Anja Pärson sichert sich Riesenslalom Weltcup
Kostelic gewinnt Riesenslalom-Finale

Nach ihrem Vortagessieg im Slalom brillierte Janica Kostelic erneut. In beiden Läufen fuhr die Kroatin Bestzeit, was ihr zu einem ungefährdeten Sieg reichte, dem bereits 30. in ihrer Karriere. 61 Hundertstel zurück belegte die Kanadierin Geneviève Simard, die schon in Cortina Zweite geworden war und zum fünften Mal aufs Podest fuhr, Platz 2. Die zeitgleichen Dritten, Tanja Poutiainen (Fi) und Nicole Hosp (Ö) büssten bereits 1,54 Sekunden auf Kostelic ein. Anja Pärson sicherte sich zum dritten Mal nach 2003 und 2004 die Disziplinenwertung im Riesenslalom. Das Duell gegen die Spanierin Maria José Rienda Contreras entschied sie letztlich mit 49 Punkten Vorsprung für sich. Pärson musste sich mit Rang 7 bescheiden, lag damit aber immer noch eine Position vor der Spanierin. Michaela Kirchgasser wird gute Sechste. Sehr gut hielt sich Nadia Styger, die einzige Schweizer Starterin. Sie büsste zwar gut drei Sekunden auf die Bestzeit von Kostelic ein, doch dies reichte zum 10. Schlussrang, ihrem besten Saison-Resultat im Riesenslalom. Ein paar Tränen vergoss hingegen Michaela Dorfmeister, die sich mit einem 13. Platz vom Ski-Zirkus verabschiedete. Martina Ertl-Renz wurde in ihrem letzten alpinen Einzel-Weltcup Rennen Neunte. Die 32-jährige Lenggrieserin fuhr beim Saisonfinale von Rang 17 nach dem ersten Lauf noch nach vorne. Kathrin Hölzl (Bischofswiesen) kam auf Platz 16 und verpasste damit Weltcup-Punkte. Die Top 10 Rennläuferinnen beim Riesenslalom Finale der Damen in Aare: 1. Janica Kostelic (CRO) 2:06,41. 2. Geneviève Simard (CAN) 0,61 zurück. 3. Tanja Poutiainen (FIN) und Nicole Hosp (AUT) 1,54. 5. Manuela Mölgg (ITA) 1,91. 6. Michaela Kirchgasser (AUT) 2,09. 7. Anja Pärson (SWE) 2,17. 8. Maria José Rienda Contreras (ESP) 2,55. 9. Martina Ertl (GER) 2,85. 10. Nadia Styger (SUI) 3,03.

Giorgio Rocca gewinnt Slalom Weltcup
1. Weltcupsieg für Markus Larsson in Aare

Der Schwede Markus Larsson sicherte sich mit 2. Laufzeit seinen ersten Weltcupsieg. Als 2. nach dem 1. Lauf griff er trotz sehr schlechter Piste im 2. Durchgang voll an und legte so dem Zwischenführenden Giorgio Rocca eine tolle Zeit vor. Der Slalomweltcupsieger Rocca brachte seinen zweiten Lauf nicht ins Ziel, und so triumphierte Larsson zum ersten Mal im Weltcup. Stephane Tissot (FRA +0,82) stand als 2. und Thomas Grandi (CAN +0,93) als 3. am Siegerpodest. Ivica Kostelic (CRO) fuhr als 4. nur 0,03 Sekunden am Stockerl vorbei. 5. wurde Pierrick Bourgeat (FRA +0,99), dem so schwierige Pistenverhältnisse zu liegen scheinen. Als bester Österreicher klassierte sich der Tiroler Mario Matt (+1,25) an die 6. Stelle. Mit Platz 7 und dem Ausscheiden von Bode Miller sicherte sich Aksel Lund Svindal (NOR +1,63) den 2. Platz in der Weltcupgesamtwertung. Rainer Schönfelder (AUT +1,70) fuhr auf Rang 8, Akira Sasaki (JPN +1,71) auf Rang 9 und Andre Myhrer (SWE +1,94) beschloss die Gruppe der besten 10. Felix Neureuther fuhr im letzten Rennen der Saison auf Rang 12. Ausgeschieden sind im 2. Lauf Bode Miller (USA), Alois Vogl (GER), Manfred Pranger (AUT), Martin Hansson (SWE), Patrick Thaler (ITA) und Michael Janyk (CAN). Mit dem heutigen Rennen wurde die Weltcupsaison der Herren geschlossen, es wird am Sonntag nur noch ein Teambewerb ausgetragen. Die Weltcupsaison 2005/2006 brachte Benjamin Raich (AUT) zum ersten Mal die große Kugel für den Gesamtweltcup und die kleine Kugel im Riesentorlaufweltcup. Die Abfahrtsweltcupwertung entschied Michael Walchhofer (AUT) für sich und den Sieg im Slalomweltcup holte sich wie schon erwähnt der Italiener Giorgio Rocca.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler

Raich holt sich die Riesenslalom Weltcupkugel
Raich auch beim letzten Riesenslalom der Saison erfolgreich

Doppel-Olympiasieger Benjamin Raich hat den Sack zugemacht. Der Doppel-Olympiasieger hat nach dem Gesamtweltcup auch die Riesenslalom-Wertung gewonnen. "Ich hab noch einmal alles gegeben", freute sich Raich nach dem Erfolg. "Ich wollte einfach alles aus mit herausholen." Der 28 Jahre alte Österreicher holte sich die kleine Kristallkugel mit seinem Sieg im letzten Riesenslalom der Saison in Are mit 481 Punkten vor Massimiliano Blardone (442). Der Italiener hatte nach dem ersten Durchgang noch vor Raich in Führung gelegen, musste sich aber letztlich in 2:23,44 Minuten mit fast einer Sekunde Rückstand auf Raich (2:22,50) geschlagen geben. Auf Rang drei folgte der Schweden Fredrik Nyberg (1,02). Hannes Reichelt belegte als zweitbester Österreicher Platz fünf. Raich feierte damit seinen bereits siebenten Erfolg in diesem Winter, den dritten im Riesenslalom nach Kranjska Gora und Adelboden. Insgesamt war es der 23. Weltcup-Triumph des grossen Dominators dieser Saison. Die Top 10 Rennläufer des Riesenslalom Weltcupfinale in Aare: 1. Benjamin Raich (AUT) 2:22,50. 2. Massimiliano Blardone (ITA) 0,94 zurück. 3. Fredrik Nyberg (SWE) 1,02. 4. François Bourque (CAN) 1,29. 5. Hannes Reichelt (AUT) 1,62. 6. Daron Rahlves (USA) 1,75. 7. Ted Ligety (USA) 2,18. 8. Thomas Fanara (FRA) und Peter Fill (ITA) 2,37. 10. Alberto Schieppati (ITA) 2,47.

Kostelic gewinnt Slalom Weltcup
Kostelic auch beim Slalom von Aare unschlagbar

Janica Kostelic aus Kroatien gewann auch den letzten Damen-Slalom der Saison 2005/06 in Aare (SWE) vor der Österreicherin Marlies Schild (0,87). "Kostelic macht einfach keine Fehler, fährt konstant", meint die 24-Jährige. Die Salzburgerin verwies immerhin die Slalom Olympiasiegerin Anja Pärson nach starkem zweiten Durchgang auf Platz drei (1,06). Resi Stiegler (USA) überrascht mit Rang vier (1,56). Die Nummer eins des Slalom-Weltcups stand mit Janica Kostelic bereits vor dem letzten Rennen fest. Marlies Schild (550) belegte vor Anja Pärson (485) den zweiten Rang. Ein längerer Bericht folgt im Laufe des Nachmittags.

Dorfmeister gewinnt Super G Weltcup
ÖSV-Doppelsieg im Damen-Super-G - Kostelic holt Gesamtweltcup

Die Tirolerin Nicole Hosp gewann zum ersten Mal in ihrer Karriere einen Weltcup-Super-G Rennen der Damen. "Ich bin echt überwältigt! Das ist für mich eine echte Sensation, erst zum Schluss habe ich ein bisschen spekuliert. Mir gefällt diese Strecke hier unheimlich, obwohl ich schon ein paar Fehler hatte." Hosp siegte in einer Zeit von 1:19.45 Minuten vor Doppel-Olympiasiegerin Michaela Dorfmeister (0,27). Im drittletzten Rennen ihrer Karriere ist auch Ski-Rennläuferin Martina-Ertl-Renz noch einmal aufs Siegertreppchen gefahren. Rang drei ging an die Deutsche vor Janica Kostelic (0,87). Die Kroatin sichert sich damit zum dritten Mal den Gesamtweltcup (1.770) vor Anja Pärson (1.566) aus Schweden die nach einem Fahrfehler bereits nach 15 Sekunden ausschied und die Olympia Saison 2005/06 im Zielraum analysierte: "Wenn du gewinnen willst, musst du alles riskieren! Ich habe leider an der Kante Luft bekommen, da ich ein wenig zu direkt war und hatte danach keine Chance. Ich bin leider 7 Mal ausgeschieden und das sind eben 700 Punkte. Ich hoffe ich kann jetzt vielleicht noch im Slalom oder Riesenslalom gewinnen. Es war trotzdem eine tolle Saison für mich." Glücklich aber gefasst äußerte sich Janica Kostelic gegenüber dem ORF: "Ich habe Anja gestern gesehen, ich wusste, dass es schwer wird. Es ist am Ende immer enger geworden. Anja ist leider zu oft ausgefallen, aber ich glaube auch sie wird mit ihrer Saison und Olympia-Gold zufrieden sein." Nicht zufrieden mit dem letzten Super G konnte Petra Haltmayr sein. Die Rettenbergerin stürzte schwer schien jedoch unverletzt zu sein. Als Siegerin der kleinen Kristallkugel im Super G stand schon vor Aare Michaela Dorfmeister (626) fest. Alexandra Meissnitzer (441) belegt Rang zwei.

Svindal gewinnt Super G Weltcup
Miller gewinnt Super-G

Der US-Amerikaner Bode Miller hat den Weltcup-Super-G im schwedischen Aare gewonnen. Beim Finale der Skirennläufer lag Miller vor seinem Landsmann Daron Rahlves und dem Norweger Aksel Lund Svindal, der sich damit auch den Disziplinen-Weltcup sicherte. Der Flachauer Hermann Maier musste sich mit Platz vier zufrieden geben und verlor am Ende um zwei Zähler bzw. 9 Hundertstel Sekunden, den Kampf um die kleine SUPER G Kristallkugel. Aus rot-weiß-roter Sicht war das Rennen aber nicht nur aufgrund der „maierschen Schlappe“ eine Enttäuschung, auch mannschaftlich ließen die ÖSV-Fahrer zu wünschen übrig: Erstmals seit März 1996 fand sich kein Österreichischer Läufer auf dem Podest wieder. Einziger Schweizer im Klassement war der Berner Oberländer Bruno Kernen, der als 10. sein zweitbestes Saisonergebnis im Super-G realisierte. Deutsche Teilnehmer waren nicht am Start. Der Super-G in Aare verlangte den Läufern noch einmal alles ab, auf der selektiven Strecke kam keiner der 25 Starter fehlerfrei ins Ziel. Nach der Startnummer neun (Miller) musste sogar der viel zu weite und gefährliche Russi-Sprung abgetragen und somit entschärft werden. Die Top 10 Rennläufer beim Super G Finale der Herren in Aare: 1. Bode Miller (USA) 1:27,78. 2. Daron Rahlves (USA) 0,34 zurück. 3. Aksel Lund Svindal (NOR) 0,53. 4. Hermann Maier (AUT) 0,62. 5. Stephan Görgl (AUT) 0,66. 6. Marco Büchel (LIE) 0,70. 7. Peter Fill (ITA) 1,50. 8. Kjetil André Aamodt (NOR) 1,53. 9. Hannes Reichelt (AUT) 1,57. 10. Bruno Kernen (SUI) 1,60.

Michaela Dorfmeister holt Abfahrts Weltcup
Anja Pärson gewinnt Abfahrtsfinale in Aare

Die Slalom-Olympiasiegerin Anja Pärson hat beim Weltcup-Finale der alpinen Skirennläufer im schwedischen Aare die Abfahrt gewonnen. Die Schwedin lag in 1:24,60 Minuten vor der Amerikanerin Lindsey Kildow und Elisabeth Görgl aus Österreich und feierte ihren 34. Weltcup-Erfolg (den dritten in der Abfahrt). Pärson verkürzte damit den Rückstand im Gesamtweltcup auf die pausierende Kroatin Janica Kostelic auf 154 Punkte. Nach Siegen hat Anja Pärson ihre Gegenspielerin aus Kroatien vorerst wieder übertrumpft. Die Schwedin errang ihren bereits achten Saisonsieg, derweil Kostelic bei sieben Erfolgen steht. Morgen im Super-G treffen die beiden Konkurrentinnen im direkten Duell aufeinander. Ein heißer Showdown der beiden Alpin-Schwergewichte ist damit garantiert! Nur zwei der sechs gestarteten Schweizerinnen konnten sich Weltcuppunkte sichern. Die Walliserin Fränzi Aufdenblatten zeigte als Sechste eine gute Leistung. Das Podest verfehlte sie nur um 28 Hundertstel. Damit verpasste sie aber auch die 400 Punkte, die es ihr erlaubt hätten, in Are den Super-G und den Riesenslalom zu bestreiten. Mit ihrer Abfahrts-Leistung durfte sie aber dennoch zufrieden sein. Neben ihr errang vom Schweizer Team nurmehr Nadia Styger als 10. Weltcuppunkte, die es beim Finale nur für die ersten 15 gibt. Die Olympia-Zweite Martina Schild wurde 17., und auch Sylviane Berthod (21.), Catherine Borgi (25.) und Junioren-Weltmeisterin Marianne Abderhalden (27.) blieben ohne Zähler. Die einzige DSV Starterin Petra Haltmayr landete auf Platz 16. Als Gewinnerin des Abfahrts-Weltcups stand bereits die Österreicherin Michaela Dorfmeister fest, die in ihrer 115. und letzten Abfahrt den 7. Rang belegte und sich mit der kleinen Kristall-Kugel von der Downhill-Bühne verabschiedete. Die Top 10 Rennläuferinnen beim Abfahrts Weltcupfinale 2006 in Are: 1. Anja Pärson (SWE) 1:24,60. 2. Lindsey Kildow (USA) 0,30 zurück. 3. Elisabeth Görgl (AUT) 0,36. 4. Nicole Hosp (AUT) 0,38. 5. Nadia Fanchini (ITA) 0,53. 6. Fränzi Aufdenblatten (SUI) 0,64. 7. Michaela Dorfmeister (AUT) 0,74. 8. Lucia Recchia (ITA) 0,77. 9. Elena Fanchini (ITA) 0,80. 10. Nike Bent (SWE) und Nadia Styger (SUI) 0,84.

