Stephan Eberharter Super G Weltmeister 2003

Jubelstimmung im Lager der Österreicher. Der 33-jährige Zillertaler  Stephan Eberharter ist der neue SUPER G Weltmeister 2003. Für Eberharter ist es bereits der dritte WM-Titel. Die Silbermedaille geht an Hermann Maier (AUT) und Bode Miller (USA) die zeitgleich das Ziel erreichten. Der undankbare 4. Platze ging an den Schweitzer Ambrosi Hoffmann der nur um 4 Hundertstel Sekunden eine Medaille verpasste. Auf den Rängen 5 bis 10 folgten: Kjetil Andre Aamodt (NOR), Erik Guay (CAN), Jan Hudec (CAN), Bruno Kernen (SUI), Lasse Kjus (NOR) und Gregor Sparovec (SLO). Titelverteidiger Daron Rahlves musste sich mit Rang 22 begnügen. Alles andere als einen erfolgreichen WM-Start legten die deutschen Rennfahrer auf die Skipiste. Max Rauffer schied nach einem Besichtigungsfehler aus und für Stefan Stankalla reichte es nur für einen enttäuschenden Platz 23.


Weltmeister Stephan Eberharter

DIE GOLDFAHRT

Silbermedaille: Hermann Maier

Silbermedaille: Bode Miller

Rang 4: Ambrosi Hoffmann

Platz 5: Kjetil Andre Aamodt

Platz Name Zeit Diff.
1 Eberharter Stefan (AUT) 1.38.80 -
2 Miller Bode (USA) 1.39.57 + 0.77
2 Maier Hermann (AUT) 1.39.57 + 0.77
4 Hoffmann Ambrosi (SUI) 1.39.61 + 0.81
5 Aamodt Kjetil-André (NOR) 1.39.75 + 0.95
6 Guay Erik (CAN) 1.39.88 + 1.08
7 Hudek Jan (CAN) 1.39.91 + 1.11
8 Kernen Bruno (SUI) 1.39.96 + 1.16
9 Kjus Lasse (NOR) 1.40.04 + 1.24
10 Sparovec Gregor (SLO) 1.40.10 + 1.30
11 Cuche Didier (SUI) 1.40.37 + 1.57
11 Büchel Marco (LIE) 1.40.37 + 1.57
13 Fill Peter (ITA) 1.40.45 + 1.65
14 Gruber Cristoph (AUT) 1.40.59 + 1.79
15 Fournier Sébastien (FRA) 1.40.76 + 1.96
16 Lavoie Vincent (CAN) 1.40.78 + 1.98
17 Sullivan Marco (USA) 1.40.85 + 2.05
17 Cretier Claude (FRA) 1.40.85 + 2.05
19 Solbakken Bjarne (NOR) 1.40.93 + 2.13
20 Jaerbyn Patrik (SWE) 1.41.06 + 2.26
21 Defago Didier (SUI) 1.41.09 + 2.29
22 Rahlves Daron (USA) 1.41.11 + 2.31
23 Stankalla Stefan (GER) 1.41.28 + 2.48
23 Nyberg Fredrik (SWE) 1.41.28 + 2.48
25 Gufler Michael (ITA) 1.41.58 + 2.78
26 Pen Peter (SLO) 1.41.62 + 2.82
27 Fischnaller Roland (ITA) 1.41.74 + 2.94
28 Fiala Jakub (USA) 1.41.79 + 2.99
29 Mickel Finlay (GBR) 1.42.18 + 3.38
30 Jerman Andrej (SLO) 1.42.24 + 3.44
31 Sprecher Claudio (LIE) 1.42.44 + 3.64
32 Skerbinek Primoz (SLO) 1.42.64 + 3.84
33 Zahrobsky Petr (CZE) 1.42.79 + 3.99
34 Ulianov Dmitrij (RUS) 1.43.37 + 4.57
35 Chestakov Pavel (RUS) 1.43.77 + 4.97
36 Branch Craig (AUS) 1.43.84 + 5.04
37 Heimschild Ivan (SVK) 1.44.16 + 5.36
38 Sasaki Akira (JPN) 1.44.37 + 5.57
39 Dot Casellas Oriol (SPA) 1.44.68 + 5.88
40 Dimitriadis Vassilis (GRE) 1.44.82 + 6.02
41 Bank Ondrej (CZE) 1.45.03 + 6.23
42 Grob Duncan (CHI) 1.45.61 + 6.81
43 Gayme Mikael (CHI) 1.46.01 + 7.21

