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Salt Lake City,
20.02.2002
Schlechte Pistenverhältnisse beim
Olympiaslalom der Damen
Kostelic führt bei "Startnummerrennen"

Janica Kostelic (1.)
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Laure Pequegnot (2.)
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Der erste Durchgang beim
Olympiaslalom der Damen war ein wahres "Startnummernrennen".
Läuferinnen mit höheren Startnummern mussten den schlechten Pistenverhältnissen
Attribut zahlen. Am schnellsten meisterte die Olympiasiegerin Janica Kostelic den schweren
Hang. Sie liegt mit einem Vorsprung von 18 Hunderstel Sekunden vor der Französin und
Weltcupführenden Laure Pequegnot. Auf dem dritten Rang folgt die Finnin Tanja Poutiainen,
die sich, trotz Startnummer 9, noch ein sehr gute Ausgangsposition, beim Kampf um die
Medaillen, sichern konnte. Auf den Rängen 4 bis 10 folgen: Anja Pärson (SWE -4), Ylva
Nowen (SWE -5), Sonja Nef (SUI -6), Marlies Öster (SUI -7), Vanessa Vidal (FRA -8),
Martina Ertl (GER -9) und Corina Grünenfelder (SUI -10). Die deutsche Medaillen Hoffnung
Monika Bergmann liegt nach dem 1.Lauf auf Rang 11. Pech für Monika Bergmann, die mit
Startnummer 14, im unteren Teil der Strecke, nur noch sehr schlechte Pistenverhältnisse
vorfand. Ebenfalls Pech für Annemarie Gerg die mit Startnummer 26 und bester Zwischenzeit
leider ausgeschieden ist.

Tanja Poutiainen (3.) |

Martina Ertl (9.) |

Monika Bergmann (11.) |

Annemarie Gerg - ausgeschieden |
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Salt Lake City,
20.02.2002
Für Monika Bergmann wird es ernst !
Heute Olympiaslalom der Damen !

Monika Bergmann - die deutsche
Slalomhoffnung
Für Monika Bergmann geht heute Abend
um 18.00 Uhr die Olympiade 2002 erst richtig los. Wenn Sie mit Startnummer 14 ins Rennen
geht, wird sie wie immer; auf alles oder nichts setzen. Gerade bei den olympischen
Wettbewerben zählt nur ein Platz unter den ersten drei. Sollte Monika Bergmann beide
Durchgänge fehlerfrei über die Bühne bringen, kann man dem sympathischen "Lamer
Mädl" jederzeit eine Überraschung zutrauen. Als Topfavoritinnen gehen Anja Pärson
(SWE), Laure Pequegnot (FRA), Janica Kostelic (CRO) und Kristina Koznick (USA) in den
Olympischenslalom der Damen. Medaillenchancen rechnen sich aber auch, Sonja Nef (SUI),
Ylva Nowen (SWE), Tanja Poutiainen (FIN) aus. Für den DSV gehen neben Monika Bergmann
(Startnummer 14) noch Martina Ertl (Startnummer 13)und Annemarie Gerg (Startnummer 26) an
den Start. |
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Salte
Lake City, 05.02.2002 OLYMPIASIEGER
1998
Spezialslalom
1. Gerg, Hilde (GER) 1:32,40 min
2. Compagnoni, Deborah (ITA) 1:32,46 min
3. Steggall, Zali (AUS) 1:32,67 min
OLYMPIASIEGER 1994
Spezialslalom
1. Schneider, Vreni (SUI) 1:56,01 min
2. Eder, Elfriede (AUT) 1:56,35 min
3. Koren, Katja (SLO) 1:56,61 min
Grundregeln
Der Spezialslalom wird nach demselben Modus wie der Riesenslalom ausgetragen, mittlerweile
werden in dieser Disziplin Kippstangen benutzt, die die Skiläufer während der Fahrt
wegboxen, um möglichst nahe an die Stangen heranfahren zu können. Die Tore (55-75 bei
den Männern, 40-60 bei den Frauen) müssen mindestens 75cm auseinander sein, was extrem
schnelles Schwingen erfordert, und weshalb die stark taillierten Slalomski mit Abstand am
kürzesten sind. |
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Salte
Lake City, 05.02.2002 Standort:
Das Deer Valley Resort ist etwa 30 Minuten vom Internationalen Flughafen in Salt Lake City
entfernt. Es liegt in östlicher Richtung im Gebiet einer historischen Minenstadt, die
Teil der Gemeinde Park City ist (4.700 Einwohner)
Zahlen und Fakten:
Eigentümer der Anlage ist die Trägerschaft des Deer Valley Resorts selbst.
Die 1981 errichtete Anlage erstreckt
sich über vier Berge: Den Empire Canyon, Flagstaff, Bald und Bald Eagle (Kosten: 11,5
Millionen Dollar)
Die 84 Pisten bieten die gesamte Bandbreite vom Anfänger zum Profi.
18 Lifts machen sie erreichbar.
Die Anlage bietet Platz für 20.000 Zuschauer.
Der Gipfel der Anlage befindet sich
auf 2917 Metern, am Fuße werden noch 2002 Meter gemessen. Sie hat ein Gefälle von 914
Metern.
Die Durchschnittstemperatur im
Februar beträgt -6°C und es fallen 86,9 cm Schnee, der Jahresdurchschnitt liegt bei 8,4
m.
Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, etwa 192 Hektar künstlich Schnee zu
erzeugen. |
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