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Maria Riesch Slalomweltmeisterin 2009

Maria Riesch holt bei der WM in Val d'Isere Gold im Slalom. Damit hat nach 33 Jahren (1976 war Rosi Mittermaiers Olympiasieg in Innsbruck auch als WM-Titel gewertet worden) erstmals wieder eine deutsche Skifahrerin den Weltmeistertitel im Slalom geholt. Die Deutsche, nach Durchgang eins noch auf Rang sechs, triumphiert vor Titelverteidigerin Sarka Zahrobksa aus der Tschechei und der Finnin Tanja Poutiainen.

Die vierfache Slalom-Saisonsiegerin sicherte den DSV-Damen damit die 2. Goldmedaille und war danach überglücklich: "Wahnsinn, ich hätte es selber nicht mehr für möglich gehalten. Ich bin Weltmeisterin, das ist der Hammer", sagte die 24-Jährige. "Ich habe gewusst, dass der Druck im Slalom riesengroß sein würde. Alle haben gehofft, dass ich eine Medaille hole - auch ich selber", meinte sie.

Riesch hat vier der sieben Saisonslaloms gewonnen, war einmal Zweite und einmal Dritte geworden. "Es hat selten so eine verdiente Weltmeisterin gegeben wie sie", sagte Cheftrainer Mathias Berthold, der vor dem entscheidenden Lauf nicht zu optimistisch war: "Als ich den zweiten Durchgang besichtigt hatte, habe ich gesagt, um Gottes Willen, was für ein schwerer Lauf."

Riesch profitierte aber auch von den Ausfällen der drei Führenden nach dem ersten Lauf: Sandrine Aubert aus Frankreich, Lindsey Vonn aus den USA und Manuela Mölgg aus Italien. Vonn vergab damit die Chance auf das dritte WM-Gold nach Abfahrt und Super-G. Die Italienerin Mölgg hatte vor ihrem Ausscheiden bei der letzten Zwischenzeit noch einen Vorsprung von drei Zehntel vor Riesch.

Auch ansonsten konnte man beim DSV mit dem Finaldurchgang sehr zufrieden sein. Die Partenkirchenerin Fanny Chmelar wurde Achte, Kathrin Hölzl aus Bischofswiesen kam auf Platz 18.

Für die Südtirolerin Denise Karbon war auch der Slalom äußerst bitter. Wie schon im Riesentorlauf reichte es für die Kastelrutherin letztendlich nur zu Platz vier. Karbon fehlte nur ein Hundertstel für die Bronzemedaille. Teamkollegin Nicole Gius wurde sehr gute Fünfte.

Für einen Lichtblick im Schweizer Team sorgte Denise Feierabend. Die erst 19-Jährige verbesserte sich mit einer aggressiven Fahrt von Platz 13 noch auf den ausgezeichneten sechsten Schlussrang. Am Ende fehlten sechs Zehntel auf Bronze. Mit Aline Bonjour klassierte sich im zehnten Rang eine zweite Schweizerin in den Top ten.

Für die ÖSV-Damen setzt es ein Debakel. Die Medaillenhoffnungen Zettel und Kirchgasser schieden im 1. Durchgang beim exakt selben Tor aus, Görgl und Fenninger verpassten das Finale. Die verletzungsbedingten Ausfälle der Leaderinnen Nicole Hosp und Marlies Schild wogen zu schwer.

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1. Maria Riesch GER 1:51,80


2. Sarka Zahrobska CZE 1:52,57


3. Tanja Poutiainen FIN 1:52,89


4. Denise Karbon ITA 1:52,90


5. Nicole Gius ITA 1:52,93


6. Denise Feierabend SUI 1:53,49


7. Ana Jelusic CRO 1:53,67


8. Fanny Chmelar GER 1:53,76


9. Anja Pärson SWE 1:53,78


10. Aline Bonjour SUI 1:53,84


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Manuela Mölgg führt beim WM Slalom der Damen

Die Südtirolerin Manuela Mölgg geht überraschend nach dem 1. Durchgang beim WM Slalom der Damen auf der Piste Face de Bellevarde in Val d’Isere als Führende in den um 13.30 Uhr stattfinden Finallauf.

