
bestimmten Nervenkitzel zu erleben. Schön langsam kommt dieses Gefühl,
dass etwas Großes ansteht", erklärte der Pitztaler.
In Val d'Isère, wo Österreichs
Super-G-Asse Montag Abend eintrafen, geht's Schlag auf Schlag: Dienstag
Hangbefahrung auf der gefürchteten „Face de Bellevarde“, letzte
Material-Abstimmungen, Startnummern-Auslosung, Video-Studium und ab ins
Bett. Von ihrem Zimmer aus sehen Maier, Walchhofer, Kröll und Raich
direkt auf den Zielschuss der WM-Strecke.
Dort erwartet uns ein Herren-Super-G,
bei dem wie vor zwei Jahren in Aare (Sieger: Patrick Staudacher/ITA)
alles möglich ist.
Für den Internet-Wettanbieter bwin.com
geht US-Star Bode Miller (Quote 6,0) als Favorit in die erste
Herren-WM-Entscheidung – vor dem Schweizer Didier Cuche (8,0) und
Aksel-Lund Svindal (NOR/9,0). Auch Hermann Maier (10,0) ist vorn dabei –
wenn er fit ist!
Dem Gesamtweltcup-Führenden Ivica
Kostelic droht gleich beim ersten Wettbewerb der Ski-Weltmeisterschaften
in französischen Val d'Isere ein verletzungsbedingter Ausfall.
Der 29 Jahre alte Kroate hatte bereits
nach dem ersten Lauf des Slaloms am vergangenen Sonntag in
Garmisch-Partenkirchen über Rückenschmerzen geklagt. Kostelic
absolvierte zwar am Dienstagvormittag das Hangbefahren, meinte jedoch
danach wenig optimistisch: "Es geht mir alles andere als gut, ich kann
mich kaum bewegen. Es ist traurig, aber ich glaube nicht, dass ich
starten kann."
Der 29-jährige Slalomweltmeister von
2003 ergänzte, er ziehe nun sogar eine zwischenzeitliche Abreise aus Val
d'Isere in Erwägung, um sich in Österreich behandeln zu lassen.
Allerdings muss Kostelic zumindest ein
Abfahrtstraining (Donnerstag und Freitag) bestreiten, um an der
Super-Kombination am Montag teilnehmen zu dürfen.
SKIWM 2007
in Are: Patrick Staudacher ist Super G
Weltmeister 2007
Topsensation zum Start der Ski WM 2007. Der
Italiener Patrick Staudacher, der bis dato als bestes Weltcup-Ergebnis
im Super G einen achten Rang zu Buche stehen hatte, ist der neue Super G
Weltmeister 2007!
Silber sicherte sich mit einem Rückstand von 32
Hundertstel Sekunden der Österreicher Fritz Strobl, der damit seine
Aufstellung im ÖSV Team mehr als gerechtfertigt hat und seine Aussage,
„Ich bin kein Joker, ich bin ein Ass“ unter beweis stellte. Trotzdem
„haderte“ der Silbermedaillen-Gewinner mit dem Rennen: "Ich hätte nicht
gedacht, dass diese 'zache' Fahrt fürs Podium reicht. Ich hatte zwar ein
fehlerfreies Rennen, aber auch das Gefühl, dass ich noch überall kleine
Reserven hatte. Die Erleichterung ist jetzt groß, denn es hat ja viel
Überzeugungsarbeit gebraucht, dass ich hier zu Recht fahren durfte. Die
Nummernregel war heute sicher ein Nachteil für die Spitzenfahrer, das
ist nicht ganz fair wir Läufern sind nur Marionetten."
Den Vorteil einer
niedrigen Startnummer 12 bestätigte auch der Sieger: "Die Nummer war
sicherlich ein Vorteil für mich, die Piste ist nicht besser geworden.
Ich habe das aber auch super ausgenutzt. Ich wäre schon mit einem Platz
unter den Top Sechs zufrieden gewesen. Dass ich jetzt ganz vorne stehe,
das ist unglaublich."
Den Kampf um die Bronzemedaille gewann in einem
wahren Hundertstelkrimi der Schweizer Bruno Kernen. Kernen hatte vor dem
10.!!! Plazierten Marco Büchel aus Lichtenstein einen Vorsprung von 7
Hundertstel Sekunden.
Neben den zeitgleichen 4. Didier Cuche aus der
Schweiz und dem Österreicher Christoph Gruber ( beide + 0,01) sowie dem
9. Francois Bourque (+0,05) aus Kanada ärgerten sich im Ziel Erik Guay
aus Kanade (6. Platz - +0,03), dessen Teamkollege Jan Hudec (7.Platz -
+0,04) und Österreichs Topstar Hermann Maier (7. Platz - + 0,04) über
die hauchdünn verpaßte Medaille.