Eberharter: "Mir ist im Ziel ein Riesenstein vom Herzen gefallen"

Weltmeister Stephan Eberharter ist der erste Skisportler der nach zwölf Jahren (Sallbach 1991) das Kunststück fertig brachte sich erneut als Super G Weltmeister in die Analen der Skigeschichte einzutragen. Eberharter: "Nach zwölf Jahren wieder Weltmeister zu werden, das macht mich zurecht stolz. Dass ich fast am Schluss meiner Karriere noch einmal zuschlagen konnte, ist ein Traum. Ich war total locker, habe mich gefühlt wie vor dem Olympia-Riesentorlauf in Salt Lake, alles hat perfekt funktioniert. Es hat sicher geholfen, dass ich im Vorjahr hier war. Mir ist im Ziel jedenfalls ein Riesenstein vom Herzen gefallen. Hermann muss nicht traurig sein. Sein Comeback ist mehr als jemand erwarten durfte." Nicht ganz so locker zeigte sich ein ehrgeiziger Hermann Maier: "Sicher ist der Steff sehr gut gefahren. Ich habe aber gewusst, dass ihm das hier sehr entgegen kommt. Ich bin hier ja noch nie gefahren, deshalb habe ich mir unten sehr schwer getan. Man hat mir gesagt, dass ich rund fahren soll. Oben war es perfekt, aber dann bin ich derart in der Gegend herum gefahren, war bei einem Tor total daneben. Da wäre heute mehr drin gewesen. Im Ziel dachte ich mir schon dass diese Zeit nicht reicht. Wegen meines Riesenfehlers war klar, dass einer nur normal runter zu fahren braucht, um vorne zu sein." Bode Miller: “Ich hatte kein gutes Gefühl. Wäre ich so gefahren wie in Val Gardena, hätte ich gewonnen. Mit Hermann und Stephan bin ich auf dem Podium in guter Gesellschaft. Ich bin nach St. Moritz gekommen, um Medaillen und Rennen zu gewinnen. Das war ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Weltmeister.“

Eberharter Weltmeister - Hoffmann fehlten vier Hundertstel zu Bronze

Stephan Eberharter ist zum zweiten Mal nach 1991 Super-G-Weltmeister. Der Österreicher siegte deutlich vor den gemeinsamen Zweiten, Bode Miller und Hermann Maier. Ambrosi Hoffmann verpasste als Vierter Bronze um vier Hundertstel.

Neben dem Davoser vermochte vom Schweizer Quartett nur noch Bruno Kernen als Achter zu überzeugen. Didier Cuche und Didier Défago, die in diesem Winter je einen Super-G gewonnen hatten und so die grössten Hoffnungsträger auf eine Medaille waren, enttäuschten dagegen. Cuche (11.) büsste die acht Zehntel Rückstand, die ihm zu Rang 2 fehlten, allesamt im obersten Streckenteil ein. Dass Défago (21.) seine Form aus dem Dezember-Rennen nicht halten konnte, hatte sich bereits in den letzten Wochen im Weltcup abgezeichnet.

Eberharter entschied das Rennen dank einer perfekten Fahrt im zweiten Streckenteil zu seinen Gunsten, nachdem er oben noch 28 Hundertsel hinter Maier zurückgelegen hatte. Eberharter, der 1991 auch Kombinations-Weltmeister war, hat mit seinem insgesamt dritten
WM-Titel ein Stück Skigeschichte geschrieben. In der Zeitspanne von zwölf Jahren war zuvor noch nie ein Fahrer Weltmeister geworden. "Das macht mich schon ein bisschen stolz", sagte der Zillertaler. Dass er dabei Hermann Maier zu bezwingen vermochte, war für ihn dagegen keine besondere Genugtuung. "Wichtig ist, dass ich gewonnen habe." Den ganzen Rummel um den Superstar im Vorfeld der WM hat Eberharter auf seine Weise genutzt. "Ich konnte mich so in Ruhe vorbereiten. Druck habe ich mir keinen gemacht. Man kann ja eh nichts erzwingen. Es hat heute glücklicherweise gepasst."

Maier darf sich auch als Silbermedaillengewinner wie ein Sieger führen. Schliesslich fuhr der Flachauer nach seinem Comeback und anderthalbjähriger Verletzungspause erst sein sechstes Rennen in diesem Jahr. Und Bode Miller bestätigte einmal mehr seine immensen Fortschritte in den schnellen Diszplinen.