Michael Walchhofer gewinnt Abfahrts Weltcup 2006
Svindal gewinnt letzte Abfahrt

Michael Walchhofer sicherte sich mit Platz elf in der letzten Abfahrt der Saison in Aare die kleine Kristallkugel und wiederholte somit seinen Vorjahres-Triumph. Aksel Lund Svindal aus Norwegen hatte beim Saisonfinale der alpinen Skirennläufer im schwedischen Aare seine erste Weltcup-Abfahrt gewonnen. Er setzte sich in 1:42,40 Minuten vor dem Amerikaner Bode Miller und Peter Fill aus Italien durch. Fritz Strobl wurde als bester Österreicher Vierter und landete im Abfahrts-Weltcup auf Platz zwei. Hermann Maier belegt den enttäuschenden 14. Rang. Den Schweizern gelang zum Abschluss ein ansprechendes Ergebnis. Didier Défago realisierte als Fünfter ebenso sein bestes Weltcup-Ergebnis des gesamten Winters wie Didier Cuche als Achter. Und der Olympia-Dritte Bruno Kernen belegte Platz 10, womit sich in der neunten Abfahrt der Saison erst zum zweiten Mal drei Schweizer in den Top 10 klassierten. Tobias Grünenfelder schied aus, nachdem er schon im oberen Abschnitt ein Tor verpasst hatte. Die Abfahrt im Weltmeisterschafts-Ort von 2007 musste wegen mehrerer schwerer Stürze oft unterbrochen werden. Olympia-Sieger Antoine Deneriaz (FRA) stürzt schwer - blieb aber wie durch ein Wunder unverletzt. Weniger Glück hatte hingegen Klaus Kröll. Der Steirer überschlug sich bei einem Sturz nach einem Fahrfehler in einer Kurve dreieinhalb Mal und musste mit dem Hubschrauber abtransportiert werden. Die Top 10 Rennfahrer beim Weltcupfinale 2006 in Are: 1. Aksel Lund Svindal (NOR) 1:42,40. 2. Bode Miller (USA) 0,20 zurück. 3. Peter Fill (ITA) 0,30. 4. Fritz Strobl (AUT) 0,48. 5. Didier Défago (SUI) 0,65. 6. Kjetil André Aamodt (NOR) 0,66. 7. Daron Rahlves (USA) 0,97. 8. Didier Cuche (SUI) 1,02. 9. Yannick Bertrand (FRA) 1,18. 10. Bruno Kernen (SUI) 1,19.

Anja Pärson siegt im Weltcup-Slalom von Levi

Anja Pärson hat den Weltcup-Slalom im finnischen Levi gewonnen. Die Schwedin hatte in 1:38,86 Minuten 0,29 Sekunden Vorsprung auf die Kroatin Janica Kostelic. Dritte wurde die Österreicherin Nicole Hosp. Kostelic reichte der zweite Platz zum vorzeitigen Gewinn der Slalom-Weltcupwertung. Kathrin Zettel, Dritte nach dem ersten Lauf, schied im zweiten Durchgang aus. Marlies Schild wird Vierte. Als Zwölfte erreichte Fanny Chmelar aus Partenkirchen ihr bestes Weltcup-Ergebnis. Monika Bergmann-Schmuderer belegte den 14. Rang. Annemarie Gerg aus Lenggries schied nach einem Sturz aus.

Herbst & Palander siegen zeitgleich

Rot-weiß-roter Feiertag für Österreichs Ski-Sport Fans: Benni Raich sichert sich erstmals den Gesamtweltcup - und Reinfried Herbst feiert in Shigakogen seinen ersten Weltcupsieg. Es war 4:26 Uhr als sich Benjamin Raich als vierter Österreicher den Gesamtweltcup sicherte. Zuvor war dieses Kunststück Karl Schranz, Hermann Maier und Stephan Eberharter geglückt! Im 33. Saisonrennen feiert das ÖSV-Herren-Team bereits den 17 Saison-Sieg eine echt starke Bilanz! Der Salzburger Reinfried Herbst - im Sommer noch aus dem ÖSV-Kader geflogen - krönt eine unglaubliche Saison mit seinem ersten Weltcupsieg. Den teilt sich der 27-Jährige gerne mit Kalle Palander (FIN), der seinen 12. Weltcupsieg feiert. Auf dem 3. Rang folgt der Kanadier Tom Grandi. Benni Raich wird Vierter, Matt kommt vor Pranger auf Rang 11. Felix Neureuther fuhr im Finallauf von Rang 26 auf Rang 13 vor. Alois Vogl, nach dem ersten Durchgang noch 13., schied im Finale aus. Beide qualifizierten sich jedoch für das Weltcup-Finale in Are (SWE) wo ab Mittwoch das große Finale am Programm steht. Bei diesem letzen Slalomrennen der Saison muss auch die Entscheidung im Slalom Weltcup fallen. Kalle Palander machte heute wieder mächtig Punkte gut und liegt vor dem letzten Slalom nur noch 52 Punkte hinter dem Italiener Giorgio Rocca zurück.

Kostelic gewinnt Nachtslalom im finnischen Levi

Wenn es noch eines Beweises an der Slalom-Überlegenheit der vierfachen Olympiasiegerin bedurft hätte, Kostelic hätte diesen in Levi erbracht. Bei Schneetreiben legte die 24-Jährige zwei Laufbestzeiten hin und siegte mit dem größten Vorsprung seit über drei Jahren. Die Kroatin setzte sich in 1:37,52 Minuten vor der Schwedin Anja Pärson durch, die 1,47 Sekunden mehr benötigte. Dritte des Weltcup-Rennens wurde die Österreicherin Kathrin Zettel. "Ich habe nicht mehr mit einem Stockerlplatz gerechnet. Ich hatte einen großen Fehler im Steilhang. Dass sich das noch ausgegangen ist, ist ein Wahnsinn". Zettel kam als einzige Österreicherin in die Wertung, die übrigen ÖSV-Läuferinnen schieden aus. Nicole Hosp und Elisabeth Görgl im ersten Durchgang, Michaela Kirchgasser und Marlies Schild im zweiten. Mit ihrem 28. Weltcup-Sieg dürfte Kostelic der Sieg im Slalom-Weltcup nicht mehr zu nehmen sein. Marlies Schild, die im zweiten Durchgang ausgeschieden ist, hat nur mehr theoretische Chancen. Die Kombinations-Olympiasiegerin von Turin baute damit aber auch ihren Vorsprung im Gesamtweltcup auf die Zweitplatzierte Anja Pärson aus Schweden vor den letzten fünf Rennen auf 274 Punkte aus. Die einzige Schweizer Starterin Rabea Grand, die im ersten Lauf mit der Startnummer 50 auf den 23. Platz vorgestossen war, verteidigte zwar diese Position im zweiten Durchgang trotz eines groben Fehlers, dennoch waren ihr die ersten Weltcuppunkte nicht gegönnt. Sie fiel der Klausel zum Opfer, wonach es bei Rückständen von mehr als 8 Prozent auf die Siegerzeit keine Punkte mehr gibt. Als beste Deutsche kam Monika Bergmann-Schmuderer aus Lam auf den zehnten Platz.

Raich gewinnt 1. Slalom in Shigakogen

Benjamin Raich gewinnt den Slalom in Shigakogen mit einem Vorsprung von 17 Hundertstel Sekunden Vorsprung vor dem Japaner Akira Sasaki, der bei seinen Heimrennen den Sprung auf das „Stockerl“ schaffte. Dritter Mann auf dem Podest ist der Kanadier Thomas Grandi, der seinen Teamkollegen Michael Janyk um 2 Hundertstel Sekunden auf Rang 4 verdrängte. Nach diesem Sieg im ersten von zwei Slaloms in Shigakogen steht Benjamin Raich kurz vor dem Gewinn des Gesamt-Weltcups. Theoretisch einholen könnte den Pitztaler nur noch der Norweger Aksel Lund Svindal, der als einziger Konkurrent noch bei fünf ausstehenden Rennen an den Start geht und diese alle gewinnen müsste. Der Sieger der ersten fünf Saisonslaloms, Giorgio Rocca muss nach seinem 16. Platz um seine schon sicher gedachte Slalomweltcupkugel bangen. Bei zwei ausständigen Slaloms liegt der Italiener nur mehr 120 Punkte vor Kalle Palander. Auf Ted Ligety beträgt Roccas Vorsprung 145 Zähler, Benjamin Raich liegt weitere zehn Punkte dahinter.

Rienda-Contreras gewinnt Riesenslalom in Hafjell

Maria Jose Rienda-Contreras hat beim Riesenslalom im norwegischen Hafjell ihren vierten Saisonsieg eingefahren. In 2:22,64 Minuten gewann die Spanierin vor der Österreicherin Nicole Hosp (2:22,89) und Tanja Poutiainen (2:23,16). Mit diesem Sieg hält Maria Jose Rienda den Riesenslalom-Weltcup weiter offen. Die Spanierin fuhr im Finaldurchgang noch vom 6. Rang zum Sieg. Ihre Konkurrentin um die Kristallkugel, Anja Pärson, musste sich mit Rang 5 bescheiden. Im Gesamtweltcup machte Pärson ein paar Punkte auf die führende Kroatin Janica Kostelic gut, die Sechste wurde. Michaela Dorfmeister legt ebenfalls einen Traumlauf hin und wurde noch 4., es fehlten nur 0,13 Sekunden aufs Stockerl. Erwähnenswert auch der Lauf von Niki Hosp, die sich trotz eines groben Fehlers im unteren Teil der Strecke vom 9. auf den 2. Platz vorschob. Weniger zufrieden waren die weiteren Damen des ÖSV: Elisabeth Görgl wurde 14., gefolgt von Kathrin Zettel und Silvia Berger auf den Rängen 17 und 18. Michaela Kirchgasser kam nicht über Platz 20, Andrea Fischbacher über Rang 24 hinaus. Die Deutsche Martina Ertl-Renz rutschte durch einen schlechten zweiten Lauf von Rang fünf auf elf ab. Kathrin Hölzl wurde 25. Annemarie Gerg belegte Rang 29. Fanny Chmelar konnte sich nicht für den zweiten Lauf qualifizieren. Einzige Schweizerin im zweiten Durchgang war Fränzi Aufdenblatten. Die Zermatterin erreichte mit der hohen Startnummer 48 den 20. Platz.

Ted Ligety Sensationssieger in Yongpyong

Am Samstag hatte er noch verschlafen und das Rennen verpasst, am Sonntag stand Ted Ligety ganz oben auf dem Siegespodest. Der US Amerikaner gewann den Riesenslalom von Yongpyong mit einem hauchdünnen Vorsprung von 3 Hundertstel Sekunden vor den zeitgleichen Frederik Nyberg aus Schweden und dem Finnen Kalle Palander. Benjamin Raich verpasste den Sieg um gerade einmal 4 Hundertstel Sekunden und war nicht einmal auf dem „Stockerl“. Trotzdem darf sich Raich wieder das Rote Trikot des Weltcupleaders im Riesenslalom überstreifen. Er geht mit 19 Punkten Vorsprung auf Blardone ins Finale in Are. Der Italiener Davide Simoncelli der nach dem 1. Durchgang noch in Führung lag musste sich am Ende mit Rang fünf begnügen. Auch der Norweger Aksel Lund Svindal konnte seinen zweiten Rang aus dem 1. Lauf nicht halten und rutschte auf Platz 6 ab.

Janica Kostelic bleibt Königin der Kombination

Die Kroatin Janica Kostelic gewann die Weltcup-Premiere der neuen Super-Kombination (Super G und ein Slalom-Durchgang) der Damen im norwegischen Hafjell in 2:06,92 Minuten und feierte damit ihren siebenten Kombi-Sieg in Serie. Die 24-Jährige, nach dem Super G mit ÖSV-Star Michaela Dorfmeister ex aequo in Führung, verwies die Schwedin Anja Pärson um 0,13 Sekunden auf Platz zwei. Marlies Schild verbessert sich im Slalom vom fünften auf den dritten Rang (0,65). Damit waren exakt die drei Rennläuferinnen auf dem „Stockerl“ welche auch bei der Olympiade 2006 die Medaillen abräumten. Einziger Unterschied, in Turin holte sich Marlies Schild die Silbermedaille und für Anja Pärson blieb „nur“ das bronzene Edelmetall. Hinter der US-Amerikanerin Lindsey Kildow (1,39) wurden die ÖSV Damen Kathrin Zettel Fünfte (1,53) und Nicole Hosp Sechste (1,65). Doppel-Olympiasiegerin Michaela Dorfmeister fiel erwartungsgemäß auf Rang 15 zurück. Im Gesamtweltcup baute Kostelic ihre Führung auf Pärson, die weiter auf den so ersehnten ersten Kombinationssieg warten muss, und Dorfmeister aus. Die Schwedin überholte die Österreicherin und ist wieder Zweite, bei noch sieben ausstehenden Rennen. Die DSV Athletin Martina Ertl-Renz (Lenggries) verbesserte sich nach Rang elf im Super-G im Slalom noch auf Platz sieben. Die 20-jährige Fanny Chmelar (Partenkirchen) fuhr auf Platz 16. Als Beste aus dem Team Swiss klassierte sich Fränzi Aufdenblatten auf Rang 21.

