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Manfred Pranger ist Slalomweltmeister 2009

„Er ist einer der nettesten Menschen überhaupt …“ sagen Serviceleute, Teamkollegen und sogar Konkurrenten wie Felix Neureuther und heute ist dieser nette Mensch zum Weltmeister geworden: Manfred Pranger behält die Nerven und fährt zur für Österreich so wichtigen Goldmedaille.

Manfred Pranger: „Ich hab es mir schon zwei Mal vorgesagt - es ist so unglaublich. Ich hab immer davon geträumt. Hab mir immer gedacht: Wenn ich nur mal Weltmeister werden könnte. Ich hab gesehen, dass die anderen vor mir rausgeflogen sind. Ich hab mir gedacht: Hauptsache eine Medaille. Ich fahr nur ins Ziel, habe nichts riskiert. Dass es noch gereicht hat, ist unglaublich.“ beschreibt der neue Weltmeister seine Gefühle.

Der Vizeweltmeister ist ein Franzose und versetzt das Publikum in Begeisterungsstürme: Julien Lizeroux zaubert als vierter des ersten Durchganges einen Traumlauf in die ruppige Piste und zieht damit vielleicht seinen Mitkonkurrenten die Nerven: er schwingt im Ziel mit über einer Sekunde Vorsprung ab und gleich nach ihm fallen Topfavorit Grange und der Überraschungszweite Johan Brolenius aus. Nur Pranger kann Lizeroux noch 31 Hundertstel abnehmen

Julien Lizeroux: „Es war am Start verrückt. Du siehst die ganzen Leute, die für dich schreien. Ich war im Ziel über eine Sekunde vorne. Manfred war heute aber noch stärker als ich - er hat es sich verdient, er hatte so ein schweres Jahr. Ich mag diesen Sport, ich mag diese Anspannung. Ich hab meines Bestes gegeben“

Der glückliche Bronzemedaillengewinner heißt somit überraschend Michael Janyk aus Kanada. „Es war nur eine Frage der Zeit, dass wir eine Medaille haben. Wir haben ein starkes Team. Nach dem Gold von Johnny haben wir gewusst, wir können es schaffen. Kanada ist ein kleines Land, was das Ski fahren betrifft. Aber wir haben gewusst, hier können wir etwas erreichen.“

Zufrieden mit Blech, sportlich höchst fair und sehr sympathisch auf Platz 4 Felix Neureuther. Er zeigt endlich wieder einmal sein großes Talent und fährt sich mit einem „lockeren Lauf“ von Platz 14 noch fast in die Medaillenränge. Es fehlen nur 19 Hundertstel auf Bronze. Dennoch sagt Neureuther „Ich hätte mir heute keine Medaille verdient. Aber ich habe im zweiten Lauf gesehen, dass ich um den Sieg mitfahren könnte. Ich freu mich total mit den Medaillengewinnern. Der Manni, das ist einer der Nettesten überhaupt, auch wenn er am Start so seine Mätzchen macht …“. Und „die“ WM für Felix kommt erst: in zwei Jahren seine Heimspiele in Garmisch-Partenkirchen!

Auf den weiteren Plätzen, mit über 2 Sekunden Rückstand aber ohne Medaillenchancen:
5. Mattias Hargin (SWE), 6. Steve Missillier (FRA), 7. Patrick Thaler (ITA), 8. Krystof Kryzl (SLO), 9. Urs Imboden (MOL), 10. Jimmy Cochran (USA)

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger
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1. Manfred Pranger AUT 1:44,17


2. Julien Lizeroux FRA 1:44,48


3. Michael Janyk CAN 1:45,70


4. Felix Neureuther GER 1:45,89


5. Mattias Hargin SWE 1:46,23


6. Steve Missillier FRA 1:46,46


7. Patrick Thaler ITA 1:46,54


8. Krystof Kryzl POL 1:46,57


9. Urs Imboden MDA 1:46,72


10. Jimmy Cochran USA 1:46,83


Endstand WM Slalom der Herren bitte hier klicken

Halbzeitführung für Pranger beim WM-Slalom

Der Österreicher Manfred Pranger führt beim Slalom in Val D´Isere mit einer Zeit von 52,49 Sekunden. Pranger kommt als einziger Österreicher mit dem vom ÖSV-Trainer Höflehner gesteckten, schwierigen Kurs und der eisigen Piste zurecht. „Mit dem Ergebnis war ich happy - mit dem Lauf nicht. Ich hab mich nicht so wohl gefühlt - aber es war scheinbar dennoch gut. Es war unterschiedlich - oben griffig, dann glatt. Da muss man sich darauf einstellen. Mit dem Ergebnis nach dem 1. Lauf bin ich zufrieden.“ so Pranger.