Cuche und Défago waren nicht die einzigen prominenten Fahrer, die sich geschlagen mussten. Der Liechtensteiner Marco Büchel, der sich nach einem zweiten und dritten Platz in Beaver Creek und Val Gardena ebenfalls Medaillenchancen ausgerechnet hatte, belegte zusammen mit Cuche Rang 11. Titelverteidiger Daron Rahlves, der in diesem Winter im Super-G allerdings noch nicht auf Touren gekommen war, wurde sogar nur 22.

Das Schlussklassement: 1. Stephan Eberharter (Ö) 1:38,80. 2. Bode Miller (USA) und Hermann Maier (Ö) 0,77 zurück. 4. Ambrosi Hoffmann (Sz) 0,81. 5. Kjetil André Aamodt (No) 0,95. 6. Erik Guay
(Ka) 1,08. 7. Jan Hudec (Ka) 1,11. 8. Bruno Kernen (Sz) 1,16. 9. Lasse Kjus (No) 1,24. 10. Gregor Sparovec (Sln) 1,30. 11. Marco Büchel (Lie) und Didier Cuche (Sz) 1,57. 13. Peter Fill (It) 1,65. 14. Christoph Gruber (Ö) 1,79. 15. Sébastien Fournier (Fr) 1,96.

Fener: 21. Didier Défago (Sz) 2,29. 22. Daron Rahlves (USA) 2,31. -- Ausgeschieden u.a.: Hannes Reichelt (Ö).

Gleich geht's los - Super G der Herren ab 12.30 Uhr !


Titelverteidiger Daron Rahlves

Ganz Österreich ist im WM Fieber. Die alpenländische Skination will heute beim SUPER G, der ersten WM Veranstaltung gleich ordentlich abräumen. Wenn sich heute Hermann Maier und Co in die Tiefe stürzen werden neue Einschaltrekorde im ORF erwartet. Der Herminator brachte es bei seinem ersten Presseauftritt im "Österreicher" Hotel Laudinella auf den Punkt: "Das ist ja fast so, wie wenn der Präsident Bush zur Lage der Nation Stellung nimmt". Zwei Dutzend Kamerateams und über 100 Journalisten lauschten den Worten des Doppel Olympiasieger von 1998. Hermann Maier: "Ich kenne St. Moritz nur von den James-Bond-Filmen. Aber der Hang erinnert mich an Nagano." Auf die Frage wer Favorit ist, er oder Stephan Eberharter antwortete Maier kurz aber bestimmt: " In St. Anton hat Daron Rahlves gewonnen, daraus sollten wir gelernt haben. Wir zwei sind nicht die einzigen Favoriten. Es wird nicht so einfach, wie oft geglaubt wird." Ähnlich sieht die Sache auch Eberharter: "Es gibt nicht nur uns zwei. Ich bin nicht Rennläufer, um mir einen herauszupicken, den ich besiegen möchte." Und was sagt Daron Rhalves: "Hermann ist der Favorit. Lass uns mal den ganzen Druck auf die Österreicher packen. Und dann sehen wir, was dabei herauskommt". Auf keinen Fall sollte man die starken und selbstbewussten Schweizer vergessen. Gerade im Super G erwarten die Eidgenossen eine Medaille. Cuche: "Ich kann es schaffen, ich glaube ganz fest an die Medaille, jeden Morgen schon beim Aufstehen." Auch Didier Défago glaubt an eine Außenseiterchance: "Ich habe ein gutes Gefühl." ebenso wie Bruno Kernen: "Meine Rolle in diesem Super-G sehe ich als Joker."

Eberharter Stephan (AUT)
Maier Hermann (AUT)

Cuche Didier (SUI)
Aamodt Kjetil-Andre (NOR)
Rahlves Daron (USA)
Gruber Christoph (AUT)
Kernen Bruno (SUI)
Büchel Marco (LIE)
Defago Didier (SUI)
Schifferer Andreas (AUT)

Miller Bode (USA)
Kjus Lasse (NOR)
Hoffmann Ambrosi (SUI)