Simoncelli gewinnt Riesenslalom in Yongpyong

Mit einem italienischen Doppelsieg endete der erste von zwei Riesentorläufen in Yongpyong (KOR). Davide Simoncelli feiert vor seinem Landsmann Blardone seinen zweiten Weltcupsieg, erstmals stand er außerhalb von Alta Badia auf einem Sieger-Podest. Blardone übernimmt mit seinem zweiten Rang das Rote Trikot des Riesenslalom Weltcup-Leaders. Dicht gefolgt von Benni Raich, der 13 Punkte Rückstand hat. Freddy Nyberg liegt bereits 70 Punkte zurück. Der Norweger Aksel Lund Svindal, der nach dem 1. Durchgang in Führung lag musste sich mit dem 3. Rang begnügen. Platz 4 ging an den Schweden Frederik Nyberg. Österreichs Ehre retten Benjamin Raich (5.) und Stephan Görgl (7.). Zwar hatte Raich heute nichts mit dem Sieg zu tun - dennoch ist er ein "Sieger" dieses Rennens. Für Rang fünf erhält er 45 Punkte, damit baut er den Vorsprung im Gesamtweltcup weiter aus. Michael Walchhofer hat als erster Verfolger bereits 279 Punkte Rückstand vor den noch ausstehen sieben Rennen! Der Rest des ÖSV-Teams enttäuschte, Schönfelder wird 19., Walchhofer 20., Bechter 21. und Hermann Maier gar nur 23.! Als bester Schweizer Rennfahrer klassierte sich Didier Defago auf Rang 14, dicht gefolgt von Daniel Albrecht der 16. wurde. Didier Cuche wurde nach einem Fahrfehler vom 8. auf den 25. Platz durchgereicht, noch schlechter erging es Marc Berthod der im Finallauf ausschied. Der einzige deutsche Starter, Felix Neureuther konnte sich mit Rang 21 über Weltcuppunkte freuen.

Drei Ex-aequo-Sieger bei Damen-Super-G

Doppel-Olympiasiegerin Michaela Dorfmeister, Lindsey Kildow (USA) und Nadia Styger (SUI) teilen sich den Sieg beim Super G der Damen in Hafjell (NOR). Zum zweiten Mal in der Geschichte des alpinen Ski-Weltcups lagen drei Läuferinnen zeitgleich auf Platz eins. Olympiasiegerin Dorfmeister feiert einen weiteren Höhepunkt in ihrer Karriere. Nach den zwei Goldmedaillen von Turin kürt sie sich auch zur Super-G-Weltcup-Siegerin. Wäre Michi Dorfmeister um nur ein Hundertstel langsamer gewesen, wäre der Super-G-Weltcup weiter offen gewesen. Für die Niederösterreicherin war die ihr 25. Weltcupsieg, den zehnten im Super G! Unglaubliches Pech für Kelly Vanderbeek: Mit nur einer Hunderstel Rückstand auf Platz eins verpasst sie das Stockerl! Die ersten sieben Fahrerinnen liegen innerhalb von nur 0,11 Sekunden! Für Lucia Recchia (ITA) reicht es nur für den fünften Platz (0,05). Zweitbeste Läuferin des ÖSV-Teams ist Kathrin Zettel, die 0,12 Sekunden verliert, Rang 8 belegt. Petra Haltmayr, die während der Olympischen Spiele durch eine Erkältung geschwächt war, wurde beste Deutsche auf Rang 10. Martina Ertl-Renz, die ihre Karriere nach der Saison bekanntermaßen beenden wird, belegte knapp dahinter den 14. Platz.

Benjamin Raich gewinnt Olympia Slalom 2006

Benjamin Raich krönte sich, fünf Tage nach seiner Riesenslalom-Goldmedaille zum Doppel-Olympiasieger und führt einen ÖSV-Dreifach-Triumph im Slalomwettbewerb an. „Ich habe es geschafft, an den richtigen Stellen zu dosieren“, erklärte Benjamin Raich, der seine bereits zehnte Medaille bei Großereignissen errang. „Ich habe vorher gesagt, alles, was noch kommt ist Draufgabe. Insofern war`s heute gar nicht schwierig zu fahren“. Der Österreicher setzte sich bei der letzten Alpin-Entscheidung in Sestriere in 1:43,14 Minuten vor seinem Landsmann Reinfried Herbst durch, der einen Rückstand von 0,83 Sekunden hatte. Bronze ging in 1:44,15 Minuten an Rainer Schönfelder, der mit einem Vorsprung von 0,03 auf die ex aequo 4. platzierten Myhrer (SWE) und Minagawa (JP) sein 2. Bronzemedaille holte. Der Finne, Kalle Palander, zur Halbzeit auf Platz 2, fädelt kurz nach dem Start ein und schied aus. Italiens Goldtraum mit Giorgio Rocca wurde schon im ersten Durchgang zerstört. Nach nur 34 Sekunden verstummten die „Forza Giorgio“-Rufe aber mit einem Schlag, der 30-Jährige schied kurz nach der ersten Zwischenzeit aus. Noch kürzer als Rocca war Bode Miller unterwegs, der US-Amerikaner schied bereits nach 18 Sekunden aus. Der unumstrittene Disco-König im Alpin-Feld hat damit keine einzige seiner insgesamt fünf mehr als realistischen Medaillenchancen genutzt. Platz fünf in der Abfahrt, Platz sechs im Riesentorlauf, Out in Kombi, Super G und Slalom. Es bleibt abzuwarten, ob Miller diese teilweise leichtfertig weggeworfenen Chancen auf Olympia-Gold nicht eines Tages Leid tun werden. Der Titel „König der Nacht“ ist dem 28-Jährigen jedoch sicher. Auch Kombi-Olympiasieger Ted Ligety war nach einem Einfädler ebenso wie der Lohberger Alois Vogel im Finale nicht mehr dabei. Felix Neureuther aus Partenkirchen ereilte dieses Schicksal im zweiten Lauf. Erstmals seit 1984 bleibt die deutsche Olympia-Mannschaft (Damen und Herren) ohne Alpin-Medaille. Das Schweizer Trio hatte alle Chance auf Spitzenplätze schon im ersten Lauf mit Rückständen von 1,8 bis 2,85 Sekunden vergeben. Marc Berthod, der das Finale eröffnen durfte, fuhr trotz eines groben Schnitzers im 2. Lauf nur einen Hundertstel hinter Benjamin Raich die zweitbeste Zeit und verbesserte sich in der Schlussrangliste immerhin um 16 Plätze auf den 14. Rang. Unmittelbar dahinter klassierte sich Silvan Zurbriggen, der sich seinerseits um neun Positionen zu steigern vermochte. Daniel Albrecht schied leider aus.

Gold für Julia Mancuso im Olympischen Riesenslalom

Das letzte alpine Frauen-Rennen von "Torino 2006" hat ein unerwartetes Siegertrio gebracht. Julia Mancuso hat bei den Olympischen Winterspielen die Goldmedaille im alpinen Riesenslalom gewonnen. Die Amerikanerin setzte sich in Sestriere in 2:09,19 Minuten durch. "Ich habe gewusst, ich kann es. Ich gehe immer raus, um zu gewinnen. Aber ich hätte nicht gedacht, dass ich heute als Olympiasiegerin schlafen gehe", sagte Mancuso. Tanja Poutiainen aus Finnland hatte auf dem Silberrang 0,67 Sekunden Rückstand. Dritte wurde die Schwedin Anna Ottoson, die von Platz 13 im ersten Lauf noch nach vorne fuhr. Anja Pärson, zur Halbzeit noch Zweite, wurde nur Sechste und die mit Nummer eins gestartete Favoritin und dreifache Saisonsiegerin Maria-Jose Rienda (ESP) kam vor den Augen des extra angereisten spanischen Prinzen Felipe mit fast drei Sekunden Rückstand über Rang 13 nicht hinaus. Titelverteidigerin Janica Kostelic trat krankheitsbedingt gar nicht an. Es war dies das erste alpine Rennen bei diesen Winterspielen, in dem Österreich ohne Medaille geblieben war. Beste ÖSV-Läuferin wird Nicole Hosp, die den 3. Rang nur um 0,33 Sekunden verpasst und Vierte wird. "Platz vier ist natürlich immer ein 'Kaas', nicht schon wieder", ärgerte sich die Bichlbacherin, fand dann aber doch versöhnliche Abschiedsworte. "Das eine Auge weint, das andere glänzt aber silbern", so Hosp. Kathrin Zettel belegt Rang 7, Schild wird 7. Kirchgasser scheidet im 2. Lauf aus. Martina Ertl-Renz fiel von Platz fünf noch auf den 15. Rang zurück. Annemarie Gerg schied im zweiten Lauf aus. Auch das Swiss 2 Frauen Team machte eine Berg und Talfahrt. Auch wenn sich Fränzi Aufdenblatten nach einem verpatzten Auftritt im ersten Lauf, im Finale wenigstens um 12 Plätze noch in den 16. Rang verbesserte, ging Nadia Styger den umgekehrten Weg. Nach halbem Pensum hatte sie noch mit Rang 8 überrascht wurde aber im Finallauf ins "Niemandsland" der Rangliste auf Position 24 durchgereicht. Die Top 10 Rennläuferinnen beim Olympia Riesenslalom der Damen 2006: 1. Julia Mancuso (USA) 2:09,19. 2. Tanja Poutiainen (FIN) 0,67 zurück. 3. Anna Ottosson (SWE) 1,14. 4. Nicole Hosp (AUT) 1,47. 5. Geneviève Simard (CAN) 1,54. 6. Anja Pärson (SWE) 1,77. 7. Kathrin Zettel (AUT) 2,16. 8. Nadia Fanchini (ITA) 2,27. 9. Ana Drev (SLO) 2,48. 10. Maria Pietilä-Holmner (SWE) 2,50.

Anja Pärson holt Goldmedaille im Slalom

Anja Pärson hat bei den Olympischen Winterspielen den alpinen Slalom gewonnen. Die Schwedin setzte sich in Sestriere in 1:29,04 Minuten durch und holte sich ihre allererste Goldmedaille ab. Dass ihr dies im Slalom glückte, machte den Erfolg umso schöner. Gold in dieser Disziplin hatte schon Wochen vor der Anreise nach Italien in ihrer Wunschliste ganz oben gestanden. "Wenn ich auswählen könnte, wäre mir Slalom-Gold am liebsten", hatte das Kraftpaket aus Tärnaby gesagt. Der Traum wurde nun Wirklichkeit: Anja Pärson ist die erste Olympiasiegerin im Slalom, ja die einzige Medaillengewinnerin aus Schweden in dieser Sparte überhaupt. Nicole Hosp aus Österreich hatte auf dem zweiten Rang 0,29 Sekunden Rückstand. Die Erleichterung über ihre erste Olympiamedaille war der 22-jährigen Bichlbacherin anzusehen. "Ich habe mir sehr gewünscht, dass ich hier eine Medaille gewinne. Im Riesentorlauf habe ich jetzt nichts mehr zu verlieren." Die Bronzemedaille ging an deren Teamkollegin Marlies Schild. Die Salzburgerin legte im zweiten Durchgang einen tollen Lauf hin und fuhr vor den Augen von Freund Benjamin Raich von Platz sechs in die Medaillenränge. "Ich war relativ weit hinten, musste also alles riskieren. Der Lauf war wieder nicht optimal und die Sicht nicht gut. Deshalb bin ich auch mit Bronze überglücklich. Mit zwei Medaillen kann ich mich wirklich nicht beklagen", sagte Schild nach einer innigen Umarmung von ihrem „goldigen Freund“ Benjami Raich. Janica Kostelic musste sich mit Rang 4 bescheiden. Damit musste sich Janica Kostelic nach fünf Jahren erstmals wieder in einem Slalom bei Grossveranstaltungen geschlagen geben; neben dem Olympiasieg 2002 hatte sie sich auch an den Weltmeisterschaften 2003 und 2005 den Titel gesichert. Pech hatte Michaela Kirchgasser. Die 20-Jährige fällt nach Rang drei im zweiten Durchgang auf den 5. Platz (1:24) zurück. "Drei so depperte Fehler, das tut schon ein bissl weh", ärgerte sich die Filzmoserin. "Da wäre mehr drin gewesen, andererseits hätte ich vorher nicht gedacht, dass ich hier um Medaillen mitfahre." Pech hatte Kathrin Zettel: Die 19-jährige Niederösterreicherin war bei der ersten Zwischenzeit überlegen voran, musste dann allerdings nach einem schweren Fehler zurücksteigen und wurde wegen eines Torfehlers disqualifiziert. Annemarie Gerg kam in 1:30,89 Minuten als beste Deutsche auf Platz sieben. Monika Bergmann-Schmuderer wurde in 1:31,84 Minuten 15. Martina Ertl-Renz war im ersten Durchgang ausgeschieden. Beste der enttäuschenden "Azzurre" wurde Chiara Costazza mit Platz acht. Damit droht den italienischen Alpinen eine Olympia-Nullnummer. Die letzte Hoffnung liegt nun auf den Schultern von Giorgio Rocca. Aus Sicht von Swiss-Ski brachte das zweitletzte Frauen-Rennen dieser Spiele eine bittere Premiere. Erstmals wurde ein alpines Rennen ohne Schweizer Beteiligung ausgetragen. Die Top 10 Rennläuferinnen beim Olympia Slalom 2006: 1. Anja Pärson (SWE) 1:29,04. 2. Nicole Hosp (AUT) 0,29 zurück. 3. Marlies Schild (AUT) 0,75. 4. Janica Kostelic (CRO) 0,90. 5. Michaela Kirchgasser (AUT) 1,24. 6. Tanja Poutiainen (FIN) 1,75. 7. Annemarie Gerg (GER) 1,85. 8. Chiara Costazza (ITA) und Therese Borssen (SWE) 2,04. 10. Sarah Schleper (USA) 2,34.