Mario Scheiber war einer der wenigen
Läufer, die bis zur letzten Zwischenzeit mit Staudacher mithalten
konnten, auf den letzten Fahrsekunden unterliefen dem Osttiroler jedoch
einige Fehler und er fiel auf Rang 11 zurück. "Die Hundertstel habe ich
sicher im unteren Teil liegen lassen. Ich wollte nicht zu rund fahren -
dann hat es mich hinten reingedrückt. Bei einer WM muss einfach alles
passen und das war heute leider nicht der Fall."
Viel schlechter lief es
für Titelverteidiger Bode Miller, der nach fehlerhafter Fahrt nicht
einmal unter die Top 20 kam.
1. Patrick Staudacher ITA 1:14,30
2. Fritz Strobl AUT 1:14,62
3. Bruno Kernen SUI 1:14,92
4. Didier Cuche SUI 1:14,93
4. Christoph Gruber AUT 1:14,93
6. Erik Guay CAN 1:14,95
7. Hermann Maier AUT 1:14,96
7. Jan Hudec CAN 1:14,96
SKIWM 2005 in Bormio - SUPER G Bode Miller Weltmeister
im SUPER G
Der Amerikaner Bode
Miller hat zum Auftakt der alpinen Ski-Weltmeisterschaften im
italienischen Bormio den Titel im Super-G und damit seine dritte
WM-Goldmedaille gewonnen. Vor zwei Jahren war Miller mit den Titeln im
Riesenslalom und in der Kombination sowie der Silbermedaille im Super-G
der erfolgreichste Fahrer der WM in St. Moritz gewesen.
Der US-Boy hatte
nach seinem Super-Start im Weltcup seit Sestriere nicht mehr gewonnen.
Rechtzeitig zur WM ist er aber wider voll da. Dem 27-Jährigen gelang auf
der Stelvio ein perfekter Lauf. Miller fuhr mit 1:27,55 Bestzeit vor den
Österreichern Michael Walchhofer (1:27,69) und Benjamin Raich (1:28,23).
Hermann Maier belegt den undankbaren vierten Platz. Damit geht der Herminator erstmals bei einer WM im Super-G leer aus. Stephan Görgl wird
21.
Florian Eckert aus Lenggries sorgte für einen gelungenen deutschen
WM-Auftakt: Der 25-Jährige wurde in 1:28,69 Minuten überraschend
Sechster und erzielte damit das beste Super-G-Resultat seiner Karriere.
Die Schweizer mit vier Fahrern in den ersten 17 zeigten eine ansprechende
Teamleistung. In den Kampf um die Podestplätze vermochte jedoch keiner
einzugreifen; Didier Défago lag fast eine Sekunde hinter dem
drittklassierten Benjamin Raich zurück. Défago war wohl (wie erwartet)
der beste Vertreter von Swiss-Ski, er musste aber gleichwohl einem
Trainingskollegen den Vortritt lassen: Der Liechtensteiner Marco Büchel
wurde Fünfter.
Die Top 10 Rennläufer beim WM SUPER G der Herren in Bormio: 1. Bode Miller (USA) 1:27,55. 2. Michael Walchhofer (AUT) 0,14
zurück. 3. Benjamin Raich (AUT) 0,68. 4. Hermann Maier (AUT) 0,85. 5.
Marco Büchel (LIE) 1,06. 6. Florian Eckert (GER) 1,14. 7. Aksel Lund
Svindal (NOR) und Didier Défago (SUI) 1,61. 9. David Poisson (FRA) 1,69.
10. Daron Rahlves (USA) 1,70.
Weltmeister Bode
Miller:
"Ich bin selbst
überrascht über Gold. Meine Fahrt war weit davon entfernt, perfekt zu
sein. Ich war nicht nervös, es ist immer schwer für mich, am
Wettkampf-Tag die beste Leistung herunterzubringen. Ich mach immer wieder
einen Fehler. Heute war eigentlich keine Zeit für Fehler, ich hab dennoch
welche gemacht. Aber ich war zwischen den Fehlern sehr schnell. Ich hab
zwischen den Fehlern alles riskiert auf eine gute Zeit. Ich bin jetzt für
zwei Jahre Weltmeister. Hermann und Daron haben oben viel Zeit gelassen.
Beim San-Piedro-Sprung war ich etwas zu direkt, hab da einen Fehler
gemacht. Dadurch ist es noch knapp geworden, sonst hätte ich ganz klar
gewonnen."