StartNr Name Land
1 Rieder Arnold ITA
2 Rauffer Max GER
3 Fill Peter ITA
4 Fournier Sébastien FRA
5 Gufler Michael ITA
6 Jerman Andrej SLO
7 Fiala Jakub USA
8 Sullivan Marco USA
9 Cretier Claude FRA
10 Sparovec Gregor SLO
11 Stankalla Stefan GER
12 Vonn Thomas USA
13 Svindal Aksel-Lund NOR
14 Jaerbyn Patrik SWE
15 Dalcin Pierre-Emmanuel FRA
16 Kernen Bruno SUI
17 Rahlves Daron USA
18 Solbakken Bjarne NOR
19 Nyberg Fredrik SWE
20 Reichelt Hannes AUT
21 Hoffmann Ambrosi SUI
22 Kjus Lasse NOR
23 Miller Bode USA
24 Büchel Marco LIE
25 Gruber Cristoph AUT
26 Maier Hermann AUT
27 Defago Didier SUI
28 Aamodt Kjetil-André NOR
29 Cuche Didier SUI
30 Eberharter Stefan AUT
31 Fischnaller Roland ITA
32 Guay Erik CAN
33 Skerbinek Primoz SLO
34 Hudek Jan CAN
35 Lavoie Vincent CAN
36 Komarov Sergeij RUS
37 Pen Peter SLO
38 Mickel Finlay GBR
39 Hume Jeff CAN
40 Albersten J. DAN
41 Becirbegovic Enis BIH
42 Zakouril Borek CZE
43 Chestakov Pavel RUS
44 Zahrobsky Petr CZE
45 Antor Alex AND

Herminator ist in St. Moritz eingetroffen !

Er kam nicht wie angekündigt mit dem Helikopter sondern auf dem "Landweg". Am Freitag bezog die erste Delegation der ÖSV Rennläufer/innen Quartier im Österreicher-Hotel Laudinella. Um die Athleten vor allzu neugierigen Journalisten zuschützen würde z.B. Hermann Maier in einem eigenem Hoteltrakt untergebracht. ÖSV-Alpinchef Hans Pum: "Notfalls stellen wir ein paar Bodyguards in die Hotelgänge, wenn es gar nicht anders geht, kann man ja auch umbuchen". Bei einer ersten Pressekonferenz am Freitagabend werden auch die Super G Starter des ÖSV bekannt gegeben. Neben Stephan Eberharter sind auch Hermann Maier und Christoph Gruber gesetzt. Der vierte Startplatz wird aller Voraussicht an Hannes Reichelt vergeben.
Die Aufstellung wurde von ÖSV-Alpinchef Hans Pum und Herren-Rennsportleiter Toni Giger am Freitagabend im Rahmen einer Pressekonferenz im WM-Ort bestätigt.

Sonntag - 12.30 Uhr - SUPER G der Herren

Beim Super G der Weltmeisterschaften 2001 lief alles auf eine Duell der österreichischen Ski-Giganten Hermann Maier und Stephan Eberharter hinaus. Doch wie später auch in der Abfahrt, nutzte ein Dritter die Gunst der Stunde und holte sich den Titel. Dieser Dritte hieß beim Super G Daron Rahlves und kommt aus den USA. Der damals 26-jährige lag am Ende 8/100 Sekunden vor Silbermedaillengewinner Stephan Eberharter (AUT) und 23/100 Sekunden vor 'Herminator' Maier, der die Bronzemedaille mit nach Hause nahm. In diesem Jahr ist aber auch der Schweizer Didier Cuche ein heißer Titelanwärter. Der gelernte Metzger startete überzeugend in die Saison und gewann den zweiten Super G in Beaver Creek (USA).

Super-G der Herren: Start auf 2645 m - Ziel auf 2040 m
Länge 2.358,9 m - Höhendifferenz 605 m

Maiermania in der gesamten Skiwelt

Ob Kitzbühl - Salzburg-Flachau - St. Moritz oder im Internet. Alle Skifans sind der Maiermania verfallen. Nach dem Sieg des Herminator wurde nicht nur seine Homepage gestürmt auch wir von www.Skiweltcup.info verzeichneten am Montag einen neuen Besucherrekord. Hermann Maier: " Natürlich möchte ich auch bei der WM in St. Moritz vorne mitfahren. Für mich ist es aber schon der größte Erfolg überhaupt dabei zusein. Alles was jetzt noch kommt ist Zugabe." Bereits am Sonntag um 12.30 Uhr ist sein erster großer Wettkampftag in St. Moritz. Beim Super G wir Maier und seine Kollegen Stephan Eberharter, Christoph Gruber und Hannes Reichelt um die ersten WM Medaillen kämpfen.