Michaela Dorfmeister SUPER G Olympiasiegerin 2006

Das gab es noch nie! Zwei österreichische Alpin-Goldmedaillen an einem Tag! Michaela Dorfmeister krönte sich zur Doppel-Olympiasiegerin! Nach Gold in der Abfahrt gewinnt die Niederösterreicherin in San Sicario mit einer Zeit von 1:32,47 auch den Super G. Mit ihrer zweiten Goldenen verabschiedet sich Michael Dorfmeister von Olympia in Turin. Ihre Karriere beschließt die frisch gekürte „Speed-Queen“ am Saisonende. Ihre Bilanz aus insgesamt sechs Olympia-Teilnahmen: zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze. Dementsprechend groß war der Jubel bei der frisch gebackenen Doppel-Olympiasiegerin: „Ich habe das noch gar nicht realisiert. Die Emotionen werden erst später kommen. Ich habe eine tadellose Fahrt erwischt, der Ski ist gegangen wie die Hölle, ich konnte ihn kaum bändigen.“ Auf den zweiten Platz fuhr mit einem Rückstand von 0,27 Sekunden, die durch eine Erkältung geschwächte Kroatin Janica Kostelic. Auch bei Alexandra Meissnitzer, die mit einem Rückstand von knapp sechs Zehntel Bronze eroberte, herrschte Riesenfreude: „Das ist für mich sensationell. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit den eher schwereren Gegnerinnen mithalten konnte.“ Kelly Vanderbeek aus Kanada platzierte sich auf Rang 4 und verpasste Bronze um drei Hundertstel Sekunden. Fünf Tage nach ihrem Silber-Coup in der Abfahrt wuchs die Schweizerin Martina Schild ein zweites Mal über sich hinaus. Die Grindelwalderin, schrammte mit Platz 5 nur knapp an einem neuerlichen Husarenstück, sprich einer zweiten Medaille vorbei; zu Bronze fehlten ihr lediglich 27 Hundertstel. "Natürlich bin ich ein wenig enttäuscht", sagte die abermals bestklassierte Schweizerin. "Im oberen Streckenteil wäre sicher etwas mehr dringelegen." Die drei arrivierten Weltcup-Fahrerinnen von Swiss-Ski blieben deutlich geschlagen. Total von der Rolle war Nadia Styger. Die nach ihrem Sieg in Aspen (USA) zu den Favoritinnen gezählte Schwyzerin fand sich im Klassement mit über drei Sekunden Rückstand auf Platz 35 wieder. Die durch ihre Rückenprobleme gehandicapte Sylviane Berthod wurde 15., Fränzi Aufdenblatten wurde 17. Auch die Österreicherin Renate Götschl blieb mit Platz 25 weit hinter ihren Erwartungen und war bitter enttäuscht: „Ich weiß nicht, was los war. Es ist hier ja nur ein In-der-Hocke-Fahren. Ich war zu langsam, habe nicht gewonnen, bin nicht auf dem Stockerl, alles andere ist unwichtig. Ich kann mir das nicht erklären.“ Götschl kündigte an, dass sie nicht beim Weltcup-Finale dabei sein wird: „Das war wahrscheinlich mein letztes Rennen. Mein Knie ist verletzt, es ist ein Band gerissen.“ Olympia-Debütantin Andrea Fischbacher aus Österreich belegte den 13. Rang. Die deutsche Petra Haltmayr wurde in 1:33,50 Minuten Neunte. Martina Ertl-Renz kam in 1:34,03 Minuten nicht unter die besten 15. Die Top 10 Rennläuferinnen beim Olympia Super G der Damen 2006: 1. Michaela Dorfmeister (AUT) 1:32,47. 2. Janica Kostelic (CRO) 0,27 zurück. 3. Alexandra Meissnitzer (AUT) 0,59. 4. Kelly Vanderbeek (CAN) 0,62. 5. Carole Montillet-Carles (FRA) 0,84. 6. Martina Schild (SUI) 0,86. 7. Lindsey Kildow (USA) 0,95. 8. Lucia Recchia (ITA) 1,01. 9. Petra Haltmayr (GER) und Emily Brydon (CAN) 1,03.

Benjamin Raich holt Gold im Riesenslalom

Feiertag in ÖsterRAICH. Benjamin Raich ist der Olympiasieger 2006 im Riesenslalom. Mit einem entfesselten Lauf im zweiten Durchgang schaffte der 28-jährige Pitztaler den Sprung von Platz fünf an die Spitze und lies sich die Goldmedaille nicht mehr nehmen. "Ich bin überglücklich und sprachlos. Auf diesen Moment habe ich mein ganzes Leben hingearbeitet", so der 27-Jährige Raich nach seinem Triumph. Mit einem hauchdünnen Rückstand von 0,07 Sekunden sicherte sich der Franzose Joel Chenal die Silbermedaille und bescherte Frankreich die erste "Riesen"-Medaille seit Jean-Claude Killys Sieg 1968 in Grenoble. Hermann Maier holt mit Bronze seine 2. Medaille bei diesen Spielen. Der Rückstand des "Herminator" betrug nur 0,16 Sekunden was Maiers Medaillenfreude etwas trübte: „Die Bronzemedaille strahlt schön, aber die paar Hundertstel ärgern mich so wie nach dem Super-G. Im Endeffekt war das Glück nicht auf meiner Seite. Meine beiden Fahrten waren nicht perfekt. Nach dem Unfall ist das, was ich erreicht habe, wunderbar, aber es steckt noch mehr drin." Francois Bourque (Kanada), der nach dem ersten Lauf noch in Führung lag, musste sich mit dem undankbaren vierten Platz begnügen. Der Drittplatzierte nach dem ersten Durchgang, Routinier Fredrik Nyberg, landete auf dem fünften Rang. Weit von einem Podestplatz entfernt blieb die einzige Medaillenhoffnung der „Azzurri“: Massimiliano Blardone wurde mit einer enttäuschenden Vorstellung bis auf Platz 11 durchgereicht. Ein deutliches Lebenszeichen gab US-Boy Bode Miller im zweiten Durchgang von sich: Dank einer enormen Leistungssteigerung gegenüber dem Vormittag konnte er bis auf Endrang sechs vorfahren. Rainer Schönfelder erreichte Platz acht, Stephan Goergl schied bei seinem Olympia-Debüt im zweiten Durchgang aus. Welchen Stellenwert der Skialpinsport in Österreich hat, zeigte die Anwesenheit von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, der im Ziel den Österreichern die Daumen drückte: „Es war eine Zitterpartie. Benjamin Raich hat die Niederlagen bei der Kombination weggesteckt und verdient gewonnen, es war eine großartige Leistung auf einer extrem schweren Piste. Ich will auch dem Hermann Maier zu seiner Bronzemedaille gratulieren.“ Das Schweizer Quartett von Swiss-Ski vermochte den Schwung aus den erfolgreichen Vorstellungen in den Speed-Disziplinen und in der Kombination nicht mitzunehmen und war schon nach halbem Pensum aus dem Kampf um die Medaillen eliminiert. Auf dem Hang, auf dem Michael von Grünigen 1997 seinen ersten WM-Titel errungen hatte, war Didier Défago im 14. Rang, 2,60 Sekunden hinter Raich, am Ende noch der Beste. Didier Cuche (19.) büsste sogar über 4,3 Sekunden ein. Der einzige Starter des DSV Team, Felix Neureuther war bereits im ersten Durchgang ausgeschieden. Die Top 10 Rennläufer beim Olympia Riesenslalom 2006: 1. Benjamin Raich (AUT) 2:34,00. 2. Joel Chenal (FRA) 0,07 zurück. 3. Hermann Maier (AUT) 0,16. 4. François Bourque (CAN) 0,92. 5. Frederik Nyberg (SWE) 1,05. 6. Bode Miller (USA) und Aksel Lund Svindal (NOR) 1,06. 8. Rainer Schönfelder (AUT) 1,64. 9. Kalle Palander (FIN) 1,82. 10. Thomas Grandi (CAN) 1,88.

Kostelic holt Gold in der Kombination

Duplizität der Ereignisse: Am selben Tag wie Kjetil Andre Aamodt bei den Herren hat auch Janica Kostelic als erste alpine Skirennläuferin die vierte alpine Goldmedaille gewonnen. "Ich zitterte von Beginn weg. Bis zur Ziellinie war es eine sehr lange Zeit. Doch jetzt habe ich Gold, das reicht mir, das war mein Ziel hier bei den Spielen. Damit bin ich glücklich. Normalerweise widme ich meine Medaillen niemandem. Doch wie alle wissen, hatten wir Krieg in Kroatien. Daher widme ich diese Medaille dem kroatischen Volk", betonte Kostelic. Die 24-jährige Kroatin (2:51,08 Minuten) setzte sich in der Kombination nach zwei Slalomdurchgängen und der abschließenden Abfahrt mit 50 hundertstel Sekunden vor der Österreicherin Marlies Schild durch. Mitfavoritin Anja Pärson (2:51,63) aus Schweden musste sich wie in der Spezial-Abfahrt mit Bronze begnügen. Die sonst so freundliche Athletin nahm es mit versteinertem Gesicht zur Kenntnis und starrte böse in die untergehende Sonne. "Es ist wie zu gewinnen und Letzte zu werden", sagte Pärson zum Vergleich ihrer beiden Bronzemedaillen. "Ich bin hierher gekommen, um Olympiasiegerin zu werden und habe eine weitere Chance vergeben. Ich habe es verloren, weil die Abfahrt nicht schon am Freitag war." Auch der Rest der ÖSV-Damen schlug sich hervorragend. Kathrin Zettel, Nicole Hosp und Michaela Kirchgasser schrammen mit den Plätzen vier, fünf und sechs aber am Podest vorbei. Martina Ertl-Renz kam in 2:54,28 Minuten auf Platz sieben. Monika Bergmann-Schmuderer belegte in 2:56,80 Rang 16. Zum zweiten Mal in der Geschichte Olympischer Winterspiele fand die Kombinations-Abfahrt erst nach dem Slalom statt. Der zweite Wettkampf dieser Spiele wurde für die Fahrerinnen zur Geduldsprobe. Nach der Absage der Abfahrt am Freitag stand deren Durchführung auch am Samstag wegen Schneefalls während Stunden in der Schwebe. Nachmittags um 15.30 Uhr gings dann doch noch los; kurz vor dem Eindunkeln hatte sich Janica Kostelic als "Königin der Kombination" bestätigt. Die Top 10 Rennläuferinnen bei der Olympia Kombination 2006: 1. Janica Kostelic (CRO) 2:51,08. 2. Marlies Schild (AUT) 0,50 zurück. 3. Anja Pärson (SWE) 0,55. 4. Kathrin Zettel (AUT) 1,33. 5. Nicole Hosp (AUT) 2,13. 6. Michaela Kirchgasser (AUT) 2,40. 7. Martina Ertl (GER) 3,20. 8. Jessica Lindell-Vikarby (SWE) 4,11. 9. Julia Mancuso (USA) 4,36. 10. Brigitte Acton (CAN) 4,67.

Aamodt feiert vierten Olympiasieg und holt Super-G Gold

„Der Elch“ hat es am Samstag allen gezeigt. Kjetil-Andre Aamodt hat wie vor vier Jahren die Goldmedaille im alpinen Super-G gewonnen. Der Norweger hat zum dritten Mal nach 1992 und 2002 Olympia-Gold in der Disziplin SUPER G gewonnen. „Es ist ein unglaubliches Gefühl, hier zu gewinnen. Ich bin die Kombination nicht gefahren, vielleicht war das Glück. Wenn man hart arbeitet, kommt immer etwas zurück. Bei Großereignissen ist es immer sehr gut für mich gelaufen“, sagte der 34-jährige Aamodt, der sich am Sonntag in der Spezialabfahrt am Knie verletzt hatte und die Titelverteidigung in der Kombination nicht in Angriff nehmen konnte. Aamodt setzte sich in 1:30,65 Minuten mit 13 Hundertstelsekunden vor Nagano-Sieger Hermann Maier aus Österreich durch. Der Flachauer Maier sprach davon, Gold verloren zu haben. „Es ging besser als am Sonntag. Es war nicht schlecht, aber ich habe Gold verloren. Ich bin wirklich nicht gut gefahren. Oben war die Piste sehr unruhig, in der Mitte war es so langsam, da hätte ich Zeitung lesen können. Ich bin erst unten in Schwung gekommen, da bin ich ins Rennen hineingekommen. Es wäre mehr möglich gewesen, ich bin aber mit Silber nicht unzufrieden.“ An der Vorbereitung sollte es nicht gelegen haben. In den letzten Tagen hatte er in Hinterreit (AUT) unter der Ägide seines Trainer Andi Evers trainiert. Und Evers war in Sestriere auch der Kurssetzer des olympischen Super-G. Weitere 20 Hundertstel zurück lag Bronze-Gewinner Ambrosi Hoffmann aus der Schweiz. "Als Aamodt mit 33 Hundertsteln Vorsprung vor mir die Führung übernahm, habe ich befürchtet, dass es nochmals eng werden wird. Als dann aber Rahlves mit der 29 im Ziel und ich immer noch Zweiter war, fiel mir ein riesiger Stein vom Herzen", schilderte der Schweizer die bangen Momente. Die Bronzemedaille darf der bald 29-Jährige auch als Entschädigung für die WM 2003 sehen. In St. Moritz war er im Super-G Vierter geworden und hatte die Silbermedaille um nur vier Hundertstel verpasst. Grossanlässe sind nach wie vor die Sache des Kjetil André Aamodt - auch im hohen Rennfahrer-Alter von 34 Jahren. Das Phänomen aus dem hohen Norden sicherte sich mit dem vierten Olympiasieg seine 20. Medaille bei Titelkämpfen. Aamodt ist mit seinen vier Goldmedaillen erfolgreichster alpiner Athlet bei Olympischen Winterspielen. Im Lager der Österreicher war man trotz der Silbermedaille von Hermann Maier etwas enttäuscht: Hannes Reichelt wurde nur Zehnter (+0,74), Christoph Gruber belegt Rang 18 (+1,35) und Benjamin Raich musste sich mit Platz 20 (+1,40) begnügen. Für den Super-G waren zwei Anläufe notwendig. Der erste Versuch wurde nach Bruno Kernen mit der Startnummer 17 abgebrochen, nachdem der immer stärker einsetzende Schneefall für irreguläre Bedingungen gesorgt hatte. Die Top 10 Rennläufer beim Olympia Super G 2006: 1. Kjetil André Aamodt (NOR) 1:30,65. 2. Hermann Maier (AUT) 0,13 zurück. 3. Ambrosi Hoffmann (SUI) 0,33. 4. Erik Guay (CAN) 0,43. 5. Aksel Lund Svindal (NOR) 0,45. 6. Marco Büchel (LIC) 0,57. 7. Scott Macartney (USA) 0,58. 8. François Bourque (CAN) 0,62. 9. Daron Rahlves (USA) 0,72. 10. Hannes Reichelt (AUT) 0,74.