Manuela Mölgg im ORF Interview: „Ich bin gut Ski gefahren von oben bis unten. Ich hoffe, das gelingt mir auch im zweiten Durchgang. Der Schnee gefällt mir sehr gut - ich hoffe auf ein gutes Resultat.“

Mölgg setzte sich mit einer beherzten fast fehlerfreien Fahrt mit einer Zeit von 55.00 Sekunden an die Spitze. Hinter der Italienerin folgt mit der US Amerikanerin Lindsey Vonn (+0,24), die in dieser Saison bereits zwei Slalomweltcuprennen gewonnen hat, eine der Topfavoritinnen auf den Weltmeistertitel.

Die Doppel-Weltmeisterin, die nach einer Daumen-Operation am Dienstag in Tirol auf ein Antreten im Riesentorlauf verzichtet hatte, startete jedoch mit dem Handykap einer Spezialschiene an der Hand. „Ich hatte gedacht, dass es sehr schmerzhaft sein wird. Ich habe aber einfach Vollgas gegeben. Es war eine schwierige Kurssetzung, es war nicht einfach. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Lauf, ich hoffe, ich kann es auch im 2. Durchgang so machen.“

Auf dem 3. Rang nutze die Französin Sadrine Aubert (+0,40) ihren Heimvorteil und kann sich berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille machen.

Mit einem Rückstand von 47 Hundertstel Sekunden geht die amtierende Slalomweltmeisterin Sarka Zahrobska das Unternehmen Titelverteidigung im 2. Durchgang an.

Als beste Schwedin reihte sich Frida Handsdotter auf dem 5. Rang ein. Ihre Teamkollegin Anja Pärson konnte sich nach einer durchwachsenen Fahrt und mit einem Rückstand von über 2 Sekunden nicht in den Top 15 plazieren.

Auch für die Topfavoritin auf den Slalomweltmeistertitel, Maria Riesch aus Garmisch-Partenkirchen lief es im 1. Lauf nicht fehlerfrei. Mit einem Zeitrückstand von 63 Hundertstelsekunden, sind von Platz 6 aus startend, die Medaillenchancen noch intakt, ob jedoch noch der Sprung auf den Goldplatz möglich ist, scheint doch sehr fraglich.

Auf den Plätzen 7 und 8 konnten sich, mit den „hohen“ Startnummern 30 und 24, die 19-jährige Sanni Leinonen aus Finnland und die 23-jährige Kanadierin Anna Goodman (+ 0,86) plazieren.

Etwas enttäuscht wird wohl auch Tanja Poutiainen (+ 0.91) mit ihrem 9. Zwischenrang sein. Für die Finnin kann es im 2. Durchgang nur noch „Alles oder Nichts“ heißen. Ihr Rückstand auf das Podium beträgt 51 Hundertstel Sekunden.

Hinter der Zehntplazierten Denise Karbon (+ 0,95) aus Italien konnte sich die beste Schweizerin Rabe Grand für den Finallauf qualifizieren. Eine gute Leistung zeigte auch die Team-Swiss Läuferin Denise Feierabend (13.). Als eher enttäuschend sind die Auftritte von Aline Bonjour (16.) und Sandra Gini (22.) zu bewerten.

Nur kurz durften Österreichs Damen-Asse von einer Medaille träumen. Kathrin Zettel und Michaela Kirchgasser schieden jeweils schon nach wenigen Fahrsekunden exakt beim selben Tor aus. Elisabeth Görgl und Anna Fenninger fuhren der Konkurrenz rund fünf Sekunden hinterher und waren von einer Qualifikation für den zweiten Durchgang weit entfernt. Das ist im Damen-Slalom das schlechteste Österreichische WM-Ergebnis seit Innsbruck 1976, wo Olympia und WM noch zeitgleich ausgetragen wurden.

Auch für den DSV sähe die vorläufige Slalom-Bilanz ohne den sechsten Zwischenrang von Maria Riesch eher bescheiden aus: Riesenslalom-Weltmeisterin Kathrin Hölzl aus Berchtesgaden kam nach mehreren Fehlern mit einer Zeit von 58,42 Sekunden nur auf den 26. Zwischenrang - und die Zeit von 56,62 Sekunden der Partenkirchnerin Fanny Chmelar reichte für die Slalomspezialistin nur für Platz 14. Maria Rieschs Schwester Susanne fädelte ein und schied aus.