Nur 4 Hundertstel zurück liegt überraschend Johann Brolenius aus Schweden. In idealer Angriffsposition dahinter die Lokalmatadoren Jean-Baptiste Grange (+0,27) auf Platz 3 und Julien Lizeroux (+0,49) auf Platz 4.

Vor dem fünften Ted Ligety aus Amerika dann ein größerer Zeitsprung – er liegt schon 0,94 Sekunden zurück und nur 3 Hundertstel hinter ihm lauert mit Manfred Mölgg der beste Italiener.

Danach wieder ein Zeitsprung von einer halben Sekunde zum 7. Benjamin Raich (AUT, +1,51). „Ich hab nicht so das lockere Fahren gefunden, war ein bisserl verkrampft. Es ist sehr eisig, es wäre schon gut zu fahren. Man muss halt gut draufstehen, dass ist das Um und Auf.“

Einen kontrollierten Lauf liefert heute Jens Byggmark und landet mit 1,87 Sekunden Rückstand auf Platz 8. Nur eine Hundertstel dahinter hervorragend platziert ex aequo der Kanadier Michael Janyk und der Slowene Krystof Kryzl.

Nach einem Steher im obersten Teil schafft Felix Neureuther noch den ansprechenden 13. Platz.

Der erste Durchgang ist geprägt von sehr vielen Ausfällen. Nicht nur Giorgio Rocca muss schon nach wenigen Toren seine Medaillenhoffnungen begraben – auch das starke ÖSV-Quintett ist schon auf 2 Hoffnungen geschrumpft. Herbst scheidet kurz nach dem Start aus, Hirscher kurz vor dem Ziel und Mario Matt gibt nach der ersten Zwischenzeit auf, weil er nach eigenen Angaben „nur herumgerutscht“ ist. Die Kurssetzung und die Pistenbeschaffenheit machen diesen heutigen Slalom wahrscheinlich zum schwierigsten der Saison.

Eigentlich ist auf so einer Piste kein Überraschungssieger möglich und die besten 4 aus dem ersten Durchgang sollten sich Gold unter sich ausmachen. „Sollten“. Den gerade beim WM-Slalom ist das Konzept mehr als sonst „Alles oder Nichts“ und genau dieses Konzept führt dazu, dass es noch mehr Ausfälle gibt als sonst. Und von den Ausfällen der Favoriten könnte der eine oder andere Außenseiter profitieren.

Im Gegensatz zur Startliste bieten die Top Ten nach dem ersten Durchgang ein buntes Nationengemisch und die Spannung vor dem Finale ist groß!

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger
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Zwischenstand WM Slalom der Herren bitte hier klicken

Übertragungszeiten:

LIVE: Sonntag, 15.02.2009 - 09.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 15.02.2009 - 09.30 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 15.02.2009 - 09.45 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 15.02.2009 - 09.50 Uhr - ZDF
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 15.02.2009 - 13.00 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Slalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Sonntag, 15.02.2009 - 13.00 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Slalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Sonntag, 15.02.2009 - 13.15 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Slalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Sonntag, 15.02.2009 - 13.25 Uhr - ZDF
Ski Alpin: FIS Weltmeisterschaften 2009 in Val d'Isère (FRA)
Slalom der Herren: 2. Durchgang



Startliste zum Slalom der Herren bitte hier klicken

Das letzte Rennen - Slalom der Herren in Garmisch-Partenkirchen
Mölgg vor Rocca – italienischer Slalomdoppelsieg in Garmisch Partenkirchen

Italien jubelt über einen Doppelsieg beim Slalom in Garmisch Partenkirchen. Manfred Mölgg und Giorgio Rocca haben es im zweiten Durchgang geschafft die Dominatoren der letzten Rennen Reinfried Herbst und Manfred Pranger (AUT) auf die Plätze drei und vier zu verweisen.