Michaela Dorfmeister holt Olympiagold in der Abfahrt

Michaela Dorfmeister hat bei den Olympischen Winterspielen die Goldmedaille in der alpinen Abfahrt gewonnen. Die 32-Jährige Niederösterreicherin setzte sich auf der Piste "Fraiteve Olympique" in San Sicario in 1:56,49 Minuten mit 37 Hundertstelsekunden vor der „Überraschungszweiten“ Martina Schild (Schweiz) und 64 Hundertstelsekunden vor der Schwedin Anja Pärson durch. Die neue Olympia-Siegerin war nach dem Rennen überglücklich. „Ich kann das noch gar nicht glauben. Das war immer mein Ziel, das zu erreichen. Das ist ein Wahnsinn. Ich bin überwältig, wie sich jeder mitfreut. Auf die Anja (Pärson) und die Lindsey (Kildow) war immer zu warten. Ich habe den Vorsprung gesehen und habe mir gedacht, das kann nur eine Wahnsinns-Fahrt gewesen sein. Oben haben die anderen ein wenig eine schnellere Fahrt gehabt, aber das ist komplett wurscht. Danke an meine Familie, meinen Schatz und alle, die immer hinter mir gestanden sind. Es ist ein super Tag, auch wenn die Sonne heute nicht scheint“, sagte Dorfmeister. Pech hatte dagegen ihre Teamkollegin Renate Götschl, die Edelmetall als Vierte nur um 0,07 Sekunden verpasst. Alex Meissnitzer (1,29) musste sich mit dem 8. Platz begnügen, Elisabeth Görgl schied nach einem Sturz, zum Glück unverletzt aus. Die Schweiz hat mit Martina Schild erstmals seit 1988, als Brigitte Oertli in Calgary ebenfalls Silber gewonnen hatte, wieder eine Medaillengewinnerin in der Olympia-Abfahrt. Die Grindelwalderin wandelt damit auf den Spuren ihrer Grossmutter. Hedy Schlunegger war 1948 in St. Moritz Olympiasiegerin in der Abfahrt geworden. Selbstbewusst hatte Martina Schild in den Tagen vor dem Rennen verkündet, dass für sie eine Medaille im Bereich des Möglichen liege. "Geträumt habe ich schon immer davon, einmal in einem grossen Rennen etwas Grosses erreichen zu können. Trotzdem kann ich es noch nicht so richtig glauben, dass dieser Traum nun Wirklichkeit geworden ist." Der 5. Rang von Nadia Styger war das Ergebnis einer fortlaufenden Steigerung im Vergleich zu den Trainingsvortagen. Fränzi Aufdenblatten, der im Schweizer Lager neben Martina Schild die grössten Chancen auf eine Medaille eingeräumt worden waren, vermochte dagegen die (eigenen) Hoffnungen nicht ganz zu erfüllen. Die Frohnatur aus Zermatt musste sich mit Rang 12 bescheiden. Die einzige deutsche Starterin, Petra Haltmayr aus Rettenberg, kam in 1:57,69 Minuten auf den sechsten Rang. Die Top 10 Rennläuferinnen bei der Olympiaabfahrt der Damen 2006: 1. Michaela Dorfmeister (AUT) 1:56,49. 2. Martina Schild (SUI) 0,37 zurück. 3. Anja Pärson (SWE) 0,64. 4. Renate Götschl (AUT) 0,71. 5. Nadia Styger (SUI) 1,13. 6. Petra Haltmayr (GER) 1,20. 7. Julia Mancuso (USA) 1,22. 8. Lindsey Kildow (USA) 1,29. 9. Alexandra Meissnitzer (AUT) 1,29. 10. Nadia Fanchini (ITA) 1,35.

Sensation - Ligety holt Gold in der Kombination

Den Sieg vor Augen fädelte der Österreicher Benjamin Raich im zweiten Slalom-Durchgang der Olympischen Herren-Kombination ein. Der Tiroler ging in Sestriere nach der Abfahrt und dem ersten Slalom-Lauf mit fast einer Sekunde Vorsprung in die Entscheidung. Nach dem Ausfall konnte sich der US Amerikaner Ted Ligety als Überraschungssieger der alpinen Kombination bei den Olympischen Winterspielen in Turin feiern lassen. Ligety war nach der Abfahrt nur auf Rang 32 zu finden. Mit einem entfesselten Slalom fährt er sensationell zu Gold und wurde damit Nachfolger des Norwegers Kjetil-Andre Aamodt, der wegen einer in der Spezialabfahrt erlittenen Knieverletzung passen musste. Der US Amerikaner lag nach der Abfahrt und zwei Slalomdurchgängen in 3:09,35 Minuten 53 Hundertstelsekunden vor Ivica Kostelic aus Kroatien. Kostelic holt damit die erste Männer-Medaille Kroatiens bei Winterspielen. Bronze sicherte sich der Österreicher Rainer Schönfelder mit 1,32 Sekunden Rückstand. Für den Kärntner Schönfelder war es die erste Medaille bei einem Großereignis: „Dass der Benni einfädelt, ist Pech. Aber ich freue mich sehr über Bronze. Ich habe irrsinnige Probleme im Slalom gehabt. Ich war im zweiten Lauf nicht am Limit, habe aber dennoch Fehler gemacht", erklärte Schönfelder, der am Ende immerhin nur sechs Hundertstel vor dem Schweizer Daniel Albrecht und sieben vor dem Italiener Giorgio Rocca lag. Bode Miller und Didier Defago, die Schnellsten der Abfahrt, scheiterten im ersten Durchgang. Die Top 10 Rennläufer der Männer-Kombination: 1. Ted Ligety (USA) 3:09,35. 2. Ivica Kostelic (CRO) 0,53 zurück. 3. Rainer Schönfelder (AUT) 1,32. 4. Daniel Albrecht (SUI) 1,38. 5. Giorgio Rocca (ITA) 1,39. 6. Ondrej Bank (CZE) 1,65. 7. Marc Berthod (SUI) 1,87. 8. Pierrick Bourgeat (FRA) 1,94. 9. Peter Fill (ITA) 2,86. 10. Kjetil Jansrud (NOR) 2,97.

Der Abfahrts-Olympiasieger heißt Antoine Deneriaz

Gold für Antoine Deneriaz ! Der Franzose sorgt für die Top-Sensation! Mit einer Traum-Fahrt deklassiert er den Rest des Feldes und wurde mit einem Vorsprung von 74 Hundertstel Sekunden Abfahrts-Olympiasieger 2006. Der Franzose hatte bisher drei Weltcup-Abfahrten gewonnen Zweimal in Gröden, einmal in Kvitfjell und war im Zielraum überglücklich: „Ich kann das noch gar nicht fassen. Ich hatte in dieser Woche immer ein gutes Gefühl. Ich wusste, dass ich heute sehr gut fahren kann. Ich habe gefightet und alles gegeben. Das ist der schönste Moment meiner Karriere. Es war mein großes Ziel seit ich mich letztes Jahr in Chamonix verletzt habe. Ich wusste, ich muss hart arbeiten, dass ich wieder in diese Form kommen. Man weiß nie, ob man gewinnen kann. Es gab so viele Favoriten heute, Unglaublich.“. Bitter für Michael Walchhofer der bis Startnummer 30 schon wie der Olympiasieger aussah und sich mit der Silbermedaille begnügen musste: „Ich habe sicherlich zunächst ein langes Gesicht gemacht. Aber jetzt freu ich mich schon wieder. Der Druck war riesengroß. Ich hab ihm zum großen Teil standgehalten. Deneriaz hat sicherlich einfach drauf los fahren können. Gratulation, er ist ein verdienter Sieger. Bronze geht in die Schweiz. Bruno Kernen, der auf der gleichen Strecke 1997 den WM-Titel gewonnen hatte, lag 1,02 Sekunden hinter dem Sieger. Für das Schweizer Team endete eine 16 Jahr dauernde Olympia Durststrecke. Die letzten Olympia-Medaillen in der Abfahrt hatten Pirmin Zurbriggen und Peter Müller mit dem Doppelerfolg 1988 in Calgary geholt. Der Norweger Kjetil Andre Aamodt landete auf dem undankbaren 4. Platz. Zu großen Verlierern des Tages wurden die US-Favoriten: Bode Miller und Daron Rahlves mussten ihren Traum vom Gold begraben und landeten auf den Rängen fünf und zehn. Der nach einer Grippe sichtlich noch geschwächte ÖSV-Superstar Hermann Maier (+1,20) landete auf Rang sechs, "Titelverteidiger" Fritz Strobl aus Kärnten (+1,32), Olympiasieger 2002 in Salt Lake City, wurde Achter. Deutsche Rennfahrer waren nicht am Start !

Janica Kostelic gewinnt Slalom von Ofternschwang

Janica Kostelic feierte nach Siegen in Abfahrt, Super G, Kombination und Riesenslalom heute ihren ersten Saisonsieg im Slalom und hat damit erst als zweite Dame der Weltcup-Geschichte in einer Saison alle fünf Disziplinen gewonnen! Im Schatten der Kroatin überzeugen die ÖSV-Damen. Zettel als Zweite und Schild als Dritte stehen neuerlich am Podest - Michaela Kirchgasser darf als Vierte über ihr bestes Ergebnis jubeln. Pech für Niki Hosp, sie scheidet auf dem Weg zu einem Top-Platz nach einem Torfehler aus. Für einen Lichtblick beim DSV sorgt Annemarie Gerg als Fünfte. Die zur Halbzeitführende Anja Pärson war bei der Zwischenzeit noch hauchdünn voran - aber dann ein kurzer Verschneider und das Aus nach einem Torfehler. Die Schwedin konnte in den Riesenslaloms von Ofterschwang Boden gut machen. Aber im Slalom rückt Janica Kostelic die Verhältnisse wieder zu Recht und baute den Vorsprung wieder auf 261 Punkte aus. Im Slalom-Weltcup hat Janica Kostelic mit ihrem ersten Saisonsieg nun die alleinige Führung übernommen. Marlies Schild ist mit 40 Punkten Rückstand erste Verfolgerin. Zettel liegt als Dritte bereist 150 Punkte zurück. Nun steht alles im Zeichen der fünf Ringe. Erste Damen-Entscheidung ist am 15. Februar die Damen-Abfahrt.

Ofterschwang: Pärson und Rienda ex aequo

Der zweite Weltcup-Riesenslalom der Frauen in Ofterschwang hat zwei Siegerinnen: In einem spannenden Finish waren Anja Pärson und Maria Jose Rienda-Contreras, die nach dem ersten Durchgang noch geführt hatte, am Ende in insgesamt 2:22,18 Minuten zeitgleich. "Es war wirklich schwierig, die Führung nach dem ersten Lauf zu behalten, aber ich habe mich gut konzentrieren können. Als ich im Ziel die Zuseher hörte, wusste ich, dass ich es geschafft habe. Einfach toll", jubelte die Spanierin. Auch die zweite Siegerin war freilich mit ihrer Leistung zufrieden: "Ich bin einfach froh darüber, dass ich derzeit gut fahre. Gemeinsam auf der obersten Stufe zu stehen, ist immer eine spezielle Sache." Rang drei sicherte sich, mit einem Rückstand von 0,09 Sekunden die US-Amerikanerin Julia Mancuso. Als beste ÖSV-Starterin belegte Michaela Kirchgasser hinter der Kanadierin Genevieve Simard den fünften Platz. "Eineinhalb Durchgänge war es sehr gut, dann habe ich mich aber im Zielhang ein bissl eingebremst", gestand die die 20-jährige Salzburgerin, die endlich ihren Ruf als bloßes Talent loswerden will. "Beste Österreicherin zu sein, tut sehr, sehr gut. Vielleicht klappt's ja auch endlich mal mit dem Stockerl." Nicole Hosp wurde Siebte, Kathrin Zettel schied im ersten Durchgang aus. "Zu viel am Innenski und dann auch noch eine Eisplatte erwischt", erzählte Zettel. Die 19-Jährige steckte den Ausfall aber nach außen hin locker weg. "So etwas passiert halt, wenn man am Limit fährt. Jetzt freue ich mich erst einmal auf den Slalom." Beste Deutsche war überraschend Kathrin Hölzl aus Bischofshofen, die in 2:24,24 Minuten Rang 12 belegte. Martina Ertl-Renz kam in 2:25,06 Minuten nur auf den 19. Platz. Nachdem sich 24 Stunden zuvor keine Schweizerin für den zweiten Durchgang qualifiziert hatte, gelang im zweiten Anlauf eine deutliche Steigerung. Fränzi Aufdenblatten schaffte mit der hohen Nummer 55 als 27. die Qualifikation für den zweiten Lauf, danach steigerte sie sich auf den 22. Schlussrang, ihrer bisher besten Saison-Klassierung im Riesenslalom. Nadia Styger, am Vortag enttäuschende 50., sammelte als 27. ebenfalls ein paar Weltcuppunkte. Die mit Fieber angetretene Janica Kostelic verpasste nach einer völlig verpatzten Fahrt mit vielen Fehlern die Qualifikation für den zweiten Lauf. In der Weltcup-Gesamtwertung liegt sie allerdings noch immer 161 Punkte vor Pärson. Die Top 10 Rennläuferinnen beim Samstag Riesenslalom der Damen in Ofterschwang: 1. Anja Pärson (SWE) und Maria José Rienda Contreras (ESP) 2:22,18. 3. Julia Mancuso (USA) 0,09 zurück. 4. Geneviève Simard (CAN) 0,66. 5. Michaela Kirchgasser (AUT) 1,05. 6. Maria Pietilä-Holmner (SWE) 1,15. 7. Nicole Hosp (AUT) 1,40. 8. Anna Ottosson (SWE) 1,61. 9. Sarah Schleper (USA) 1,73. 10. Christina Lustenberger (CAN) 1,81.

