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Didier Cuche ist Super G Weltmeister

Didier Cuche ist Weltmeister im Super-G. Der Schweizer bewältigte die schwierige Piste «Face de Bellevard» in Val d'Isère am schnellsten und siegt vor dem Südtiroler Peter Fill und dem Norweger Aksel Svindal. Damit feiert der 34-Jährige seinen ersten WM-Titel überhaupt. Vor elf Jahren hatte er in Nagano hinter Hermann Maier Olympia-Silber im Super-G geholt und bei der WM 2007 Riesentorlauf-Bronze in Aare gewonnen.

Im Ziel gestand der glückliche Sieger Didier Cuche: «Es war ein Kampf von oben bis unten. Aber ich konnte mein Rennen durchziehen. Es hat Spass gemacht!» Nebenbei machte Cuche seinem Cheftrainer Martin Rufer ein grandioses Geburtstagsgeschenk: Martin Rufener wurde am Mittwoch 50-jährig.

Peter Fill aus Italien fuhr mit der Startnummer 26 auf den Silberplatz (0,99 Rückstand), Aksel Svindal aus Norwegen holte mit gut einer Sekunde Rückstand Bronze. Der Südtiroler Christof Innerhofer mußte sich mit Rang 4 zufrieden geben.

Peter Fill fuhr erstmals bei Titelkämpfen auf das Podium, Akel Lund Svindal dagegen hat schon Erfahrungen mit derartigen Siegerehrungen. Der Norweger, im Dezember Gewinner des Super-G in Beaver Creek, durfte sich zum bereits vierten Mal an einer WM Edelmetall umhängen lassen. In Are wurde er Weltmeister in der Abfahrt und im Riesenslalom, 2005 in Bormio Zweiter in der Kombination.

Mit Didier Defago der Achter wurde und Carlo Janka, der bei seinem ersten WM Start als Neunter überzeugte, klassierten sich zwei weitere Schweizer Rennläufer in den Top 10. Ambrosi Hoffmann schied bereits im oberen Teil der Strecke aus.

Auf dem steilen, technisch anspruchsvoll Kurvenkarusell der Face de Bellevarde blieb für Benjamin Raich als besten ÖSV-Läufer der fünfte Platz. Bronze verpasste der Tiroler jedoch lediglich um 13 Hundertstel.

Als zweitbester Österreicher fuhr Klaus Kröll auf Rang zehn. Michael Walchhofer belegte den 13. Platz. ÖSV-Superstar Hermann Maier landete als Achtzehnter außerhalb der Top 15 und war mit 2,89 Sekunden Rückstand auf Cuche der schlechteste Österreicher.

Österreich muss damit weiter auf den ersten Weltmeister in den Speed-Bewerben seit Walchhofer bei der WM-Abfahrt 2003 in St. Moritz warten.

Stimmen zum Rennen:

Didier Cuche: „Es ist schon ein Traum, ja. Ich weiss nicht, warum es heute besser lief als bisher in der Saison. Ich hatte auch zuvor immer wieder etwas riskiert, aber es ist nie aufgegangen. Ich hatte immer einen Bock oder einen Fehler. Heute fühlte ich mich aber 100-prozentig wohl. Vor dem Start war ich sehr nervös, aber während der Fahrt gefiel es mir sehr.“

Peter Fill: „Ich bin nach meinem Lauf brutal glücklich. Ich habe auf einer tollen Piste alles riskiert. Es tut mir Leid, dass ich meinen Zimmerkollegen Christof vom Podium verdrängt habe. Ich habe geglaubt, dass er Zweiter ist und dass wir beide eine Medaille haben. Erst auf der Anzeigentafel im Ziel habe ich dann gesehen, dass Svindal hinter Cuche lag. Ich bin mir aber sicher, dass Christof in der Abfahrt gut abscheiden wird“, so Fill, der sich im Jahr 2002 bei der Junioren-Weltmeisterschaft Super G-Gold holte.“

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1. Didier Cuche SUI 1:19,41


2. Peter Fill ITA 1:20,40


3. Aksel Lund Svindal NOR 1:20,43


4. Christof Innerhofer ITA 1:20,48


5. Benjamin Raich AUT 1:20,56


6. John Kucera CAN 1:21,07


7. Marco Büchel LIE 1:21,09


8. Didier Defago SUI 1:21,10


9. Carlo Janka SUI 1:21,19


10. Klaus Kröll AUT 1:21,20

Übertragungszeiten:

LIVE: Mittwoch, 04.02.2009 - 10.00 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Super-G der Herren

LIVE: Mittwoch, 04.02.2009 - 10.15 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Super-G der Herren

LIVE: Mittwoch, 04.02.2009 - 10.40 Uhr - ARD
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Super-G der Herren

LIVE: Mittwoch, 04.02.2009 - 11.00 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Super-G der Herren

LIVE: Mittwoch, 04.02.2009 - 18.05 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Super-G der Herren
Siegerehrung und Livestudio


Startliste zum WM SUPER G der Herren in Val d'Isere - bitte hier klicken

Das letzte Rennen - SUPER G der Herren in Kitzbühel
Klaus Kröll gewinnt Super-G in Kitz

Der Österreicher Klaus Kröll hat am Freitag überraschend den Super G in Kitzbühel gewonnen. Der Steirer lies sich nicht von seiner schweren Handverletzung behindern und siegte in 1:12,78 Minuten vor dem Norweger Aksel Lund Svindal (+ 0,22) und dem Schweizer Ambrosi Hoffmann (+ 0,39).

"Ich kann es noch gar nicht glauben und weiß nicht, was ich sagen woll. Ich war selbst überrascht, als im Ziel der Einser aufgeleuchtet ist und konnte es nicht fassen. Ich bin sehr gut gefahren und habe alles so erwischt, wie ich es mir vorgestellt habe", meinte Kröll im ORF-Interview zu seinem Überraschungssieg.

"Die Hand hat mir in dieser Hinsicht vielleicht sogar geholfen, weil ich keinen Druck hatte und keiner mit mir gerechnet hat", meinte der Steirer zu seiner Handverletzung. "Ich hätte nie gerechnet, hier zu gewinnen. Aber das ist mein Lieblings-Super-G und ein Kitzbühel-Sieg ist gleichzustellen mit einem WM-Titel", war Kröll nach seinem Premieren-Erfolg im 94. Weltcup-Rennen überglücklich.

Kröll, der mit Startnummer 26 ins Rennen ging, feierte damit ausgerechnet auf der Streif seinen ersten Sieg im alpinen Ski-Weltcup und verhinderte ein österreichisches Debakel, vor allem wenn man bedenkt das Hermann Maier, der zum Erstenmal in seiner Karriere das Podest bei einem Super G in Kitzbühl verpaßte, sich als zweitbester ÖSV Fahrer auf Rang 12 plazierte.

Michael Walchhofer wurde 15., Georg Streitberger reihte sich auf dem 17. Platz ein. Benjamin Raich schied nach toller Zwischenzeit kurz nach der Hausbergkante aus, Teamkollege Hannes Reichelt brach seinen Lauf wegen einem stechenden Schmerz im Sprunggelenk ab.

Vorjahressieger und Sympathieträger Marco Büchel aus Lichtenstein mußte sich mit dem 10. Rang zufriedengeben. Bode Miller, der ebenso wie Raich seine Problem an der Hausbergkante hatte, landete am Ende auf Rang 21.

Aus Schweizersicht konnte man sich neben dem Podestplatz von Ambrosi Hoffmann über eine geschlossene Mannschaftsleistung freuen. Mit Didier Cuche (4.) und Didier Défago (6.) platzierten sich 3 Rennläufer in den Top 10. Silvanz Zurbriggen fuhr auf einen starken 12. Platz, Tobias Grünenfelder klassierte sich als 17. Carlo Janka, der gut unterwegs war, schied aus.

Freude und Zufriedenheit auch im Lager der Südtiroler. Der Kastelruther Peter Fill kam auf den fünften Platz (+ 0,55 Sekunden), Christof Innerhofer aus Gais fuhr auf Platz sieben (+ 0,58), Werner Heel aus Walten im Passeiertel wurde Achter (+ 0,61), der Pflerscher Patrick Staudacher Zwölfter (+ 0,79).

Andreas Strodl fuhr als bester Deutscher auf Platz 25 (+1,20 Sekunden), feierte sein bestes Saisonergebnis und sammelte erstmals in dieser Saison Weltcup-Punkte - eine beachtliche Leistung, da er mit der Startnummer 57 von 60 Fahrern in das Rennen gegangen war. Sein Bruder Peter Strodl belegte den 33. Platz, Andreas Keppler schied aus.