Manfred Mölgg fuhr mit 1:46,77 zu seinem 2. Weltcupsieg. Nach einigen Abstimmungsschwierigkeiten durch den Materialwechsel heuer noch nie auf dem Podest, schaffte er es heute gleich ganz nach oben: „Ich bin sehr froh, es läuft jetzt wieder sehr gut. Ich hatte zu Beginn nach dem Materialwechsel ein paar Probleme, nach der guten Saison letztes Jahr war es nicht leicht. Aber ich hab schon zuletzt in Schladming gesehen, dass die Form passt.“

Auch Giorgio Rocca ist natürlich mit seinem zweiten Rang sehr zufrieden. Er brauchte nach seiner Verletzung sehr lange, um wieder zu den Spitzeläufern zu gehören, aber jetzt hat er es endlich geschafft. 29 Hundertstel Rückstand bescherten ihm den zweiten Platz auf dem Siegertreppchen.

Reinfried Herbst kam im zweiten Durchgang nicht so auf Zug wie die beiden Italiener. Er war dennoch zufrieden über seine Platzierung und hofft bei der WM wieder ganz oben stehen zu können.
„Ich hatte im 2. Durchgang das eine oder andere Problem und mit der Rücklage zu kämpfen gehabt. Aber ich bin trotzdem froh. Es war ein tadelloses Rennen. Ich hab eher im ersten Lauf Reserven gesehen, als im zweiten Durchgang. Aber es soll Schlimmeres geben, ich bin Dritter. Es kann nicht immer so gehen, man muss schon sagen, dass ein dritter Rang gut ist. Die zwei sind heute wirklich gut gefahren, da muss man gratulieren.“

Den vierten Rang teilten sich der Franzose Jean Baptiste Grange und der Österreicher Manfred Pranger. Die beiden lagen 83 Hundertstel hinter Mölgg. Pranger war mit seinem vierten Rang zufrieden: „Ich wollte unten nochmals alles riskieren, bin aber zwei Mal zu früh auf den Innenski gegangen und hab da noch viel Zeit verloren. Die letzten Rennen sind aber super gelaufen für mich und ich bin auch mit dem vierten Rang zufrieden.“

Bode Miller (USA) kam auch im zweiten Durchgang ins Ziel und belegte mit 86 Hundertstel Rückstand den guten sechsten Rang. Eine bessere Platzierung verlor er wiederum im unteren Teil der Strecke.
Julien Lizeroux (FRA) erreichte den siebenten Rang, sein Rückstand betrug 1,08 Sekunden auf die Siegerzeit.

Mit Laufbestzeit im 2. Lauf (52,14) verbesserte sich der Italiener Giuliano Razzoli (+1,30) vom 14. auf den achten Rang, knapp vor Mario Matt (AUT +1,43) auf dem neunten und dem Schweden Mattias Hargin (SWE +1,56) auf dem zehnten Platz.

Die Rennläufer haben nun alles getan, um sich für den WM-Slalom in zwei Wochen zu empfehlen. Nun sind die Trainer an der Reihe ihre besten Läufer zu nominieren.

Stimmen zum Slalom der Herren

Felix Neureuther

"Ich habe in meinem Lauf einen Fehler gemacht, bin hängengeblieben. Das ist sehr schade, denn ich habe mich gut gefühlt und gerade beim Heimrennen wollte ich noch einmal Selbstvertrauen für die WM tanken. Das Rennen hätte der richtige Auftakt für einen guten Saisonabschluss sein sollen. Ich werde jetzt erstmal Abstand gewinnen und mich voll auf die WM konzentrieren. Dort habe ich nichts zu verlieren, ich kann nur gewinnen."

Reinfried Herbst

"Der eine oder andere Schwung im zweiten Durchgang hat bi mir wegen zu viel Rückenlage nicht gepasst. Es war ein schweres Rennen unter schwierigen Bedingungen. Aber ich habe eine sehr gute Form, es passt alles. Ich bin Dritter - das ist ein super Ergebnis."

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler
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1.
1.Manfred Mölgg ITA 1:46,77


2. Giorgio Rocca ITA 1:47,06


3. Reinfried Herbst AUT 1:47,37


4. Manfred Pranger AUT 1:47,60


. Jean-Baptiste Grange FRA 1:47,60


6. Bode Miller USA 1:47,63


7. Julien Lizeroux FRA 1:47,85


8. Giuliano Razzoli ITA 1:48,07


9. Mario Matt AUT 1:48,20


10. Mattias Hargin SWE 1:48,33

Stärkstes WM-Team aller Zeiten?
Fünf heiße Eisen in der letzten "Schlacht" um WM-Gold."