„Mister Kombi“ Raich gewinnt auch in Chamonix

Österreichischer Doppelsieg bei der Superkombination in Chamonix. Benjamin Raich, gewinnt mit einem Vorsprung von 83 Hundertstel Sekunden vor seinem Teamkollegen Rainer Schoenfelder und dem US Amerikaner Bode Miller (+0,99). Hinter dem US-Star belegten Michael Walchhofer und der Schweizer Didier Defago (jeweils +1,12) zeitgleich Rang vier. Der nach der Abfahrt führende Norweger Kjetil-Andre Aamodt wird nach einem schlechten Slalomlauf noch auf Rang acht durchgereicht, ihm fehlen am Ende 1,34 Sekunden auf Raich. Mit dem Sieg baut der Tiroler seine Führung im Gesamt-Weltcup weiter aus. Hermann Maier verzichtete, nach Platz 2 in der Abfahrt, auf den Start beim Kombinationsslalom. Für den Sieger der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen vor einer Woche ist der Verzicht "ein bisserl ein Protest" gegen die "unglaublich altmodische" Art der Kombination. Die Abfahrtsstrecke sei so leicht, dass die Slalomspezialisten kaum Zeit verlieren, während der Slalom-Durchgang extrem lang sei. Schock-Meldung im Schweizer Team um Bruno Kernen: Beim Slalom musste sich der beste Schweizer Abfahrer dieses Winters in der Super-Kombi von Chamonix nur gerade von Kijetl Andre Aamodt um 9 Hundertstel geschlagen geben. Doch nach seinem 2. Rang begann sein Knie zu schmerzen. Während der Fahrt hatte Kernen einen Schlag aufs Knie erhalten. Meniskus-Quetschung hieß die erste Diagnose. Kernen reiste sofort aus dem französischen Olympia-Ort von 1924 ab und begab sich nach Sion ins Spital. Dort wird nach einer MRI-Untersuchung genau bezeichnet werden können, wie schlimm die Verletzung ist. Die Top 10 Rennfahrer bei der Superkombi von Chamonix: 1. Benjamin Raich (AUT) 2:36,48. 2. Rainer Schönfelder (AUT) 0,83 zurück. 3. Bode Miller (USA) 0,99. 4. Michael Walchhofer (AUT) und Didier Défago (SUI) 1,12. 6. Andrej Sporn (SLO) 1,16. 7. Pierrick Bourgeat (FRA) 1,30. 8. Kjetil Andre Aamodt (NOR) 1,34. 9. Silvan Zurbriggen (SUI) 1,50. 10. Ted Ligety (USA) 1,63.

Rienda Contreras gewinnt Riesenslalom in Ofterschwang

Maria Jose Rienda-Contreras hat den ersten von zwei Weltcup-Riesenslaloms in Ofterschwang gewonnen. Die Olympia-Favoritenrolle macht Contreras kein Kopfweh. "Ich bin derzeit einfach so super drauf. Ich hoffe, das bleibt so." Für die 30-jährige Spanierin war es der 2. Weltcup-Sieg der Saison. Mit 2:19,52 Min. siegte sie vor der Schwedin Anja Pärson und Kathrin Zettel aus Österreich. "Nicht unbedingt das, was ich mag", sagte "Leichtgewicht" Zettel. "Aber die Piste war derart perfekt, dass es ein Riesenspaß war, hier zu fahren", strahlte die Niederösterreicherin, die sich nach Platz drei im "siebenten Himmel" fühlte. Und das nach zuletzt zwei Ausfällen in Folge. "Deshalb habe ich im ersten noch gebremst und erst im zweiten angegriffen." Auch die anderen ÖSV-Damen zeigten sich im vorletzten Riesenslalom vor Olympia in Form. Cortina-Siegerin Nicole Hosp verpasste als Vierte das Podest knapp. Michaela Kirchgasser sicherte sich Rang 9 und wahrt damit ihre Chance auf das 4. Olympia-Ticket im RTL. Andrea Fischbacher wird 13., Marlies Schild 14. Im sechsten Riesenslalom des Winters schaffte zum zweiten Mal keine Schweizerin den Vorstoss in den Finaldurchgang. Fränzi Aufdenblatten, mit der Nummer 61 gestartet, scheiterte als 33. nur um vier Hundertstel. Nadia Styger jedoch, mit der 31 gestartet und damit die einzige Schweizerin mit einer einigermassen tiefen Nummer. Letzte Woche in Cortina war die Schwyzerin immerhin 16. geworden, doch der 50. Platz von Ofterschwang kam einem herben Rückschlag gleich. Die Lenggrieserin Martina Ertl-Renz wurde als beste Deutsche 21. Kathrin Hölzl aus Bischofswiesen kam auf Platz 23, Caroline Fernsebner aus Ramsau erreichte Rang 26, und Annemarie Gerg beendete das Rennen als 29. Veronika Staber konnte sich nicht fürs Finale qualifizieren. Die Top 10 Rennläuferinnen beim Riesenslalom von Ofterschwang ( Ersatzrennen für Maribor): 1. Maria José Rienda Contreras (ESP) 2:19,52. 2. Anja Pärson (SWE) 0,64 zurück. 3. Kathrin Zettel (AUT) 0,84. 4. Nicole Hosp (AUT) 1,16. 5. Anna Ottosson (SWE) 1,37. 6. Nadia Fanchini (ITA) 1,41. 7. Tina Maze (SLO) 1,47. 8. Allison Forsyth (CAN) 1,62. 9. Michaela Kirchgasser (AUT) 1,66. 10. Julia Mancuso (USA) 1,78.

Hosp holt sich Sieg im Riesenslalom in Cortina

Die Österreicherin Nicole Hosp gewinnt den Riesenslalom der Damen in Cortina d’Ampezzo vor der Kanadierin Genevieve Simard und ihrer Teamkollegin Elisabeth Görgl. Hosp, die nach dem 1. Durchgang noch auf Rang lag, holte somit den ersten Riesentorlauf Sieg für Österreich in dieser Saison und kehrte damit nach mehr als zwei Jahren Pause wieder auf das Siegerpodest zurück.: "Ich hab in letzter Zeit schon sehr gut trainiert. Ich hab mich im RTL schon sehr gut gefühlt. Gerade im Hinblick auf Olympia ist mir ein Riesen-Stein vom Herzen gefallen, ich bin überglücklich, es hat mir die Tränen rausgedrückt. Vor Olympia ist das natürlich super. Die schnellen Disziplinen in den letzten Wochen haben mir sehr gut getan". Fischbacher und Kirchgasser komplettieren den ÖSV-Erfolg mit den Rängen neun bzw. zehn. Die zur Halbzeit Führende Spanierin M.J. Rienda Contreras schied nach einem Torfehler aus. Renate Götschl, die Abfahrtssiegerin von Samstag, war wie Zettel bereits im ersten Durchgang ausgeschieden. Die Steirerin zog sich bei ihrem spektakulären Abflug Prellungen am ganzen Körper zu. "Bis auf den Oberkörper tut mir alles weh, auch das Knie schmerzt ein bisschen, aber das ist nicht tragisch. Ich habe jetzt zwei Tage Pause, dann wird es schon wieder", meinte Götschl. Die Schweizerinnen Nadia Styger und Fränzi Aufdenblatten schlugen sich achtbar, schafften in ihrer dritten Disziplin immerhin Saisonbestleistungen mit den Plätzen 14 bzw. 24 und holten zum zweiten Mal in diesem Winter Weltcup-Punkte im Riesenslalom. Die Deutsche Martina Ertl-Renz fährt weiter hinterher und platzierte sich mit einem Rückstand von 2,31 Sekunden nur auf dem 16. Platz. "Das bereitet einem schon einige schlaflose Stunden. Es funktioniert einfach nicht, da muss ich Geduld haben", sagte Ertl-Renz, die gerade in ihrer Spezialdisziplin auf ein besseres Abschneiden hoffte. Noch schlechter machte es Annemarie Gerg: Sie schied im ersten Lauf aus. Anja Blieninger sammelte als 23. ebenso Weltcup-Punkte wie Kathrin Hölzl als 25. Die Top 10 Fahrerinnen beim Riesenslalom der Damen in Cortina d’Ampezzo: 1. Nicole Hosp (AUT) 2:33,51. 2. Geneviève Simard (CAN) 0,31 zurück. 3. Elisabeth Görgl (AUT) 0,57. 4. Allison Forsyth (CAN) 0,60. 5. Julia Mancuso (USA) 0,87. 6. Anja Pärson (SWE) 1,02. 7. Janica Kostelic (CRO) 1,20. 8. Andrea Fischbacher (AUT) 1,72. 9. Michaela Kirchgasser (AUT) 1,90. 10. Denise Karbon (ITA) 1,92.

Gruber gewinnt Super G in Garmisch Partenkirchen

Christoph Gruber gewinnt mit einem Vorsprung von 82 Hundertstel Sekunden den Super-G von Garmisch-Partenkirchen. Wie schon 2002 bei Olympia in Salt Lake City, 2003 bei der WM in St. Moritz und 2005 bei der WM in Bormio springt Christoph Gruber in Garmisch noch auf den Olympia-Zug auf. Zweiter wurde überraschend der US Amerikaner Scott Macartney der mit der Nummer 1 ins Rennen ging: "Die niedrige Startnummer hat mir sicher sehr geholfen. Ich kann es fast noch nicht fassen, dass ich wirklich Zweiter bin. Ich fühle mich sensationell und habe für Olympia viel Selbstvertrauen." Als Dritter schaffte Kjetil-Andre Aamodt aus Norwegen den Sprung auf das Podest. Der Norweger ist reif für eine Eintragung ins "Guiness-Buch der Weltrekorde": Als erster Fahrer der Weltcup-Geschichte bringt er es auf 438. Starts. Für Garmisch-Abfahrtssieger Hermann Maier reicht es bei seinem 200. Weltcup-Einsatz für den vierten Platz (0,88). Michael Walchhofer (5.), Hannes Reichelt (9.) und Andreas Schifferer (10.) machen die gute ÖSV-Teamleistung komplett. Im Schweizer Team fehlten Bruno Kernen (7.) und Didier Défago (8.) 15 beziehungsweise 16 Hundertstel zu Rang 3. Neben den beiden vermochten die weiteren Schweizer Trümpfe nicht zu überzeugen. Didier Cuche, der auf der Kandahar-Piste im Super-G schon zweimal Zweiter und einmal Dritter war, musste sich mit Platz 19 zufrieden geben. Ambrosi Hoffmann, in Val Gardena Dritter und in drei der vier voran gegangenen Super-G jeweils der beste Schweizer, ist sogar nur an 22. Stelle zu finden, unmittelbar vor Tobias Grünenfelder. Für den DSV konnte sich Andreas Ertl (SC Lenggries) mit Startnummer 53 in dieser Saison erstmals Weltcuppunkte sichern. Im Endklassement landete der 30-Jährige auf dem 25. Rang. Die Top 10 Rennläufer beim Super G der Herren in Garmisch Partenkirchen: 1. Christoph Gruber (AUT) 1:26,52. 2. Scott Macartney (USA) 0,82 zurück. 3. Kjetil André Aamodt (NOR) 0,85. 4. Hermann Maier (AUT) 0,88. 5. Lasse Kjus (NOR) 0,89. 6. Michael Walchhofer (AUT) 0,98. 7. Bruno Kernen (SUI) 1,00. 8. Didier Défago (SUI) 1,01. 9. Hannes Reichelt (AUT) 1,03. 10. Andreas Schifferer (AUT) 1,04.

Renate Götschl gewinnt in ihrem „Wohnzimmer“

Die Österreicherin Renate Götschl gewinnt die Abfahrt auf der "Olimpia delle Tofane", in Cortina d’Ampezzo in einer Zeit von 1:09,64 Min vor der US Amerikanerin Julia Mancuso und der Österreicherin Elisabeth Görgl. Mit ihrem ersten Saisonsieg schreibt die „Königin von Cortina“ Geschichte, als erste Läuferin kann Götschl an einem Ort neun Weltcup-Rennen gewinnen. Bisher teilte sie sich den Spitzenplatz in dieser Statistik mit Ingemar Stenmark. "Ich freue mich riesig. Ich bin froh, dass ich wieder die Leistung bringe, zu der ich fähig bin. Und dass, wo es auf Olympia zugeht. Nach dem schlechten Start ist das heute nur schön, und damit ist es wieder ein perfekter Winter", amtete die 30-jährige Steirerin auf. Im Abfahrts-Weltcup ist die Entscheidung gefallen. Michaela Dorfmeister belegt heute Rang vier und macht 50 Weltcuppunkte. Lindsey Kildow kommt über Rang zehn nicht hinaus. Damit baut Dorfmeister den Vorsprung sogar noch aus und ist bei der letzten Abfahrt in Are nicht mehr einzuholen! "Das ist natürlich super, diese Kugel ist noch einmal ein ganz großes Ziel von mir und meinem Servicemann gewesen. Schön, dass ich es schon im Jänner fixiert habe" sagte die Niederösterreicherin, die bereits 2003 den Abfahrtsweltcup für sich entschieden hatte. Im Gesamtweltcup bleibt Janica Kostelic (Kroatien) mit 1228 Zählern vor Dorfmeister (1020).Auf der wegen Neuschnees verkürzten Strecke waren ohne den spektakulären Tofana-Schuss gute Gleitfähigkeiten gefragt. Für die Viertplatzierte Michaela Dorfmeister eine untragbare Entscheidung das Rennen zustarten: " "Traurig, dass wir so ein Rennen fahren, das ist keine Werbung für uns, damit verkaufen wir uns schlecht. Und schade, dass sich nicht alle einig waren." Fränzi Aufdenblatten wurde bei der «Sprintabfahrt» als beste Schweizerin Fünfte. Der Walliserin, die in Bad Kleinkirchheim Dritter geworden war, fehlten 28 Hundertstel zum neuerlichen Sprung unter die ersten drei. Nadia Styger, die 32 Hundertstel am 3. Platz vorbei fuhr, egalisierte als Sechste ihr Saisonbestergebnis in der Abfahrt. Wieder einmal Enttäuschen das Abschneiden des DSV Teams. Petra Haltmayr wurde in 1:10,77 Minuten 13. Isabelle Huber verpasste einen Platz unter den ersten 15 und damit das Ticket für Olympia. Die Top 10 Rennfahrerinnen bei der Abfahrt in Cortina d’Ampezzo: 1. Renate Götschl (AUT) 1:09,64. 2. Julia Mancuso (USA) 0,05 zurück. 3. Elisabeth Görgl (AUT) 0,30. 4. Michaela Dorfmeister (AUT) 0,35. 5. Fränzi Aufdenblatten (SUI) 0,58.6. Nadia Styger (SUI) 0,62. 7. Nadia Fanchini (ITA) 0,73. 8. Lucia Recchia (ITA) 0,74. 9. Lindsey Kildow (USA) 0,78. 10. Daniela Merighetti (ITA) 0,87.