Schweiz hofft auf Nef, von Grüningen und Cuche !

Die Schweizer Skifans hoffen bei ihrer Heim WM auf die "Alten". Sonja Nef, Michael von Grüningen und Didier Cuche sind die großen Medaillenhoffnungen der Eidgenossen. Besonders motiviert ist Michael von Grüningen, könnte er doch mit einem WM Sieg im Riesenslalom WM Geschichte schreiben. Der Berner Oberländer, der als Titelverteidiger an den Start geht, wäre der erste 3fach Riesenslalom Weltmeister nach 1997 und 2001. "Diese WM hat mich ja am Ende der letzten Saison motiviert, noch ein Jahr anzuhängen. Zudem bin ich schon zweimal Weltmeister. Alles, was jetzt noch kommt, ist Supplement. Ich trete als Titelverteidiger an. Damit ist also bereits alles gesagt."
Bereits beim ersten WM Rennen am Sonntag, dem Super G der Herren, ist die Erwartungshaltung der Schweizer riesig. Mit Didier Cuche und Didier Défago stehen zwei Topfavoriten am Start, aber auch Bruno Kernen und Ambrosi Hoffmann können für eine Überraschung sorgen.
Bei den Damen liegen die Hoffnungen auf Miss Riesenslalom Sonja Nef die jedoch erst zum Ende der WM am 13. und 15. Februar in das Geschehen eingreifen wird. Aber die schweizerische Sympathieträgerin ist nach den Leistungen der letzten Wochen verunsichert: "Diese Situation ist neu für mich. Ich muss nun die Ruhe bewahren. Irgendwann wird sich der Erfolg wieder einstellen."

Schröcksnadel hofft auf sechs bis acht Medaillen !

ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel: "Ich vertraue der Mannschaft und den Trainern. Alle werden in St. Moritz ihr Bestes geben und im Vorjahr kamen unsere auf den Pisten dort sehr gut zurecht. In unserem Team sind ja praktisch alle Siegläufer. Bei weniger als sechs Medaillen wäre ich enttäuscht, denn dann wären wir unter Wert geschlagen worden. Hermann Maier ist ein zusätzlicher Joker im Team. Dem Hermann trau' ich jetzt nach dem Sieg in Kitzbühel sehr viel zu. Die Ausgangslage ist für ihn dieselbe wie vor der WM 2001 in St. Anton. Es ist alles für ihn drinnen, wenn die Tagesform passt. Aber eine WM hat eigene Gesetze. Ich erinnere nur an Daron Rahlves, der vor zwei Jahren in St. Anton sensationell WM-Gold im Super G holte. Besonders erfreulich ist es dass viele Junge, vor allem bei den Mädels, nachkommen. Und wir können jetzt auch wieder in jeder Disziplin gewinnen, sogar im Damen-Slalom."

Pepi Strobl denkt an Rücktritt oder Nationenwechsel !

Strobl gegenüber dem ORF: "Ich hätte natürlich anders aufgestellt. Und im ersten Frust bleiben mir nur zwei Optionen: Entweder ich werfe das Handtuch und höre auf mit dem Skifahren oder ich mache einen Nationenwechsel. . Ich denke mittlerweile wieder logisch und werde diese Saison noch für den ÖSV fertig fahren. Grundsätzlich fahre ich die Weltcup-Rennen ja für mich selbst. Trotzdem ist die Begründung für mich nicht nachvollziehbar. Man kann nicht innerhalb einer Woche die Form verlieren. Das ist nicht nachvollziehbar. Ich kenne keinen Läufer, dem das bisher passiert ist. Und aus der verkürzten Abfahrt und dem Super-G bei Schlechtwetter in Kitzbühel zu schließen, dass ich nicht in Form bin, das ist sehr kurzsichtig. Ich brauche jetzt Zeit, um einmal Abstand zu gewinnen und mir genau zu überlegen, was ich mache. Ich will jetzt nichts sagen, was mir später vielleicht auf den Kopf fallen könnte."

Giger:"Der Pepi war ein absoluter Härtefall, deshalb muss man seine Reaktion verstehen und akzeptieren, dass er schwer enttäuscht ist. Unser Problem ist, dass wir eben nur 14 Herren neben den beiden Titelverteidigern mitnehmen dürfen."

Hier finden Sie Informationen zur Saison 2001/02
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