Alle fünf österreichischen Starter haben das Zeug, Gold zu holen." ÖSV-Technik-Cheftrainer Christian Höflehner hat vor dem WM-Slalom am Sonntag (10.00 und 13.30 Uhr, live in ORF1) in Val d'Isere nicht lange um den heißen Brei herumgeredet.

Höflehner, der den ersten Durchgang ausflaggen wird, weiß, wovon er spricht, schließlich schickt Österreich mit Mario Matt, Benjamin Raich, Marcel Hirscher, Manfred Pranger und Reinfried Herbst eines der stärksten WM-Teams aller Zeiten in die letzte WM-Schlacht.

Die Chancen stehen also gut, dass die bisher deutlich unter den Erwartungen gebliebenen ÖSV-Herren (Silber durch Raich im Riesentorlauf) im WM-Finale ein großes Feuerwerk zünden.

Wie bei der WM 2005 in Bormio, als Raich vor Rainer Schönfelder (derzeit verletzt) siegte. Oder wie bei Olympia 2006 in Sestriere, wo Raich vor Herbst und Schönfelder triumphierte. Oder wie zuletzt bei der WM 2007 in Aare, wo der Sieger Matt hieß.

Mario Matt: Der Tiroler kann am Sonntag Skigeschichte schreiben und zum dritten Mal nach 2001 und 2007 Slalom-Weltmeister werden. Drei WM-Titel in ein und derselben Disziplin schafften bis dato nur Ingemar Stenmark (Slalom), Kjetil-Andre Aamodt (Kombination) und Marc Girardelli (Kombination). Warum sich Matt so gut auf Großereignisse einstellen kann? "Weil ich ein Talent dafür habe, am Punkt x meine Leistung zu bringen."

Dass es im laufenden Winter nicht so nach Wunsch läuft (Rang 16 im Slalomweltcup), lässt den Flirscher gewohnt kalt. "Ich weiß, dass ich sehr schnell sein kann. Ich bin nach Val d'Isere gekommen, um eine Medaille zu holen." Matts größter Wunsch für Sonntag lautet daher: "Ich möchte endlich meine Trainingsleistungen im Rennen umsetzen."

Reinfried Herbst: Nimmt man die Formkurve der jüngsten Weltcup-Slaloms zur Hand, dann ist Herbst eine absolute Medaillenbank und der heißeste Goldfavorit. "Ich bin in dieser Saison schon oft auf dem Stockerl gestanden. Da ist es logisch, dass ich bei der WM eine Medaille machen möchte. Aber darüber darf man nicht zu viel nachdenken, so etwas ist nicht planbar und muss passieren", so der Salzburger.

Fürs WM-Rennen packten Herbst und sein Servicemann Armin Marak ein ganz besonderes Modell seiner Skifirma Blizzard ein, nämlich jenes "Geschoß", mit dem er bei seinem Schladming-Triumph zweimal Laufbestzeit markiert hatte.

Manfred Pranger: Der Plan Prangers für seine erste Medaille bei einem Großereignis klingt recht einfach: "Ich möchte mich aufs Skifahren konzentrieren und nichts anderes machen als bei den letzten Weltcup-Rennen." Was kein Wunder ist, denn der Tiroler fuhr im Jänner in Adelboden (2.), Wengen (1.), Schladming (2.) und Garmisch (4.) gleich vier absolute Topergebnisse ein.

Das einstige "Nerverl" scheint nach überstandenem Kreuzbandriss mental stärker als je zuvor zu sein. Diese Stärke will Pranger nun auch am Sonntag ausspielen. "Ein WM-Rennen ist nichts anderes als ein Weltcup-Rennen. Nur mit dem Unterschied, dass die ersten drei eine Medaille bekommen."

Benjamin Raich: Für den Tiroler war es zwar zuletzt im Slalom nicht ganz rund gelaufen, die Silbermedaille aus dem Riesentorlauf könnte Raich aber für Sonntag Flügel verleihen. "Mit einer Medaille in der Tasche fährt es sich natürlich leichter. Ich bin zuversichtlich, dass einiges möglich ist."