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1. Klaus Kröll AUT 1:12,78


2. Aksel Lund Svindal NOR 1:13,00


3. Ambrosi Hoffmann SUI 1:13,17


4. Didier Cuche SUI 1:13,21


5. Peter Fill ITA 1:13,33


6. Didier Defago SUI 1:13,34


7. Christof Innerhofer ITA 1:13,36


8. Werner Heel ITA 1:13,39


9. Andrej Jerman SLO 1:13,47


10. Marco Büchel LIE 1:13,48

Hermann Maier auf Medaillenfang ?

Österreichs Ski-WM-Team wird am Mittwoch im Super-G, dem ersten Herren-Bewerb in Val d'Isere, durch das Quartett Hermann Maier, Klaus Kröll, Michael Walchhofer und Benjamin Raich vertreten sein. Das hat der ÖSV am Montagabend bekanntgegeben.

Maier nahm an der offiziellen Teampräsentation trotz einer Verkühlung teil. Nachdem Maier vor drei Wochen das WM-Training in Hinterglemm wegen Schmerzen im Rücken- und Bandscheibenbereich abgebrochen hatte, musste er unmittelbar vor der Abreise nach Val d’Isère wieder passen. Maier hatte aus Garmisch neben einer Trainingsbestzeit auch eine Verkühlung mitgebracht. «Es hilft nichts. Ich muss eine Auszeit nehmen, das in den Griff kriegen und schauen, dass ich ordentlich Luft kriege. Die Seehöhe macht es zudem nicht leichter», klagte der 36-Jährige nach der Ankunft im 1850 Meter hoch gelegenen französischen WM-Ort.

«Ich werde ganz sicher alles probieren, dass es funktioniert.» Wegen der strengen Anti-Doping- Bestimmungen kann Maier der Erkältung aber kaum mit starken Medikamenten zu Leibe rücken. «Das ist sehr schwer zu behandeln», klagte Maier.

Experten und Konkurrenten haben den Routinier auch fast exakt ein Jahrzehnt nach seinem ersten WM-Erfolg (2. Februar 1999) wieder auf dem Zettel. «Der Super-G wird seine Disziplin, obwohl ich ihn nicht als Topfavorit sehe, sondern als Medaillenanwärter», sagte Olympiasieger Markus Wasmeier.

Das einzige kleine Fragezeichen war hinter der Nominierung Raichs gestanden, die weiteren Kandidaten auf den vierten und letzten Startplatz waren Georg Streitberger, Christoph Gruber, Hannes Reichelt (Sprunggelenksverletzung) und Stephan Görgl (nicht im 25-köpfigen WM-Aufgebot).

Für Raich spricht vor allem der zu erwartende technisch sehr anspruchsvolle und Riesentorlauf-ähnliche Kurs in Val d'Isere. Dass er mit diesem sehr gut zurechtkommt, hatte Raich im Dezember bei der WM-Generalprobe bewiesen, als er im Super-G der Super-Kombination Rang vier belegte.

Der Tiroler hat bisher bei Großereignissen nicht weniger als fünf Goldene, vier Silberne und drei Bronzene gewonnen. "Die WM hat begonnen, und darauf habe ich mich schon sehr, sehr lange gefreut. Ich freue mich darauf, wieder diesen bestimmten Nervenkitzel zu erleben. Schön langsam kommt dieses Gefühl, dass etwas Großes ansteht", erklärte der Pitztaler.

In Val d'Isère, wo Österreichs Super-G-Asse Montag Abend eintrafen, geht's Schlag auf Schlag: Dienstag Hangbefahrung auf der gefürchteten „Face de Bellevarde“, letzte Material-Abstimmungen, Startnummern-Auslosung, Video-Studium und ab ins Bett. Von ihrem Zimmer aus sehen Maier, Walchhofer, Kröll und Raich direkt auf den Zielschuss der WM-Strecke.

Dort erwartet uns ein Herren-Super-G, bei dem wie vor zwei Jahren in Aare (Sieger: Patrick Staudacher/ITA) alles möglich ist.