Österreichisches Podest bei der Abfahrt in Garmisch
Maier siegt vor Kröll und Buder

Aus dem ÖSV-Team kamen die ersten drei der Abfahrt in Garmisch. Nach seinen angeblichen Materialproblemen im Herbst, kommt Hermann Maier doch noch in Fahrt. „Ich habe heute nicht so die Körperspannung gehabt, die Kraft in den Beinen hat etwas gefehlt. Das hab ich in der Früh schon gefühlt. Ich habe mich aber noch runtergerettet - Abschnittsweise bin ich ja sehr gut gefahren. Vielleicht war das ja das Geheimnis, dass ich schlapp war. Da hab ich nicht so hin und her fahren können. Ich habe jetzt ein paar Bilder von oben runter gesehen - das hat mich an früher erinnert. Ein paar Kurven bin ich sehr, sehr gut gefahren. Aber wie gesagt: Ein paar Kurven. Aber es war heute schon sehr, sehr gut.“ Hermann „Schlappi“ Maier gewann mit 1:57,56 vor dem Steirer Klaus Kröll (+0,27), der lange geführt hatte. Rang 3 ging an den Niederösterreicher Andreas Buder (+0,28), der nach seinem 8. Rang in Kitzbühel seine Leistung noch verbesserte und zum ersten Mal aufs Siegespodest klettern durfte. „Mir hat es hier von Anfang an getaugt. Ich habe gewusst, dass ich hier schnell Ski fahren kann. Ich wusste, dass es extrem schlagig wird. Aber wir haben das perfekte Material für diese Bedingungen. Oben bin ich nicht richtig ins Fahren gekommen. Aber im Mittelteil hab ich risikiert - und es ist mir aufgegangen.“ Damit haben Kröll und Buder neben Strobl (Titelverteidiger), Walchhofer und Maier natürlich die besten Chancen auf einen Olympiastartplatz in Turin. Senationell platzierte sich in Garmisch der Amerikaner Steven Nyman (+0,44). Er fuhr auf den 4. Platz und schlug mit Daron Rahlves (+1,28) einen der Topfavoriten aus seinem Team, der nur 13. wurde. Kjetil Andre Aamodt (NOR +0,54), dem wir hier auch zu seiner Tochter gratulieren wollen, kommt wieder in Olympiamedaillienform und belegte Platz 5. Bruno Kernen (SUI +0,61) und Marco Büchel (LIE)  teilten sich den 6. Rang. Der zweite Schweizer in den Topten ist Ambrosi Hoffmann (+0,77) als 8. Die besten 10 wurden dann wieder von zwei Österreichern beschlossen. Michael Walchhofer (+0,98) und Fritz Strobl belegten nach tollen Zwischenzeiten ex aequo den 10. Rang. Die Showeinlage des Tages lieferte der Tiroler Christoph Gruber. Ihm schlug es die Bindung des Außenskis auf und er konnte auf einem Bein einen Sturz ins Netz vermeiden. Neben Christoph Gruber (AUT) schieden auch noch Johannes Stehle (GER), Peter Fill (ITA) und Benjamin Raich (AUT) aus. Stephan Keppler erreichte als einziger DSV-Läufer das Ziel und belegte Rang 21.  Morgen wird in Garmisch noch ein Super G ausgetragen.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M.Riedler

Anja Pärson gewinnt Super G von Cortina

Die Schwedin Anja Pärson gewinnt den Super G der Damen in Cortina d’Ampezzo vor den beiden US Amerikanerinnen Julia Mancuso (+0,34 Sek.) und Lindsey C. Kildow (+0,78). Auf dem 4 Rang folgt die Kroatin Janica Kostelic (+1,02) gefolgt von der überraschten starken 30-Jährigen Petra Haltmayr (+1,09) aus Deutschland. Ihre Teamkollegin Martina Ertl-Renz belegte mit 1,94 Sekunden Rückstand Rang 17. Starke Schneefälle hatten für einen verspäteten Rennbeginn gesorgt. Den Organisatoren gelang es trotzdem nicht, den gesamten Schnee aus der Piste zu räumen. Wer nur ein wenig von der Ideallinie abkam, landete im "Tiefschnee". Auch schlechte Sicht machte den Läuferinnen zu schaffen. Die ÖSV-Damen schaffen erstmals seit Dezember 2004 keinen Podestplatz in dieser Disziplin. Als Beste Österreicherin qualifiziert sich Alexandra Meissnitzer (+1,28) auf dem 8 Rang und holt im Super-G-Weltcup auf Michael Dorfmeister, die nur 10. wird, auf. In der morgigen Abfahrt wird "Meissi" aber passen. "In Anbetracht der Tatsache, dass ich im Moment wegen meiner Knieverletzung nicht hundertprozentig fit bin, kann ich mit diesem Platz schon zufrieden sein", meinte Meissnitzer. "Doch es wäre schöner gewesen, wenn eine von uns aufs Podest gekommen wäre." Renate Götschl belegt auf ihrer "Hausstrecke" Rang 8. "Es war ein schwieriges Rennen, in dem ich manchmal zu weit von der Linie weg war. Vor allem unten habe ich verloren, sonst wäre es sich mit dem Podest vielleicht noch ausgegangen", analysierte Götschl, die für die Abfahrt am Samstag auf ihrer Lieblingsstrecke nun ein besseres Ergebnis erhofft. Nadia Styger musste sich als schnellste Schweizerin mit dem 14. Platz begnügen. Im Gesamtweltcup führt weiter die Kroatin Janica Kostelic, die nach Rang vier auf der Tofana nun schon 238 Punkte vor Dorfmeister liegt. Titelverteidigerin Pärson hat als Drittplatzierte 307 Zähler Rückstand auf Kostelic. Die Top 10 Rennfahrerinnen beim Super G der Damen in Cortina d’Ampezzo: 1. Anja Pärson (SWE) 1:16,75. 2. Julia Mancuso (USA) 0,34 zurück. 3. Lindsey Kildow (USA) 0,78. 4. Janica Kostelic (CRO) 1,02. 5. Petra Haltmayr (GER) 1,09. 6. Carole Montillet-Carles (FRA) 1,27. 7. Alexandra Meissnitzer (AUT) 1,28. 8. Renate Götschl (AUT) 1,33. 9. Tina Maze (SLO) 1,34. 10. Silvia Berger (AUT) und Michaela Dorfmeister (AUT) 1,44.

Palander feierte 1. Saisonsieg bei der Slalomparty in Schladming

Der Finne Kalle Palander ließ sich den Sieg im Nachtslalom nicht mehr nehmen. Palander, der schon zur Pause führte, sicherte sich mit zweitbester Zeit im 2. Lauf und einer Gesamtzeit von 1:42,34 den Sieg vor rund 50 000 begeisterten Skifans. „Ungalublich! Es ist so lange her seit meinem letzten Sieg. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich mich so gut gefühlt habe nach einem Sieg. Es ist nicht so leicht, die anderen zu schlagen. Es waren kleine Dinge, die immer gefehlt haben. Und jetzt ist der Sieg wieder da!“ 2. wurde Akira Sasaki (+0,79), einer der wieder erstarkten Japaner, die jedoch weiterhin auf den ersten japanischen Slalomweltcupsieg warten müssen. Der 2. Lauf war wesentlich schneller, direkter gesteckt und das lag auch Benjamin Raich (+0,81), der doch wieder bester Österreicher wurde und sich mit Laufbestzeit im 2. Lauf vom 10. auf den 3. Platz katapultierte. „Der erste Lauf war natürlich nicht gut. Im zweiten Lauf habe ich mich gut überwinden können, habe aber unten etwas Glück gehabt. Aber es war ein schönes Rennen. Wenn man das vom ersten weg denkt, dann hätte es sicher noch besser ausgeschaut. Aber es passt schon. Ich schau nicht viel auf den Gesamtweltcup. Ich tu Rennen fahren und am Ende dann zusammen zählen.“ Hinter Benjamin Raich, der mit seinem 3. Platz die Führung im Gesamtweltcup weiter ausbaute, reihte sich der Schwede Andre Myhrer (+1,05) auf dem 4. Platz ein. Stephane Tissot (FRA +1,41) erreichte heute mit dem 5. Platz wieder ein Spitzenergebnis. 6. wurde der zweite Japaner Kentaro Minagawa (+1,47). Bester Italiener wurde nach dem Ausfall von Giorgio Rocca Patrick Thaler (ITA +1,50), der mit viertbester Laufzeit auf sich aufmerksam machte und Platz 7 erreichte. Martin Hansson (SWE +1,88), der schon im Herbst gute Ergebnisse erzielte, kam drei Wochen nach seiner Blinddarmoperation auf Rang 8. Manfred Pranger (AUT +2,06), der Sieger des Schladminger Nightraces 2005 freute sich, dass er mit zwei Sicherheitsläufen Platz 9 einfahren konnte. Die Topten vervollständigte Hannes Paul Schmid (ITA +2,12). Girogio Rocca (ITA) hatte, wie schon erwähnt, auch diesmal in Schladming kein Glück, er fädelte knapp vor dem Ziel ein und schied aus. Bernard Vajdic (SLO) konnte das Rennen ebenfalls nicht beenden. Die nächsten Weltcuprennen der Herren finden kommendes Wochenende in Garmisch Partenkirchen statt.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler

Kostelic gewinnt Super Kombi in St. Moritz

Die Kroatin Janica Kostelic hat beim alpinen Ski-Weltcup in St. Moritz die Super-Kombination gewonnen. D ie dreimalige Olympiasiegerin setzte sich in dem Wettbewerb aus verkürzter Abfahrt und Slalom in 2:15,74 Minuten vor Anja Pärson durch und hatte im Ziel einen Vorsprung von 0,45 Sekunden. Die Schwedin zeigte im oberen Teil der Strecke eine starke Fahrt aber beim Übergang ins Flache unterlief ihr ein Fehler der viel Zeit kostete. Auf dem 3. Rang platzierte sich, trotz einer schwächeren Abfahrtsleistung, etwas überraschend die US Amerikanerin Lindsey C. Kildow. Damit hat Kostelic im Gesamtweltcup wieder mehr als 200 Punkte Vorsprung auf die erste Verfolgerin Michaela Dorfmeister. Für Österreichs Damen gab es zum Abschluss des St. Moritz-Wochenendes keinen Podestplatz. Auf den Rängen vier, fünf und sechs reihen sich Nicole Hosp, Marlies Schild und Kathrin Zettel ein. Die Schweizerinnen kämpften glücklos. Nadia Styger schied nach guter Zwischenzeit ebenso aus wie Fränzi Aufdenblatten, die hart an einer Stange anschlug. Beste Schweizerin war letztlich die 23-jährige Bündnerin Jessica Pünchera, die in der Abfahrt mit Nummer 48 auf den 22. Platz gekommen war und sich danach auf den 15. Schlussrang verbesserte. Pünchera holte sich so ihre ersten Weltcuppunkte überhaupt. Als beste Deutsche kam die Lenggrieserin Martina Ertl-Renz auf den zwölften Platz. Die Top 10 Fahrerinnen bei der SUPER KOMBI in St. Moritz: 1. Janica Kostelic (CRO) 2:15,74. 2. Anja Pärson (SWE) 0,45 zurück. 3. Lindsey Kildow (USA) 1,74. 4. Nicole Hosp (AUT) 1,80. 5. Marlies Schild (AUT) 2,25. 6. Kathrin Zettel (AUT) 2,53. 7. Janette Hargin (SWE) 2,87. 8. Nike Bent (SWE) 3,06. 9. Julia Mancuso (USA) 3,33. 10. Johanna Schnarf (ITA) 3,47.

Vidal läßt sich Sieg nicht mehr nehmen

„Es ist eine Olympiasaison, ich bin Titelverteidiger und das verleiht Flügel ...“ sprachs in der Pause und flog zum Sieg am Ganslernhang: Jean Pierre Vidal verhindert totalen Österreichischen Triumpf am Hahnenkammwochenende und gewinnt den Slalom in einer Zeit von 1.38,88. Dahinter die Österreicher Reinfried Herbst (+0,36) und Benjamin Raich (+0,50). 4. der junge aufstrebende Franzose Stephane Tissot (+0,76), 5. Rainer Schönfelder (AUT +1,04), 6. Ted Ligety (USA +1,27), 7. Kalle Palander mit vielen Fehlern im zweiten Lauf (FIN +1,29), 8. Thomas Grandi (CAN +1,30), 9. Markus Larsson – er zündet als Dreißigster nach dem ersten Lauf den zweiten gleich so richtig an macht 21 Plätze gut! Die Top Ten vervollständigt ein weiterer Franzose: Jean-Baptiste Grange (+1,43). Alois Vogl wird 16. (+1,99) und Felix Neureuther nach verpatztem Übergang und vielen weiteren kleinen Fehlern nur 25. (+2,63). Die Hahnenkammkombination kann Benjamin Raich für sich entscheiden und schreibt somit allein heute 160 Punkte auf seinem Gesamtweltcuppunktekonto dazu. Zweiter in der Kombi wird Bode Miller (USA), der mit einem dosierten zweiten Lauf und Platz 18 im Slalom zeigt, dass auch er „mit Köpfchen“ fahren kann. Als Dritter schafft noch Aksel Lund Svindal (NOR) den Sprung auf´s Kombistockerl. Nach diesem spannenden Slalom freuen wir uns bereits ganz besonders auf das nächste Highlight: den Nightrace in Schladming!