Silbermedaillen
Gewinner: Michael Walchhofer:
"Es war vom Start
weg ein großer Kampf. Früher war es oft schwer für mich, am Renntag
einen guten Lauf zu bringen, ich habe auch heute wieder einige Fehler
gemacht, aber dazwischen bin ich richtig hinuntergestürmt. Ich hatte auch
Glück, denn normalerweise würde man mit solchen Fehlern keine Medaille
gewinnen, doch auch die anderen haben Fehler gemacht."
Bronzemedaillen
Gewinner: Benjamin Raich:
"Ich bin zufrieden,
besser kann die WM nicht losgehen. Die Fahrt war sicherlich teilweise sehr
gut. Bei der Einfahrt zur Schrägfahrt war ich sicher teilweise zu spät.
Aber alles in allem gut für uns heute. Oben wäre es sicher auch noch ein
bisserl besser gegangen, beim San-Pietro-Sprung hab ich zu wenig Richtung
gehabt. Ich habe eine gute Saison, das Selbstvertrauen ist da."
4. Hermann Maier
5. Marco Büchel
6. Florian Eckert
7. Aksel Lund Svindal
8. Didier Défago
9. David Poisson
Der
Blick zurück - DIE WELTMEISTERSCHAFT 2003
DER SUPER G in ST.MORITZ
Stephan Eberharter
Super G Weltmeister 2003
Jubelstimmung im
Lager der Österreicher. Der 33-jährige Zillertaler Stephan
Eberharter ist der neue SUPER G Weltmeister 2003. Für Eberharter
ist es bereits der dritte WM-Titel. Die Silbermedaille geht an
Hermann Maier (AUT) und Bode Miller (USA) die zeitgleich das Ziel
erreichten. Der undankbare 4. Platze ging an den Schweitzer Ambrosi
Hoffmann der nur um 4 Hundertstel Sekunden eine Medaille verpasste.
Auf den Rängen 5 bis 10 folgten: Kjetil Andre Aamodt (NOR), Erik
Guay (CAN), Jan Hudec (CAN), Bruno Kernen (SUI), Lasse Kjus (NOR)
und Gregor Sparovec (SLO). Titelverteidiger Daron Rahlves musste
sich mit Rang 22 begnügen. Alles andere als einen erfolgreichen
WM-Start legten die deutschen Rennfahrer auf die Skipiste. Max
Rauffer schied nach einem Besichtigungsfehler aus und für Stefan
Stankalla reichte es nur für einen enttäuschenden Platz 23.
Weltmeister Stephan Eberharter
DIE GOLDFAHRT
Silbermedaille: Hermann Maier
Silbermedaille: Bode Miller
Rang 4: Ambrosi Hoffmann
Platz 5: Kjetil Andre Aamodt
Der
Blick zurück - DIE WELTMEISTERSCHAFT 2001
DER SUPER G in ST.ANTON
30.01.2001
Daron Rahlves ist SUPER G WELTMEISTER
Riesen Überraschung in St. Anton. Der
Amerikaner
Daron Rahlves wies die Österreicher in die Grenzen.
Mit einem Rückstand von 8 Hundertstel Sekunden
folgen die Österreicher und Favoriten Stehpan Eberharter
und "Herminator" Hermann Maier (Rückstand 0,23 Sek.).
Rang 4 belegte der Norweger Lasse Kjus (0,27 Sek.).
Die deutschen Rennfahrer Max Raufer (Rückstand
1,83 Sek.),
Florian Eckert (Rückstand 1,87 Sek.) und
Stefan Stankalla (Rückstand 2,12 Sek.) konnten nicht
an die Leistungen von Garmisch-Partenkirchen anknüpfen.
Stimmen zum Rennen
Daron Rahlves
Jetzt werden mich mehr Leute kennen als bisher. Ich
bin ein gutes Rennen gefahren, es ist ein großartiger Tag. Ich hatte das
gleiche Gefühl wie in Kitzbühel. Ich habe an den Sieg geglaubt.
Stephan Eberharter:
Es war eine recht gute Fahrt von mir, als im Ziel
die eins aufleuchtete, hab ich mich riesig gefreut, weil Hermann der große
Favorit war. Ich habe im oberen Teil ein Mal zu viel Tempo herausgenommen,
ich denke das waren die acht Hundertstel. Ich habe schon in Kitzbühel
gesagt, dass man auf den Daron Rahlves aufpassen muss.
Hermann Maier:
Ich bin gar nicht so enttäuscht, wenn ich ehrlich
bin. Bei einer Rechts Kurve hab ich etwas übersehen, dann war das Rennen
gelaufen. Wenn das Rennen noch zwanzig Sekunden gedauert hätte, wäre
mehr drinnen gewesen.