Für den Internet-Wettanbieter bwin.com geht US-Star Bode Miller (Quote 6,0) als Favorit in die erste Herren-WM-Entscheidung – vor dem Schweizer Didier Cuche (8,0) und Aksel-Lund Svindal (NOR/9,0). Auch Hermann Maier (10,0) ist vorn dabei – wenn er fit ist!

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Super G am Mittwoch wohl ohne Kostelic

Dem Gesamtweltcup-Führenden Ivica Kostelic droht gleich beim ersten Wettbewerb der Ski-Weltmeisterschaften in französischen Val d'Isere ein verletzungsbedingter Ausfall.

Der 29 Jahre alte Kroate hatte bereits nach dem ersten Lauf des Slaloms am vergangenen Sonntag in Garmisch-Partenkirchen über Rückenschmerzen geklagt. Kostelic absolvierte zwar am Dienstagvormittag das Hangbefahren, meinte jedoch danach wenig optimistisch: "Es geht mir alles andere als gut, ich kann mich kaum bewegen. Es ist traurig, aber ich glaube nicht, dass ich starten kann."

Der 29-jährige Slalomweltmeister von 2003 ergänzte, er ziehe nun sogar eine zwischenzeitliche Abreise aus Val d'Isere in Erwägung, um sich in Österreich behandeln zu lassen.

Allerdings muss Kostelic zumindest ein Abfahrtstraining (Donnerstag und Freitag) bestreiten, um an der Super-Kombination am Montag teilnehmen zu dürfen.

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SKIWM 2007 in Are:
Patrick Staudacher ist Super G Weltmeister 2007

Topsensation zum Start der Ski WM 2007. Der Italiener Patrick Staudacher, der bis dato als bestes Weltcup-Ergebnis im Super G einen achten Rang zu Buche stehen hatte, ist der neue Super G Weltmeister 2007!

Silber sicherte sich mit einem Rückstand von 32 Hundertstel Sekunden der Österreicher Fritz Strobl, der damit seine Aufstellung im ÖSV Team mehr als gerechtfertigt hat und seine Aussage, „Ich bin kein Joker, ich bin ein Ass“ unter beweis stellte. Trotzdem „haderte“ der Silbermedaillen-Gewinner mit dem Rennen: "Ich hätte nicht gedacht, dass diese 'zache' Fahrt fürs Podium reicht. Ich hatte zwar ein fehlerfreies Rennen, aber auch das Gefühl, dass ich noch überall kleine Reserven hatte. Die Erleichterung ist jetzt groß, denn es hat ja viel Überzeugungsarbeit gebraucht, dass ich hier zu Recht fahren durfte. Die Nummernregel war heute sicher ein Nachteil für die Spitzenfahrer, das ist nicht ganz fair wir Läufern sind nur Marionetten."

Den Vorteil einer niedrigen Startnummer 12 bestätigte auch der Sieger: "Die Nummer war sicherlich ein Vorteil für mich, die Piste ist nicht besser geworden. Ich habe das aber auch super ausgenutzt. Ich wäre schon mit einem Platz unter den Top Sechs zufrieden gewesen. Dass ich jetzt ganz vorne stehe, das ist unglaublich."

Den Kampf um die Bronzemedaille gewann in einem wahren Hundertstelkrimi der Schweizer Bruno Kernen. Kernen hatte vor dem 10.!!! Plazierten Marco Büchel aus Lichtenstein einen Vorsprung von 7 Hundertstel Sekunden.

Neben den zeitgleichen 4. Didier Cuche aus der Schweiz und dem Österreicher Christoph Gruber ( beide + 0,01) sowie dem 9. Francois Bourque (+0,05) aus Kanada ärgerten sich im Ziel Erik Guay aus Kanade (6. Platz - +0,03), dessen Teamkollege Jan Hudec (7.Platz - +0,04) und Österreichs Topstar Hermann Maier (7. Platz - + 0,04) über die hauchdünn verpaßte Medaille.

Mario Scheiber war einer der wenigen Läufer, die bis zur letzten Zwischenzeit mit Staudacher mithalten konnten, auf den letzten Fahrsekunden unterliefen dem Osttiroler jedoch einige Fehler und er fiel auf Rang 11 zurück. "Die Hundertstel habe ich sicher im unteren Teil liegen lassen. Ich wollte nicht zu rund fahren - dann hat es mich hinten reingedrückt. Bei einer WM muss einfach alles passen und das war heute leider nicht der Fall."