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger

Dorfmeister gewinnt auch Abfahrt in St. Moritz

Michaela Dorfmeister macht das Doubele in St. Moritz perfekt. Nach dem Erfolg im Super G am Freitag, holte sie die Niederösterreicherin auch den Abfahrtsieg am Samstag. "Ich genieße im Moment alles. Alles geht von allein, so leicht. Dazu kommt noch eine grenzenlose Sicherheit, das ganze Paket stimmt", betonte die 32-jährige nach dem insgesamt 24. Weltcup-Sieg ihrer Karriere, dem siebenten in der Abfahrt, den sie mit einer perfekten Fahrt im unteren Teil sicherstellte. In der Abfahrt war es der erste Saisonerfolg für das erfolgsgewohnte Austria-Team. Dorfmeister gewann in 1:43,76 Minuten mit sieben Hundertstel Vorsprung auf ihre Teamkollegin Renate Götschl. Mit Platz zwei in der Königsdisziplin ist nun wohl endgültig der Knoten bei der „Speed Queen“ geplatzt. "Ich kann das gar nicht fassen. Ich bin überglücklich und total zufrieden, dass ich es geschafft habe, aus diesem Loch herauszukommen. Jetzt brauche ich nicht mehr grübeln, überlegen oder an der Abstimmung feilen", lautete der erleichterte Kommentar der 30-Jährigen. Die dreifache Olympiasiegerin Janica Kostelic (1:43,95) fuhr auf Platz drei. Die Salzburgerin Alexandra Meissnitzer landete als Vierte (+0,25) ebenfalls im Spitzenfeld, mit der Tirolerin Nicole Hosp als Neunter - in ihrer ersten Spezial-Abfahrt im Weltcup! - kam noch eine vierte ÖSV-Dame in die Top Ten. Da mit Fortlauf des Rennens die Bedingungen besser wurden, kamen zahlreiche Fahrerinnen aus dem hinteren Teil des Feldes zu Weltcup-Punkten. In Abwesenheit von Leaderin Sylviane Berthod klassierten sich sechs Schweizerinnen in den Top 12. Mit hohen Nummern fuhren die Schweizerinnen gleich serienweise ins erste Dutzend. Am besten tat dies die Bernerin Martina Schild, die mit Nummer 45 auf den 5. Platz kam und damit die direkte Olympia-Qualifikation ebenso erfüllte wie Monika Dumermuth, die mit Nummer 39 Sechste wurde. Martina Schild büsste lediglich 35 Hundertstel auf die Siegerin ein, zu einem Podestplatz fehlten gar nur 16 Hundertstel. Beste Deutsche war Martina Ertl-Renz auf Rang 21 in 1:45,94 Minuten. Petra Haltmayr wurde enttäuschend nur 24. Die Top 10 Fahrerinnen bei der Abfahrt der Damen in St Moritz: 1. Michaela Dorfmeister (AUT) 1:43,76. 2. Renate Götschl (AUT) 0,07 zurück. 3. Janica Kostelic (CRO) 0,19. 4. Alexandra Meissnitzer (AUT) 0,25. 5. Martina Schild (SUI) 0,35. 6. Monika Dumermuth (SUI) 0,42. 7. Anja Pärson (SWE) 0,45. 8. Wendy Siorpaes (ITA) 0,55. 9. Nicole Hosp (AUT) 0,57. 10. Carmen Casanova (SUI) 0,86.

Walchhofer gewinnt Kitzbühel-Krimi

Verpatzter Steilhang, verpatzte Traverse ... man fragt sich WO Michael Walchhofer (AUT) seine Siegerzeit von 1.46,75 geholt hat! „ ... in der Traverse hab i mir denkt: des Tor, des muss sich irgendwie ausgeh ...“ Ganz besonders wird sich das der nur 5 Hundertstel dahinter liegende Liechtensteiner Marco Büchel fragen, der schon kurz von seinem ersten Kitzbühel Sieg träumen durfte „I hab ma scho dacht ´i gewinn, i gewinn ...´ aber dann – knapp!“ . Dritter der Favorit: Daron Rahlves (USA +0,33), der sich für seinen vermeintlich letzten Ritt auf dem Hahnenkamm viel vorgenommen hatte. Auf Grund der Witterungsverhältnisse wurde der Start unter die Mausefalle verlegt – die Verkürzung konnte dem spektakulärsten Rennen des Weltcups jedoch nichts von seiner Spannung nehmen! Bode Miller (USA +0,38) schaffte endlich wieder einmal eine konzentrierte Fahrt mit kaum Ausrutschern und reiht sich hinter Teamkollege Rahlves auf Platz 4 ein. Hervorragender 5. Erik Guay (CAN 0,68), 6. Didier Defago (SUI +0,83), 7. wahrscheinlich auch das letzte Mal auf der Streif Kristian Ghedina (ITA +0,84), toller 8. Andreas Buder (AUT +0,93) und das mit Startnummer 1, was für den hervorragenden Zustand der Piste für alle Teilnehmer spricht, 9. Antoine Deneriaz (FRA +1,05), 10. ex aequo Didier Cuche (SUI) und Benjamin Raich (AUT) – beide 1,25 Sekunden zurück. Raich fuhr nach schlechter Schiwahl und Platz 31 von gestern wohl mit der Wut im Bauch zu seinem besten Abfahrtsergebnis und verschafft sich eine ideale Ausgangsposition für die Kombination. Aber wie immer darf man Bode Miller nicht vergessen und auch Walchhofer, der heuer ja schon eine Kombination gewonnen hat, wird seine Chancen zu nützen wissen! Leider enttäuscht wurden die vielen Fans vom gestrigen Sieger Hermann Maier – er wird nur 22. mit über 2 Sekunden Rückstand.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger

Dorfmeister gewinnt Super G in St. Moritz

Michaela Dorfmeister gewinnt den Super G der Damen in St. Moritz. Die Weltmeisterin von 2003 kürt sich mit ihrem zweiten Saisonsieg zur Top-Favoritin im Super G für die Olympischen Spiele! Dorfmeister stand im zehnten Speed-Rennen des Olympia-Winters zum neunten Mal auf dem Stockerl und baute ihre Führung in der Super-G-Gesamtwertung aus. Beim insgesamt 23. Erfolg ihrer Karriere setzte sich die 32-jährige Niederösterreicherin mit vier Zehntelsekunden Vorsprung auf die Slowenin Tina Maze durch. Hinter Maze belegten Nicole Hosp, Alexandra Meissnitzer und Renate Götschl die Ränge drei bis fünf. Auch Elisabeth Görgl (7.), Kathrin Wilhelm (8.), Silvia Berger (10.) und Andrea Fischbacher (11.) fuhren in die Spitze. Als beste Schweizerin platzierte sich Nadia Styger auf dem 6. Rang. Vier der fünf Deutschen Läuferinnen schieden aus. Martina Ertl-Renz erreichte zwar das Ziel, allerdings kann sie mit der gezeigten Leistung nicht zufrieden sein. Immerhin bedeutet Platz 27 für die Lenggrieserin noch vier Weltcuppunkte. Der Super-G von St. Moritz wird als das Rennen der Ausfälle in Erinnerung bleiben. Von den ersten 30 der Startliste erreichten nur gerade 17 Fahrerinnen das Ziel - eine geradezu unglaubliche Quote. Im Gesamtweltcup reduzierte die Super-G-Weltmeisterin von St. Moritz 2003 als Zweite ihren Rückstand auf die führende Kroatin Janica Kostelic, die nicht unter den Top Ten landete, auf weniger als 200 Punkte. Die Top 10 Rennläuferinnen beim Super G der Damen in St. Moritz: 1. Michaela Dorfmeister (AUT) 1:17,20. 2. Tina Maze (SLO) 0,40 zurück. 3. Nicole Hosp (AUT) 0,56. 4. Alexandra Meissnitzer (AUT) 0,57. 5. Renate Götschl (AUT) 0,59. 6. Nadia Styger (SUI) 0,61. 7. Elisabeth Görgl (AUT) 0,69. 8. Kathrin Wilhelm (AUT) 0,93. 9. Ingrid Jacquemod (FRA) 0,95. 10. Silvia Berger (AUT) 1,00.

Maier kämmt den Hahn am schnellsten

Hermann Maier beweist mit Startnummer 29, dass die Piste noch Bestzeiten zulässt und gewinnt den Super-G von Kitzbühel in einer Zeit von 1.22,05. "Ich bin fast ein bisschen gerührt, ein Sieg hier ist etwas besonderes. Ich weiß selbst nicht genau, wie es gelungen ist. Mein Zielsprung war so lang, dass ich in der Luft schon einen Jauchzer gelassen habe. Der Jubel der Fans war fantastisch!" so Maiers erste Worte im Ziel. Knappe 5 Hundertstel dahinter völlig überraschend der Südtiroler Peter Fill, der die Gunst seiner niederen Nummer 7 bestens nützen konnte. Dahinter bereits die nächsten Österreicher, die bei ihrem Heimrennen natürlich top motiviert sind: mit Platz 3 und 4 dürften sich Hannes Reichelt (AUT +0,28) und Stephan Görgl (AUT +0,40) für die raren Olympiatickets empfehlen. Besonders der Österreicher Klaus Kröll zeigt, was in der Piste noch drin ist: Platz 5 mit Startnummer 34 und nur 0,47 Sekunden Rückstand! Nur Platz 6 für Daron Rahlves (USA +0,49) auf seiner Lieblingsstrecke, doch er hat morgen noch die Chance, ein letztes Mal in seiner Karriere den Hahnekamm mit Bestzeit zu bezwingen. 7. Fritz Strobl (AUT +0,51), 8. Ambrosi Hoffmann (SUI +0,54), 9. Patrick Järbyn (SWE +0,55), 10. Konrad Hari (SUI +0,56), 11. ex aequo Bruno Kernen (SUI) und Bjarne Solbakken (NOR), beide 0,59 Sekunden zurück. Aus Österreichischer Sicht enttäuschen leider Michael Walchhofer und Benni Raich, die nicht nur wegen ihrer hohen Nummer sondern vor allem durch Eigenfehler im Classement weit zurückfallen. Wieder nicht im Ziel: Bode Miller ...

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger

Verhext - Rocca gewinnt auch Wengen-Slalom

Giorgio Rocca bleibt der Slalom-Dominator in diesem Jahr, wenn auch glücklich. "Ich habe das noch nicht richtig realisiert. Ich stehe im Moment sehr sicher am Ski, bin sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich hatte natürlich auch Glück, denn Benjamin hat eingefädelt. Ich habe jetzt schon fünf Slaloms gewonnen, ich kann also in Kitzbühel und Schladming locker fahren.", sagte der Italiener nach dem Rennen. Jetzt jagt der 30-Jährige den Startrekord seines Landsmannes Alberto Tomba, der 1994/95 die ersten sieben Saisonslaloms für sich entschieden hatte. Rocca holte in Wengen im 5. Saisonrennen seinen 5. Sieg, profitiert heute aber vom Ausfall von Benni Raich. Der Pitztaler lag nach dem 1. Durchgang in Führung, fädelte aber im Finaldurchgang bereits beim 3. Tor ein und brachte zum vierten Mal eine Halbzeitführung nicht ins Ziel. Trotz seines Ausfalls zeigte sich Benjamin Raich nicht verunsichert: "Natürlich schaut es blöd aus, wenn man beim dritten Tor und nicht erst beim 30. einfädelt, aber so etwas kann einfach immer passieren. Ich habe auf diesem Hang auch schon große Erfolge gefeiert. Ich habe einfach Gas gegeben, leider hat es nicht geklappt.“ Im Gesamtweltcup bleibt Raich weiter 106 Punkte vor dem Salzburger Michael Walchhofer in Front. Platz 2 in Wengen geht an Kalle Palander (FIN/+ 0,20) vor dem überraschend starken DSV Fahrer Aois Vogl aus Lohberg, der damit den ersten alpinen Podestplatz für den Deutschen Skiverband im Olympia-Winter erreicht. Der Vorjahressieger sicherte sich damit auch das Ticket für die Olympischen Spiele in Turin. Felix Neureuther dagegen verpasste denkbar knapp den 2. Lauf und hat damit weiterhin nur eine halbe Qualifikation für Olympia in der Tasche. Bester Österreicher wurde Reinfried Herbst auf Rang 6, Daniel Albrecht als bester Schweizer wurde 13. Die Top 10 Rennläufer beim Weltcupslalom in Wengen: 1. Giorgio Rocca (ITA) 1:42,28. 2. Kalle Palander (FIN) 0,20 zurück. 3. Alois Vogl (GER) 0,51. 4. Kentaro Minagawa (JAP) 0,62. 5. Ted Ligety (USA) 0,65. 6. Reinfried Herbst (AUT) 0,93. 7. Andre Myhrer (SWE) 1,29. 8. Bode Miller (USA) 1,39. 9. Jean-Pierre Vidal (FRA) 2,00. 10. Aksel Lund Svindal (NOR) 2,05.

Janica Kostelic gewinnt Super G in Bad Kleinkirchheim

Was für ein Wochenende für Janica Kostelic in Bad Kleinkirchheim. Beim Super G der Damen, auf der Franz Klammer-Piste in Bad Kleinkirchheim gewann die Kroatin vor den beiden Österreicherinnen Michaela Dorfmeister und Alexandra Meissnitzer die sich zeitgleich mit 10/100 Sekunden auf den 2. Rang platzierten. Die dreimalige Olympiasiegerin schreibt sich mit diesem Erfolg in die Geschichtsbücher des S