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Übertragungszeiten:

LIVE: Samstag, 14.02.2009 - 09.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Slalom der Damen: 1. Durchgang

LIVE: Samstag, 14.02.2009 - 09.30 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Slalom der Damen: 1. Durchgang

LIVE: Samstag, 14.02.2009 - 10.15 Uhr - ZDF
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Slalom der Damen: 1. Durchgang

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Slalom der Damen: 2. Durchgang

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Slalom der Damen: 2. Durchgang

LIVE: Samstag, 14.02.2009 - 13.15 Uhr - ZDF
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Slalom der Damen: 2. Durchgang

LIVE: Samstag, 14.02.2009 - 13.30 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Slalom der Damen: 2. Durchgang

LIVE: Samstag, 14.02.2009 - 18.05 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Slalom der Damen
Siegerehrung und Livestudio


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Das letzte Rennen - Slalom Damen in Garmisch-Partenkirchen
Vonn gewinnt Slalom von Garmisch-Partenkirchen

Maria Riesch hat beim Weltcupslalom der Damen in Garmisch-Partenkirchen ihren erhofften fünften Slalom-Erfolg in Serie verpasst. Die 24-Jährige musste sich nur der US Amerikanerin Lindsey Vonn geschlagen geben, die dadurch ihren Vorsprung im Gesamtweltcup auf Riesch auf 124 Punkte ausbaute. Die letzten vier Slalomrennen vor dem Heimspiel in Garmisch hatte Riesch allesamt gewonnen.
 
In einer Gesamtzeit von 1:47,17 Minuten lag Vonn 0,90 Sekunden vor Riesch. Dritte wurde Marusa Ferk aus Slowenien (1:48,33).
 
"Ein bisschen habe ich schon an den Gesamtweltcup gedacht. Ich habe trotzdem riskiert, aber nur zu 95 Prozent. Heute ist ein schöner Tag. Ich freue mich, dass ich mit Maria auf dem Podest stehe", sagte Vonn, die sich im Gesamtweltcup einen Ex-aequo-Sieg mit Riesch wünschen würde.
 
Riesch, die nach einem etwas verbremsten ersten Durchgang Sechste war, blieb zwar der erhoffte Heimsieg verwehrt, die Deutsche konnte sich dennoch freuen: "Hier aufs Podium zu fahren, damit ist ein Traum in Erfüllung gegangen." Riesch darf sich damit trösten, dass sie im Slalomweltcup gegenüber Vonn weiter klar, nämlich um 140 Punkte, vorne liegt.
 
Zweitbeste deutsche Fahrerin war Susanne Riesch, die als Siebte (+1,49 Sekunden) ihr bestes Saisonergebnis feierte. Auch Kathrin Hölzl zeigte einen starken zweiten Lauf, da sie im ersten Durchgang aber zu verhalten gefahren war, reichte es nur zu Platz elf (+1,79 Sekunden). Den vierten WM-Startplatz im Slalom hinter den Riesch-Schwestern und Hölzl dürfte sich Marianne Mair gesichert haben. Die 19-Jährige belegte Rang 16 (+2,16 Sekunden). Wenn sie nicht kurz vor dem Ziel den Stock verloren hätte, wäre sogar eine noch bessere Platzierung möglich gewesen. Nina Perner komplettierte als 23. (+2,92 Sekunden) das gute deutsche Abschneiden.
 
Die Österreicherinnen Kathrin Zettel und Michaela Kirchgasser sorgten nach dem ersten Durchgang zwar für eine rot-weiß-rote Doppel-Führung, im zweiten Lauf fielen aber beide ÖSV-Stars aus.
 
Beste Österreicherin wurde damit Alexandra Daum als 24., nur knapp dahinter findet sich Simone Streng als 26. wieder.
 
Zettel war trotz des Ausscheidens nicht am Boden zerstört: "Die ersten Tore waren gar nicht schlecht, dann hatte ich einen kleinen Schnitzer und wollte schließlich zu viel."
 