Viel schlechter lief es für Titelverteidiger Bode Miller, der nach fehlerhafter Fahrt nicht einmal unter die Top 20 kam.


1. Patrick Staudacher ITA 1:14,30


2. Fritz Strobl AUT 1:14,62


3. Bruno Kernen SUI 1:14,92


4. Didier Cuche SUI 1:14,93


4. Christoph Gruber AUT 1:14,93


6. Erik Guay CAN 1:14,95


7. Hermann Maier AUT 1:14,96


7. Jan Hudec CAN 1:14,96


SKIWM 2005 in Bormio - SUPER G
Bode Miller Weltmeister im SUPER G

Der Amerikaner Bode Miller hat zum Auftakt der alpinen Ski-Weltmeisterschaften im italienischen Bormio den Titel im Super-G und damit seine dritte WM-Goldmedaille gewonnen. Vor zwei Jahren war Miller mit den Titeln im Riesenslalom und in der Kombination sowie der Silbermedaille im Super-G der erfolgreichste Fahrer der WM in St. Moritz gewesen.

Der US-Boy hatte nach seinem Super-Start im Weltcup seit Sestriere nicht mehr gewonnen. Rechtzeitig zur WM ist er aber wider voll da. Dem 27-Jährigen gelang auf der Stelvio ein perfekter Lauf. Miller fuhr mit 1:27,55 Bestzeit vor den Österreichern Michael Walchhofer (1:27,69) und Benjamin Raich (1:28,23).

 Hermann Maier belegt den undankbaren vierten Platz. Damit geht der Herminator erstmals bei einer WM im Super-G leer aus. Stephan Görgl wird 21.

Florian Eckert aus Lenggries sorgte für einen gelungenen deutschen WM-Auftakt: Der 25-Jährige wurde in 1:28,69 Minuten überraschend Sechster und erzielte damit das beste Super-G-Resultat seiner Karriere.

Die Schweizer mit vier Fahrern in den ersten 17 zeigten eine ansprechende Teamleistung. In den Kampf um die Podestplätze vermochte jedoch keiner einzugreifen; Didier Défago lag fast eine Sekunde hinter dem drittklassierten Benjamin Raich zurück. Défago war wohl (wie erwartet) der beste Vertreter von Swiss-Ski, er musste aber gleichwohl einem Trainingskollegen den Vortritt lassen: Der Liechtensteiner Marco Büchel wurde Fünfter.

Die Top 10 Rennläufer beim WM SUPER G der Herren in Bormio: 1. Bode Miller (USA) 1:27,55. 2. Michael Walchhofer (AUT) 0,14 zurück. 3. Benjamin Raich (AUT) 0,68. 4. Hermann Maier (AUT) 0,85. 5. Marco Büchel (LIE) 1,06. 6. Florian Eckert (GER) 1,14. 7. Aksel Lund Svindal (NOR) und Didier Défago (SUI) 1,61. 9. David Poisson (FRA) 1,69. 10. Daron Rahlves (USA) 1,70.

Weltmeister Bode Miller:

"Ich bin selbst überrascht über Gold. Meine Fahrt war weit davon entfernt, perfekt zu sein. Ich war nicht nervös, es ist immer schwer für mich, am Wettkampf-Tag die beste Leistung herunterzubringen. Ich mach immer wieder einen Fehler. Heute war eigentlich keine Zeit für Fehler, ich hab dennoch welche gemacht. Aber ich war zwischen den Fehlern sehr schnell. Ich hab zwischen den Fehlern alles riskiert auf eine gute Zeit. Ich bin jetzt für zwei Jahre Weltmeister. Hermann und Daron haben oben viel Zeit gelassen. Beim San-Piedro-Sprung war ich etwas zu direkt, hab da einen Fehler gemacht. Dadurch ist es noch knapp geworden, sonst hätte ich ganz klar gewonnen."

Silbermedaillen Gewinner: Michael Walchhofer:

"Es war vom Start weg ein großer Kampf. Früher war es oft schwer für mich, am Renntag einen guten Lauf zu bringen, ich habe auch heute wieder einige Fehler gemacht, aber dazwischen bin ich richtig hinuntergestürmt. Ich hatte auch Glück, denn normalerweise würde man mit solchen Fehlern keine Medaille gewinnen, doch auch die anderen haben Fehler gemacht."