Dass Österreich mit einem wahren Dreamteam ins Rennen geht, weiß auch der Pitztaler. "Unser Slalomteam ist extrem stark. Ich bin sehr stolz, Teil dieser Mannschaft sein zu dürfen. Wir werden alles versuchen, um Österreich würdig zu vertreten."

Marcel Hirscher: Ausgerechnet das 19-jährige Teambaby Hirscher ist jener männliche ÖSV-Athlet, der die längste Zeit im WM-Ort von Val d'Isere verbrachte. "Schon ein Mörderprogramm für so einen kleinen Buam", meinte Hirscher, der sowohl in der Super-Kombi (Ausfall im Slalom) als auch im Riesentorlauf (0,07 Sekunden hinter Bronze) eine große Chance auf eine Medaille vorgefunden hat.

Nun könnte es in seiner absoluten Paradedisziplin Slalom klappen. Doch Hirscher will davon nichts wissen. "Ich bin zuletzt im Slalom dreimal hintereinander ausgefallen und fühle mich alles andere als sicher. Ich bin ein krasser Außenseiter. Aber diese Rolle könnte mir liegen."

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SKI WM 2007 in Are
Mario Matt gewinnt Slalom-Gold

Der Österreicher Mario Matt darf zum zweiten Mal nach 2001 über WM-Gold im Slalom jubeln ! Der Tiroler gewann zum Abschluss der Einzelbewerbe der WM in Aare in überlegener Art und Weise die erste Goldmedaille für Österreichs Herrenteam.

"Es ist immer schwierig, mit so einem Vorsprung Gas zu geben. Weltmeister zu werden ist immer ein super Gefühl. Früher ist alles so einfach gegangen - jetzt habe ich zwischendurch hart arbeiten müssen - dadurch ist es um so schöner!"

Matt erzielt in beiden Durchgängen Laufbestzeit und gewann souverän in 1:57,33 Min. vor dem Südtiroler Manfred Mölgg (+1,81 Sek.) und dem Franzosen Jean-Baptiste Grange (+2,21). Mölgg fuhr mit einer ausgezeichneten Fahrt vom sechsten auf den zweiten Rang, Grange vom fünften auf den dritten Platz.

Die Bronzemedaille von Grange ist die erste WM-Medaille für Frankreich seit zehn Jahren. Der österreichische Topfavorit Benjamin Raich fuhr um 3 Hundertstel Sekunden am Podest vorbei und mußte sich mit dem 4. Rang begnügen. "Mario hat ein super Rennen gefahren. Für mich ist sich das Podest heute knapp nicht ausgegangen. Der Mario war in einer eigenen Liga und dazu muss man ihm wirklich gratulieren."

Der nach dem 1. Durchgang auf Rang 3 plazierte Manfred Pranger aus Österreich belegte im Schlußklassement Rang 5. Auch der Deutsche Felix Neureuther, der als zweitplazierter in den Finallauf ging, hat die große Chance auf eine Medaille nicht nützen können. Der 22 Jahre alte Partenkirchener, schied nach Zwischenbestzeit im 2. Durchgang aus.

Der für Moldawien startende Schweizer Urs Imboden fuhr auf Platz 11. Der WM-Slalom wird als "Ausfallfestival" in die Ski-Geschichte eingehen. Topfavoriten wie Jens Byggmark, Doppel-Weltmeister Aksel Lund Svindal, Giorgio Rocca, die Schweizer WM-Medaillengewinner Daniel Albrecht, Marc Berthod, die US-Amerikaner Ted Ligety und Bode Miller fiehlen bereits im ersten Durchgang aus. Insgesamt sahen in dem ausfallsreichen Rennen nur 25 von 74 Läufern das Ziel.


1. Mario Matt AUT 1:57,33


2. Manfred Mölgg ITA 1:59,14


3. Jean-Baptiste Grange FRA 1:59,54


4. Benjamin Raich AUT 1:59,57


5. Manfred Pranger AUT 1:59,82


6. Michael Janyk CAN 1:59,98


7. Truls Ove Karlsen NOR 2:00,20

BLICK ZURÜCK SAISON - WM SLALOM 2005

BENNI RAICH ist der Skikönig von Bormio!
4. Medaille im 4. Rennen und die in GOLD!

