
Der Ferrari und Schumacher Fanshop
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Salt Lake City, 13.02.2002
Aamodt oder Kjus ?
Wer holt Kombi Gold ?
Nach dem 1.Durchgang im Slalom

Kjetil Andre Aamodt (1.)
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Lasse Kjus (2.)
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Eines scheint bei der
Olympiakombination der Herren schon sicher. Gold geht aller Voraussicht nach Norwegen.
Wenn Kjetil Andre Aamodt und Lasse Kjus ihren zweiten Lauf sicher ins Ziel bringen, sollte
auch einer der beiden die Goldmedaille in der Olympiakombi 2002 gewinnen. Aamodt geht mit
einem Zeitvorsprung von 1,02 Sekunden auf Lasse Kjus und 1,68 Sekunden auf den
Drittplazierten Benjamin Raich aus Österreich in den 2.Lauf. In den Kampf um die
Medaillen möchte aber auch Rainer Schönfelder (AUT - Rückstand 1,69 Sek.) eingreifen.
Für den US-Amerikaner Bode Miller (Rückstand 2,44 Sek.) scheint eine Medaille außer
Reichweite. Wer jedoch Miller kennt, der weiß dass er im entscheidenden 2. Durchgang
alles auf eine Karte setzen wird um vielleicht doch noch die Bronzemedaille ergattern
zukönnen.

Benjamin Raich (3.) |

Rainer
Schönfelder (4.) |

Bode Miller (5.) |

Paul Accola (6.) |
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Salt Lake City,
13.02.2002
Bruderkampf Aamodt gegen Kjus
Doch wenn sich zwei streiten freut sich Bode Miller ?!?
Am Mittwoch wird es ernst für die
alpinen Kombinierer. Zum erstenmal wird die Kombination komplett an einem Tag ausgetragen.
Zunächst steht um 18.00 Uhr der Abfahrtslauf auf dem Programm bevor um 21.00 Uhr der 1.
Durchgang und um 23.00 Uhr der 2. und entscheidende Lauf im Slalom über die Bühne geht.
Als Topfavorit gehen die beiden Norweger Kjetil Andre Aamodt und Lasse Kjus an den Start.
Den Traum von einer Goldmedaille für Norwegen möchte jedoch der US-Amerikaner und
Mitfavorit Bode Miller verhindern. Berechtigte Medaillen Hoffnungen machen sich aber auch
die Österreicher, Michael Walchhofer, Benjamin Raich, Rainer Schönfelder und Kilian
Albrecht. Für Paule Accola (SUI) wird es wahrscheinlich die letzte Chance eine Olympische
Medaille zugewinnen. Außenseiter Chancen werden dem Italiener Alessandro Fattori und dem
Schweizer Didier Defago eingeräumt. Der DSV schickt leider keinen Rennläufer in die
Kombinationsrennen. |
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Salte
Lake City, 05.02.2002 DIE
OLYMPIASIEGER 1998
Alpine Kombination
1. Reiter, Mario (AUT) 3:08,06 min
2. Kjus, Lasse (NOR) 3:08,65 min
3. Mayer, Christian (AUT) 3:10,11 min
DIE OLYMPIASIEGER 1994
Alpine Kombination
1. Kjus, Lasse (NOR) 3:17,53 min
2. Aamodt, Kjetil André (NOR) 3:18,55 min
3. Strand Nilsen, Harald Christian (NOR) 3:19,14 min
Grundregeln
Die Kombination testet die Allround-Fähigkeiten der Athleten, da die Zeiten eines
Abfahrtslaufes und die eines Slalom-Rennens addiert werden und nur derjenige mit der
schnellsten Zeit gewinnen kann. Die Rennen finden unabhängig voneinander in regulären
Wettbewerben statt und sind im Normalfall kürzer als die Individualrennen.
In Salt Lake City wird zum ersten Mal in der olympischen Geschichte die Kombination an
einem einzigen Tag ausgetragen. |
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Salte
Lake City, 05.02.2002 Austragungsort:
Snowbasin Ski Area
Standort:
Die Snowbasin Ski Area befindet sich im Wasatch-Cache National Forest und ist etwa 87 km
vom Olympischen Dorf entfernt (Kosten: 14,8 Millionen Dollar)
Zahlen und Fakten:
Eigentümerin der Snowbasin Ski Area ist eine Körperschaft, die u.a. das Sun Valley
Resort und die Little America Hotels beinhaltet. Die Körperschaft betreibt die Anlage mit
einer speziellen Genehmigung des USDA Forest Service.
Die Rennstrecken wurden im Sommer
1998 fertiggestellt, die Sesselliftanlage im Herbst desselben Jahres.
Die geplante Zuschauerkapazität beträgt für den Abfahrtslauf 23.500, für die anderen
Wettbewerbe 20.000 Plätze.
Der ehemalige Olympiasieger (Sapporo
1972) Bernhard Russi hat die Rennstrecke für den Abfahrtslauf der Männer entworfen. Sie
wird als eine der Top-Rennstrecken der Welt angesehen und hat ein Gefälle von 881 Metern.
Der Gipfel liegt beim Abfahrtslauf
auf 2838 m, beim Super G auf 2590 m.
In der Snowbasin Area beträgt die
Durchschnittstemperatur im Februar -7°C und es fallen durchschnittlich 139,5 cm Schnee,
der Jahresmittelwert ist 11,7 m.
Umweltbericht:
Etwa 90 Prozent der Rennstrecken liegen im National Forest. Darum wurde beim Errichten der
neuen Pisten sehr sorgfältig mit der Umwelt umgegangen.
U.a. wurde zum Errichten der Türme der Liftanlage Hubschrauber mit
"Himmelskränen" eingesetzt, um den Straßenbau auf dem Berg erheblich zu
verringern.
Weiterhin wurden zehntausende Bäume und Sträucher neu gepflanzt, um den Verlust, der bei
Rodungen und den Arbeiten entstanden war, auszugleichen.
Um seltene Vogelrassen vor direkter Beeinträchtigung zu schützen, wurden die Arbeiten
nicht in der Nähe von Brutstätten ausgeführt. |
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