Bronzemedaillen Gewinner: Benjamin Raich:

"Ich bin zufrieden, besser kann die WM nicht losgehen. Die Fahrt war sicherlich teilweise sehr gut. Bei der Einfahrt zur Schrägfahrt war ich sicher teilweise zu spät. Aber alles in allem gut für uns heute. Oben wäre es sicher auch noch ein bisserl besser gegangen, beim San-Pietro-Sprung hab ich zu wenig Richtung gehabt. Ich habe eine gute Saison, das Selbstvertrauen ist da."


4. Hermann Maier

5. Marco Büchel

6. Florian Eckert

7. Aksel Lund Svindal

8. Didier Défago

9. David Poisson

Der Blick zurück - DIE WELTMEISTERSCHAFT 2003
DER SUPER G in ST.MORITZ

Stephan Eberharter Super G Weltmeister 2003

Jubelstimmung im Lager der Österreicher. Der 33-jährige Zillertaler  Stephan Eberharter ist der neue SUPER G Weltmeister 2003. Für Eberharter ist es bereits der dritte WM-Titel. Die Silbermedaille geht an Hermann Maier (AUT) und Bode Miller (USA) die zeitgleich das Ziel erreichten. Der undankbare 4. Platze ging an den Schweitzer Ambrosi Hoffmann der nur um 4 Hundertstel Sekunden eine Medaille verpasste. Auf den Rängen 5 bis 10 folgten: Kjetil Andre Aamodt (NOR), Erik Guay (CAN), Jan Hudec (CAN), Bruno Kernen (SUI), Lasse Kjus (NOR) und Gregor Sparovec (SLO). Titelverteidiger Daron Rahlves musste sich mit Rang 22 begnügen. Alles andere als einen erfolgreichen WM-Start legten die deutschen Rennfahrer auf die Skipiste. Max Rauffer schied nach einem Besichtigungsfehler aus und für Stefan Stankalla reichte es nur für einen enttäuschenden Platz 23.


Weltmeister Stephan Eberharter

DIE GOLDFAHRT

Silbermedaille: Hermann Maier

Silbermedaille: Bode Miller

Rang 4: Ambrosi Hoffmann

Platz 5: Kjetil Andre Aamodt

Der Blick zurück - DIE WELTMEISTERSCHAFT 2001
DER SUPER G in ST.ANTON

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30.01.2001
Daron Rahlves ist SUPER G WELTMEISTER

Riesen Überraschung in St. Anton. Der Amerikaner
Daron Rahlves wies die Österreicher in die Grenzen.
Mit einem Rückstand von 8 Hundertstel Sekunden
folgen die Österreicher und Favoriten Stehpan Eberharter
und "Herminator" Hermann Maier (Rückstand 0,23 Sek.).
Rang 4 belegte der Norweger Lasse Kjus (0,27 Sek.).

Die deutschen Rennfahrer Max Raufer (Rückstand 1,83 Sek.),
Florian Eckert (Rückstand 1,87 Sek.) und
Stefan Stankalla (Rückstand 2,12 Sek.) konnten nicht
an die Leistungen von Garmisch-Partenkirchen anknüpfen.

Stimmen zum Rennen

Daron Rahlves
Jetzt werden mich mehr Leute kennen als bisher. Ich bin ein gutes Rennen gefahren, es ist ein großartiger Tag. Ich hatte das gleiche Gefühl wie in Kitzbühel. Ich habe an den Sieg geglaubt.

Stephan Eberharter:
Es war eine recht gute Fahrt von mir, als im Ziel die eins aufleuchtete, hab ich mich riesig gefreut, weil Hermann der große Favorit war. Ich habe im oberen Teil ein Mal zu viel Tempo herausgenommen, ich denke das waren die acht Hundertstel. Ich habe schon in Kitzbühel gesagt, dass man auf den Daron Rahlves aufpassen muss.

Hermann Maier:
Ich bin gar nicht so enttäuscht, wenn ich ehrlich bin. Bei einer Rechts Kurve hab ich etwas übersehen, dann war das Rennen gelaufen. Wenn das Rennen noch zwanzig Sekunden gedauert hätte, wäre mehr drinnen gewesen.

 

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