In einem überaus spannenden Finale siegt der neue "Bormiokönig" Benjamin Raich aus Österreich. Sensationell die Leistungen des 26-jährigen Pitztalers bei dieser 38. alpinen Skiweltmeisterschaft! Aber der Reihe nach ....
Die 5 besten Läufer des 1. Laufes stehen noch oben ... Rainer Schönfelder (AUT) legt mit der zweitbesten Zeit des zweiten Laufes eine sehr gute Gesamtzeit (1:41,58) vor. Es folgt Bode Miller (USA), Doppelweltmeister dieser WM (SuperG und Abfahrt), der im zweiten Lauf aggressiver unterwegs ist, aber er scheitert. Der Amerikaner stürzt nach toller Zwischenzeit. Nun liegt es an dem Lokalmatador Giorgio Rocca (ITA) den Österreichern den Sieg noch wegzuschnappen. Er verliert aber auf den Österreicher Schönfelder und liegt als er ins Ziel kommt auf Platz 2 mit 1:42,08. Nun ist sicher, dass Österreich die Goldmedaille holt ... aber wer? ... Manfred Pranger, der Sieger der letzten beiden Weltcupslaloms fährt gut, fädelt aber ein und scheidet aus. Nur noch einer am Start. Der Führende nach dem ersten Lauf, Benjamin Raich, fährt auch einen tollen, sicheren zweiten Lauf, schlägt seinen Teamkollegen Schönfelder um 0,24 Sekunden und ist wie Bode Miller Doppelweltmeister. Benjamin Raich ist im Ziel überwältigt. "Wahnsinn, ich kann's gar nicht glauben, mir fehlen die Worte! Ich bin überglücklich" Benjamin Raich holt damit in allen Disziplinen in denen er startete eine Medaille. 2 mal GOLD (Kombination, Slalom), 1 mal SILBER (Riesentorlauf) und 1 mal BRONZE (SuperG). Rainer Schönfelder, der stark erkältet ins Rennen ging freute sich sehr über die Silbermedaille. "Ich hab spekuliert, dass es dann Silber geworden ist, taugt mir unheimlich. Ich bin er einzige Medaillengewinner bei den Herren, der nicht mit Atomic fährt." (Schönfelder fährt Ski der Firma Fischer.) Giorgio Rocca lobte die Form von Benjamin Raich und gab sich mit seiner zweiten Bronzemedaille bei dieser WM zufrieden. "Ich bin im zweiten Durchgang ein bisschen langsam gefahren, aber es ist die zweite Medaille bei dieser WM und ich bin zufrieden."
Die ersten 10 und ihre Zeiten im Überblick:
1. Benjamin Raich AUT 1:41,34
2. Rainer Schönfelder AUT +0,24
3. Giorgio Rocca ITA +0,74
4. Markus Larsson SWE +1,14
5. Andre Myhrer SWE +1,38
6. Thomas Grandi CAN +1,42
7. Silvan Zurbriggen SUI +1,47
8. Mitja Dragsic SLO +1,90
9. Patrick Biggs CAN +2,04
10. Stephane Tissot FRA +2,13
Felix Neureuther (GER +4,08) erreichte trotz eines sehr schweren Fehlers (kam praktisch zum Stillstand) Platz 19. Der zweite DSV-Läufer Andreas Ertl verzichtete nach dem enttäuschenden 36. Rang im 1. Lauf auf den Start im Finale. Alois Vogel, der aussichtsreichste DSV-Kandidat konnte wegen einer schweren Augenentzündung leider erst gar nicht an den Start gehen, da sein Sehvermögen mit nur 10% zu gering war. Der heutige Slalom war die letzte Einzelentscheidung dieser doch leicht chaotischen, zuschauerarmen Weltmeisterschaft. Morgen steht noch eine Premiere in Form eines Teambewerbes an. Krönt sich Benni Raich mit Hilfe seiner Mannschaft auch noch zum SkiKAISER dieser Weltmeisterschaft in Bormio mit einer 5. Medaille?

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler

Österr(a)eich jubelt:  Raich gewinnt Slalom Weltmeistertitel 

Der neue Ski-Weltmeister im Slalom heißt Benjamin Raich. Der Österreicher siegte am Samstag bei der Ski-WM in Bormio überlegen vor seinem Landsmann Rainer Schönfelder und dem Italiener Giorgio Rocca.