Die Niederösterreicherin bleibt guten Mutes für die nächsten Aufgaben. "Wie man so sagt: schlechte Generalprobe, gute WM." Zettels Enttäuschung hielt sich in Grenzen, "weil ich weiß, dass ich mit einem guten Lauf auch im Slalom dabei bin", so die 22-Jährige.
 
Auch Kirchgasser nahm das bittere Aus recht locker. "Zu lange ärgern bringt nichts, deswegen kommt der zweite Durchgang auch nicht zurück. Ich weiß, ich kann schnell Ski fahren", sagte die Salzburgerin.
 
Die Schweizerinnen enttäuschten dagegen bereits im ersten Lauf. Sandra Gini und Marianne Abderhalden schieden früh aus. Denise Feierabend (31.) und Rabea Grand (32.) fehlten 0,05 respektive 0,18 Sekunden zur Qualifikation für den zweiten Lauf. Ebenfalls nicht unter die ersten Dreissig fuhren Aline Bonjour, Aita Camastral und Jessica Puenchera. Den letzten «Nuller» musste das Schweizer Slalomteam letztmals vor über zwei Jahren hinnehmen.


1. Lindsey Vonn USA 1:47,17


2. Maria Riesch GER 1:48,07


3. Marusa Ferk SLO 1:48,33


4. Ana Jelusic CRO 1:48,36


5. Sarka Zahrobska CZE 1:48,38


6. Denise Karbon ITA 1:48,63


7. Susanne Riesch GER 1:48,66


8. Sandrine Aubert FRA 1:48,75


9. Tanja Poutiainen FIN 1:48,80


10. Nika Fleiss CRO 1:48,84

Vonn startet im Slalom

Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn wird im WM-Slalom am Samstag antreten. Die Doppelweltmeisterin, die nach der Daumenoperation am Dienstag in Tirol auf ein Antreten im Riesentorlauf verzichtet hatte, absolvierte am Freitag ein paar Trainingsläufe, bei denen sie durch die Spezialschiene an der Hand aus ihrer Sicht nicht behindert wurde.

"Der Arzt sagte, normalerweise sollte ich drei Monate nichts machen. Aber ich werde nicht mit dem Skifahren aufhören, das ist keine Option für mich. Wegen einem Schnitt im Daumen höre ich jetzt nicht auf", sagte Vonn, deren Ziel nach der WM die Titelverteidigung im Gesamtweltcup ist.

Comeback von Stiegler

Resi Stiegler gibt ihr Comeback im US-Team. Sie hatte sich im Dezember 2007 in Lienz bei einem Sturz am rechten Knie einen Seitenbandriss und Kreuzbandausriss zugezogen und das rechte Schienbein gebrochen. In Garmisch-Partenkirchen schnupperte sie kurz vor der WM schon wieder Weltcup-Luft.

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Hosp verzichtet auf WM-Slalom

Nach dem Comeback im RTL verzichtet Niki Hosp nun doch auf ein Antreten im WM-Slalom am Samstag.

Nicole Hosp, die am Donnerstag im Riesentorlauf ihr Comeback nach der schweren Knieverletzung gegeben hat, wird auf einen Slalom-Start bei den alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Val d'Isere am Samstag verzichten. Das gab der Österreichische Skiverband am Freitag bekannt. Im ÖSV-Aufgebot für das letzte Rennen der Damen bei den Welttitelkämpfen stehen demnach Kathrin Zettel, Michaela Kirchgasser, Anna Fenninger und Elisabeth Görgl. 

