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Salt Lake City,
14.02.2002
Janica Kostelic führt nach 1. Lauf
im Kombislalom
Martina Ertl auf einem hervorragenden 2.Platz

Janica Kostelic
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Martina Ertl
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Janica Kostelic führt, mit einem
Vorsprung von 50 Hundertstel Sekunden nach dem 1. Olympia Kombinationsslalom Durchgang vor
Martina Ertl aus Lenggries. Auf den 3. Platz liegt die große Favoritin für die
Kombinations Goldmedaille Renate Götschl aus Österreich (Rückstand 1,06 Sekunden). Auf
den Rängen 4 bis 10 folgen: Genevieve Simard (CAN - 4), Marlies Oester (SUI - 5), Lindsey
C. Kildow (USA - 6), Janette Hargin (SWE - 7), Sara-Maude Boucher (CAN - 8), Michaela
Dorfmeister (AUT - 9) und Selina Heregger (AUT - 10). Auf einem hervorragendem 11. Rang
folgt Petra Haltmayr, mit einem Rückstand von 2,45 Sekunden. Hilde Gerg platzierte sich
auf Rang 17, ihr Rückstand beträgt 2,75 Sekunden. Eine der Mitfavoriten, Christine
Sponring ist bereits im 1.Durchgang ausgeschieden. |
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Salt Lake City,
14.02.2002
Damen kämpfen um
KOMBI GOLD
Hilde Gerg und Martina Ertl deutsche Medaillenhoffnungen
Am morgigen
Donnerstag kämpfen die SkiAlpin Damen um die Medaillen in der Olympiakombination. Zum
erstenmal wird die Kombination komplett an einem Tag ausgetragen. Zunächst steht um 18.00
Uhr der Abfahrtslauf auf dem Programm bevor um 21.00 Uhr der 1. Durchgang und um 23.00 Uhr
der 2. und entscheidende Lauf im Slalom über die Bühne geht. Als Topfavoritin geht die
Österreicherin Reante Götschl ins Rennen. Berechtigte Medaillenhoffnungen machen sich
aber auch die wiedererstarkte Janica Kostelic (CRO)
und Christine Sponring (AUT). Im erweiterten Favoritenkreis sind Hilde Gerg (GER),
Caroline Lalive (USA), Martina Ertl (GER), Janette Hargin (SWE), Michaela Dorfmeister
(AUT), Anja Paerson (SWE) und Selina Heregger (AUT) zunennen. Pernilla Wiberg aus Schweden
verzichtet auf einen Start bei der Kombination. Die 31jährige Schwedin, der man durchaus
Medaillen Chancen zutraute, möchte sich auf den Riesenslalom am Sonntag konzentrieren. |
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Salte
Lake City, 05.02.2002 DIE
OLYMPIASIEGER 1998
Alpine Kombination
1. Seizinger, Katja (GER) 2:40,74 min
2. Ertl, Martina (GER) 2:40,92 min
3. Gerg, Hilde (GER) 2:41,50 min
DIE OLYMPIASIEGER 1994
Alpine Kombination
1. Wiberg, Pernilla (SWE) 3:05,16 min
2. Schneider, Vreni (SUI) 3:05,29 min
3. Dovzan, Alenka (SLO) 3:06,64 min
Grundregeln
Die Kombination testet die Allround-Fähigkeiten der Athleten, da die Zeiten eines
Abfahrtslaufes und die eines Slalom-Rennens addiert werden und nur derjenige mit der
schnellsten Zeit gewinnen kann. Die Rennen finden unabhängig voneinander in regulären
Wettbewerben statt und sind im Normalfall kürzer als die Individualrennen.
In Salt Lake City wird zum ersten Mal in der olympischen Geschichte die Kombination an
einem einzigen Tag ausgetragen. |
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Salte
Lake City, 05.02.2002 Austragungsort:
Snowbasin Ski Area
Standort:
Die Snowbasin Ski Area befindet sich im Wasatch-Cache National Forest und ist etwa 87 km
vom Olympischen Dorf entfernt (Kosten: 14,8 Millionen Dollar)
Zahlen und Fakten:
Eigentümerin der Snowbasin Ski Area ist eine Körperschaft, die u.a. das Sun Valley
Resort und die Little America Hotels beinhaltet. Die Körperschaft betreibt die Anlage mit
einer speziellen Genehmigung des USDA Forest Service.
Die Rennstrecken wurden im Sommer
1998 fertiggestellt, die Sesselliftanlage im Herbst desselben Jahres.
Die geplante Zuschauerkapazität beträgt für den Abfahrtslauf 23.500, für die anderen
Wettbewerbe 20.000 Plätze.
Der ehemalige Olympiasieger (Sapporo
1972) Bernhard Russi hat die Rennstrecke für den Abfahrtslauf der Männer entworfen. Sie
wird als eine der Top-Rennstrecken der Welt angesehen und hat ein Gefälle von 881 Metern.
Der Gipfel liegt beim Abfahrtslauf
auf 2838 m, beim Super G auf 2590 m.
In der Snowbasin Area beträgt die
Durchschnittstemperatur im Februar -7°C und es fallen durchschnittlich 139,5 cm Schnee,
der Jahresmittelwert ist 11,7 m.
Umweltbericht:
Etwa 90 Prozent der Rennstrecken liegen im National Forest. Darum wurde beim Errichten der
neuen Pisten sehr sorgfältig mit der Umwelt umgegangen.
U.a. wurde zum Errichten der Türme der Liftanlage Hubschrauber mit
"Himmelskränen" eingesetzt, um den Straßenbau auf dem Berg erheblich zu
verringern.
Weiterhin wurden zehntausende Bäume und Sträucher neu gepflanzt, um den Verlust, der bei
Rodungen und den Arbeiten entstanden war, auszugleichen.
Um seltene Vogelrassen vor direkter Beeinträchtigung zu schützen, wurden die Arbeiten
nicht in der Nähe von Brutstätten ausgeführt. |
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