BLICK ZURÜCK - WM SLALOM 2003

Kostelic neuer Slalom Weltmeister 2003 bei den Herren !


Slalom Weltmeister 2003

Ivica Kostelic

Der Kroate Ivica Kostelic gewinnt, so wie seine Schwester Janica Kostelic am Samstag, den Weltmeistertitel im Slalom. Damit ist Kroatien die führende Nation im Slalom ! Die größte Sensation schaffte jedoch der Schweizer Silvan Zurbriggen der die Silbermedaille gewann. Bronze geht an Giorgio Rocca der damit die erste und einzige Medaille für Italien gewann. Ganz ohne Medaille muss der DSV die Heimfahrt antreten. Ein Riesenenttäuschung für alle deutschen Skifans. Die Österreicher blieben zwar am letzten Tag ohne Erfolgserlebnis, können sich aber über 9 Medaillen - davon 3 mal Gold - freuen. Nur in drei Bewerben ging der ÖSV leer aus - bei den Herren in Kombination und Slalom, bei den Damen blieb Österreich im Riesenslalom ohne Medaille. Die weiteren Platzierungen im Herren Slalom , Platz 4 bis 10: Benjamin Raich (AUT), Manfred Pranger (AUT), Bode Miller (USA), Kalle Palander (FIN), Tom Stiansen (NOR), Kjetil Andre Aamodt (NOR) und Markus Larrson (SWE). Felix Neureuther war der einzige Slalomfahrer des DSV der sich im Endresultat auf Rang 15 eintragen konnte. Ein kleiner Lichtblick in den dunklen Tagen des DSV.


Silber: Silvan Zurbriggen

Bronze: Giorgio Rocca

Platz 4: Benjamin Raich

Platz 5: Mannfred Pranger

BLICK ZURÜCK - WM SLALOM 2001

Mario Matt ist Slalom Weltmeister 2001

Mario Matt hat es geschafft. Mit einem tollen zweiten Lauf setzte sich der junge Österreicher an die Spitze und schnappte seinem Team Kollegen Benjamin Raich die Goldmedaille, mit 15 Hundertstel Sekunden Vorsprung weg. Bronze sicherte
sich, mit der besten Laufzeit im zweiten Durchgang, der Slowene Mitja Kunz. Auf dem undankbaren 4. Platz landete der Österreicher Heinz Schilchegger.

Mario Matt:
Es ist unbeschreiblich. Ich bin noch nie bei einem so super Publikum gefahren - einfach Wahnsinn. Ich wollte heute unbedingt auf Gold fahren und habe voll riskiert. Ich bin gut in den Rhythmus gekommen aber es hat mich einmal ausgehoben. Im Mittelteil waren kleine Löcher. Da musste man von hinten fahren und das ist mir gut aufgegangen. Es war kein fehlerloser Lauf, ich bin aber sehr zufrieden. Ich habe mir keinen Druck machen lassen und wollte alles versuchen. Wenn es geht ist es gut, wenn nicht kann man auch nichts machen. Die Kombinationsmedaille hat mir - nach den beiden Ausfällen in Kitzbühel und Schladming - viel Selbstvertrauen gegeben. Es ist ein Riesentraum in Erfüllung gegangen. Es war schon ein Traum hier starten zu dürfen, jetzt zu gewinnen ist ein Wahnsinn.

Benjamin Raich:
Momentan schwankt das Gefühl, ich wollte natürlich Gold. Oben hatte ich einen großen Fehler, ich konnte nicht mehr aufholen. Auf jeden Fall habe ich Silber gewonnen. Es hat mich ausgehoben, ähnlich wie in Schladming – dort hatte ich das Gewicht auch zuviel auf der Schaufel. Ich bin aber trotzdem zufrieden und wir haben einen würdigen Weltmeister. Ich habe mitbekommen, dass Mario in Führung lag. Trotzdem habe ich alles versucht, es ist sich nicht ganz ausgegangen, ich freue mich über Silber.

Mitja Kunc: Ja, der zweite Durchgang war gut. Die Österreicher sind im Moment nicht zu schlagen. Ich freue mich über die Bronzemedaille, denn ich habe nach dem ersten Durchgang keine Medaille mehr erwartet.

 

 

 

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