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BLICK ZURÜCK SKI WM 2007:
Sarka Zahrobska Slalom Weltmeisterin 2007

Sarka Zahrobska hat in Are WM-Gold im Slalom geholt und verwies Marlies Schild und Anja Pärson knapp auf die Plätze zwei und drei. Den Grundstein für die Goldmedaille legte Zahrobska bereits im 1. Durchgang. Die 22jährige schreibt damit zum zweiten Mal in Folge WM-Geschichte. Bei der WM 2005 holte sie als erste Tschechin überhaupt eine WM-Medaille, in Are sorgte sie nun für Tschechiens erstes WM-Gold! "Weltmeisterin, das ist ein super Gefühl. Ich war in guter Form und bereits in den letzten beiden Rennen am Podest. Ich habe mir hier eine Medaille als Ziel gesetzt, nicht unbedingt Gold, aber Dritte wollte ich schon werden. Jetzt bin selbst etwas überrascht das ich den Titel geholt habe aber das ist ein sehr schönes Gefühl.“ Die österreichische Slalomkönigin Marlies Schild zeigte einen starken 2. Lauf, halbierte den Rückstand auf die Goldmedaillengewinnerin und verbesserte sich damit vom 4. Rang auf den Silbermedaillenplatz. "Ich freu mich schon über die Silbermedaille. Aber es war ein großer Traum von mir, da heute Gold zu machen. Ich hab mein bestes versucht, aber es war nicht mehr drinnen. Ich habe sofort nach meinem Lauf gemerkt, dass es nicht so gut war. Gott sei Dank ist es noch Silber geworden." Auch für Anja Pärson erfüllte sich der Traum vom vierten WM Gold in Are nicht. Der Schwedin fehlten am Ende 16 Hundertstel Sekunden und sie mußte sich mit der Bronzemedaille begnügen. "Ein bisschen schade, vielleicht hätte es auch mehr sein können. Ich hatte im zweiten Durchgang unten einen kleinen Fehler gemacht. Es ist alles so eng zusammen in der Weltspitze. Aber ich bin wieder zurück im Slalom und kann wieder mitkämpfen." Die Österreicherin Kathrin Zettel (0,82) wurde, hinter der Kroatin Ana Jelusic (+0,50) Fünfte, Michaela Kirchgasser Neunte (1,62), während Riesenslalom-Weltmeisterin Nicole Hosp nach einem verhauten ersten Lauf in der Endabrechnung nicht über Rang 17 (2,78) hinauskam. Die ÖSV-Damen holten damit in jedem der fünf Damen-WM-Bewerbe in Aare eine Medaille (ein Mal Gold, ein Mal Silber, drei Mal Bronze). Die deutsche Monika Bergmann-Schmuderer bestätigte ihr Resultat aus Durchgang eins und wurde Sechste mit einem Rückstand von 0,74 Sekunden auf Bronze. Einen starken zweiten Durchgang zeigte auch die Schweizerin Sandra Gini, die sich vom 20. auf den 15. Platz vorarbeitete. Besser war sie im Weltcup noch nie klassiert.


1. Sarka Zahrobska CZE 1:43,91


2. Marlies Schild AUT 1:44,02


3. Anja Pärson SWE 1:44,07


4. Ana Jelusic CRO 1:44,41


5. Kathrin Zettel AUT 1:44,73


6. Monika Bergmann-Schmuderer GER 1:44,81


7. Therese Borssen SWE 1:44,82

BLICK ZURÜCK - SKI WM 2005

Janica Kostelic ist Slalom-Weltmeisterin 2005

Die Königin der Weltmeisterschaften 2005 von Santa Catarina heißt Janica Kostelic. Drei WM-Starts - drei Mal Gold. Die Kroatin gewann mit dem Slalom Weltmeistertitel ihre dritte WM Goldmedaille. Die Führende nach dem 1. Durchgang, Tanja Poutainen aus Finnland musste sich mit der Silbermedaille "begnügen". Bronze geht überraschend an die Tschechin Sarka Zahrobska die sich zu ihrem heutigen Geburtstag wohl selbst das schönste Geschenk machte. Doppelweltmeisterin Anja Pärson schied nach einem Fahrfehler im Mittelteil des Finaldurchgang ebenso aus wie die Österreicherin Nicole Hosp und die einzige deutsche Starterin im Finale, Annemarie Gerg. Der undankbare 4. Platz geht nach Österreich an die Junioren-Weltmeisterin Kathrin Zettel die auch zu den positiven Überraschungen des WM Slaloms zählte. Die Niederösterreicherin kann mit ihrem WM-Debüt zufrieden sein. Allerdings wird sie heute sicherlich einer Medaille nachtrauern. Lediglich 17 Hundertstel fehlen ihr am Ende zum gewinn der Bronzemedaille. Die weiteren ÖSV Starterinnen Marlies Schild und Elisabeth Görgl im ersten und Niki Hosp im zweiten Lauf schieden aus. Für Deutschlands Damen war der Slalom eine Riesenpleite. Drei Läuferinnen am Start - keine in der Wertung. Nicht viel besser erging es den Schweizerinnen. Für Sonja Nef war der zweite Auftritt an dieser WM nur von kurzer Dauer. Die Appenzellerin fädelte im obersten Abschnitt ein und musste drei Tage nach ihrem Ausscheiden im Riesenslalom erneut eine Enttäuschung hinnehmen. Marlies Oester fuhr wie schon den ganzen Winter verkrampft, beging viele Fehler und verlor im ersten Lauf über drei Sekunden. Der zweite Lauf dauerte wie bei Nef ebenfalls nur wenige Sekunden.

