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Alle Informationen zum
Olympia-SUPER G der Damen in Salt Lake City 2002
Rennen am 17.02.2002

Startaufstellung ab 16.02.2002
ENDSTAND

 

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Salt Lake City, 17.02.2002

Daniela Ceccarelli gewinnt SUPER G Goldmedaille
Hilde Gerg auf Platz 5 - Kostelic holt SILBER

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GOLD: Daniela Ceccarelli

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war die Schnellste beim SUPER G

Auch beim olympischen SUPER G der Damen setzten sich die Außenseiterin durch. Die Italienerin Daniela Ceccarelli gewann mit einem Vorsprung von 5 Hundertstel Sekunden für alle überraschend die Goldmedaille im SUPER G. Die Silbermedaille geht ebenso überraschend an die Kroatin Janica Kostelic und auch die Bronzemedaille gewinnt mit Karen Putzer aus Italien eine Außenseiterin. Auf Platz 4 folgt mit Alexandra Meissnitzer die erste Österreicherin. Beste DSV Läuferin war Hilde Gerg auf einem mehr oder weniger enttäuschenden 5. Rang. Auf den Rängen 6 bis 10 folgen: Michaela Dorfmeister (AUT - 6), Carole Montillet (FRA - 7), die große Favoritin Renate Götschl (AUT - 8), Corinne Rey-Bellet (SUI -9) und Melanie Suchet (FRA - 10). Martina Ertl folgt auf dem 11. Platz und Petra Haltmayr auf Rang 23. Regina Häusl ist nach einem Torfehler leider ausgeschieden.

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SILBER: Janica Kostelic
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Bronze: Karen Putzer
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Platz 5: Hilde Gerg
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Platz 11: Martina Ertl
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Platz 23: Petra Haltmayr
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ausgeschieden: Regina Häusl
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Salt Lake City, 17.02.2002

Ist heute der große Tag von Hilde Gerg ?
Um 18.00 Uhr Entscheidung um SUPER G Goldmedaille

Hilde Gerg oder Renate Götschl ? Oder vielleicht doch wieder ein Außenseitersieg ? Beim Olympia SUPER G der Damen gehen heute die DSV Läuferin Hilde Gerg und Renate Götschl aus Österreich als Favoritinnen ins Rennen, wobei Renate Götschl mit ihren beiden Medaillen aus der Abfahrt und Kombination sicherlich weniger Druck verspürt als Gerg für die beim Abfahrtslauf nur Platz 4 und "die Blecherne" übrig blieb. Mit großen Medaillenhoffnungen gehen auch Corinne Rey Bellet (SUI) und Michaela Dorfmeister (AUT) in den olympischen SUPER G. Für eine Überraschung könnten auch, Sylviane Berthod (SUI), Isolde Kostner (ITA), Alexandra Meissnitzer (AUT) und die Olympiasiegerin in der Abfahrt Carole Montillet (FRA), sorgen. Außenseiter Chancen kann man noch, Pernilla Wiberg (SWE), Karen Putzer (I) und den beiden deutschen Petra Haltmayr und Regina Häusl einräumen.

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Salte Lake City, 05.02.2002

DIE OLYMPIASIEGER 1998

Super G
1. Street, Picabo (USA) 1:18,02 min
2. Dorfmeister, Michaela (AUT) 1:18,03 min
3. Meissnitzer, Alexandra (AUT) 1:18,09 min

OLYMPIASIEGER 1994

Super G
1. Roffe, Diann (USA) 1:22,15 min
2. Gladyschewa, Swetlana (RUS) 1:22,44 min
3. Kostner, Isolde (ITA) 1:22,45 min

Grundregeln
Der Super G oder Super-Riesenslalom ist eine Mischung aus Abfahrt und Riesenslalom. Auch hier gibt es nur einen Durchgang, der im Regelfall etwas kürzer ist als die Abfahrt. Die Geschwindigkeit ist etwas niedriger, was daran liegt, dass die Tore ähnlich dem Riesenslalom gesteckt sind, wobei die Kurvenradien aber wesentlich weiter sind. Bei den Männern müssen mindestens 35 Tore gesteckt werden, bei den Frauen 30. Die Entfernung von Tor zu Tor muss dabei mindestens 25 Meter betragen.

 

Salte Lake City, 05.02.2002

Austragungsort: Snowbasin Ski Area

Standort:
Die Snowbasin Ski Area befindet sich im Wasatch-Cache National Forest und ist etwa 87 km vom Olympischen Dorf entfernt (Kosten: 14,8 Millionen Dollar)

Zahlen und Fakten:
Eigentümerin der Snowbasin Ski Area ist eine Körperschaft, die u.a. das Sun Valley Resort und die Little America Hotels beinhaltet. Die Körperschaft betreibt die Anlage mit einer speziellen Genehmigung des USDA Forest Service.

Die Rennstrecken wurden im Sommer 1998 fertiggestellt, die Sesselliftanlage im Herbst desselben Jahres.
Die geplante Zuschauerkapazität beträgt für den Abfahrtslauf 23.500, für die anderen Wettbewerbe 20.000 Plätze.

Der ehemalige Olympiasieger (Sapporo 1972) Bernhard Russi hat die Rennstrecke für den Abfahrtslauf der Männer entworfen. Sie wird als eine der Top-Rennstrecken der Welt angesehen und hat ein Gefälle von 881 Metern.

Der Gipfel liegt beim Abfahrtslauf auf 2838 m, beim Super G auf 2590 m.

In der Snowbasin Area beträgt die Durchschnittstemperatur im Februar -7°C und es fallen durchschnittlich 139,5 cm Schnee, der Jahresmittelwert ist 11,7 m.

Umweltbericht:
Etwa 90 Prozent der Rennstrecken liegen im National Forest. Darum wurde beim Errichten der neuen Pisten sehr sorgfältig mit der Umwelt umgegangen.
U.a. wurde zum Errichten der Türme der Liftanlage Hubschrauber mit "Himmelskränen" eingesetzt, um den Straßenbau auf dem Berg erheblich zu verringern.
Weiterhin wurden zehntausende Bäume und Sträucher neu gepflanzt, um den Verlust, der bei Rodungen und den Arbeiten entstanden war, auszugleichen.
Um seltene Vogelrassen vor direkter Beeinträchtigung zu schützen, wurden die Arbeiten nicht in der Nähe von Brutstätten ausgeführt.