BLICK ZURÜCK - SKI WM 2003

Kostelic gewinnt Slalom WM 2003 !


Slalom Weltmeisterin 2003

Janica Kostelic

Die neue Slalomweltmeisterin 2003 heißt Janica Kostelic und kommt aus Kroatien. Marlies Schild sicherte sich die Silbermedaille vor ihrer Landsfrau Nicole Hosp die sich nach Silber in der Kombination jetzt über Bronze freuen durfte. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Anja Paerson (SWE), Anna Ottosson (SWE), Sonja Nef (SUI), Laure Pequegnot (FRA), Nika Fleiss (CRO), Sabine Egger (AUT) und Tanja Poutiainen (FIN). Einmal mehr enttäuschten die deutschen Läuferinnen. Am Ende erreichte nur Monika Bergmann auf einem nicht zufriedenstellenden 13. Platz das Ziel. Somit müssen die Damen des DSV die Heimreise ohne eine Medaille antreten.


Silber: Schild Marlies (AUT)

Bronze: Hosp Nicole (AUT)

Platz 4: Paerson Anja (SWE)

Platz 5: Ottosson Anna (SWE)

Platz 6: Nef Sonja (SUI)

Platz 7: Pequegnot Laure (FRA)

BLICK ZURÜCK - SKI WM 2001

Anja Pärson überraschend Slalom Weltmeisterin

Es vergeht kein Tag ohne Überraschungen bei der SKI-WM 2001 ! Die große Favoritin Kostelic die in dieser Saison alle Slalomrennen im Ski-Weltcup gewonnen hatte mußte sich nicht nur der Schwedin Anja Pärson geschlagen geben. Die sympathische Kroatin landete nur auf Platz fünf und blieb ohne Medaille. Silber ging an Christelle Saioni aus Frankreich. Bronze sicherte sich Hedda Berntsen aus Norwegen. Martina Ertl schied im zweiten Durchgang aus. Annemarie Gerg plazierte sich auf Rang 13.

Anja Paerson: Ich war nicht so nervös, ich habe schon oft geführt. Ich hatte nichts zu verlieren, da ich heuer noch kein Weltcup Rennen gewonnen habe. Umso schlechter die Piste ist, umso besser fahre ich anscheinend. Ingemar Stenmark ist ein sehr guter Freund von mir, und ich bin ein großer Fan von ihm.

Christelle Saioni: Mein Mann Christophe hat mir sehr zugeredet, dass ich gute Chancen habe. Ich bin im ersten Lauf sehr aggressiv gefahren, ich hatte eine gute Nummer. Mein Trainer hat mir vor dem zweiten Lauf gesagt, dass ich nicht mehr so aggressiv fahren soll, und das habe ich befolgt. Ob der Lauf regulär war, kann ich nicht sagen, weil es für mich durch den zweiten Platz ein besonders schönes Rennen war. Es war sehr schwierig heute, und ich musste viel riskieren. Die Startnummer war heute sehr wichtig.

Hedda Berntsen: Es ist erst mein erstes Jahr im Weltcup. Ich hatte einen großen Fehler im zweiten Lauf, danach bin ich so schnell gefahren, wie ich konnte. Ich habe keine Medaille erwartet, ich habe alles riskiert. Ich bin sehr glücklich.

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